Filmkritik: „Shark Season – Angriff aus der Tiefe“ (2020)

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SHARK SEASON – ANGRIFF AUS DER TIEFE

(SHARK SEASON)

Story

 
 
 
Drei Freunde werden im Meer von einem weißen Hai angegriffen und können sich nirgends in Sicherheit bringen.

 
 
 


 
 
 

SHARK SEASON – Kritik

 
 
Die Trashschmiede „The Asylum“ konnte in den letzten Jahren vor allen Dingen mit ihren ganzen „Sharknado“ Teilen große Erfolge erzielen. Ein normales Publikum wird mit den teilweise wirklich furchtbaren Produktionen sicher nichts anfangen können, aber selbst der Trashfan wird nur manchmal gut bedient. „Shark Season“ steht nämlich mal wieder für alles, was man falsch machen kann und ist dermaßen langweilig, dass nicht mal Hardcore-Fans damit etwas anfangen können dürften.
 
 
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Was macht man, wenn man keine Idee für eine Handlung hat? Genau, man lässt einfach drei Freunde mit ihrem Kajak aufs offene Meer paddeln, weil sie dort ein hübsches Foto-Shooting machen wollen und dann bringt man noch einen weißen Hai mit ins Spiel, der die Freunde attackiert. Mehr gibt die Story auch nicht her. Wer nun auf idiotische Ideen a la „Sharknado“ hofft, wird sich schon bald enttäuscht sehen. Wenn da Delphine den Hai angreifen, um die Mädels zu retten, ist das schon die absurdeste Idee. Ansonsten glänzt diese billige Produktion mit völliger Einfallsarmut. Momentan ist ja nicht mal ein großer Hai-Horrorfilm vorhanden, den man hier nachmachen könnte, was man bei „The Asylum“ ja gerne mal so macht. So gewinnt man mehr und mehr den Eindruck, dass man mit der Investition von ein paar Dollar (mehr kann dieser Murks wirklich nicht gekostet haben) deutlich mehr Geld einspielen möchte.
 
 
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Trash kann auf so vielfältige Art und Weise funktionieren und gerade die „Sharknado“ Filme waren teilweise wirklich so doof, dass sie schon wieder amüsieren konnten. Bei „Shark Season – Angriff aus der Tiefe“ ist allerdings dermaßen wenig los, dass man sich fast wünscht der Hai würde einen mal im Wohnzimmer besuchen. Das würde einen wenigstens wieder aufwecken. In der ersten halben Stunde geschieht schon mal nichts. Da bekommt man nur ein paar hübsche Bilder vom Wasser zu sehen. Das Budget hat aber scheinbar nicht mal dafür gereicht, dass man auf einer Insel drehen durfte. Diese sieht man immer nur aus der Ferne und wenn die Mädels sich auf eine Sandbank retten können, wird einem dies als Insel verkauft. Die Schauplätze sind schrecklich monoton. Hinterher kommt zwar eine gute Portion Action auf, doch dies bringt dem Zuschauer überhaupt nichts, weil dem Drehbuch niemals etwas einfällt, wie man die Situation spannend gestalten könnte. Stattdessen darf man völlig inkompetenten Leuten bei ihren inkompetenten Tätigkeiten zuschauen, was wenigstens ein paar Kulissenwechsel zu gute hat.
 
 
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Wirklich grauenvoll ist hier auch die Figurenzeichnung geraten. Die Personen verhalten sich unerträglich dämlich. Erst hört man mit dem Paddeln auf, weil die Vibration den Hai anlocken könnte, nur um zwei Minuten später wieder fleißig zu paddeln. Und obendrauf gibt es ein paar Dialoge zu hören, bei denen man seinen Ohren kaum trauen möchte. Da ruft Daddy an, um sein Mädchen aufzuheitern und erzählt direkt danach, dass alle Inseln wahrscheinlich überflutet werden. Oder man darf sich einen schwachsinnigen Monolog über den Tod durch Teetrinken anhören. Die schlechte deutsche Synchronisation macht es nicht besser. Leider wirkt das Ganze niemals komisch, weshalb der Trashfaktor absolut nicht funktioniert. Das ist sogar dermaßen langweilig, dass nicht mal unfreiwillige Komik aufkommen möchte. Und die Darsteller kann man ebenfalls vergessen. Es gibt nur wenige davon zu sehen und sie agieren sehr nervig. Da man selbst solche Gurken mit irgendeinem Namen bewerben muss, nimmt Michael Madsen das Übel auf sich, der zwar einige Male zu sehen ist, aber immer nur mit telefonieren beschäftigt ist. Sein eigentlich vorhandenes Talent wird gnadenlos verschenkt. Über die billigen, miesen CGI-Effekte braucht man wohl keine Worte mehr zu verlieren, wenn es um „The Asylum“ geht. Blutig wird es übrigens auch kaum.
 
