Filmkritik: „Evil Undead“ (2009)

the-black-waters-of-echos-pond-poster-evil-undead(1)
 
 
 

EVIL UNDEAD

(THE BLACK WATERS OF ECHO’S POND)

Story

 
 
 
Neun mehr oder weniger Freunde machen Urlaub in irgendeinem Wochenendhaus am See und entdecken dort ein geheimnisvolles Spiel, das ihnen allerdings keinen Spaß, sondern den Tod bringen wird.
 
 
 


 
 
 

EVIL UNDEAD – Kritik

 
 
 
Regisseur Gabriel Bologna scheint sich für ein Multitalent zu halten…Schauspieler, Drehbuchautor, Regisseur…kann er alles…denkt er zumindest. Mit „Evil Undead“ (oder wie der etwas ungelenkere Originaltitel „The Black Waters of Echo’s Pond“ lautet) aus 2009 beweist er allerdings, dass dem nicht so ist. Bologna hatte seine erste Rolle bereits als Vierjähriger, seitdem war er in 37 Produktionen zu sehen, die sich vorrangig auf Fernsehserien und -filme beschränkten. Was für ein Schauspieler auch immer Bologna sein mag, ein fähiger Regisseur oder vor allem Drehbuchschreiber ist er nicht. Allerdings muss man seinem „Evil Undead“ zugestehen, zumindest über ein paar fähige Mimen zu verfügen (die allerdings fürchterlichen Dünnsinn reden müssen) und für den Gore-Fan einen hübschen Strauß blutiger Splatterszenen bereitzuhalten. Der übliche Haufen oberflächlicher, kiffender, notgeiler und dummdreister Twentysomethings trifft sich – wie originell – im Haus am See, um dort mal ordentlich einen draufzumachen. Einer der kiffenden Idioten findet beim Rundgang durchs Haus ein mysteriöses Brettspiel, das natürlich gleich ausprobiert wird. Blöd ist nur, dass das Spiel über übersinnliche und böse Mächte verfügt, die die Spieler dazu bringen, sich über kurz oder lang gegenseitig an die Gurgel zu gehen.
 
 
evil-undead-2009-bild-1
 
 
Spannend. Oder? Na ja…bei so einer abgewrackten Story-Prämisse nicht wirklich. Die 89 Minuten Filmlaufzeit ziehen sich anfangs ganz schön, denn das erste Opfer gibt es erst nach 48 Minuten zu beklagen. Vorher ist man dazu verdammt, den wie in solchen Filmen üblichen notgeilen Kiffern dabei zuzuhören, wie sie Schwachsinn reden. Besonders enervierend ist hier Barbie-Babe Veronique (Mircea Monroe), die dermaßen dämlich lacht und so einen Müll zusammenredet, dass man sie stante pede erschlagen möchte. Glücklicherweise geht es nach gut der Hälfte des Films endlich mit der fröhlichen Dezimierung der Hohlkörper los. Reihum würfelt man sich eins bei dem knapp 100 Jahre alten Spiel und hält die nachfolgenden Visionen zunächst für marihuanaumnebelte Phantasiegebilde. Als die Kiff-Köppe aber merken, dass sie mittels dieser Visionen / Flashbacks / Halluzinationen Hinweise auf (unangenehme) Wahrheiten bekommen, fangen sie an, Amok zu laufen.
 
 
evil-undead-2009-bild-2
 
 
Damit der Zuschauer (der zugegebenermaßen relativ blöd sein muss, um sich so einen Mist überhaupt anzugucken) auch auf jeden Fall merkt, wann die „schröckliche“ Verwandlung der Protagonisten vonstatten geht, hat Regisseur Bologna ihnen knallschwarze Kieselsteine in die Augen geschoben und das Ganze hübsch mit Fingerfarben umpinselt. Merke: Schwarze Augen mit verlaufener Wimperntusche drumherum = vom Bösen Besessener. Abseits solcherlei Blödsinnigkeiten jedoch kann „Evil Undead“ zumindest mit Zweierlei punkten: Im Gegensatz zu Bolognas inhaltlicher Ideenlosigkeit kommen die Gore-Einlagen recht kreativ daher. Hat man zwar auch alles schon gesehen, aber Bologna hält wenigstens ordentlich drauf, wenn er seine Protagonisten das Zeitliche segnen lässt. Eine Zweiteilung per Kettensäge ist dafür nur eins von diversen blutigen Beispielen. Da am Ende des Films fast alle Protagonisten tot sind, kommt hier ein hübscher Bodycount zusammen.
 
 
evil-undead-2009-bild-3
 
 
Darüber hinaus ist es Bologna gelungen, wenigstens ein paar Schauspieler zu finden, die diese Bezeichnung halbwegs verdienen. Robert Patrick, aktuell in der Serie „Scorpion“ zu sehen, hat nach 137 Rollen ausreichend Erfahrung, den hier zu gebenden Insel-Einheimischen routiniert runterzuspielen. An Begeisterung mangelt es ihm allerdings, was bei der eindimensionalen und schlussendlich bedeutungslosen Rolle aber auch kein Wunder ist. James Duval war schon in „Donnie Darko“ zu sehen und, etwas aktueller, in „Tales of Halloween“. Und schlussendlich ist auch mal wieder Danielle Harris („Halloween“) dabei, deren untrügliches Gespür für schlechte Filme sie in bislang 85 miesen bis sehr miesen Filmen hat auftreten lassen. Die 38jährige, immer noch gefangen im Körper einer 12jährigen, spielt zwar nicht überragend, aber zumindest halbwegs glaubwürdig. Die restlichen Mimen üben sich da eher im ausdruckslos gucken oder overacten. Nicht zu vergessen auch hier die mangelnde Qualität der Synchronisation. Abgesehen von den Synchronsprechern, die diese Berufsbezeichnung mal wieder nicht verdienen, gibt es auch ein paar schöne Stilblüten zu bewundern, „Sie hat ihre Augen ausgeheult“ zum Beispiel. Lyrisch.
 
 
evil-undead-2009-bild-4
 
 
Also, sobald der Spiele-Spuk losgeht, rennen die Protagonisten abwechselnd zwischen den zwei vorhandenen Locations (Haus und Bootssteg) hin und her und teilen sich auf in Opfer und Täter. Dabei wird fröhlich weiter Dünnsinn geredet, aber glücklicherweise ja von immer weniger Protagonisten. Spannend ist das Ganze dabei übrigens kaum. Das liegt zum einen daran, dass einem das Schicksal der Kiffer-Horde herzlich egal ist und zum anderen daran, dass Bologna sich mit seinen beiden Co-Writern eine derart vorhersehbare Geschichte ausgedacht hat, dass daraus nichts Spannendes entstehen kann.
 
 
 


 
 
 

EVIL UNDEAD – Fazit

 
 
 
4 Punkte Final
 
 
 
„Evil Undead“ ist billiger Horrorquatsch, der weder mit einer originellen Story noch mit guten Darstellern punkten kann (bis auf wenige Ausnahmen). Dafür sind wenigstens die Splattereinlagen ganz annehmbar. In der Summe reicht das aber nicht, um eine ausreichende Begründung zu finden, sich diesen Blödsinn anzusehen. Ergo knappe vier von zehn Brettspielen, die diesem Film auf jeden Fall vorzuziehen sind.
 
 
 


 
 
 

EVIL UNDEAD – Zensur

 
 
 
„Evil Undead“ wurde von der FSK erst für Erwachsene freigegeben. Die in Deutschland erhältliche Filmfassung ist ungeschnitten und trägt das rote Freigabesiegel: Keine Jugendfreigabe.
 
 
 


 
 
 

EVIL UNDEAD – Deutsche Blu-ray

 
 
 
evil-undead-bluray

(c) Savoy Film

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: The Black Waters of Echo’s Pond; USA 2009

Genre: Horror, Thriller, Fantasy

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: keine

Bild: 1.85:1 (1080p)

Laufzeit: ca. 96 Min.

FSK: Keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wechselcover

Extras: Originaltrailer

Veröffentlichung: 27.09.2013

 
 
 

Evil Undead [Blu-ray] ungeschnitten auf AMAZON bestellen

 
 
 


 
 
 

EVIL UNDEAD – Weitere Veröffentlichungen

 
 
 
ultimate-horror-collection-dvd

(c) Edel Germany GmbH

 
 
Neben der Einzelveröffentlichung von „Evil Undead“ gibt es den Streifen in einer Horrorsammlung, die als „Ultimate Horror Collection“ in den Handel gebracht wurde und neben besagten Horrorfilm auch die Streifen „Hexenjagd“, „Mask Maker„, „Excision„, „Axe Giant – Die Rache des Paul Bunyan“ sowie „Creep Van – Terror auf vier Rädern“ beinhaltet. Leider gibt es dieses Horror-Sammlung nur auf DVD. Der Rechteinhaber hat auf eine parallele Vermarktung auf Blu-ray verzichtet. Immerhin sind alle Filme in der Box (Veröffentlichungstermin: 15. Januar 2016) ungeschnitten.
 
 
 

Ultimate Horror Collection [2 DVDs] ungeschnitten auf AMAZON bestellen

 
 
 


 
 
 

EVIL UNDEAD – Trailer

 
 


 
 

MissVega

(Mehr Kritiken von MISSVEGA gibt es hier zu lesen)

Die Rechte aller Grafiken liegen bei Edel Germany GmbH | MIG Film GmbH | Savoy Film

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Open Graves (2009)
 
Jumanji (1995)
 
Night of the Demons (2009)
 
Night of the Demons (1988)
 
Night of the Demons 2 (1994)
 

Filmkritik: „The Red House“ (2013)

the-red-house-2013-poster
 
 
 

THE RED HOUSE – DIESES HAUS TÖTET DICH

Story

 
 
 
Ein Haufen Twentysomethings sucht mal wieder eine unheimliche Hütte irgendwo im Wald heim und sieht sich alsbald mit der blutigen Dezimierung ihrer flotten Truppe konfrontiert.
 
