Filmkritik: „The Final Girls“ (2015)

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THE FINAL GIRLS

Story

 
 
 
Als in jenem Kino ein Feuer ausbricht, in dem anlässlich des Todes der Horrorfilm-Schauspielerin Amanda Cartwright ein Gedenk-Event stattfindet, finden sich Amandas Tochter Max und ihre Freunde plötzlich im berühmtestem Film der verstorbenen Schauspielerin wieder: „Camp Bloodbath“. Nun müssen sie selbst ums Überleben kämpfen.
 
 
 


 
 
 

THE FINAL GIRLS – Kritik

 
 
 
Regisseur Todd Strauss-Schulson kann bei IMDb zwar schon auf 25 Regie-Einträge verweisen, allerdings ist „The Final Girls“ erst sein dritter Kinofilm (nach „Private High Musical“ von 2008 und „Harold & Kumar“ von 2011). Und Strauss-Schulson hat aus dem Drehbuch der Neulinge M.A. Fortin und Joshua John Miller wirklich das Bestmögliche herausgeholt. Leider bietet das Script nicht die bestmögliche Story, so dass „The Final Girls“ bedauerlicherweise nicht so gut ist, wie er definitiv hätte werden können. Denn wo findet der geneigte Horrorfan heute noch einen Film, der ordentlich budgetiert und mit fähigen Darstellern ausgestattet ist und darüber hinaus noch mit einer originellen Story-Idee punkten kann? Eben. Da ist es dann umso ärgerlicher, wenn der Film erkennen lässt, dass er hinter seinen Möglichkeiten geblieben ist. „The Final Girls“ hat fast alles richtig gemacht, allerdings hapert es an zwei grundlegenden Dingen, die diesen Film perfekt gemacht hätten: wesentlich mehr Gore und viel mehr Humor. So vergehen die 88 Minuten Laufzeit zwar auch recht kurzweilig, aber der Film ist leider viel zu unlustig. Zudem blendet Scott-Schulson bei fast jeder Slasher-Szene ab, so dass kaum Blut zu sehen ist. Das ist wirklich ärgerlich, weil „The Final Girls“ ansonsten über ein paar wirklich gute Ideen verfügt.
 
 
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Max (Taissa Farmiga aus „Mindscape„) hat ihre Mutter, die Horrorfilm-Ikone Amanda Cartwright (Malin Akerman), vor drei Jahren bei einem Autounfall verloren. Über diesen Verlust ist Max immer noch nicht hinweg. Als ein Bekannter sie bittet, an einem Gedenk-Event für Amanda teilzunehmen, an dem ein Double-Feature ihrer berühmtesten Filme „Camp Bloodbath 1+2“ gezeigt wird, lehnt Max deshalb zunächst ab. Schlussendlich taucht sie aber doch im Kino auf, in dem der Film gezeigt wird. Als dort plötzlich ein Feuer ausbricht, suchen Max und ihre Freunde einen Ausweg. Kurzerhand stürzen sie durch die Leinwand und landen dabei mitten im gezeigten Film aus den 1980er Jahren. Das Wiedersehen mit ihrer dort noch blutjungen Mutter macht Max schwer zu schaffen. Allerdings bleibt keine Zeit für langes Nachdenken, denn immer noch schleicht ein Killer durchs Camp und macht auch vor Max und ihren Freunden nicht halt. Wird es der sypmpathischen Hauptdarstellerin und ihren Freunden gelingen, dem Killer zu entwischen und vielleicht sogar die Mutter der Filmheldin zu retten. Oder werden sie auf ewig in dem billigen Schocker „Camp Bloodbath“ gefangen bleiben?
 
