Filmreview: „Animal“ (2014)

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ANIMAL

Story

 
 
 
Fünf Freunde geraten auf die Speisekarte einer gefräßigen Kreatur, die in den Wäldern am Holland Creek ihr Unwesen treibt …
 
 
 


 
 
 

ANIMAL – Kritik

 
 
 
Der amerikanische Horror-Sender CHILLER mausert sich mit seinen eigens produzierten Horrorfilmen so langsam zum Geheimtipp unter Liebhabern finsterer Videounterhaltung. In der sendereigenen Filmwerkstatt namens CHILLER FILMS werden nämlich seit einiger Zeit Horrorstreifen produziert, die kaum erahnen lassen, ob sie nun eigentlich für eine Fernseh- oder Kinoauswertung angedacht waren. Die Macher des Grusel-Studios scheinen bestrebt darin zu sein, den Anspruch ihrer Filmkreationen konsequent steigern zu wollen, hat doch das Schaffen der aktuellen CHILLER FILMS-Staffel mittlerweile Kino-Niveau erreicht. Dem Horrorfan kann das nur recht sein. Schließlich freut dieser sich, wenn er ordentlich gemachte Horror-Ware in den Player legen kann und sich bei Schockern wie CHILLING VISIONS: 5 SENSES OF FEAR (dem übrigens demnächst eine Fortsetzung folgen soll) so richtig „chillig“ gruseln kann.
 
Nachdem der Seemonster-Trash BENEATH und der Mystery-Thriller DEAD SOULS aus der CHILLER FILMS-Staffel des Jahres 2013 gut angenommen wurden, schien die Konsequenz daraus nur logisch, dass CHILLER FILMS an der Umsetzung weiterer Horrorfilme tüfteln würde. Die sind nun fertig und warten darauf im TV gezeigt oder lukrativ an den Heimkinofreund verhökert zu werden. Für einen der ersten Beiträge der neuen Season konnte noch einmal BRETT SIMMONS (HUSK) gewonnen werden, der mit THE MONKEY’S PAW ein Jahr zuvor bereits schon einmal Horrorstoff für CHILLER FILMS ins Fernsehen brachte. Statt der Verfilmung einer Kurzgeschichte hat er sich diesmal für die Umsetzung eines soliden Drehbuchs entschieden, dem aber das gewisse Etwas fehlt, um wirklich überzeugen zu können. ANIMAL heißt der Monster-Heuler, der, wie bereits der Titel und das Filmplakat vermuten lassen, dem Genre des Tier-Horrorfilms zuzuordnen ist.
 
Fünf Mittzwanziger müssen den Kampf mit einer hungrigen Bestie aufnehmen, über die man jedoch nur wenig im Film erfährt. Diese lebt in den Wäldern von Holland Creek und wird von ständigen Heißhungerattacken gequält. Damit der immer leere Magen gefüllt werden kann, werden ahnungslose Spaziergänger gejagt, die dann horrorfilmtypisch durch Wald und Flur gehetzt und anschließend in Stücke zerrissen werden. Auch den fünf stereotypen Jungdeppen in ANIMAL steht gleiches Schicksal bevor. Hätten diese jedoch einige Horrorfilme der letzten Jahre gesehen, wäre ihnen aufgefallen, dass Orte mit „Creek“ im Namen meist nichts Gutes zu bedeuten haben. Bei einer Tageswanderung durch die Wälder am Holland Creek treffen sie ganz unvorbereitet auf das mutierte Mauskopf-Predator-Wolfsmensch-Ding, dem sogleich einer der Freunde zum Opfer fällt. Der Rest flüchtet zu einer nahestehenden Hütte, in dem bereits eine andere Gruppe älteren Semesters Schutz vor den Attacken des blutgierigen Wesens gefunden hat. Kaum Zuflucht gefunden werden wie in Romeros NIGHT OF THE LIVING DEAD Zugänge verbarrikadiert und Fenster vernagelt. Doch das Monster lässt keine Möglichkeit aus, um irgendwie ins Innere der schützenden Behausung zu gelangen.
 
DREW BARRYMORE hat „nach Hause telefoniert“. Diesmal jedoch nicht um mit E.T. neuste Schmink- und Modetipps auszutauschen, sondern um sich an der Produktion von ANIMAL zu beteiligen. Der smarte Engel für Charlie fungierte hier als Finanzspritze und hat den Streifen quasi mitproduziert. Leider scheint die Gute noch etwas unbewandert im Horror-Bereich zu sein, denn würde sie etwas Ahnung von Horrorfilmen haben, hätte sie vermutlich ihr Geld in die Herstellung anderer, weitaus besserer Gruselstreifen investiert. Auch wenn ANIMAL trotz Trash-Note wirklich bemerkenswert gut ausschaut und zwischen ASYLUM-Billig-Nonsens und Edel-Trash-Welt liegt, mangelt es diesem Film zu sehr an neuen und unverbrauchten Ideen. Die Geschichte von dummen Kids, die nacheinander von einem Mann im Monsterkostüm zerfetzt und gefressen werden strotzt nicht gerade vor Innovationen. Da Regisseur BRETT SIMMONS jedoch ziemlich oft Blutfontänen spritzen lässt, um die Mattscheibe rot färben zu können, dürften die teils hektisch geschnittenen Blutmomente zumindest den Freunden übertriebener Gore-Einlagen reichlich Spaß bereiten.
 
Apropos hektisch: Wenn einem Horrorfilm das Tempo fehlt, kann manch eifrig zusammengeflicktes Schnittmassaker selbst aus langweiligen Schlaftabletten unterhaltsame Filme machen. Macher BRETT SIMMONS nimmt sich dieser Methodik hier nur allzu gerne an, um die minimalistische Handlung des Streifens voranzutreiben. Auch einige Defizite im Design des von GARY J. TUNNICLIFFE entworfenen Monsters konnten mit dem Hektik-Gimmick geschickt verschleiert werden. Löblicherweise sieht man in ANIMAL zudem von günstigem Einsatz schlecht umgesetzter Computereffekte ab. Alle Gore- und Creature-Effekte sind handgemacht, was vor allem Retro-Fans zusagen dürfte, schließlich lässt ANIMAL ab und an Erinnerungen an charmante Tier- und Monsterheuler der 80er wach werden und schafft es mit lautem Grunzen und Quieken der Kreatur, den Besitzern von Surround-Anlagen die Nackenhaare aufzusträuben. Somit sind achtzig solide Unterhaltungsminuten garantiert, auch wenn ANIMAL mit Sicherheit kein nennenswertes Highlight im Genre der Tier- und Monsterstreifen darstellt.
 
 
 


 
 
 

ANIMAL – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
 
Ein charmanter Monster- und Tiergrusler, wie man sie in den 80ern häufiger im Video-Recorder hatte. Natürlich hat sich seit Filmen wie RAZORBACK, CUJO und DER WERWOLF VON TARKER MILLS so einiges verändert: Die Schnitte sind hektischer geworden, der Look ist tadellos auf Hochglanz poliert und die Protagonisten hören Musik mit der Mp3-Funktion ihrer Handys, anstelle ihres Walkmans. Handmade-Effekte an die Macht heißt die Devise in ANIMAL, denn trotz B-Movie-Charme hat man auf den Einsatz überflüssiger Computereffekte verzichtet, was man in Horrorfilmen neueren Datums immer seltener zu sehen bekommt. Denn seit Trash-Schmieden wie ASYLUM oder der TV-Sender SYFY miserablen Abfall am Band produzieren, ist der Einsatz von CGI im Horrorfilm zur Gewohnheit geworden. Im Gegensatz zu genannten Produktionshäusern schaut der für den Horrorsender CHILLER produzierte ANIMAL ganz passabel aus und erreicht optisch fast schon Kino-Niveau. Dennoch vermiesen die austauschbare Handlung und die für das Genre obligatorischen Klischees den positiven Gesamteindruck. Wie in Filmen dieser Art typisch sind die meist jugendlichen Stereotypen nicht gerade die hellsten Kerzen auf dem Kuchen. So finden eine farbigen Powerfrau (Hip-Hop-Sängerin KEKE PALMER), der muskelbepackte Beschützertyp, eine Sprüche klopfende Obertucke und der smarte Sunnyboy in ANIMAL wenig überraschend einen schnellen Tod. Ausgerechnet die unsympathische Filmzicke darf am Ende überleben. Dass sich das Finale die Option für eine Fortsetzung offen lässt, war auch schon in ähnlich gestrickten Schockern der 80er der Fall. Wer eine Leidenschaft für trashige Monster- und Tierheuler besitzt ist mit ANIMAL gut beraten. Denn auch wenn sich der Film ausschließlich auf das beliebte 10-kleine-Negerlein-Prinzip konzentriert, gefällt der Film durch sein nicht übel getrickstes Filmmonster und das strafe Filmtempo. Daher: Solider Horrorfilm, der vom FILMCHECKER-Team das Prädikat „Edel-Trash“ verliehen bekommt.
 
 
 


 
 
 

ANIMAL – Zensur

 
 
 
ANIMAL ist ein waschechter Vertreter des Tier-Horrorgenres. Bei solcher Art Filmen passiert es nicht selten, dass die FSK milder einstuft. Meist sind derart Streifen bereits für Jugendliche geeignet. ANIMAL macht da keine Ausnahme. Bis auf einige Blutfontänen gibt es nicht viel Gewalt zu sehen. In wenigen Szenen bekommt der Zuschauer zudem nur die Ergebnisse der Attacken der Kreatur zu sehen. Sonderlich hart ist ANIMAL demnach nicht anzuschauen und dürfte mit FSK16 in die Kaufhäuser kommen.
 
 
 


 
 
 

ANIMAL – Trailer

 
 


 
 

Marcel Demuth (Hellraiser80)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Piranhaconda (2012)
 
Primal (2010)
 
The Cave (2005)
 
Mosquito Man (2004)
 
They Nest – Tödliche Brut (2000)
 

Filmreview: „Dark House“ (2014)

Dark-House-2014
 
 
 

DARK HOUSE

Story

 
 
 
Nick (Luke Kleintank) besitzt hellseherische Fähigkeiten und erbt ein geheimnisvolles Landhaus, in dem sich das Böse versteckt hält, das schon seit vielen Jahren auf die Ankunft des Erben wartet …
 
 
 


 
 
 

DARK HOUSE – Kritik

 
 
 
ACHTUNG: Kritik beinhaltet viele SPOILER!
 
 
 
VICTOR SALVA ist ein ganz schön ausgekochtes Schlitzohr, denn der JEEPERS CREEPERS-Schöpfer scheint nicht nur eine Leidenschaft fürs Phantastische Genre zu hegen. In seinem letzten Psycho-Thriller ROSEWOOD LANE (2011) bewies der Filmemacher, dass er ein ziemlich sicheres Händchen für unerwartete Wendungen besitzt und auch schon mal mit verblüffenden Enden konfrontiert, die der Zuschauer vermutlich so nicht kommen gesehen hat. Weil’s wahrscheinlich gut angekommen ist, macht SALVA auch gleich da weiter, wo er aufgehört hat. DARK HOUSE heißt der aktuelle Kracher aus der Feder des umstrittenen Regisseurs, der in der Vergangenheit eine Menge Probleme mit dem amerikanischen Rechtstaat bekam, weil er sich an einem minderjährigen Darsteller vergriffen hatte. Nach 15 Monaten Haft wurde SALVA wegen guter Führung aus dem Gefängnis entlassen und konzentriert sich seither auf das, was er wirklich gut kann: Filme drehen.
 