 
 


 
 
 

THE RED HOUSE – Kritik

 
 
 
Die Inhaltsangabe zu „The Red House“ ist fast schon zu klischeehaft, um sie überhaupt noch zu erwähnen. Regie-Neuling Gregory Avellone, der auf die Regie-Erfahrung eines Films von 1999 sowie zweier Kurzfilme zurückgreifen kann und auch gleich das Drehbuch zu diesem überflüssigen Film aus 2014 geschrieben hat, scheitert wirklich auf ganzer Linie ob seiner mangelnden Kreativität. Shelby (Kate French) hat von Opi irgendeine Buckelbutze im Wald geerbt, die sie nun mit drei ihrer Freundinnen plus Quoten-Mann angucken geht. Doch schon bald nach ihrer Ankunft beginnen sich die flotten Fünf zu dezimieren. Als erstes verschwindet Tussi-Nervensäge Carissa (Yvette Yates), der das alles zu unkomfortabel war. Die taucht dann irgendwann in einem muffigen Keller wieder auf, in dem sie vom großen Unbekannten gefoltert wird. Derweil versuchen sich die verbliebenen Fab Four im Überleben, was logischerweise nicht allen gelingt. Dann tauchen ein paar schießwütige Hillbillys mit schlechten Zähnen auf und fordern die Twens auf, Haus und Wald zu verlassen, weil is so. Und auch der scheinbar nette Sheriff zeigt Verhaltensauffälligkeiten…
 
 
the-red-house-2013-bild-2
 
 
Filme mit Teens oder Twens wahlweise an einem See / in einer Waldhütte / in einem unheimlichen Spukhaus gibt es ja wie Sand am Meer. Dass Avellone sich nun ausgerechnet dieses abgegriffene Horror-Thema für seinen zweiten Langfilm in immerhin 15 Jahren ausgesucht hat, zeugt schon mal von nicht gerade großer Kreativität. Leider durchzieht dieser Mangel an Ideen den gesamten 88minütigen Film. Darüber hinaus kommt nahezu zu keinem Zeitpunkt auch nur der Hauch von Spannung auf. Wie auch, wenn man vorrangig damit beschäftigt ist, sich ob der strunzdämlichen Dialoge und der miesen Schauspieler-Darsteller die Lachtränen aus den Augen zu wischen? Eben.
Nach über der Hälfte der Laufzeit beginnt man langsam zu realisieren, dass das mit „The Red House“ wohl nix mehr werden wird. Auch nach 52 Minuten lässt sich keinerlei Spannung ausmachen, ebenso ist von einer halbwegs schlüssigen Story weit und breit keine Spur. Schlussendlich guckt man ein paar vollpfostigen Twens dabei zu, wie sie im Haus und ums Haus herum eiern und Stuss reden. Die esoterisch veranlagte Wie-hieß-sie-noch-gleich spürt komische Schwingungen im Haus und guckt darob verstört. Der Quotenmann und -schwarze gibt ein paar sowohl testosterongetränkte als auch hohle Sprüche von sich, Carissa hat sich zum Glück schon in den Folterkeller verpieselt und Shelby und die andere da kommen gegen die vollkommene inhaltliche Leere des Films auch nicht mehr an und verlegen sich aufs recht apart aussehen und in knappen Klamotten rumlaufen.
 
 
the-red-house-2013-bild-3
 
 
Glücklicherweise fehlt es dem gesamten Cast an auch nur rudimentärem Schauspieltalent, so dass sie zumindest alle gleich schlecht spielen und man sich über alle darstellerischen Leistungen gleichermaßen aufregen kann. Erstaunlich ist dieser Talentmangel allerdings schon, denn alle Hauptakteure haben umfangreiche Serien- oder Kurzfilmerfahrung, auch diverse Mini-Rollen in Kinofilmen sind dabei. Dennoch wirkt die ganze Truppe schwerst überfordert mit ihren mehr als stereotypen Rollen. Woran zugegebenermaßen auch – mal wieder – die grauenhafte deutsche Synchronisation schuld ist. Wenigstens an Bild und Ton der Scheibe gibt es nichts auszusetzen, die Qualität ist ok und auch der Ton wurde annehmbar ausgesteuert. Da man hier nur eine Handvoll Opfer zur Auswahl hat und die Morde größtenteils Offscreen stattfinden, fehlen „The Red House“ ebenfalls ein paar zünftige Splattereinlagen oder zumindest ein Hauch von Horror. Der einzige zu entdeckende Horror bleibt aber die Unfähigkeit von Darstellern und Regisseur. Deshalb gibt es natürlich auch schöne Regiefehler: Zum Beispiel sind die Zähne von Hillbilly 2 abwechselnd strahleweiß und dann wieder sumpfgrauschwarz. Wunderbar, so gibt es wenigstens irgendetwas zu entdecken in diesem hüftlahmen Film. Das Finale setzt dem Schwachsinn dann natürlich die Krone auf, entlockt dem Zuschauer aber dennoch gute Laune, da der Film somit endlich zu Ende ist.
 
 
the-red-house-2013-bild-1
 
 
 


 
 
 

THE RED HOUSE – Fazit

 
 
 
3 Punkte Final
 
 
 
„The Red House“ ist bedauerlicherweise ein ganz schlechter Vertreter seines Genres. Der noch unerfahrene Regisseur und Drehbuchautor Gregory Avellone zeigt in seinem zweiten Langfilm vornehmlich, was er alles nicht kann: Gute Geschichten schreiben, souverän Regie führen, fähige Darsteller auswählen, den Unterschied zwischen innovativ und total ausgelutscht erkennen usw. Der Film generiert zu keinem Zeitpunkt Spannung oder auch nur rudimentäres Interesse an den Protagonisten und ihrem Schicksal. Das liegt zum einen daran, dass sie fortwährend nur Schwachsinn von sich geben und zum anderen, weil sie nur von Schauspieler-Attrappen dargestellt werden, die nichts können. Darüber hinaus findet in diesem Horrorfilm der Horror vorwiegend Offscreen statt, so dass man sich noch nicht einmal richtig freuen kann, wenn mal wieder einer der Nervensägen der Garaus gemacht wird. „The Red House“ ist ein billiger, schlecht bespielter und in Genreklischees erstarrender Horror-Murks, der das Ansehen keinesfalls wert ist. Fürs lustige Regiefehler zählen und zumindest teilweises Amüsement ob der hirnhautlösend dämlichen Dialoge gerade mal noch drei von zehn roten Häusern, um die man einen großen Bogen machen sollte.
 
 
 


 
 
 

THE RED HOUSE – Zensur

 
 
 
„The Red House – Dieses Haus tötet dich“ wurde von der FSK erst für Erwachsene freigegeben. Die in Deutschland erhältliche Filmfassung ist ungeschnitten und trägt das rote Freigabesiegel: Keine Jugendfreigabe.
 
 
 


 
 
 

THE RED HOUSE – Deutsche Blu-ray

 
 
 
the-red-house-bluray

(c) Savoy Film (Horror Extreme Collection)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: The Red House; USA 2013

Genre: Horror, Thriller, Drama

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Deutsch DD 2.0, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: keine

Bild: 1.78:1 (1080p)

Laufzeit: ca. 88 Min.

FSK: Keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wechselcover

Extras: Originaltrailer

Veröffentlichung: 16.05.2014

 
 
 

The Red House – Dieses Haus tötet dich [Blu-ray] ungeschnitten auf AMAZON bestellen

 
 
 


 
 
 

THE RED HOUSE – Weitere Veröffentlichungen

 
 
 
horror-extreme-collection-2-dvd

(c) Edel Germany GmbH

 
 
Neben der Einzelveröffentlichung von „The Red House – Dieses Haus tötet dich“ gibt es den Streifen in einer Horrorsammlung, die als „Horror Extreme Collection – Volume 2“ in den Handel gebracht wurde und neben besagten Horrorfilm auch die Streifen „Darkroom – Das Folterzimmer“ und „Paranoia – Der Killer in Dir“ beinhaltet. Leider gibt es dieses Horror-Sammlung nur auf DVD. Der Rechteinhaber hat auf eine parallele Vermarktung auf Blu-ray verzichtet. Immerhin sind alle Filme in der Box (Veröffentlichungstermin: 5. Februar 2016) ungeschnitten.
 
 
 

Horror Extreme Collection 2 [DVD] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 
 


 
 
 

THE RED HOUSE – Trailer

 
 


 
 

MissVega

(Mehr Kritiken von MISSVEGA gibt es hier zu lesen)

Die Rechte aller Grafiken liegen bei Edel Germany GmbH | MIG Film GmbH | Savoy Film

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Wrong Turn 6: Last Resort (2014)

Bela Kiss: Prologue (2013)

Cabin Massacre (2008)

Sawney – Menschenfleisch (2012)

Kritik: „Remains of the Walking Dead“ (2011)

remains-2012-chiller
 
 
 

REMAINS OF THE WALKING DEAD

Story

 
 
 
Nach einem atomaren Unfall mutiert ein Teil der Menschheit zu Zombies. In Reno hat es eine kleine Gruppe geschafft, nicht infiziert zu werden und kämpft nun verzweifelt ums Überleben.
 
 
 


 
 
 

REMAINS OF THE WALKING DEAD – Kritik

 
 
 
Der ehemalige Comic-Verkäufer Steve Niles zeichnet Comics, wenn er nicht gerade Drehbücher („30 Days of Night“) schreibt und lässt diese Bildergeschichten bzw. Graphic Novels dann von anderen verfilmen. Im Falle von „Remains“ war Regisseur Colin Theys am Werk, um aus Niles‘ Vorlage einen brauchbaren Film zu machen. Leider ist ihm das nicht gelungen, so dass „Remains of the Walking Dead“ im Meer unterirdischer Zombiefilme versinkt und leider nur ein weiterer Beitrag ist, der einem das Ansehen von Zombiefilmen vergällt. Die Story ist hierbei noch nicht mal der größte Schwachpunkt. Hier haken Niles und Theys die gängigen Punkte ab: Apokalypse durch irgendeinen „Unfall“ – Zombieinvasion – ein paar Resistente, die ihr Leben retten und Zombies töten wollen. So weit, so bekannt. Leider gerät „Remains of the Walking Dead“ dann durch Theys‘ mangelndes Regie-Talent, grausame Dialoge und schlechte Schauspieler vollkommen aus dem gruseligen Gleichgewicht und wird so zum absolut entbehrlichen 88Minüter.
 
 
remains-of-the-walking-dead-bild-2
 
 
Reno, Nevada. Das Glücksspiel-Städtchen wird von einer atomaren Katastrophe heimgesucht, die Touristen und Einwohner stante pede in blutrünstige Zombies verwandelt. Eine kleine Gruppe jedoch kann der atomaren Strahlkraft entgehen und sieht sich nun – in einem Casino festsitzend – mit einem Haufen Untoter konfrontiert. Wir hätten hier den biertrinkenden Loser Tom (Grant Bowler), die schnippische Kellnerin Tori (Evalena Mari), den Zauberer-Aspiranten Jensen (Miko Hughes) und Muskelmann Victor (Anthony Marks). Tom vögelt Tori, Jensen würde gerne Tori vögeln und Tori ist trotz Vögelei grundgenervt. Aber das nur nebenbei.
 
 
remains-of-the-walking-dead-bild-1
 
 
Als die Truppe also entdeckt hat, dass sie von Zombies umzingelt ist, arbeiten sie sogleich eine Reihe völlig nutzloser Pläne aus, um mit heiler Haut davonzukommen. Man rennt im Casino orientierungslos herum, macht ein paar Zombies platt, wirft ein paar besorgte Blicke vom Dach des Hauses auf die marodierenden Untoten und wagt einen – natürlich zum Scheitern verurteilten – Versuch, aus dem Casino zu entkommen. Dabei dezimiert sich die Truppe natürlich über kurz oder lang. Macht aber nix, es kommt neues Zombie-Futter dazu, in Form eines Trupps Soldaten. Dadurch wird es aber auch nicht besser, also Soldaten wieder weg, was Tom und Tori – nun allein zu zweit – erstmal wieder zum Vögeln bringt. Klar, was soll man auch sonst machen – zumindest, wenn die Anzahl Gehirnzellen relativ überschaubar ist. Dann kommt aber eine Soldatentussi zurück und Tom überlegt sich, dass er lieber mit der vögeln würde. Das wiederum findet Tori suboptimal. Und so geht es munter und dämlich weiter, bis der Zuschauer nur noch hofft, dass die Zombies nun endlich auch den Rest der debilen Deppen plattmachen, damit man von der intellektuellen Ödnis dieses Films erlöst wird.
 
 
remains-of-the-walking-dead-bild-3
 
 
„Remains of the Walking Dead“ wurde bereits 2011 gedeht und war bis dato Theys‘ dritter Langfilm. Zuvor inszenierte er den trashigen „Banshee!!!“ sowie „Alien Opponent“ und machte später mit soliden Horrorfilmen wie „Dead Souls“ und „Deep in the Darkness“ auf sich aufmerksam. Leider merkt man „Remains of the Walking Dead“ an, dass sein Macher zum damaligen Zeitpunkt noch sehr unerfahren war, denn dem Zombiefilm mangelt es nicht nur an Dramatik, Tempo und Spannung. Auch bei Casting, Schauspielführung und der Drehbuchauswahl bewies der Regisseur vor einigen Jahren noch kein sonderlich talentiertes Händchen. So wirkt sein Film billig (750.000 Dollar standen ihm zur Verfügung). Die Schauspieler sind mies, verhalten sich unglaubwürdig und geben permanent nur Stuss von sich. Aber auch der Gore hält sich in Grenzen – das Einzige, was den Zuschauer hätte etwas versöhnlich stimmen können.
 
