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Filmkritik: „The Bye Bye Man“ (2017)

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THE BYE BYE MAN

Story

 
 
 

Drei Freunde rufen versehentlich die Aufmerksamkeit einer ominösen Kreatur (gespielt von DOUGH JONES aus OUIJA 2 und THE OPERATOR) auf den Plan und müssen dafür sterben.

 
 
 


 
 
 

THE BYE BYE MAN – Kritik

 
 
 
Aufgrund der Masse an immer liebloseren Horrorfilmen, fragt man sich mittlerweile, ob sich manch Regisseur auch mal selbst die Mühe macht und sich das anschaut, was er dem Zuschauer da zumuten will. Nicht selten wird nämlich Bodensatz aufgetischt, der es aus unerklärlichen Gründen auch noch ins Kino schafft. Ganz weit vorn: THE BYE BYE MAN – ein weiterer ach so pseudo-gruseliger Film, der eigentlich nur aus einer Aneinanderreihung von Schreckmomenten besteht, die um eine triviale Geschichte gewebt wurden. Da fragt man sich doch glatt, was solche Filme eigentlich im Kino zu suchen haben, die nicht einmal das Papier wert sind auf das die Kinokarte gedruckt wurde. Die Antwort ist in der Formel vom schnellen Geld zu suchen, die oft von großen Studios angewandt wird, um mit wenig Kapital maximale Gewinne einzufahren. Da wird mit der Naivität Heranwachsender Geschäfte gemacht, die noch nicht begreifen, dass nicht alles Gold ist, was auf Hochglanz poliert wurde. Genau die sind im Falle von THE BYE BYE MAN leichte Opfer und sollen ums hart gesparte Taschengeld gebracht werden. Da wird mit schönen Menschen aus bekannten Vorabendserien gelockt, die sich gegen eine unheimliche Kreatur zu Wehr setzen müssen und dabei den Verstand verlieren. Das sieht zwar alles ästhetisch aus – auf tieferen Sinn oder gar Antworten hat man aber verzichtet. Stattdessen flimmern genug Buh-Sequenzen über Leinwand oder Mattscheibe, damit sich pubertierende Mädchen in die Arme ihres tapferen Freundes graben können. Ach ja, Jugendzeiten waren so unbeschwert und sorgenfrei. Da wusste man noch nicht, was draußen für eine böse Welt auf einen wartet.
 
 
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THE BYE BYE MAN zeigt Teenie-Horror nach einfachem Muster. Leider dürften Zuschauer jenseits der zwanzig mit dieser Hochglanz-Gurke so rein gar nichts anfangen können. Hier muss man dafür Geld zahlen, damit man ein Nickerchen auf Couch oder Kinosessel machen darf. Zu sehen gibt es nämlich nicht Geistreiches, denn der träge Teenie-Grusel erzählt eine Geschichte, die auf einen Bierdeckel passt und dazu auch kaum Überraschungen zu bieten hat. Drei Studenten beziehen hier ein altes Haus, das schon seit Jahren unbewohnt ist und weitab vom Unigelände steht. Als würde man es ahnen, werden bald furchtbare Dinge geschehen. Elliot (DOUGLAS SMITH) entdeckt im Schlafzimmer einen klapprigen Nachtschrank und erkennt auf dem Boden der Schublade merkwürdige Botschaften. Obwohl darin hingewiesen wird, dass man weder an den BYE BYE MAN denken oder dessen Namen aussprechen soll, macht’s der ahnungslose Student trotzdem. Ein fataler Fehler, denn sofort heftet sich eine dunkle Kreatur an die Fersen des jungen Mannes und will seinen Tod. Leider kann Elliot nicht die Klappe halten und muss es seinen Freunden erzählen. Keine gute Idee, denn nun wissen auch die von der Existenz des BYE BYE MAN und müssen sterben. Doch die Kreatur tötet nicht selbst, sondern lässt morden. Sie frisst sich in die Köpfe ihrer Opfer und verursacht schaurige Halluzinationen. Bald wissen die Freunde nicht mehr was Einbildung ist und was Realität. Die Folge: Sie gehen sich selbst an die Gurgel und löschen sich gegenseitig aus. Was für ein fieses Miststück von Monster.
 