 
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Zunächst zum Positiven: „The Final Girls“ hat ein paar wirklich grandiose Ideen. Die Freunde bekommen wiederholt die Möglichkeit, ins Camp Bloodbath zu gelangen, als sie sich nach ihrer Flucht aus dem brennenden Kinosaal unverhofft im waldähnlichen Setting des Films wiederfinden. Denn nach genau 92 Minuten beginnt der Film immer wieder von vorn, so dass die anfänglich ausgeschlagene Mitfahrgelegenheit im dritten Anlauf endlich wahrgenommen wird. Auch zum Thema Rückblenden hat Scott-Schulson sich etwas einfallen lassen. Zum Beispiel kann man über die eingeblendete Schrift herübersteigen, die anzeigt, in welchem Jahr man sich gerade befindet. Als die Freunde auf einmal ganz langsam sprechen und sich auch so bewegen, stellen sie erstaunt fest, dass sie sich in einer Slow-Motion-Sequenz befinden. Und als sich Hedlin Max nach ihrem letzten Kampf umdreht und zum Himmel blickt, wird dort der nun eingeblendete Abspann sichtbar. Diese kleinen Ideen sind wirklich lustig und machen Spaß. Der Film ist eine Hommage an „Freitag, der 13.“ und zeigt dies gern und deutlich durch schonungslosem Gebrauch von Slasher-Klischees. So taucht der Killer immer dann auf, wenn die Protagonisten gerade am Fummeln sind. Zudem wurde er als Kind in einem Ferienlager gehänselt, trägt eine alberne Maske und pflügt sich mit einer Machete durch seine Opfer. Darüber hinaus hat Scott-Schulson ein paar wunderbare Szenen in seinen Film gestreut, in denen 80er und Neuzeit aufeinanderstoßen. So treffen Walkmans auf Handys, was bei den Filmfiguren für Verwirrung sorgt.
 
 
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Scott-Schulson hat außerdem viel Wert auf ordentliche CGI und coole Bilder gelegt. Oft taucht er die Settings in satte, leuchtende Farben, die den Look des Films nennenswert unterstreichen. Auch die Darsteller geben ihr Bestes und spielen solide. Der 37jährigen Malin Akerman nimmt man das Teenager-Blondchen im Film-im-Film zwar nicht ganz ab, dennoch spielt sie ihre Rolle gut. Taissa Farmiga ist die 21jährige Schwester der doppelt so alten Vera Farmiga („Up in the Air“) und liefert als emotional völlig überforderte Filmheldin Max ebenfalls glaubwürdige Leistungen ab. Erwähnenswert wäre dann vielleicht noch Angela Trimbur als tumbe, aber sexy Tina, die wunderbar überzogen von ihr dargeboten wird. Guter Cast, guter Look, coole Ideen und stimmiger Soundtrack – bis hierhin hat Scott-Schulson alles richtig gemacht.
 
 
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Was seinem Film dann leider zumindest teilweise das Genick bricht, sind die zu spärlich vertretenen Komponenten Humor und Splatter. Da ist sogar das Vorbild von 1980 blutiger und zeigefreudiger als dieser Film. Scott-Schulson blendet fast jedes Mal ab, sobald die Machete geschwungen wird oder vermeintlich blutige Auseinandersetzungen stattfinden. Von grausig-absurden Morden oder bösen Verletzungen bekommt man hier also so gut wie nichts zu sehen, was wenig Sinn macht, wenn man einen Horror-Slasher dreht. Darüber hinaus fehlt es dem Film, abgesehen von ein paar humoristischen Wortspielchen, eindeutig an Witz. Der sich förmlich anbietende Running Gag um das Ableben einer der Protagonisten wird verschenkt. Coole One-Liner von Amanda und Vicki wie „Dann heb ich mich eben für George Michael auf“ und „Darauf würde ich mich lieber nicht verlassen“ bleiben die Ausnahme. Somit werden die 88 Minuten Laufzeit zum teils zähen Trauerspiel, eben weil man so gut erkennen kann, welches Potenzial der Film gehabt hätte.
 