 
 


 
 
 

REMAINS OF THE WALKING DEAD – Fazit

 
 
 
2 Punkte Final
 
 
 
„Remains of the Walking Dead“ ist ein gänzlich überflüssiger und schlechter Film. Einen Punkt könnte man eventuell noch für die recht apart zerfledderten Zombies geben, einen weiteren dafür, dass nicht sämtliche Kulissen aussehen wie aus Pappmaché. Darüber hinaus hält Darsteller Anthony Marks seinen beeindruckend definierten Körper ein paar Minuten lang nur mit einem Handtuch um die Hüften in die Kamera. Zudem sind die vorhandenen Splatterszenen angenehm blutig geraten. In der Summe macht das zwar vier von zehn Punkten, dennoch kann man von einer Sichtung oder sogar dem Kauf der Blu-ray (die im Übrigen keinerlei Extras beinhaltet und nur mit mäßig gutem Bild daherkommt) nur dringend abraten, da selbst die kleinen positiven Aspekte nicht dafür entschädigen können, dass der Film einfach furchtbar langweilig ist und so dämliche Dialoge beheimatet, dass es einen schüttelt. Und deswegen schlussendlich doch nur zwei von zehn wandelnden Toten, die sich bitte möglichst schnell vom Acker machen sollten.
 
 
 


 
 
 

REMAINS OF THE WALKING DEAD – Zensur

 
 
 
„Remains of the Walking Dead“ wurde von der FSK für Zuschauer ab 18 Jahren freigegeben. Für einen TV-Film (der vom amerikanischen Horrorkanal CHILLER produziert wurde) geht es nämlich ganz ordentlich zur Sache. Zombiefreunde dürfte zudem freuen, dass es „Remains of the Walking Dead“ ungeschnitten nach Deutschland geschafft hat.
 
 
 


 
 
 

REMAINS OF THE WALKING DEAD – Deutsche Blu-ray

 
 
 
remains-of-the-walking-dead-bluray

(c) Erstauflage von MIG Film GmbH | Savoy Film unter dem Titel „Remains of the Walking Dead“

 
remains-of-the-walking-dead-collectors-bluray

(c) Collectors Edition mit BD & Bonus-DVD von MIG Film GmbH | Savoy Film unter dem Titel „Remains of the Walking Dead“

 
remains-bluray

(c) Zweitauflage von Edel Germany GmbH unter dem Titel „Remains“

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Remains; USA 2011

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch DD 5.1, Deutsch DD 2.0, Englisch DD 5.1, Englisch DD 2.0

Untertitel: keine

Bild: 1.85:1 (1080p)

Laufzeit: ca. 88 Min.

FSK: Keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wechselcover

Extras: Originaltrailer, Trailershow | Zusätzlich in der Zwei-Disc-Edition: Audiokommentar, Teaser, TV-Spots, Behind The Scenes, Bloppers

Veröffentlichung: Erstauflage & Collectors Edition unter dem Titel „Remains of the Walking Dead“: 26.04.2013 | Zweitauflage unter dem Titel „Remains“: 04.12.2015

 
 
 

Remains Of The Walking Dead [Blu-ray] – Erstauflage Single BD ungeschnitten auf AMAZON kaufen

Remains Of The Walking Dead – Erstauflage Collector’s Edition (DVD + Blu-ray) ungeschnitten auf AMAZON kaufen

Remains [Blu-ray] – Zweitauflage Single BD ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 
 


 
 
 

REMAINS OF THE WALKING DEAD – Trailer

 
 


 
 

MissVega

(Mehr Kritiken von MISSVEGA gibt es hier zu lesen)

Die Rechte aller Grafiken liegen bei Edel Germany GmbH | MIG Film GmbH | Savoy Film

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Anger of the Dead (2015)
 
Wyrmwood: Road of the Dead (2014)
 
Zombie Fight Club (2014)
 
The Dead 2: India (2013)

Kritik: „The Dead – Das Fressen hat begonnen“ (2010)

the-dead-2010-poster
 
 
 

THE DEAD – DAS GROSSE FRESSEN HAT BEGONNEN

Story

 
 
 
Apokalypse und Zombies, die 3.589.641.: Lieutenant Brian Murphy (Rob Freeman) strandet nach einem Flugzeugabsturz an der Westküste Afrikas. Er kann sich zwar retten, wird aber schon bald von überall auftauchenden Untoten verfolgt. Erst als er ein Auto findet und auf den afrikanischen Soldaten Daniel (Prince David Oseia) trifft, bahnt sich eine kleine Überlebenschance an. Vielleicht…
 
 
 


 
 
 

THE DEAD – Kritik

 
 
 
Zwei britische Brüder drehen in Ghana und Burkina Faso einen Film mit schwarzen Zombies…das klingt doch erst mal nach was, oder? Leider jedoch ist den Brüdern Howard J. und Jonathan Ford nicht viel mehr eingefallen als die zugegebenermaßen ungewöhnliche Location ihres Films und dass die Zombies eine andere Hautfarbe haben als in den meisten anderen Zombiefilmen. Spannung, Kreativität und Kurzweil sucht man in diesem 105Minüter leider vergebens. Zwar geht es bei diversen Angriffs- und Fressszenen recht deftig zur Sache, aber mehr als ein bisschen Gore hat „The Dead“ leider nicht zu bieten. Und dann können 105 Minuten Laufzeit sich wirklich ziehen wie Kaugummi.
 
 
the-dead-2010-bild-1
 
 
Flugzeugmechaniker und Lieutenant Brian Murphy befand sich gerade auf einem Evakuierungsflug in Westafrika, als die Maschine ins Meer abstürzt. Als Murphy sich an die Küste rettet, muss er feststellen, dass die Zombie-Pandemie auch hier schon um sich gegriffen hat. Rudimentär ausgerüstet macht Murphy sich auf den Weg ins Landesinnere und trifft dabei auf den Soldaten Daniel. Dieser hat bei einem Überfall der Untoten auf sein Dorf just seine Frau verloren, sein Sohn jedoch wurde von Soldaten gerettet und nach Norden in eine Militärbasis verbracht, so hofft Daniel jedenfalls. Also machen sich Murphy und Daniel gemeinsam auf den Weg nach Norden, um zu sehen, ob es noch weitere Überlebende gibt und eine Flucht aus Afrika möglich ist. Immer und überall dabei natürlich: Zombies.
 
 
the-dead-2010-bild-2
 
 
Erfreulicherweise lässt sich sagen, dass die Ford-Brothers klug genug waren, fähige Darsteller für ihren Film auszuwählen – keine Selbstverständlichkeit, erst recht nicht im Horrorgenre. Gut, dem gemeinen Zombie werden in der Regel keine großartigen darstellerischen Fähigkeiten abverlangt, die Horde von Untoten kann man darstellerisch also getrost außer Acht lassen, aber sowohl die Protagonisten des Films als auch die Nebendarsteller machen einen guten Job und spielen ihre Rollen angenehm glaubwürdig. Die eher ungewöhnliche Location – Afrika – sorgt für ein paar nette Schauwerte. Staubtrockene Wüsten, lehmbehüttete Dörfer, endlose Weiten – alles recht ungewohnt für einen Horrorfilm und hübsch anzusehen. Bis auf die Nachtaufnahmen allerdings. Hier zeigt sich leider die minderwertige Bildqualität des Mediums – krisselig, verwaschen, wirklich kein schöner Anblick. Das war es dann leider aber auch – neben guten Darstellern und ungewöhnlicher Location fehlt es dem Film nahezu an allem, was einen guten Zombiefilm ausmacht: schwarzer Humor, Kurzweil, Spannung und ordentlich Gore. Zwar sind die Ford-Brothers nicht gerade zimperlich, wenn die Zombies ihre maroden Zähne in blutende Körper hauen, aber meist sind dies nur kurze Sequenzen, zu wenig für einen „echten“ Zombiefilm. Und zwischen den Attacken ist es in der Regel bahnbrechend langweilig. Die stereotype Inszenierung (Zombieangriff – Problem – Problemlösung – Weiterfahrt – Zombieangriff – Problem… usw. usf.) führt schnell zu Ermüdungserscheinungen und kann keine Spannung generieren. In der ersten halben Stunde des Films wird darüber hinaus so gut wie kein Wort gesprochen, so dass der Film fast eher wie ein stummes Drama anmutet denn wie ein blutiger Zombiefilm.
 
 
the-dead-2010-bild-3
 
 
Das Tempo des Films ist schlicht zu langsam und es passiert einfach zu wenig, als dass man großes Interesse für „The Dead“ aufbringen könnte. Schlussendlich eiern zwei unterschiedliche Typen in Afrika durch die Steppe und versuchen, sich einer Horde Untoter zu erwehren. Nicht wirklich innovativ, abgesehen von der Location und den afrikanischen Zombies. Auf den 2010er „The Dead“ folgte übrigens 2013 eine Fortsetzung („The Dead 2: India„), ebenfalls inszeniert von den beiden Ford-Brüdern. Insgesamt gehen bislang fünf Filme auf das Konto der Brüder, „The Dead“ war ihr dritter, der zweite Teil ihr vierter.
 
 
 


 
 
 

THE DEAD – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
 
„The Dead“ ist kein wirklich schlechter Film. Er verfügt über gute Darsteller, blutige Sequenzen und ungewöhnliche Drehorte. Leider aber haben die Ford-Brüder ihr Potenzial nicht ausgeschöpft. Die Story wird viel zu langsam und langatmig erzählt, so dass „The Dead“ kaum spannend ist oder irgendeine Art von Tempo aufweist. Auch Empathie für die gebeutelten Protagonisten will sich nicht so recht einstellen, sie bleiben einem trotz tragischer Schicksale weitestgehend fremd. Beim Gore hätte man ebenfalls noch eine Schippe drauflegen können. So ist „The Dead“ weder ein gelungenes apokalyptisches Drama noch ein kurzweiliger Zombie-Spaß. Für die leider zu unausgegorene Blutgrätsche der Ford Brothers also nur fünf von zehn staubigen Wüstenabschnitten, in denen haufenweise Zombies rumtorkeln.
 
 
 


 
 
 

THE DEAD – Zensur

 
 
 
„The Dead“ wurde in Deutschland ungeschnitten veröffentlicht und ist erst für volljährige Zuschauer geeignet. Demzufolge prankt auf der Heimkinoveröffentlichung der rote FSK-Flatschen.
 
 
 


 
 
 

THE DEAD – Deutsche Blu-ray

 
 
 
the-dead-2010-Bluray-Erstauflage

(c) Savoy Film | Intergroove Media (Erstauflage)

the-dead-2010-Doppel-Bluray

(c) Savoy Film | Intergroove Media (Limited Edition)

the-dead-2010-Bluray-Zweitauflage

(c) Edel Germany GmbH | Capitol Film (Zweitauflage)

the-dead-mediabook

(c) Endless Classics (weitere Auflage im durchnummerierten Mediabook)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: The Dead; Großbritannien 2010

Genre: Drama, Horror, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Deutsch DD 2.0, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: keine

Bild: 1.78:1 (1080p)

Laufzeit: ca. 105 Min.