 


 
 
 

SHARK SEASON – Fazit

 
 
 
1 Punkt
 
 
„Shark Season – Angriff aus der Tiefe“ ist eine einfallslose, schlecht gemachte Schlaftablette, die überhaupt nichts zu bieten hat. Die Inszenierung ist schlecht, die Darsteller nerven, die Charaktere sind furchtbar und die Haie sind ein reines Mittel zum Zweck. Bei dem ideenlosen Drehbuch kann gar keine Spannung aufkommen und nicht mal ein anständiger Trashfaktor kann entstehen, denn dafür nervt dieser Film einfach zu sehr. Das ist von Anfang bis Ende durchgehend langweilig, besitzt natürlich schlechte Effekte und ist dermaßen belanglos, dass es fast mehr Mehrwert besitzt, wenn man den Film nicht schaut. Lediglich das Wasser ist hübsch anzusehen. Willkommen in den Tiefen billigster Asylum-Versuche noch mal an „Sharknado“ Erfolge anzuknüpfen. Prädikat: Schmerzhaft!
 
 


 
 
 

SHARK SEASON – Zensur

 
 
 
Die Veröffentlichung von „Shark Season – Angriff aus der Tiefe“ hat von der FSK in der ungeschnittenen Fassung die Einstufung „FSK16“ erhalten.
 
 
 


 
 
 

SHARK SEASON – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) White Pearl Movies | Best Entertainment (KeepCase Blu-ray)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Shark Season; USA 2020

Genre: Thriller, Horror

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: keine

Bild: 2.35:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 87 Min.

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: KeepCase ohne Wechselcover

Extras: Original Trailer, Deutscher Trailer, Trailershow

Release-Termin: KeepCase: 09.10.2020

 

Shark Season – Angriff aus der Tiefe [Blu-ray] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

SHARK SEASON – Trailer

 
 


 
 
 

Benjamin Falk

(Rechte für Grafiken liegen bei White Pearl Movies | Best Entertainment)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Sharknado – Genug gesagt! (2013)
 
Sharknado 2 (2014)
 
Sharktopus (2010)
 
Super Shark (2011)
 

Filmkritik: „Devil’s Domain“ (2016)

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THE DEVIL’S DOMAIN

Story

 
 
 

Auch der Teufel kann Social Media: Ein Mobbingopfer geht einen Pakt mit dem Teufel ein, um den täglichen Schikanen der Mitschüler ein Ende zu bereiten.

 
 
 


 
 
 

THE DEVIL’S DOMAIN – Kritik

 
 
 
Während es Außenseiter im richtigen Leben schwer haben und meist erfolglos versuchen gegen Demütigung und Hass anzukämpfen, weht im Horrorgenre ein anderer Wind. Hier wachsen Sonderlinge in der Regel über sich hinaus und verwandeln sich nicht selten in Antihelden, um gegen Unterdrückung und Schikanen rigoros vorzugehen. So wird gern mal gerächt – und das nicht immer unblutig. Ganz zum Leidwesen heimtückischer Täter. Die müssen für boshaftes Mobbing mit dem Leben bezahlen. Das war schon bei Kings CARRIE der Fall und ist auch im folgenden Rache-Horror nicht anders. DEVIL’S DOMAIN schimpft sich ein weiterer Bestrafungsstreifen, der immerhin mit ansprechenden und zugleich kuriosen Trailer lockt. Darin lädt ein weiblicher Teufel zum blutigen Stelldichein und will den Horrorfan mit unappetitlichen Splatter-Einlagen und nackter Haut beglücken. Eigentlich eine gute Sache. Nur, ob der eigentliche Streifen auch halten kann, was der Kinotrailer verspricht? Filmwerbung übertreibt gern mal.
 
 
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Cyber-Mobbing und die tragischen Folgen. Lisa (MADI VODANE) hat es an der Schule nicht leicht. Die ist Einzelgängerin, leidet an einer Essstörung und hat sich dazu auch noch in die beste Freundin verliebt. Viele Baustellen von denen auch bald die Mitschüler Wind bekommen und die Teenagerin schikanieren. Als dann auch noch pikante Videos im Internet auftauchen, in denen Lisa heimlich beim Masturbieren und Erbrechen gefilmt wurde, weiß die Schülerin nicht mehr weiter. Da meldet sich plötzlich die attraktive Destiny (LINDA BELLA) über den Social-Media-Account der Jugendlichen. Die hat Mitleid und will helfen. Doch die gut gemeinten Absichten haben einen Haken. Die hilfsbereite Dame will nämlich einen Pakt schließen und entpuppt sich als der Leibhaftige persönlich. Das stört die schüchterne Lisa aber nicht. Die willigt ein und lässt den Teufel bestrafen. Der tötet die Peiniger der Gemobbten und hat reichlich Spaß dabei. Leider kommt alles anders. Wie so oft handelt der Teufel nämlich nur in eigenem Interesse. Diese Erfahrung muss auch Lisa machen. Als der nämlich auch Jene töten will, die der Schikanierten nahe stehen, ist Schluss mit lustig.
 