Wahrlich extravagant ist die Titelkreation des neusten Schockers nicht gerade und lässt diverse Spuk- und Geisterfilme Revue passieren, die man in letzter Zeit auf dem Schirm hatte. Umso enttäuschender zumindest für jene Horrorfans, die hier Paranormales erwarten, denn mit garstigen Poltergeistern und klassischem Geisterspuk im herkömmlichen Sinne hat DARK HOUSE (der ursprünglich übrigens als HAUNTED in die Kinos kommen sollte) rein gar nichts am Hut. Es geht um Nick Di Santo (LUKE KLEINTANK), der mal wieder seine Mutter in der Klapse besucht, um feststellen zu müssen, dass die wirklich nicht alle Latten am Zaun hat. Die gute Frau will dem Sohnemann partout nichts über den leiblichen Vater verraten, von dem er eine mysteriöse Gabe weitervererbt bekommen hat. Er kann den Tod jener Menschen voraussehen, die er berührt was aber auch Nachteile mit sich bringt, denn oftmals schwirren ihm so Dinge vor Augen, die er eigentlich nicht freiwillig sehen möchte. Als er in Rage nach der Mutter greift, sieht er auch gleich ihr letztes Stündlein schlagen. Wenige Stunden später stirbt sie eines grausamen Todes und vermacht dem Sohn ein riesiges Anwesen. Viel Zeit zum Trauern bleibt nicht, denn Nick kennt das Haus von vielen Bildern und Skizzen, die er seit frühster Kindheit gezeichnet hat. Eine logische Erklärungen hierfür findet er nicht, dafür aber eine Urkunde mit einer Adresse, die ihm direkt zu jenem Gemäuer führen soll. Leider wurde die Gegend um das Haus vor vielen Jahren von einem Hochwasser verwüstet, was die Suche weitaus schwieriger gestaltet, als anfänglich erwartet. Auch die Einheimischen sind keine Hilfe. Die kennen nur die Legenden und warnen vor drohendem Unheil. Gott sei Dank begegnet man drei Landvermessern, die natürlich wissen wo man das verfallene Grundstück finden kann und Nick genau zu jenem Häuslein bringen, das ihn seit Kindertagen bis in die Träume verfolgt. Kaum angekommen stoßen sie auf einen langhaarigen Zottelkopf (TOBIN BELL), der nicht gerade einen vertrauenserweckenden Eindruck hinterlässt. Der hetzt einen Trupp springender Axtwerfer auf die nichtsahnenden Besucher und macht den Fremden unmissverständlich klar, dass sie hier nichts zu suchen haben.
 
TOBIN BELL (Jigsaw aus der SAW-Serie), der hier einen seltsamen Eigenbrödler spielt, hat wieder Lust ein Spiel zu spielen. Diesmal erschließt sich dem Zuschauer aber vorerst nicht, auf welcher Seite er stehen wird. VICTOR SALVI entführt den Zuschauer auf eine rasante Achterbahn voller Twists und Wendungen, der es ganz spielerisch gelingt dem festgefahrenen Horror-Genre frischen Wind einzuverleiben. In diesem Horrortrip ist nichts wie es anfänglich scheint. Hier herrscht verkehrte Welt, denn in DARK HOUSE sind Bösewichte nicht bösartiger Natur, sondern die Guten die Bösen. In SALVAS neustem Genre-Flick ist ne Menge los, was man so in dieser Art mit Sicherheit noch nicht auf dem Bildschirm hatte. Vor allem die fürs Genre wichtigen Horrorgestalten bleiben in Erinnerung, schließlich flimmern nicht alle Tage axtschwingende Riesen über den TV-Apparat, die auf Kommando seitlich im Takt springen. Die stummen und langhaarigen Kreaturen handeln im Auftrag des seltsamen Seth (TOBIN BELL), der dem neuen Hausbesitzer erst einmal einen Heidenschreck einjagen muss, damit dieser mit seinen Freunden möglichst zügig wieder verschwindet. Warum er das tut wird schnell klar, denn eigentlich will er Schlimmes verhindern, schließlich lebt im Keller des Hauses eine dämonische Macht, die nur auf die Ankunft des Erben gewartet hat, um die Hölle auf Erden errichten zu können.
 
Regisseur VICTOR SALVA bringt nach dem Überraschungserfolg JEEPERS CREEPERS ein weiteres Horror-Highlight in die internationalen Wohnzimmer, das wir von FILMCHECKER uneingeschränkt empfehlen können. DARK HOUSE bedient sich bei diversen Subgenres des Horrorfilms und macht daraus etwas vollkommen Neues, das den Fan auch noch packend zu unterhalten versteht. Hier sehen wir übrigens einen der besten Horror-Momente der letzten Jahre: Die Helden rütteln an einer verschlossenen Kellertür während im Mondschein unzählige von axtschwingenden Monstern in Richtung Horrorhaus hüpfen. Als die Freunde von der Tür lassen bleiben die Kreaturen stehen. Nun heißt es sich so leise wie möglich an den langhaarigen Riesenprimaten vorbeizuschleichen. Fünf Minuten Adrenalin pur. Vielen Dank dafür Herr SALVA.
 
 
 


 
 
 

DARK HOUSE – Fazit

 
 
 
8 Punkte Final
 
 
 
Horrorpflichtprogramm! DARK HOUSE ist eine überraschungsreiche Achterbahn mit cleveren Wendungen und unerwarteten Twists. Der Schöpfer der beliebten JEEPERS CREEPERS-Saga hat hier einen großartigen Horrorfilm gedreht, der sich zwar aus bekannten Horrorelementen zusammensetzt und doch am Ende verblüfft, weil man derart Mixtur bisher noch nicht auf dem Schirm hatte. Hervorzuheben sind die wirklich obskuren Filmmonster und die Tatsache, dass man eigentlich nie weiß wohin die Reise führen wird. Dass der Schocker nicht einmal eine Million Dollar gekostet haben soll, will man gar nicht so recht glauben, denn DARK HOUSE macht trotz Indie-Status alles andere als einen billigen Eindruck. Letztendlich bleibt zu erwähnen, dass Regisseur VICTOR SALVA hier schwer unterhaltsame Genreware gedreht hat, die man auf keinen Fall verpassen sollte. Denn nach dem genannten JEEPERS CREEPERS (2001) gehört DARK HOUSE zu dem Besten, was der Filmemacher bisher hervorgebracht hat.
 
 
 


 
 
 

DARK HOUSE – Zensur

 
 
 
DARK HOUSE ist nicht sonderlich grausam. Dennoch schwingt man hier leidenschaftlich mit der Axt, so dass auch mal ein Kopf gespalten wird. Ansonsten gibt es herausgerissene Herzen und ein wenig Gekröse zu sehen. Das ist nicht sonderlich brutal und wurde von der FSK daher auch ab 16 Jahren freigegeben. Dennoch ist die erhältliche Heimkinofassung erst für Volljährige geeignet. Der Grund liegt im Bonusmaterial.
 
 
 


 
 
 

DARK HOUSE – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Pandastorm Entertainment

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Haunted; USA 2014

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch, Englisch

Bild: 2.35:1 (1080p – Full HD, @24 Hz)

Laufzeit: ca. 102 Min.

FSK: Film: FSK 16 / Blu-ray wegen Bonusmaterial: Keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wendecover

Extras: Originaltrailer, Trailershow

Release-Termin: 24.03.2015

 

Dark House [Blu-ray] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 
 


 
 
 

DARK HOUSE – Trailer

 
 


 
 

Marcel Demuth (Hellraiser80)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Haunt (2013)
 
House of Bad (2013)
 
Haunter (2013)
 
Jeepers Creepers (2001)
 

Filmreview: „The Underneath“ (2013)

The_Underneath_2013
 
 
 

THE UNDERNEATH

Story

 
 
 
Wayne (Holt Boggs) und Jessi (Natalie Wilemon) sind frisch verheiratet und wollen ihre Flitterwochen mit einer Wanderung durch die unberührte Natur ausklingen lassen. Leider findet der erholsame Trip ein frühes Ende, denn das Paar landet auf der Speisekarte grotesker Höhlenwesen, die in Tunneln unter einem idyllischen See hausen …
 
 
 


 
 
 

THE UNDERNEATH – Kritik

 
 
 
Hurra, die Kreaturen aus THE DESCENT sind zurück. Okay, so in ähnlich, denn THE UNDERNEATH ist quasi die Billigversion des britischen Gruselhits aus dem Jahre 2005. Regisseur BRIAN T. JAYNES muss wohl ein großer Fan jener Höhlenkletterei gewesen sein, denn sein Schnellschuss gleicht in allen Belangen der durchaus sehenswerten Vorlage aus Großbritannien. Hier haben wir es mit Gestalten zu tun, die unter der Erde in Gängen hausen und ab und an mal Hunde und Menschen von der Erdoberfläche krallen, um sie dann genüsslich zu verspeisen. Taktisch klug scheint das traute Heim auch gewählt zu sein, denn das befindet sich nahe eines idyllischen Badesees, zu dem sich nicht selten ahnungslose Touristen verirren. Was würde die Welt nicht ohne jene Filmschaffende tun, die sich mit einer unbändigen Leidenschaft der Herstellung von Trash widmen. BRAIN T. JAYNES hat nämlich ein goldenes Händchen für Filme, die eigentlich keiner freiwillig sehen möchte. Er dreht, schreibt, schneidet und produziert fleißig eine Gurke nach der nächsten und scheint darin auch noch erfolgreich zu sein. Angefangen hat es anno 2010 mit einem Glanzstück sinnbefreiter Videounterhaltung. Der Monsterschund BOOGEY CREEK lies sich scheinbar gut ins Ausland verkaufen (sogar nach Deutschland), so dass der amerikanische Filmemacher gleich an zig weiteren Katastrophen werkeln und darunter auch mit dem erschreckend unterirdischen Zombieabfall HUMANS VERSUS ZOMBIES (2011) quälen konnte. Ganz so unterirdisch wie seine letzten Werke ist THE UNDERNEATH seltsamerweise nicht geworden, denn auch wenn hier mal wieder rigoros kopiert wurde und sogar die Story von Unterirdischen handelt, überzeugt das Creature-Feature mit solider Spannung.
 
Im Mittelpunkt steht ein verheiratetes, sympathisches Pärchen, das die Flitterwochen via Camping unvergesslich machen möchte. Natürlich treibt es die Verliebten an genau jenen Baggersee, unter dem hungrige Kreaturen hausen, die sich noch vom letzten Opfer die gefüllten Mägen streicheln. Fluchs rutschen die beiden in ein Erdloch und landen in einem riesigen Höhlenkomplex unter dem Gewässer. Gatte Wayne (HOLT BOGGS) prellt sich gleich mal die Haxen, so dass die Erkundungstour erschwert wird. Gut, dass Frau (NATALIE WILEMON) immer ihr Handy dabei hat. Das hat selbstverständlich drei Meter unter der Erdoberfläche keinen Empfang, lässt sich aber hervorragend als Taschenlampe verwenden. Es wird durch unterirdische Gewässer getaucht und sich durch enge Gänge gezwängt, bis man auf eine Scharr seltsam deformierte Menschen trifft, die scheinbar seit Ewigkeiten in den unterirdischen Höhlen leben.
 