FSK: Keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Erstauflage: Amaray mit Wechselcover im Schuber | Zweitauflage: Amaray mit Wechselcover | Mediabook

Extras: Erst- und Zweitauflage: Originaltrailer | Nur in der Limited Edition zusätzlich: Making of, Bildergalerie, Interviews mit den Regisseuren Howard J. Ford, Jonathan Ford und den Hauptdarstellern Prince David Oseia, Rob Freeman, 2 Bonusfilme: Die Revolte der Zombies und Zombie – Das Tor zur Hölle (Kurzfilm) | Im Mediabook zusätzlich: Booklet

Veröffentlichung: Erstauflage: 07.10.2011 | Limited Edition: 07.10.2011 | Zweitauflage: 30.10.2015 | Mediabook: 03.03.2017

 
 
Großer Fassungs-Wirrwarr: THE DEAD wurde mehrfach auf DVD und Blu-ray ausgewertet. Die Erstauflage erschien bereits im Jahr 2011 in zwei Ausführungen. Neben einer abgespeckten Blu-ray-Version wurde parallel noch eine 2-Disc-Fassung im Schuber auf den Markt gebracht. Die war streng limitiert und enthielt mehr Extras als die abgespeckte Auflage. Einige Jahre später erfolgte eine weitere Auswertung mit anderem Cover. Nachdem die Rechte abermals weitergereicht wurden, wurde THE DEAD im Jahr 2017 noch einmal im streng limitierten Mediabook veröffentlicht. Vermutlich wird es auch hier nicht bei erwähnten Veröffentlichungen bleiben. Übrigens ist THE DEAD auch auf mehreren Filmzusammenstellungen zu finden. Seit einigen Jahren bringen einige Label DVDs und Blu-rays in den Handel auf denen sich gleich mehrere B-Movies aus der Sparte Horror auf einer Disc befinden. Auf einigen dieser Zusammenstellungen ist auch gern mal THE DEAD vertreten.
 
 

The Dead [Blu-ray Erstauflage] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

The Dead [Blu-ray Zweitauflage] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

The Dead (Limited Edition) [Blu-ray + DVD] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

The Dead – Mediabook [Blu-ray] ungeschnitten auf AMAZON bestellen

 
 
 


 
 
 

THE DEAD – Mediabook

 
 

(Das limitierte Mediabook ist seit 03.03.2017 erhältlich)

 
the-dead-mediabook-a
the-dead-mediabook-b
the-dead-mediabook-c
the-dead-mediabook-d
the-dead-mediabook-e
the-dead-mediabook-f
 
 
 


 
 
 

THE DEAD – Trailer

 
 


 
 

MissVega

(Mehr Kritiken von MISSVEGA gibt es hier zu lesen)

Die Rechte aller Grafiken liegen bei Edel Germany GmbH | Capitol Film

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Plague (2014)
 
Wyrmwood: Road of the Dead (2014)
 
The Dead 2: India (2013)
 
Dead Within (2014)
 
Chrysalis (2014)

Filmreview: „Cabin Massacre“ (2008)

farmhouse 2008
 
 
 

CABIN MASSACRE

(FARM HOUSE MASSACRE)

Story

 
 
 
Chad und Scarlet wollen nach dem Tod ihres Kindes ein neues Leben beginnen, geraten jedoch an ein schrecklich heimtückisches Winzer-Pärchen, dass eine unbeschreibliche Leidenschaft für die grausamen Seiten des Lebens hegt. …
 
 
 


 
 
 

CABIN MASSACRE – Kritik

 
 
 
Es ist jedesmal ärgerlich, wenn ein Cover mit einem „Massacre“ lockt und das blutrote Matschfest dann leider auf sich warten lässt. Für kleine Labels wie SCHRÖDER MEDIA, EDEL FILM, SAVOY und Co. scheint es in letzter Zeit zu einer – lukrativen natürlich – Selbstverständlichkeit geworden zu sein, kleine unbedeutende Filme mit brutalstmöglich plakativen Titeln neu zu veröffentlichen. Die klingen nicht selten nach berüchtigten Klassikern aus den 80ern oder erfolgreichen Horrorserien der Neuzeit und führen den Filmfan ganz schön unverschämt hinters Licht. Da wird aus dem interessanten Western-Wurm-Flick THE BORROWERS kackendreist DAWN OF THE UNDEAD und der finnische DARK FLOORS erhält mit DEMONIC POSSESSION einen weitaus reißerischen Namen. Auch der Titel des hier besprochenen Terrorfilms FARMHOUSE war Rechteinhaber SAVOY FILM scheinbar etwas zu lasch, so dass einmal mehr die unkreative Titelmaschinerie angekurbelt und FARMHOUSE kurzum in CABIN MASSACRE umbenannt wurde. Für den Käufer eine erheblich irreführende Prozedur, verbirgt sich hinter dem gekauften Film nicht selten das, was er so eigentlich gar nicht sehen wollte. CABIN MASSACRE macht da natürlich keine Ausnahme, steckt doch in diesem Film soviel CABIN und MASSACRE wie Essig oder Kochschinken in Schokolade. Der Leidtragende ist natürlich der ahnungslose Kunde, der durch diese krumm wirtschaftlich motivierten Neuschöpfungen hinterlistig um sein hart verdientes Geld gebracht und sich zukünftig genauer über die Veröffentlichungen jener Labels informieren wird. Auch wenn Horrorjüngern eine derart unverfrorene Veröffentlichungspolitik irgendwann die Lust am Sammeln von Filmen verderben dürfte, sei an dieser Stelle versichert, dass CABIN MASSACRE trotz irreführende Titel-Eigenkreation kein wirklich schlechtes Kino ist. Der Streifen wurde bereits 2008 von GEORGE BESSUDO abgedreht, der ein Jahr zuvor mit dem eher bescheidenen LAKE DEAD einen Beitrag zum berüchtigten AFTER DARK HORRORFILMFEST beisteuern durfte, aber damit ungnädig untergegangen ist. Umso erfreulicher, dass BESSUDO mit der darauffolgenden (und seiner bisher letzten) Regiearbeit beweisen konnte, dass es sich bei seinem Erstling einfach nur um einen Ausrutscher gehandelt hat und er auch gute Filme drehen kann. Merklich vom Erfolg des in Genre-Kreisen lobgepriesenen STORM WARNING (2007) inspiriert, fühlt sich CABIN MASSACRE auch so an, als würde dem Zuschauer hier die Light-Variante des australischen Backwood-Slashers geboten.
 
 
cabin-massacre-2008-bild-1
 
 
Die Geschichte dreht sich um die von Schmerz gezeichneten Eltern Scarlet (JAMIE ANNE ALLMAN) und Chad (WILLIAM LEE SCOTT), die ihr altes Leben nach dem tragischen Tod ihres neugeborenen Sohnes hinter sich lassen und nun in Seattle einen Neuanfang wagen wollen. Doch die Reise dorthin ist nicht frei vor Gefahren. Nicht nur dass Chad nach achtstündiger Autofahrt am Steuer einschläft und den Wagen sprichwörtlich in den Sand setzt; auch ein naheliegendes Weingut, in welchem das Paar auf Hilfe hofft, entpuppt sich praktisch als Vorhof zur Hölle. Dort haust Winzer Samael (STEVEN WEBER) und seine liebreizende Gattin Lilith (KELLY HU), die die beiden Leidtragenden herzlich zum Abendbrot einladen. Doch hinter dem gastfreundlichen Pärchen versteckt sich das abgrundtiefe Böse. Kaum bricht die Nacht herein, werden Chad und Scarlet von den Gastgebern überwältigt und im ersten Stock ihres Hauses zu Folteropfern.
 
 
cabin-massacre-2008-bild-2
 
 
Mit fünf Jahren Verspätung trudelt CABIN MASSACRE nun auch in Deutschland ein. Wobei sich dieser Torture Flick perfekt in die Reihe der weitaus härteren Genrevertreter einzureihen versteht. Hier wird eine Käsereibe zweckentfremdet und Augen mit einem scharfen Küchenmesser ausgestochen. Die gemeinen Gewaltexzesse sind zwar rar gesät, verfehlen die übertragene Schmerzwirkung beim Zuschauer keineswegs. Lobenswerterweise ist CABIN MASSACRE dennoch keiner dieser unerträglichen Gewaltpornos geworden, die sich einzig darum bemüht sehen, möglichst ganz viele Ekelszenen aneinander zu reihen, um die Nerven der Horrorfans zu strapazieren. BESSUDO findet den Spagat zwischen stimmiger Inszenierung und wohldosierten Grausamkeiten, die CABIN MASSACRE zu einer kurzweiligen und vor allem spannenden Angelegenheit machen. Hier steht vor allem das Schicksal der gebeutelten Hauptdarsteller im Mittelpunkt, die mit ihrer tragischen Vergangenheit gehörig zu kämpfen haben. Allen voran der labile Chad, der etwas arg fragil von WILLIAM LEE SCOTT verkörpert wird. Der ist zwar mit Herz und Seele dabei seinem Charakter so etwas wie Glaubwürdigkeit einzuverleiben; die Rolle des von Gewissensbissen geplagten Ehemanns nimmt man ihm jedoch zu keiner Minute ab. Geschickter beim Agieren sind da die beiden Bösewichte des Films, die herrlich zynisch von STEVEN WEBER und KELLY HU verkörpert werden. Gerade Erstgenannter glänzte ja bereits in der King-TV-Verfilung THE SININING als psychotischer Familienvater und schafft es auch in CABIN MASSACRE einen herrlich abgedrehten, dennoch zutiefst bösen Schlitzer zu mimen. Dass das Aufeinandertreffen der beiden Familien nicht von ungefähr kommt, hebt CABIN MASSACRE vom üblichen Foltersud ab. Denn der Zuschauer erfährt durch eingestreute Rückblenden, dass Scarlet und Chad eine Menge dummes Zeug veranstaltet haben, um letztendlich aus gutem Grund von Winzer Samuel und dessen Frau gerichtet zu werden. Während die teils wirren Flashbacks anfänglich noch kaum Sinn ergeben wollen, tritt die überraschende Auflösung am Ende den Zuschauer in die Magengegend. Was bleibt ist ein stimmig und düster erzählter Horrorfilm, dem es trotz bekannter Versatzstücke gelingt, eine merklich unangenehme Atmosphäre zu erzeugen, die 90 Minuten gut unterhält und den Filmfreund schnell vergessen lässt, dass er Filme wie CABIN MASSACRE eigentlich schon unzählige Male auf der Mattscheibe hatte.
 
 
 


 
 
 

CABIN MASSACRE – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
 
Zwar nicht neu, dafür aber geschickt inszeniert: Kleiner, düsterer Terror-Slasher mit Foltereinlagen, die es ganz schön in sich haben. Trotz B-Movie-Charakter ist Regisseur GEORGE BESSUDO das Kunststück gelungen, einen durchweg spannenden Schocker zu produzieren, der sich nicht bloß mit dem Abhandeln der obligatorischen Ekligkeiten beschäftigt.
 
 
 


 
 
 

CABIN MASSACRE – Zensur

 
 
 
CABIN MASSACRE ist in Deutschland vollkommen ungeschnitten erschienen. Die DVD und Blu-ray ist mit der KEINE JUGENDFREIGABE-Kennzeichnung ab sofort im Handel erhältlich.
 
