Filmkritik: „Holy Ghost People“ (2013)

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HOLY GHOST PEOPLE

Story

 
 
 
Charlotte sucht mithilfe ihrer Zufallsbekanntschaft Wayne, einem alkoholkranken und am posttraumatischen Belastungssyndrom leidenden Ex-Marine, nach ihrer Schwester, die vermutlich in einer Sekte gelandet ist. Doch den charismatischen Sektenführer Billy über ihre wahren Absichten im Unklaren zu lassen, ist nicht so einfach wie gedacht…
 
 
 


 
 
 

HOLY GHOST PEOPLE – Kritik

 
 
 
Die 19jährige Charlotte (Emma Greenwell) lernt durch Zufall den Säufer und Ex-Marine Wayne (Brendan McCarthy) kennen. Als dieser nach einer Schlägerei vor der Kneipe, in der sie arbeitet, sein Portemonnaie verliert, bringt sie ihm dieses zurück. Kurz darauf möchte Charlotte nun auch einen Freundschaftsdienst von Wayne einfordern: er soll nach Sugar Mountain fahren, weil sie dort ihre Schwester vermutet. Diese ist wahrscheinlich in der Church of One Accord gelandet, einer sektenähnlichen Gemeinde, die sich mittels Schlangen-um-den-Hals-Gelege göttliche Gnade erhofft.
 
 
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So weit, so blöd. Wofür genau hier 88 Filmminuten verschwendet wurden, weiß man auch nach dem Abspann noch nicht. Und was an „Holy Ghost People“ Horror sein soll (abgesehen von der dilettantischen Inszenierung), weiß ebenfalls keiner. Es handelt sich hier um einen spannungslosen, laienhaften, billigen und schlussendlich komplett überflüssigen Film, der auf keiner Ebene überzeugen kann. Regisseur Mitchell Altieri, ein Teil der nicht legendären Butcher Brothers („The Hamiltons“ und „Raised by Wolves„) hat zusammen mit Phil Flores (dem anderen Schlachter-Bruder) und zwei weiteren Drehbuchschreibern auch das Script zu diesem Anti-Horror-Schlangen-Murksfilm verfasst. Im Gegensatz zu Altieri und Flores haben die anderen zwei Schreiberlinge noch gar keine Schreib-Erfahrung und einer von ihnen, Joe Egender, versagt nicht nur als Co-Autor, sondern auch als Darsteller des Billy. Viele Köche verderben den Horror-Brei, leider trifft dies auch auf „Holy Ghost People“ zu.
 
 
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Die Butcher Brothers haben sich hier offensichtlich ein bisschen verhoben und mehr gewollt, als sie letztendlich können. Der Film ist sowohl thematisch überfrachtet als auch inhaltlich oberflächlich. Da wäre der traumatisierte Ex-Marine, der natürlich an PTBS leidet und säuft wie ein Loch, tief im Inneren aber noch so etwas wie Ehrgefühl besitzt. Dann die toughe Kellnerin, die eine traumatische Kindheit hinter sich hat und sich mit der entfremdeten Schwester aussöhnen will. Dazu kommt der ganze Sektenquatsch samt Schlangengefummel (dieses Detail allerdings beruht auf wahren Ereignissen. Ein Priester aus Kentucky hat tatsächlich Schlangen bei seinen „Gottesdiensten“ verwendet und starb dann bezeichnenderweise ausgerechnet durch einen Schlangenbiss). Und natürlich soll „Holy Ghost People“ auch noch unheimlicher Horrorfilm mit schockierendem Ende sein. Dieses Genre-Mischmasch geht leider komplett nach hinten los und kann auf keiner Ebene auch nur im Ansatz überzeugen. Garniert mit Charlottes überflüssigen Off-Kommentaren wird „Holy Ghost People“ somit schnell nervtötend anstatt für Nervenkitzel zu sorgen.
 