Was man aus Pappe nicht alle machen kann. JAYNES hat aus dem Wunderstoff nicht nur die ganze Kulisse zaubern lassen; auch die Masken sehen verdammt nach Bastelbedarf aus. Zwar lässt sich eine gewisse Ähnlichkeit zu den Wesen aus NEIL MARSHALLS Höhlenschocker erkennen; viel Liebe zum Detail wurde hier aber nicht betrieben. Nichtsdestotrotz passt die Stimmung. Die ist trotz Gips und Styropor reichlich klaustrophobisch und sorgt vereinzelt sogar für ganz dezentes Herzklopfen. Wie es in THE DESCENT der Fall ist, krabbeln auch die Monster in THE UNDERNEATH kopfüber an der Höhlendecke entlang. Wie das mit bloßen Händen logisch zu bewerkstelligen ist, bleibt unbeantwortet, schließlich handelt es sich hier ja auch um einen Horrorfilm. Ebenso unklar bleibt, wie die Kreaturen unter die Erde gekommen sind und warum sie bisher unentdeckt blieben. Immerhin gibt es auch Monstersex zu sehen. Das lockert die bierernste Handlung auf und scheint den Wesen auch sichtlich Vergnügen zu bereiten, denn so ein Leben in permanenter Blind- und Dunkelheit dürfte auf Dauer arg aufs Gemüt schlagen. THE UNDERNEATH ist Low Budget Standard, so wie man ihn kennt. Die rudimentäre Handlung wird geradlinig nach Schema F abgedaddelt und ab und an gibt es Found Footage in Form eines Handytagebuchs zu sehen, denn Wackelcam liegt Jahre nach PARANORMAL ACTIVITY unverständlicherweise immer noch im Trend. Ansonsten bröselt es mal kurz von der Decke, damit das Tempo der überraschungsarmen Geschichte vorangetrieben wird. Light-Splatter gibt es in Form von Fressszenen und Kadavern übrigens auch zu sehen. Das erfreut das Splatterherz und hält natürlich bei Laune.
 
THE UNDERNEATH ist nix Großes. JAYNES hat hier einen kleinen, soliden Horrorausflug gedreht, den man sich gut und gerne als Appetizer gönnen kann. Sättigend ist das magere Horrorhäppchen natürlich nicht im Geringsten, bereitet aber für knapp eine Stunde unterhaltsame Kurzweil. Mit gerade einmal 65 Minuten Nettolaufzeit, ist THE UNDERNEATH jedoch ganz schön kurz geraten, was zwar angesichts der nahezu nicht vorhandenen Geschichte optimal gelöst wurde, aber für einen abendfüllenden Spielfilm eindeutig zu wenig ist. Hier hätte man sich mehr Konfrontationen mit den Höhlenbewohnern gewünscht, denn die treten recht überschaubar und fast schon zurückhaltend in Aktion.
 
 
 


 
 
 

THE UNDERNEATH – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
 
Klein, fein und praktisch: THE UNDERNEATH kann quasi als weitere, natürlich inoffizielle Fortsetzung zu THE DESCENT bezeichnet werden. Der Low Budget Grusler ist knackig, spannend und bietet Splatter light für all jene, die von einem Horrorfilm auch eine Prise Gewalt erwarten. Die bleibt aber im Rahmen und orientiert sich dabei selbstverständlich an das klaustrophobische Original aus dem Jahre 2005. Ansonst hat Regisseur BRIAN T. JAYNES erstaunlich gut kopiert, denn ein Rohrkrepierer ist THE UNDERNEATH trotz kaum vorhandenem Budget löblicherweise nicht geworden. Anschauen, unterhalten lassen, abhaken.
 
 
 


 
 
 

THE UNDERNEATH – Zensur

 
 
 
THE UNDERNEATH ist nicht sonderlich brutal. Wer THE DESCENT gesehen hat, dürfte demnach auch wissen in welchem Gewaltpegel sich THE UNDERNEATH einpendelnd wird. Wir gehen von einer ungeschnittenen FSK16 aus.
 
 
 


 
 
 

THE UNDERNEATH – Trailer

 
 


 
 

Marcel Demuth (Hellraiser80)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
The Descent (2005)
 
The Descent 2 – Die Jagd geht weiter (2009)
 
The Cave (2005)
 
The Hills Have Eyes 2 (2007)

Kritik: „Scarecrow – Das Grauen stirbt nie“ (2013)

Scarecrow-2013
 
 
 

SCARECROW – DAS GRAUEN STIRBT NIE

Story

 
 
 
Schüler einer High School werden dazu verdonnert, zusammen mit Lehrer Aaron Harris (Robin Dunne) zu einer nahe liegenden Farm zu fahren, um von dort einiges an Equipment und die gar grausig drein schauende Vogelscheuche für das alljährliche Vogelscheuchenfest abzubauen und in die Stadt zu karren. Unterstützt werden sie dabei von Aarons Ex Kristen (Lacey Chabert), die das mysteriöse Anwesen von den Eltern vererbt bekommen hat und es nun verkaufen möchte, weil sie knapp bei Kasse ist. Da der Hof den Besitzer wechselt, muss der Festivalstandort kurzum in die Stadt verlagert werden, was den Schülern etwas unheimlich anmutet. Keiner Wunder, ranken sich gruselige Legenden um die vermeintlich verfluchte Farm, die den Ursprung des jährlichen Vogelscheuenfestes begründen. Leider ist die eigentliche Bedeutung des beliebten Festes der Stadtjugend vollkommen fremd, so dass die schuftenden Kids etwas verdutzt aus der Wäsche schauen, als sie plötzlich Bekanntschaft mit dem Bösen machen, das seit Ewigkeiten unter dem fruchtbaren Farmboden verborgen liegt …
 
 
 


 
 
 

SCARECROW – Kritik

 
 
 
Neben der Trash-Filmstudio THE ASYLUM gehört auch der amerikanische Pay-TV-Sender SYFY zu jenen Produktionswerkstätten, die Liebhaber leidlich intelligenter Horrorware in bescheidener Regelmäßigkeit zum Jauchzen bringen. Möglichst billig heißt hier die Devise, wobei die hervorgebrachten Eigenproduktionen meist eher mit katastrophalen Effekte trumpfen, als mit ausgefeilten Geschichten oder herausragenden Schauspielleistungen. Schließlich will man das Fernsehpublikum nicht allzu sehr überfordern. Dennoch hat sich der Standard der aktuellen Low-Budget-Werke erheblich gesteigert. Zwar sind die Filmchen immer noch erschreckend anspruchslos, die meist computeranimierten Spezialeffekte haben jedoch schon längst das Niveau früherer SYFY-Filmchen hinter sich gelassen und brauchen den Vergleich zum aktuellen Mainstream nicht scheuen. Ein gutes Beispiel hierfür ist der neuste Clou aus der SYFY-Kreativschmiede, der in punkto Creature-Design gar keine schlechte Figur macht. Hier hat man sich in einem raren Nischen-Genre bedient, wobei der Vogelscheuchenhorror bisher im Horrorfilm eher stiefmütterlich behandelt wurde. Im Vergleich zu den üblichen Verdächtigen lassen sich jene Schauerstücke an einer Hand abzählen, wobei DIE NACHT DER VOGELSCHEUCHE (1981), SCARECROWS (1988) und NIGHT OF THE SCARECROW – DER PAKT MIT DEM DÄMON (1995) zu den wohl bekanntesten Vogelscheuchen-Schockern gehören dürften. Nach HUSK (2011) gab´s seither nix Neues von der Vogelscheuchenfront, was für TV-Sender SYFY vermutlich Pflicht genug gewesen sein dürfte, gleich mal einen weiteren Kandidaten dieser Art auf die Festplatten zu bannen.
 
 
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Wie bei jedem Streifen aus dem umfangreichen Fundus des amerikanischen Spartensenders handelt es sich auch bei SCARECROW – DAS GRAUEN STIRBT NIE um Fast-Food-Horror. Anspruch gibt es keinen. Ein halbwegs spannendes Drehbuch ebenso wenig. Lang gefackelt wird hier nicht, der magere Plot kommt erstaunlich zügig zu Potte. Ehe die austauschbaren Kids die Gefahr wittern, schlagen auch schon die kreativen CGI-Effektkünstler zu. Seltsame Wurzeln sprießen aus dem Boden und formen sich zu einer Art Vogelscheuche zusammen, die nun eine unerbitterliche Jagd auf die Jugendlichen veranstaltet. Die verschanzen sich ähnlich wie in NIGHT Of THE LIVING DEAD (1968) in der klapprigen Holzbehausung der Farm und hoffen, von den Attacken der Vogelscheuche verschont zu bleiben. Natürlich werden dem Blutzoll wegen gleich zu Beginn die nervigsten Protagonisten ausradiert, wobei man trotz der eher bescheidenen Geschichte immerhin sagen muss, dass SCARECROW actionlastig und zügig abgehandelt wird. Die Überlebenden hetzen von einem Schauplatz zum nächsten und werden nach bekanntem Zehn-kleine-Negerlein-Prinzip in den Slasherhimmel gemeuchelt. Die ziemlich gut designte Vogelscheuche scheint allgegenwärtig zu sein und eine Leidenschaft für das möglichst kreative Abschlachten seiner Opfer zu hegen. Die werden abwechslungsreich um die Ecke gebracht, wobei Splatternerds vermutlich aufgrund der eher zurückhaltenden Schauwerte schnell das Interesse an SCARECROW – DAS GRAUEN STIRBT NIE verlieren dürften.
 
 
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Den neusten Ableger der SYFY ORIGINAL MOVIE-Reihe hat SHELDON WILSON inszeniert. Der dürfte Horrorfilm-Allesguckern kein Unbekannter sein. Bereits 2004 konnte er mit SHALLOW GROUND Erfolge erzielen und heimste auf Filmfestivals Preise ein. Was danach kam, war eher weniger der Rede wert. Nacht KAW (2007) und SCREAMERS: THE HUNTING (2009) fristete er sein Dasein als durchschnittlicher Regisseur für unbedeutenden TV-Mist, einiges darunter hat er sogar für den sagenumwobenen SYFY-Channel gedreht. Auch sein neuster Streich SCARECROW – DAS GRAUEN STIRBT NIE ist zwar ein recht kurzweiliger TV-Film mit sehenswerten Effekten; wirklich bleibenden Eindruck hinterlässt dieser Grusler aber nicht. Die rund 90 Minuten vergehen wie im Flug; flimmert jedoch der Abspann über den Bildschirm dürfte der Thriller auch schon wieder gänzlich aus den Köpfen der Zuschauer entschwunden sein. Auch wenn der Vogelscheuchenhorror im Pool der sich immer wiederholenden Filmstoffe eine fast schon aussterbende Gattung darstellt, so gehört SCARECROW zu jenen Art Slashern, die man vermutlich nur dann sehen sollte, wenn man wirklich schon jeden erdenklichen Horrorfilm gesehen hat und dringend unheimlichen Nachschub benötigt, egal wie mies er auch ist.
 
 
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SCARECROW – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
 
Im Vergleich zum üblichen eigens produzierten Trash-Mist des TV-Senders ist SCARECROW – DAS GRAUEN STIRBT NIE der vermutlich bisher beste SYFY-Streifen. In SCARECROW sind die Spezialeffekte zur Abwechslung einmal wirklich als schauerhaft zu beurteilen. Zusammen mit der düsteren Atmosphäre und der ationlastigen Inszenierung eignet sich SCARECROW ideal für die Sichtung an einem verregneten Sonntag. Wirklich bleibenden Eindruck hinterlässt dieser Vogelscheuchenhorror trotz toller CGI-Effekte jedoch nicht – Fast Food Horror für Zwischendurch eben!
 
