Filmkritik: „We Are Still Here“ (2015)

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WE ARE STILL HERE

Story

 
 
 
Das ländliche New England in den 1950ern: Ihr neues Eigenheim entwickelt sich für ein älteres Paar zum Albtraum, hat sich dort schließlich vor vielen Jahren Tragisches ereignet, das das Haus nicht zu Ruhe kommen lässt.
 
 
 


 
 
 

WE ARE STILL HERE – Kritik

 
 
 
Seit jeher üben Spukhäuser eine unbeschreibliche Faszination auf den Menschen aus. Vor allem im Horrorfilm werden die Gemäuer bevorzugt zum Thema erklärt, um den Zuseher effektiv mit seinen Urängsten zu konfrontieren. Mittlerweile hat das Spiel mit der Angst einige nennenswerte Vertreter des Spuk- und Geistergenres hervorgebracht, die aus der Welt des Horrorfilms nicht mehr wegzudenken sind. So gehören THE AMITYVILLE HORROR, BIS DAS BLUT GEFRIERT, DAS GRAUEN oder – um auch einen aktuellen Schauerstreifen zu nennen – THE CONJURING zu jenen raren Filmen, denen es mit Leichtigkeit gelingt, Gänsehaut zu bescheren. Nach Letzterer sucht man in Spukfilmen neueren Datums immer häufiger. Viele Filmschaffende von Heute scheinen das klassische Gruselhandwerk nicht ausreichend studiert zu haben. Das Ergebnis ist ernüchternd, denn die Mehrheit aktueller Spuk- und Geisterware wirbt zwar mit Gänsehaut, ist aber alles andere als gruselig.
 
 
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Einer der das ändern möchte ist TED GEOGHEGAN. Der feilte bereits mit an Drehbüchern zu deutschem Underground-Quatsch aus der Werkstatt eines gewissen ANDREAS SCHNAAS (VIOLENT SHIT 1-4) und schrieb zudem das Drehbuch zum sehenswerten Mystery-Thriller BARRICADE. Mit WE ARE STILL HERE hat er nun endlich etwas Eigenes gemacht und landete mit seinem ersten Langfilm auch gleich einen Hit auf einschlägigen Filmfestivals, weil er ähnlich wie TI WEST in HOUSE OF THE DEVIL auf altmodische Weise versucht das Fürchten zu lehren.
 
 
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Im Mittelpunkt stehen Anne Sacchetti (BARBARA CRAMPTON) and Paul Sacchetti (ANDREW SENSENIG). Das Paar versucht den plötzlich Unfalltod von Sohnemann Bobby zu verarbeiten und zieht aus der Stadt ins ländliche New England. Ein gemütliches Landhaus soll das tragische Ereignis vergessen lassen, stellt aber die neuen Besitzer schon bald vor große Herausforderungen. Im Haus riecht es aus unerklärlichen Gründen nach Rauch und Anne glaubt die vertraute Gegenwart des verstorbenen Sohnes zu spüren. Als die neuen Nachbarn zu Besuch kommen und von der bewegten Geschichte des Hauses berichten, vergeht den stolzen Eigentümern die Freunde am neuen Heim. Doch Hoffnung ist in Sicht. Die Freunde May Lewis (LISA MARIE) and Jacob Lewis (LARRY FESSENDEN) wollen mit Hilfe einer Seance Klarheit schaffen ohne zu ahnen, dass sie damit ein gut behütetes Geheimnis zutage bringen, dass die Einheimischen seit Generationen versuchen zu bewahren.
 
 
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Regisseur und Drehbuchautor TED GEOGHEGAN bringt klassischen Spuk zurück in die Wohnzimmer. Das bedeutet langsame Kamerafahrten, (un)wohlige Schaueratmosphäre, dezent platzierte Gänsehautmomente und gedrosseltes Erzähltempo. WE ARE STILL HERE ist nichts für Fans hektisch geschnittener Horrorstreifen – ganz im Gegenteil. Macher TED GEOGHEGAN nimmt sich viel Zeit beim Erzählen seiner Geschichte und gibt immer nur bedingt Informationen preis, um den Zuschauer möglichst lang über die Hintergründe der merkwürdigen Gegebenheiten im Unklaren zu lassen. Stück für Stück werden Puzzleteile zu einem logischen Ganzen zusammengefügt und decken ein tragisches Ereignis auf, dass den Film am Ende in eine ganz andere Richtung drängen wird. So ändert sich in der Halbzeit ganz unerwartet der Ton. Subtiler Schrecken verwandelt sich zum blutigen Albtraum, in dem Schädel zerquetscht werden und Menschenfleisch geschmort wird.
 