 
 


 
 
 

CABIN MASSACRE – Deutsche Blu-ray

 
 
 
cabin massacre blu-ray
 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Farmhouse; USA 2008

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: keine

Bild: 1.78:1 (1920x1080p)

Laufzeit: ca. 99 Min.

FSK: Keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wendecover

Extras: ohne Bonusmaterial

 
 
 

Cabin Massacre [Blu-ray] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 
 


 
 
 

CABIN MASSACRE – WEITERE VERÖFFENTLICHUNGEN

 
 
 
Neben der herkömmlichen Blu-ray erschien der Film auch als Teil eines umfangreichen Horrorfilm-Pakets mit sechs Filmen auf 2 DVDs. Auf diesem Heimkinomedium, das als PAIN & TORTURE 6 MOVIE PACK in den Handel gebracht wurde, ist der Streifen ebenso ungeschnitten enthalten, wie auf der bereits erhältlichen Einzel-Blu-ray.
 
 
 
Pain & Torture Collection

(c) Schröder Media Handels GmbH

 
 
 

Pain & Torture Collection [6 Filme in einer Box] [2 DVDs] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 
Weiterhin wurde der Film unter dem alternativen Filmtitel FARM HOUSE MASSACRE im Jahr 2017 noch einmal auf DVD von WGF / SCHRÖDER MEDIA veröffentlicht. Auch dieser Release ist komplett ungeschnitten. Das veränderte Cover und der alternative Titel suggerieren einen anderen Film. Dem ist aber nicht so. Auch in dieser DVD-Hülle schlummert der Horrorthriller CABIN MASSACRE von 2008.
 
 
farm-house-massacre-dvd

(c) WGF | Schröder Media Handels GmbH

 
 

Farm House Massacre [DVD] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

CABIN MASSACRE – Trailer

 
 
 


 
 

Marcel Demuth / Hellraiser80

 
 
 
Ähnliche Filme:
 
Storm Warning (2007)

Wrath (2011)

The Bates Haunting (2012)

Jack the Reaper – Jahrmarkt des Grauens (2011)

Silent Night (2012)

ChromeSkull: Laid to Rest 2 (2011)

Urban Explorer (2011)

Review: „Bekenntnisse eines Opiumsüchtigen“ (1962)

confessions_of_opium_eater
 
 
 

BEKENNTNISSE EINES OPIUMSÜCHTIGEN

Story

 
 
 
San Francisco, Anfang des 19. Jahrhunderts. Der in geheimnisvolles Schwarz gekleidete Glücksritter DeQuincey (gegeben von Sir Lord Vincent Price) treibt sich maßgeblich auf Sklavenauktionen herum, wenn er sich nicht gerade in Opiumhöhlen den Schirm zuzieht oder als Erzähler und im Zwiegespräch mit einem nicht weniger eloquenten Zwerg lakonische Weisheiten vom Stapel lässt. Wer sich aber in Gefahr begibt, kommt laut schlauem Spruch darin um und so gerät DeQuincey zwischen die Fronten eines Bandenkriegs chinesischer Gangsterbanden, der sogenannten Tongs.
 
 
 


 
 
 

BEKENNTNISSE EINES OPIUMSÜCHTIGEN – Kritik

 
 
 
Die Horrorphase mit der beeindruckenden Reihe von E.A. Poe-Verfilmungen für die AIP Studios war gerade erst angelaufen und Price konnte schon ein paar der Kniffe vorführen, die ihm ROGER CORMAN in den Gemäuern des Hauses Usher abverlangt hatte. Im Pantheon der großen Horrorstars hat der Gute seinen Platz sicher. Wer Gegenteiliges behauptet, denkt im Zweifelsfalle auch, Rob Zombie habe den Gruselfilm erfunden. Aber Hader beiseite, wird Master Price auch die Ehre zu Teil, als einer der ersten Schauspieler in manchen Szenen wilden Drogenkonsums vor der Kamera gestanden zu haben. So schüttelte er sich bereits 1959 in WILLIAM CASTLES legendärer Gruselgurke SCHREI, WENN DER TINGLER KOMMT durch den ersten LSD-Trip der Kino-Historie und verkörperte hier, drei Jahre später den Ich-Erzähler in Thomas DeQuinceys interessant zu lesender Drogen-Autobiographie BEKENNTNISSE EINES OPIUMSÜCHTIGEN von 1822. Wie immer tut er das mit der ihm eigenen Mischung aus völligem Overacting und dem Bewusstsein, ohne hin nichts für voll zu nehmen. Hauptsache, die Kohle fließt aufs Konto und kann in interessantere Projekte wie Kochbücher oder das eigene Kunstmuseum investiert werden. Nicht umsonst war das Motto des Schauspielers: „The man who limits his interests limits his life.“ Regisseur ALBERT ZUGSMITH entstammt der Welt früher Hollywood Exploitationpioniere und produzierte unter anderem Schmonzes wie SEX KITTENS GO TO COLLEGE oder bekannte Sci-Fi-Heuler des Atomzeitalters á la THE INCREDIBLE SHRINKING MAN. Mit dem Opiumesser hier ließ sich historischer Abenteuerstoff mit bisschen Nackigkeit, VINCENT PRICE als Genre-Adel und, dank der Vorlage, fast so etwas wie literarisches Niveau verbinden. Letzteres allerdings bloß als Alibi. BEKENNTNISSE EINES OPIUMSÜCHTIGEN ist eher Abenteuerfilm als ein Beitrag zum Kanon des Phantastischen Films, zählt jedoch zu den jahrelang nicht wirklich einfach zu bekommenen Arbeiten des vielverehrten Gruselstars, was ihn wieder reizvoller macht.
 
 
 


 
 
 

BEKENNTNISSE EINES OPIUMSÜCHTIGEN – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
 
Abenteuerfilm mit ein bisschen nackter Haut. Für Fans von Früh-Sechziger-Exploitation ebenso ein Pflichtkauf wie für Vincent-Price-Komplettisten. Die Seltenheit des Films lässt den Zuschauer die Bildqualität, die sich nicht wirklich in DVD- oder gar BluRay-Nähe einpendelt, auch mit einer gewissen Milde betrachten.
 
 
 


 
 
 

BEKENNTNISSE EINES OPIUMSÜCHTIGEN – Zensur

 
 
 
BEKENNTNISSE EINES OPIUMSÜCHTIGEN wurde nun von MARITIM PICTURES das erste Mal auf DVD in Deutschland veröffentlicht und kommt ungeschnitten mit FSK16-Flatschen in den Handel.
 
 
 


 
 
 

BEKENNTNISSE EINES OPIUMSÜCHTIGEN – Deutsche DVD

 
 
 
bekenntnisse-eines-opiumsuechtigen_dvd
 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Confessions of an Opium Eater; USA 1962

Genre: Drama, Thriller

Ton: Deutsch (Dolby Digital 1.0 Mono), Deutsch (Dolby Digital 2.0 Surround), Englisch (Dolby Digital 1.0 Mono)

Untertitel: keine

Bild: 1,66:1 (anamorph / 16:9)

Laufzeit: ca. 82 Min.

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wechselcover

Extras: Trailershow: 1984 (2:47 Min.), Sam Hell ist der Jäger (1:40 Min.), Labor des Grauens (1:45 Min.), Bildergalerie (1:38 Min.)

 
 
 
Die DVD aus der Klassiker-Sammelreihe des Anbieter MARITIM PICTURES kommt mit solidem Bild (in Anbetracht der Seltenheit dieses Werks) daher, wobei der Ton mal wieder unter aller Kanone ist. Die angeblich „restaurierte“ Tonspur ist schon eine regelrechte Zumutung – der „unbearbeitete“ Originalton in Deutsch und Englisch weitaus angenehmer, wobei die Synchronisation jenseits von Gut und Böse ist. Hier mag man als Zuschauer das Gefühl nicht loswerden wollen, als hätte man für die Übersetzung Passanten von der Straße ins Mikrofon plabbern lassen. Geboten wird bis auf den Hauptfilm wieder einmal nichts Nennenswertes, was überhaupt von Interesse wäre. Neben einer kleinen Bildergalerie aus Postern und raren Kinoaushängen haben es gerade einmal drei Trailer zu weiteren Filmen des Anbieters auf die Scheibe geschafft. Immerhin wird dem Sammler ein Wendecover geboten, dass ohne FSK-Flatschen daherkommt. Viel ist das nicht. Wer den S/W-Klassiker dennoch mag und eine Vorliebe für Filme mit Ikone VINCENT PRICE besitzt kann dennoch zuschlagen, denn viel kostet die DVD nun wahrlich nicht. Eine adäquate HD-Umsetzung wird vermutlich in absehbarer Zeit ohnehin nicht in den deutschen Handel kommen.
 
 

Bekenntnisse eines Opiumsüchtigen [DVD] ungeschnitten auf AMAZON bestellen

 
 


 
 
 

BEKENNTNISSE EINES OPIUMSÜCHTIGEN – Trailer

 
 


 
 

Christian Ladewig

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Schrei wenn der Tingler kommt (1959)

Das Schreckenskabinett des Dr. Phibes (1971)

Tagebuch eines Mörders (1963)

Filmreview: „Spookies – Die Killermonster“ (1986)

spookies
 
 
 

SPOOKIES – DIE KILLERMONSTER

Story

 
 
 
Zum Plot: Die prinzipiell immer wieder eingesetzte Gang junger 80er-Klischeemenschen trifft in einer lupenreinen Gothic-Villa in der Nachbarschaft des Friedhofs auf einen fiesen Zauberer, der in der Welt der Hexenbretter und ähnlicher Okkultschweinereien lebt und mit einem solchen Ouija-Board seine abgetretene Flamme ins Reich der Lebenden zurückverpflanzen möchte. In bester Tradition des guten Neonjahrzehnts, kommt so eine ganze Bande ekliger Latexmonster zum Auftritt, die natürlich nichts besseres zu tun haben als den hochhaarigen Jungmenschen nach dem Leben zu trachten.
 
 
 


 
 
 

SPOOKIES – Kritik

 
 
 
Es gibt, meiner bescheidenen Sichtweise nach, Filme, die im übertragenen Sinne funktionieren wie die liebste Kuscheldecke. Man schmeißt sich rein, wünscht sich schlechtes Süßigkeitenfutter zur Unterstützung und weiß, alles ist in Ordnung. Die Achtziger und alles, was mit gummigen Monstern zu tun hat, sollte im Herzen des geschulten Horrorglotzers jenseits der Torturescheiße des dritten Jahrtausends immer einen soft spot treffen. Ob GREMLINS, GHOULIES, die NEON MANIACS oder eben hier die SPOOKIES. Das sind Filme einer anderen und ja, besseren Ära für den Genrefilm. SPOOKIES, der bei uns auch unter dem verschärfenden Titel EVIL SPOOKIES erhältlich ist, zieht seine Inspirationen aus diversen Vorbildern. Der Professor schuldet seine Idee, das Übersinnliche zu nutzen um die Herzdame zu reanimieren unter anderem Dr. Phibes aus dem populären Seventies Vincent-Price-Film von Robert Fuest. Die heraufbeschworenen Unholde sehen zwar feierwürdig verlatext aus und könnten auch aus den geteilten Creature Design Phantasien der Herren Barker, Dante oder Band kommen. Trotzdem schielte ein Äuglein der Filmemacher sicherlich nach Italien oder gar das ländliche Michigan Sam Raimis. Amüsant sind zwei Geschichten. Zum ersten gab es el gran Finanzierungsterror und die Produktion kam zum Erliegen, fast wäre gar nicht fertig gedreht worden. Zweitens hat der Film auch heute noch Fans wegen der – heute würde man sagen Videocliphaftigkeit – des Soundtracks. Die Auftritte der Viecher sind segmentiert und mit eigenen musikalischen Themen unterlegt. Die Bildqualität ist leider nix zum Loblieder anstimmen. Wie lange nicht erlebt, hat man für die bösen Spukies offenbar bloß eine alte VHS als Vorlage gehabt, die auch gleich mit allen Feinheiten dieses Mediums zu kämpfen hatte. Störstreifen inklusive. Ist das jetzt Retro oder einfach der Wunsch nach dem Geld nicht?
 