 
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Nette Idee – aber irgendwie trashig. DEVIL’S DOMAIN hat gute Ansätze, ist aber weder Fisch noch Fleisch. Das größte Problem: Der teuflische Rachestreifen hinterlässt einen semiprofessionellen Eindruck. Die Schnitte wirken unbeholfen, die musikalische Untermalung wurde teilweise unpassend gewählt. Zudem ist das Budget wohl hauptsächlich in Spezialeffekte geflossen, weshalb kein Geld mehr für gescheite Schauspieler vorhanden gewesen war. Vor allem Hauptdarstellerin und Mobbingopfer MADI VODANE hinterlässt zwiespältige Gefühle. Die steht das erste Mal vor der Kamera und kann gar nicht überzeugen. Als unerfahrene Newcomerin quält sie sich mit Laienschauspiel durch eine simpel gestrickte Geschichte, die sich eigentlich nur mit Splatter-Späßen über Wasser halten kann. So wird in DEVIL’S DOMAIN schwarzhumorig getötet, was den Streifen zumindest bei Fan für blutige Hausmannskost interessant machen dürfte. Mit kreativen Killerspielchen kennt sich Regisseur JARED COHN übrigens besonders gut aus. Der hat in der Vergangenheit viele Filmbanalitäten verbrochen und fühlt sich offenbar im Horrorfach besonders wohl. Zuletzt gab’s von ihm mit Low-Budget-Futter wie BUDDY HUTCHINS und THE HORDE deftigen Nachschub für Fans blutiger B-Movies. Für Feingeister war das leider nichts. Tiefgründigkeit darf man auch vom diabolischen DEVIL’S DOMAIN nicht erwarten, der sich einen Deut darum schert sich ernsthaft mit Mobbing und den Folgen auseinanderzusetzen. Stattdessen spult Filmemacher JARED COHN hastig und wenig ambitioniert das ab, was in der Kult-Reihe NIGHT OF THE DEMONS bereits Programm gewesen war. Dort vermasselte eine Dämonenbraut frechen Teenagern das Halloween und tötete abwechslungsreich. Das wird auch in DEVIL’S DOMAIN beibehalten. JARED COHN kopiert dreist und tauscht im Grunde genommen nur Dämonendame Angela aus genannter Horror-Serie gegen den Teufel in Frauengestalt aus. Der Ablauf ist ähnlich: Töten, töten, töten – Titten und Lesbensex gibt’s inklusive. Männlichen Zuschauern dürfte diese Kombination vermutlich zusagen.
 
 
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THE DEVIL’S DOMAIN – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
 
Titten, Sex und Splatter. DEVIL’S DOMAIN setzt auf die niederen Instinkte. Hier wird zwar Cybermobbing thematisiert. Tiefgründig auseinandersetzen will sich der Streifen damit aber nicht. Die Außenseiterthematik ist nur Vorwand, damit gerächt werden kann – und das reißerisch und blutig. Regisseur JARED COHN zelebriert Trash in Reinform, der sich zumindest bei den Morden schwarzhumorig zeigt. Trotzdem hält man hier keinen Horror-Hit in den Händen. Das liegt in erster Linie am mangelnden Budget, das DEVIL’S DOMAIN semiprofessionell und billig erscheinen lässt. Für Fans der Kult-Reihe NIGHT OF THE DEMONS aber vermutlich von Interesse. DEVIL’S DOMAIN ist dem genannten Horror-Franchise nämlich nicht unähnlich.
 
 
 


 
 
 

THE DEVIL’S DOMAIN – Zensur

 
 
 
THE DEVIL’S DOMAIN hat einige Sauereien zu bieten. Von Erdrosseln, über eine Gesichtsbearbeitung mit der Kettensäge bis hin zu schlimmen Verbrennungen gibt es allerhand böse Szenen zu sehen. Sollte es der Horrorfilm nach Deutschland schaffen, wartet vermutlich eine ungeschnittene Erwachsenenfreigabe – keine Jugendfreigabe.
 
