Filmkritik: „The Medium“ (2021)

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THE MEDIUM

Story

 
 
 
Was als Dokumentation über Schamanismus beginnt, wird schon bald zu einem dämonischen Horrortrip, der kein gutes Ende zu nehmen scheint.
 
 
 


 
 
 

THE MEDIUM – Kritik

 
 
 
Die Mockumentary bleibt im Horrorfilm ein beliebtes Stilmittel. Warum sollte sich also nicht auch mal ein südkoreanisches Werk an diesem Mittel bedienen? „The Medium“ besitzt streng genommen eigentlich keinerlei neue Zutaten, mischt bekannte Elemente allerdings ein wenig anders zusammen und wirkt so immerhin einigermaßen eigenständig. Der große Wurf bleibt zwar aus, aber für Genrefans ist dieser Film dennoch einen Blick wert.
 
 
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Eine Filmcrew will eine Dokumentation über eine thailändische Schamanin drehen. Während der Dreharbeiten machen sie auch Bekanntschaft mit ihrer Nichte Mink. Diese zeigt Symptome, dass ihr vielleicht der Schamanismus vererbt wird und da sowieso bald eine Zeremonie ansteht, soll alles auf Film verfolgt werden. Doch das Verhalten von Mink wird immer sonderbarer und es dauert nicht lange, da gilt es als zweifelhaft, ob das, was ihr da gerade geschieht, wirklich im Sinne vom Schamanismus ist. Scheinbar hat eine böse Kraft Besitz von Mink ergriffen. Die Story besitzt nun nicht gerade viele Zutaten, die man aus dem Horrorbereich nicht schon in- und auswendig kennt. Lediglich die Tatsache, dass alles wie eine lehrreiche Dokumentation über den Schamanismus beginnt, grenzt sich da von anderen Vertretern dieser Art noch etwas ab. Allgemein ist der Erzählstil relativ eigenständig und trotzdem kommt einem das als Fan solcher Werke irgendwie alles schon bekannt vor. Überraschungen gibt es da nur wenige, Erklärungen gibt es keine und die Geschichte wird etwas langatmig erzählt. Außerdem kann sich auch „The Medium“ nicht vor den typischen Fehlern der Mockumentary schützen.
 
 
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Diese sollten bekannt sein. Es ist einfach unglaubwürdig, wenn das Filmteam in den schlimmsten Gefahrensituationen einfach weiter filmt. Sowieso ist die Frage berechtigt, warum das Werk überhaupt im Stile einer Mockumentary gedreht wurde. So richtig ernst nimmt den Stil hier nämlich niemand. So gibt es ständig Soundeffekte und einen Score zu hören und manchmal fühlt man sich als Zuschauer auch nicht mehr so, als würde man hier gerade eine Fake-Doku schauen. So groß der Reiz dieser Herangehensweise also auch sein mag, es gab definitiv schon Werke, die das authentischer hinbekommen haben. Ansonsten gibt es an der Inszenierung allerdings nicht viel auszusetzen. Das kommt ohne große Effekthascherei aus, wirkt zuweilen fast bodenständig und bietet ein paar hübsche Bilder. Die Atmosphäre hingegen funktioniert nicht immer so gut. Es mangelt „The Medium“ an Bedrohlichkeit und an Grusel. Da kommt zwar immer wieder Horror in angenehmen Portionen auf, aber subtilen Spuk sucht man eher vergebens und das Resultat macht einfach zu wenig Angst. Das ist schade, weil die Stimmung an sich doch sehr düster und hoffnungslos erscheint. Nur wird hier zu wenig daraus gemacht.
 
 
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Ein wenig liegt das sicher auch an der Figurenzeichnung, die doch reichlich mau erscheint. Es gibt allgemein nur wenige Hauptfiguren und einen echten Draht kann man zu keinen der Charaktere aufbauen. Ebenfalls schade ist, dass das gesamte Filmteam so wenig involviert ist. Wer da gerade filmt, bekommt man kaum mit, weil dem Zuschauer die Crew nicht näher gebracht wird. Das wäre aber vorteilhaft gewesen, wenn man mit den Figuren mitfiebern soll. So beobachtet man einfach nur den Untergang von ein paar Leuten, mit denen man sowieso nichts anfangen kann. Die deutsche Synchronisation klingt zudem etwas künstlich und ist nicht so prickelnd. Die darstellerischen Leistungen soll das nicht unbedingt schmälern, denn hier wird man grundsolide bedient. Mehr allerdings auch nicht. Kein Schauspiel will sich so richtig einprägen und leider muss man deshalb von Belanglosigkeit sprechen, selbst wenn die Leistungen wirklich alle brauchbar sind.
 
 
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Mit einer üppigen Laufzeit von guten zwei Stunden ist „The Medium“ nicht gerade kurz ausgefallen und das bemerkt man als Zuschauer. Diese Laufzeit ist keineswegs notwendig gewesen. Nach einer etwas längeren Einleitung, die wirklich noch halbwegs als Doku durchgehen könnte, beginnt man nämlich auch direkt mit dem Horror, lässt sich für diesen dann aber reichlich Zeit. Die ein oder andere Länge entsteht und die vielen Texteinblendungen zwischendurch unterbrechen immer wieder die Illusion der Echtheit. So richtig spannend will das alles kaum werden, aber das fast halbstündige Finale kommt dann reichlich versöhnlich daher. Hier erreicht der Horror seinen Höhepunkt und es wird mächtig finster. Die letzte halbe Stunde macht enorm viel Spaß und haut dermaßen rein, dass man über die ein oder andere Länge zuvor gerne hinwegsehen mag. Auch bestätigt sich hier noch mal der wirklich düstere Grundton des Films. Mit vielen Effekten braucht man bei „The Medium“ nicht zu rechnen und besonders brutal wird es ebenfalls nicht. Dies sind beides Elemente, die der Film jedoch nicht notwendig hat und diese Bodenständigkeit tut ganz gut. Seine Freigabe ab 16 Jahren hat sich das Werk natürlich dennoch verdient. Der Score besteht oftmals eher aus Geräuschen, erfüllt seinen Zweck aber solide.
 
 


 
 
 

THE MEDIUM – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
 
„The Medium“ ist für Freunde des Genres durchaus zu gebrauchen, er stellt jetzt aber auch nichts Weltbewegendes dar. Der Mockumentary-Stil wurde wenig authentisch benutzt und ergibt an manchen Stellen wenig Sinn. Außerdem bemerkt man ihn manchmal eigentlich kaum. Ob das nun positiv oder negativ ist, sollte jeder für sich selbst entscheiden. Fakt ist jedoch, dass die Handlung nicht viel Neues zu bieten hat, die Figurenzeichnung zu belanglos erscheint und die Laufzeit auch gut und gerne um ca. eine halbe Stunde reduziert hätte werden dürfen. Sieht man von diesen Mängeln allerdings ab, dann bekommt man eine solide Qualität geboten. Die Atmosphäre besitzt zwar nicht sonderlich viel Grusel, aber der Horror kommt dennoch oftmals gut zur Geltung. Besonders in der letzten halben Stunde, die wirklich sehr gut gelungen ist. Die Darsteller erledigen ihre Job zufriedenstellend und die Sache mit dem Schamanismus bringt wenigstens noch etwas Eigenständigkeit mit sich. Von daher sicher kein Must-see, aber nice to have!
 
 
 


 
 
 

THE MEDIUM – Zensur

 
 
 
Die deutsche Fassung von „The Medium“ ist ungeschnitten und frei ab 16 Jahren.
 
 
 


 
 
 

THE MEDIUM – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Plaion Pictures (Blu-ray im KeepCase)

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(c) Plaion Pictures (Blu-ray + Bonusfilm „Shutter – Sie sind unter uns im Medium“ auf einer 2. Blu-ray)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: The Medium; Südkorea | Thailand 2021

Genre: Horror, Thriller Drama

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 2.39:1 | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 130 Min.

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: KeepCase

Extras: Bildgalerie, Trailer | zusätzlich im Mediabook: Bonusfilm „Shutter – Sie sind unter uns“ (2004), Interviews, Behind the Scenes, Das Fotophänomen, Originaltrailer, Trailershow, Booklet

Release-Termin: Mediabook + KeepCase: 28.07.2022

 

The Medium [Blu-ray im KeepCase] ungeschnitten auf AMAZON bestellen

The Medium [Blu-ray + Bonusfilm „Shutter – Sie sind unter uns im Medium“ auf einer 2. Blu-ray] ungeschnitten auf AMAZON bestellen

 
 


 
 
 

THE MEDIUM – Trailer

 
 


 
 
 

Benjamin Falk

(Rechte für Grafiken liegen bei Plaion Pictures)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
The Wailing (2016)
 
Erlöse uns von dem Bösen (2014)
 

Filmkritik: „The Cellar – Verlorene Seelen“ (2022)

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THE CELLAR – VERLORENE SEELEN

(THE CELLAR)

Story

 
 
 
Für eine Familie wird der günstige Kauf eines alten Herrenhauses auf dem Land schon bald zum wahren Horrortrip, denn im Keller lauert das Böse.
 
 
 


 
 
 

THE CELLAR – Kritik

 
 
 
Von „The Cellar – Verlorene Seelen“ war ehrlich gesagt nicht besonders viel zu erwarten. Ein deutscher Zusatztitel, der nicht beliebiger wirken könnte, eine Story, die es in den letzten Jahrzehnten immer wieder gab und eine Aufmachung, die nahezu danach schreit in der Belanglosigkeit unterzugehen. Doch siehe da: Der Film kommt nicht nur überraschend hochwertig daher, sondern er schafft es gleichzeitig auch noch relativ eigenständig zu wirken. Wer dem B-Movie-Grusel nicht abgeneigt ist und generell ein Faible für solche Streifen mit sich bringt, bekommt hier schon fast ein Highlight geboten.
 
 
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Keira und ihr Mann ziehen mit ihren beiden Kindern in ein altes Herrenhaus, welches sich abgelegen auf dem Land befindet. Besonders die Tochter Ellie findet dies überhaupt nicht gut und gruselt sich im neuen Anwesen. Als sie eines abends seltsame Ereignisse im Haus spürt und sich in den Keller wagt, verschwindet sie plötzlich. Mutter Keira fühlt sich dafür verantwortlich und glaubt nicht daran, dass Ellie einfach abgehauen ist. Irgendetwas scheint mit dem Haus, besonders mit dem Keller, nicht zu stimmen und nachdem ein paar Recherchen getätigt wurden, ist ganz klar, dass man es hier mit dämonischen Mächten zu tun hat. Die Zutaten sind nun wirklich so alt, dass sie eigentlich kaum noch von alleine gehen können. Da hätten wir das einsame, alte Haus, Türen, die sich von alleine schließen, Lichter, die wild umher flackern und Flüster-Geräusche, die von überall zu vernehmen sind. „The Cellar – Verlorene Seelen“ erfindet das Rad ganz gewiss nicht neu, macht aus der vorhandenen, alt bekannten Prämisse jedoch erstaunlich viel. Das Erfolgsrezept ist hier ganz simpel: Man verrät nicht zu viel, lüftet das Geheimnis kaum und ergänzt die vorhersehbaren Zutaten ein wenig mit mathematischen Formeln. Das ist interessanter ausgefallen, als man hätte vermuten dürfen, wird stimmig und rund erzählt und ergibt im eigenen Filmuniversum erfreulich viel Sinn.
 