 
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Man muss kein großer Filmkenner sein, um Geoghegans unbeschreibliche Leidenschaft zum Horror der alten Schule zu erkennen. WE ARE STILL HERE ist ein Spiel mit den verschiedenen Stilrichtungen des Old School Horrors. So wird Spukhorror mit Okkultismus-Elementen der 1970er kombiniert und um wilde Splatter-Exzesse der 1980er erweitert. Der außergewöhnliche Genre-Mix wirkt wie aus einem Guss und rechtfertigt die vielen positiven Kritiken, die bereits vor dem internationalen Filmstart sprichwörtlich durch das Internet geisterten. Aufgrund der gelungenen Umsetzung seines ersten abendfüllenden Spielfilms kann man sich nur wünschen, dass TED GEOGHEGAN demnächst öfters mal auf dem Regisseursstuhl Platz nimmt und nicht ausschließlich Drehbücher für andere schreibt oder Horrorware produziert. Dass hat er nämlich bisher getan – leider!
 
 


 
 
 

WE ARE STILL HERE – Fazit

 
 
 
8 Punkte Final
 
 
 
Unheimlicher und blutgefüllter Gruselcocktail der alten Schule. WE ARE STILL HERE ist eine grandiose Hommage an die subtilen Spukhaus-Streifen der 70er Jahre mit Verweisen zu Werken von LUCIO FULCI und H.P.LOVECRAFT. Zu denen hegt Regisseur TED GEOGHEGAN nämlich eine ganz besondere Beziehung, haben die mit ihrem Schaffen die Kindheit des Regieneulings geprägt. Die Liebe zum Old School Horror kommt im ersten Spielfilm des Horrorfans zum Tragen. Statt übertriebene CGI-Effektorgien auf der Mattscheibe zu zelebrieren, lässt Goghegan seinen WE ARE STILL HERE mittels hervorragender Kameraarbeit so aussehen, wie jene Filme, mit denen der Macher aufgewachsen ist. Darunter auch der meisterhafte DAS GRAUEN (The Changeling) aus dem Jahr 1980, in dem zur Abwechslung nicht quirlige Jugendliche in ein Spukhaus geschickt werden, sondern ein Schriftsteller in den besten Jahren mit einer rastlosen Seele konfrontiert wird. Ähnliches Konzept verfolgt auch Geoghegan in seinem Erstling und schickt ein älteres Ehepaar in die Höhle des Löwen. Trotz in die Jahre gekommene Protagonisten gehört WE ARE STILL HERE jedoch nicht zum alten Eisen. Der Film besitzt nämlich einen ungewöhnlich hohen Splatter-Anteil und dürfte Fans der etwas gröberen Unterhaltung mit der unerwarteten Wendung Freudentränen in die Augen treiben. WE ARE STILL HERE gehört übrigens zu jener Art von Filmen, die man nicht unbedingt abschalten sollte, wenn der Abspann über den Bildschirm flimmert. Viele Geheimnisse der Geschichte werden nämlich erst hier durch Fotomontagen entschlüsselt. Geduld zahlt sich in diesem Fall aus!
 
 


 
 
 

WE ARE STILL HERE – Zensur

 
 
 
Für Spukhorror geht es in der letzten halben Stunde außergewöhnlich blutig zu. Es werden Köpfe zerschössen und Körper durchbohrt. Menschen werden unter Treppen oder unter Tische gezerrt, wo sie dann mit Hilfe von viel Kunstblut zerfetzt werden. Zudem werden Küchenmesser in den Hals einer Protagonistin geschlagen. Hierzulande hat es dafür einen grünen FSK16-Stempel gegeben. Das mutet seltsam an, da bis vor einigen Jahren derart Horrorfilme ausschließlich für Erwachsene freigegeben wurden. Bleibt zu erwähnen, dass die deutsche Fassung von WE ARE STILL HERE trotz FSK16-Freigabe ungeschnitten ist.
 
 
 


 
 
 

WE ARE STILL HERE – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Tiberius Film

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: We Are Still Here; USA 2015

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 2.35:1 (1080p) | @24 Hz

Laufzeit: ca. 83 Min.

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wechselcover

Extras: Originaltrailer, Trailershow, Audiokommentar des Regisseurs & Produzenten, Behind the Scenes

Veröffentlichung: 04.01.2016

 
 
 

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WE ARE STILL HERE – Trailer

 
 


 
 

Marcel Demuth

(Rechte für alle Grafiken liegen bei Tiberius Film)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Das Grauen (1980)
 
The Conjuring (2013)
 
Amityville Horror (1979)
 
Das Haus an der Friedhofsmauer (1981)
 

Filmreview: „The Lords of Salem“ (2012)

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THE LORDS OF SALEM

Story

 
 
 
Heidi LaRoc ist Radiomoderatorin von Salems beliebter Musikshow Salem Rocks. Zusammen mit ihrem Hund Troy bewohnt sie ein Apartment in der kleinen Stadt und versucht ihr Leben nach ihrer Drogenabhängigkeit wieder auf die Reihe zu bekommen. Eines Tages erhält sie in der Radiostation eine mysteriöse hölzerne Kiste, speziell an sie adressiert, mit Absender von den „Lords“. In dieser Kiste enthalten ist eine alte Schallplatte welche eine seltsame Melodie spielt, von welcher es Heidi zunehmend schlechter ergeht. Als sie sich entscheidet die Platte in ihrer Radiosendung zu spielen, entfesselt sie damit Salems düstere Vergangenheit. Halluzinationen und die merkwürdigen Ereignisse im Nachbarapartment nehmen sie psychisch immer schwerer in ihre Gewalt. Versinkt Heide in Wahnsinn oder sind die Lords of Salem tatsächlich zurück, um blutige Rache zu nehmen?
 
