Filmkritik: „Blood Feast – Blutiges Festmahl“ (2016)

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BLOOD FEAST – BLUTIGES FESTMAHL

(BLOOD FEAST – REMAKE)

Story

 
 
 

Ein Familienvater verfällt einer alten, ägyptischen Göttin, die ihn zu Mord und Kannibalismus anstiftet.

 
 
 


 
 
 

BLOOD FEAST – Kritik

 
 
 
Willkommen zu einer weiteren Folge: Remakes, die die Welt nicht braucht. Diesmal hat es einen Klassiker getroffen, der vor vielen Jahren wegen drastischer Gewaltszenen für Furore gesorgt hat und deswegen in vielen Ländern geschnitten werden musste. Die Rede ist vom Video Nasty BLOOD FEAST, der nun schon über 50 Jahre auf dem Buckel hat und seinerzeit etwas Neues zu bieten hatte. So gilt der Streifen als einer der ersten seiner Art, der drastische Splatter-Szenen auf die Leinwand brachte und damit seine Zuschauer schockieren wollte. Mit knapp 24.500 US-Dollar wurde in detaillierter Weise gezeigt, wie einem Menschen die Zunge herausgerissen, in Organen gewühlt oder eine Leiche zerstückelt wurde. Was heute ganz selbstverständlich in jedem Horrorfilm Verwendung findet, war im Jahr 1963 tabubrechend und machte nicht nur Regisseur und „Godfather of Gore“ HERSCHELL GORDON LEWIS über Nacht berühmt. Sein BLOOD FEAST stampfte ein neues Subgenre innerhalb des Horrorfilms aus dem Boden, das erst in den 1980ern so richtig an Fahrt gewinnen sollte und sich bis heute erfolgreich behaupten kann: der Splatter- und Gorefilm. Genau jenem wegweisenden Stück Zelluloid hat sich nun der deutsche Genre-Regisseur MARCEL WALZ angenommen. Der kennt sich mit Blut und Gewalt aus, hat der doch in der Vergangenheit viel Leid auf Blu-ray und DVD pressen lassen, das leider nur bei Fans unmenschlicher Grausamkeiten gut ankam. Umso mehr überrascht es, dass sich der Filmemacher nach so überflüssigem Bullshit wie SCHLARAFFENHAUS und LA PETITE MORT an einem wegweisenden Klassiker bedient. Ob das gut gehen kann?
 
 
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Wenn Papa seine Pillen nicht schluckt. Fuad Ramses ist mit Frau und Tochter von Frankreich nach Amerika gezogen. Doch so wirklich glücklich ist der Vater hier nicht. Er führt ein Restaurant, das aber nicht sonderlich gut läuft. Damit man über die Runden kommt, arbeitet das Familienoberhaupt in einem Museum für alte, ägyptische Kultur. Hier ist er als Nachtwächter tätig und kommt so mit der Statue der Göttin Ishtar in Berührung, die schnell in den Bann zieht und dessen Verstand vernebelt. Die Folge: Fuad Ramses handelt von Sinnen und beginnt Menschen zu ermorden, um für die ägyptische Hoheit ein rituelles Fest vorzubereiten, das zufriedenstellen soll. Dass der Familienvater seine tägliche Ration Pillen vergisst einzunehmen, kommt der Göttin geradezu Recht. So lässt sich das Opfer leichter manipulieren und für eigene Zwecke missbrauchen. Ein großes Festmahl ist somit garantiert. Guten Appetit.
 
