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Filmkritik: „Blood Fest“ (2018)

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BLOOD FEST

Story

 
 
 

Auf einer Horror-Convention ist die Hölle los. Kreaturen aus Horrorfilmen werden lebendig und fallen über die Gäste her.

 
 
 


 
 
 

BLOOD FEST – Kritik

 
 
 
Wenn es nach Horror-Fans geht, dürfte es wohl nichts Schöneres geben, als einmal im Leben die Stars zu treffen, die das Gruselfilmfach groß gemacht haben. Diese Träume werden seit einigen Jahren wahrgemacht. Auf sogenannten Conventions können sich Filmliebhaber treffen und die Liebe zum Genre miteinander teilen. Hin und wieder werden die sogar von Genre-Größen besucht. Eine der wenigen Möglichkeiten für Fans ein Foto mit dem Lieblingsschauspieler zu knipsen ohne dafür um die halbe Welt reisen zu müssen. Horror-Conventions haben sich längst zum Mekka fürs horrorbegeisterte Publikum gemausert. Hier werden Kontakte geknüpft, Autogramme besorgt und Horrorfilme uraufgeführt, die man vermutlich sonst nie wieder vor die Linse bekommt. Umso interessanter, wenn genau eine dieser Pilgerstätten zum Thema eines Horrorstreifens gemacht wird, der sich auch noch als unterhaltsamer Fun-Splatter entpuppt.
 
 
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Dax (ROBBIE KAY) ist ein großer Fan blutiger Horrorfilm. Ein Grund, warum er sich Karten für das BLOOD FEST besorgt hat. Hierbei handelt es sich um ein riesiges Festival, dass sich ganz dem Genre verschrieben hat. Leider ist Vater Dr. Conway (TATE DONOVAN) gar nicht erfreut über die Teilnahme des Sohnemanns. Weil der mit Horrorfilmen auf Kriegsfuß steht, zerschneidet er die Eintrittskarte für die Convention und zerstört Träume binnen weniger Sekunden. Doch Dax lässt sich nicht unterkriegen. Der nutzt Vitamin B und erhält über Umwege Eintritt zur Horror-Fete. Vielleicht hätte er das lieber bleiben sollen, denn das Schicksal meint es nicht gut mit dem Genre-Liebhaber. Kaum die Veranstaltung betreten, passieren furchtbare Dinge. Nachdem Festivalorganisator Anthony Walsh (OWEN EGERTON) die Eröffnungsrede gehalten hat, erscheinen Killer auf der Bühne und arbeiten sich mit Kettensäge und Messern durchs Publikum. Da bricht Panik aus, denn das Eintrittstor ist plötzlich verschlossen und ein Entkommen ist unmöglich. Da bleibt nur noch die Konfrontation. Leider wird hier unfair gekämpft. Offenbar hat jemand Kreaturen der Horrorfilmwelt zum Leben erweckt, die nun über die Gäste der Convention herfallen. Da hilft nur Augen zu und durch. Waschechte Horrorfilmkenner wissen aber was zu tun ist. Gott sei Dank ist Dax einer derer. Der hat schon so viele Schocker gesehen, dass er Horrorfilmregeln beherrscht. In einer Situation wie dieser ist dieses Wissen pures Gold wert.
 
 
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Ein unterhaltsamer Mix aus HATCHET, CABIN IN THE WOODS und 2001 MANIACS. Passender lässt sich nicht beschreiben, was dem Zuschauer mit BLOOD FEST aufgetischt wird, bei dem vor allem eines im Vordergrund steht: Spaß. Mit letzterem machte sich die Produktionsfirma ROOSTER TEETH PRODUCTIONS einen Namen. Die Unternehmensgründer begannen vor über 15 Jahren damit mehr oder weniger gehaltvolle Videoclips zu drehen, die sie anschließend auf Youtube stellten. Offenbar kam der Quatsch gut an, den man regelmäßig für Nutzer der bekannten Videoplattform produzierte. Der gedrehte Irrsinn fand viele Zuschauer und spülte genug Geld in die Gründerkassen, um damit expandieren zu können. Diverse Web-Serien, Let’s Play-Videos, Podcasts und allerhand Youtube-Nonsens später, stieg man ins Spielfilmbusiness ein. Auch hier ging man nicht minder abgefahren zur Sache. Der Horror-Spaß BLOOD FEST zeigt’s eindrucksvoll.
 