 
 


 
 
 

THE LORDS OF SALEM – Kritik

 
 
 
Rob Zombie ist einer der schwerbeschäftigsten Männer unserer Zeit. Neben seiner Musikkarriere, die seit Anfang der 90er Jahre steil bergauf geht und zuletzt Zombies neustes Album VENOMOUS RAT REGENERATION VENDOR (seit dem 19. April 2013 im Handel) hervorbrachte, ist er auch ein sehr erfolgreicher Regisseur mit einer treuen Fanbase geworden. Sein neuester Streifen THE LORDS OF SALEM läuft momentan mit einem limitierten Kinostart in den USA und ist seit Ende April in England auf DVD erhältlich. Zusätzlich veröffentlichte Rob Zombie zusammen mit B.K. Evenson eine Romanadaption von THE LORDS OF SALEM, welche auf Zombies originalem Drehbuchentwurf basiert und weitaus umfangreicher als der Film sein soll. Diese soll in deutscher Übersetzung am 9. Dezember 2013 hierzulande erscheinen. Allerdings steht eine hiesige Veröffentlichung des Filmes selbst noch aus.
 
 
 

„On a rare occasion, a special child appears.“


 
 
 
THE LORDS OF SALEM ist das erste Werk seit THE DEVIL’S REJECTS, in welchem Rob Zombie wieder eine komplett eigene Geschichte umsetzt. Verbrachte er die letzten vier Jahre in den Klauen der Weinstein Brüder, um dem HALLOWEEN-Franchise eine Frischzellenkur zu verpassen, welche in der Öffentlichkeit sowohl großen Zuspruch fand als auch Missmut unter den Fans der alten Filme um Michael Myers auslöste. Die Story von THE LORDS OF SALEM ist recht simpel und ganz nach Zombies Geschmack an die 70er Jahre angelehnt. Einer Zeit in der manche Rock-Alben Rückwärtsbotschaften enthielten und der Jugend auch sonstige satanische Gedanken einflößen sollten, wenn man den meisten christlichen Verbänden von damals Glauben schenken mag.
 
 
 

„Don’t you wanna ride it? Educated Horses“


 
 
 
Die Idee zum THE LORDS OF SALEM kam Rob Zombie schon vor vielen Jahren, als er zu Gast auf einer Hochzeit in Salem, Massachusetts war und ihn das Geschehen dort ziemlich langweilte. Aufgewachsen in Massachusetts erinnerte er sich an die geschichtlichen Hintergründe der kleinen Stadt. Genauer gesagt, an die Hexenprozesse von Salem (1692), in Folge derer 20 unschuldige Menschen der Hexerei bezichtigt und hingerichtet wurden. Doch was wäre, wenn nicht alle unschuldig waren? Was wäre, wenn einige der hingerichteten Menschen tatsächliche Hexen waren und diese einen Fluch auf das Städtchen Salem legten? Zombie begann mit dem Drehbuch welches er aber zu diesem Zeitpunkt nicht umsetzten konnte, da kein Studio sonderlich großes Interesse zeigte. Also wurden aus dem Drehbuch zunächst zwei Songs. „American Witch“ und „The Lords of Salem“ welche beide auf Rob Zombies 2006 erschienenen Album EDUCATED HORSES zu finden sind, sich aber mehr auf die eigentlichen Ereignisse von 1692 beziehen. Jahre später kamen die Produzenten von INSIDIOUS und PARANORMAL ACTIVITY auf Rob Zombie zu und fragten nach dem Anliegen, ob er nicht einen übernatürlichen Low-Budget Film für deren Studio schreiben und drehen wollte. Zombie willigte ein und bekam sogar vertraglich das Recht auf den Final Cut zugesichert.
Für seine Geschichte wandelte er die eigentlichen Ereignisse von 1692 etwas ab und orientiert sich eher an die Methoden europäischer Hexenprozesse, in welchen als Hexen und Hexer Beschuldigte verbrannt wurden oder auch in die „Eiserne Jungfrau“ mussten. Bei den Hexenprozessen von Salem griff man lediglich darauf zurück die Angeklagten zu hängen.
 