 
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Von solchen Direct-to-Video B-Movies ist selten viel zu erwarten, gerade auch, was die handwerkliche Arbeit betrifft. „The Cellar – Verlorene Seelen“ ist zwar nicht besonders aufwendig gestaltet, wirkt allerdings erfrischend bodenständig. Regisseur Brendan Muldowney, der sich auch für das gelungene Drehbuch verantwortlich zeigte, hat seine Hausaufgaben im Gruselbereich definitiv gemacht. So bedient er die gängigen Klischees, macht dies jedoch auf eine angenehme Art und Weise. Man fühlt sich manchmal etwas an die Gruselwerke eines James Wan oder sogar mal kurz an „Shining“ erinnert. Natürlich wird eine solche Qualität niemals erreicht, doch Muldowney macht genau eines komplett richtig: Er lässt die Bedrohung lange Zeit nur erahnen. Während vieler solcher Filme besonders zum Ende hin oftmals die Luft ausgeht, wird „The Cellar – Verlorene Seelen“ eigentlich immer packender. Selbst das Finale kann sich da noch sehen lassen. Hier wurde noch etwas mehr Aufwand betrieben, doch es bleibt im erfreulich kleinen Rahmen und kann gerade deshalb so gut punkten. Ansonsten wirken die Kamerafahrten gekonnt, die Schauplätze sehen gut aus und so lässt sich rein optisch überhaupt nichts am Resultat aussetzen.
 
 
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Außerdem wird hier einfach die passende Atmosphäre geboten. Allgemein geht es schnell zur Sache. Eine Einleitung gibt es kaum und schon geht es los. Das reißt nicht sofort komplett mit und ist in der ersten Hälfte manchmal noch ein wenig zäh, bietet trotzdem früh genug ein paar interessante Ansätze und wird dann tatsächlich immer packender. Schockeffekte gibt es nur wenige und mit dem größten Grusel wird es hier nichts, aber das ändert nichts daran, dass das gesamte Szenario seine Bedrohlichkeit besitzt und einfach unterhaltsam ist. Besonders die zweite Hälfte bietet ein paar angenehm spannende Momente. Die Laufzeit von 94 Minuten wirkt da insgesamt schon fast zu kurz, denn es wäre gar nicht so verkehrt gewesen, dem Ganzen noch etwas mehr Tiefe zu verleihen. So kann man sich aber wenigstens über keine Längen beklagen. Außerdem ist es erfrischend, dass „The Cellar – Verlorene Seelen“ nahezu ohne Effekte auskommt und überhaupt keine Gewalt zu bieten hat. Im Finale wird es da zwar noch etwas fantastischer, doch das hat man so schön bodenständig bebildert, dass man sich echt nicht über Künstlichkeit beklagen kann.
 
 
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Wenn man überhaupt Gründe zum Meckern finden will, dann wird man in der Figurenzeichnung fündig. Diese ist nämlich wirklich sehr dürftig. Hintergründe erfährt man nahezu keine und die Familie wird dem Zuschauer überhaupt nicht näher gebracht. Deshalb entstehen auch nicht gerade die größten Sympathien. Es reicht zum Glück aus, doch hier hätte man sich gerne noch etwas mehr Mühe geben dürfen. Die Darsteller haben es da also von vornherein nicht so leicht. Die einzig echte Hauptrolle bekleidet dabei Elisha Cuthbert, die den meisten wohl als Kim Bauer aus der Serie „24“ bekannt sein dürfte. Cuthbert hat danach keine sonderlich große Karriere verfolgen dürfen und ist in Filmen nur sporadisch mal zu sehen. Man kann auch nicht behaupten, dass sie in „The Cellar – Verlorene Seelen“ besonders gefordert wird, aber sie spielt die kämpferische Mutter doch durchaus souverän und relativ glaubwürdig. Alle anderen bekleiden nur kleinere Rollen und fallen dabei weder besonders positiv, noch negativ auf. Mit den tollsten Dialogen braucht man sicherlich ebenfalls nicht zu rechnen, aber dem Ton lauscht man dennoch ganz gerne, weil Score und Soundkulisse sich durchaus hören lassen können.

 
 


 
 
 

THE CELLAR – Fazit

 
 
 
7 Punkte Final
 
 
 
„The Cellar – Verlorene Seelen“ schlägt sich viel besser, als zu erwarten war. Der Film macht aus seiner simplen, absolut bekannten Geschichte echt nicht wenig und dient mit ein paar interessanten Ansätzen. Das wirkt alles rund, stimmig und wird gut erzählt. Die Darsteller haben nicht so viel zu tun und die Figurenzeichnung ist schon sehr mager, aber die Leistungen sind trotzdem zu gebrauchen und die Charaktere immerhin noch sympathisch genug. Besonders die Inszenierung wird allen zusagen, die es gerne schlichter mögen und selbst wenn der große Grusel ausbleibt, so ist der Film handwerklich einfach sehr gekonnt gestaltet. Außerdem besitzt die Atmosphäre das gewisse Etwas, was auch das Ende eindrucksvoll unterstreicht. Der Unterhaltungswert ist erfreulich hoch, weil das Tempo stimmt und „The Cellar – Verlorene Seelen“ mit fortschreitender Laufzeit immer spannender wird. Ein wirklich angenehmer B-Horrorfilm, der einfach gekonnt in Szene gesetzt wurde und kurzweilig zu unterhalten vermag. Mehr kann und sollte man von solchen Werken gar nicht erwarten!
 
 
 


 
 
 

THE CELLAR – Zensur

 
 
 
Die deutsche Fassung von „The Cellar – Verlorene Seelen“ ist ungeschnitten und frei ab 16 Jahren.
 
 
 


 
 
 

THE CELLAR – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Plaion Pictures (Blu-ray im KeepCase)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: The Cellar; Irland 2022

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch, Englisch

Bild: 2.40:1 | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 94 Min.

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: KeepCase

Extras: Interviews, Trailer

Release-Termin: KeepCase: 29.09.2022

 

The Cellar – Verlorene Seelen [Blu-ray im KeepCase] ungeschnitten auf AMAZON bestellen

 
 


 
 
 

THE CELLAR – Trailer

 
 


 
 
 

Benjamin Falk

(Rechte für Grafiken liegen bei Plaion Pictures)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Amityville Horror – Eine wahre Geschichte (2005)
 
Insidious (2010)
 
Conjuring – Die Heimsuchung (2013)
 

Filmkritik: „The Curse of Audrey Earnshaw“ (2020)

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THE CURSE OF AUDREY EARNSHAW

Story

 
 
 
Eine kleine Gemeinde sieht sich mit teuflischen Kräften konfrontiert und muss den Kampf gegen die Hexerei aufnehmen.
 
 
 


 
 
 

THE CURSE OF AUDREY EARNSHAW – Kritik

 
 
 
Geht man sich das deutsche Cover von „The Curse of Audrey Earnshaw“ an und nimmt dazu noch diesen Titel, darf man schnell den nächsten, billigen Spukfilm erwarten, der auf den Markt geschmissen wurde. Diese Erwartung ist berechtigt, jedoch nicht ganz fair, kommt dieser Film doch deutlich anders daher. Ob ihn das nun besser macht, liegt jedoch am jeweiligen Zuschauer selbst. Besitzt man nämlich kein Faible für ein ruhiges Horrordrama, dürfte man dieses Werk hier sehr schnell als reichlich langweilig empfinden. Kann man sich darauf allerdings einlassen, bekommt man schon ein paar Qualitäten serviert.
 
 
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Im Nordamerika des Jahres 1973 lebt eine kleine, irische Gemeinde völlig zurückgezogen auf dem Land. Die frommen Menschen haben mit der Kälte, mit Hunger und Krankheit zu tun und führen so ein hartes, unglückliches Leben. Nur Agatha Earnshaw, die nochmals zurückgezogener lebt und mit der restlichen Gemeinde nichts zu tun haben will, wird von alle dem verschont. Bei ihr gedeiht das Gemüse und auch sonst scheint bei der Frau alles rund zu laufen. Der Neid und der daraus resultierende Hass der anderen Bürger ist Agatha somit sicher, doch diese hat ein dunkles Geheimnis, welches es zu bewahren gilt. Man wird das Gefühl nicht los, dass solche von Religion geprägten, ruhigen Horrorfilme in letzter Zeit auch immer öfter herauskamen. Neue Zutaten besitzt „The Curse of Audrey Earnshaw“ eigentlich nicht, aber dass die Geschichte eher aus der Sicht der vermeintlichen Hexen erzählt wird, ist wenigstens eine kleine Veränderung. Besonders viel Nutzen kann das Drehbuch daraus jedoch nicht ziehen. Dafür ist die Story im Kern einfach zu simpel. Da gibt es keine Überraschungen und leider auch keinen echten Schwerpunkt, weshalb sich die Handlung in ihrer Langsamkeit verliert.
 
 
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Und Langsamkeit zelebriert Regisseur Thomas Robert Lee, der auch das Drehbuch schrieb, hier wirklich. Man gewinnt beim Zuschauen fast den Eindruck, als wären die Szenen in verlangsamter Geschwindigkeit gedreht. In manchen Momenten sorgt dieses Stilmittel für ein paar eindrucksvolle Szenen, auf die Dauer von 94 Minuten Laufzeit wirkt das allerdings schon etwas ermüdend. Der Inszenierung kann man aber wenig Vorwürfe machen, denn aus handwerklicher Sicht ist „The Curse of Audrey Earnshaw“ gut gelungen. Die Kostüme und Kulissen sehen authentisch aus und sorgen für Stimmung. Besonders die wunderschönen Landschaftsaufnahmen, die eine große Distanz und Kälte ausstrahlen, machen richtig etwas her.
Der Horror wurde zudem hübsch subtil gestaltet und hält sich angenehm zurück. Mit billigen Jumpscares braucht hier niemand zu rechnen. Streng genommen gibt es kaum übernatürliche Motive, wobei die unterschwellige Bedrohung trotzdem für eine gewisse Atmosphäre sorgt. Im Großen und Ganzen gibt es dann sowieso viel mehr Drama, welches zwar niemals seine gesamte Wirkung entfalten kann, aber die Stimmung ist herrlich kühl, düster und besitzt das gewisse Etwas. Schade das daraus nicht noch mehr gemacht wurde.
 