 
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Erhält jetzt auch noch unterirdischer Trash eine Frischzellenkur? Zu aller Überraschung ist die Neuverfilmung – trotz des Regisseurs MARCEL WALZ – weitaus besser, als seine Vorlage. Erfahrene Horrorfilmkenner wundert das aber wenig. Zwar ist der Originalfilm aus filmhistorischer Sicht interessant, gilt aber dennoch als grottenschlechter Exploitationstreifen, der für heutige Verhältnisse dilettantisch und deshalb auch unfreiwillig komisch wirkt. Ganz anders die Neuverfilmung. Die wurde an die heutigen Sehgewohnheiten angepasst, besitzt hektische Schnitte, schwarzen Humor, dreckigen Look und professionell gemachte Spezialeffekte. Zudem erzählt der „neue“ BLOOD FEAST auch eine halbwegs gescheite Geschichte. Warum wir das erwähnen? Ganz einfach, weil der deutsche Indie-Regisseur MARCEL WALZ in der Vergangenheit mit eher billigem Unterground-Splatter und amateurhaften Folterunsinn von sich hören lassen hat, der es nur auf die niederen Instinkte abzielen wollte. Nun bot sich dem Regisseur die Gelegenheit endlich mal an einem richtigen Film zu arbeiten, der weitaus professioneller inszeniert werden sollte, als die bisherigen Werke des Filmemachers.
 
 
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Nun gut, der erhoffte Kracher ist das Remake leider nicht geworden. Der Film hat zweifelsohne seine Höhepunkte, die natürlich – als hätte man es geahnt – in der zelebrierten Gewalt zu suchen sind. Überraschenderweise wird diese wohldosiert eingesetzt und ist überschaubar. Das ist dahingehend verwunderlich, weil sich der deutsche MARCEL WALZ gerade deswegen in Fankreisen einen Namen machen konnte und nun den Blutfluss drosselt. Eingefleischten Anhängern des kontroversen Regisseurs dürfte das bitter aufstoßen. Der hat aber mit BLOOD FEAST den wohl rundesten Film gemacht hat, den man bisher von ihm zu sehen bekam. Das liegt einerseits an den professionellen Schauspielern, die zur Abwechslung mal was können. So konnte man für die Hauptrollen die aus TEXAS CHAINSAW MASSACRE 2 bekannte CAROLINE WILLIAMS gewinnen. Ihr zur Seite steht ROBERT RUSLER, der auch schon in einigen Horrorfilmen zu sehen war, die nicht unbekannt sind. Darunter NIGHTMARE 2 – DIE RACHE sowie die Stephen-King-Verfilmung MANCHMAL KOMMEN SIE WIEDER. Die Schauspielerfahrung der genannten Darsteller macht sich bezahlt. Dank deren Können, ist BLOOD FEAST weitaus ertragbarer, als die Vorlage. Dort wurden in erste Linie untalentierte Akteure engagiert, denen man ansah, dass sie ihre Texte ablasen. Den Amateurfilmstatus lässt die Neuverfilmung demnach hinter sich.
 
 
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Dennoch sollte man sich die Neuverfilmung nicht zu schön reden. Momentan leben wir in einer Zeit, in der man regelrecht von Horrorfilmen überschüttet wird. Das ermüdet, weil die meisten Produktionen stets nach gleichem Ablauf inszeniert werden, die Überraschungen missen lassen. BLOOD FEAST bildet keine Ausnahme und daddelt seine dünne Geschichte nach gewohnter Manier ab. So werden regelmäßig Jungakteure abgeschlachtet und am Ende gibt es ein deftiges Finale zu bestaunen. Wem die Einfachheit der Verläufe ausreicht, um unterhalten zu werden, dürfte – gerade wegen einiger Blutszenen – solide unterhalten werden. Alteingesessene Filmkenner, die im Horrorfilme schauen geübt sind, werden früh gelangweilt abschalten, weil die Neuverfilmung weder Neuerungen noch Risikos wagt. Somit ist BLOOD FEAST ein Remake unter vielen. Wegen rudimentärer Dialoge, Ideenarmut und vorhersehbaren Handlungssträngen wird sich an diese Neuinterpretation wohl schnell niemand mehr erinnern können. Macht das einen guten Horrorfilm aus? Wir meinen: Nein!


