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Filmkritik: „The Institute“ (2017)

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THE INSTITUTE

Story

 
 
 

Baltimore im 19. Jahrhundert: In einer Anstalt geht der Teufel um. Hier führt Dr. Cairn (James Franco) unethische Experimente an seinen Patienten durch, die im Keller des Rosewood Institut vielen Insassen den Tod kosten.

 
 
 


 
 
 

THE INSTITUTE – Kritik

 
 
 
ANGELINA JOLIE tut es, KEVIN COSTNER hat Spaß daran und MEL GIBSON ist darin nicht untalentiert. Wenn Schauspieler nach neuen Herausforderungen suchen, ist es mittlerweile keine Seltenheit mehr, dass sie sich zur Abwechslung gern mal hinter der Kamera austoben. Auch Tausendsassa JAMES FRANCO ist so ein Kandidat, der sich seit Jahren als Allroundtalent ausprobiert. Der ist nicht nur als Schauspieler unterwegs, sondern führt immer öfter Regie und produziert so ziemlich fleißig. Mit THE INSTITUTE zeigt er einmal mehr, das man auch mehrere Zügel in der Hand halten kann. Darin ist der extrovertierte Amerikaner nicht nur als Schauspieler unterwegs, sondern hat ebenso Regie geführt und als Geldgeber fungiert. Entstanden ist ein düsterer Psychothriller vor historischer Kulisse, der trotz JAMES FRANCO an Bord nicht die Ausnahmequalitäten besitzt, die man vom Multitalent eigentlich erwartet hätte. Letzterer spielt zwar mit, scheint aber reichlich gelangweilt gewesen zu sein. Von dessen gewohnt schauspielerischen Qualitäten ist kaum etwas zu verzeichnen. Wohlmöglich hat er bereits zu Beginn der Dreharbeiten geahnt, dass THE INSTITUTE kein guter Film werden wird.
 
 
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Ein finsterer Anstalts-Krimi, der im Amerika des letzten Jahrhunderts spielt. Darin lässt sich die gutbetuchte Isabel Porter (ALLIE GALLERIN) nach dem Tod ihrer Eltern vom Bruder in eine Nervenheilanstalt einliefern. Die junge Frau hat Schuldgefühle entwickelt und fühlt sich wegen ihrer Trauer nicht mehr im Leben sicher. Weil ihr im Rosewood Institut die Sorgen genommen werden sollen, begibt sie sich freiwillig in die Obhut von Dr. Cairn (James Franco). Leider ist der Arzt alles andere als um die Gesundheit seiner Patienten bemüht. Dieser nimmt fragwürdige Heilungsmethoden vor und verursacht dadurch bewusst den Tod seiner ahnungslosen Insassen. Auch Isabel macht bald mit der Skrupellosigkeit des ominösen Psychiaters Bekanntschaft. Der beginnt die verunsicherte Frau zu manipulieren und verpasst ihr eine Gehirnwäsche. Was aber niemand ahnt: Im Keller der Psychiatrie passieren weit schlimmere Dinge. Dort werden groteske Rituale und Opfer-Zeremonien durchgeführt, die auch bald der verängstigten Isabel Porter zum Verhängnis werden.
 
 
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Es gibt wohl kaum eine Szenerie, die besser für einen Horrorthriller geeignet wäre, als eine schlecht ausgeleuchtete Psychiatrie im 19. Jahrhundert. Diesmal wandeln aber nicht rastlos Geister durch Gänge, weil ihnen zu Lebzeiten schreckliche Dinge angetan wurden. In THE INSTITUTE ist es der Mensch selbst, der hinter dem Schleier der Medizin lieber skrupellos Menschenleben auslöscht, statt zu helfen. So werden hier junge Frauen durch fragwürdige Methoden in einen Zustand verwandelt, der sie in willenlose Sklaven umfunktioniert. Ganz zur Bespaßung einer gutbetuchten Elite, die sich regelmäßig in den Hallen der Anstalt trifft, um darin fragwürdigen Freizeitbeschäftigungen nachzugehen. Was sich hier liest, wie eine Vorgeschichte zum Folterfilm HOSTEL beruht übrigens auf wahren Begebenheiten. So gibt es diese ominöse Einrichtung im amerikanischen Maryland wirklich. Mittlerweile wurde das berüchtigte ROSEWOOD CENTER aber geschlossen. Trotzdem wissen nur die wenigsten, was sich zu Beginn des letzten Jahrhunderts dort abgespielt haben soll. Wohlhabende Familien aus der Gegend sorgten seinerzeit für einen Skandal. Die haben Klinikpatientinnen adoptiert, waren aber nicht an deren Wohl interessiert. Statt sie als vollwertiges Mitglied in die Familie aufzunehmen, wurden sie sexuell missbraucht, zur Prostitution gezwungen oder als Sklavinnen umfunktioniert. Ein bitteres Kapitel in der amerikanischen Geschichte, welches in THE INSTITUTE aber zu keinem Zeitpunkt die Ernsthaftigkeit erhält, die es wohl verdient hätte. Stattdessen gibt es haarsträubenden Sekten-Horror zu sehen, dessen Auflösung derart unglaubwürdig ist, dass man es gesehen haben muss, um es glauben zu können. Wer es demnach plausibel bevorzugt, sollte daher unbedingt Abstand halten, denn mit diesem Film hat sich der werte Herr Franco nicht sonderlich mit Ruhm bekleckert. Ein enttäuschender Zeiträuber.
 