 
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Lee lässt nämlich durchaus Potenzial liegen. Das liegt vor allen Dingen an der wenig einprägsamen Figurenzeichnung. Es werden zwar ein paar Hauptfiguren etabliert, doch so richtig will der Fokus hier auf niemandem liegen. Dass nebenbei fast so eine Art Coming-of-Age-Geschichte erzählt wird, zieht am Zuschauer relativ unentdeckt vorbei. Die simple Handlung hätte deutlich mehr erreichen können, wenn diese Charaktere feiner ausgearbeitet worden wären. So bleibt es doch leider eher bei Belanglosigkeiten. Das ist auch deshalb schade, weil man sich über die Darsteller nicht beklagen kann. „The Curse of Audrey Earnshaw“ bietet sicher keine Leistungen, die lange in Erinnerung bleiben werden, aber er wird durchaus solide und brauchbar gespielt. Die deutsche Synchronisation kann sich übrigens auch hören lassen.
 
 
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Am Ende stehen und fallen solche Filme mit dem Unterhaltungswert und dieser ist hier nicht eindeutig zu formulieren. Da kommt es eben ganz auf die Sehgewohnheiten des Zuschauers an. Für manch einen wird das hier die Langeweile in reinster Form sein, während sich der andere solide unterhalten fühlen kann. Fakt ist jedoch, dass es an Spannungselementen fehlt. Streng genommen geschieht in „The Curse of Audrey Earnshaw“ nicht viel. Das Ganze beginnt und ist dann wieder zu Ende. Highlights gibt es zwischendurch keine und dennoch war die Laufzeit nicht zu langatmig. Es wäre tortzdem schön gewesen, wenn es wenigstens an der ein oder anderen Stelle noch ein wenig intensiver geworden wäre, denn somit fehlt es dem Werk im Endeffekt einfach an Besonderheit. Effekte gibt es nicht viele zu sehen, aber die Freigabe ab 16 Jahren ist durchaus gerechtfertigt. Der Score ist sehr ruhig und klingt gut, hätte aber mit einprägsameren Melodien dienen dürfen.
 
 


 
 
 

THE CURSE OF AUDREY EARNSHAW – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
 
„The Curse of Audrey Earnshaw“ ist ein sehr langsames, ruhiges und unspektakuläres Horrordrama, welches den Fokus doch sehr auf das Drama legt. Trotzdem kommt der Horror stets unterschwellig durch. Besonders aus handwerklicher Sicht kann man sich nicht beklagen. Die Inszenierung ist gelungen und sorgt für stimmungsvolle Bilder. Auch die Darsteller sind vollkommen in Ordnung. Die einfache Geschichte hätte allerdings viel mehr Wirkung entfalten können, wenn die Figurenzeichnung besser ausgearbeitet gewesen wäre. Außerdem gab es diese Handlung schon oftmals zu sehen und eine eigene Handschrift kann der Film hier kaum entwickeln. Der Unterhaltungswert ist sicher nicht schlecht, wenn man sich auf die sehr langsame Art und Weise einlassen kann, aber Highlights findet man hier keine und das gesamte Treiben plätschert dann doch etwas zu beliebig vor sich her. Schlecht ist „The Curse of Audrey Earnshaw“ also im Endeffekt nicht, erwähnenswert hingegen ebenfalls nicht!
 
 
 


 
 
 

THE CURSE OF AUDREY EARNSHAW – Zensur

 
 
 
Die deutsche Fassung von „The Curse of Audrey Earnshaw“ ist ungeschnitten und frei ab 16 Jahren.
 
 
 


 
 
 

THE CURSE OF AUDREY EARNSHAW – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) I-On New Media (Blu-ray im KeepCase)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: The Curse of Audrey Earnshaw; Kanada 2020

Genre: Horror, Mystery, Drama

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: keine

Bild: 2.35:1 | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 93 Min.

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: KeepCase

Extras: Trailer, Trailershow

Release-Termin: KeepCase: 27.05.2022

 

The Curse of Audrey Earnshaw [Blu-ray im KeepCase] ungeschnitten auf AMAZON bestellen

 
 


 
 
 

THE CURSE OF AUDREY EARNSHAW – Trailer

 
 


 
 
 

Benjamin Falk

(Rechte für Grafiken liegen bei I-ON New Media)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
The Witch (2015)
 
Hellbender – Growing Up Is Hell (2021)
 

Filmkritik: „Shelter – You Will Die To Stay Here“ (2021)

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SHELTER – YOU WILL DIE TO STAY HERE

(SHELTER IN PLACE)

Story

 
 
 
Inmitten der Pandemie verbringt ein frisch verheiratetes Ehepaar ihre Flitterwochen im Hollywood Roosevelt Hotel, das bis auf zwei merkwürdige Angestellte jedoch wie ausgestorben wirkt …
 
 
 


 
 
 

SHELTER – Kritik

 
 
Ich gebe es ganz offen zu, meine Erwartungshaltung an „Shelter in Place“ sah nicht gerade rosig aus: Klar, ein offensichtlich Shining-inspirierter Isolationshorror in einem schicken Hotel könnte auch mit wenig Geld recht mysteriös und stimmig werden – doch gleichzeitig ist nichts langweiliger als ein ideen- und budgetloses Indie-Kammerspiel mit wenigen; dafür talentlosen Darstellern und nur einer öden Location. Dass es nur sechs Kapitel, keine Untertitel oder Extras und das Coverdesign, mit panischer Musik unterlegt, als ein billiges Menü gibt; sorgt erstmal für einen schlechten Ersteindruck – aber für die Veröffentlichung selber kann der Film ja nun nichts.
 
 
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Ein innerhalb weniger Sekunden als fremdgehend, sexistisch und unsympathisch charakterisierter, reicher junger Businessman liegt zwischen Palmen am Pool und versucht mit einer Hotelmitarbeiterin zu flirten, diese hinterlässt ihm aber nur eine Tarot-Karte. Im Aufzug findet er eine weitere Karte, zu sphärischen Chören und elektronischem Rauschen folgt er dem Zimmerservice in einen Raum, nur um kurz danach zu desorientierenden Rufen, schnellen Schnitten und exzellentem Sounddesign blutend durch den Flur zu kriechen.
Ein altes Lied namens „Handsome Man“ ertönt, die dicken, roten Buchstaben der Titlecard erinnern an Retro-Horror und Grindhouse-Cinema, woran der Film sonst allerdings wirklich nicht erinnert.
 
 

„Just the tiny staff & us in this huge place?“

 
 
Zur Quarantäne ist ein junges Ehepaar in ihren Flitterwochen in einem sonst verlassenen, kalifornischen Hotel gefangen und der Film versteht es bestens, das alte Hotel mit herrlichen Lounge/Easy-Listening/Muzak-Soundtracks, Lens-Flares, Vogelgezwitscher und einer schwülen Urlaubsatmo als trügerisches Idyll zu inszenieren, das so bedrohlich nicht wirkt. Die verlassene Lobby ist todschick und bildhübsch eingefangen, die Balken der verzierten Decke sorgen für eindrucksvolle Aufnahmen, fällt das Licht aus, werden die endlos langen, holzvertäfelten Gänge mit dem Shining-Teppich in roter Notfallbeleuchtung angestrahlt, was auch für einige visuelle Schmankerl sorgt.
 
 

„Here’s to the strangest honeymoon ever!“

 
 
Wann immer sich einzig auf unser von Anfang an merkwürdig zerstrittenes, schnell unsympathisch werdendes Pärchen fokussiert wird, verliert der Film allerdings an Tempo und Qualität – das Schauspiel ist bei fast jedem Cast-Mitglied schwankend, erzählt wird wenig, intime Szenen werden harmlos und sinnlich gemeint, durch den übermäßig manipulativ-emotionalen Soundtrack aber allzu schwülstig und gewollt inszeniert. Wo „Shelter“ dafür aber abseits der Technik des Ganzen noch punkten kann, das ist die subtile Inszenierung mysteriöser Schreckensmomente: So wird das Erschrecken in diesem unbekannten Indiefilm an direkt zwei Stellen des ersten Akts dem Zuschauer überlassen, ganz ohne Audio-Cue oder Zoom auf den eigentlichen Horror, und dadurch umso furchterregender.
 
 
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Sarah sieht nachts Gestalten über ihrem Bett oder im Flur, ganz ohne sich zuziehende Türen oder nerviges Klopfen; John hingegen bleibt eine lange Zeit verschont von dunklen Vorahnungen oder Angstzuständen und versucht stattdessen mit der schweigsamen, leicht merkwürdigen Maid Adela zu flirten, wobei er sich allerdings zunehmend zum Affen macht. Doch was hatte Adela nachts mit dem nackten, alten Mann gemacht und warum ist Raum 508 immer abgesperrt? Die richtig hübsch designte und gefilmte Küche birgt ein scheinbar sehr wichtiges Telefon, der hünenhafte Butler Ty begrüßt John für ein Gespräch zu zweit an seiner Bar, was erneut sehr an Kubricks Meisterwerk erinnert – nur mit dem Unterschied, dass Brendan Hines kein Jack Nicholson ist und sein überzeichnet arroganter, unsympathischer Charakter wie aus einem Joel Haver-Sketch entsprungen scheint. Bei allem Verständnis für blanke Nerven nach zwölf Tagen missglückten Flitterwochen und Quarantäne – wie wenig Empathie Joe für seine frisch geheiratete Frau hat, ist absolut unnachvollziehbar.
 
 
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Weitere auf der Stelle tretende Füllerszenen mit Beziehungsschnickschnack würden die Nerven des Horrorfans allzu sehr belasten, würden die Winkel, Einstellungen, Spiegelungen und Beleuchtungen der jeweiligen Settings nicht stets überzeugen. Ein wenig überdramatisierte, beide Charaktere wenig nachvollziehbar formende, kaum mitreißende Beziehungsödnis in hübschen Bildern gilt es noch zu ertragen, dann aber wird die Hälfte der Laufzeit mit einer nächtlichen Erkundung eingeläutet, die sich inszenatorisch sowie atmosphärisch wahrlich sehen lassen kann. Statt die weitere Erkundung des Hotels jetzt allerdings mit dunklen „Buh!“- Szenen und langsamen Taschenlampenschwenks zu füllen, begnügt sich „Shelter“ stattdessen nicht mit schnell abgehandelten Genreklassikern oder ästhetischen Poolszenen – die es aber auch gibt – sondern spricht die offensichtlichste Vermutung direkt an und verläuft anschließend anders, als man es vielleicht meinen sollte. Durch versteckte Gänge, rotes Licht, ein altes Hotel und die Grundstimmung wird man immer wieder an Argento-Einflüsse erinnert, genretechnisch befinden wir uns, wie durch viele Andeutungen aber keine wirkliche Explizität, geflüsterte Geheimnisse, aber keine echten Antworten, auch vielmehr im Mystery-Thriller- denn Horror-Bereich.
 