 
 


 
 
 

SCARECROW – Zensur

 
 
 
Bei SCARECROW – DAS GRAUEN STIRBT NIE handelt es sich um einen TV-Film. Sonderlich gewalttätig oder gar splattrig wird´s in SCARECROW leider nicht. Die Gewaltakte bewegen sich auf FSK16-Niveau! Das sah auch die Prüfbehörde so. SCARECROW ist ungeschnitten mit FSK16 erschienen.
 
 
 


 
 
 

SCARECROW – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Concorde Home Entertainment

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Scarecrow; USA | Kanada 2013

Genre: Horror, Grusel

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Deutsch 2.0, Englisch Dolby Digital 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 1,78:1 (1080p)

Laufzeit: ca. 91 Min.

FSK: FSK 16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: KeepCase mit Wechselcover

Extras: Trailer

Release-Termin: 20.05.2016

 

Scarecrow – Das Grauen stirbt nie [Blu-ray] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 
 


 
 
 

SCARECROW – Trailer

 
 


 
 

Marcel Demuth

(Rechte für Grafiken und Packshot liegen bei Concorde Home Entertainment)

 
 
 
Ähnliche Filme:
 
Die Nacht der Vogelscheuche (1981)
 
Scarecrows (1988)
 
Night of the Scarecrow – Der Pakt mit dem Dämon (1995)
 
Husk (2011)
 

Filmreview: „Crawlspace – Dunkle Bedrohung“ (2012)

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CRAWLSPACE – DUNKLE BEDROHUNG

Story

 
 
 
Ein gescheitertes Militärexperiment bringt eine Gruppe Elite-Soldaten in eine brenzlige Situation. Auf ihrer Suche nach überlebenden Wissenschaftlern geraten Sie an telekinetisch veranlagte Probanden, die ihre ganz eigene Methode entwickelt haben, ihr Überleben zu sichern …
 
 
 


 
 
 

CRAWLSPACE – Kritik

 
 
 
In unkreativen Zeiten wie diesen muss der Zuschauer mit allem rechnen. Da kann dem Fan des grausigen Genres auch gut und gern einmal das Herz in die Hose rutschen, wenn ein Film mit dem Titel CRAWLSPACE versehen wird und ein weiteres ungutes Remake eines vielgeliebten Klassikers zu vermuten ist. Keine Angst, bei dem australischen Science-Fiction-Reißer CRAWLSPACE handelt es sich um keine Neuverfilmung des ’86er Mietshaus-Slashers mit KLAUS KINSKI. Hier hat sich ein anerkannter Fachmann für Make-up und Spezialeffekte auf den Regiestuhl begeben, der für Filme wie RED HILL (2010) und STORM WARNING (2007) das Derbe beigesteuert hat. JUSTIN AUSSIE DIX heißt der gute Mann und bannt mit seinem klaustrophobischen Kaum-Budget-Thriller sein Debüt auf Zelluloid, wobei in seinem Erstling nicht unbeachtet bleibt, dass DIX eine besondere Leidenschaft für Action-Kracher der goldenen 80er hegt. So dürfte dem Kenner definitiv auffallen, dass mit CRAWLSPACE ein ziemlich düsterer Mix aus CAMERONS ALIENS (1986) und CRONENBERGS SCANNERS (1981) präsentiert wird, freilich ohne dabei überhaupt annähernd deren Qualitäten zu erreichen. Im Mittelpunkt steht einmal mehr ein gescheitertes Experiment des Militärs. Deren Folgen hat man nun bereits in beständiger Regelmäßigkeit in unzähligen Zombie-Schoten zu sehen bekommen. Damit die Thematik dem Zuschauer nicht allzu langweilig wird, werden die Zombies kurzerhand gegen telekinetisch veranlagte Biokampfwaffen ausgetauscht, die die Fähigkeit besitzen, die Gedanken ihrer Opfer zu manipulieren, um diese so möglichst gemeingefährlich ins Jenseits zu befördern. Splatterspaß ist dabei garantiert, schließlich ist doch mit Spezialeffekt-Maestro DIX ein Könner seines Fachs am Ruder.
 
CRAWLSPACE folgt einer Gruppe von Elitesoldaten, die ein geheimes, unterirdisches Militärlabor säubern sollen. Das hat aufgrund eines gescheiterten Experiments den Kontakt zur Außenwelt verloren, so dass die Spezialeinheit nun die Wissenschaftler bergen und die Probanden vernichten soll. Das gelingt anfänglich ohne Probleme, bis die Gruppe auf das Versuchskaninchen Eve (BERNSTEIN CLAYTON) stößt, die eine erstaunliche Ähnlichkeit mit der Ex-Frau des Soldatenanführers Romeo (DITCH DAVEY) besitzt. Grund genug die verschüchterte Frau vorerst am Leben zu lassen, was sich jedoch schnell als fataler Fehler entpuppt. Denn Eve ist Ergebnis eines mysteriösen Militärexperiments, das sich auf die Kriegsgegnervernichtung mittels Telekinese spezialisiert hat. Die Anwesenden bemerken schnell, dass sie in größter Gefahr schweben, denn Eve nutzt ihre erworbenen Fähigkeiten mit erstaunlicher Selbstsicherheit.
 
Man nehme eine kleine Anzahl taffer Mitstreiter, werfe sie in eine düstere Szenerie und lasse sie möglichst spektakulär über die Klinge springen. So oder so ähnlich lässt sich das magere Skript von CRAWLSPACE – DUNKLE BEDROHUNG (unter diesem Titel kommt der Film in den deutschen Handel) in wenigen Worten zusammenfassen. Wobei man jedoch sagen muss, dass der Actiontrip durchaus souverän abgehandelt wird. Das Tempo ist straff und die Kulisse effektiv. Die dunklen Schächte und Tunnel erzeugen eine bedrohliche und vor allem klaustrophobische Stimmung der Hilflosigkeit, die bei allen Beteiligten reichlich Verwirrung und Desorientierung entstehen lässt. Das Ziel, die Vernichtung des Versuchsmaterials, ist schnell aus den Augen verloren, denn das Rettungsteam merkt in CRAWLSPACE – DUNKLE BEDROHUNG schnell, dass hier einiges im Argen liegt. Ganz so Unrecht haben die Soldaten dabei nicht. Denn nachdem ihnen ein seltsames Gorilla-Dings auf den Leib rücken will, überschlagen sich die Ereignisse und münden im regelrechten Chaos. Lobenderweise muss man DIX zugestehen, dass die Auflösung des Spuks gekonnt hinausgezögert wird und bis zur Filmmitte unklar bleibt, mit welcher Bedrohung die Elitekämpfer überhaupt konfrontiert werden. Die bewegen sich jedoch derart ungeschickt durch die leidlich ausgeleuchteten Gänge, dass der Zuschauer schnell zu sehen bekommt, was er von diesen Filmen erwartet. Da fliegen munter Handgranaten durch die Luft (macht in engen Räumen absolut Sinn) und die Wände werden ziellos mit Munition durchlöchert. Das ist zwar alles herrlich laut, aber wirkt irgendwie nur selten schlüssig – zumal sich die scheinbar gut ausgebildete Spezialeinheit für unser Empfinden eher unprofessionell verhält. Demnach werden alle Logikbarrieren im Blut ersäuft und die wenigen Protagonisten mittels obligatorischen 10-kleine-Jägerlein-Prinzips in den Kinohimmel transferiert. Immerhin lassen einige Anspielungen an genannte Klassiker diverse Makel in der Inszenierung schnell vergessen. So besitzt die Optik von CRAWLSPACE verblüffende Ähnlichkeit zu der von ALIENS. Hin und wieder wartet der Zuschauer geradezu darauf, dass gleich eines der von H.R. GIGER kreierten Gestalten durch die Pappwände brettert. Zudem besitzen die Soldaten einen ähnlichen Scanner um feindliche Bewegungen registrieren zu können, ähnlich wie die Protagonisten in der legendäre ALIEN-Fortsetzung. Als wäre das nicht schon Hommage genug, lässt Killer-Amazone Eve gleich mal einen Kopf SCANNERS-like explodieren. Das erfreut das Klassiker-Herz und erntet Pluspunkte.
 
Mit seinem Regie-Debüt hat F/X-Experte JUSTIN AUSSIE DIX ein passables Filmchen geschaffen, das zwar recht kurzweilig, aber nicht sonderlich innovativ ist. Der Digital-Look macht in Kombination mit den ziemlich geschickt gefertigten Kamerafahrten und der konstant düsteren Atmosphäre eine hochwertige Figur. Leider kann die sehenswerte technische Ausstattung nicht verhehlen, dass die Idee telekinetisch veranlagten „Bioabfalls“ zwar ganz nett ist, aber irgendwie nicht wirklich nachwirken will. Sobald CRAWLSPACE – DUNKLE BEDROHUNG gesichtet worden ist, dürfte er auch schon wieder aus den Köpfen der Zuschauer entschwunden sein. Schade, denn hätte DIX statt menschlicher Probanden blutgeile Monster durch die Kulisse sausen lassen – CRAWLSPACE hätte ein neuer Genre-Geheimtipp für erwartungsfreudige Splatter-Nerds werden können. Das hat DIX vermutlich auch gewollt, zumal in einer der ersten Szenen ein Affen-Wesen durch die Gänge tobt. Leider musste wohl sein Vorhaben aus Budgetgründen wieder auf Eis gelegt werden, was im Falle von CRAWLSPACE etwas sehr bedauerlich ist.
 
 
 


 
 
 

CRAWLSPACE – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
 
Rasant inszenierter, klaustrophobischer Splatter-Thriller in der Tradition der ALIEN und SCANNERS-Filme. Leider sucht man hier die Monster vergebens, die CRAWLSPACE vermutlich bedeutend interessanter gemacht hätte.
 
 
 


 
 
 

CRAWLSPACE – Zensur

 
 
 
Es gibt einige Körper zu sehen, die durch Granaten zerstört wurden. Zudem explodiert ein Kopf und ein Mann verbrennt bei lebendigen Leib. Alles ganz geschickt getrickst und hat dafür gesorgt, dass CRAWLSPACE – DUNKLE BEDROHUNG hierzulande ungeschnitten im Handel zu haben ist. Die deutsche Version ist erst für Volljährige geeignet und besitzt den KJ-Stempel.
 
 
 


 
 
 

CRAWLSPACE – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Universum Film

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Crawlspace; Australien 2012

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: keine

Bild: 2.35:1 (1080p)

Laufzeit: ca. 87 Min.