 
 


 
 
 

THE DEVIL’S DOMAIN – Trailer

 
 


 
 
 

Marcel Demuth

(Rechte für Grafiken liegen bei CLEOPATRA ENTERTAINMENT | CLEOPATRA FILMS)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Night of the Demons (1988)
 
Night of the Demons (2009)
 
Night of the Demons 2 (1994)
 
Demon Night (1997)
 
Night of Something Strange (2016)
 
Trailer Park of Terror (2008)
 

Filmreview: „Infected – Infiziert“ (2012)

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INFECTED – INFIZIERT

Story

 
 
 
Ein bunt gewürfelter Strauß von Figuren trifft sich in einer Waldhütte, um ein gemeinsames Wochenende zu verbringen. Doch die vermeintliche Idylle wird bald gestört: In den Wäldern streifen fieberkranke Mitmenschen umher, die von einem maßlosen Verlangen nach rohem Fleisch angetrieben werden und sich rasch zu vermehren scheinen. Für unsere Protagonisten beginnt ein Kampf auf Leben und Tod …
 
 
 


 
 
 

INFECTED – Kritik

 
 
 
Fiebrigkeit, Raserei, Hunger auf Menschenfleisch, der Verlust der Ratio und des freien Willens – in allen Bereichen der Popkultur seit Romeros NIGHT OF THE LIVING DEAD hat man uns gelehrt, diese Symptome mit dem Begriff des Zombies zusammenzudenken. INFECTED unterscheidet sich von vielen klassischen Zombiefilmen darin, dass die Figuren, die diese Symptome ausstellen, mit einer Restkapazität ausgestattet sind, dagegen anzukämpfen. Es sind keine bereits Gestorbenen, ihrer Seele geraubten Wiedergänger, sondern tollwütige Kranke, im qualvollen Widerstreit mit den in ihnen wütenden animalischen Kräften. Eine Eigenart, die sich im Laufe des Films oftmals spannungsfördernd auswirkt. Beispiel: Eine infizierte Frau, die in den Wäldern bereits ihr erstes Opfer gerissen hat, wird von einigen unwissenden Bekannten in deren Haus gebracht und gepflegt. Die kalten Tücher und das gute Zureden scheinen Linderung zu bewirken, doch man weiß, dass das Virus wieder überhand nehmen, das Tier im Menschen wieder zuschnappen wird. Bloß wann? Der vollständige Verlust des freien Willens, das Kernelement allen Zombifiziertseins (vgl. TWOHY 2008, S. 5), wird hier nämlich nicht erst angekündigt durch den vorgängigen Tod des Opfers, sondern bleibt eine ständige Gefahr, die die Infizierten zu tickenden Zeitbomben macht. Jeden Moment muss man mit einem Übergriff rechnen. Der Schrecken liegt aber nicht völlig in der Abruptheit der Transformation, er liegt vor allem in der Möglichkeit ihrer Umkehrbarkeit. Diese Möglichkeit hat etwas Grausames an sich, da sie, jedes Mal neue Hoffnungen streut und aufgrund ihres temporären Charakters zugleich neue Verletzbarkeiten schafft.
 
Wenn wir einen Film sehen, schreiben wir den Vorfällen auf der Leinwand eine bestimmte Bedeutung zu (vgl. THOMPSON 2001, S. 426) Man kann sagen, der Zuschauer „liest“ den Film, wie er einen Text liest. Eine Eigenschaft vieler – wenn nicht aller – Texte ist, dass sie auf andere Texte Bezug nehmen (Intertextualiät). Intertextuelle Bezüge hat es im Horrorfilm immer gegeben, aber erst in den vergangenen zwanzig Jahren hat sich im Horrorfilm ein „hyperpostmoderner“ Erzählton herausgebildet, der diese Intertextualität auf die Spitze treibt, indem er die Andeutungen, die vorher nur Subtext waren zum Text macht (vgl. VEE 2005, S. 47). Beispiele dafür sind die von einem maskierten Killer verfolgten Jugendlichen in SCREAM, die ihre eigene Situation im Rückblick auf Motive berühmter Slasherfilme diskutieren (Ebd., S. 45). Oder das popkulturell geprägte Reflektieren der Opfer einer Vampirattacke über Möglichkeiten der Blutsaugervernichtung in FROM DUSK TILL DAWN („Crosses hurt vampires“ – „All you gotta do is put two sticks together and you got a cross” – „Peter Cushing does that all the time“).
 