 
 
 
„Ich wollte einfach nur einen atmosphärischen Film machen. Oft scheint dabei der Plot sekundär zu sein. Die Filme die ich mag, eine Menge davon sind europäische, haben diesen besonderen Vibe. Wenn ich mir einige Werke von Dario Argento oder Lucio Fulci ansehe sage ich irgendwann zu mir selbst: „Moment mal, ich habe keine Ahnung was gerade los ist!“ Aber man ist gefangen in dieser Atmosphäre und dem Gefühl welche diese Filme einem vermitteln. Und genau das wollte ich für meinen Film. Eine sehr traumartige Atmosphäre. Auch wenn der Film eine Story hat der man folgt ging es mir in aller erster Linie darum dem Zuschauer das Gefühl eines surrealen Alptraums zu vermitteln.“

( ROB ZOMBIE IM INTERVIEW MIT JOBLOMOVIE NETWORK )


 
 
 
Mit THE LORDS OF SALEM beschreitet Rob Zombie völlig neue Wege und liefert einen der unkonventionellsten Horrorfilme der letzten Jahre ab. Vor allem kommt es Zombie auf die Atmosphäre und die Wirkung des Filmes an und das seine Charaktere im Vordergrund stehen. Dabei wirkt THE LORDS OF SALEM eher wie ein sehr düsteres und extremes Drama, was auch die Intention des Regisseurs war, der sein Werk nicht wie einen typischen Horrorfilm des Jahres 2013 drehen und aussehen lassen wollte und sich eher am Stil von Roman Polanski, Stanley Kubrick oder Ken Russell orientierte. Im Gegensatz zu seinen vorangegangenen Streifen, wie zum Beispiel THE DEVIL’S REJECTS oder HALLLOWEEN II gibt es in THE LORDS OF SALEM keine Hand-held Kamera Einlagen oder unruhige Szenen, wo Zombie die Kamera auch mal für kurze Momente unscharf werden ließ, um den Filmen einen raueren und spontaneren Touch zu geben. In THE LORDS OF SALEM ist die Kameraführung sehr ruhig. Alles ist klar strukturiert, komponiert und wirkt durch das Cinemascope 2,35:1 Format gigantisch. Und tatsächlich: THE LORDS OF SALEM hat die leichte Atmosphäre von ROSEMARIES BABY, mit der bildgewaltigen Ruhe eines Stanley Kubrick Filmes und den obskuren Ausbrüchen eines Ken Russell Streifens, wie zum Beispiel DIE TEUFEL. Dabei kopiert Zombie aber nicht einfach Motive aus diesen Klassikern, sondern bleibt gleichzeitig seiner alten Linie treu und schafft seine eigenen alptraumhaften Bilder. Man spürt deutlich, dass man einen Rob Zombie Film sieht. Gerade das psychedelische Ende von THE LORDS OF SALEM erinnert leicht an den Showdown von HAUS DER 1000 LEICHEN und macht den Eindruck eines 70er-Jahre-artigen halluzinogenen Musikvideos.
 
 
 
 
„Ich denke das Horror-Genre hat sich in eine Richtung hin entwickelt die nach dem Plan verläuft: ‚Gib mit dein iPhone und wir drehen den Film‘. […] Ich wollte das genaue Gegenteil von dem machen. Ich wollte dem Film den Look einer großen Produktion verpassen wo Cinematografie und all diese Dinge noch Wert haben.“

( ROB ZOMBIE IM INTERVIEW MIT DEM WALL STREET JOURNAL )


 
 
 
Nicht nur was den Look des Films und das echte Feeling eines 70er Jahre Okkult-Horrors anbelangt, so setzt Zombie auch in Sachen Schocks auf die altmodische Art und Weise den Zuschauer durch Bilder, Atmosphäre und unheimlichen Sounddesings innerlich zusammenfahren zu lassen, statt, wie man es heute viel zu oft sieht, einfach nur ein lautes Geräusch unter einen billigen Jumpscare zu legen. Oftmals passieren Dinge nur sehr langsam, leise oder sehen so bizarr aus, dass einem für einen kurzen Moment das Herz stehen bleibt. Zum Vergleich kann man THE LORDS OF SALEM in einem Atemzug mit Filmen wie DER EXORZIST, AMITYVILLE HORROR, DAS GRAUEN, SHINING oder SUSPIRIA nennen, welche ebenfalls auf ruhige unheimliche Schockmomente und unheimliche Bilder setzten.
 