 
 


 
 
 

SPOOKIES – Fazit

 
 
 
7 Punkte Final
 
 
 
Endlich. Die SPOOKIES auf DVD und das auch noch in Evil. 80er-Stimmung, passende Musik, Schauspieler wie aus dem Abziehbilderbuch und Effekte wie aus der Zeitkapsel. Die technische Qualität ist eher unter unverschämt zu verbuchen, tut dem Film aber keinen Abbruch. Fans wissen, was sie erwartet.
 
 
 


 
 
 

SPOOKIES – Zensur

 
 
 
In Deutschland gibt es SPOOKIES nur auf DVD, eine Blu-ray ist noch nicht erhältlich. Die deutsche Fassung ist ab 18 Jahren freigegeben und kann ohne Probleme im Handel erworben werden. Die Indizierung wurde aufgehoben.
 
 
 


 
 
 

SPOOKIES – Deutsche DVD

 
 
 
evil spookies
 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Spookies; Niederlande, USA 1986

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Mono), Englisch (Dolby Digital 2.0 Stereo)

Untertitel: keine

Bild: 1,33:1

Laufzeit: ca. 82 Min.

FSK: FSK18 – nicht mehr indiziert (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wechselcover und anderem Motiv

Extras: Trailershow: Killer Spookies (3:04 Min.), Messias des Bösen (0:44 Min.), 1984 (2:47 Min.), Sam Hell ist der Jäger (1:40 Min.), Under the Blade (1:28 Min.), Labor des Grauens (1:45 Min.)

 
 
 
Nach diversen Bootlegs erscheint SPOOKIES – DIE KILLERMONSTER unter dem neuen Titel EVIL SPOOKIES endlich auch legal auf Heimkinomedium. Das Bild der DVD von MARITIM PICTURES/SAVOY FILM ist hierbei als schlechter Scherz zu betiteln, denn als Grundlage muss wohl eine VHS gedient haben. Das aufgeblähte Vollbild weist Flimmern und Banddefekte auf, so dass Fans, die bereits die Videokassette besitzen getrost auf die DVD verzichten können. Auch der Ton erlaubt keine Freudensprünge, geht aber aufgrund des Alters des Films vollkommen in Ordnung. Extras gibt es, wen wundert es auch, natürlich keine. Im unglaublich miesen und vollkommen lieblos gestalteten Hauptmenü lässt sich gerade einmal der Trailer zu SPOOKIES finden. Der besitzt im Übrigen eine vollkommen andere Synchronisation als der Hauptfilm. Ergänzt werden die mageren Extras mit Werbung andere Filme des Publishers. Immerhin gibt es für den Filmfreund die Wahl zwischen zwei verschiedenen DVD-Einlegern. Dreht man nämlich das DVD-Cover um, bekommt man das alte VHS-Artwork geboten. Eine ganz nette Idee, lässt aber nicht hinwegtäuschen, dass die EVIL SPOOKIES DVD ganz schön überflüssig ist. Wer den Film mag und über das miese Bild hinwegsehen kann, darf gern in Erinnerungen schwelgen und die aktuelle Veröffentlichung kaufen. Filmfreunde, denen auch technische Aspekte wichtig sind, sollten einen großen Bogen um EVIL SPOOKIES aus dem Hause MARITIM PICTURES/SAVOY FILM schlagen, denn das hier gebotene Bild ist in Zeiten gestochen scharfer HD-Master schon eine Frechheit.
 
 

Evil Spookies – Die Killerdämonen [DVD] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

SPOOKIES – Trailer

 
 


 
 

Christian Ladewig

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Gremlins (1984)

Ghoulies (1985)

Maniacs – Die Horrorbande (1986)

Filmreview: „Nazi Zombie Battleground“ (2012)

NAZI ZOMBIE BATTLEGROUND
 
 
 

NAZI ZOMBIE BATTLEGROUND

Story

 
 
 
Die Anthologie NAZI ZOMBIE BATTLEGROUND erzählt drei Geschichten von mysteriösen Gegebenheiten, die sich in der Zeit während des Zweiten Weltkrieges abspielen. Dabei treffen die Helden auf eine bitterböse SS-Offizierin, einen gänsehautverursachenden Waldgeist und bizarre Spinnen in Teufelsgestalt.
 
 
 


 
 
 

NAZI ZOMBIE BATTLEGROUND – Kritik

 
 
 
Wenn auf einem Blu-ray Cover vielversprechend damit geworben wird, sowas wie der vorliegende NAZI ZOMBIE BATTLEGROUND sei „…eine der größten Zombie-Abschlachtplatten aller Zeiten!…“ , dann wird garantiert schnell das Interesse eines jeden Fans geweckt. Enttäuschend, wenn dann der Zuschauer trotz plakativen Werbespruchs kein Metzel-Feuerwerk zu Gesicht bekommt. Wie zu seligen VHS-Zeiten haben manche Filmlabel mal wieder daran Gefallen gefunden, ihre Veröffentlichungen mit herrlich reißerischen Fotomontagen, neu kreierten Filmtiteln und irreführenden Zitaten zu schmücken und tanzen damit dem Käufer ganz schön dreist auf der Nase umher. NAZI ZOMBIE BATTLEGROUND ist eine dieser faulen Tomaten, die unweigerlich falsche Erwartungen weckt. Hier gibt es zwar Nazis zu sehen; die versprochenen Zombies machen sich aber überraschend rar. Der ursprüngliche Titel BATTLEFILD DEATH TALES kommt dem bunten Treiben schon viel näher, denn im Grunde genommen handelt es sich bei diesem Horrorfilm um eine Kurzgeschichtensammlung, die sich mit gruseligen Geschehnissen während des Zweiten Weltkriegs beschäftigt. Für diesen Trash-Spaß zeichnen die Filmemacher JAMES EAVES, ALAN RONALD und PAT HIGGINS verantwortlich, die bereits im Jahre 2009 mit der Umsetzung an der Anthologie-Sammlung BORDELLO DEATH TALES soviel Spaß hatten, dass sie sich kurzum dazu entschlossen einen weiteren Film dieser Art zu drehen. Schauplatz ist diesmal nicht das Freudenhaus sondern das Schlachtfeld des 2. Weltkrieges, wo sich einige Überlebende nicht vor dem Kugelhagel der Deutschen in Acht nehmen müssen, sondern auch vor allerhand seltsamen Zeitgenossen. Interessanterweise erinnert die gesamte Inszenierung, trotz Kosten in Höhe von 50.000 Britische Pfund, sehr an die Splatter-Werke des deutschen Amateurfilmers OLAF ITTENBACH – mit dem Unterschied, dass NAZI ZOMBIE BATTLEGROUND durch hohen technischen Standard zu gefallen weiß. Hier wird nicht wie bei der deutschen Konkurrenz mit Tierinnereien und Kunstblut um sich geworfen und dabei das Erzählen einer gescheiten Geschichte außer acht gelassen, sondern in dieser Sammlung macht man sich sogar die Mühe, den Zuschauer nicht zwangsläufig mit dem ewig gleichen Mist zu langweilen.
 
In der ersten Geschichte mit dem Titel MEDAL OF HORROR (Drehbuch und Regie: JAMES EAVES) soll ein Soldat und Frauenschwarm die Tochter eine Majors aus den Klauen der SS-Offizierin Jezabel befreien. Die hat nicht nicht nur ihr Haar akkurat gebunden und ruft die berüchtigten ILSA-Exploitationfilme der 70er Jahre ins Gedächtnis zurück; sie besitzt auch einen Roboter, den sie liebevoll „Nazibot“ nennt und der ihr als Lügendetektor nützliche Dienste erweist. Die zweite Geschichte HARRIET’S WAR (Drehbuch und Regie: ALAN RONALD) erzählt von den Ermittlungen der Parapsychologin und Geisterjägerin Harriet Price, die den Fall eines jungen Paares untersuchen soll. Während die Haut des verstörten Mädchens Christina mit Wundmalen in Hakenkreuz-Form übersät ist, findet die Wissenschaftlerin auf den sterblichen Überresten des Freundes Rückstände von Ektoplasma. Schnell stellt sich heraus, dass für die Schandtaten etwas zutiefst Böses verantwortlich, die Ursache jedoch rein menschlicher Natur ist. Das abschließende Segment DEVILS OF THE BLITZ ( Drehbuch, Regie und Produzent: PAT HIGGINS) handelt von einer kleinen Familie, die sich vormBombenhagel in Sicherheit bringen will. Doch der Weg in den Keller ist versperrt, denn gefräßige „Spider Devils“ haben es sich dort gemütlich gemacht.
 
NAZI ZOMBIE BATTLEGROUND glänzt mit allerhand Zitaten aus bekannten Genre-Werke (GHOULIES, ILSA – SHE WOLF OF THE SS) und nimmt sich nicht immer bierernst. Vor allem die erste Episode punktet mit allerhand urkomischen Slapstickeinlagen und hinreißend absurden Ideen, die nicht selten an ein buntes Comic erinnern. Die überzogene Erzählweise hat durchaus Charme; verliert aber in der lieblos zusammengeschusterten deutschen Synchronisation jeglichen Reiz. Wer des Englischen mächtig ist sollte NAZI ZOMBIE BATTLEGROUND unbedingt in die Originalfassung anschauen, denn trotz fehlender Rahmenhandlung und des etwas gewöhnungsbedürftigen Digitallooks ist NAZI ZOMBIE BATTLEGROUND ein erfrischend andersartiger Anthologiefilm, der eine durchweg erheiternde Figur macht.
 
 
 


 
 
 

NAZI ZOMBIE BATTLEGROUND – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
Im Vergleich zum Anthologiefilm BORDELLO DEATH TALES, vom gleichen Team zwei Jahre zuvor gedreht, ist der vorliegende NAZI ZOMBIE BATTLEGROUND ein Quantensprung. Zwar immer noch ein Low-Budget-Filmchen, das jedoch ähnlichen Produktionen in technischen Belangen einiges voraus hat. Da kann man nur hoffen, dass das Dream-Team JAMES EAVES, ALAN RONALD und PAT HIGGINS in regelmäßigen Abständen weitere „Death Tales“ auf den Heimkinomarkt wirft. Denn der Ideenreichtum ihres aktuellen Beitrags ist erstaunlich vielfältig und macht Lust auf mehr.
 
 
 


 
 
 

NAZI ZOMBIE BATTLEGROUND – Zensur

 
 
 
Anders, wie das Cover der Heimkinoveröffentlichung vermuten lässt, ist NAZI ZOMBIE BATTLEGROUND nicht wirklich blutig. Die deutsche Fassung ist ungeschnitten ab 18 Jahren freigegben und hat von der FSK den roten KJ-Freigabe erhalten.
 