Obwohl INFECTED zahlreiche Motive aus vergangenen Genrefilmen übernimmt, teilt er nicht den hyperpostmodernen Erzählton letztgenannter Horrorfilme: Die Anleihen werden nicht mit selbstironischer Geste präsentiert, um einem Insiderpublikum zu gefallen, das den Verweis wiedererkennt. Vielmehr reproduziert der Film die Elemente in der Hoffnung, dass sie ihre einstige dramaturgische (erschreckende) Wirkung hier noch einmal tun. Der Rückgriff aufs Klischee, das heißt der Rückgriff auf etwas ursprünglich Innovatives, das sich einst bewährt hat, weil es sich bewährt hat, ist natürlich ein Ausweis mangelnder Originalität. In seinem Screenwriting-Lehrbuch STORY beschreibt ROBERT MCKEE das Klischee als Zentralquell der Publikumsunzufriedenheit und versteht den Krieg gegen Klischees als die wichtigste und anspruchsvollste Aufgabe eines heute lebenden Autoren (vgl. MCKEE 1997, S. 67). Ich stimme damit überein. Ich reagiere oft allergisch auf Klischees in Filmen. Aber im geliebten Genre Horror sieht die Sache etwas anders aus. Im Horrorfilm sehen wir in erster Linie Charakteren zu, die sich in extremer Gefahr befinden. Das Anschauen dieser Momente versetzt unser Bewusstsein in einen alternativen Zustand, in dem unser Fokus verengt und unsere Vernunft behindert wird, und zwar so sehr, dass wir den manipulativen Versuchen der Filmemacher regelrecht ausgeliefert sind (vgl. NORDEN 1980, S. 76f.). Wir werden durch das Miterleben der Leinwandbedrohung vorrübergehend „primitivisiert“, unser analytisches und kritisches Denken – welches u.a. dazu dient, Klischees zu erkennen und abzulehnen – außer Kraft gesetzt (vgl. Ebd., S. 77). Das erklärt, warum im Horror- bzw. Spannungsfilm selbst das Altbackende, Längstbekannte immer wieder zu funktionieren scheint, warum wir jedes Mal voller Angespanntheit und Entsetzen mit ansehen können, wie Clarice Starling durch Buffalo Bills dunklen Keller tappt, obwohl wir die Szene schon zwanzig Mal gesehen haben. Und es erklärt eben auch, warum INFECTED durchaus spannend ist, obwohl: die Protagonisten sich in einem Landhaus verschanzen (Klischee), im Radio etwas über den Ursprung der Epidemie erzählt wird (Klischee), Zombies durch vernagelte Fenster platzen (Klischee), bereits Infizierte am letzten Gefecht teilnehmen (Klischee), ein problematisches Verhältnis zwischen Vater und Sohn besteht (Klischee), eine Frau hochschwanger ist (Klischee), ihr natürlich im Moment größter Gefahr die Fruchtblase platzt usw. usw.
 
All das ist wie gesagt weitestgehend ironiefrei, die Anleihen an Genreklassiker wie NIGHT OF THE LIVING DEAD verbleiben im Subtext und werden von den Filmcharakteren im Dialog nicht reflektierend aufgenommen oder kommentiert wie dies in SCREAM oder FROM DUSK TILL DAWN der Fall ist. Obwohl die popkulturell induzierte Aufgeklärtheit über Ausmaß und Operationsweise der sie bedrohenden antagonistischen Kräfte für die Protagonisten letztgenannter Filme nicht die Gnadenlosigkeit des physischen Übergriffs, nicht das Unerbittliche daran beseitigen kann, so ist diese antagonistische Gewalt in ihrer ursprünglichen Bedrohlichkeit doch arg eingeschränkt. Dem selbstreflexiven Witz des Drehbuchs fällt etwas zum Opfer: nämlich der in der Ungewissheit vergrabene Schrecken eines Anderen, das sich eindeutiger Zuschreibung und kultureller Kategorisierung verweigert. Es fällt schwerer, mit solchen Figuren mitzufiebern, die ein definitorisches Wissen über die ihnen gegenüberstehenden Schrecken besitzen, einfach weil sie dieses Wissen mit einer Macht ausstattet, die sie viel weniger hilflos erscheinen lässt als es die unschuldigen, unaufgeklärten, vom unbegreiflichen Anderen überrumpelten Protagonisten eines INFECTED sind, die ihre Lage mit dem gleichen fassungslosen Schock erleben wie einst Barbara und Ben in NIGHT OF THE LIVING DEAD. Angesichts dieses überraschend ernsten Erzähltons wirkt denn auch eine Szene reichlich deplatziert, in der sich eine Prostituierte im Wald lasziv vor dem lüstern-parodistischen Auge der Kamera entkleidet, nur um kurz darauf von einem Zombie angefallen zu werden. Über die Titten habe ich mich trotzdem gefreut.
 