 
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Dabei liegt das nicht unbedingt an den Darstellern. Die machen ihre Sache mehr oder weniger souverän, auch wenn man Babyface und Giovanni-Ribisi-Lookalike Joe Egender den charismatischen Prediger in keiner Sekunde abnimmt. Dafür liefern Emma Greenwell und Brendan McCarthy halbwegs glaubwürdig ab, zumindest fallen sie nicht unangenehm auf. Vielmehr ist es die dünne Story, die fast ausnahmslose Anwendung von Klischees und eine so lahme Auflösung, dass man die vorangegangenen Filmminuten nur als Zeitverschwendung betrachten kann. Denn schlussendlich geht es vorrangig leider nur darum, dass Charlotte sich unbeholfen-undercovermäßig in die Sekte einzuschleichen versucht und Wayne dies durch sein unkooperatives Verhalten konterkariert.
 
 
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HOLY GHOST PEOPLE – Fazit

 
 
 
4 Punkte Final
 
 
 
Was soll man noch sagen zu so einem bedeutungslosen Film? So richtig schlecht ist er nicht. Gut natürlich auch nicht. Er bewegt sich irgendwo zwischen langweilig und unglaubwürdig. Glücklicherweise sind die Darsteller zumindest einigermaßen talentiert und auch in die Synchronisation wurden ein paar Euro investiert, so dass man sich hier wenigstens nicht mit monotonem Ablesen von Dialogzeilen rumärgern muss. Das ändert nur nichts an der leider schlecht erzählten, klischeebeladenen und schlussendlich vollkommen banalen Story, die keinem der angestrebten Genres gerecht wird. Die Butcher Brothers, die zumindest mit „The Hamiltons“ einen halbwegs gelungenen Film hingelegt haben, sollten sich in Zukunft nur auf einen Drehbuchschreiber festlegen und sich im Zweifel lieber bei bekannten Werken Gutes abgucken, als selbst solch halbgaren Low-Budget-Mumpf zu produzieren. In der Summe also nicht mehr als knappe vier von zehn Schlangen, die hier gerne etwas herzhafter hätten zubeißen dürfen.
 
 
 


 
 
 

HOLY GHOST PEOPLE – Zensur

 
 
 
„Holy Ghost People“ wurde von der FSK bereits für Zuschauer ab 16 Jahren freigegeben. Dennoch hat sich der Rechteinhaber dazu entschieden, den Streifen mit roter Freigabeplakette in den Handel zu bringen. Das macht die Veröffentlichung bei Horrorfans interessanter.
 
 
 


 
 
 

HOLY GHOST PEOPLE – Deutsche Blu-ray

 
 
 
holy-ghost-people-bluray

(c) Maritim Pictures

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Holy Ghost People; USA 2013

Genre: Drama, Horror, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Deutsch DD 2.0, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: keine

Bild: 2.40:1 (1080p)

Laufzeit: ca. 88 Min.

FSK: Film: FSK16 (ungeschnittene Fassung) | Heimkinofassung wegen Extras: Keine Jugendfreigabe

Verpackung: Amaray mit Wechselcover

Extras: Originaltrailer

Veröffentlichung: 13.05.2014

 
 
 

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HOLY GHOST PEOPLE – Weitere Veröffentlichungen

 
 
 
Vom-Teufel-besessen-The-ultimate-Devils-Collection

(c) Maritim Pictures GmbH im Vertrieb der KNM Home Entertainment GmbH

 
 
Neben der erhältlichen Film-DVD und Blu-ray wurde „Holy Ghost People“ auch zusammen mit drei weiteren Horrorfilmen in der „Vom Teufel besessen – The ultimate Devils Collection“ veröffentlicht. Auf zwei DVDs sind neben besagtem „Holy Ghost People“ auch folgende drei Streifen enthalten: „Way of the Wicked“, „The Presence“ und „The Cloth“. Alle Filme dieser Zusammenstellung sind selbstverständlich ungeschnitten.
 