 


 
 
 

THE INSTITUTE – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
 
HOSTEL im 19. Jahrhundert. THE INSTITUTE beruht auf tatsächlichen Vorfällen, die sich zu Beginn des letzten Jahrhunderts in einer amerikanischen Nervenheilanstalt zugetragen haben sollen. Viel mit den wahren Hintergründen im sogenannten ROSEWOOD CENTER hat dieser Psychothriller nicht gemein. Stattdessen verkommt THE INSTITUTE zu stumpfsinniger Unterhaltung, die man nicht sonderlich ernst nehmen kann. Beinahe möge man meinen, hier eine Parodie zu sehen, denn die Handlung ist derart abstrus, dass man gar nicht glauben möchte, dass JAMES FRANCO verantwortlich zeichnet. Der macht nach THE ADERALL DIARIES und THE COLOR OF TIME das dritte Mal gemeinsame Sache mit Regisseurin PAMELA ROMANOWSKY und liefert einen düsteren Anstalts-Horror ab, der ausschließlich atmosphärisch überzeugen kann. Die Szenarie ist auf Unheil gebürstet und die bewusst schlechte Ausleuchtung tut ihr übriges. Eigentlich gute Voraussetzungen für einen sehenswerten Horrorthriller. Wenn da nur nicht das selten dämliche Drehbuch wäre, das weder Spannung, Glaubwürdigkeit oder Höhepunkte besitzt. Immerhin gibt es am Ende etwas Blut zu sehen, damit sich 90 Minuten Warterei zumindest für Hardcore-Allesseher gelohnt haben. Trotzdem gibt es weit bessere Möglichkeiten als anderthalb Stunden Lebenszeit mit Warten zu vergeuden.
 
 
 


 
 
 

THE INSTITUTE – Zensur

 
 
 
THE INSTITUTE hält sich hinsichtlich Schauwerten zurück. Erst gegen Ende gibt es einen kurzen Gewaltrausch-Rausch zu sehen. Da werden Kehlen durchgeschnitten, Menschen vergiftet und Messer während eines Rituals in Körper gerammt. Trotzdem dürfte der Film hierzulande problemlos den blauen FSK16-Flatschen erhalten.
 
 
 


 
 
 

THE INSTITUTE – Trailer

 
 

 
 
 

Marcel Demuth

(Rechte für Grafiken und Abbildungen liegen bei Momentum Pictures)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
The Raven – Prophet des Teufels (2012)
 
From Hell (2001)
 

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Kritik: „Der Kult – Die Toten kommen wieder“ (2016)

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Achtung: Diese Kritik beinhaltet Spoiler. Wer sich die Vorfreude auf den Film nicht verderben lassen möchte, sollte das Review nicht lesen.
 
 

DER KULT – DIE TOTEN KOMMEN WIEDER

(THE VEIL)

Story

 
 
 

Einige Dokumentarfilmer (darunter JESSICA ALBA) wollen einen Film über einen mysteriösen Massensuizid drehen, kehren zum Ort der Geschehnisse zurück und bekommen es mit bösen Kräften zu tun.