 
 

„We’ve been waiting, Heidi… We’ve always been waiting.“


 
 
 
Die Riege an Schauspielern, die sich Rob Zombie für seinen neusten Streich ausgesucht hat, ist ebenfalls beachtlicht und dürfte für Fans des Horror-Genres einige Schauwerte bereithalten. So spielen Judy Geeson (DER ADLER IST GELANDET), Patricia Quinn (THE ROCKY HORROR PICTURE SHOW) und Dee Wallace (THE HOWLING, CUJO, CRITTERS) die drei Schwestern, die im unteren Teil des Apartments wohnen. Ken Foree (DAWN OF THE DEAD, THE DEVIL’S REJECTS) und Maria Conchita Alonso (RUNNING MAN, PREDATOR 2) spielen in Nebenrollen und sogar Sid Haig (THE DEVIL’S REJECTS) und Michael Berryman (HÜGEL DER BLUTIGEN AUGEN) dürfen mal ganz kurz vorbeischauen. Doch zwei Leute sind die absoluten Showstealer in THE LORDS OF SALEM. Diese sind zum einen Rob Zombies Ehefrau Sheri Moon Zombie, welche hier die Hauptrolle der Figur Heidi übernimmt und bereits in allen vorangegangenen Filmen von Rob Zombie mitspielte. In THE LORDS OF SALEM spielt sie so gut wie noch nie und verleiht der anspruchsvollen Rolle Tiefe und Sympathie. Für ihr schauspielerisches Können spricht vor allem die Tatsache, dass der Zuschauer auch dann noch mit ihrer Figur mitfiebert, wenn diese zum Ende hin kaum noch Text hat und Sheri Moon Zombie nur noch über Mimik und Körpersprache, die Gefühle ihrer Rolle transportiert. Außerdem haben wir Meg Foster, die man aus Kultklassikern wie DER SMARAGDWALD (1985), MASTERS OF THE UNIVERSE oder SIE LEBEN! kennen dürfte. Foster spielt in THE LORDS OF SALEM die Anführerin des Hexenzirkels Margaret Morgan und nimmt diese Rolle voll und ganz ein. Man findet nichts Gütiges in dieser Figur. Die Bewegungen, ihre Aura, ihre Stimme und ihr Lachen wirken von Grund auf böse. Am Hexenzirkel wird darüber hinaus wieder Zombies Begeisterung für Charles Manson deutlich. Für seinen Film stellte er sich die Hexen wie ausgeflippte Manson-Hippies, bzw. Manson-Girls vor. Ein für Rob Zombies typisches Erkennungsmerkmal ist dabei ein Symbol auf der Stirn. Man erinnert sich an die Anhänger von Charles Manson, die sich damals während der Gerichtsverhandlung ein X in ihre Stirn ritzten. Dies schlug sich sowohl in Zombies Musik nieder (dem White Zombie Song „Real Solution #9“, als auch dem Cover von HELLBILLY DELUXE im Jahre 1998), sondern auch in seinen Filmen wie HAUS DER 1000 LEICHEN, HALLOWEEN II, oder nun eben auch THE LORDS OF SALEM, wo die Hexen das Zeichen ihres Zirkels ebenfalls auf der Stirn tragen.
 
 
 
 
„Ich würde eine Akustikgitarre nehmen und einen Violinenbogen benutzen um sie so zu stimmen das sie klingt wie eine Violine oder eine Viola. Ich benutzte viele recht unorthodoxe Methoden um den Soundtrack besonders und cool klingen zu lassen.“

( JOHN 5 IM INTERVIEW MIT NOISECREEP )


 
 
 
Für den Soundtrack zu THE LORDS OF SALEM holte sich Rob Zombie John 5, den Gitarristen seiner eigenen Band an Board, welcher damit ebenfalls Neuland betrat. Einen kompletten Film musikalisch einzuspielen war für ihn eine Herausforderung, bei der er jedoch sein Bestes gab. Neben einigen recht emotionalen Stücken finden sich auf dem Soundtrack auch recht hypnotisierende und sehr atmosphärische düstere Stücke wie zum Beispiel der Track „The Curse of Margaret Morgan“ oder allen voran das Stück „The Lords Theme“, welches einen hohen Wiedererkennungswert hat und sehr oft im Film zu hören ist. Ebenfalls auf dem Soundtrack vorzufinden sind wieder jede Menge alter Rock Songs, wie „Blinded by the Light“ von Manfred Mann’s Earth Band, „The Spirit of the Radio“ von Rush oder „All Tomorrow’s Parties“ von The Velvet Underground. Letzterem schrieb Rob Zombie eine besondere Bedeutung für den Film zu. So habe er zum Beispiel von Anfang an gewusst, dass dieser Song perfekt für THE LORDS OF SALEM sei. Ähnlich ging es Zombie bei der Auswahl des Songs „Free Bird“ von Lynyrd Skynyrd für THE DEVIL’S REJECTS oder „Nights in White Satin“ von The Moody Blues für HALLOWEEN II.
 
 
THE LORDS OF SALEM ist ein Film, der sehr einfach zu hassen ist. Gerade in unserer heutigen Zeit, wo sich die Sehgewohnheiten des Publikums sehr stark verändert haben, wird der Film mit seiner sehr altmodischen Erzählweise und seinem eigenwilligen Stil das Publikum spalten. Für Freunde des makaberen und düsteren Kinos wird THE LORDS OF SALEM jedoch ein Fest werden. Rob Zombie huldigt mit seinem neusten Werk sowohl Regielegenden wie Roman Polanski oder Ken Russell, als auch den 70er Jahre Okkult-Horror Film. THE LORDS OF SALEM ist atmosphärisch und spannend erzählt und einer der individuellsten und interessantesten (Horror-)Filme der letzten Jahre!
 