 

Vom Teufel besessen – The ultimate Devils Collection (2DVDs) auf AMAZON bestellen

 
 
 


 
 
 

HOLY GHOST PEOPLE – Trailer

 
 


 
 

MissVega

(Mehr Kritiken von MISSVEGA gibt es hier zu lesen)

Die Rechte aller Grafiken liegen bei Maritim Pictures

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Last Shift (2014)
 
The Devil’s Hand (2014)
 
The Sacrament (2013)
 
Children of Sorrow (2012)
 
Ritual (2013)

Filmreview: „Children of Sorrow“ (2012)

Children-Of-Sorrow-2012
 
 
 

CHILDREN OF SORROW

Story

 
 
 
Zwölf Sektenmitglieder erleben die Hölle auf Erden. Sie geraten in die Fänge des psychopathischen Sekten-Gurus Simon Leach (Bill Oberst Jr.), der irgendwo in der mexikanischen Einöde ein Lager errichtet hat, wo er seine Trost suchenden Anhänger manipuliert und für eigene Zwecke missbraucht…
 
 
 


 
 
 

CHILDREN OF SORROW – Kritik

 
 
 
Wer sich in der Horrorszene etwas auskennt, dem dürfte AFTER DARK FILMS ein Begriff sein. Die Macher des Produktionshauses haben einst das legendäre AFTER DARK FILMFEST ins Leben gerufen und dort Horrorfans stets acht Gruselstreifen vorgeführt, die alljährlich unter dem Banner „8 Films to Die For“ an den Horrorfan gebracht wurden. Seit 2011 zeigt und vermarktet AFTER DARK FILMS nicht mehr nur zuvor erworbene Filme. Mit der ins Leben gerufenen AFTER DARK ORIGINALS-Reihe beweisen die kreativen Köpfe hinter AFTER DARK FILMS, dass sie auch selbst gute Filme machen können und produzieren fleißig eigene Schauerwerke, um Fans der düsteren Unterhaltung mit abwechslungsreichem Horrorstoff versorgen zu können. Viel Gutes ist seither der Produktionsstätte entsprungen, das sogar auch den Weg zu FILMCHECKER gefunden hat. Nach sehenswerten Streifen wie dem mysteriösen Terrorfilm RITUAL oder dem düsteren DARK CIRCLES war es nur eine Frage der Zeit, bis der aktuellen ORIGINALS-Staffel auch ein Rohrkrepierer folgen sollte. CHILDREN OF SORROW heißt der Blödsinn, der von JOURDAN MCCLURE inszeniert wurde und nicht einmal ansatzweise das anständige Niveau der genannten AFTER DARK-Filme erreicht. Dass MCCLURE eigentlich was kann, konnte er bereits mit ROGUE RIVER (wir berichteten) zeigen. Der wurde hier in Deutschland ums Gröbste erleichtert und hat es nur geschnitten in den Handel geschafft. Auch wenn MCCLURES erster Horrorfilm mit Sicherheit kein kultverdächtiges Genrekino gewesen ist, konnte es aber durch solide Spannung und grafischen Gemeinheiten überzeugen. Im wahrsten Sinne des Wortes gemein ist hingegen das, was er uns mit seinem neusten Nonsens unterzujubeln versucht.
 
CHILDREN OF SORROW ist natürlich kein weiteres, überflüssiges Sequel aus der beliebten KINDER DES ZORNS-Serie, die nunmehr mit neun Filmen zu fragwürdiger Bekanntheit gekommen ist. Regisseur JOURDAN MCCLURE und Drehbuchautor RYAN FINNERTY haben hier was Eigenes zu Papier gebracht, was der Thematik von den zornigen Kindern jedoch nicht unähnlich ist. Es geht um Ellen (HANNAH LEVIEN), die endlich wissen will, was mit ihrer Schwester passiert ist. Die hatte so einige Problemchen im Leben, setzte sich nach Mexiko ab und wurde nie wieder gesehen. Nach einigen Recherchen findet Ellen heraus, dass sich die Schwester einer ominösen Sekte angeschlossen hat, die im Internet fleißig die Werbetrommel rührt, um labile Persönlichkeiten für ein besseren Leben in der „Gemeinschaft“ zu gewinnen. Natürlich schließt sich die Suchende der Sekte an und hofft dort einige Informationen über den Verbleibt des verschollenen Familienmitglieds zu erhalten. Dennoch kommt alles anders als erwartet. Sektenguru Simon Leach (BILL OBERST JR.) ist nämlich ein ganz durchtriebener Spinner. Der wäscht seinen „Brüdern“ und „Schwestern“ gleich mal die Gehirne und missbraucht deren Vertrauen für eigene Zwecke. Da CHILDREN OF SORROW im Horrormilieu angesiedelt ist dürfte klar sein, dass seine Machtspielchen nicht unblutig zelebriert werden. Die Mitglieder werden gedemütigt, gegeneinander aufgehetzt, zersägt, angebohrt und püriert, wobei Leach alles fein sauber auf Filmmaterial festhält, um gutes Werbematerial für seine Sekte ins Netz stellen zu können. Das ist am Ende auch bitter nötig, schließlich braucht der Fanatiker nach seinem unkontrollierten Blutrausch neue Anhänger, die seinen Botschaften Glauben schenken sollen.
 