 
 
 


 
 
 

DER KULT – Kritik

 
 
 
JESSICA ALBA tut es wieder und verirrt sich nach MACHETE und THE EYE erneut ins Genre. Diesmal übernimmt sie im Sekten-Thriller DER KULT – DIE TOTEN KOMMEN WIEDER (Originaltitel: THE VEIL) die Hauptrolle, der mit finsterem Filmlook, reichlich Spuk und bitterbösem Ende schlaflose Nächte bereiten soll. Das gelingt ohne Probleme, denn hinter dem grausigen Ausflug ins Reich der Schatten und Geister steckt jemand, der Ahnung von Horrorfilmen hat. Kein geringerer als JASON BLUM zeichnet verantwortlich. Der hat in der Vergangenheit mit schnell und günstig produzierten Hochglanz-Schockern für Gesprächsstoff gesorgt – darunter bekannte Erfolgstitel und Filmreihen, wie PARANORMAL ACTIVITY, SINISTER und die INSIDIOUS-Filme. Leider scheint der fleißige Produzent in letzter Zeit immer weniger Glück mit der Veröffentlichungspolitik seiner hauseigenen Gruselstreifen zu haben, denn trotz Fließbandproduktion von Horrorfilmen schaffen es nur noch die wenigsten der zügig hergestellten Machwerke in die Multiplexe. So wurden viele Titel der BLUMHOUSE PRODUCTIONS direkt auf Blu-ray oder DVD ausgewertet und ohne Werbung in die Heimkinos verbannt. Der blühende VOD-Markt und illegale Stream- und Downloadangebote dürften wohl dazu beigetragen haben.
 
 
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Nach JESSABELLE, DARK SKIES oder PLAY wird nun mit DER KULT – DIE TOTEN KOMMEN WIEDER ein weiterer Streifen aus der Blumhouse-Schmiede veröffentlicht, dem gleiches Schicksal ereilt. Der kommt ohne Kinoauswertung (zumindest in Amerika) in die Wohnzimmer und enttäuscht jene Filmfans, die sich gern im Kino das Fürchten lehren lassen. Das ist dahin gehend bitter, weil DER KULT einer dieser Genre-Filme ist, der wohl erst auf großer Leinwand sein ganzes Grusel-Potenzial entfalten kann. Immerhin entschädigt der Auftritt von JESSICA ALBA. Die bezirzt einmal mehr männliche Zuschauer mit großen Augen, Schmollmund und Traumkörper – auch wenn davon hinter wetterfester Kleidung kaum noch etwas zu erkennen ist. Die smarte Schauspielerin verkörpert in DER KULT eine ambitionierte Regisseurin, die einen ungelösten Massensuizid neu aufrollt, um darüber eine Dokumentation drehen zu können. 25 Jahren sind vergangen, seit Anhänger einer Sekte kollektiven Selbstmord im Hinterland Kaliforniens begangen haben. Zu dem hatte Wunderheiler Jim Jacobs (THOMAS JANE aus dem PUNISHER-Remake) aufgerufen, der eine Methode fand, um den Geist vom Körper zu lösen. Keines der Mitglieder überlebte. Nur die kleine Sarah Hope konnte sich aus den Fängen des charismatischen Führers befreien und kehrt als erwachsene Frau (LILY RABE) zusammen mit Alba und Filmteam zum Ort der Geschehnisse zurück. Auf einer verlassenen Ranch will man nach Gründen des kollektiven Selbstmords suchen, denn auf alten Polizeifotos wurden Kameras entdeckt, die den Massensuizid aufgezeichnet haben sollen. Selbstverständlich findet man das Equipment und altes Filmmaterial, das protokolliert, was einst vorgefallen ist. Für die Dokumentarfilmer kein Grund zur Freunde, denn was sich auf den Filmbändern abspielt, lässt das Blut in den Adern gefrieren.
 
 
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Die Sekten-Horrorfilme sind wieder da. Seit einiger Zeit scheint das eher stiefmütterlich behandelte Subgenre neuen Zuspruch zu erhalten, so dass immer häufiger Horror-Thriller über okkultische, satanische oder einfach nur obskure Sekten entstehen, die dem Zuschauer Albträume bescheren wollen. Nach RITUAL, CHILDREN OF SORROW und zuletzt THE SACRAMENT beteiligt sich nun auch Hollywood mit am lukrativen Sekten-Markt und muss sich keinesfalls vor genannten Filmen verstecken. Angstkino in Reinform wird mit DER KULT – DIE TOTEN KOMMEN WIEDER geboten. Der will zwar mit konventioneller Machart und bekannter Hauptdarstellerin ein eher Mainstream verwöhntes Publikum ansprechen, versteht aber auch alteingesessene Horrorfans zu fesseln, weil Regisseur PHIL JOANOU (SPIEL AUF BEWÄHRUNG) versteht, wie man Spannungsschrauben festdrehen muss. Statt mit der Tür ins Haus zu fallen, hält sich DER KULT mit Erklärungen zurück. Stattdessen werden im Film Anhaltspunkte verteilt, die erst nach einer Stunde erahnen lassen, wohin die Reise führen wird. Was anfänglich mysteriös und sinnlos erscheint, wird im Verlauf der Handlung logisch erklärt. So rekonstruieren gefundene Filmbänder die erschreckende Tat eines fanatischen Sektengurus, der neunmalklugen Dokumentarfilmern 25 Jahre später vom Jenseits aus die Leviten liest.
 