 
 
 

BLOOD FEAST – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
 
Düsteres Horror-Remake mit hervorragenden Splatter-Szenen. Die Neuverfilmung des Splatter-Klassikers ist ein zweischneidiges Schwert. Der Film dürfte wohl nicht einmal ansatzweise den Kultstatus erreichen, den das Original aus der Mache des HERSCHELL GORDON LEWIS mittlerweile genießt. Dazu fehlen der Neuauflage einfach Alleinstellungsmerkmale, um aus dem riesigen Pool an blutigen Filmen hervorstechen zu können. Wer BLOOD FEAST gesehen hat, dürfte verstehen, was gemeint ist. Das Remake ist beliebig und bleibt nicht einmal wegen seiner hervorragenden Spezialeffekte im Gedächtnis. Das mutet grotesk an, weil sich das Original vor über 50 Jahren gerade wegen seiner zelebrierten Schaufreudigkeit einen Namen machen konnte. Lobenswerterweise muss man aber sagen, dass Regisseur MARCEL WALZ eine positive Entwicklung an den Tag legt. Der bewegte sich mit seinen bisherigen Schmuddelfilmen eher auf gehobenem Amateurfilmstatus. Seine Interpretation zu BLOOD FEAST sieht zur Abwechslung mal aus, wie ein richtiger Spielfilm und besitzt endlich auch mal echte Schauspieler. Leider ist das Ergebnis nur ein solider Horrorfilm mit einigen Bluteinlagen. Erinnern wird sich an dieses Remake nach Sichtung niemand mehr. Dennoch Herr Walz, die Richtung stimmt schon mal. Mal schauen ob er’s in den nächsten Jahren auch noch in die Riege ernstzunehmender Horrorfilmemacher schaffen wird.
 
 
 


 
 
 

BLOOD FEAST – Zensur

 
 
 
Für einen Film aus der Mache von MARCEL WALZ ist die gezeigte Brutalität ungewöhnlich zurückhaltend. Es wird etwas Fleisch von Körperteilen geschnitten. Zudem gibt es einen Kehlenschnitt zu sehen. Am Ende wird genüsslich rohes Fleisch vom lebenden Menschen gefuttert. BLOOD FEST – BLUTIGES FESTMAHL ist hierzulande nur geschnitten erschienen.
 
 
 


 
 
 

BLOOD FEAST – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Tiberius Film (Blu-ray im KeepCase)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Blood Feast; Deutschland | USA 2016

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 2.40:1 (1080p) | @24 Hz

Laufzeit: ca. 96 Min.

FSK: Keine Jugendfreigabe (geschnittene Fassung)

Verpackung: KeepCase mit Wendecover

Extras: Making Of, Musikvideo, EPK der Kinopremiere, Trailer

Release-Termin: 02.08.2018

 

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BLOOD FEAST – Trailer

 
 


 
 
 

Marcel Demuth

(Rechte für Grafiken liegen bei GUNDO ENTERTAINMENT | TIBERIUS FILM)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Blood Feast (1963)
 
Blood Diner (1987)
 
American Burger (2014)
 
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Kritik: „Survival – Überlebe wenn du kannst!“ (2013)

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SURVIVAL

ÜBERLEBE WENN DU KANNST

Story

 
 
 
Der ehemalige US-Marine Frank (Frank Raffel) soll die Tochter eines reichen Geschäftmannes, die von einer Gruppe Aktivisten entführt wurde, zurück nach Hause holen. Die Spur führt nach Polen, wo es in einem geheimen Forschungslabor zu einem Unfall gekommen und ein aggressiver Virus ausgebrochen ist, der Menschen in Zombies verwandelt…
 
 
 


 
 
 

SURVIVAL – Kritik

 
 