 
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Das schnelle Maintheme, welches im Menü noch wenig Effekt auslösen konnte, setzt nun erneut ein und erstmalig treibt es richtig an, vermischt sich mit ernsthaft gruseligen, summenden und singenden Stimmen, während im Hintergrund eine Gestalt entlang huscht. Hauptdarstellerin Tatjana Marjanovic findet im Verlauf des dritten Aktes zu richtiger Stärke, auch inszenatorisch dreht der Film mit einer Suspiria-Gedächtnispose im Finale als schöne Hommage, klinisch weißen Gängen mit kontrastierenden Kostümen, unangenehm blutig-brutalen, kryptischen Foltermethoden und in voller Lautstärke singenden Frauenchören im dritten Akt nochmal richtig auf. Es gibt originelle, unübliche und witzige Charaktermomente sowie -entscheidungen zu loben, Anflüge einer sozialkritischen Message sind mir auch nicht verborgen geblieben und ja, als Gesamtwerk war „Shelter“ deutlich besser, spannender, professioneller und gelungener, als erwartet. Das Ende ist durchaus böse, mutig, unerwartet und kann interpretiert werden, es könnte alles so gut sein.
 
 
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Nur leider, leider schleichen sich auch immer wieder arg billig aussehende Momente ein; Charakterentscheidungen, die keinen Sinn ergeben; Dialogzeilen und Betonungen, die man einfach nicht glaubt – und zusammen mit dem langsamen Pacing, pärchenlastigen ersten zwei Akten und einer größtenteils fehlenden Auflösung reicht das leider schon völlig aus, um diesen Film zwar einmalig zu genießen, aber kein weiteres Mal gucken oder lieben zu können.
 
 


 
 
 

SHELTER – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
 
Technisch hochwertiger, hübsch fotografierter, stellenweise sehr atmosphärischer oder gar gruseliger Mystery-Thriller mit guten Ideen und starkem Sounddesign, der regelmäßig unter seinem durchwachsenen Script und seinen schwankenden Performances leidet.
 
 
 


 
 
 

SHELTER – Zensur

 
 
 
Die deutsche Fassung von „Shelter – You Will Die To Stay Here“ ist ungeschnitten und frei ab 16 Jahren. Wegen einigen von der FSK höher eingestuften Werbefilmchen zu anderen Titeln des Anbieters auf der Disc, befindet sich auf selbiger ein roter FSK-Sticker.
 
 
 


 
 
 

SHELTER – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) I-ON New Media (Blu-ray im KeepCase)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Shelter in Place; USA 2021

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: keine

Bild: 2.35:1 | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 89 Min.

FSK: Film: FSK16 (ungeschnittene Fassung) | Blu-ray wegen Bonus: Keine Jugendfreigabe

Verpackung: KeepCase

Extras: Trailer, Trailershow

Release-Termin: KeepCase: 29.07.2022

 

Shelter – You Will Die To Stay Here [Blu-ray im KeepCase] ungeschnitten auf AMAZON bestellen

 
 


 
 
 

SHELTER – Trailer

 
 


 
 
 

Alexander Brunkhorst

(Rechte für Grafiken liegen bei I-ON New Media)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
The Night – Es gibt keinen Ausweg (2020)
 

Filmkritik: „When I Consume You“ (2021)

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WHEN I CONSUME YOU

Story

 
 
 
Ein unter steter Gewalt und Verwahrlosung aufgewachsenes Geschwisterpaar hat es gerade geschafft sich eine halbwegs stabile Perspektive aufzubauen, als die Wunden der Vergangenheit unvermittelt wieder aufgerissen werden.
 
 
 


 
 
 

WHEN I CONSUME YOU – Kritik

 
 
 
Der letzte Film meiner Festivalauswahl stammt aus der Feder und Regie des amerikanischen Regisseurs Perry Blackshear, dessen eindringlichen, psychologischen Charakter-Dramathriller „They Look Like People“ ich indieaffinen Genrefans nur ans Herz legen kann. Sowohl die grobe Genrebezeichnung, als auch die bewusst kleine Skalierung hat sein neuestes Werk mit dem Film aus 2015 gemein, doch während „They Look Like People“ noch vom Kontrast der Charakter seiner Hauptprotagonisten lebte und zudem einige perfekt durchkomponierte, distanzierte Einstellungen präsentierte, geht es bei „When I consume you“ noch eine gute Spur düsterer, persönlicher, eindringlicher und nahgegehender zu.
 
 

„Are you okay?“

 
 
Zu einem lauten Knall springt eine Tür auf und Daphne spuckt Blut sowie einen Zahn ins Waschbecken. Die junge Frau hat ein mysteriöses Symbol auf ihr Handgelenk tättowiert und hört einen Piepton, dann sitzt eine nackte Person mit leuchtenden Augen unvermittelt direkt vor dem Zuschauer und meine Nackenhaare haben sich innerhalb weniger Minuten aufgestellt. Willkommen bei 90 Minuten Angstzuständen.
 
 

„Evil is still out there and I will find it.“

 
 
Daphne und Wilson sind Geschwister, die nur durch gegenseitige Unterstützung eine traumatisierende und gewalttätige Kindheit, danach ihre unausgeglichenen und überstürzten Zwanziger überlebt haben. Nach Jahren der Therapie und Vergangenheitsbewältigung scheinen beide noch täglich an ihren Wunden zu knabbern zu haben, doch da Daphne erfolgreich als Project Manager einer großen Firma arbeitet und Wilson einer geregelten Existenz als Hausmeister nachkommt, neben der er auch noch eine Abendschule besucht um irgendwann Lehrer zu werden und anderen Leuten zu helfen, wagen sie es nun erstmals über eine Adoption nachzudenken. „With your history, what would you do if you were me?“ lautet die niederschmetternde Antwort auf die Nachfrage, die handgefilmten Einstellungen der überzeugend gespielten Verzweiflung auf Seiten unserer Protagonisten sind stets nah dran und unmittelbar, wirken authentisch.
 
 

„I have plans for you.“

 
 
Ebenfalls realistisch wirkt die beklemmende Panikattacke die Wilson unerwartet plagt, als er in bester Stimmung mit seinen Freunden Karten spielt – erst als er mit Daphne zusammen die Nacht auf dem Balkon verbringt und den Sonnenaufgang beobachtet, scheint er sich wieder etwas zu sammeln. Doch selbst diese kleine Hoffnung auf Besserung oder eine geregelte Zukunft wird am schicksalhaften Tag seines Job-Interviews dann auch noch genommen, und von hier an startet, unterstützt von clever genutzten POV-Aufnahmen, der eigentliche Ritt in den Abgrund.
 
 

„All this pain is just part of a process!“

 
 
Während ich die Wiedergabe des „Was“ aus Spoiler- und Effektivitätsgründen bereits an dieser Stelle beenden möchte, so ist das „Wie“ doch noch einige Zeilen wert: Denn „When I Consume You“ lebt viel mehr von seiner Atmosphäre, Trostlosigkeit, Inszenierung und durch die Charaktere statt Drastik nahegehender Brutalität, denn von einer allzu originellen oder neuen Story. Die dreckige Großstadtkulisse ist auf dunkle Wohngebiete, unterbeleuchtete Parkplätze und versiffte Seitengassen beschränkt, im Hintergrund stets die Mischung aus dröhnenden Autobahnen, Schüssen, kläffenden Hunden und Polizeisirenen. Inmitten dieses Molochs finden sich zwei verzweifelte und vernarbte Seelen, die nur ihr gegenüber haben um mit sich, ihrer Situation und Vergangenheit klar zu kommen.
„Everything is the ocean and we’re just waves.“
 
 
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Dass die ab Zeitpunk x angedeutete Route bzw. Auflösung bis zum Ende durchgehalten wird ist im späteren Verlauf genau so konsequent wie vorhersehbar und dadurch weniger effektiv, auch stört das teils laienhafte Schauspiel eines einzelnen, overactenden Charakters den Fluss des Films und die Grundprämisse und Spannung von Blackshears vorherigen Slowburn fand ich deutlich spannender. Dennoch, von zwei eher unnötigen Jumpscares und einer nervigen Übererklärung am Ende abgesehen klappt der leichte Horror-Faktor im Hintergrund des Films dadurch so gut, dass die Ausgangssituation glaubhaft und beklemmend ins Wohnzimmer transportiert wird, was neben dem eindringlichen Sounddesign und der ernsten Thematik an sich in erster Linie an den Performances von Evan Dumouchel und Lilly Ewing liegt, denen man ihre gepeinigte Existenz, nur abgeschwächt durch wenige harmonische, menschliche und friedliche Momente, zu jedem Moment abkauft.
 
 
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Es ist nämlich ein äußerst realistischer, wahrhaftiger und darum auch so perfider, geradezu nihilistischer Horror, den Blackshear dem Zuschauer zumutet und je nach der eigenen Persönlichkeit oder Hemmschwelle des Zuschauers für eine solche Narrative, kann der Effekt so mancher prinzipiell gar nicht so bemerkenswerter Szene schnell verdoppelt werden, ohne dass es je in exploitative „misery porn“-Gefilde abdriften würde.

 
 


 
 
 

WHEN I CONSUME YOU – Fazit

 
 
7 Punkte Final
 
 
Düsterer, nihilistischer, dramatischer, realistischer psychologischer Horror über die angestauten Dämonen der Vergangenheit und ihre drastischen Konsequenzen.
 
 
 


 
 
 

WHEN I CONSUME YOU – Zensur

 
 
 
„When I Consume You“ ist keine Schlachtplatte. Der Film schlägt eher leise Töne an und ist mehr Drama als Horror. Der Film zehrt von einer hoffnungslosen Atmosphäre und belastenden Themen. Saftig-blutige Momente sind kaum vorhanden. Demnach kann man hier mit einer FSK 16 rechnen.
 
 
 


 
 
 

WHEN I CONSUME YOU – Trailer

 
 


 
 
 

Alexander Brunkhorst

(Rechte für Grafiken liegen bei Yellow Veil Pictures)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Hemorrhage (2012)
 
Where the Devil Dwells (2014)
 

Filmkritik: „Offseason“ (2022)

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OFFSEASON

Story

 
 
 
Eine junge Frau fährt mit ihrem Mann auf eine abgelegene Insel um den Vandalismus am Grab ihrer Mutter zu untersuchen …
 
 
 


 
 
 

OFFSEASON – Kritik

 
 
 
Nachdem mein Auftakt des HARD:LINE-Festivals mit „Night Caller“ ganz bewusst nicht gerade ein Highlight war, ging ich doch äußerst guter Dinge in die nächste Sichtung, da US-Regisseur Mickey Keating in der Vergangenheit schon mit „Carnage Park“, „POD“ und „Darling“ auf sich aufmerksam machen konnte – alles Filme die ich zwar selber noch gucken muss, deren Reviews sich größtenteils aber sehr wohlwollend und kurzweilig lesen.
 
 
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Die weltbekannte Melodie eines alten, lizenzfreien Pianostücks läuft, dazu sehen wir grobkörnige, nostalgische Super8-Aufnahmen. Eine Frau schaut in die Kamera und richtet sich direkt an die Zuschauer, äußerst nervös wird ein mehrminütiger, gut gespielter Monolog performt, dann folgen ein abrupter Schrei und die Titlecard. Der mystische Soundtrack bereitet bestens auf das kommende Unheil vor, zu pittoresken Landschaftsaufnahmen werden wir informiert dass unsere Protagonistin Marie Eldritch, äh, Aldrich heißt und schnellstmöglichst nach Lone Palm aufbrechen soll, da dort das Grab ihrer Mutter beschädigt wurde.
 