FSK: KEINE JUGENDFREIGABE (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wechselcover

Extras: Behind the Scenes (ca. 30 Minuten, HD), Deutscher Filmrailer (ca. 2 Minuten, HD), BD-Live-Zugang, Trailershow mit sieben weiteren Filmen aus dem Programm von UNIVERSUM FILM (alle HD)

Release-Termin: 06.12.2013

 
 
 
UNIVERSUM FILM veröffentlicht den kleinen Indie-Horrorfilm jetzt auch auf Heimkinomedium. Die vorliegende Blu-ray ist zwar nichts Besonderes, dürfte aber dem Liebhaber des Genres zufrieden stellen. Nach dem Einlegen bekommt der Zuschauer erst einmal mit REDEMPTION, EVIDENCE und APARTMENT 143 drei Pflichttrailer in HD und deutscher Sprache präsentiert. Danach befindet er sich auch gleich in einem soliden, aber schickt gestalteten Bewegtmenü, das aus Szenen des Films besteht und mit Musik unterlegt wurde. Beim Bild wird kein Optimum erreicht. Das wirkt hin und wieder leicht verwachsen. In dunklen Passagen werden viele Details verschluckt; wird es hell kränkelt der Kontrast. Immerhin rumpelt es tonal hervorragend im Heimkino. Der Bass grummelt herrlich oft aus dem Subwoofer und bereitet den Zuschauer auf drohendes Unheil vor. Viele kleine Effekte ertönen aus den Rears und erzeugen eine gelungene, räumliche Soundkulisse. Zudem muss man UNIVERSUM FILM an dieser Stelle für die hochwertige Synchronisation loben. Für einen eher unbedeutenden Film wie CRAWLSPACE – DUNKLE BEDROHUNG ist die nämlich sehr gut ausgefallen. Bei den Extras wurde hingegen etwas gespart. UNIVERSUM FILM hat das Feature INSIDE THE CRAWLSPACE (ca. 30 Minuten, HD) lizensiert. Das 30-minütiges Making of beleuchtet die Produktion des Gruseltrips ausführlich, dürfte jedoch nur für jene Filmfans von Bedeutung sein, die der englischen Sprache mächtig sind. Denn Untertitel gibt es für dieses Extra (und auch den Hauptfilm) leider nicht. Weiterhin wird der synchronisierte Trailer zum Film (ca. 2 Minuten, HD) und ein BD-Live-Zugang geboten, bei dem aber eine Internetverbindung erforderlich ist, damit man mehr Bonus bestaunen kann. Eine Trailershow mit sieben weiteren Streifen aus dem Katalog des Labels hat es auch auf die Veröffentlichung geschafft. Das ist zwar alles nicht wirklich viel; weil es sich aber CRAWLSPACE – DUNKLE BEDROHUNG um ein kleines B-Movie handelt, ist der magere Bonus auch nicht sonderlich verwunderlich. Neben einer schönen optischen Präsentation der Blu-ray gibt es wie immer auch ein Wendecover ohne FSK-Zeichen. Wer Sci-Fi in Kombination mit Horror mag, darf gern zugreifen. Denn technisch macht die HD-Umsetzung einen soliden Eindruck, auch wenn beim Bild Potenzial nach oben vorhanden gewesen wäre.
 
 
 

Crawlspace [Blu-ray] ungeschnitten auf AMAZOn kaufen

 
 
 


 
 
 

CRAWLSPACE – Trailer

 
 


 
 

Marcel Demuth / Hellraiser80

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Aliens – die Rückkehr (1986)

Scanners (1981)

Filmreview: „Spookies – Die Killermonster“ (1986)

spookies
 
 
 

SPOOKIES – DIE KILLERMONSTER

Story

 
 
 
Zum Plot: Die prinzipiell immer wieder eingesetzte Gang junger 80er-Klischeemenschen trifft in einer lupenreinen Gothic-Villa in der Nachbarschaft des Friedhofs auf einen fiesen Zauberer, der in der Welt der Hexenbretter und ähnlicher Okkultschweinereien lebt und mit einem solchen Ouija-Board seine abgetretene Flamme ins Reich der Lebenden zurückverpflanzen möchte. In bester Tradition des guten Neonjahrzehnts, kommt so eine ganze Bande ekliger Latexmonster zum Auftritt, die natürlich nichts besseres zu tun haben als den hochhaarigen Jungmenschen nach dem Leben zu trachten.
 
 
 


 
 
 

SPOOKIES – Kritik

 
 
 
Es gibt, meiner bescheidenen Sichtweise nach, Filme, die im übertragenen Sinne funktionieren wie die liebste Kuscheldecke. Man schmeißt sich rein, wünscht sich schlechtes Süßigkeitenfutter zur Unterstützung und weiß, alles ist in Ordnung. Die Achtziger und alles, was mit gummigen Monstern zu tun hat, sollte im Herzen des geschulten Horrorglotzers jenseits der Torturescheiße des dritten Jahrtausends immer einen soft spot treffen. Ob GREMLINS, GHOULIES, die NEON MANIACS oder eben hier die SPOOKIES. Das sind Filme einer anderen und ja, besseren Ära für den Genrefilm. SPOOKIES, der bei uns auch unter dem verschärfenden Titel EVIL SPOOKIES erhältlich ist, zieht seine Inspirationen aus diversen Vorbildern. Der Professor schuldet seine Idee, das Übersinnliche zu nutzen um die Herzdame zu reanimieren unter anderem Dr. Phibes aus dem populären Seventies Vincent-Price-Film von Robert Fuest. Die heraufbeschworenen Unholde sehen zwar feierwürdig verlatext aus und könnten auch aus den geteilten Creature Design Phantasien der Herren Barker, Dante oder Band kommen. Trotzdem schielte ein Äuglein der Filmemacher sicherlich nach Italien oder gar das ländliche Michigan Sam Raimis. Amüsant sind zwei Geschichten. Zum ersten gab es el gran Finanzierungsterror und die Produktion kam zum Erliegen, fast wäre gar nicht fertig gedreht worden. Zweitens hat der Film auch heute noch Fans wegen der – heute würde man sagen Videocliphaftigkeit – des Soundtracks. Die Auftritte der Viecher sind segmentiert und mit eigenen musikalischen Themen unterlegt. Die Bildqualität ist leider nix zum Loblieder anstimmen. Wie lange nicht erlebt, hat man für die bösen Spukies offenbar bloß eine alte VHS als Vorlage gehabt, die auch gleich mit allen Feinheiten dieses Mediums zu kämpfen hatte. Störstreifen inklusive. Ist das jetzt Retro oder einfach der Wunsch nach dem Geld nicht?
 
 
 


 
 
 

SPOOKIES – Fazit

 
 
 
7 Punkte Final
 
 
 
Endlich. Die SPOOKIES auf DVD und das auch noch in Evil. 80er-Stimmung, passende Musik, Schauspieler wie aus dem Abziehbilderbuch und Effekte wie aus der Zeitkapsel. Die technische Qualität ist eher unter unverschämt zu verbuchen, tut dem Film aber keinen Abbruch. Fans wissen, was sie erwartet.
 
 
 


 
 
 

SPOOKIES – Zensur

 
 
 
In Deutschland gibt es SPOOKIES nur auf DVD, eine Blu-ray ist noch nicht erhältlich. Die deutsche Fassung ist ab 18 Jahren freigegeben und kann ohne Probleme im Handel erworben werden. Die Indizierung wurde aufgehoben.
 
 
 


 
 
 

SPOOKIES – Deutsche DVD

 
 
 
evil spookies
 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Spookies; Niederlande, USA 1986

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Mono), Englisch (Dolby Digital 2.0 Stereo)

Untertitel: keine

Bild: 1,33:1

Laufzeit: ca. 82 Min.

FSK: FSK18 – nicht mehr indiziert (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wechselcover und anderem Motiv

Extras: Trailershow: Killer Spookies (3:04 Min.), Messias des Bösen (0:44 Min.), 1984 (2:47 Min.), Sam Hell ist der Jäger (1:40 Min.), Under the Blade (1:28 Min.), Labor des Grauens (1:45 Min.)

 
 
 
Nach diversen Bootlegs erscheint SPOOKIES – DIE KILLERMONSTER unter dem neuen Titel EVIL SPOOKIES endlich auch legal auf Heimkinomedium. Das Bild der DVD von MARITIM PICTURES/SAVOY FILM ist hierbei als schlechter Scherz zu betiteln, denn als Grundlage muss wohl eine VHS gedient haben. Das aufgeblähte Vollbild weist Flimmern und Banddefekte auf, so dass Fans, die bereits die Videokassette besitzen getrost auf die DVD verzichten können. Auch der Ton erlaubt keine Freudensprünge, geht aber aufgrund des Alters des Films vollkommen in Ordnung. Extras gibt es, wen wundert es auch, natürlich keine. Im unglaublich miesen und vollkommen lieblos gestalteten Hauptmenü lässt sich gerade einmal der Trailer zu SPOOKIES finden. Der besitzt im Übrigen eine vollkommen andere Synchronisation als der Hauptfilm. Ergänzt werden die mageren Extras mit Werbung andere Filme des Publishers. Immerhin gibt es für den Filmfreund die Wahl zwischen zwei verschiedenen DVD-Einlegern. Dreht man nämlich das DVD-Cover um, bekommt man das alte VHS-Artwork geboten. Eine ganz nette Idee, lässt aber nicht hinwegtäuschen, dass die EVIL SPOOKIES DVD ganz schön überflüssig ist. Wer den Film mag und über das miese Bild hinwegsehen kann, darf gern in Erinnerungen schwelgen und die aktuelle Veröffentlichung kaufen. Filmfreunde, denen auch technische Aspekte wichtig sind, sollten einen großen Bogen um EVIL SPOOKIES aus dem Hause MARITIM PICTURES/SAVOY FILM schlagen, denn das hier gebotene Bild ist in Zeiten gestochen scharfer HD-Master schon eine Frechheit.
 
 

Evil Spookies – Die Killerdämonen [DVD] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

SPOOKIES – Trailer

 
 


 
 

Christian Ladewig

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Gremlins (1984)

Ghoulies (1985)

Maniacs – Die Horrorbande (1986)

Filmreview: „It´s in the Blood“ (2012)

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It´s in the Blood

Story

 
 
 
October (Sean Elliot) ist wissbegieriger Medizinstudent und besitzt ein fotografisches Gedächtnis. Nach dem schrecklichen Tod seiner Schwester Iris hat sich das Verhältnis zwischen Vater und Sohn deutlich entfremdet, sodass Oktober nun den Versuch vagen möchte, sich seinem Vater vorsichtig anzunähern. Um erneut zueinander finden zu können, beschließt die kleine Familie kurzum, einen abenteuerlichen Wandertrip durch die Wälder zu unternehmen. Mit fatalen Folgen. Nicht nur, dass sich Vater Russell in einem unachtsamen Moment das Bein bricht; auch etwas zutiefst Bedrohliches schleicht durch das Dickicht und beginnt alsbald Vater und Sohn furchteinflößend zu terrorisieren …
 
 
 


 
 
 

It´s in the Blood – Kritik

 
 
 
Es muss nicht immer grobmotorische Filmkost mit dem Fleischerbeil sein. Manchmal sind es vor allem die leisen Tönen, die das Gemüt des Zuschauers durchaus beunruhigen und für ein zutiefst beklemmendes Gefühl sorgen können. Der Film IT´S IN THE BLOOD ist einer jener Kandidaten, der sich vollends von schlachthausreifem Gekröse distanziert und den Filmfreund stattdessen mit psychologischen Horror konfrontiert. Demnach sei vor allem jenen Horrorfans von der Sichtung abgeraten, die hier ein splatter- und horrorlastiges Filmchen erwarten und vorwiegend auf plausibel-offenkundige Erklärungsversuche Wert legen. Regisseur SCOOTER DOWNEY hat mit seinem Debütwerk einen wahrhaftigen Geheimtipp geschaffen, der sich vordergründig mit der Psyche seiner beiden Protagonisten beschäftigt und dem Zuschauer dabei ein vollkommen andersartiges Seherlebnis präsentiert. Hierbei sei zu erwähnen, dass SEAN ELLIOT als sensibler und introvertierter Sohn OCTOBER und LANCE HENRIKSEN (PUMPKINHEAD) als verbittert, emotionsloser Greis RUSSELL eine hervorragende Wahl darstellen. Mit ihrem emotionalen Auf und Ab´s steigt und fällt der Film. Schnell offenbart sich im Verlauf der Geschichte die eigentliche Intention dieser zwar günstig produzierten, aber zu keiner Zeit uneffektiven Low-Buget-Produktion.
 