 
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Viel Gehalt hat BLOOD FEST demnach nicht. Den erwartet man natürlich von einer Splatter-Komödie auch nicht. Dafür unterhält der Horror-Ulk. So schöpft man gleich zu Beginn aus den Vollen. Schweinemaskentragenden Killer packen ihre Kettensägen aus und sägen sich durch dutzende Horror-Fans, die plötzlich einen Kopf kürzer gemacht werden. Da werden Körper zerteilt und Hälse aufgeschlitzt. Endlich mal wieder Hausmannskost, die in gut dosierten Abständen eine Wiederholung findet. Regisseur und Drehbuchautor OWEN EGERTON hat mit BLOOD FEST einen waschechten Fan-Film gemacht. Der gibt gleich zu Beginn seines Fun-Splatters zu verstehen, was er von den Horrorfilmen neueren Datums hält. So erklärt Festivalorganisator Anthony Walsh während der Eröffnungsansprache im Film, dass Horrorfilme schon längst nicht mehr das sind, was sie mal waren. Gruselig oder furchteinflößend sind die schon lange nicht mehr. Da spricht er dem Zuschauer wohl aus der Seele. In Zeiten des inflationären Filmmarktes muss man Schocker mit der Lupe suchen, die den Schlaf rauben.
 
 
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Leider spuckt BLOOD FEST große Töne. Zwar wird das fehlende Schockpotenzial von Horrorfilmen kritisiert; BLOOD FEST selbst steigt aber in die gleichen Fußstapfen der Filme, die an den Pranger gestellt werden. Das bedeutet: Herzklopfen und Nervenkitzel haben Sendepause. Stattdessen wird viel gealbert und in der Klischee-Kiste für Horrorfilme gekramt. Nicht unbedingt die feine Art, zumal sich der Streifen oft durch zu lange Dialoge selbst ausbremst, aber Genre-Kenner immerhin versucht mit Anspielungen auf das Horror-Genre aus der Reserve zu locken. Zugegebenermaßen funktionieren einige Zitate auf bekannte Horrorfilme ganz gut. Mehr Gore und Schocks wäre den meisten Zuschauern aber wohl lieber gewesen. Kommen wir daher zurück zu den eigentlichen Stärken von BLOOD FEST. Die liegen nun mal im Unterhaltungswert. Der ist zweifelsohne vorhanden. Taffe Sprüche, nett getrickste Spezialeffekte und unverbrauchte Thematik sorgen für Kurzweil. Langweilig wird’s daher nicht, denn verschiedene Bösewichte bringen Abwechslung auf die Mattscheibe. So hat man vermutlich wegen fehlender Rechtslage – ähnlich wie in CABIN IN THE WOODS – kurzerhand eigene Filmmonster erschaffen, die regelmäßig vor der Linse ihr Unwesen treiben. Neben Seitenhiebe auf SAW und die unzähligen Slasher-Gurken, fehlen natürlich Zombies genauso wenig wie altbekannte Vampire. Dabei verirren sich unsere Filmhelden gern mal in verzwickte Situationen, vergessen aber trotz misslicher Lage ihren Humor nicht. Lustig wird’s allemal, auch wenn weder das Nervenkostüm noch die grauen Zellen gefördert werden. BLOOD FEST ist Fast-Food-Horror mit Spaß-Garantie und kleinen Schwächen. Für verregnete Herbsttage zweifelsohne eine Empfehlung.
 
 
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BLOOD FEST – Fazit

 
 
 
7 Punkte Final
 
 
 
Unterhaltsamer Splatter-Spaß mit zynischen Seitenhieben auf das Horror-Genre. BLOOD FEST ist kurzweiliger Meta-Horror, der aus Versatzstücken des Horrorfilms besteht und die bekannten Klischees des Genres auf die Schippe nimmt. Das wird zwar nicht immer sonderlich clever umgesetzt und wirkt mancherorts etwas flach. Spaß macht der Streifen aber dennoch, weil er keinen Hehl daraus macht, dass er einfach nur unterhalten will. Zu flachen Humor und netten Zitaten gesellen sich Blut und Gewalt. Letztere hätte gern etwas intensiver zelebriert werden können. Dann hätte BLOOD FEST in einer Linie mit so Splatter-Komödien wie BAD TASTE, BRAINDEAD oder CABIN IN THE WOODS stehen können. Demzufolge einfach das Hirn abschalten und berieseln lassen.
 
 
 


 
 
 

BLOOD FEST – Zensur

 
 
 
Zu Beginn wird mächtig gesplattert. Es werden Körper gespalten und Kehlen aufgeschlitzt. Da schlägt das Herz eines jeden Splatterfilmfans schneller. Leider hält sich BLOOD FEST nach dem fulminanten Auftakt mit Schauwerten zurück. Das bedeutet natürlich nicht, dass sie nicht vorhanden wären. Sie werden nur wohldosiert eingesetzt. Man darf von einer Erwachsenenfreigabe ausgehen: keine Jugendfreigabe.
 