 
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Kann es sein, dass amerikanischer Mainstream-Horror immer einfältiger wird? THE BYE BYE MAN hat kaum nennenswerte Einfälle zu bieten und zeigt quasi eine Art jugendkonforme Neuinterpretation von so Filmen wie CANDYMAN oder DER FLUCH VON DARKNESS FALLS – freilich ohne neue Einfälle oder cleverem Handlungsstrang. Die Grusel-Rezeptur ist simpel und beginnt mit starkem Auftakt. Dabei läuft ein verwirrter Herr Amok und richtet ein Blutbad an. Mit einem Schrotgewehr bewaffnet erschießt er Familie und Nachbarn. Was anfangs keinen Sinn ergeben will, löst sich aber früh auf. Zum Schutze der Menschheit, hat er all jene ins Jenseits befördert, die von der Existenz des sogenannten BYE BYE MAN wissen. Hierbei handelt es sich um eine Kreatur der Dunkelheit, die eine Leidenschaft für makabre Scherze hegt und mit Psychospielchen in den Tod befördert. Leider haben die Macher auf Antworten verzichtet, denn woher die Kreatur kommt und warum sie ausgerechnet auf jene Weise töten muss, erklärt man dem Zuschauer nicht. Stattdessen gibt’s Standard-Horror zu sehen, der wegen Vorhersehbarkeit müde macht. So rufen Teenager versehentlich das Böse herbei, die sich wenig später aufmachen, um das Geheimnis des mysteriösen BYE BYE MAN zu ergründen. Aufgrund fehlender Ideen und konventioneller Machart erinnert der Streifen von STACY TITLE eher an TV-Ware, die in der heutigen Zeit oft über mehr Produktionsgelder verfügt, als so mancher Kinofilm. Das ist dann auch schon das größte Problem dieses trivialen Grusel-Schnarchers. THE BYE BYE MAN erweckt eher den Eindruck, als wäre die Schlaftablette anfangs mal fürs Fernsehen geplant gewesen. Die stereotypen Charaktere wirken oberflächlich, bei den CGI-Effekten hat man gespart und das aus drei Seiten bestehende Drehbuch hätte jeder Fünfklässler besser zu Papier gebracht. Da will man mit allen Mitleid haben, die ganz unvoreingenommen (freiwillig oder erzwungen) Bekanntschaft mit dem BYE BYE MAN machen wollen (oder müssen), denn hierbei handelt es sich wohl um den überflüssigsten Filmbösewicht der letzten 30 Jahre. Weil der Film das Dreifache an Produktionsbudget in Amiland eingespielt hat, darf man sicherlich mit einer Fortsetzung rechnen. Das war auch die Intension der Macher. Mit dem BYE BYE MAN wollten sie eine neue, ikonische Gestalt des Horror-Genres erschaffen. Aufgrund des hohen Zuschauerzuspruchs könnte man das Vorhaben wohl als erfolgreich bezeichnen. So werden wohl einige Folgefilme kommen. Gott hab’ Erbarmen mit uns Horrorfans.
 