 
 


 
 
 

THE LORDS OF SALEM – Fazit

 
 
 
10 Punkte Final
 
 
 
THE LORDS OF SALEM ist ein bizarrer satanischer Fiebertraum wie ihn sich nur Rob Zombie erdenken konnte. Der Film kommt dabei weitestgehend ohne Splattereinlagen aus und versucht den Zuschauer durch seine starke Optik und düstere Atmosphäre in seinen Bann zu ziehen.
 
 
 


 
 
 

THE LORDS OF SALEM – Zensur

 
 
 
Der neue ROB ZOMBIE kommt erstaunlich züchtig daher, so dass THE LORDS OF SALEM hierzulande ungeschnitten mit FSK16 erscheinen in den Handel gekommen ist.
 
 
 


 
 
 

THE LORDS OF SALEM – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: The Lords of Salem; USA/Kanada 2012

Genre: Horror, Mystery, Thriller

Ton: Deutsch DTS 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: deutsch

Bild: 2.35:1 (1080p), 24Hz

Laufzeit: ca. 101 Min.

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wechselcover

Extras: Trailershow

 
 
 
Nachdem THE LORDS OF SALEM auf dem 2013er Fantasy Filmfest gelaufen ist, bringt Label UNIVERSAL nun auch die Blu-ray und die DVD in den Handel, wobei die Veröffentlichung für Fans vermutlich ein zweischneidiges Schwer darstellen dürfte. Der Bildtransfer ist als unglaublich hochwertig zu betiteln. Trotz teils extremen Filmkorns gibt es eine wunderbare Schärfe zu bestaunen. Das Bild kommt in (für Werke Zombies typischen) drüber und dreckiger Optik daher; erdige Farbtöne dominieren das Filmgeschehen. Der Schwarzwert ist hervorragend gewählt und verschluckt keine Details. Auch tonal ist der Streifen über jeden Zweifel erhaben, wobei der Soundtrack stets kraftvoll aus den Boxen wummert. Kein Wunder, haben wir doch mit Regisseur und Musiker ROB ZOMBIE einen erfahren Fachmann auf dem Gebiet der musikalischen Untermalung am Start. Der Surroundklang wurde perfekt abgemischt und kleine dezent platzierte Schockeffekte lassen hin und wieder den Subwoofer arbeiten. Die Ortung der Effekte ist gelungen und die Dialoge klar verständlich aus den vorderen Boxen zu verstehen. Bei der deutschen Übersetzung hat sich UNIVERSAL mächtig ins Zeug gelegt. Trotz der direkten Veröffentlichung auf dem hiesigen Heimkinomarkt hat der Rechteinhaber keine Kosten und Mühen gescheut und dem Streifen eine adäquate Synchronisation spendiert, so dass sich Zombie-Fans getrost zurücklehnen und genießen können. Leider hat auch dieses Release einen Wermutstropfen. Extras haben es nicht auf die Scheibe geschafft. Aus dem, für UNIVERSAL untypisch animierten Hauptmenü lassen sich keine Zusatzinformationen auswählen. Außer eine Trailershow wird dem Horrorfan nichts an Bonus serviert, was aufgrund der Aktualität des Streifens und der Beliebtheit des Regisseurs etwas unverständlich anmutet. Nicht einmal ein Audiokommentar oder ein kurzes Feature haben es auf die Blu-ray geschafft. Das ist schon etwas enttäuschend. Immerhin kann sich der Sammler über ein Wendecover freuen. Wer den Filmemacher mag wird ohnehin zugreifen. Allen anderen sei geraten abzuwarten, bis die Scheibe im Preis fällt.
 
 
 

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THE LORDS OF SALEM – Trailer

 
 
 


 
 

Sam Freissler

 
 
 
Ähnliche Filme:
 
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Die Teufel (1971)

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Kritik: „Silent Night – Leise Rieselt das Blut“ (2012)

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SILENT NIGHT

LEISE RIESELT DAS BLUT

Story

 
 
 
Weihnachten steht vor der Tür und ein kleines amerikanisches Städtchen bereitet sich mit einem riesigen Festumzug auf die bevorstehende Weihnachtsfeiertage vor. So wirklich genießen kann die unscheinbare Polizistin Aubrey das Weihnachtsfest nicht, ist es ausgerechnet sie, die in der besinnlichen Zeit ihren Pflichten als Polizistin nachgehen muss. Zu allem Übel gerät sich auch noch an einen blutgeilen Killer, der sich als Weihnachtsmann getarnt an die Arbeit macht, einige „unartige“ Bewohner des Ortes auf grausame Art zu bestrafen!
 