 
 


 
 
 

NAZI ZOMBIE BATTLEGROUND – Deutsche Blu-ray

 
 
 
NAZI ZOMBIE BATTLEGROUND Blu-ray

(c) Savoy Film (Einfach KeepCase-Variante)

 
Nazi Zombie Battleground [Blu-ray + DVD] [Collector's Edition]

(c) Savoy Film (Limitierte Sammlerauflage)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Battlefield Death Tales; England 2012

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: keine

Bild: 1.78:1 (1920x1080p)

Laufzeit: ca. 90 Min.

FSK: Keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wendecover

Extras: keine

 
 
 
Der hiesige Rechteinhaber bringt NAZI ZOMBIE BATTLEGROUND in zwei verschiedenen Blu-ray-Auswertungen auf dem Markt. Während die Einzel-Disc lediglich über den Hauptfilm verfügt, nicht einmal einen vernünftigen Kapitelindex besitzt und auf allerlei Bonus verzichtet; erscheint parallel dazu eine limitierte Collector´s Edition. Diese beinhaltet neben dem Hauptfilm auf Blu-ray und DVD allerhand Bonusmaterial. So lässt sich in dieser Veröffentlichung ein Audiokommentar finden und diverse Hinter-den-Kulissen-Features runden das Extrapaket ab. Zudem kommt die Deluxe-Ausgabe im Schuber daher. Überraschenderweise ist das Bild der Blu-ray für eine derartige Produktion erstaunlich hochwertig. Beim Ton sollte der Zuschauer zur englischen Sprachausgabe wechseln, denn die deutsche Synchronisation ist kaum zu ertragen. Bleibt zu erwähnen, dass beide Veröffentlichungen über ein Wechselcover ohne FSK-Flatschen verfügen.
 
 

Nazi Zombie Battleground [Blu-ray] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 

Nazi Zombie Battleground [Blu-ray + DVD] [Collector’s Edition] [Limited Edition] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 
 
nazi-zombie-invasion-ultimate-collection-bluray

(c) Cosmopilitan Pictures

 
 
 
Neben der bisherigen Filmfassung zu NAZI ZOMBIE BATTLEGROUND auf Blu-ray und DVD wurde der Streifen erneut im Zuge der NAZI ZOMBIE INVASION – ULTIMATE COLLECTION veröffentlicht. Auf dieser Sammlung von Zombiefilmen sind neben dem besagten NAZI ZOMBIE BATTLEGROUND auch die Streifen: OASE DER ZOMBIES, NAZI SKY und ATTACK OF THE NAZI HERBALS enthalten. Alle Filme dieser Sammlung sind ungeschnitten.
 
 

Nazi Zombie Invasion – Ultimate Collection [Blu-ray] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 
 


 
 
 

NAZI ZOMBIE BATTLEGROUND – Trailer

 
 
 


 
 

Marcel Demuth/ Hellraiser80

 
 
Ähnliche Filme:

V/H/S 2 (2013)

V/H/S (2012)

The ABC´s of Death (2012)

Scary or Die (2012)

The Theatre Bizarre (2011)

Chillerama (2011)

Filmreview: „Who’s Next“ (2012)

lost lake 2012
 
 
 

WHO’S NEXT?

Story

 
 
 
Tricia (Katie Keene) und Boyfriend Jeff (John Shartzer) sind ein glückliches Paar, kurz vor der Vermählung. Grund genug, Onkel Vern (Ezra Buzzington) zur Feierlichkeit zu laden. Doch der befindet sich gerade irgendwo draußen in der Wüste auf Geisterjagd. Wo jedoch genau weiß niemand. Die beiden beschließen, ihn ausfindig zu machen und begeben sich in die Geisterstadt LOST LAKE, ein Ort an dem es angeblich nicht mit rechten Dingen zugehen soll. Onkel Vern ist schnell gefunden und bittet die beiden, ihn bei seiner Geisterjagd zu unterstützen. Die willigen ein und bemerken bald, dass sie vielleicht doch hätten lieber zu Hause bleiben sollen …
 
 
 


 
 
 

WHO’S NEXT? – Kritik

 
 
 
Wüste, verlassene Geisterstadt und Hitze? Das kennt der Zuschauer vermutlich bereits aus dem Alexandre-Aja-Remake zu THE HILLS HAVE EYES (2006). Auch wenn in WHO’S NEXT mit EZRA BUZZINGTON ein bekannter Schauspieler aus dieser Neuverfilmung am Start ist, handelt es sich bei dem vorliegenden Mystery-Thriller natürlich um kein weiteres Sequel. Stattdessen geht es hier in die Wüste auf Geisterjagd, natürlich gänzlich ohne EMF-Messgeräte, Infrarot-Thermometer und dem ganzen hochmodernem Geisterjäger-Schnickschnack. Hier tut’s die gute alte Videofunktion des Handys, die nun das Grauen auf SD-Karte bannen soll. Während sich Protagonistin Tricia (KATIE KEENE) mit dem Liebsten auf die Suche nach Onkel Vern begibt, endet die mysteriöse Schnitzeljagd in einem verlassenen Wüstenstädtchen mit dem sagenhaften Namen WHO’S NEXT, von dem bereits einige Kilometer entfernt ein Ladenbesitzer grausiges zu berichten wusste. Der See scheint wirklich verschwunden zu sein, denn weit und breit macht sich nur unerträglich Hitze breit. Gott sei Dank ist Vern (EZRA BUZZINGTON) schnell gefunden und die Familie kann sich bei einem Umtrunk herzlich in die Arme schließen. Doch WHO’S NEXT wäre vermutlich kein waschechter Genrefilm, würde die gemütliche Zusammenkunft nicht wenig später im Desaster enden. Wirklich gruselig wird es in WHO’S NEXT nicht, kein Wunder, gibt es hier soviel Spuk zu sehen, wie Niveau im Nachmittagsprogramm von RTL2. Hier wird die Geisterfalle kurzum gegen eine Machete ausgetauscht, damit Onkel Vern Nichte Tricia zu Hackfleisch verarbeiten kann.
 
Der überraschende aber konsequente Wechsel vom seichten Gruselfilmchen zum haarsträubenden Terror-Schocker ist Regieanfänger MARCUS NASH ziemlich gut geglückt. Das hätte der Filmfan von TERROR AT LOST LAKE (so der allererste Name der Produktion) vermutlich nicht erwartet. Onkel Vern scheint die permanente Hitze in der Wüste Kaliforniens etwas arg aufs Gemüt geschlagen zu haben, denn das anfänglich schrullige Familienmitglied verwandelt sich zum humpelnden Amokläufer, der seine Verwandten gerne einen Kopf kürzer machen möchte. Für einen Mikrobudgetfilm wie WHO’S NEXT kann sich die Inszenierung durchaus sehen lassen, denn trotz billigen Digital-Looks, macht das Ding eine durchweg spannende Figur, was vor allem an EZRA BUZZINGTON (THE ARTIST, MIRRORS, SECRETARY) liegen mag, der hier als Onkel Vern mit einer derart gespenstigen Wandlungsfähigkeit brilliert, dass man kaum verstehen kann, warum der gute Mann nicht schon für einen seiner unzähligen Leinwand-Auftritte einen Oscar erhalten hat? Immerhin schafft es MARCUS NASH (der bisher nur Kurzfilme gedreht hatte), das bösartige Verhalten des Greises schön lang hinauszuzögern und liefert am Ende sogar noch eine plausible Erklärung für sein Agieren und all die seltsamen Gegebenheiten im Film, mit denen der Zuschauer im Verlauf der Handlung konfrontiert wird. Hierbei sorgt vor allem die für einen Horrorfilm untypische Kulisse für ein andersartiges Schauder-Vergnügen. Es muss nicht immer nur Nebel, Finsternis und Wolfsgeheul sein, um eine unheimliche Atmosphäre zu erzeugen. Manchmal bedarf es nur einer guten Idee und eines stimmigen Schauplatzes, um einen soliden Horrorfilm entstehen zu lassen. Gedreht wurde in der Stadt Trona, einer einst blühenden Bergbausiedlung im Herzen der Mojave-Wüste. Nach diversen Entlassungswellen und andauernder Arbeitslosigkeit, zogen viele Bewohner der Gemeinde weg, worauf die Infrastruktur und das soziale Leben der Stadt zerfielen. Die leerstehenden Hütten waren WHO’S NEXT förderlich, denn die verlassene Siedlung beherbergt ein gänsehautverursachendes Unbehagen, was gerade durch die brennende Sonne merkliches Gruseln ermöglicht. Fragt sich nur, warum bisher nur so wenige andere Filmemacher eine derart grandiose Kulisse nicht für ihre Horrorfilme erkannt und genutzt haben.
 
Trotz gerade einmal 450.000 US-Dollar und anfänglich etwas sehr aufdringlichem Amateurdarsteller-Geplapper hat Debütant MARCUS NASH noch einmal die Kurve bekommen und einen ziemlich kurzweiligen Terrorfilm weit draußen in der Trostlosigkeit Amerikas gedreht, der sich durch seine gewöhnungsbedürftige Kulisse vor ähnlich gelagerten B-Movies nicht zu verstecken braucht. Es gibt einige ziemlich gemeine Schockeffekte zu bewundern, so wird ein Finger abgesäbelt und im obligatorischen Finale fließt sogar etwas Blut. Was will der Horrorfilmfreund mehr?
 
 
 


 
 
 

WHO’S NEXT? – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
 
Ein richtig fieser Horrorfilm vor ungewöhnlicher Kulisse. LOST LAKE (so heißt der Film im englischen Original) ist trotz Minibudget kein Rohrkrepierer, sondern ein spannender und kurzweiliger Film mit reichlich Wendungen!
 
 
 


 
 
 

WHO’S NEXT? – Zensur

 
 
 
Es gibt zwar einige zeigefreudige Momente aber wirklich derbes Gemetzel sucht man in WHO’S NEXT vergebens. Der seichte Gewaltpegel hat dem Film hierzulande eine FSK18 eingebracht.
 
 
 


 
 
 

WHO’S NEXT? – Deutsche Blu-ray

 
 
 
Whos-next-bluray

(c) Savoy Film

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Lost Lake; USA 2012

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch Dolby Digital 5.1, Deutsch Dolby Digital 5.1

Untertitel: Keine

Bild: 2.35:1 (1080i)

Laufzeit: ca. 80 Min.

FSK: FSK18 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wendecover

Extras: Trailer

Release-Termin: 13.12.2013

 
 
 
Und wieder gibt es Nachschub für Freunde günstig gedrehter Horrorware. Für den deutschen Release hat sich Rechteinhaber SAVOY FILM etwas ganz besonderes einfallen lassen und den im Original betitelten LOST LAKE kurzum in WHO’S NEXT umbenannt, damit Horrorfans reichlich verwirrt werden. Wir klären daher umgehend auf: WHO’S NEXT hat rein gar nix mit dem kürzlich erschienen Splatter-Slasher YOU’RE NEXT am Hut, der vor einiger Zeit über deutsche Kinoleinwände geflimmert ist. Dass es sich bei dem vorliegenden WHO’S NEXT um einen kleinen Low-Budget-Streifen handelt macht sich vor allem beim Bild bemerkbar. Das befindet sich mit 1080i-Auflösung auf dem vorliegenden Heimkinomedium und erreicht eigentlich nicht einmal annähernd heutigen HD-Standard. Der Transfer erinnert stattdessen an veraltete Videotechnik, ist viel zu dunkel und lässt an Schärfe missen. Immerhin hat man sich diesmal Mühe mit der Synchronisation gegeben. Bei den kleinen Indie-Labels wurde da in letzter Zeit wenig Herzblut betrieben. Zwar ist auch in WHO’S NEXT viel Luft nach oben vorhanden; dennoch ist hier die Arbeit der (Laien)Sprecher als halbwegs ertragbar zu betiteln. Weniger erfreulich ist das magere Bonusmaterial, das gerade einmal aus dem englischsprachigen Filmtrailer besteht, der scheinbar von Youtube stibitzt wurde und ein äußerst skurriles Bildformat besitzt. Damit die Mankos nicht so arg ins Gewicht fallen, hat sich der Anbieter dazu entschlossen WHO’S NEXT für kleines Geld in den Handel zu bringen. Der Film ist ungeschnitten und besitzt ein Wendecover. Wem die aufgeführten Defizite in der Technik nicht stören kann bedenkenlos zugreifen, auch wenn wir der Meinung sind, dass im Falle von WHO’S NEXT die herkömmliche DVD ausreichend dürfte.
 