Immer dann wenn man glaubt, dass bestimmte Filmmethoden in Vergessenheit geraten sind, kommt eine immer wieder zurück: Found Footage. CHILDREN OF SORROW ist der gefühlt 3000ste Film dieser Art, der sich der Wackelcam-Methode bedient, um möglichst authentisch zu wirken. Nun gut, CHILDREN OF SORROW kommt mit reichlicher Verspätung in die Wohnzimmer. Der Streifen wurde bereits 2012 fertiggestellt und sollte eigentlich zu einer Zeit in die Kinos gebracht werden, als sich Found Footage wie eine Plage durch die Filmwelt gefressen hat. Leider gehört CHILDREN OF SORROW zu den eher schlechten Vertretern innerhalb des Wackelkamera-Genres, was vermutlich auch die verspätete Veröffentlichung begründet, schließlich ist es in der Kinoszene nicht selten der Fall, dass Starttermine von Horrorstreifen auf unbestimmt Zeit verschoben werden, wenn Filme vermasselt wurden. Das Problem in MCCLURES Machwerk liegt darin, dass es zwar pseudo-dokumentarisch umgesetzt wurde und eine gewisse Authentizität vorheucheln will, aber zu keiner Zeit glaubhaft ist. Hierbei will der übertrieben gewalttätige zweite Teil der Handlung leider nicht zum Rest des Filmes passen, zumal BILL OBERST JR. in der Rolle des Sektenführers Simon Leach vollkommen deplatziert wirkt. Der ist mit seinem vernarbten Gesicht und der künstlichen Art weder vertrauenerweckend, noch charismatisch, so dass am Ende nicht einleuchten will, warum die zwölf Mitglieder seinen Botschaften noch folgen und ihn nicht mit vereinten Kräften versuchen zur Strecken zu bringen.
 