 
 


 
 
 

SILENT NIGHT – Kritik

 
 
 
Als zu Beginn der 80er Jahre die beiden Slasher HALLOWEEN und FREITAG DER 13. einen regelrechten Horror-Boom auslösten, war es nur eine Frage der Zeit bis auch andere Filmserien entstanden, die von den mittlerweile bekannten Slasher-Regeln Gebrauch machten sollten. Neben der SLEEPAWAY CAMP und NIGHTMARE ON ELM STREET-Reihe brachte es auch der fiese SILENT NIGHT – DEADLY NIGHT zu passablem Erfolg, so dass im Laufe der darauffolgenden Jahre vier weitere Fortsetzung gedreht werden mussten, um die Kuh leer melken zu können. Knapp 30 Jahre nach dem Erstling folgt nun die Wiederauferstehung in Form einer Neuverfilmung, schließlich gibt es in Zeiten lukrativer Remakes immer noch genug alte Horror-Klassiker, denen eine Frischzellenkur verpasst werden muss. Von der liebenswert-naiven Machart und dem trashigen Schlitzer-Charme der Vorlage ist in der Neuverfilmung kaum noch etwas zu verzeichnen. Stattdessen wird dem Zuschauer ein ideenlos zusammengeflickter Horror-Slasher vorgesetzt, der sich hauptsächlich mit blutrünstiger Schlitzerei über Wasser halten kann und bis auf den Killer kaum noch etwas mit dem filmischen Original gemein hat. So wirklich fesseln will SILENT NIGHT demnach zu keiner Minute, was vor allem an der überraschungsarmen Inszenierung und dem einfallslosen Plot liegen mag, der mal wieder nach gängiger Slasher-Formel abgehandelt wird. Verschenktes Potenzial, was gerade aufgrund der Weihnachtsthematik hätte witzig werden können.
 
SILENT NIGHT folgt der Mittdreißigerin Aubrey, die bereits in jüngster Vergangenheit einen tragischen Schicksalsschlag erlitten hat und nach einigen beruflichen Niederlagen nicht daran glaubt, sich als Polizistin behaupten zu können. Eigentlich einen durchaus interessante Ausgangssituation, die Komplikationen verspricht. Doch bevor sich die adrette Filmheldin um Kopf und Kragen schreien kann und den männlichen Protagonisten zeigt, das auch Frauen in Männerrollen keine schlechte Figur machen, vergeht viel Zeit, die dem Zuschauer Geduld abverlangt. Immerhin scheint Regisseur STEVEN C. MILLER eine Leidenschaft für bitterböse Späße zu besitzen, denn die lästige Warterei wird mit sarkastischer Wortspielerei versüßt, was den Streifen trotzdem nicht besser macht. Der heimliche Star dieses Films ist – wie schon das Filmplakat erahnen lässt – der kostümierte Killer. Leider lässt der sich nur selten blicken. Erscheint er dann endlich, zieht er mit perfiden Spielchen in den Bann und lässt Splatter-Herzen schneller schlagen, schließlich ist er kein Mann der vielen Worte und lässt lieber Blut fließen. Political incorrectness steht hierbei an erster Stelle, was der hiesigen FSK überhaupt nicht zugesagt hat, die Schnittauflagen forderte, damit der Rechteinhaber eine Freigabe fürs Kaufhaus erhalten konnte.
 
Heute auf dem Plan: Kreatives Morden, das in SILENT NIGHT ziemlich rabiat zelebriert wird und dem Slasher-Genre alle Ehre macht. Da werden spitze Geweihe (übrigens eine Hommage an das Original) und Lichterketten als Mordinstrumente verwendet; Opfer aber auch auf traditionellem Wege mit der Axt aus dem Leben gerissen. „Bad Santa“ ist einfallsreich und muss sich am Ende mit der Heldin einen eifrigen Schlagabtausch liefern, der die schläfrige Handlung zumindest für Gewalt-Fans unterhaltsam macht. Dass im Finale sogar Farbspielereien im Stile eines jungen ARGENTOS zum Einsatz kommen, mag zwar löblich sein – trotzdem bleibt SILENT NIGHT eines der enttäuschendsten Reboots, das die Horror-Welt in den letzten Jahren zu sehen bekommen hat.
 
 
 


 
 
 