 
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THE BYE BYE MAN – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
 
Bye Bye Spannung, Ideen und Anspruch. Der PG-13-Grusler aus Amerika mit dem dümmlichen Titel THE BYE BYE MAN ist kein Film für Feingeister. Regisseurin STACY TITLE macht’s konventionell und will mit ihrem simpel gestrickten Gruselstreifen eher pubertierende Zuschauer ansprechen, die in Sachen Horror noch recht grün hinter den Ohren sind. Das dürfte auch einer der Gründe gewesen sein, warum THE BYE BYE MAN in Amerika so erfolgreich gewesen ist, denn die Produzenten genannten Streifens zielen genau auf die Unerfahrenheit des jungen Publikums ab und versorgen es mit seichtem Grusel nach Schema F. Leider dürften sich alte Horrorhasen vom gebotenen Horror-Fast-Food schnell gelangweilt fühlen, denn der Film stibitzt rigoros und unermüdlich bei anderen, besseren Horrorstreifen und verzichtet gänzlich auf eigene Ideen. THE BYE BYE MAN basiert auf der Kurzgeschichte THE BRIDGE TO BODY ISLAND aus dem Buch THE PRESIDENT’S VAMPIRE: STRANGE-BUT-TRUE TALES OF THE UNITED STATES OF AMERICA. Darin schrieb Autor ROBERT DAMN SCHNECK mehrere Gruselgeschichten nieder, die sich so tatsächlich in Amerika ereignet haben sollen. Auch THE BYE BYE MAN beruht auf einer dieser wahren Begebenheiten. So wurden Anfang der 1990er drei Studenten in Wisconsin mit seltsamen Vorfällen konfrontiert, die sie nicht erklären konnten. Die, die leichtfertig alles glauben, dürfte schon allein der Gedanke daran Gänsehaut bereiten. Alteingesessene Horrorfilmkenner rollen da eher mit den Augen. Übrigens hatte es der Film bereits vor der Kinoauswertung nicht leicht. Geplant war ein deftiger Slasher und erhielt in Amerika auch eine Freigabe für Erwachsene (Rated R). Um ein größeres Publikum anzusprechen wurde der Horrorfilm noch einmal überarbeitet und entschärft. Bei einer Neuprüfung gab’s dann auch das angestrebte PG-13, um mehr Jugendlichen das Taschengeld abnehmen zu können. Manch Produzent geht für Geld eben über Leichen.
 
 
 


 
 
 

THE BYE BYE MAN – Zensur

 
 
 
THE BYE BYE MAN musste für ein PG-13 Federn lassen. Sonderlich viele Gewaltmomente gibt es nicht zu sehen. Einige Figuren werden mit einem Schrotgewehr erschossen. Eine Protagonistin wird von einem Zug überfahren, ein Baseballschläger kommt zum Einsatz und jemand schießt sich mit einem Gewehr in den Kopf. Eine Freigabe ab 16 gab’s von der deutschen FSK für die amerikanische, ohnehin schon entschärfte Kinofassung. Diese befindet sich nun auch auf der deutschen Blu-ray. In Amerika gab’s als Entschädigung auf Blu-ray die komplette Unrated-Fassung. Kurioserweise hat es die hierzulande nicht auf Heimkinomedium geschafft. Skandal!
 
 
 


 
 
 

THE BYE BYE MAN – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Paramount Pictures Home Entertainment

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: The Bye Bye Man; USA 2016

Genre: Horror, Mystery, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DD 5.1

Untertitel: Deutsch, Englisch

Bild: 1.78:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 96 Min.

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: KeepCase mit Wendecover

Extras: Trailer, Trailershow

Release-Termin: 31.08.2017

 

The Bye Bye Man [Blu-ray] auf AMAZON bestellen

 
 


 
 
 

THE BYE BYE MAN – Trailer

 
 

 
 
 

Marcel Demuth

(Rechte für Grafiken liegen bei Paramount Pictures Germany 2017)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Candyman’s Fluch (1992)
 
Der Fluch der Hexe – Queen of Spades (2015)
 
Bloody Mary (2006)
 
Düstere Legenden 3 (2005)
 
Boogeyman – Der schwarze Mann (2005)
 
Boogeyman 2 – Wenn die Nacht Dein Feind wird (2008)
 

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Filmkritik: „Hush“ (2016)

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HUSH

(STILL)

Story

 
 
 

Irgendwo im Hinterland wird eine ahnungslose, taubstumme Schriftstellerin (KATE SIEGEL aus OCULUS) von einem armbrustschwingenden Psychopathen terrorisiert, der leider den Mut und die Wut seines behinderten Opfers unterschätzt hat.