 
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Hilfe, hier spukt’s! Regisseur PHIL JOANOU bleibt der Erfolgsformel treu, die vielen Blumhouse-Produktionen zum Kassen-Hit verholfen hat. Demzufolge müssen auch in DER KULT rastlose Seelen für Chaos sorgen, die den Lebenden nichts Gutes wollen. Die Geister aller Sektenmitglieder können nach dem Massenselbstmord nicht ruhen und nutzen die Gunst der Stunde, um nach Jahren ewigen Wartens in die Körpern unangemeldeter Besucher zu schlüpfen. Was folgt ist vorhersehbar, denn besessene Dokumentarfilmer ermorden Kollegen, damit sich ausgewählte Sektenanhänger den Körpern der Toten bemächtigen können. Leider ist die überraschende Verwandlung zum Geister-Slasher banal, denn sobald Bessenheits-Horror eingeläutet wird, verpufft der Spannungsbogen wegen bekannter Genre-Klischees und Logikfehler. Das hätte nicht sein müssen!
 
 
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Letztendlich ist DER KULT – DIE TOTEN KOMMEN WIEDER trotzdem empfehlenswert, was hauptsächlich der schaurigen Optik zu verdanken ist. Macher PHIL JOANOU raubt dem Film jeglichen Glanz, überzeugt dafür mit schmutziger Ästhetik und taucht den Sekten-Thriller in matte, kränkliche und dreckige Farben. Zudem wird geschickt mit Dunkelheit und Geräuschkulisse experimentiert, damit Schockmomente den Zuschauer unvorbereitet treffen können. Somit tröstet die schaurige Atmosphäre des Unbehagens über ein unbefriedigendes Finale hinweg, das im Vergleich zur ersten, packend inszenierten Stunde, dann doch eher beliebig und einfallslos über die Mattscheibe flimmert.
 
 
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DER KULT – Fazit

 
 
 
7 Punkte Final
 
 
 
Stark und spannend erzählter Sekten-Horrorthriller aus der Feder von ROBERT BEN GARANT (HELL BABY), dem in den letzten 20 Minuten ein wenig die Puste ausgeht, weil Hochspannung gegen Horror-Klischees und Logikfehler ersetzt wird. Dennoch macht DER KULT – DIE TOTEN KOMMEN WIEDER mit finsterem Filmlook, schaurig schönem Sound und gut platzierten Schocksequenzen Vieles wieder gut, weil er gekonnt das Sekten-Genre mit Elementen aus Found-Footage, Geister- sowie Slasherfilmen verbindet. Leider bleiben die Schauspieler blass. Das ist aber nicht weiter schlimm, denn Geheimzutat von THE VEIL (so der Originaltitel) ist ohnehin der etwas andere Erzählstil, der durch das Abspielen von gefundenen Filmrollen und der Rekonstruktion längst vergangener Verbrechen ein wenig an Deodatos CANNIBAL HOLOCAUST erinnert. Wer demzufolge mit den bisher von JASON BLUM produzierten Horrorstreifen (INSIDIOUS 2+3, SINISTER) etwas anfangen konnte, wird auch DER KULT mögen. Der erfolgreiche Produzent bleibt seiner Richtung treu und hat Horror finanziert, der abermals von bösen Geistern erzählt, die nichts Gutes im Schilde führen. Nur schade, dass der vier Millionen teure DER KULT – DIE TOTEN KOMMEN WIEDER nicht ins Kino kommt. Erst dort kann er vermutlich sein ganzes Gruselpotenzial entfalten.
 
 


 
 
 

DER KULT – Zensur

 
 
 
Viel Mord und Totschlag gibt es in DER KULT – DIE TOTEN KOMMEN WIEDER nicht zu sehen. In der ersten Stunden werden kaum Schauwerte geboten. Nachdem sich der Sekten-Thriller zum Geister-Slasher entwickelt hat, gibt es ein paar Tote zu verzeichnen. Leider passieren die meisten Morde (wie ein kaltblütiger Hammermord) im Off oder die Kamera blendet weg, sobald es ernst wird. Demzufolge hat es für DER KULT eine FSK16 gegeben.
 
 
 


 
 
 

DER KULT – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Universal Pictures Home Entertainment Germany

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: The Veil; USA 2016

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch, Englisch

Bild: 2.40:1 (1920 x 1080p)

Laufzeit: ca. 95 Min.