Die beiden Protagonisten scheinen mit ihren inneren Dämonen konfrontiert zu werden, wobei die Vorgeschichte alsbald durch haarsträubende Flashbacks erklärt wird, in welchen letztendlich der tragische Grund für die Entfremdung von Vater und Sohn bebildert und erklärt wird. Dabei wechselt die Handlung mit einer virtuosen Leichtigkeit zwischen Vergangenheit und Gegenwart und beschreibt den schrecklichen Verlust der geliebten Schwester/Tochter und die damit verursachten Schuldgefühle, mit denen beide auf unterschiedliche Weise gelernt haben umzugehen. Während Sohn OCTOBER mit einem offensichtlichen Borderline-Syndrom zu kämpfen hat und sein kleines Geheimnis gut zu verbergen weiß, schützt Vater RUSSELL sein verletztes Seelenheil hinter einer dichten Mauer bruchsicheren Gesteins, durch welche niemand vorzudringen vermag. Mit dem bevorstehenden Ausflug in die Natur beginnt letztendlich auch ihr zweites Martyrium, in dessen Verlauf die kleine Familie lernen muss, einander zu vertrauen, um wieder zueinander finden zu können. Ein schwierige Herausforderung, werden Vater und Sohn wenig später vom grotesken Wesen bedroht, deren Herkunft vorerst im Dunkeln bleibt und deren rationale Herkunft erst in den letzten Filmsekunden gelüftet wird. Auch wenn IT´S IN THE BLOOD kein Horrorfilm im herkömmlichen Sinne ist und hier vorwiegend gruselige Elemente in die zermürbende Geschichte gestreut werden, um den inneren Konflikt der beiden Hauptfiguren besser bebildern zu können, so schafft es Regisseur SCOOTER DOWNEY stets eine markerschütternde Grundstimmung zu entwickeln, die mit Gänsehautmomenten nicht geizt. Gerade des Nachts, wenn die Wesen beunruhigend durch den Nebel kriechen und sich wenig später in ihrer absurden Gesamtheit präsentieren, dürften zartbesaitete Gruselfans sich nicht nur einmal dabei ertappen, ihr Gesicht vor Schauder in ein Kissen zu vergraben. Immerhin, und das muss man dem kleinen Indie-Grusler gutheißen, treten die wenigen Effekt-Szenen erstaunlich souverän in Erscheinung. Die Umsetzung ist derart glaubwürdig und professionell gehandhabt, dass sich bei derart Fingerfertigkeit so manche Mainstream-Produktion ein Beispiel nehmen sollte.
 
 
 
Der vorliegende IT´S IN THE BLOOD ist kein gewöhnlicher Horrorfilm im herkömmlichen Sinne. Vielmehr handelt es sich bei dem vorliegenden Genre-Beitrag um ein erschütterndes Familiendrama, dass von Verlust und Versöhnung erzählt und mit einigen Horrorelementen bereichert wurde. In IT´S IN THE BLOOD kämpfen Vater und Sohn mit den Geiseln der Vergangenheit und versuchen nicht nur wieder zueinander zu finden, sondern auch erneut die innere Balance und den Seelenfrieden herzustellen. Hierbei scheut Regisseur SCOOTER DOWNEY nicht davor, den inneren Unfrieden durch diverse Metapher zu umschreiben und in beängstigende Bilder zu packen, was für einige Zuschauer vermutlich durchaus für Verwirrung sorgen dürfte. Gerade aufgrund der etwas poetisch anmutenden Schlusssequenz und der vielseitig interpretierbaren Auflösung, dürfte für Hardcore-Horrorfans die Eingliederung im Genre etwas unglücklich gewählt erscheinen; nichtsdestotrotz ist IT´S IN THE BLOOD eines der erfrischendsten Filmbeiträge der letzten Dekaden, und gerade aufgrund seiner Andersartigkeit durchaus zu empfehlen.
 
 
 


 
 
 

It´s in the Blood – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
 
Gruseliges Psycho-Drama, dass von Schuld, Sühne, Verlust und Versöhnung handelt. Ein durchaus gelungenes und intelligent-umgesetztes Stück Zelluloid, dass vor allem Freunde tiefgründiger Horrorunterhaltung zusagen dürfte.
 
 
 


 
 
 

It´s in the Blood – Zensur

 
 
 
Der Film dürfte ungeschnitten mit FSK16 in Deutschland erscheinen! Zwar gibt es eine sehr schmerzhafte Bein-Amputation, die aber den auswegslosen Grundton der Geschichte durchaus förderlich ist.
 
 
 


 
 
 

It´s in the Blood – Trailer

 
 
 


 
 

Marcel Demuth / Hellraiser80

 
 
 
Ähnliche Filme:
 
Jersey Devil (2012)

YellowBrickRoad (2010)

Filmreview: „Silent Hill: Revelation“ (2012)

Silent Hill Revelation 3D Poster (2012)
 
 
 

Silent Hill: Revelation

Story

 
 
 
Ein bemitleidendes Leben führt Heather Mason (Haupt-Protagonistin des 3. Teils der Videospielreihe) da. Nicht nur, dass sie zusammen mit ihrem Vater in permanenter Flucht lebt, immer auf der Hut sein zu müssen, nicht von düsteren Mächten aufgespürt zu werden – an ihrem 18. Geburtstag wird sie zudem auch noch von schrecklichen Albträumen geplagt, für deren Ursache sie keine Erklärungen findet. An ihrem ersten Schultag an einer neuen Schule lernt sie den gleichaltrigen Vincent kennen, der sich ebenso als einzelgängerischen Außenseiter zwischen all den lebenslustigen Kids betrachtet. Anfänglich noch sehr distanziert schließt sie aus der Not heraus Freundschaft mit dem unnahbaren Zeitgenossen. Seine kameradschaftliche Unterstützung wird sie auch dringend benötigen, denn als sie am nächsten Tag schmerzlichst feststellen muss, dass jene bedrohenden Mächte ihren Vater verschleppt haben müssen, führen alle Spuren in das Örtchen ihrer Albträume: „Silent Hill“ …
 
 
 


 
 
 

Silent Hill: Revelation – Kritik

 
 
 
Manchmal kann eine Fortsetzung auch zu einem reichlich bösartigen Fluch werden, zumindest dann, wenn ein Regisseur/Filmstudio auf Heller und Pfennig versuchen möchte, an die ohnehin grandiosen Qualitäten des Originals anzuknüpfen, ohne dabei jedoch eigene Ideen entwickeln zu wollen. Ein derartiger Fall scheint das filmische Sequel eines der gelungensten Videospielumsetzungen ever zu sein. Als vor fünf Jahren die frohe Kundschaft einer kommenden Kinoadaption des „Konami“-Kultspiels „Silent Hill“ durch die weltweiten Filmforen geisterte, stoß der kreative Ideenreichtum des französischen Regisseurs „Christophe Gans´“ gerade unter den Anhängern der Spielreihe auf wenig Gegenliebe. Eben weil die bisherigen Spielfilmumsetzungen anderer bekannter Game-Reihen („Resident Evil“, „Far Cry“, „Super Mario Bros.“) kaum überzeugen konnten und es selten schafften, das jeweilige Game-Feeling auf die Kinoleinwand zu transferieren, sahen Konsolenspiele-Fans bereits vor der kommenden Kinoauswertung rot für den „Silent Hill“-Kinofilm. Als die Umsetzung jedoch 2007 in den weltweiten Lichtspielhäusern anlief, überzeugte „Christophe Gans“ mit seinem Ausflug in das trostlose, kleine Städtchen nicht nur die Fanbase. Auch Kritiker weltweit lobten „Gans´“ für seine äußerst detailverliebte und stimmige Inszenierung des Horrorspiels, die sich teilweise sogar schon zu krampfhaft an der Vorlage klammerte, aber in der zweiten Filmhälfte eigene künstlerische Wege geht. Nach dem überraschenden Erfolg des Filmes beauftragte die Produktionsschmiede „Gans´“ mit einer Fortsetzung des Überraschungs-Hits. Dieser lehnte jedoch, aufgrund von Zeitengpässen, dankend ab und übergab das Regie-Zepter an „Michael J. Bassett“, der bereits einschlägige Erfahrungen im phantastischen Genre vorweisen konnte („Wilderness“, „Deathwatch“) und sich neben der filmischen Umsetzung auch für das Drehbuch verantwortlich zeichnete.
 
Nun, fünf Jahre später steht mit „Silent Hill: Revelation“ die angekündigte Fortsetzung ins Haus, die sich bereits seit Frühjahr 2011 in der Produktion befand. Oftmals deuten derart langwierige Produktionsprozesse nicht gerade von filmischen Qualität, denn nicht selten kommt es vor, dass nach Drehschluss selbst Produktionsstudios unzureichend überzeugt von ihren Filmen sind, sodass sie diese direkt auf dem Heimkinomarkt veröffentlichen. Im Falle von „Silent Hill: Revelation“ darf diesbezüglich jedoch Entwarnung gegeben werden, denn gänzlich den ersten Kritiken und Meinungen, ist der zweite Ausflug in das düstere Städtlein ganz passabel ausgefallen. Natürlich liegen im direkten Vergleich zum genialen Vorgänger Welten, was hauptsächlich an der etwas zu offensichtlichen Ideenarmut und dem einfach konzipierten Drehbuch liegen mag. Denn eine wirklich weitreichend tiefgründige Geschichte hält die Rückkehr nach „Silent Hill“ nicht parat. Immerhin war Drehbuchautor und Regisseur „Michael J. Bassett“ darum bemüht die Geschehnisse um die Geisterstadt unterhaltsam weiterzuspinnen und einige Ungereimtheiten des Vorgängers plausibel zu klären.
 
Einige Rätsel um den Ort werden gelüftet und bringen vor allem für Nichtkenner des Videospiel mehr Licht in das teilweise wirre und surreale Handlungsgestrüpp um „Silent Hill“. Dennoch, trotz lobenswerten Ambitionen bietet „Silent Hill: Revelation“ auch genügend Grund zur Kritik. Zum einen wäre da die arg lieb- und seelenlose Inszenierung. Denn so wirklich „Silent Hill“-typisches Flair will selten aufkommen. Statt auf das stimmige Setting und die subtile Erzählweise der Videospiele und des Vorgängers zu setzen findet sich der Zuschauer in einer äußerst „Hellraiser“-resken Umgebung wieder. Die Geschehnissen gestalten sich als arg düster und unzulänglich hektisch. Der groteske und schaurige Nebel und die superbe Parallelwelt, die der Game-Reihe seinen unverwechselbaren Charme eingebracht haben, spielen selten eine tiefgreifende Rolle. Stattdessen hetzt die Protagonisten „Heather“ von einem Schauplatz zum nächsten und klappert dabei in Rekordzeit die vom Drehbuchautor vorgesehenen Monsterbegegnungen ab, um zumindest der Fanbase halbwegs gerecht zu werden. So wirklich spektakulär kommen das Monsterdesign und deren Auftritte nicht daher, zumal die grotesken Gestalten teilweise nur in Bruchteilen von Sekunden über die Kinoleinwand huschen. Oftmals mag man als Zuschauer das Gefühl nicht loswerden wollen, als hätte der Film zwingend nach 80 Minuten enden „müssen“, sodass einfach kaum Zeit (und Budget?) vorhanden gewesen wäre, den düsteren Höllenbewohnern mehr Zeit einräumen zu können. Das ist arg bedauerlich, sind doch gerade die theatralischen Auftritte der seltsamen Kreaturen und die unwirkliche Atmosphäre für ein Franchise wie „Silent Hill“ so essentiell. Immerhin lässt sich eine gewisse Kurzweiligkeit nicht von der Hand weisen. Trotz dem teilweise fast schon hektischen Überschlagen der Ereignisse gegen Ende des Films, sind die mageren 80 Minuten Filmlaufzeit schnell erreicht, machen das Sequel aber zu einem arg zwiespältigen Horror-Genuss, dass zwar irgendwie unterhält, aber dennoch keinen wirklich bleibenden Eindruck hinterlässt. Da kommt es dem Film letztendlich auch nicht wirklich zugute, die offensichtliche Ideenlosigkeit und die arg seelenlosen Inszenierung mit einigen netten 3D-Effekten zu vertuschen.
 