 

Chapter 1: Lone Palms

 
 
Demnach fährt sie also mit ihrem Mann über die stürmischen Straßen der verschrobenen Insel, nur um in Rekordzeit mit Charakterdarsteller Richard Blake, seufzenden Chören, vernebelten Sackgassen und weißäugigen Einwohnern konfrontiert zu werden, was dann auch ziemlich gut den gesamten Film zusammenfasst. Ob das nun als Kritik oder Lob zu verstehen ist? Nun, das kommt ganz darauf an, was man sich von einer solchen Prämisse erhofft. Die lovecraftigen Innsmouth-Vibes sind überdeutlich, auch wird hier nach ganz klassischen, altbekannten und bewährten Mustern noch mit Nebel, langsamen Kamerafahrten, dunklen Häusern und undurchschaubaren Nebencharakteren Grusel verbreitet, statt etwa auf Gewalt zu setzen oder das Genre subversiv zu unterwandern. Als „Set-Porno“ zum atmosphärischen Einsaugen der fabelhaft inszenierten sowie eingefangenen Umgebung, als hochwertigerer Spukhaus-Trip zum Angucken, Nackenhaare aufstellen und nach Traumlogik suggestiv leiten lassen, klappt „Offseason“ also immer wieder ganz hervorragend.
 
 
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Wer hingegen an Originaltreue im Sinne von „echter Lovecraft-Huldigung“ interessiert ist, einen kohärenten, kurzweiligen Horrorfilm sucht oder auch nur eine spannende sowie logische Geschichte, der ist hier grundlegend falsch – „Offseason“ wandert zusammen mit seiner Protagonistin gerne assoziativ von Setting zu Setting, lässt seine Charaktere verschwinden, diffus reden und nie wieder auftauchen, lebt mehr von Schärfeverlagerungen und unheilvollen Klängen, als wirklich von einer greifbaren, oder logischen Bedrohung. Hier sowie in Donnie Darko wird von einer älteren Frau ein Sturm prophezeit und damit eigentlich etwas viel Größeres impliziert, selbst der selbe Soundtrack und das Geräusch der „Portale“ aus dem 2000er-Klassiker wird übernommen. Doch trotz dieser überdeutlichen Einflüsse würde ich mehr von einer kunstvollen Verwebung und Huldigung sprechen, als von einem billigen Plagiat – weder droht unsere Protagonistin aufgrund unaussprechlichen Schreckens ihren Verstand zu verlieren, noch handelt es sich um ein Coming-of-Age-Charakterstück. „Offseason“ ist viel interessierter an der Ästhetik und Wirkung leise geflüsterter Aussagen und alptraumhaft entrückter Bilder, als an deren Inhalten.
 
 

Chapter 2: Sandtrap

 
 
Im lokalen Pub werden Marie und George von einer wie in der Zeit eingefroreren Gruppe alter Männer ausgelacht und kein Stück ernst genommen, inmitten dieser lässt George seine Frau in der Hoffnung auf ein Telefon dann auch tatsächlich alleine, nur damit ein junger Fischer, gespielt von Indie-Horror-Genredarsteller und „After Midnight“ sowie „The Battery“-Regisseur Jeremy Gardner, sich prompt an sie ranzuschmeißen scheint. Nach zwei Tagen Hinfahrt, der problematischen Ankunft und der schnellen Flucht aus dem Pub erzählt Marie ihrem reichlich verwirrten Mann dann auch endlich mal, was es mit der Reise auf sich hat: Ihre Mutter habe sie aus Angst vor dieser „verfluchten“ Insel darum gebeten, auf keinen Fall hier begraben zu werden, komme was wolle. Und mehr noch, der Brief und die sich aufgrund des Sturms schließende Brücke, das beides wirkt inzwischen doch wie eine Falle auf sie.
 
 
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Beim Performen seiner Reaktion auf diese absolut wilde, verständlicherweise angezweifelte Geschichte kann Joe Swanberg, seinerseits spätestens aus „You’re Next“ bekannt, wirklich glänzen und einen Eindruck hinterlassen, während Hauptdarstellerin Jocelin Donahue (The Burrowers, The House of the Devil, Knight of Cups, Insidious 2) mit ihrer einvernehmlich verunsicherten und ängstlichen Performance größtenteils die Bildfläche dominiert. Strukturell sehr interessant ist hierbei, wie früh im Film Marie ihre Theorie bereits ausspricht und, sollte sie wahr sein, somit dem Dorf auf die Schliche käme. Doch hat sie Recht? Die dunkle Vermutung und die Unsinnigkeit des Unterfangens reichen dem Paar aus, um getrübt den Rückweg anzutreten – aber natürlich finden sie sich schnell in einem Labyrinth aus Sackgassen wieder, um dann zu einem wunderschönen 50s-Song einen Unfall zu bauen.
 
 

Chapter 3: Life’s A Dream

 
 
Zu erneut lizenzfreier, aber stimmiger klassischer Musik sehen wir in einem hochpoliert fotografierten Flashback, dass Marie bereits erfolglos versucht hat das offensichtlich manipulierte Testament ihrer Mutter zu ändern, zurück im hier und jetz lullt die bekannte Mischung aus Donnie Darko-Gedächtnissoundtrack und nebligen, verlassenen Straßen direkt wieder in den wohligen Genre-Alptraumhalbschlaf. Herausreißend wirken allenfalls die Sirenen und Trommeln einer bemüht spannenden, im Endeffekt aber hoffnungslosen, merkwürdig künstlich aussehenden und vorhersehbaren Hatz zur sich hochfahrenden Brücke, danach klingelt ein einsames Telefon in einem dunklen Raum voller Puppenköpfe und es wird ein leeres Museum mit Taschenlampe und undeutlich im Hintergrund vor sich hinredenden Lautsprecherdurchsagen erkundet. Unterkühltes Colourgrading, interessante Sets und eine investierte Hauptdarstellerin – genau so kann simples, aber höchst effektives Filmemachen aussehen.
 
 

Chapter 4: The Damned

 
 
Ganz im Kontrast dazu steht leider Keatings Entscheidung, im folgenden Abschnitt mit einem überbordend lauten Soundtrack zu arbeiten, der auf den Schockfaktor der Szene zu pochen und bestehen scheint, während visuell oder inhaltlich aber wirklich nichts Gruseliges passiert. Weitere graue Augen starren und durch einen miesen Jumpscare stehen auf einmal alle um Marie rum, ja, hui, aber da war die subtile und desorientierende Einlage zu Beginn des Films, in der eben jene weißen Augen in einem vernebelten Dschungel-Setting inszeniert wurden, doch deutlich effektiver. Was in den folgenden 2-3 Kapiteln und letzten ~35 Minuten noch alles passiert, das sollte man als interessierter Zuschauer natürlich am besten selbst erfahren – doch was ich hier noch lobend hervorheben muss ist, dass „Offseason“ ziemlich genau einen einzigen Horrormoment hat, genau eine Stelle in der es wirklich furchterregend sein soll, und dass diese trotz sehr simpler Effektarbeit und ohne jeden Splatter auch exakt so funktioniert hat, wie erhofft. Ganze zweimal kam ein wohliges Gänsehaut-Gefühl auf und dass einmal davon kurz vor den Credits war, ist diesem Herzblutprojekt natürlich auch hoch anzurechnen.
 
 
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Doch leider, leider gestaltet sich der Weg dahin durch eine Szene mit konstantem Overacting eines sonst eigentlich bewährten Darstellers recht nervig und zäh, auch wird durch mehrfach teils wortwörtlich wiederholte Dialoge und Themen die Intelligenz des Zuschauers massiv in Frage gestellt, wenn nicht sogar beleidigt. Und dann, nach dem unvermeidbaren letzten „Kniff“ dieses sehr simplen Scripts, endet „Offseason“ nach kurzen 79 Minuten auch einfach wieder und entlässt den Zuschauer in die sonnige, unvernebelte, wenig mysteriöse Realität. Denn genau das ist der Effekt, den Keatings Werk erfolgreich beim Zuschauer verursacht: Durch diesen stringent verdichteten, filmischen Alptraumtrip im ewigen Nebel verlässt man kurz die irdischen Sphären und lebt von dunklen Andeutungen und leerer Dunkelheit, geflüsterten Ängsten und bösen Vorahnungen. Vielleicht ist das Ganze etwas hohl und zäh und zu oft gesehen, aber dermaßen aufs Nötigste reduziert und ohne störende Klötze am Bein kann ich eine solche Geisterstadt-Tour doch größtenteils genießen.

 
 


 
 
 

OFFSEASON – Fazit

 
 
6 Punkte Final
 
 
Höchst stimmungsvoller, atmosphärisch gedrehter Set-Grusel mit pointierten Gänsehaut-Momenten, mitreißender Performance, mysteriösem Sounddesign und einem bewussten Minimum an Story.
 
 
 


 
 
 

OFFSEASON – Zensur

 
 
 
Bei aller alptraumhaften Atmosphäre beruft sich sich „Offseason“ keinesfalls auf brutale Effekte oder Splatter-Momente, weswegen einer knapp mit einer Szene verdienten FSK 16 hier nichts im Weg stehen dürfte.
 
 
 


 
 
 

OFFSEASON – Trailer

 
 


 
 
 

Alexander Brunkhorst

(Rechte für Grafiken liegen bei WTFilms)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Tot & begraben (1981)
 
Messiah of Evil (1973)
 
Der Leuchtturm (2019)
 

Filmkritik: „Arboretum“ (2020)

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ARBORETUM

Story

 
 
 
Erik und Sebastian leben auf dem Dorf, sind gelangweilt und werden gemobbt. Ohne Hilfe zu erhalten oder wirkliche Alternativen zu sehen liebäugeln sie mit Rachegedanken, bevor die Realität sie einholt.
 
 
 


 
 
 

ARBORETUM – Kritik

 
 
 
So richtig kann eine grobe Ersteinschätzung ungesehener Filme doch sein: „Night Caller“ war wie zu erwarten als Genre-Allesgucker oder reiner Bildästhet vielleicht sehenswert, sonst aber eher zu vernachlässigen, „Offseason“ hingegen definitiv eine kleine Indieperle für Freunde genau solcher Atmosphären, aber auch kein wirklich gut geschriebener Film. Eine weitere Qualitätsstufe nach oben geht es dann mit dem deutschen Indie-Genrefilm „Arboretum“, der 2018 mit einem überschaubaren Team in Hessen abgedreht wurde und auf mutig eigensinnige Weise Genrestile mischt, die man so nicht häufig zusammen in einem Film sieht.
 