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: KeepCase mit Wendecover

Extras: Kein Bonusmaterial

Release-Termin: 21.04.2016

 

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DER KULT – Trailer

 
 

 
 
 

Marcel Demuth

(Rechte für Grafiken liegen bei Universal Pictures Home Entertainment Germany)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
The Devil’s Hand (2014)
 
Der letzte Exorzismus (2010)
 
The Manson Family (2003)
 
Regression (2015)
 
Apocalyptic (2013)


Filmreview: „Ritual“ (2013)

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RITUAL

Story

 
 
 
Ein junges Pärchen hat eheliche Problemchen: Die Liebste geht fremd und gerät dabei versehentlich an ein Sektenmitglied, das sie in einem schmuddeligen Motel im Affekt niedersticht. Gatte Tom soll es richten und beseitigt das Nötigste. Die Vorkehrungen nützen aber nicht viel, denn der Rest der okkulten Bande hat längst Witterung aufgenommen …
 
 
 


 
 
 

RITUAL – Kritik

 
 
 
RITUAL ist wieder ein Film mit großer Verwechslungsgefahr. Wer ein wenig im Genre bewandert ist, dürfte sich bei diesem Titel direkt an den 2002 veröffentlichten Spielfilmausflug der beliebten TALES FROM THE CRYPT-Serie zurückerinnert fühlen. Hier ist jedoch nicht der kultige Cryptkeeper am Start; vielmehr handelt es sich bei diesem Horrorfilm um ein weiteres Werk aus der beliebten AFTER DARK FILMS Horrorschmiede. Die hat nun schon einige höchst sehenswerte Gruselhits hervorgebracht und mit dem kultigen AFTER DARK HORRRORFEST ein Festival im Petto, das für Anhänger des Phantastischen Films zum alljährlichen Pflichttermin geworden ist. Nun folgt nach Eigenproduktionen wie DARK CIRCLES und RED CLOVER blutiger Nachschub für all jene, die einfach nicht genug von Home- und Hotelinvasionen bekommen können. Der Titel ist hierbei nur irreführende Deko, denn auch wenn RITUAL eigentlich Okkult-Horror vermuten lässt, sind die Wurzeln doch eher im Terror- und Invasion-Genre zu suchen. Mit MICKEY KEATING sitzt mal wieder ein Neuer auf dem Regiestuhl. Im Horrorfilm ist es mittlerweile keine Seltenheit mehr, dass sich hier ambitionierte Newcomer im Filmemachen ausprobieren wollen. Viele von Ihnen schaffen sogar das Unmögliche und erkämpfen sich einen anerkannten Namen in der Horrorszene. Auch KEATING könnte das gelingen, denn mit RITUAL präsentiert er dem Zuschauer nicht nur spannungsgeladenen Psychohorror (übrigens: Drehbuch schrieb KEATING selbst); sein Schaffen wurde in Amerika sogar unter der Fuchtel von LIONSGATE vermarktet – jenes Label, das der berüchtigten SAW-Saga und dem damals noch unbekanntem JAMES WAN (SAW, THE CONJURING) zu internationalem Ruhm verholfen hat.
 
In RITUAL macht der Zuschauer Bekanntschaft mit Tom (DEAN CATES), der einen merkwürdigen Anruf von seiner Frau (LISA MARIE SUMMERSCALES) erhält. Die ruft ihren Gatten unter Tränen zu einem kleinen Stundenhotel im Nirgendwo. Als er dort ankommt, macht er eine grausige Entdeckung: Die Liebste hat in einer Bar einen Unbekannten aufgegabelt und selbigen im Motelzimmer niedergestochen, weil er ihr Böses wollte. Nachdem sich der Betrogene vom ersten Schock erholt hat, folgt auch gleich der zweite. Denn im Kofferraum des erdolchten Fieslings findet das Paar eine Videokamera, auf deren Band ein Mord zu sehen ist, der den beiden eine Heidenangst einjagt. Was folgt ist das übliche Horrorgeplänkel, was zwar nicht gerade vor Innovationen strotzt, aber dem Filmfreund solide Spannung bietet. Der versehentlich Ermordete gehört zu einem ominösen Clan von Masken tragenden Fanatikern, die nichtsahnende Menschen opfern und die Verbrechen auf Video festhalten.
 