Noch ein paar Worte zur Erzählstruktur (Achtung Spoiler): Die Geschichte hebt an mit einem Voice-Over MICHAEL MADSENS, der uns darüber aufklärt, dass die Welt von einem mysteriösen Virus heimgesucht worden ist, der die Infizierten in rasende Bestien verwandelt. Es folgt eine Rückblende, in der eine Menschengruppe, deren Mitglieder wir noch nicht zuordnen können, in einem verbarrikadierten Landhaus festsitzt und sich gegen von außen eindringende Zombies zu wehren versucht. Im Höhepunkt des Gefechts bricht die Szene abrupt ab und der Film springt in der erzählten Zeit um einige Stunden zurück, von wo aus sich der Zentralplot entwickelt, in dem nach und nach alle Charaktere vorgestellt und die Ereignisse gezeigt werden, die letztlich zur Eingangssequenz geführt haben. Nachdem der Film diesen Erzählpunkt wieder erreicht hat, unterläuft er die Erwartungen des Zuschauers geschickt, indem die Geschichte noch etwas weiter geht, aber im schicksalsentscheidenden dramaturgischen Moment abermals abgebrochen wird. Nun gibt es einen erzählerischen Sprung in die Zukunft und wir werden plötzlich mit einer postapokalyptischen Welt konfrontiert wie sie im Eingangs-Voice-Over MADSENS lediglich angedeutet blieb. Wir erfahren, wer die ausgesparte finale Konfrontation des Zentralplots überlebt hat und sehen die Überlebenden in den Überresten der Zivilisation nach Versorgungsmitteln und Medizin herumstochern. Stilistisch gesehen fällt der Film hier in zwei Teile. Auf NIGHT OF THE LIVING DEAD folgt MAD MAX 2: THE ROAD WARRIOR. Die Plötzlichkeit, mit der INFECTED diesen Sprung vollführt, hat mich positiv überrascht.
 
 
 


 
 
 

INFECTED – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
 
INFECTED ist eine im ländlichen Setting spielende moderne Variante des klassischen Zombiefilms, die sich zahlreicher Erzählklischees bedient. Allerdings fügt der Film der klassischen Darstellungsweise des Zombies einen neuen, spannungsfördernden Aspekt hinzu. Er ist kompetent inszeniert und verzichtet auf selbstironische Gesten. Die angehäuften Klischees können ihr Wirkpotenzial dadurch tatsächlich entfalten und sorgen für ein spannendes und unterhaltsames Seherlebnis.
 
 
 


 
 
 

INFECTED – Zensur

 
 
 
In punkto Gore versucht INFECTED – INFIZIERT (so der deutsche Titel) nicht mit Genre-Blutorgien wie DAWN OF THE DEAD oder ZOMBIE 2 zu konkurrieren. Die Gewaltdarstellung bleibt moderat. Im Falle der deutschen Veröffentlichung, hat ihn die FSK unangetastet durchgewunken. Der Streifen hat eine 18er-Freigabe erhalten und wurde mit dem roten KJ-Flatschen „verschönert“.
 
 
 


 
 
 

INFECTED – Deutsche Blu-ray

 
 
 

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(c) Maritim Pictures

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Infected; USA (2013)

Genre: Thriller, Horror

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Keine

Bild: 1.78:1 (1920x1080p)

Laufzeit: ca. 80 Min.

FSK: FSK18 – Keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wendecover

Extras: Trailer

Release-Termin: 12.08.2014

 
 
 

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INFECTED – Trailer

 
 


 
 

Prof. Dr. Chromeskull

 
 
 

INFECTED – Literaturverweise

 
 
 
– MCKEE, Robert (1997): Story. Substance, Structure, Style, and the Principles of Screenwriting. New York. Harper Collins;
– NORDEN, Martin F. (1980): Toward a Theory of Audience Response to Suspenseful Films. In: Journal of the University Film Association, Vol. 32, Nr. 1/2, S. 71-77;
– THOMPSON, Kristin (2001): Neoformalistische Filmanalyse. Ein Ansatz, viele Methoden. In: Albersmeier, Franz-Josef (Hrsg.): Texte zur Theorie des Films. 4. Auflage. Stuttgart. Reclam, S. 409-446;
– TWOHY, Margaret (2008): From Voodoo to Viruses: The Evolution of the Zombie in Twentieth Century Popular Culture. Masterarbeit. Dublin;
– VEE, Valerie (2005): The Scream Trilogy, „Hyperpostmodernism,“ and the Late-Nineties Teen Slasher Film. In: Journal of Film and Video, Vol. 57, Nr. 3, S. 44-61.
 