Silent Hill: Revelation“ ist weder Fisch noch Fleisch. Der zweite Ausflug in das verschlafene Höllenstädtchen ist kein wirklich mieser Film, besitzt aber zu keiner Minute die künstlerischen Raffinessen seines Vorgängers und die der ersten drei Videospiele der Reihe. Immerhin schafft es Regisseur „Michael J. Bassett“ etwas Licht ins Dunkel der Gegebenheiten rund um den grotesken Ort zu bringen. Leider fehlt es der Fortsetzung an eigenen und vor allem frischen Ideen, sodass sich das Sequel hauptsächlich als ein uninspirierter Aufguss des Geschehnisse des ersten Teils äußert, dem hauptsächlich die grotesk-süßliche Schaueratmosphäre fehlt, die das Original und die gesamte Spiele-Reihe so unfehlbar einzigartig gemacht haben. Die superben Monster sind zwar da, spielen aber kaum eine wesentliche Rolle. Sie huschen teilweise nur in Bruchteilen von Sekunden über die Kinoleinwand, enttäuschen aber mit ihren unspektakulären Auftritten. Unterm Strich bleibt ein kurzweiliges Gruselvergnügen mit Ecken und Kanten, das aber den Videospielen (Teil 1-3) gehörig hinterherhinkt und selten zusammenzucken lässt. Im übrigen wirken die wenigen Splatter-Effekte vollkommen unangebracht, lebt „Silent Hill“ seit jeher von seiner subtilen Grundstimmung und der Angst vor dem Ungewissen im dichten Nebel, welcher den unheimlichen Ort umgibt.
 
 
 


 
 
 

Silent Hill: Revelation – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
Ein Sequel, das der schaurigen Vorlage uninspiriert hinterherhinkt und zu keiner Zeit die Qualitäten des Vorgängers erreicht. Schade!
 
Weitere Informationen rund um den Film, lassen sich zudem auf der filmbezogenen Facebookseite beschmöckern: Silent Hill 2 Facebookseite
 
 
 


 
 
 

Silent Hill: Revelation – Zensur

 
 
 
„Silent Hill: Revelation“ ist nicht sonderlich brutal – Die Heimkinofassung ist FSK16-geprüft!
 
 
 


 
 
 

Silent Hill: Revelation – Deutsche Blu-ray

 
 
 
Silent-Hill-Revelation-Blu-ray
 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Silent Hill: Revelation; USA 2012

Genre: Horror/Thriller

Ton: Deutsch + Engl. DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 2,35:1 (16:9), 1080p

Laufzeit: 94 Min.

FSK: FSK 16

Verpackung: Amaray mit Wendecover, Erstauflage mit Pappschuber

Extras: diverse Werbetrailer, Trailer zum Film in Deutsch und Englisch, Audiokommentar des Regisseurs, Making of (51 min), Entfallene Szenen (11 min) inklusive zuschaltbarer Audiokommentare, Making of des Abspanns (6 min), Die Anatomie von 3 Szenen anhand des Storyboards (6 min), eine kurze Filmeinleitung des Regisseurs (1 min), Bei den Universal Hollywood Horror Nights (5 min)

 
 
 
Für einen arg in der Horrorfilmszene verissenen Film wie „Silent Hill 2“ kommt die nun vorliegende Blu-ray aus dem Hause „Concorde“ überraschend hochwertig und umfangreich daher. Dabei hat sich „Concorde“ nicht lumpen lassen und der Blu-ray-Veröffentlichung zudem einen hübschen Pappschuber spendiert, der vor allem Sammlern positiv ins Auge stechen dürfte. Neben eine hervoragenden optischen Präsentation gibt es zudem ein Wechselcover, das vor allem FSK-Flatschen-Gegner durchaus zufriedenstellen dürfte. Nach dem Einlegen der Scheibe erwartet dem Filmfreund einige obligatorische Werbetrailer kommender Highlights des Publishers. Ein, aus den besten Szenen des Films zusammengeschnittenes Menü, bietet die Wahl zwischen Hauptfilm und einem umfangreichen Extra-Sektor, der allerhand Einblicke in die Produktion bietet. Lobenswerterweise ist das gesamte Bonusmaterial (bis auf den Audiokommentar des Regisseurs) Deutsch untertitelt, sodass vor allem all jene Fans der Videospielreihe und der Filmserie auf ihre Kosten kommen werden, die dem perfekten Englisch nicht mächtig und auf eine deutsche Untertitelspur angewiesen sind. Über die Ton- und Bildqualität brauchen wir an dieser Stelle kaum ein kritisches Wörtchen verlieren – die technische Ausstattung ist unglaublich hochwertig!
„Silent Hill 2“ wird neben der normalen Blu-ray, auch als DVD und 3D Blu-ray angeboten. Alle Veröffentlichungen sollen über einen attraktiven Schuber verfügen.
 
 

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Silent Hill: Revelation – Trailer

 
 
 


 
 

Hellraiser80

 
 
 
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Filmreview: „Evidence“ (2011)

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Evidence

Story

 
 
 

Vier Freunde planen einen netten Trip mit dem Wohnmobil in die Berge, um entspannt in der Natur einige schöne Tage zu verbringen und die gemeinsame Zeit zu genießen. Nachdem sie sich ein hübsches Plätzchen zur Rast ausgesucht haben, an dem sie die Nacht verbringen möchten, realisieren sie auch schon einige recht seltsame Laute aus dem Dickicht des Waldes. Doch die Freunde nehmen die unheimliche Vorahnung und die grotesken Geräusche bedauerlicherweise nicht ernst, sodass sie in der Nacht mit dem ultimativen Bösen konfrontiert werden …

 
 
 


 
 
 

Evidence – Kritik

 
 
 
Oh Mann, hört denn dieser gesamte Found-Footage Filmwahn nie auf? Was vor zehn Jahren mit „The Blair Witch Project“ sensationell gefeiert wurde, entwickelt sich jetzt, nach dem überraschenden Erfolg des kleinen Independent-Geheimtipps zu einem überaus nervigen Trend, der vermutlich in der aktuellen Produktion „Evidence“ seinen unerträglich schlechten Höhepunkt erreicht hat. An Ideen fehlte es den Filmemachern bisher kaum, denn einige kreative Ansätze entwickelten sich auch nach „Blair Witch“ zu beeindruckenden Kinodauerbrennern und spielten oftmals bedeutend mehr Umsatz ein, als die Filme letztendlich selbst gekostet haben. Das Genre an sich gibt also etwas her aber vermutlich sind die arg überschaubaren Produktionskosten der einzige, der ausschlaggebender Fakt, warum der weltweite Filmmarkt derzeit mit diesen teilweise haarsträubend schlechten No-Budget-Pseudo-Dokus überschwemmt wird. Jeder offene Filmfan mit zumindest halbwegs vernünftigen Wahrnehmungsfähigkeiten sei ausdrücklich mit diesem Filmreview vor dem arg billig heruntergekurbelten Filmchen “Evidence“ gewarnt, denn was eigentlich recht nett und vielversprechend beginnt, ist spätestens nach der Filmhälfte kaum noch seh- und ertragbar, sprich unglaublich schlecht.
 
Routinierte Horrorfilmkenner dürften schon erahnen, was nun den vier Freunden und dem interessierten Zuschauer blüht. Wer sich schon einmal einen Found Footage Film zu Gemüte geführt hat, dürfte bereits wissen, aus welchen Elementen derart Nischengenregewächse bestehen. Das Geschehen wird entweder aus der Sicht von Überwachungskameras oder pseudo-dokumentarisch, durch angeblich gefundenes und zusammengeschnittenes Filmmaterial, geschildert. Aber auch ein Hauptcharakter kann das Geschehen live mit einer Kamera aufzeichnen, wobei der Zuschauer in Echtzeit dem munteren Treiben beiwohnen darf und die Geschehnisse aus der sogenannten Egoperspektive miterlebt. Regisseur Howie Askins hat sich für die Letztere und die für den Zuschauer anstrengendere Variante entschieden, denn nachdem die Protagonisten realisieren, dass sie von (das ist kein Scherz!) Bigfoot-ähnlichen Kreaturen und Gasmasken tragenden Zombies verfolgt werden, ist der Spaßofen leider aus und der Film beginnt sich in unfassbar miesen Kameragewackel zu verlieren. Die wenigen recht ansprechenden Momente werden, aufgrund hektischen Umherschwenkens der Kamera und dem ständigen Totalausfall des Bildes vollkommen zerstört.
 
Dabei gestaltet sich der Beginn des Filmes eigentlich recht sympathisch. Alles hat den Anschein, als bekäme man ein privates Urlaubs-Homevideo von vier überaus netten Menschen zu Gesicht. Die Kameraverlauf gestaltet sich erstaunlicherweise als sehr professionell und man hofft, ein ordentlich und ansprechend gefilmtes Found Footage Movie zu sehen, das sich hoffentlich nicht mit den genreüblichen Klischees umherschlagen muss. Aber nachdem die vier, vor allem die weiblichen Protagonisten, mysteriöse Geräusche aus dem Dunkel des Waldes vernehmen und irgendetwas über den Wohnwagen krabbelt, geraten die Freunde in Rage und beginnen planlos durch den Wald zu flitzen, wobei der Zuschauer demnach minutenlang nur Waldboden zu Gesicht bekommt oder ein sich ständig wiederholendes Hinstolpern des Vordermannes. Warum man in derart Ausnahmesituation immer noch den Nerv besitzt, das Geschehen mit der Kamera weiter filmen zu müssen, stößt zumindest bei mir auf Unverständnis. Unterlegt wird die merklich sinnfreie Hetzjagd mit hysterischem Geschrei und einer unglaublich konstruiert wirkenden Panikmache, die einem nach quälend langen 50 Minuten eindeutig auf den Sender geht.
 
Das ist zwar vermutlich alles ganz nett gewollt, wirkt aber trotzdem so wirr, dass man kaum noch den roten Faden sieht und dem Geschehen folgen kann. Demnach gestaltet sich die Auflösung des gesamten Budenzaubers als unzureichend glaubhaft und vor allem unzureichend erklärt. Dem Zuschauer werden kaum Erklärungen über die Geschehnisse gegeben und es lässt nur darüber spekulieren, woher denn die Kreaturen nun überhaupt kommen (gescheitertes Militärexperiment?). Nachdem zwei der Freunde in ein scheinbar leerstehendes Haus flüchten können und dort auf Rettung hoffen, müssen sie feststellen, dass dort womöglich der Herd allen Übels lauert. Kaum dort angekommen, stürmen aus allen Richtungen seltsame Kreaturen auf die ahnungslosen Überlebenden ein. Ein merklich seltsamer Ego-Shooter-ähnlicher Unterton lässt sich hier nicht von der Hand weisen. Durch die konstant andauernde Dauerpanikmache im letzten Drittel des Filmes wirken die diversen Creature-Effekte oftmals so geschickt getrickst, dass man rein gar nicht beurteilen kann, ob es sich bei den zig Mutanten, Krabbelwesen und Zombies vorwiegend um digitale Spielereien handelt, oder es sich wohl eher um Schauspieler in Halloween-Kostümen handelt.
 