 
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Es beginnt mit lautem Rechtsrock der im Auto die Nachrichten übertönt während durch die ländliche Umgebung Deutschlands gefahren wird, danach stochert unser Protagonist in einem toten Vogel rum, den er auf der Straße findet und zu gedämpften Bässen fährt die Kamera verdächtig lange auf den Wald zu.
 
 

Kapitel I: Es war einmal in Thüringen

 
 
Erik und Sebastian, so die Namen unserer gepeinigten Protagonisten, zocken in Eriks Zimmer ein Prügelspiel und unterhalten sich über ihre gelangweilte Dorfexistenz, „Ich will dass irgendwas passiert, irgendwas Wichtiges, irgendwas Großes!“ heißt es dort, nur um danach auf dem lokalen Scheunenfest von unangenehm realistischen Mobbern schikaniert und wortwörtlich angepisst zu werden. Während der Szenen der Feier selber verwundert es massiv, dass scheinbar schales Bier ohne Schaum getrunken wird, auch überzeugt Niklas Doddo in der Rolle des jüngere, ungeduldigen, zweiten Protagonisten nicht immer, doch insgesamt kommt trotzdem eher der Eindruck eines hübschen und originellen Indiefilms auf, nicht der einer peinlichen deutschen Studentenproduktion.
 
 

„Ich bin nicht politisch, ich bin gelangweilt.“

 
 
Als Erik Nachts nach Hause kommt, steht sein Vater still in seiner alten NVA-Grenzkompanieuniform vorm Spiegel und begutachtet sich mit getrübten Blicken. Auch in der Schule geht das Mobbing durch Patrick und seinen Kollegen weiter, Erik verteidigt Sebastian indem er mit expliziten Gewaltfantasien abschrickt, melancholische E-Gitarren klingen an. In einer Kneipe unterhalten sich die beiden über mögliche Racheideen, danach verlässt „Arboretum“ das erste Mal die bodenständige und realistische Inszenierungsweise, da Erik im Spiegel des Baderaums eine Vision hat, dreckiges Wasser aus dem Hahn läuft, ihn weiße Augen aus der Dunkelheit eines Waldes anstarren.
 
 

„Schau sie dir an.“

 
 
Als Erik zurück kommt hat Elke, eine alte Bekannte von Sebastian, sich dazu gesellt und zu Sebastians Enttäuschung verstehen die beiden sich direkt äußerst gut. Elke ist Punkerin und lädt zu einer Feier in einem besetzten Haus ein, Erik ist natürlich direkt Feuer und Flamme, Sebastian sagt widerwillig zu. Während das Schauspiel dieser möglichst authentisch wirken müssenden, längeren Dialogszenen teils etwas ungleichmäßig ist, wissen Framing und Perspektive stets zu gefallen. Und während Sebastian allgemein kein Verständnis dafür zu haben scheint, dass Erik nun mit dieser Punkerin anbändeln will, sich als unpolitisch bezeichnet und beide Extreme verachtet, eifersüchtig ist – wenn auch nicht eindeutig ist, auf wen genau… – und frustriert in seinem Zimmer masturbiert, fängt Erik an flüsternde Stimmen zu hören und sieht einen Frosch in der Umkleidekabine, der ihn zu der Silhouette einer wartenden Baumgestalt führt.
 
 

„Folge mir.“

 
 
Einige Streitereien später überzeugt Erik seinen Freund dann doch noch ganz knapp, mit auf die Party zu kommen; auf der Party selber dann stürmt aber eine aggressive Gruppe Neo-Nazis samt Kampfhund den Raum und während gerade Erik und Elke, genannt Elli, sich retten können, wird ausgerechnet der unpolitische und unfreiwillig überhaupt Besucher seiende Sebastian aufs Übelste verprügelt, zumal Mobber Patrick und sein Bruder scheinbar Teil der Nazigruppe sind. Elli und Erik verhalten sich merkwürdig gelassen und albern herum, trotz des tragischen Vorfalls.
 
 

Kapitel II: Das Moor

 
 
Ohne auch nur eine Sekunde zu verschwenden startet Julian Richbergs Genrebiest nach einer griffigen Exposition also sowohl mit den Themen deutscher Vergangenheit, ihrer Bewältigung und Spuren, als auch dem Andeuten überatürlicher, symbolhaft zu verstehender Genreszenen und einer Gewaltspirale, deren Eskalation sowohl im Freundeskreis, als auch in der Schule, auf dem Dorffest oder in den eigenen vier Wänden zu spüren ist. Sebastian fragt seinen Großvater explizit wie es sich denn anfühlt Juden zu vergasen, nachdem ihn seine nahezu geschichtsrevisionistische, Fakten unter den Teppich kehrende, aber auch Mitleid mit ihrem kranken, alten Vater habende Mutter ihn derart gereizt hat mit ihrer Art, Erik macht derweil einen grausigen Fund und wacht blutverschmiert im Wald auf.
 
 

„Entweder du bist Nazi oder Punk oder Teil der willenlosen Schafe.“

 
 
Dass jeder dieser Stränge sich irgendwann zum Nachteil aller Beteiligten entladen wird ist dabei genau so klar, wie dass hier zugleich Gesellschaftsstudie, Kommentar zum politischen Klima Deutschlands, Coming-of-Age-und-Sozialdrama, Horrorfilm und arthousig metaphorisch erzählte Waldwesen-Szenen zu einem gerade einmal 76-minütigen Langfilmdebüt vermengt wurden, wie es eigentlich nur überambitioniert zu Boden fallen und fehlschlagen kann. Doch, siehe da: Es funktioniert. Denn auch wenn es ungewohnt und ggf. gar etwas trashig wirkt, wenn die unheilvollen Flüsterstimmen auf Deutsch statt Englisch ertönen, auch wenn das Kunstblut leider viel zu hell ist und einige Reaktionen oder Handlungen unserer Charaktere imo absolut unnachvollziehbar sind – allein der Mut, eine prinzipiell gerne auch mal mit erhobenem Zeigefinger handzahm und langweilig, öffentlich-rechtlich inszenierte Geschichte wie diese so frech, eigenartig und originell abzudrehen, verdient dickes Lob und vollsten Zuspruch.
 
 

Kapitel III: Die Schatten zwischen den Bäumen

 
 
Zugegeben, die Rolle der jungen Punkerin Elli, die natürlich eine anrüchige Vergangenheit hat in der Dinge „halt passiert“ sind und die sich natürlich geritzt hat, wirkt etwas zu klischeehaft und ohne weiteren Belang aus dem Leben gegriffen, Sebastians mehrfache Aussagen bezüglich der Radikalisierung auf dem Dorf sind auch etwas zu holzhammerhaft und offensichtlich geschrieben. Doch dass die beste der Genreszenen mir wirklich eine Gänsehaut zaubern konnte, die Gewalt hier stets schmerzhaft und realistisch rüberkommt und mir teils naheging, der Handlungsort authentisch und überzeugend ist und ich mich an diverse Meisterwerke ihres Genres erinnert gefühlt habe in den jeweiligen Szenen, inklusive idyllischer, natürlicher Flirtereien im Grünen, scheint ein Großteil von „Arboretum“ schon wirklich zu funktionieren.
 
 

Kapitel IV: Teenage Werwolf

 
 
Zu großen Teilen liegt das an Hauptdarsteller Oskar Bökelmann, den Kinofans vielleicht schon im Kriegsdrama „Land of Mine“ gesehen haben, aber auch viele der realistischen, trotzdem hübsch komponierten Bilder von Elias C.J. Köhler leisten ihren Beitrag dazu bei. Und sollte ein Zuschauer eine halbe Stunde vorm Abspann immer noch etwas im Dunkeln tappen was Leitthemen oder Hauptmotive des Films angeht, oder diese zumindest als zu kurz gedacht und trivial abstempeln, so zaubert Richbergs Script noch einen fast schon Haneke-esk inszenierten, durchaus cleveren kleinen subtextuellen Twist hin, bevor ein verdammt emotionaler, verbitterter, mitreißender Monolog folgt, der einen bis dato sehr zurückhaltend agierenden Schauspieler nochmal besonders auszeichnet.
 
 

„Du bist ein guter Kerl. Bleib ein guter Kerl.“

 
 

Letztes Kapitel

 
 

„Es ist soweit.“

 
 
Aus Spoilergründen bin ich schon lange nicht mehr auf die genauen Details der Handlung eingegangen, aber allein schon der Titel des letzten Kapitels könnte hier etwas vorwegnehmen. Die Ereignisse spitzen sich auf weder allzu originelle, noch vorhersehbare oder enttäuschende Weise zu, mit bitterer Konsequenz und mutigen letzten Sekunden. Dass sich die eine Metapher des Films wirklich noch ausbuchstabieren und übererklären muss zeigt zwar, wie wenig man dem deutschen Genrepublikum inzwischen noch zutraut, aber Lichtjahre entfernt vom nächsten „Heilstätten“ ist ein solcher Beitrag hier trotzdem und ich hoffe sehr, dass „Arboretum“ veröffentlichungstechnisch in Deutschland auch mindestens so wertig repräsentiert wird, wie seinerzeit „Der Nachtmahr“ – denn eine Entdeckung wert ist diese kleine Indie-Perle auf jeden Fall und ich hoffe schwer, dass sich zwischen Filmen wie diesem hier, Werken wie „Der Samurai“ und zum Beispiel „Luz“ ein neues, metaphorisch aufgeladenes, genretreues und doch originelles, sozial relevantes Genrekino für die nächste Generation finden lässt.
 
 
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ARBORETUM – Fazit

 
 
7 Punkte Final
 
 
Mutiges, kurzweiliges, spannendes deutsches Genrekino zwischen Donnie Darko und Elephant, Sozialdrama und Genrefilm, Gesellschaftsanalyse und Indie-Fingerübung, die jede Entdeckung und Sichtung wert ist.
 
 
 


 
 
 

ARBORETUM – Zensur

 
 
 
Auch wenn „Arboretum“ seine Brutalität größtenteils nicht zeigt oder überhaupt physisch gestaltet, dürften die ernsten Grundthemen und der Realismus hier für eine FSK 16 sorgen.
 
 
 


 
 
 

ARBORETUM – Trailer

 
 


 
 
 

Alexander Brunkhorst

(Rechte für Grafiken liegen bei Stadtfuchs Media)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Donnie Darko (2001)
 
Elephant (2003)
 
Der Samurai (2014)
 

Filmkritik: „Lamb“ (2021)

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LAMB

Story

 
 
 
Nachdem eins ihrer Schafe ein Wesen zwischen Mensch und Lamm gebärt, entscheiden Ingvar und María sich, es als Teil der Familie aufzuziehen.
 