 
Die in Deutschland gebastelten Horrorfilme genießen von jeher eher bescheidenes Renommee. Das mag hauptsächlich daran liegen, dass deutsches Grauen meist mit günstig gemachten Horrorstreifen aus der No-Budget-Ecke der Herren Ittenbach, Taubert & Co. in Verbindung gebracht wird. Die sind durch haarsträubende Amateur-Produktionen zu zweifelhafter Bekanntheit gekommen und standen in den späten 90ern eine Viertelstunde im Rampenlicht. Seither hat sich jedoch im deutschen Horror-Bereich einiges getan. Aufgrund der kaum noch überschaubaren Flut internationaler Billigware musste sich auch der deutsche Amateurfilm einem Wandel unterziehen, um auch weiterhin auf dem Splatter- und Gewaltmarkt bestehen zu können. Während der einstige Amateurfilm-Papst OLAF ITTENBACH schon lange den Anschluss verloren hat und scheinbar auf der Stelle verharrt, folgte ihm eine neue Garde talentierter Nachwuchsfilmebastler mit dem Ziel, dem angestaubten deutschen Indie-Sektor neue Impulse zu geben. Einer dieser neuen Regisseure, denen das Kunststück tatsächlich gelungen ist, heißt MARCEL WALZ. Der wandelt mit seinen Produktionen mittlerweile auf internationalen Pfaden und drehte zuletzt die blutreiche Fortsetzung des von UWE BOLL inszenierten Serienkiller-Streifens SEED. Doch damit nicht genug. WALZ war clever und schuf zusammen mit MICHAEL EFFENBERGER das Low-Budget-Produktionslabel MATADOR FILM, dem nun schon einige unabhängige Blut-Schocker entsprungen sind, die sich längst des faden Beigeschmacks trashiger Amateurproduktionen entledigen konnten und reichlich Geld in die Kassen spülten.
 
In Deutschland, dem Land der Dichter und Denker, tut sich was. Das Bemerkenswerte daran ist, dass deutscher Indie-Horror im internationalen Vergleich keine so üble Figur mehr macht, wie es noch vor einigen Jahren der Fall war. Deutsche Horror-Macher sind selbstbewusster geworden und versuchen auf beliebten Horror-Wellen mitzureiten, die in Regelmäßigkeit um den Erball ziehen. So konnte sich das von MARVIN KREN inszenierte Berliner Zombie-Endzeitszenario RAMMBOCK (2010) hervorragend ins Ausland verkaufen, weil es sich an der kassenträchtigen Zombie-Thematik orientierte, die sich auch Jahrzehnte nach ROMERO und FULCI großer Beliebtheit erfreut. Ähnlich machte das auch der Deutsche STEFAN RUZOWITZKY mit seinem ANATOMIE (2000). Angekurbelt durch die Reanimation des beliebten Teen-Slashers brachte er um die Jahrtausendwende die deutsche Antwort auf SCREAM (1996) und ICH WEISS WAS DU LETZTEN SOMMER GETAN HAST (1997) in hiesige Lichtspielhäuser und verbuchte Erfolge.
 
Auch die beiden Genre-Regisseure MICHAEL EFFENBERGER und FRANK RAFFEL wollen hoch hinaus. Sie tun es ihren deutschen Horrorfilm-Kollegen gleich und kopieren das, was auf dem internationalen Horror-Markt populär ist und Kasse macht. Im Falle ihres SURVIVAL – ÜBERLEBE WENN DU KANNST ist es mal wieder der beliebte Zombie-Zug, der trotz immer gleicher Geschichten noch genügend Fahrgäste anlockt, die schnell ein Ticket lösen wollen. Die Geschichte ist mittlerweile ein alter Hut und hinreichend bekannt: In einem geheimen, diesmal polnischen Forschungslabor kommt es zum Supergau. Ein Virus lässt die Angestellten zu Zombies mutieren und ein ehemaliger Navy-Angehöriger plus Menschenrechtler und gerissener Söldnergruppe darf sich gegen eine Horde Infizierter zu Wehr setzen. Wer schon einige Zombiegurken gesehen hat, dürfte den Fortgang der Geschichte vorausahnen, schließlich konzentriert sich auch dieser Zombiestreifen auf das möglichst grafische Ausradieren seiner Protagonisten – makabrer Schlusspointe inklusive. Eigentlich wäre SURVIVAL – ÜBERLEBE WENN DU KANNST einer dieser Kandidaten, den wir von FILMCHECKER wohl in der Luft zerreißen würden. Eigentlich – wäre da nicht die erstaunlich hochwertige Machart, die all den deutschen Billig-Nonsens aus der Horrorecke kurzeitig vergessen lässt. KLAUS PFREUNDNER konnte sich hier am Keyboard nach Herzenslust austoben und bereichert SURVIVAL um atmosphärische Klänge, die der Zuschauer wohl bis dato in noch keinem deutschen Low-Budget-Splatter zu hören bekommen hat. Er vermischt Orchestrales mit bedrohlichem Gegrummel, hat für jeden Moment die passende Untermalung parat und lässt einen Hauch amerikanischen Mainstreams aus den Heimkinoboxen schallen.
 