Ist RITUAL ein neues Sequel aus dem MOTEL-Universum? Bereits 2007 kam mit MOTEL ein ähnlicher Terror-Streifen in die weltweiten Kinos und lies wenig später ein überflüssiges Video-Prequel folgen, das aber nicht einmal annähernd dem Vorgängers das Wasser reichen konnte. In MOTEL wurde ein gestrandetes Pärchen zu unfreiwilligen Statisten eines Snuff-Movie-Drehs, der von den Inhabern einer schäbigen Raststätte initiiert wurde. So ähnlich geht es auch in RITUAL zugange, nur mit dem Unterschied, dass aus perversen Rasthaus-Besitzern kurzum satanistische Sektenanhänger werden, die ihre Opfer gut und gerne mal einen Kopf kürzer säbeln. Welche Beweggründe die Gruppe für ihr Handeln besitzt bleibt ungeklärt, schließlich braucht KEATING ja noch Stoff für eine mögliche Fortsetzung, die im Falle seines günstig gedrehten Erstlings nicht lange auf sich warten lassen dürfte. Auch wenn RITUAL kaum Überraschungen für den erfahrenen Filmfan bereithält, muss man KEATING für die saubere Umsetzung loben. Der Film beginnt unscheinbar und mausert sich zu Terrorkino par excellence. Wie bereits in THE STRANGERS (2008) besitzen die Hauptdarsteller ihre Problemchen untereinander und werden wenig später von Masken tragenden Unbekannten wortlos durch das Gelände gescheucht. Regisseur MICKEY KEATING fällt nicht gleich mit der Tür ins Haus. Er lässt seinen Helden genügend Zeit, die verzwickte Situation zu erkunden. Dann erst schlägt er knallhart zu und lädt zum obligatorischen Terror-Stelldichein. Die Helden müssen allerhand Boshaftigkeiten über sich ergehen lassen und erfahren nur in Häppchen, was ihnen bald blühen wird. Ebenso ergeht es auch dem Zuschauer, der sich genauso unwissend wie die Opfer durch die unbequeme Szenerie quälen muss und erst kurz vor Ende mit der Auflösung des (zugegebenermaßen äußerst vorhersehbaren) Puzzles konfrontiert wird. Bis dahin weiß der durchweg packende Thriller solide und kurzweilig zu unterhalten, denn wie man Suspense in Reinform auf Zelluloid bannt hat KEATING definitiv verstanden.
 
 
 


 
 
 

RITUAL – Fazit

 
 
 
7 Punkte Final
 
 
 
THE STRANGERS meets MOTEL. RITUAL ist ein atmosphärischer und spannungsgeladener Terrorfilm der alten Schule. Nach mysteriösem Beginn wird die Spannungsschraube fast schon minutiös fester gedreht. Zwar erfindet KEATING mit seinem Erstling das Rad nicht neu; er versteht aber wie man altbekannte Genre-Zutaten raffiniert mixt, damit das ewig gleiche Filmthema eine peppige Würze erhält. RITUAL ist wie gemacht für die große Leinwand und dürfte vermutlich auch nur dort das ganze Potenzial entfalten können. Schade nur, dass sich wahrscheinlich hierzulande kein Label dazu erbarmen wird diesen kleinen Indie ins Kino zu bringen.
 
 
 


 
 
 

RITUAL – Zensur

 
 
 
Wie es sich für einen waschechten Terror- und Invasionsflick gehört, gibt es auch in RITUAL einiges an blutigen Gemeinheiten zu sehen. Die Momente sind aber rar gesät, reichen aber immerhin für eine ungeschnittene FSK-Freigabe. RITUAL dürfte hierzulande mit rotem KJ-Sticker in den Handel kommen.
 
 
 


 
 
 

RITUAL – Trailer

 
 

 
 

Marcel Demuth (Hellraiser80)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Motel (2007)
 
Motel: The First Cut (2009)
 
The Strangers (2008)


Filmreview: „Nesting 2 – Amityville Asylum“ (2013)

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THE NESTING 2 – AMITYVILLE ASYLUM

Story

 
 
 
Die arbeitslose Lisa (Sophia Del Pizzo) bewirbt sich als Putzkraft in einem naheliegenden Krankenhaus. Sie erhält die Stelle und findet heraus, dass an ihrem neuen Arbeitsplatz einst das legendäre Spukhaus von AMITYVILLE gestanden haben soll. Das wäre vermutlich noch kein Grund zur Sorge, würden nicht einige seltsame Vorkommnisse die schreckhafte Lisa zu Tode ängstigen …
 
 
 


 
 
 

THE AMITYVILLE ASYLUM – Kritik

 
 