CHILDREN OF SORROW folgt dem befremdlichen Alltag von Andersdenkenden. Jedes der Mitglieder hat so seine Probleme mit dem Selbstwertgefühl, was Sektenleiter Leach anfänglich mit allerhand schwachsinnigen Spielen zu steigern versucht. Die Anhänger halten Händchen, fangen sich gegenseitig auf, kritzeln aufbauendes Süßholzgeraspel auf Papier und bekunden ihre innige Liebe zueinander. Dabei wird das behäbige Geschehen in verwackelte Bilder getaucht, die dem Zuschauer relativ schnell Kopfschmerzen bescheren werden. Saubere Schnitte oder gar eine musikalische Untermalung gibt es nicht, dafür dutzende Interviews am Stück, in denen die Mitglieder ihre Schicksale und Fortschritte schildern. Was den Anhängern ziemlich förderlich für das eigene Ego ist, entwickelt sich jedoch für den Zuschauer zur schläfrigen Angelegenheit, denn eigentlich will (mal abgesehen vom Ende) in CHILDREN OF SORROW nichts Ereignisreiches passieren. Immerhin gibt es nach einer Stunde zuckersüßem Gutmenschgequassel eine Wendung, damit zumindest die Horrorfraktionen mit reichlich derbem Quatsch zufriedengestellt werden kann. Regisseur und Mitdrehbuchschreiber JOURDAN MCCLURE legt den Filmhebel um und aus dem vermeintlich gutherzigen Sektenoberhaupt Leach wird eine gerissene Mörderbestie, die sich an den gefügig gemachten männlichen Mitgliedern sexuell vergeht und zur Abschreckung mordet. Diejenigen, die die Botschaften des Führers hinterfragen und flüchten wollen, werden mit dem Schrottgewehr mundtot gemacht. Der Rest durchlebt die Hölle auf Erde, wobei Erlösung nur der Tod bringen kann. Trotz guter Ansätze bleibt am Ende Unverständnis, was MCCLURE eigentlich mit seinem Found Footage-Terrorflick bezwecken wollte. Wurde sein Zweitwerk nur aus Gründen der Zweckhaftigkeit gedreht, um die niederen Instinkte der Horrorfans befriedigen zu können oder wollte der Filmmacher mit seinem CHILDREN OF SORROW eine kritische Botschaft über Sektenunwesen an den Zuschauer bringen. Fakt ist, dass der aktuelle AFTER DARK ORIGINALS-Beitrag ganz schön einfältiger Quatsch mit Soße und über weite Strecken sogar auch noch ziemlich langweilig ist. Zudem kommt der Fan für grobe Gewaltspitzen nur bedingt auf seine Kosten, denn die grafischen Raffinessen werden meist nur angedeutet und im Off gefeiert. Ausnahme-Regisseur TI WEST (THE INNKEEPERS) hat mit THE SACRAMENT übrigens einen ähnlichen Streifen gedreht. Wer die Qual der Wahl hat sollte sich auf jeden Fall für dessen Beitrag entscheiden, denn CHILDREN OF SORROW kann leider gar nix, außer auf den Nerv gehen.
 
 
 


 
 
 

CHILDREN OF SORROW – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
 
Ein schockierender Filmalbtraum mit Einschlafgarantie. CHILDREN OF SORROW ist weiteres Material aus der AFTER DARK Filmschmiede, das leider etwas aus der Reihe tanzt. Im Vergleich zu den letzten AFTER DARK ORIGINALS-Beiträgen ist CHILDREN OF SORROW eine einzige Enttäuschung. Dem Filmfan erwartet viel Langeweile, kaum Spannung und ne Menge unglaubwürdig agierende Protagonisten, deren Handlungen zu keiner Zeit nachvollziehbar sind. Dafür gibt’s viel planloses Kameragewackel und gratis Kopfschmerzen, die bei Found Footage-Filmen eigentlich immer inklusive sind. Wer keine Kopfschmerzmedikamente im Haus hat, sollte sich einen Gefallen tun und CHILDREN OF SORROW meiden. Der mutige Rest wird aber kann schnell merken, dass Wackelkamera-Filme allmählich aus der Mode kommen, weil man die ewig gleichen Mechanismen einfach nicht mehr sehen kann und möchte.
 
 
 


 
 
 

CHILDREN OF SORROW – Zensur

 
 
 
Es dauert eine Weile bis der Zuschauer in CHILDREN OF SORROW Gewalt zu sehen bekommt. Die wird meist aber nur angedeutet oder unter hektischem Kameragewackel gezeigt, so dass man kaum erkennen kann, was da auf der Mattscheibe passiert. Es werden tote Körper in einem Fass in kleine Stücke zerteilt, Köpfe angebohrt und Konservendeckel zweckentfremdet. Hört sich alles grausamer an als es ist, reicht aber immerhin für eine ungeschnittene FSK18. CHILDREN OF SORROW wird mit großer Wahrscheinlichkeit mit rotem KJ-Sticker in den Handel kommen.
 
 
 


 
 
 

CHILDREN OF SORROW – Trailer

 
 


 
 

Marcel Demuth (Hellraiser80)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Der letzte Exorzismus: The Next Chapter (2013)
 
Red State (2011)
 
Kinder des Zorns (1984)
 
The Sacrament (2014)