 
 
Ähnche Filme:
 
Zombie Night (2013)
 
Resurrection of the Walking Dead (2010)
 
Battle of the Damned (2013)
 
Antisocial (2013)
 

Filmreview: „Piranhaconda“ (2012)

PIRANHACONDA
 
 
 

PIRANHACONDA

Story

 
 
 
Auf Hawaii macht ein riesenhaftes Reptilienmonster Jagd auf Menschen. Halb Anaconda, halb Piranha begegnet dem Vieh ein Filmteam, das sich zusammen mit einem Wissenschaftler und einer Bande Terroristen der Piranhaconda in den Weg stellt und den Kampf gegen die Kreatur aufnimmt …
 
 
 


 
 
 

PIRANHACONDA – Kritik

 
 
 
Es gibt guten Trash und es gibt schlechten Trash. Es gibt Filme, die unterhalten und es gibt reichlich viel Müll, der am besten dort landet, wo man ihn gänzlich unkompliziert beseitigen kann: die Schrottpresse. Produktionsstudios wie ASYLUM und der SYFY CHANNEL haben bewiesen, dass sich selbst mit ultra-miesem Schund eine Menge Kohle scheffeln lässt und es da draußen sogar noch Filmfreunde mit zu viel Kohle gibt, die die Herstellung dieses Abfalls mit dem Kauf der DVDs und Blu-rays ankurbeln. Das hochintellektuelle „Meisterwerk“ PIRANHACONDA ist einer dieser Filme, dessen Daseinsberechtigung vermutlich nie ergründet wird. Dieses Unding aus der Werkstatt ROGER CORMANS (in den 50ern und 60ern sowas wie das Rückgrat amerikanischer Schundfilmindustrie und später Ausbilder großer Regisseure) gehört in die Reihe minderbemittelter Filme, die extra für den amerikanischen Pay-TV-Sender SYFY inszeniert wurden und später ihren Weg auf Heimkinomedien fanden. Man muss schon eine unbeschreibliche Leidenschaft für die berüchtigten Werke des seltsamerweise doch beliebten TV-Senders besitzen, um die hauseigenen Filme überhaupt ertragen, wenn nicht sogar genießen zu können. Schlechte Effekte, stümperhafte TV-Dramaturgie und untalentierte Darsteller prägen seit jeher das Bild der Produktionen des Kanals. Auch PIRANHACONDA macht da selbstverständlich keine Ausnahme. Die Fortsetzung des nicht weniger beknackten SHARKTOPUS (2010) ist vollgestopft mit unwichtigen Protagonisten und hundsmiserablen Effekten. Zudem „glänzt“ der Hirnshit mit kaum erkennbarem Unterhaltungswert, mit dem Otto-Normal-Filmfan ohnehin vermutlich kaum etwas anzufangen versteht.
 
Wir erleben ein Filmteam, dem mitten im Dreh zum zweiten Teil der beliebten Horror-Reihe „Head Chopper“ der Geldfluss gekappt wird. Nun ist guter Rat teuer. Die Crew tritt den Heimweg an und wird unterwegs von einer Gruppe raffgieriger Terroristen gekidnappt, die nun vom Filmstudio Lösegeld einfordern wollen. Das Drehteam wird kurzum in eine alte Fabrikhalle verschleppt, wo bereits ein Forscher festgehalten wird, der aus einem riesigen Nest einer unbekannten Spezies ein Ei gestohlen hat. Dass das der PIRANHACONDA-Mutter rein gar nicht gefällt, versteht sich sich von selbst. Die macht sich auf die Suche nach der gestohlenen Leibesfrucht und verschlingt dabei jeden, der sich ihr in den Weg stellt.
 