SILENT NIGHT – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
Das Remake zu SILENT NIGHT – DEADLY NIGHT ist zu aller Enttäuschung nicht einmal annähernd so gut geworden, wie es der Trailer zuvor versprochen hatte. Sah man im Trailer diverse Mordutensilien durch die Luft sausen und hoffte auf flott inszenierte Slasher-Ware mit frischen Schocks, enttäuscht das fertige Machwerk durch Belanglosigkeit und Spannungsarmut. Trotz Weihnachtskulisse gibt es im Film keinen Schnee zu sehen und die Handlung wird mal wieder nach bekannter Slasher-Formel abgehakt. Immerhin hat man an einen ausgefuchsten Killer gedacht, der SILENT NIGHT zu eigentlicher Größe heranwachsen lässt. Ohne den wäre die Neuverfilmung vermutlich gänzlich zum Rohrkrepierer verkommen, der mit deftiger Schlitzerei das Interesse von Gewalt-Fans auf sich lenkt. Neben den grafisch ansprechenden Morden erweist sich vor allem das Finale als großer Pluspunkt und lässt enttäuschte Horrorfans nicht ganz so verbittert vorm heimischen TV-Apparat zurück. Das straff inszenierte Ende lässt den spannungsarmen Hauptteil vergessen, kann aber trotzdem nicht davon ablenken, dass SILENT NIGHT nur ein solider Slasher geworden ist, der kaum Überraschungen zu bieten hat. Unterm Strich bleibt nur Durchschnittsware, die der Bezeichnung „Remake“ kaum gerecht werden kann. SILENT NIGHT fühlt sich eher wie eine überschnell produzierte Fortsetzung an, die der kultigen Vorlage aus den 80ern kaum gerecht wird. Dass das offene Ende mal wieder nicht fehlen darf und die Türen für mögliche Sequels offen hält, dürfte nicht verwundern. Weil SILENT NIGHT in Amiland aber alles andere als ein Verkaufserfolg gewesen ist, dürften die vorerst auf sich warten lassen.
 
 
 


 
 
 

SILENT NIGHT – Zensur

 
 
 
Weil die FSK dem Film in der ungeschnittenen Version keine Freigabe attestierte, wird SILENT NIGHT nun in zwei Fassungen auf den Markt gebracht. Zum einen gibt es eine geschnittene Fassung zu kaufen, die knapp 38 Sekunden Federn lassen musste und am roten KJ-Flatschen erkannt werden kann. Wer den Streifen ungeschnitten sein Eigen nennen möchte, sollte auf das leichte SPIO/JK-Siegel (keine schwere Jugendgefährdung) achten, das auf der Rückseite der DVD/Blu-ray aufgedruckt wurde. Diese Filmfassung ist komplett. Verwunderlich ist das Vorgehen der FSK jedoch nicht, denn Aufgrund kruder Spezialeffekte (Weihnachtsbaum-Schredder-Szene) und der Ermordung von Kindern war es abzusehen, dass SILENT NIGHT Probleme mit der Zensurbehörde erhalten würde.
 
 
 


 
 
 

SILENT NIGHT – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Pierrot le Fou (geschnittene FSK-Fassung)

 
 
 
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(c) Pierrot le Fou (ungeschnittene SPIO/JK-Fassung im limitierten Mediabook)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Silent Night, USA 2012

Genre: Horror, Slasher, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 2.35:1 (1080p)

Laufzeit: ca. 94 Min. (uncut) / ca. 93 Minuten (cut)

FSK: SPIO/JK geprüft: keine schwere Jugendgefährdung (ungeschnittene Fassung), Keine Jugendfreigabe (geschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wendecover (geschnittene Fassung), Mediabook (ungeschnittene Fassung)

Extras: Trailer, Interviews mit Regisseur und Schauspielern, Deleted Scenes – Mediabook zusätzlich mit 24-seitiges Booklet

Release-Termin: 05.12.2014

 
 
 


 
 
 

SILENT NIGHT – Mediabook

 
 
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Sammler dürfen sich freuen, denn auch SILENT NIGHT erscheint im hochwertig verarbeitetem Sammlerstück. Nachdem der Rechteinhaber PIERROT LE FOU in seiner neuen „PIERROT LE FOU UNCUT“-Reihe bereits die Streifen RAZE und DADDY’S LITTLE GIRL veröffentlicht hat, kommt nun auch der Weihnachtsschocker in der edlen Aufmachung daher und trägt die Nummer drei. Diese ist ebenfalls nur begrenzt zu haben, denn das gute Stück wurde auf 3000 Exemplare (händisch durchnummeriert) limitiert, so dass sich Liebhaber seltener Verpackungen beeilen sollten, bevor das Mediabook zu horrenden Preisen gehandelt wird. Neben Blu-ray und DVD in exzellenter Bild- und Tonqualität, gibt es als besonderes Schmankerl 24 Seiten Hintergrundinformationen in Form eines Buchteils. Zudem haben es auch einige Extras auf die Veröffentlichung geschafft, die der Rechteinhaber deutsch untertitelt hat. Dass SILENT NIGHT sogar noch mit professioneller Synchronisierung ausgestattet wurde ist löblich und zeigt, dass das Label PIERROT LE FOU darum bestrebt ist, dem Käufer das Maximum an Qualität zu bieten. Wer harte Horrorfilme bevorzugt sollte zugreifen, denn SILENT NIGHT ist ein potenzieller Indizierungskandidat und dürfte in der hier enthaltenen Uncut-Fassung bald nicht mehr so einfach zu haben sein.
 
 

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SILENT NIGHT – Trailer

 
 


 
 
 

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