 


 
 
 

THE FINAL GIRLS – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
 
Kaum Witz und wenig Gewalt. Diese Mankos machen „The Final Girls“ leider zu einem durchschnittlichen Horrorfilme – etwas, was man diesem Film wirklich nicht gegönnt hätte. Dennoch kann man mit diesen Final Girls durchaus Spaß haben, denn trotz der erwähnten fehlenden Zutaten liegt der Film qualitativ weit über dem, was man normalerweise im Horrorgenre geboten bekommt. Vielleicht kommt es ja so, wie auch im Film „Camp Bloodbath“: ein zweiter Teil kündigt sich an. Bis dahin solide sechs von zehn blutigen Camps, um die man besser einen weiten Bogen macht.
 
 


 
 
 

THE FINAL GIRLS – Zensur

 
 
 
„The Final Girls“ hat von der FSK eine Jugendfreigabe erhalten. Sonderlich blutig sind die Morde nicht, was die FSK16 durchaus gerechtfertigt. Slasher-Fans können daher bedenkenlos zugreifen.
 
 
 


 
 
 

THE FINAL GIRLS – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Sony Pictures Home Entertainment

 
 
 

TECHNISCHE DATEN

Originaltitel: The Final Girls; USA 2015

Genre: Horror, Thriller, Komödie

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1, Italienisch DD 5.1

Untertitel: Deutsch, Dänisch, Englisch für Hörgeschädigte, Finnisch, Hindi, Italienisch für Hörgeschädigte, Norwegisch, Polnisch, Schwedisch, Türkisch

Bild: 2.40:1 (1080p)

Laufzeit: ca. 91 Min.

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: KeepCase mit Wechselcover

Extras: Kommentar von Cast & Crew, Kommentar des Drehbuchautors, Entfallene, erweiterte und alternative Szenen mit optionalem Kommentar vom Regisseur, Entwicklung der visuellen Effekte Vorschau-Animation

Release-Termin: 12.11.2015

 

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THE FINAL GIRLS – Trailer

 
 


 
 

MissVega

(Mehr Kritiken von MISSVEGA gibt es hier zu lesen)

Die Rechte aller Grafiken liegen bei SONY PICTURES HOME ENTERTAINMENT

 
 
 
Ähnche Filme:
 
You Can’t Kill Stephen King (2012)
 
Chuckys Baby (2004)
 
Freddy’s New Nightmare (1994)
 
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Scream 3 (2000)
 
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Filmreview: „Bloody Bloody Bible Camp“ (2012)

Bloody Bloody Bible Camp
 
 
 

BLOODY BLOODY BIBLE CAMP

Story

 
 
 
Es ist 1977 und eine Gruppe bibeltreuer (*hust*) Teenager begibt sich für einige Tage in das fromme „Happy-Day-Bibel-Camp“, dass sich inmitten eines dicht bewachsenen Waldgebietes befindet. Doch an Beten und Beichten ist hier nicht zu denken, denn die gelüstge Rasselbande hat Anderes im Sinn. Schnell sind einige Joints gedreht und Alkohol gekauft, als auch schon eine vermummte Gestalt durchs Geäst schleicht und die Jugendlichen für ihr unchristliches Verhalten mit dem Tode bestraft. Sieben Jahre später, die Morde der sadistischen Nonne Mary Chopper (TIM SULLIVAN) gehören bereits unlängst der Vergangenheit an, wagen sich erneut einige Teens in das sagenumwobene Feriencamp. Trotz ausdrücklicher Warnungen der Einheimischen, lässt sich Pfarrer Richard Cummings (REGGIE BANNISTER) nicht von seinem Vorhaben abbringen, zusammen mit seiner kleinen Herde unerzogener Gören einige nette und erlebnisreiche Tage in dem geheimnisvollen Feriencamp zu verbringen. Unbeirrt richten sich die Jugendlichen häuslich ein, als auch schon der erste unsittliche Teen spurlos verschwindet …
 
 
 


 
 
 

BLOODY BLOODY BIBLE CAMP – Kritik

 
 