 
 
 


 
 
 

HUSH – Kritik

 
 
 
Was macht selbst die austauschbarsten Horrorfilme interessant? Wenn man die Helden dieser Filme mit einem Handicap versieht, das selbst alltägliche Verrichtungen erschwert und gewöhnlichste Situationen in unüberwindbare Herausforderungen verwandelt. So geschehen in einigen der letzten Produktionen, die wir hier auf FILMCHECKER besprochen haben. Die Blindheit ihrer Protagonisten hat Filmen wie DEVIL MAY CALL oder DAS PENTHOUSE zu halbwegs passabler Genreunterhaltung gemacht, weil die Macher dieser Thriller das Spiel mit der Beeinträchtigung der Sehkraft so geschickt für den Spannungsaufbau ihrer Filme verwendet haben, dass aus eigentlich belanglosen Horrorfilmen ganz packende Samstagabend-Filme geworden ist. Auch das neue Werk von OCULUS-Macher MIKE FLANAGAN ist auf dem Papier nicht gerade das, was mancher Horror-Feingeist als Offenbarung bezeichnen würde. Bitterböses Home-Invasion-Grauen wird mal wieder geboten. In der Vergangenheit kam so was zu zweifelhaften Ruhm, wenn in vielen ähnlich gelagerten Filmen gedemütigt, gequält und schließlich gemordet wurde. Den gleichen Kurs behält auch HUSH bei, der in erster Linie durch blutiges Einerlei auffällt, aber unterm Strich doch fesselnder ist, als die Inhaltsangabe vermuten lässt.
 
 
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Die Geschichte zu HUSH ist schnell erzählt. Nach dem Spiegel-Horror OCULUS entführt Regisseur MIKE FLANAGAN Genrefans in dunkle Wälder, wo die taubstumme Schriftstellerin Maddie (KATE SIEGEL) zurückgezogen in einem adrett eingerichteten Haus lebt und ganz modern mit Smartphone und Laptop kommuniziert. Die beste Freundin kommt zu Besuch, bleibt aber nicht lange (am Leben), weil ein maskierter Killer vor dem Haus mörderische Spiele treibt. Der scheint eine Leidenschaft fürs Terrorisieren ahnungsloser Frauen zu besitzen, die fernab der Zivilisation besseres zu tun haben, als sich gegen einen unaufhaltsamen Psychopathen zur Wehr zu setzen, der dazu noch mit einer Armbrust Pfeile in unachtsame Opfer schießt. Leider hat’s Maddie als nächstes getroffen. Doch die Frau bleibt stark. Sie lässt sich auf ein blutiges Katz- und Mausspiel ein, das am Ende nur einen Sieger kennt. Mögen die Spiele beginnen.
 