 
Erstaunlich, mit welch eisernem Willen mancher Filmemacher an seiner Karriere bastelt. Da werden in vielen Fällen erste Gehversuche in Form von Kurzfilmen gewagt oder fleißig an eigenen Drehbüchern gekritzelt. Immer in der Hoffnung, irgendjemand da draußen mit dem eigenen kreativen Tun überzeugen zu können. Der Engländer ANDREW JONES ist so ein Fall. Der hat nämlich klein angefangen und dreht, schreibt und produziert mittlerweile fleißig ein Horrorfilmchen am anderen. Zwar erreichen diese Produktionen nicht einmal annähernd den Standard gängiger Videopoduktionen, finden aber dennoch immer wieder einen Verleih, der die günstig inszenierten Werke auswerten möchte. So riss sich der in Genre-Kreisen nicht unbekannte Anbieter LIONSGATE die Auswertungsrechte einiger seiner Grusler für Nordamerika unter den Nagel, während hierzulande Nischenlabel MIG FILMGROUP/ EDEL FILM genug Potenzial in JONES Schaffen sah, um einige seiner Filme auf DVD und Blu-ray zu veröffentlichen. Traurigerweise erlitt sein aktueller Streifen das gleiche Schicksal wie viele andere Horrorfilme der letzten Zeit in Deutschland. Aus THE AMITYVILLE ASYLUM wurde kurzum THE NESTING 2 – AMITYVILLE ASYLUM, was nicht nur vollkommen falsche Erwartungen schürt, sondern an sich schon gar keinen Sinn ergibt. Während hier fälschlicherweise mit einer Fortsetzung des nostalgischen 80s-Slashers THE NESTING – HAUS DES GRAUENS geworben wird, erschließt sich der Grund dieser Titelneukreation nicht wirklich. Der einst zu Unrecht indizierte Slasher aus dem Jahre 1981 dürfte vermutlich nur den wenigsten Käufern ein Begriff sein. Zudem hat THE NESTING nichts, aber auch gar nichts mit dem vorliegenden THE AMITYVILLE ASYLUM am Hut, was nahelegt, dass dieses unüberlegte Titelvergehen den Verkauf dieser grotesken Veröffentlichung kaum ankurbeln dürfte.
 
Wie bereits das wenig einleuchtende Cover (Welcher Zusammenhang besteht bitte zwischen der dort abgebildete Fratze und dem vorliegenden Indie-Schocker?) suggeriert, verheißen die Geschehnisse in THE NESTING 2: AMITYVILLE ASYLUM für die jobsuchende Lisa Templeton (SOPHIA DEL PIZZO) nichts Gutes. Die braucht nämlich händeringend eine neuen Möglichkeit, ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können. Da sie in ihrem bisher wenig erfolgreichen Leben nichts anderes getan hat als zu putzen, bewirbt sie sich als Reinigungskraft in einem riesigen Krankenhaus und erhält zu ihrem Erstaunen direkt eine Festanstellung vom Anstaltsleiter höchstpersönlich. Der hat jedoch verschwiegen, dass der Job auch einen Haken besitzt. Denn tief unten im Keller befindet sich ein Hochsicherheitstrakt, der unter dem Namen Abteilung X einige der gemeingefährlichsten Psychopathen der Stadt beherbergt. Dort soll die etwas unsichere Lisa auch ab und an mal durchwischen, damit einige der irren Gewaltverbrecher auch bisschen was zum Glotzen haben. So beginnt die Heldin unbekümmert mit ihrer Arbeit die Böden zu schrubben, bis ihr eine tote Patientin mysteriöse Botschaften zuflüstert und sich der Zuschauer in einer etwas gehaltlosen Version des Kulthits THE SIXTH SENSE wähnt. Aber THE NESTING 2 würde nicht zugleich AMITYVILLE ASYLUM heißen, würde nicht auch etwas AMITYVILLE HORROR geboten werden. Denn während sich das Personal über den scheinbar wirren Geisteszustand des neu angestellten GHOSTWISPERERS erheitert, findet Lisa heraus, dass das sagenumwobene AMITYVILLE Haus just an jenem Ort gestanden haben muss, an dem sich nun ihr neuer Arbeitsplatz befindet.
 