 
 


 
 
 

LAMB – Kritik

 
 
Ein Sturm wütet auf der verschneiten, isländischen Weide und eine Pferdeherde flüchtet vor einer schwer atmenden Gestalt, die wir jedoch nicht zu sehen bekommen. Mit diesem stimmungsvollen Opener begrüßt uns das außergewöhnliche Drama „Lamb“, dessen wortkarge und auf beeindruckende Landschaftspanoramen setzende Inszenierung sich auch in den folgenden 100 Minuten fortsetzen wird. Im ersten der drei grob gleichlangen Kapitel, in die der Film eingeteilt ist, „passiert“ demnach auch nicht viel, bis auf der Alltag unserer Protagonisten María (Noomi Rapace) und Ingvar (Hilmir Snær Guðnason), einem Paar das auf ihrer recht isoliert wirkenden Schaafsfarm lebt.
 
 
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Das Aushelfen beim Gebären der Lämmer gehört ebenso zur Routine wie lange Fahrten mit dem langsam den Geist aufgebenden Traktor, Gespräche sind selten, Emotionen werden für sich ausgehandelt. Inmitten dieser leicht distanziert oder kühl wirkenden Umgebung und Beziehung wird nun plötzlich ein Lamm geboren, zu dem María von Anfang an eine mütterliche und fürsorgliche Beziehung aufbaut, zumal es sich – woraus in dem Werbematerial ja auch nie ein Hehl gemacht wurde – um ein Lamm/Mensch-Hybridwesen handelt, dessen Verhalten größtenteils dem eines Babys entspricht.
 
 
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Wenn Ada, so der Name des stummen Lammkindes, nun angezogen mit María im Blumenfeld sitzt oder mit Ingvar durch die malerische Umgebung fährt, sorgt das für einzigartig absurde, wunderbar surreale Bilder und zudem eine erfülltere Beziehung samt Familienglück, was mit anderen Motivationen also leicht in eine leichtfüßige, romantische Komödie abrutschen könnte. Süße Tiere, gefühlvolle und sanfte Musik, traumhafte Felder und warm beleuchtete Sets – es könnte so harmlos und kitschig sein. Doch nicht nur klopft Ingvars kleinkrimineller Bruder an die Pforte und bittet um Einlass, auch hat Adas eigentliche Mutter, das Schaf nämlich, ein großes Problem mit dem Kindesraub und stellt sich in Protest blökend vor das Fenster.
 
 
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Stimmungsvoll sepiafarbende Alpträume von Schafen, vernebelte Felder mit beängstigend schnaufenden Wolltieren, ein A24-Film mit bedrohlichem Trailer, der direkt an Black Philip aus „The Witch“ denken lässt – wer die Prämisse einmal geschluckt und ernst genommen hat, der könnte auch auf ganz andere Weise auf dem Holzweg sein. Denn trotz verunsichernder Momente und einer unterschwelligen Anspannung sowie Bedrohung ist „Lamb“ keinesfalls ein Horrorfilm. Nach dem behutsamen und langsamen Aufbau der Geschichte im ersten Akt herrschen nun erst einmal Dialoge, Konflikte und äußerst witzige Situationskomik vor, zwischen dramatischen Träumen und Trieben bleibt eine äußerst lebendige und authentische, betrunkene 80s-Synthiepop-Tanzszene im Gedächtnis, die wenig erzählt, aber die Charaktere noch menschlicher werden lässt.
 
 
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Die grobe Thematik rund um Verlust & Akzeptanz, Liebe & Missgunst wurde ähnlich, wenn auch deutlich zäher und weniger künstlerisch in z.B. „Vivarium“ verfilmt, während dieser aber ein farbenfrohes, unerwartetes und recht starkes Finale und Ende hat, ist mir bei „Lamb“ hingegen fast schon die Kinnlade auf den Boden gefallen – vorherigen Theorien, Metaphern oder angedachten Symboliken bewusst boykottierend und fast schon den Stinkefinger zeigend, endet es konsequent und irgendwie genau so dämlich wie amüsant, da der Kontrast zwischen todernstem Drama und fast schon memewürdig-merkwürdigem Genrefilm besonders deutlich und bewusst hervorgehoben wird. Gleichsam sind es die süßesten und niedlichsten Einstellungen des Films, die auf die tragische Hintergrundgeschichte unserer Charaktere hindeuten.
 
 
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Wer sich hier also spoilt hat schon verloren, denn „Lamb“ hatte für mich keine besondere Sogwirkung oder versteckte Genialität, sondern ist „einfach nur“ der sehr gut gemachte, höchst atmosphärische, minimalistisch aber überzeugend gespielte und großartig fotografierte, äußerst ungewöhnliche und simple, geradlinige Dramenfilm den man nach dem Lesen einiger Reaktionen erwartet hat – nur dass man das Ende, sowie einige Einstellungen oder Momente davor definitiv selber gesehen haben sollte, einfach um verwundert, aber interessiert zu grinsen.
 
 


 
 
 

LAMB – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
Weder Horrorfilm noch absurde Comedy, weder ein Meisterwerk noch ein Totalausfall – „Lamb“ ist ein hochwertig produziertes, eigensinniges Drama mit Mut zur Absurdität, das seine wilde Prämisse ernst nimmt und zum Interpretieren einlädt, nur um alle Konzepte dann wieder zu sabotieren. Etwas schleppend und wenig für 100 Minuten ist das zwar schon, aber eine einmalige Sichtung dürften genreoffene Filmfans, Bildästheten, A24-Fans und Freunde überraschender Enden wohl kaum bereuen.
 
 


 
 
 

LAMB – Zensur

 
 
 
„Lamb“ ist in Deutschland ungeschnitten und frei ab 16 Jahren zu haben.
 
 
 


 
 
 

LAMB – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Koch Films (Blu-ray im KeepCase)

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(c) Koch Films (4K-UHD + Blu-ray im Mediabook – Cover A)

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(c) Koch Films (4K-UHD + Blu-ray im Mediabook – Cover B)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Lamb; Island | Polen | Schweden 2021

Genre: Horror, Drama, Fantasy

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Isländisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 2.39:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 106 Minuten

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Blu-ray im Keepcase | Mediabook

Extras: Behind-the-Scenes, Teaser und Trailer, Bildergalerie | zusätzlich im Mediabook: Film auf UHD-Disc, Exklusiver Lamb-Pin (Nur für die ersten 100 Vorsteller im Koch Films Shop), Booklet mit einem Text von Robyn Kerkhof

Release-Termin: KeepCase + Mediabook: 28.04.2022

 
 

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LAMB – Trailer

 
 


 
 
 

Alexander Brunkhorst

(Rechte für Grafiken liegen bei Koch Films)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Vivarium – Das Haus ihrer (Alp)Träume (2019)
 
Borgman (2013)
 
Possession (1981)
 

Filmkritik: „Hunter Hunter“ (2020)

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HUNTER HUNTER

Story

 
 
 
Nach einigen beunruhigenden Funden muss eine abgeschieden im Wald lebende Familie drastische Entscheidungen treffen.
 
 
 


 
 
 

HUNTER HUNTER – Kritik

 
 
Auf Deutsch übersetzt hört die dritte Regiearbeit des kanadischen Regisseurs Shawn Linden auf den Namen „Jäger Jäger“, also der Jäger des Jagenden, und damit werden die später folgenden, sich wechselnden Machtverhältnisse dieses herrlich abgefuckten Streifens auch schon effektiv angedeutet – doch alles der Reihe nach.
 
 
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In der Abgeschiedenheit der bergigen, dicht bewaldeten, idyllischen kanadischen Landschaft leben Anne, Joseph und Renee ein ruhiges und toughes Leben zwischen Bärenfallen und Fellhandel, doch da die Geschäfte nicht laufen und ein Wolf vor der Tür zu wildern scheint, möchte Anne dass ihre mittlerweile 13-jährige Tochter doch in der Stadt aufwächst und zur Schule geht. Familienoberhaupt Joseph hingegen scheint gelinde gesagt von der alten Schule und vom „harten Schlag“ zu sein, was sich in wortkarger, implizit definitiv sturrsinniger, wenn nicht toxischer Maskulinität ausdrückt.
 
 

„Nothing pushes us out of our home.“

 
 
Hauptdarsteller Devon Sawa kann man dabei z.B. aus der Final Destination-Reihe oder auch dem Halloween-Kulthit „Idle Hands“ kennen, seine Frau wird von Camille Sullivan (Butterfly Effect, Sea Beast, The Traveler) gespielt, die Tochter des Paares von Summe H. Howell, die Genrefans noch aus den jüngsten beiden Filmen der Chucky-Reihe im Kopf haben dürften. Alle drei spielen sie angespannt, menschlich und realistisch genug um das Szenario zum Leben zu erwecken, was dank weniger Locations außerhalb des Walds und der Hütte sowie eines sehr überschaubaren Casts auch bitter nötig ist. Doch nicht nur aufgrund des Schauspiels, sondern auch aufgrund des schnell etablierten und nachvollziehbaren Konflikts kommt hier keine Langweile auf – natürlich will Anne ihr Zuhause auch nicht aufgeben und hat sich auch bewusst für eine isolierte Existenz entschlossen, doch sind ihre Existenzängste, nicht zuletzt aufgrund des Wolfs vor der Tür, nicht berechtigt?
 
 

„Tell momma I’m home after dark.“

 
 
Statt sich lange mit der Alltagsroutine oder den Beweggründen der Familie aufzuhalten, bricht Joseph stattdessen nach kurzer Zeit auf, den Wolf zu finden – und findet ihn tatsächlich in Rekordzeit. Doch weitere Spuren führen zu einem Fund, der höchst unerwartet ist und auf etwas deutlich Sadistischeres hindeutet, als auf einen Wolf. Und so ist also keine halbe Stunde vergangen und das Interesse des Zuschauers dürfte geweckt sein, doch als wäre das nicht genug folgt unmittelbar danach auch noch eine höchst mitreißende und unerwartet emotionale kleine Szene, in der die Beschützerinstinkte einer Mutter höchst glaubhaft und fesselnd verkörpert werden,was Sullivan mit aller Intensität zu spielen weiß.
 
 
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Abseits davon stellt sich nun langsam aber sicher der Eindruck eines zwar unterhaltsamen und teils sogar witzigen, aber eben auch recht gemütlichen Films ein, der nicht gerade vor Spannung oder Action explodiert – was kein wirklicher Kritikpunkt ist, aber einige sicher anders erwarten könnten. Nachdem Joe nämlich eine weitere Nacht alleine im Wald verbringt um weiter zu jagen, macht auch Anne unweit vom Haus eine beunruhigende Entdeckung und kontaktiert die lokalen Behörden, die sich allerdings wenig beeindruckt zeigen. Was mir an diesen Szenen besonders gefallen hat ist, dass sie nicht nur der Haupthandlung dienen und demnach schnell abgehandelt werden, sondern dass diese eigentlich unwichtigen Nebencharakter auch ihre eigenen kleinen Bögen und Motivationen haben, was für einen charakterstarken Unterhaltungsfaktor sorgt.
 