 
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Eigentlich ist HUSH (der übrigens in Deutschland unter dem Titel STILL veröffentlicht wurde) nicht der Rede wert, denn grundsätzlich hat der Streifen neben hektischen Hetzjagden durch Haus und Garten nicht viel zu erzählen. Der dialogarme, ja passend fast dialoglose Horrorthriller zehrt aber vom unbändigen Überlebenswillen seiner sympathischen Hauptfigur, die es dem Bösewicht mit viel Geschickt und List nicht gerade leicht macht, sein Opfer in den Filmhimmel zu befördern. Heldin Maddie ist nämlich mit allen Wassern gewaschen und weiß sich zur Wehr zu setzen – und das nicht gerade zimperlich. So schnappt sie sich ganz nebenbei das Mordwerkzeug ihres Gegenübers und feuert schonungslos zurück. Trotz einfacher Genre-Rezeptur besitzt HUSH einen gut durchdachten Spannungsbogen. In Angesicht der eher überschaubaren Handlung ist das schon als Kunststück zu bezeichnen, denn Regisseur MIKE FLANAGAN versteht Altbekanntes so aufzuärmen, dass man das Gefühl hat etwas Neues serviert zu bekommen. Das fährt Publikumslob ein. Definitiv sogar, denn trotz der vorhersehbaren Szenenabläufe zieht einen HUSH ziemlich schnell in seinen Bann – vor allem auch, weil Flanagan weiß, was Horrorfans wollen. Das ist nun mal Gewalt und die wird im Film ordentlich zur Schau gestellt, ob sie nun hätte sein müssen oder nicht. Damit tritt HUSH in die Fußstapfen bekannter Home-Invasion-Referenztitel, die unter den Titeln INSIDE oder YOU’RE NEXT, jedem halbwegs bewanderten Horrorfan ein Begriff sein dürften. Qualitativ und gewalttechnisch ist der Streifen von den blutigen Qualitäten genannter junger Klassiker nicht entfernt. Demnach ist HUSH für Horrorfans ein Muss.
 
 
 


 
 
 

HUSH – Fazit

 
 
 
7 Punkte Final
 
 
 
Ein schonungslos-blutiges Katz-und-Mausspiel par excellence. Der neue Horrorbeitrag vom OCULUS-Regisseur MIKE FLANAGAN dürfte bei Horrorfans einen löblichen Eindruck hinterlassen. Der Film ist tatsächlich ziemlich brutal und zudem auch noch spannend. Eine Glanzleistung, erzählt HUSH im Grunde nichts anderes, als viele Home-Invasion-Schocker vor ihm. Was den Film aber vom Gros des Genres abhebt, sind die unerwarteten Kräftemessereien zwischen Opfer und Täter. Die bekriegen sich im Verlauf der Handlung bis aufs Messer, so dass sich die Mattscheibe rot färbt! Filmemacher MIKE FLANAGAN spielt mit dem Handicap seiner taubstummen Filmheldin und erschafft gekonnt Spannung. Hauptfigur Maddie kann nämlich nicht hören, was der Killer so treibt, wenn er die Beeinträchtigung seines Opfers ausnutzt, um ihr an die Kehle zu gehen. Einige pulstreibende Momente sind so garantiert. Das lässt HUSH aus der Landschaft so vieler schlechter Horrorfilme hervorstechen wie eine Blüte im Sumpf. Der Film erlebte übrigens eine sonderbare Erstveröffentlichung in Deutschland. Statt – wie gewöhnlich für die meisten Indie-Horrorfilme – auf DVD oder Blu-ray Premiere zu feiern, erschien HUSH hierzulande unter dem Titel STILL exklusiv auf der VOD Plattform NETFLIX. Wohlmöglich um mehr Genrefans zum Abonnement zu bewegen. Film-Sammler, die eine Vorliebe fürs physische Medium besitzen, dürfte eine derartige Veröffentlichungspolitik erst einmal tief getroffen haben. Da kann man hoffen, dass eine derartige Release-Politik keine Schule macht.
 
 
 


 
 
 

HUSH – Zensur

 
 
 
In HUSH (deutscher Titel: STILL) geht es recht schroff zu. Eine Protagonistin wird regelrecht mit einem Messer abgeschlachtet. Eine andere Filmfigur bekommt ein Messer in den Hals gerammt und verblutet. Ansonsten gibt es viele kleine Gemeinheiten zu sehen (u.a. Pfeile durch Körper, zermatschte Hand), die die Gewaltfraktion zufriedenstimmen werden. Hierzulande dürfte es bei einer Prüfung durch die FSK dafür eine ungeschnitten Erwachsenenfreigabe geben – keine Jugendfreigabe.
 
 
 


 
 
 

HUSH – Trailer

 
 

 
 
 

Marcel Demuth

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Deadly Home (2015)
 
Tiger House (2015)
 
The Aggression Scale (2012)
 
Home Sweet Home (2013)