 
 


 
 
 

BLOOD FEST – Trailer

 
 

 
 
 

Marcel Demuth

(Rechte für Grafiken liegen bei Rooster Teeth Productions)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Cabin in the Woods (2011)
 
Night of the Demons 2 (1994)
 
Demon Night (1997)
 
2001 Maniacs 2 – Es ist angerichtet (2010)
 
2001 Maniacs (2005)
 
Shaun of the Dead (2004)
 
Tucker and Dale vs Evil (2010)
 
Scream – Schrei! (1996)
 

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Filmkritik: „Tragedy Girls“ (2017)

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TRAGEDY GIRLS

Story

 
 
 
Zwei Mädchen gehen für mehr Likes und Fans über Leichen. Um den eigenen Internet-Blog zum Laufen zu bringen, wird man selbst zum Mörder.

 
 
 


 
 
 

TRAGEDY GIRLS – Kritik

 
 
 
Die Macht der Selbstinszenierung: Social Media. Was noch vor einigen Jahren als harmlose Möglichkeit gedient hat, um sich mit Freunden zu vernetzen und mit ihnen zu kommunizieren, dient mittlerweile ganz anderem Zweck. Schon lange nicht mehr geht es auf Plattformen wie Facebook, Instagram und Konsorten darum, mit Freunden in Kontakt zu bleiben oder an deren Leben teilzuhaben. Wer heute im Gespräch bleiben möchte oder auffallen will, muss sich inszenieren – möglichst oft und ausreichend. Daher hat seit einiger Zeit ein regelrechter Run nach Followern, Likes und Shares im Internet begonnen, der nicht selten absurde Ausmaße erreicht. Auch der folgende TRAGEDY GIRLS setzt sich mit der Gier nach Anerkennung im Web auseinander, betrachtet die Thematik aber mit einem Augenzwinkern. Das Resultat entpuppt sich als schwarze Horror-Satire, die genau jene Geltungssucht an den Pranger stellt, aber dennoch Spaß bereitet. Dafür sorgen lockere Sprüche, attraktive Hauptdarstellerinnen und knackige Morde. Slasher-Fans wird’s freuen.
 
 
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Das Kleinstädtchen Rosedale hat seit einiger Zeit mit blutigen Morden zu kämpfen. Immer wieder werden ermordete Schüler gefunden, die übel zugerichtet vor allem den örtlichen Sheriff vor Rätsel stellen. Doch zwei Teenager wissen mehr. Die führen einen kleinen Internet-Blog in der Freizeit und berichten darauf über die schrecklichen Ereignisse. Leider halten sich Leserzahlen in Grenzen, was Sadie (BRIANNA HILDEBRAND) und McKayla (ALEXANDRA SHIPP) auf eine Idee bringt. Sie stellen Recherchen an und kommen dem Killer auf die Schliche. Der wird überwältigt, an einen Stuhl gebunden und fortan mit Hundefutter gefüttert. Doch statt das Böse der Polizei auszuhändigen, haben die Mädchen andere Pläne. Sie übernehmen einfach den Job des High-School-Mörders, bringen unbeliebte Mitschüler um die Ecke und haben so Neuigkeiten für Ihren Blog, um exklusiv berichten zu können. Doch die Sucht nach Likes und Fans hat auch so seine Schattenseiten. Zwar verzeichnet der „Tragedy Girls“-Blog schon bald hohe Zugriffszahlen, doch zwischen den Betreiberinnen kommt es zu Differenzen. Ob das perfide Spiel auffliegen wird?
 