 
Als 1971 der erste moderne Teen-Slasher mit dem Titel IM BLUTRAUSCH DES SATANS über die weltweiten Kinoleinwände flimmerte, hatte vermutlich kaum ein ernstzunehmender Filmkritiker mit derart Langlebigkeit dieses Horror-Subgenres gerechnet. Wurde die Popularität des Slasherfilms mit HALLOWEEN – DIE NACHT DES GRAUENS und FREITAG DER 13. maßgeblich gefestigt, so löste der finanziell äußerst lukrative Teen-Slasher in den 80er Jahren einen wahren Horror-Boom aus. Vor allem unter Jugendlichen genossen die teilweise arg derben und billig heruntergekurbelten Filmchen Kultstatus und brachten eine regelrechte Lawine von thematisch ähnlichen Filmen ins rollen. Ob SLEEPAWAY CAMP, THE BURNING oder A NIGHTMARE ON ELM STREET – kaum ein Filmstudio existierte, das nicht auch einige Dollars aus dem bereits totgetrampelten Genre herausschlagen wollte und mehr oder wenige sinnvolle Beiträge ins Kino brachte oder direkt auf VHS veröffentlichte.
 
 
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Der vorliegende Horrorfilm BLOODY BLOODY BIBLE CAMP ist einer dieser Film, der vermutlich perfekt in jene Zeit gepasst hätte und der heute vermutlich nur eingefleischten Nostalgie-Horrorfans ein enthusiastisches Lächeln entlocken dürfte. BLOODY BLOODY BIBLE CAMP gehört zu der Art von Filmen, die sich ehrfürchtig vor den ganz großen Slasher-Klassiker der 70er und 80er verbeugen und versuchen wollen, den naiven aber dennoch liebenswerten Charme der diversen Teenager-in-Angst-Filmchen in das aktuelle Jahrtausend zu transferieren. Anstatt jedoch die bekannten Klischees dieser Filmchen uninspiriert abzuhandeln, versuchte Regisseur VITO TRABUCCO seine Geschichte mit einem gehörigen Augenzwinkern zu versehen, denn BLOODY BLOODY BIBLE CAMP ist kein Film, den man Ernst nehmen sollte. Die Richtung dieser Teenager-Farce ist schnell ergründet und so erweist sich „Das blutige Bibel-Camp“ als eine groteske Mischung aus bekanntem FREITAG DER 13.-Franchise sowie diversen TROMA-Werken der frühen 80er Jahre, ohne jedoch nur annähernd deren Genialität zu erreichen. Dabei stellt sich schnell heraus, dass Trabucco die zugrundeliegenden Klassiker erstaunlich genau studiert haben muss, denn BLOODY BLOODY BIBLE CAMP bietet ein wahrhaftig umfangreiches Sammelsurium bekannter Metapher und Klischees der wegweisendsten Teen-Slasher, die im Schlagabtausch mit Unmengen pubertärer Fäkalwitzchen um die Gunst der Zuschauergunst buhlen wollen. Anfänglich gelingt dem Film das erstaunlich gut. Trotz aller Political Incorrectness und der immensen Anzahl haarsträubender Geschmacklosigkeiten weiß das blutige Bibel Camp mit einer unverbrauchten Frische und erheblichen Kurzweil zu überzeugen. Hierbei gestaltet sich das offensichtlich schlechte Schauspiel der (von mindestens 30jährigen Schauspielern gespielten) überdrehten Teens als unglaublich komisch. Die Absurditäten-Schau wird zudem mit einer reichlichen Priese Slapstick angereichert, welcher nicht selten für einige Schenkelklopfer sorgt. Dass selbst die wenigen Schauspieler am Set einen gehörigen Gaudi gehabt haben müssen fällt direkt ins Gewicht, denn selbst Filmlegende REGGIE BANNISTER (PHANTASM) versprüht einen erfrischenden Ehrgeiz, der sich direkt auf den Zuschauer überträgt.
 