 
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Nachdem die Fallen alle ausgelegt, die Fährten angedeutet, die Stärken gezeigt und die Leitthemen grob etabliert wurden, ist es kurz nach der Hälfte des Films dann ein letzter Fund, der die Handlung relativ zügig zur Eskalation und zum Höhepunkt treibt – und meine Güte, ich kann nicht genug betonen wie wunderbar gnadenlos, bösartig, abgefuckt und charmant dieses Finale doch ist. Es kommt nicht aus dem Nichts, es ergibt Sinn, wenn man drauf achtet kann man es auch durchaus weiter deuten, problematisch oder clever finden – aber ein wenig wirkt es trotzdem so, als hätte man den Film um diese herrliche Szene drumrum geschrieben. Ohne noch irgend ein weiteres Wort über diesen solide inszenierten, gut aussehenden aber nicht sonderlich hübschen, kurzweiligen aber nicht besonders schnellen, interessanten aber nicht immer spannenden, sowie mit Genre-Elementen versehenden, aber nicht eindeutig der Horror, Thriller oder Mystery-Schiene folgenden Film zu verlieren, hier eine kleine Empfehlung für schnörkellose, wenngleich auch etwas gemächliche 90 Minuten. Wer hier bei den Credits nicht breit grinst, der hat wohl schon vorher abgeschaltet – aber es lohnt sich, wirklich.
 
 


 
 
 

HUNTER HUNTER – Fazit

 
 
 
7 Punkte Final
 
 
Sympathischer, charmanter, technisch stimmiger Thriller/Horror/Mystery-Hybrid mit guten Performances, interessanter Thematik und ikonischem Ende.
 
 


 
 
 

HUNTER HUNTER – Zensur

 
 
 
„Hunter Hunter“ ist in Deutschland ungeschnitten und frei ab 18 Jahren zu haben.
 
 
 


 
 
 

HUNTER HUNTER – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Koch Films (Blu-ray im KeepCase)

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(c) Koch Films (4K-UHD + Blu-ray im Mediabook)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Hunter Hunter; Kanada | USA 2020

Genre: Thriller, Drama, Mystery

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 2.39:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 93 Minuten

FSK: FSK18 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Blu-ray im Keepcase | Mediabook

Extras: Interviews, Trailer | zusätzlich im Mediabook: Film auf UHD-Disc, Booklet

Release-Termin: KeepCase + Mediabook: 28.04.2022

 
 

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HUNTER HUNTER – Trailer

 
 


 
 
 

Alexander Brunkhorst

(Rechte für Grafiken liegen bei Koch Films)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Prey (2019)
 
Demigod – Der Herr des Waldes (2021)
 

Filmkritik: „The Unholy“ (2021)

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THE UNHOLY

Story

 
 
 
Als in einer amerikanischen Kleinstadt scheinbar ein Wunder geschieht, stellt sich schon bald die Frage, ob nicht eher dämonische Kräfte dahinter stecken.

 
 
 


 
 
 

THE UNHOLY – Kritik

 
 
Religion und Horrorfilm passt bestens zusammen, was zahlreiche Klassiker wie „Der Exorzist“ oder „Das Omen“ bewiesen haben. Logischerweise wird dieses Erfolgsrezept immer wieder wiederholt. So bedient sich „The Unholy“ nun an dem Thema des Wunders. Wer da Überraschungen erwartet, wird sich bald enttäuscht sehen. Wem es hingegen reicht, einen austauschbaren, dafür ganz gut gemachten Horrorfilm zu sehen, der dürfte zufrieden sein. „The Unholy“ überzeugt nämlich in einigen Punkten durchaus, nur um in anderen gnadenlos zu scheitern.
 
 
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Der Journalist Gerry Fenn hat früher mal so richtig Mist gebaut und seitdem ist seine Karriere im Eimer. Als er von einer taubstummen, jungen Frau erfährt, die plötzlich wieder reden und sprechen kann, wittert er sofort die große Chance auf eine geniale Story. Diese junge Frau namens Alice ist durchaus bereit mit Gerry zusammenzuarbeiten und so tut der Journalist, was er am besten kann: Er recherchiert. Dabei stößt er jedoch bald auf gewisse Geheimnisse und es ist nicht mehr klar, ob Alice wirklich in das Glück kam ein Wunder zu erleben, oder ob doch eher finstere Mächte dahinter stecken. Das Drehbuch ist im Endeffekt leider ziemlich langweilig, obwohl man gar nicht mal alle Dinge falsch macht. Die Grundprämisse ist ausgelutscht, doch teilweise wäre hier durchaus Platz für satirische Seitenhiebe gegen die Kirche gewesen. Sowieso hätte man mit mehr Mut eine ganz andere Story daraus basteln können, doch im Endeffekt will „The Unholy“ nicht anstoßen und niemandem weh tun. So bekommt man doch wieder nur die normale Geschichte über irgendwelche dämonischen Kräfte geboten. Das verläuft ohne Überraschungen und bietet in der heutigen Zeit einfach nicht mehr genügend Stoff, weil es eben schon zig andere Werke gibt, die sich mit diesem Thema beschäftigt haben. Dass es sich übrigens um eine Romanverfilmung handelt, sei da mal nur als Randnotiz erwähnt.
 
 
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Was „The Unholy“ deutlich aufwertet, sind seine Darsteller. Jeffrey Dean Morgan spielt die Hauptrolle und er macht seine Sache wirklich gut. Seine Performance kennt man so zwar in- und auswendig, aber wenn Morgan mit dermaßen viel Charisma dabei ist, stört das gar nicht mal. Die Newcomerin Cricket Brown erweist sich ebenfalls als ideal besetzt, weil sie die unschuldige, junge Frau sehr glaubhaft verkörpert. Auch ansonsten bietet der Film noch so manch einen bekannten Namen. In kleineren Nebenrollen sieht man nämlich z.B. William Sadler und Cary Elwes. Jeder spielt gut und so kann man in diesem Punkt überhaupt nicht meckern. Anders sieht es hingegen schon bei der Figurenzeichnung aus, denn diese hat nicht viel zu bieten. Würden die Schauspieler den belanglosen Rollen nicht ein wenig Leben einhauchen, wäre man hier gnadenlos enttäuscht. Da gibt es eigentlich nur Klischees und eine Tiefe wird niemals erreicht, selbst wenn „The Unholy“ es eigentlich versucht. Nur scheitert er damit eben, weil er, genauso wie die Story, in diesem Punkt überhaupt nichts Neues oder Eigenständiges zu erzählen hat.
 
 
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Die Inszenierung macht dabei einen sehr zwiespältigen Eindruck, geht jedoch in eine leicht positive Richtung. Regisseur Evan Spiliotopoulos, der mit „The Unholy“ sein Regie-Debüt gab und vorher eher als Drehbuchautor für seichte Unterhaltung tätig war, versteht sein Handwerk nämlich eigentlich. So baut er gerade im ersten Drittel eine schön unheilvolle Stimmung auf. Allgemein ist es gut, dass der Film relativ ruhig gehalten wurde und es mit Effekten nicht übertreibt. Wenn solche vorkommen, bestehen sie leider aus CGI, aber misslungen sind sie deshalb trotzdem nicht. Die Atmosphäre ist recht düster und die Inszenierung wirkt sauber. Fast sogar schon zu sauber, denn „The Unholy“ ist ein Werk ohne Ecken und Kanten. Und deshalb ist er auch enorm vorhersehbar, was die handwerkliche Arbeit dann leider doch wieder etwas schmälert.
 
 
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Vor allen Dingen leidet jedoch der Unterhaltungswert darunter. In der Einleitung schaut man sich das Ganze noch ziemlich gerne an, doch dann gelingt es dem Film kaum, eine gewisse Spannungskurve aufzubauen. Alles daran lässt sich sofort vorhersehen. Der Verlauf der Geschichte, das Verhalten der Charaktere und leider auch die Schockeffekte. Diese setzen sich vor allen Dingen aus Jumpscares zusammen und mal wieder sind die Sounds deutlich lauter, als die Dialoge der Figuren. Das nervt schon ein wenig. Obwohl die düstere Atmosphäre an sich gut gelungen ist, versagt der Horror auf ganzer Linie, denn es wird niemals gruselig. So wird das auch mit Spannung nichts. Das Finale wird dann etwas actionreicher, versagt nicht komplett, wird jedoch niemanden vom Hocker hauen. Wenn das Treiben nach knapp 100 Minuten Laufzeit dann zu Ende ist, hat man sich nie großartig gelangweilt, aber auch nie gut unterhalten gefühlt. Der Score hört sich nach 08/15-Standard an, passt aber ganz gut.
 
 


 
 
 

THE UNHOLY – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
„The Unholy“ ist auf gar keinen Fall schlecht, denn alleine dafür besitzt er schon viel zu gute Darsteller, die sich Mühe geben und ihre Sache ordentlich erledigen. Außerdem ist die Inszenierung zuweilen ganz hübsch geraten und optisch macht der Streifen mit seinen düsteren Bildern durchaus etwas her. Dass es nicht für mehr als einen durchschnittlichen Film gereicht hat, liegt vor allen Dingen an dem mutlosen Drehbuch, welches vorhandenes Potenzial überhaupt nicht nutzt und sich stattdessen mit konventionellem Standard zufrieden gibt. Auch die Figurenzeichnung erscheint reichlich langweilig und leider versagt der Horror. Selbst wenn die Atmosphäre manchmal gelungen ist, wird es niemals unheimlich und somit auch nie spannend. Das ist zwar nicht dauerhaft langweilig und gerade das erste Drittel stellt einen gelungenen Start dar, aber aufregende Unterhaltung sieht definitiv auch anders aus. Alles in einem ist „The Unholy“ also Durchschnittsware, die man sich an regnerischen, grauen Tagen durchaus mal ansehen kann, mit der man aber auch absolut nichts verpasst hat!
 
 


 
 
 

THE UNHOLY – Zensur

 
 
 
Die deutsche Fassung von „The Unholy“ ist ungeschnitten und frei ab 16 Jahren. Gewaltmomente gibt es kaum. Dieser Film zeigt das Grauen eher auf subtile Weise.
 
 
 


 
 
 

THE UNHOLY – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Sony Pictures Entertainment (Blu-ray im KeepCase)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: The Unholy; USA 2021

Genre: Horror, Drama, Mystery

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1, Englisch (Hörfilmfassung) DD 5.1, Französisch DTS-HD MA 5.1, Italienisch DTS-HD MA 5.1, Ungarisch DD 5.1

Untertitel: Deutsch, Englisch, Arabisch, Französisch, Griechisch, Hebräisch, Isländisch, Italienisch, Kroatisch, Niederländisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Serbisch, Slowakisch, Slowenisch, Tschechisch, Türkisch, Ungarisch

Bild: 2.35:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 99 Minuten

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Blu-ray im Keepcase

Extras: Trailer, Trailershow

Release-Termin: KeepCase: 28.10.2021

 

The Unholy [Blu-ray im KeepCase] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

THE UNHOLY – Trailer

 
 


 
 
 

Benjamin Falk

(Rechte für Grafiken liegen bei Sony Pictures Entertainment)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
The Vatican Tapes (2015)
 
The Vigil – Die Totenwache (2019)
 
Das Omen (1976)
 
Der Exorzismus von Emily Rose (2005)