 
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Alles etwas anders. TRAGEDY GIRLS ist zwar im Slasher-Genre beheimatet, geht die Sache jedoch frischer an. Statt die ewig gleiche Geschichte vom rastlosen Killer zu erzählen, der bestialisch Menschen ermordet und am Ende entlarvt wird, versucht TRAGEDY GIRLS frischen Wind ins angestaubte Schlitzer-Fach zu bringen. Bekannte Verläufe werden umgekrempelt. Zudem wird beinahe ungeniert mit Stereotypen und Klischees gespielt. So wird die Identität des Killers bereits zu Beginn gelüftet und das für Slasher typische Bluttreiben ins Absurdum getrieben. Wohl einer der Gründe, warum sich Regisseur TYLER MACINTYRE zum Projekt überreden lies. Der hatte zuvor die Horrorkomödie PATCHWORK gedreht, war aber über den Vorschlag als nächstes einen Slasher zu drehen alles andere als erfreut. Als man ihm aber erklärte, dass sich dieser Streifen vom grauen Rest abheben würde, las er das Drehbuch und war Feuer und Flamme. In der Tat verleibt TRAGEDY GIRLS dem totgefilmten Slasher neues Leben ein und geht so quasi gleichen Weg, wie der leider 2015 verstorbene WES CRAVEN mit dem Meta-Horror SCREAM. Statt neu aufzuwärmen und damit zu langweilen, persifliert man das Slasher-Genre und nimmt dessen Klischees und Abläufe aufs Korn. TRAGEDY GIRLS strotzt nur so vor Metakniffen auf das Slasher-Subgenre und unterhält Horrorfilm-Kenner mit teils überdeutlichen Genre-Verweisen. So werden bekannte Szenen aus Filmen wie HALLOWEEN, PROM NIGHT oder CARRIE zitiert – liebevoll und überzeichnet. Offenbar waren da selbst leidenschaftliche Fans bei der Arbeit. Anders lassen sich die vielen Verweise, Doppeldeutigkeiten und Insider-Gags nicht erklären, die sich wie eine Linie durch das Drehbuch des Films ziehen. TRAGEDY GIRLS ist ein Film von Slasher- für Slasherfans. Das ist unverkennbar. Der Film ist witzig, blutig und weit weg von den monotonen Abläufen mit denen der Slasherfilm seit Jahrzehnten zu kämpfen hat. Aufgrund dessen dürfte das Herz eines jeden Fans besagten Genres schneller schlagen und das nicht ohne Grund. TRAGEDY GIRLS ist eine clevere Splatter-Komödie, die Kultpotenzial besitzt. Da kann man nur hoffen, dass das Beispiel Schule macht und sich endlich mal Filmemacher daran machen, bekannte Genre-Formeln zu überdenken. Slasher so wie sie seit den Anfängen auch heute noch gedreht werden, will niemand mehr sehen. Neuerungen und Abwechslung tun Not. Daher weisen Filme wie SCREAM, FINAL GIRLS und auch TRAGEDY GIRLS den richtigen Weg. Unbedingt mehr davon.
 
 
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TRAGEDY GIRLS – Fazit

 
 
 
8 Punkte Final
 
 
 
Sexy, rabenschwarz und blutig – TRAGEDY GIRLS ist einer der besten Slasher der letzten Jahre. Der Grund hierfür ist ganz einfach. Regisseur TYLER MACINTYRE will mit seiner Horror-Satire nicht neu aufzuwärmen. Stattdessen bereichert er das angestaubte Slasher-Genre mit neuen Ideen und nimmt sich dabei nicht immer bierernst. Bekannte Abläufe und auch Klischees werden aufs Korn genommen. Das macht aus dem cleveren Meta-Slasher eine schwer unterhaltsame Angelegenheit, vor allem auch deshalb, weil TRAGEDY GIRLS andere Wege geht. Der Film will nicht ausschließlich dumme Teenager zeigen, die – wie im Slasher üblich – möglichst grausam zur Strecke gebracht werden. Der Streifen ist auch an einer Botschaft interessiert – für einen Slasher doch irgendwie unüblich. So wird hier die Geilheit nach Sensationsgier ebenfalls an den Pranger gestellt, wie die Sucht nach Geltungsgier im Internet. Wer daher Abwechslung benötigt und fernab bekannter Genre-Pfade wandeln möchte, ist mit TRAGEDY GIRLS gut beraten. Ein überraschender Partyslasher vor dem Herrn – Kultpotenzial inklusive! Die vielen positiven Stimmen auf einschlägigen Filmfestivals sprechen für sich. Wir können die hervorragende Resonanz nur bestätigen.
 
 
 


 
 
 

TRAGEDY GIRLS – Zensur

 
 
 
TRAGEDY GIRLS ist zwar eine Komödie, aber einige Gewaltszenen haben es in sich. So fällt ein Kopf auf eine Kreissäge und Macheten bohren sich durch Körper. Weiterhin zermatscht ein herabfallendes Gewicht den Schädel eines Fitnessraumnutzers und einer Filmfigur wird die Kehle aufgeschlitzt. Mit etwas Glück gibt es wegen dem humoristischen Unterton eine FSK16.
 
 
 


 
 
 

TRAGEDY GIRLS – Trailer

 
 

 
 
 

Marcel Demuth

(Rechte für Grafiken liegen bei Gunpowder & Sky)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Detention – Nachsitzen kann tödlich sein (2011)
 
Final Girls (2015)
 
Scream – Schrei! (1996)
 
Heathers (1988)