Mit „Evidence“ erlebt das Found Footage Genre einen erneut typisch schlechten Vertreter dieses Subgenres. Statt auf eine nette und stimmige Geschichte zu setzen, verliert sich das Geschehen erneut in bekanntem Kameragewackel und hysterischer Pseudopanikmache. Einzig die recht geschickt getricksten Spezialeffekte haben Schauwert und lassen sich nicht gleich auf Anhieb durchschauen. Wer von Vornherein keinen Draht zum Found Footage Genre besitzt, wird den Film ebenso als vollkommen überflüssig beurteilen. Mir hat der Beginn des Film sehr gut gefallen, der Rest des Machwerks war wirklich sehr sehr mies und teilweise, aufgrund der Kameraführung, kaum noch sehbar. Für Genrefans mit Hang zu Epilepsie definitiv nicht empfehlenswert.
 
 
 


 
 
 

Evidence – Fazit

 
 
 
3 Punkte Final
 
 
Ein Found Footage Film wie so oft, der auf miese Kameraführung und planloses Umhergeirre der Protagonisten setzt. Nur für Hardvorefans des Subgenres empfehlenswert.
 
 
 


 
 
 

Evidence – Zensur

 
 
 
Die erhältliche, deutsche Heimkino-Fassung ist mit der „FSK 16„-Kennzeichnung vollkommen ungeschnitten.
 
 
 


 
 
 

Evidence – Deutsche Blu-ray

 
 
 
Evidence-Überlebst-du-die-Nacht-Blu-ray
 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Evidence; USA 2011

Genre: Thriller, Horror

Ton: Deutsch + Engl. DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 1.78:1; (1920x1080p)

Laufzeit: ca. 79 Min.

FSK: FSK 16

Verpackung: Amaray mit Wendecover

Extras: Trailer

 
 
 
Dass EIDENCE – ÜBERLEBST DU DIE NACHT überhaupt den Sprung auf die große Leinwand gefunden hat, überrascht etwas, handelt es sich doch hier um einen beliebigen Found Footage-Film, wie man ihn leider bereits aktuell zu oft zu Gesicht bekommt. Nichtsdestotrotz lief der Horror-Thriller 2012 in den deutschen Kinos und erhält nun seine entsprechende Heimkino-Auswertung. Diese gestaltet sich jedoch als etwas ernüchternd. Denn der große Sprung ist sie leider nicht geworden. Das mag vielleicht auch am mangelnden Interesse der Kinozuschauer zurückzuführen sein, denn bis auf den deutschen Trailer und einem BD-LIVE-Zugang finden sich, außer drei weiteren Werbefilmchen zu anderen EUOVIDEO-Veröffentlichungen, keine filmbezogenen Extras auf der Scheibe. Gerade bei letzterem wird im Übrigen ein internetfähiges Endgerät benötigt, sowie einen Zugang zum Internet! Technisch kann man jetzt kein High-End-Produkt erwarten. Es handelt sich bei EVIDENCE um einen Wackelcam-Schocker, dessen technisches Ausgangsmaterial durchaus zu wünschen übrig lässt. Demnach fällt auch die HD-Auswertung nicht durchweg überzeugend aus. Das Bild ist oftmals unscharf, übersteuert, unruhig, überbelichtet und verwaschen, sodass nur selten HD-Feeling aufkommt. Immerhin wurde dem Film eine gescheite Synchronisation spendiert. Zudem ist der Ton hin und wieder durchaus stimmig. Die Veröffentlichung aus dem Hause EUROVIDEO kommt übrigens im Wendecover daher, sodass FSK-Flatschengegner aufatmen dürfen. Trotzdem, einen wirklichen beachtlichen Unterschied zur DVD ist hier nur selten ersichtlich! Immerhin weiß das animierte Menü zu gefallen. Auch wenn der Film und die Blu-ray-Auswertung dürftig erscheint; wenigstens Etwas!
 
 

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Evidence – Trailer

 
 
 


 
 

Marcel Demuth / Hellraiser80

 
 
 
Ähnliche Filme:
 
The Frankenstein Theory (2013)

Crowsnest (2012)

Grave Encounters 2 (2012)

The Blair Witch Project (1999)

Filmreview: „Underground – Tödliche Bestien“ (2011)

Underground-Tödliche-Bestien-2011
 
 
 

UNDERGROUND – TÖDLICHE BESTIEN

(GATES OF HELL – UNDERGROUND)

Story

 
 
 
Stress während einer Rave-Party: Eine Gruppe Freunde gerät an eine aggressive Straßengang und flüchtet in ein merkwürdiges Tunnelsystem unter der Lokalität. Leider führt die Suche nach einem alternativen Ausgang zu keinem Erfolg, denn bevor überhaupt einer der Freunde das Tageslicht erblicken wird, gilt es den Kampf mit einigen Mutanten aufzunehmen, die in dem komplexen Labyrinth mit leeren Mägen auf die Kids lauern …
 
 
 


 
 
 

UNDERGROUND – Kritik

 
 
 
Man nehme eine handvoll prallbrüstiger Mädels, schütte sie zusammen mit einer Scharr sexy Knaben in einen Topf und würze das ganze mit seltsam deformierten und menschenfleischgeilen Mutanten. Fertig ist UNDERGROUND – TÖDLICHE BESTIEN (in Deutschland neuerdings auch als GATES OF HELL – UNDERGROUND zweitvermarktet) – ein neuer Hochglanzschocker der in seiner Machart stark an den Franka Potente U-Bahn-Horror CREEP aus dem Jahre 2004 erinnert. Um es vorwegzunehmen: UNDERGROUND rockt, keine Frage. Die Inszenierung ist hochwertig und kann als gelungen bezeichnet werden. Regisseur RAFAEL EISENMANN weiß, wie er Horrorfans zufrieden stellen muss. Er führt den Zuschauer in ein düsteres Tunnelsystem, wo ein erbitterter Kampf zwischen Kreatur und Mensch seinen Lauf nehmen wird, an dessen Ende selbstverständlich geistfrei gesplattert werden darf und das nicht gerade wenig. Das Tunnel-Setting ist durchaus stimmig entworfen und beliebte MTV-Videoclip-Ästhetik gefällt durch makellose Optik. Was will der Horrorfan denn mehr?
 
Licht, denn das ist in diesem kleinen Independent-Schocker Mangelware. Ganz zum Leidwesen des horrorerprobten Zuschauers, der dem Geschehen bis auf wenige Ausnahmen, nur leidlich folgen kann, erkennt er in der schlecht ausgeleuchteten Umgebung doch kaum, was da eigentlich auf der Mattscheibe passiert. Stimmung kommt dennoch auf. Gerade dann, wenn entstellte Mutanten zum fröhlichen Abendschmaus laden hat UNDERGROUND – TÖDLICHE BESTIEN seine Momente, wird doch mit blutigen Raffinessen nicht gespart. Großes Lob gilt dabei den Make-up-Künstlern, die beim CREEP-Design hervorragende Arbeit geleistet haben. Die Wesen schauen reichlich grotesk aus und es bereitet Laune den Dingern bei der Suche nach Abendbrot beizuwohnen. Natürlich folgt auch dieser Film den klassischen Horrorregeln. So werden die geistig umnebelten und schablonenhaft skizzierten Kids nach bekanntem Negerlein-Schema um die Ecke gebracht.
 
Leider macht EISENMANN den Fehler und zeigt seine Gestalten zu zeitig. Mit dem Erscheinen der Kreaturen erhält auch der Spannungsbogen einen Dämpfer. Demnach konzentriert sich der Streifen auf das immerhin temporeiche Jagen seiner neunmalklugen Protagonisten, die für einen Slasher mal wieder wenig bedacht handeln. Um Defizite im Drehbuch zu kaschieren wurde der Hetz-Gimmick eingebaut. Immer dann, wenn UNDERGROUND an seine dramaturgischen Grenzen stößt, werden hektische Hetzjagen eingestreut, die kaum Zeit zum Nachdenken ermöglichen. So wird der Zuschauer stets bei Laune gehalten und bemerkt ganz nebenbei erst gar nicht, dass ihm mit UNDERGROUND im Grunde genommen ein arg dünnes Süppchen vorgesetzt wurde. So kriechen „tödlichen Bestien“ aus Wand und Boden und trachten den unvorsichtigen Kids nach dem Leben. Zimperlich geht’s nicht zu Sache, denn die Filmmonster haben sichtlich kein Erbarmen mit ihren menschlichen Opfern. Die werden blutgeil in der Luft zerrissen, damit sich der Zuschauer vor lauter Splatter erst gar nicht mehr an das haarsträubende Ende erinnern kann. Über Letzteres hüllen wir lieber den Mantel des Schweigens, denn Logiklöcher gibt es in UNDERGROUND – TÖDLICHE BESTIEN jede Menge.
 
Trotzdem; auch wenn UNDERGROUND kein geistreicher und intelligenter Film ist, bietet er kurzweilige Unterhaltung für verregnete Tage auf der Couch. Nicht mehr und auch nicht weniger.

 
 
 


 
 
 

UNDERGROUND – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
 
Ein finsterer Mix aus CREEP und THE DESCENT nur ohne Story, dafür mit reichlich Monstern und Splatter. Hirn aus, TV-Bildschirmhelligkeitsregler auf Turbo dazu Chips und Bier. So lässt es sich leben.
 
 
 


 
 
 

UNDERGROUND – Zensur

 
 
 
UNDERGROUND – TÖDLICHES BESTIEN erhielt den roten FSK-Stempel und ist demnach erst für Volljährige geignet. Der Streifen besitzt die Einstufung: KEINE JUGENDFREIGABE. Aufgrund einiger Splatter-Momente ist die Freigabe gerechtfertigt.
 
 
 


 
 
 

UNDERGROUND – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Schröder Media / Mig Filmgroup (Erstauflage)

 
 
 
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(c) Savoy Film / Intergroove Media (Zweitauflage)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Undergrounds; USA 2011

Genre: Thriller, Horror

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Deutsch DD 2.0, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 2.35:1 (1080p)

Laufzeit: ca. 87 Min.

FSK: Keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wendecover

Extras: Trailershow, Trailer

Release-Termin: 23.02.2012 (Erstauflage) – 06.06.2014 (Zweitauflage)

 
 
 
UNDERGROUND – TÖDLICHE BESTIEN ist in Deutschland unter zwei verschiedenen Titeln auf Heimkinomedium erhältlich. Während der Streifen bereits im Jahr 2012 auf DVD und Blu-ray Disc unter seinem richtigen Namen veröffentlicht wurde, erhielt der Slasher im Jahr 2014 einen Re-Release und zwar unter dem Titel GATES OF HELL – UNDERGROUND. Hier sollte man sich nicht hinters Licht führen lassen. Der Inhalt ist identisch mit der Erstveröffentlichung. Nur das Cover wurde ausgetauscht.
 
 
 

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UNDERGROUND – Trailer

 
 
 


 
 

Hellraiser80/ Marcel Demuth

 
 
 
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The Underneath (2013)
 
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