 
 

Who’s Next? [Blu-ray] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 
 


 
 
 

WHO’S NEXT? – Trailer

 
 


 
 

Marcel Demuth / Hellraiser80

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Wolf Creek (2005)

The Hills have Eyes (1977)

The Hills have Eyes (2005)

Filmreview: „Zombie World War“ (2012)

Zombie-World-War-dvd
 
 
 

ZOMBIE WORLD WAR

Story

 
 
 
Ein Gen bzw. Virus entwischt aus einem Labor und macht sich in Taiwan breit. Die Infizierten mutieren zu grölenden Zombiehorden und lassen sich natürlich nicht von der schweren Bewaffnung der zuständigen Spezialeinheit beeindrucken, die gerade dabei ist, den District 108 zu evakuieren. Dazu kommt auch noch eine Gangsterbande, die sich wild durch die Nacht gevögelt und gefeiert hat. Die haben die Apokalypse verpennt und kriegen den Auftritt der anrückenden Polizisten in den falschen Hals, was zunächst zu einer Schießerei zwischen den gegensätzlichen Parteien führt, bis die gammeligen Infizierten dazwischenbeißen. Nebenbei bekommen wir auch noch Eindrücke aus dem Leben eines schwer gestörten Perverslings, der seinem Hobby, dem Frauensammeln und -schänden nachgeht …
 
 
 


 
 
 

ZOMBIE WORLD WAR – Kritik

 
 
 
Der Titel des vorliegenden Zombie-Folter-Flicks Z-108 war den Freunden des hiesigen Verleihs vermutlich zu unspektakulär. In Anbetracht der Umstände, dass WORLD WAR Z mit BRAD PITT in der Hauptrolle aktuell an den Kinokassen Erfolge feiert, war es nur taktisch klug den taiwanischen 2012er Horrorfilm Z-108 kurzum in ZOMBIE WORLD WAR umzubenennen. Qualitativ trennen diesen Heuler natürlich Welten von der glattgebügelten Hollywood-Ware, denn allein für das Gucken dieses Films sollte man bereits Geld fordern. Der Zuschauer sollte sich in Acht nehmen, sonst stolpert er gänzlich unvorbereitet in diesen miesen Film. Auch wenn der Trailer mit all seinen lechzenden Untoten durchaus Trash-Potenzial verspricht; die Szenen von in Käfig eingesperrten Frauen wirken für einen Zombiefilm leicht befremdlich und lassen Übles erahnen.

Das Ausmaß der Grottigkeit offenbart sich während der Sichtung, denn die haarsträubende Inszenierung des Films toppt den nicht vorhanden Qualitätsgehalt des ohnehin miserablen Trailers. Bereits die Geschichte um eine Gruppe Polizisten und eine handvoll Gangster, die sich zuerst ohne ersichtlichen Grund beschießen und wenig später abrupt zusammenarbeiten, wirkt nicht nur vollkommen unglaubwürdig, sie strotzt nur so vor nervigen Figuren, die vollkommen gesichtslos bleiben. Da wird dumm agiert, dauerhysterisch gekreischt und vollkommen unrational gehandelt. Zombies werden nicht durch einen Schuss in den Kopf erlöst; ihnen wird geradezu das Festmahl auf dem Silbertablett serviert. Overacting ist in WORLD WAR Z ein unabdingliches Übel. In Kombination mit der fast schon peinlich beschämenden, deutschen Synchronisation lässt sich ZOMBIE WORLD WAR kaum ertragen. Doch das ist erst der Anfang. Während sich die Konstellation aus Gut und Böse durch Massen an Untoter metzelt, entwickelt sich der taiwanische Klopper rasch zum Terrorfilm. Ein widerwärtiger Perversling mit grotesker Maskierung (das TEXAS CHAINSAW MASSACRE muss ihn wohl ausreichend inspiriert haben) besitzt eine Vorliebe für hübsche Frauen. Für den Psychopathen Grund genug trotz Ausnahmezustand ein paar Mädchen von der Straße zu fangen, sie in seinen Keller zu entführen und an ihnen Misshandlungen auszuüben. Sinn hat das natürlich keinen und ist bis kurz vor Ende auch vollkommen irrelevant für den Fortgang der Geschichte. Blutig, grausam oder zeigegeil wird ZOMBIE WORLD WAR trotz dilettantisch aufgezwungenen Torturanteils leider zu keiner Minute. Stattdessen bietet der unspektakuläre Folter-Part dem Zuschauer so etwas wie eine Verschnaufpause zur chaotisch zusammengeschnippelten Haupthandlung.
 
Aber das Schlimmste kommt ja bekanntlich immer zum Schluss. Da laufen die beiden hirnrissigen Handlungsstränge ineinander und gipfeln in einem der wohl lächerlichsten Filmenden, die die Welt bis dato gesehen hat. Vermutlich muss man ein Faible für asiatische Filmware besitzen, um die dahintersteckende Absurdität überhaupt verstehen, oder gar genießen zu können. Fakt ist, dass ZOMBIE WORLD WAR ganz schön unbrauchbarer Blödsinn ist, auf den der interessierte Zuschauer ganz gerne verzichten kann. Die technische Inszenierung ist trotz hochwertigen Equipments und pompösen Budgets unglaublich unübersichtlich. Die Kameraführung und der Schnitt wirken derart unausgegoren, dass der Zuschauer bei jeder Szene, in der nur halbwegs Bewegung stattfindet kaum noch durchblickt. Verwunderlich ist das jedoch nicht, denn ZOMBIE WORLD WAR ist das Spielfilm-Debüt des Taiwaners JOE CHEIN, der den vermeintlich gut gemeinten Trash-Spass ganz derbe in den Sand gesetzt hat. So haben wir am Ende von ZOMBIE WORLD WAR zwar Trash – der Spaß bleibt jedoch aus.
 
 
 


 
 
 

ZOMBIE WORLD WAR – Fazit

 
 
 
4 Punkte Final
 
 
Der Zuschauer stelle sich vor, der gute alte BRUNO MATTEI würde noch leben und für ein anständiges Budget in Taiwan einen Zombiefilm inszenieren. Dann dürfte schnell ersichtlich, welch unerträglicher Schwachsinn sich hinter ZOMBIE WORLD WAR verbrigt: Grauenvoller Schnitt, unerträgliche Wackelkamera, Logikfaktor zero, Zusammenbrüche in der Continuity und WTF?!-Momente am laufenden Band! Vorsicht sei geboten: ZOMBIE WORLD WAR oder Z-108, wie er im Original heisst, ist nur mit ganz viel Bier zu ertragen!
 
 
 


 
 
 

ZOMBIE WORLD WAR – Zensur

 
 
 
Die deutsche FSK-Fassung ist mit dem KEINE JUGENDFREIGABE-Aufdruck vollkommen ungeschnitten. Wer eine Vorliebe für Zombie-Trash besitzt kann gerne einen Blick riskieren, alle anderen sollten diesen Film meiden!
 
 
 


 
 
 

ZOMBIE WORLD WAR – Deutsche Blu-ray

 
 
 
Zombie World War 2012 Blu-ray
 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Z-108 qi cheng; Taiwan 2012

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch+Mandarin DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Englisch

Bild: 2.35:1 (1920x1080p)

Laufzeit: ca. 90 Min.

FSK: KJ (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wendecover

Extras: Trailer

 
 
 
Zum Test lag uns die Einzel-Disc-Variante ohne 3D-Scheibe vor!
Auch wenn das saubere Bild (der Film wurde auf digital gedreht) hin und wieder HD-Feeling aufkommen lässt, so wirklich nennenswert ist diese Blu-ray-Veröffentlichung nicht. Nicht nur, dass der Film nicht gerade das Gelbe vom Ei ist, auch die Blu-ray kommt sehr lieblos daher. Das macht sich vor allem beim Bonussektor bemerkbar. Hier gibt es nichts, außer den Trailer zum Film. Zudem mag zwar die Tonspur im DTS-HD MA 5.1 vorliegen; was bringt dennoch die beste Abmischung, wenn die Synchronisation kaum erträglich scheint. Verwunderlich zudem, dass es nicht einmal deutsche Untertitel auf die Scheibe geschafft haben, denn die liegen nur in Englisch (!) vor. Okay, immerhin gibt es ein Wechselcover und ungeschnitten ist der Film auch noch. Ob der Kauf jedoch nötig ist, sollte jeder selbst entscheiden. Wir raten ZOMBIE WORLD WAR vor dem Kauf zu leihen! Übrigens, gibt es ZOMBIE WORLD WAR auch als kassenträchtiges 3D in einer limitierten Sammlerauflage (mit mehr Bonus) zu kaufen. Hier wurde vermutlich der 3D-Effekt hochgerechnet – für einen Film wie diesen aber vollkommen überflüssig!
 
 

Zombie World War [Blu-ray] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 

Zombie World War [3D Blu-ray] [Limited Collector’s Edition] [Limited Edition] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 
 


 
 
 

Weitere Heimkinoveröffentlichungen

 
 
 
dead-invasion-dvd

(c) Cosmopolitan Pictures / Alive AG

 
 
 
Neben der bisher erhältlichen Auswertung des Streifens erhielt der Zombie-Horror eine weitere Veröffentlichung. Als Teil der DEAD INVASION ULTIMATE COLLECTION wurde ZOMIE WORLD WAR mit drei anderen Zombiefilmen in eine Box gesteckt. Die Box ist sowohl als DVD wie BD-Variante im Handel zu haben.
 

Dead Invasion – Ultimate Collection [2 DVDs]

 
 
 
zombie-madness-collection-dvd

(c) Savoy Film / Schröder media

 
 
 
Und noch eine Veröffentlichung: Diesmal als Resteverwertung in der ZOMBIE MADNESS COLLECTION. In dieser DVD-Zusammenstellung ist der Streifen in einer Box mit fünf thematisch ähnlichen Horrorfilmen zu finden. Selbstverständlich ist er hier ebenso ungeschnitten, wie alle anderen Veröffentlichungen dieser Zombiegurke.
 

Zombie Madness Collection [2 DVDs]

 
 
 

 
 


 
 
 

ZOMBIE WORLD WAR – Trailer

 
 
 


 
 

Marcel Demuth/ Andreas Port

 
 
Ähnliche Filme:

World War Z (2013)

Zombie Driller Killer (2010)

State of Emergency (2011)

Battle of the Damned (2013)

28 Days Later (2002)

28 Weeks Later (2007)

Crazies (1973)

The Crazies (2010)