Man nehme einige prallbusige Penthouse-Ischen, mit den besten Jahren deutlich im Rückspiegel, werfe sie in eine aufs Nötigste und auch sonst beschränkte sowie vollkommen austauschbare Handlung. Dazu einige selbsternannte CGI-Experten, die mit nicht zeitgemäßem Equipment an den dümmsten Effekten der Filmgeschichte basteln. Fertig ist PIRANHACONDA, ein weiterer unbrauchbarer Beitrag aus der Reihe: „Filme, die man möglichst im Händlerregal verstauben lassen sollte“. Das hat vermutlich auch der ehemalige Actionstar MICHAEL MADSEN (RESERVOIR DOGS, KILL BILL) bemerkt, der mit erschreckender Lustlosigkeit agiert und scheinbar viel zu spät erkannt hat, dass der belanglose Trash-Murks ganz schöner Blödsinn ist. Eine Million Dollar soll PIRANHACONDA gekostet haben. Ein Hohn für Produktionen, die mit kleinem Budget sogar noch richtig sehenswerte Streifen werden konnten. Vor allem eine enttäuschende Prämisse, wenn man liest, wer da eigentlich auf dem Regiestuhl platz genommen hat. B-Movie Legende JIM WYNORSKI hat in seinem Dasein als Filmemacher zwar auch schon viel unnötigen Nonsens hervorgebracht, konnte aber immerhin mit Filmen wie dem herrlich nostalgischen ASTRAL FACTOR (1992) beweisen, dass „Low-Budget“ nicht immer nur billig, hohl und dumm bedeuten muss. Spannung sucht der Zuschauer in PIRANHACONDA übrigens vergebens, ernstzunehmendes Schauspiel: Fehlanzeige. Die wenigen Protagonisten stolpern mehr schlecht als recht durch die unspektakuläre Handlung und werden im Verlauf der Handlung von einem mutierten Schlangending mit messerscharfen Piranha-Zähnen verspeist. Dabei gestalten sich die Angriffe der monströsen Kreatur so unaufregend wie nur möglich und wiederholen sich in gleicher Abfolge bis zum Erbrechen. Die Riesenschlange kommt, das vollbusige Opfer schreit und wird wenig später mit nur einem Haps den Schlund hinabgewürgt. Was bleibt ist eine pixelreiche Blutwolke, die neben einem abgefressenen Bein und einem verspeisten Oberkörper die einzigen nennenswerten Splatter-Effekte in diesem ungenießbaren Trash-Aufgruß darstellt. Damit der fade PIRANHACONDA für (männliche) Liebhaber des Genres noch halbwegs erträglich bleibt gibt es hier nicht nur eine Schlange zu sehen, sondern zwei. Zudem lenken die zig Brust-OPs der hohlbirnrigen Schrapnelle von der eigentlich beschämend trivialen Geschichte ab. Was bleibt ist ein wirklich schlechtes B-Movie ohne gute Ideen oder wenigstens halbwegs Anspruch, das nur hartgesottenen Trash-Fans empfohlen sei. Der Rest wird an der schrecklichen Inszenierung kaum Freude finden.
 
 
 


 
 
 

PIRANHACONDA – Fazit

 
 
 
3 Punkte Final
 
 
 
PIRANHACONDA ist ein schlechtes B-Movie, das mit einer Million Dollar Herstellungskosten kaum noch als Billigproduktion bezeichnet werden kann. Hier gibt es all das, für was Produktionen des berüchtigten SYFY-Senders bekannt sind: schlechte Effekte, minderwertige Geschichten und untalentierte Schauspieler. PIRANHACONDA macht absolut keinen Spaß und ist eindeutig nur für Fans mieser Filme genießbar!
 
 
 


 
 
 

PIRANHACONDA – Zensur

 
 
 
Sonderlich grausam ist PIRANHACONDA nicht, so dass der Film hierzulande ungeschnitten veröffentlicht wurde. PIRANHACONDA ist freigegeben ab 16 Jahren.
 
 
 


 
 
 

PIRANHACONDA – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Piranhaconda; USA 2012

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch und Englisch DTS-HD MA 7.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 1.85:1 (1920x1080p)

Laufzeit: ca. 86 Min.

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wendecover

Extras: Originaltrailer in Deutsch und Englisch, Trailershow, Inro der Hauptdarstellerin (2 Minuten, deutsch), Audiokommentar des Regisseurs (keine UT), Feature über den Youtube-Channel der Hauptprotagonistin (2 Minuten, keine UT)

 
 
 
Die Blu-ray aus dem Hause SUNFILM besticht mit einem satten Bild. Leuchtende Farben und ein satter Kontrast wissen zu gefallen. Die Schärfe ist für einen derartigen Film als zufrieden stellend zu bezeichnen, auch wenn sie ein Tick hätte besser ausfallen können. Auch der Ton wurde gut abgemischt. Die Dialoge sind klar zu verstehen und die Dschungelkulisse bietet hin und wieder nette Effekte aus den hinteren Lautsprechern. Leider wird der Subwoofer zu wenig genutzt. Der kommt leider erst gegen Ende zum Einsatz. Extras gibt es natürlich auch. Den Anfang macht ein kurzes Intro mit Hauptdarstellerin YASMIN YEGANER (rund 2 Minuten, Darstellerin spricht Deutsch). Zudem gibt es eine Fotogalerie und das Feature „Desperate Actress“ indem Schauspielerin YASMIN YEGANER ihren eignen Youtube-Channel (ca. 2 Minuten) vorstellt. Ein unwichtiges Extra, das nichts mit dem eigentlichen Film zu tun hat. Deutsche Untertitel sucht man hier vergebens. Die fehlen übrigens auch beim Audiokommentar, in welchem der Regisseur des Films über die Produktion plaudert. Den Abschluss macht eine Trailershow mit weiteren Filmen des hiesigen Pubslishers. Zudem haben es auch der Originaltrailer in Deutsch und Englisch auf die Scheibe geschafft. Ein Wendecover gibt es, wie von SUNFILM üblich, ebenso.

 
 

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PIRANHACONDA – Trailer

 
 


 
 

Marcel Demuth / Hellraiser80

 
 
 
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