 
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Leider schafft es BLOODY BLOODY BIBLE CAMP nicht, das anfänglich arg ansprechende Tempo konsequent über die ganze Filmlaufzeit zu halten. Nach den ersten Morden dauert es eine geschlagene Stunde, bis Schwester Mary Chopper (übrigens gespielt von TIM SULLIVAN, der sich zuletzt als Regisseur für die Filme CHILLERAMA, 2001 MANIACS verantwortlich zeichnete) ihr blutgieriges Treiben fortsetzen darf. Der enorme Leerlauf und die mangelnde Gag-Rate im Mittelteil des Films stellen hierbei das größtes Manko dieser Horrorparodie dar. Auch wenn einige nackte Tatsachen vor allem männliche Zuschauer vortrefflich munden dürften, so kann BLOODY BLOODY BIBLE CAMP nicht verbergen, dass hier einiges an Potenzial mangels unausgegorenen Drehbuch verschenkt wurde.
 
 
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BLOODY BLOODY BIBLE CAMP ist einer der wenigen Vertreter des Slasherfilms, der gar nicht vertuschen möchte, dass er eigentlich vollkommen hirnrissig ist. Hier werden bekannte Teenager-in-Angst-Klischees aus bekannten Klassikern, wie FREITAG DER 13. und HALLOWEN auf die Schippe genommen und mit reichlich pubertierenden Fäkalhumor gewürzt. Der hirnlose Muskelprotz ist die gesamte Filmlaufzeit über damit beschäftigt, die naive Top-Model-Barbie in die Kiste zu bekommen. Hinzukommt, dass sich der einzelgängerische Außenseiter mit einem reichlich naiven Fettwanst das Zimmer teilen muss und Pfarrer Cummings weniger am Wohl seiner Schützlinge interessiert ist, statt vielmehr unter Drogenkonsum in seinen schwulen Männermagazinen zu blättern. Die bewusst miese Charakterzeichnung birgt einige haarsträubende Stereotypen, die den Film jedoch erfrischend bereichern. Leider reduzieren sich die positiven Ansätze der vollkommen überdrehten Freakshow vorwiegend auf den Anfang des Films. Auch wenn einige Ideen an die goldene Ära des TROMA-Studios erinnern, so schafft es BLOODY BLOODY BIBLE CAMP in leider nur wenigen Momenten die grandiose Kreativität und den gesellschaftskritischen Zynismus der 80er Jahre Kultfilm-Schmiede zu erreichen. Trotzdem, gerade Horrorfilmfans, die eine Vorliebe für vollkommen sinnentleerten Trash besitzen, dürften an dem vorliegenden Nonsens vermutlich ihre helle Freude haben. Zum unübersehbaren Overacting der Protagonisten gesellen sich vollkommen superbe (handgemachte!) Splatterszenen, die trotz aller Liebe zum Detail eher ein lauthalses Lachen entlocken können, als markerschütternde Abscheu!
 
 
 


 
 
 

BLOODY BLOODY BIBLE CAMP – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
Herrlich trashige und bewusst überzogen inszenierte Persiflage der gesamten Slasher-Werke der 80er Jahre, die bei weitem besser ist, als einige ernste und aktuelle Vertreter der Teenager in Angst-Filme.
 
 
 


 
 
 

BLOODY BLOODY BIBLE CAMP – Zensur

 
 
 
Aufgrund vollkommen übertriebener Splatterszenen, hat BLOODY BLOODY BIBLE CAMP hierzulande eine Freigabe mit rotem FSK-Flatschen erhalten. Diese ist ungeschnitten – aber erst für Volljährige geeignet.
 
 
 


 
 
 

BLOODY BLOODY BIBLE CAMP – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) I-ON New Media GmbH (Blu-ray im KeepCase)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Bloody Bloody Bible Camp; USA 2012

Genre: Horror, Splatter, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Keine

Bild: 1.85:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 91 Min.

FSK: Keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: KeepCase mit Wendecover

Extras: Trailer, Trailershow, Featurette, Making of, Slide Show

Release-Termin: 23.03.2018

 

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BLOODY BLOODY BIBLE CAMP – Trailer

 
 
 


 

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(Rechte für Grafiken liegen bei I-ON NEW MEDIA)

 
 
 
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