Ähnlich gehen auch die Regisseure MICHAEL EFFENBERGER und FRANK RAFFEL vor. Letzterer hat im Film gleich die Hauptrolle übernommen. RAFFEL (selbst gelernter Kampfkünstler) legt als deutsches Jason Statham-Pendant nicht nur fressgeile Zombies mittels Martial-Arts-Kampfeinlagen übers Knie; das Regie-Duo orientiert sich mit seiner blutigen Zombieschlacht bei den ganz Großen des internationalen Untoten-Genres. So dürfen wilde Fressorgien genauso wenig fehlen, wie der obligatorische Munitionshagel, bei dem Körperteile im Akkord durchlöchert werden. Der Action-Anteil ist für deutschen Horror immens. Das ist aber auch kein Wunder, denn durch viel Lärm fällt nicht so offensichtlich ins Gewicht, dass meist inhaltlich auf Sparflamme geköchelt wird.
 
Dem Horrorfan mit wenig Geld maximales Filmvergnügen bieten. SURVIVAL – ÜBERLEBE WENN DU KANNST ist ein ehrgeiziges Filmprojekt, dem man seine Drehbuchschwächen nicht übel nehmen möchte. Der Streifen ist technisch über jeden Zweifel erhaben und lässt kaum noch erahnen, dass es sich hier eigentlich um Mord- und Totschlag aus deutschen Landen handelt. Kameraführung, Schnitt und Übersetzung (der Streifen wurde in englischer Sprache gedreht) befinden sich auf einem hohen Niveau und machen neugierig auf das, was MICHAEL EFFENBERGER und FRANK RAFFEL demnächst noch auf die Beine stellen werden.
 
 
 


 
 
 

SURVIVAL – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
 
Auch wenn die Geschichte von Söldnern, Navy-Kämpfern und Zombies wieder sehr arg aufgesetzt scheint, gehört SURVIVAL – ÜBERLEBE WENN DU KANNST zu den Vorzeige-Projekten, die eine unabhängige deutsche Horrorfilmschmiede hervorgebracht hat. Sieht man von der dünnen und eher zweckmäßigen Handlung ab, bekommt der Horrorfan ansprechend gefilmte Zombie-Action geboten, die den internationalen Vergleich nicht zu scheuen braucht. Großes Lob gilt an dieser Stelle der Übersetzung. Die Synchronisation wurde mit professionellen Sprechern besetzt, die den Streifen wertiger erscheinen lassen, als er im Originalton ist. Das soll erst einmal nachgemacht werden.
 
 
 


 
 
 

SURVIVAL – Zensur

 
 
 
SURVIVAL ist bekanntes Zombiefutter mit diversen Einschüssen, Fressszenen und Blutgemansche. Der Streifen wurde von der FSK demnach erst für Erwachsene freigegeben und ist ungeschnitten.
 
 
 


 
 
 

SURVIVAL – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Maritim Pictures (Special Edition Blu-ray)

 
 
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(c) Maritim Pictures (Einzel-Blu-ray)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Survival; Deutschland 2013

Genre: Horror, Action, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1, Deutsch DD 2.0

Untertitel: Keine

Bild: 2.35:1 (1080p)

Laufzeit: ca. 101 Min.

FSK: Keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wendecover

Extras: Einzel-Blu-ray: Originaltrailer / Special Edition Blu-ray: Neben der erhältlichen Einzel-Blu-ray mit Trailer liegt der Streifen auch als DVD vor. Zudem sind auf einer weiteren Bonus-DVD ein Making of, Outtakes und Trailer enthalten

Release-Termin: 26.08.2014

 

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SURVIVAL – Trailer

 
 


 
 

Marcel Demuth (Hellraiser80)

 
 
 
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