Immerhin isses dann doch kein günstig heruntergekurbelter SIXTH SENSE-Abklatsch geworden, denn THE NESTING 2 – AMITYVILLE ASYLUM knüpft erstaunlich intelligent an den berüchtigten AMITYVILLE-Mythos an. Die bisherigen Teile werden gekonnt ausgeblendet und machen THE AMITYVILLE ASYLUM zu einem ganz eigenständigen Filmchen, der bis auf die wahre Geschichte der DEFEO-Familie nichts mit dem eigentlichen Filmfranchise zu tun hat. Aus Poltergeist- und Spukfilm wird kurzerhand ein Sekten-Grusler, der ewig benötigt, bis er überhaupt mal in die Puschen kommt. 20 000 US-Dollar soll THE AMITYVILLE ASYLUM gekostet haben, eine Prämisse, die schon ahnen lässt, in welche Richtung dieser Low-Budget-Film gehen wird. Und in der Tat, bereits mit den Credits (die sich im Übrigen zehn lange Minuten ziehen) offenbart sich auch gleich der zweifelhafte Qualitätsgehalt dieser vollkommen überflüssigen Billig-Produktion. THE NESTING 2 – AMITYVILLE ASYLUM ist mal wieder so ein Fall, dem das viel zu knappe Budget überhaupt nicht zugute kommen möchte. Hier merkt der Zuschauer an beinahe jeder Szene, dass man einfach keinen Film dieser Größenordnung drehen sollte, wenn man nicht das hierfür notwendige Kleingeld besitzt. ANDREW JONES THE NESTING 2 – AMITYVILLE ASYLUM schaut laienhaft und billig aus. Fast schön möge man meinen, man würde eine Produktion auf Amateurniveau sehen. Zwar hat sich JONES mit seiner eigenen Produktionsfirma der Herstellung günstiger B-Movie-Ware angenommen; die Ausleuchtung in seinem aktuellen Streifen ist dennoch als hundsmiserabel zu bezeichnen. Oft lässt sich kaum erkennen, was da eigentlich auf der Mattscheibe passiert. Zudem nervt die unprofessionelle Kameraführung, die ständig damit beschäftigt ist, die nun wahrlich nicht schönen Gesichter möglichst nah heranzuzoomen. Die Authentizität der Geschehnisse wird aufgrund der nicht vorhandenen Gruselstimmung vollkommen außer Acht gelassen. So unterhalten sich die wenigen Angestellten ununterbrochen über belanglosen Nonsens, wobei sich der Filmfreund nicht nur einmal fragen dürfte, ob in dieser Klinik eigentlich überhaupt gearbeitet wird. Zudem scheint die Tatsache vollkommen realitätsfern, dass sich die neue Angestellte problemlos in einem Hochsicherheitstracht bewegen darf, ohne dabei von geschultem Sicherheitspersonal beaufsichtigt zu werden. Immerhin hat THE AMITYVILLE ASYLUM mit Darstellerin SOPHIA DEL PIZZO einen Lichtblick zu verzeichnen. Die hebt sich mit ihrer schlichten Optik von den Hochglanz-Amazonen anderer Mainstream-Schocker ab und schafft es sogar durch ihre Natürlichkeit so etwas wie Sympathie beim Zuschauer zu wecken. Trotzdem verliert sich ihr ansatzweise talentiertes Agieren in einem viel zu langweiligen Anstaltsthriller, der irgendwie ohne nennenswerte Höhepunkte einschläfernd vor sich her plätschert. Originalität ist hier Fehlanzeige und der auf dem deutschen Cover reißerisch angedeutete Vermerk, dass dieser Film zur HORROR EXTREME COLLECTION des hiesigen Anbieters gehört, fast schon als schlechter Scherz zu betiteln. EXTREME ist hier nämlich nur die deutsche Synchronisation, die mal wieder fix mit teilnüchternen Statisten am Bierstammtisch auf Band gesprochen worden sein muss.
 
 
 


 
 
 

THE AMITYVILLE ASYLUM – Fazit

 
 
 
4 Punkte Final
 
 
 
Leidlich spannender Gruselfilm, der zwar trotz oder gerade wegen seiner unprofessioneller Inszenierung charmant indielike ausschaut aber – absolut uncharmant – langweilig ist …
 
 
 


 
 
 

THE AMITYVILLE ASYLUM – Zensur

 
 
 
Die deutsche Fassung ist ungeschnitten. Zwar gibt es ein paar wenige Szenen zu sehen in der Gewalt zelebriert wird; die sind jedoch so unspektakulär, dass die Cover-Bezeichung HORROR EXTREME COLLECTION vollkommen übertrieben ist. Hinzukommt, dass die deutsche Heimkinofassung trotz mangelndem Blutgehalt unverständlicherweise erst ab 18 Jahren freigegeben ist!
 
 
 


 
 
 

THE AMITYVILLE ASYLUM – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: The Amityville Asylum; Großbritannien 2013

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Deutsch DD 2.0, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 1.85:1 (1080p)

Laufzeit: ca. 90 Min.

FSK: Keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wechselcover

Extras: Trailershow

 
 
 

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THE AMITYVILLE ASYLUM – Trailer

 
 

 
 

Marcel Demuth / Hellraiser80

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Sanitarium (2013)

Psych:9 (2010)

The Ward (2010)

Asylum (1972)

Insanitarium (2008)