Filmkritik: „Warte, bis es dunkel wird“ (2014)

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WARTE, BIS ES DUNKEL WIRD

Story

 
 
 
66 Jahre nach einem verheerenden Amoklauf durch das verschlafene Städtchen Texarkana ist der Phantom-Killer zurück. Er heftet sich an die Fersen der hübschen Jami (Addison Timlin), die mit der Polizei zusammenarbeitet, um dem blutdurstigen Mörder das Handwerk legen zu können …

 
 
 


 
 
 

WARTE, BIS ES DUNKEL WIRD – Kritik

 
 
 
Was wäre das Horror-Genre ohne seine Remakes, die seit einigen Jahren in regelmäßigen Abständen und auf Hochglanz poliert in die Lichtspielhäuser gebracht werden. Mittlerweile wurde bereits alles neu verfilmt, was im Horrorfilm Rang und Namen hat, so dass sich nun sogar weniger bekannte Klassiker einer Frischzellenkur unterziehen müssen, damit Kasse gemacht werden kann. Nicht immer ist ein Remake angebracht, jedoch gerade dann von Nöten, wenn Filme bereits zur Zeit ihres Erscheinens von Presse und Fans verrissen wurden und eine Neuinterpretation Sinn macht.
 
ALFONSO GOMEZ-REJON (einer der Regisseure der beliebten AMERICAN HORROR STORY) macht es richtig. Er ist nicht an der cineastischen Vergewaltigung liebgewonnener Kult-Werke interessiert. Stattdessen nimmt sich der Filmemacher mit THE TOWN THAT DREADED SUNDOWN triviales Schmuddelkino zur Brust, das schon im Jahr 1976 nicht sonderlich unterhaltsam gewesen ist. Trotzdem kam der Streifen zu fragwürdigen Ruhm, weil DER UMLEGER (so der damalige deutschen Filmtitel) in den Anfangsjahren des berüchtigten Stalk’n-Slash-Genres in die Kinos gebracht wurde und pseudo-dokumentarisch das auswertete, was sich Ende des Zweiten Weltkriegs tatsächlich im amerikanischen Texarkana zugetragen hat. Dort trieb im Jahre 1946 ein Serienkiller sein Unwesen, der als das PHANTOM VON TEXARKANA für fünf kaltblütige Morde verantwortlich gemacht wurde und bis heute nicht gefasst werden konnte.
 
Der Neuaufguss – der eher Sequel statt Neuverfilmung ist – kommt unter dem Titel WARTE, BIS ES DUNKEL WIRD in die Multiplexe und ist keines dieser uninspirierten Remakes, deren Vorlage für ein junges Filmpublikum aufbereitet werden musste, um den Kids möglich hinterlistig das magere Taschengeld abknöpfen zu können. Vielmehr findet GOMEZ-REJON einen cleveren Spagat zwischen Remake, Fortsetzung und Neuanfang, ohne dabei das aus heutiger Sicht eher trashig wirkende Original aus den Augen zu verlieren, das in seiner makellosen Neuverfilmung auf ganz besonderer Weise gehuldigt wird. Der Regisseur nimmt sich die Freiheit und spinnt die Geschehnisse über ein viertel Jahrhundert nach dem historischen Kriminalfall weiter. Mittlerweile hat sich das tragische Ereignis zu einer Art Fest entwickelt, das alljährlich an Halloween von den Bewohnern der Stadt Texarkana gefeiert wird, um den Ermordeten zu gedenken, die durch die Hand des Phantoms ein grausiges Ende gefunden haben. In Autokinos wird der von CHARLES B. PIERCE gedrehte Originalfilm vorgeführt und bitterböse Streiche lassen die schrecklichen Geschehnisse von einst nicht in Vergessenheit geraten. Auch Jami (ADDISON TIMLIN) zieht es mit ihrem Freund in eines dieser Freilichtkinos, in welchem zum Ehrentag der Morde die zigste Wiederholung des UMLEGERS über die Leinwand flimmert. Doch ganz geheuer sind der adretten Brünetten die Mordszenen des Films nicht, so dass sie sich mit dem Liebsten in den Wald zurückzieht, um dort etwas fummeln zu können. Eine folgenschwere Entscheidung, denn kaum sind die beiden bei der Sache werden sie von einem maskierten Fremden überfallen, der mit Boyfriend Corey kurzen Prozess veranstaltet. Zurück bleibt eine traumatisierte Jami, die den Bewohnern des Ortes eine Nachricht überbringen soll: Das Phantom ist zurück.
 
Man muss kein Horrorexperte sein, um erahnen zu können, dass die Neuverfilmung von THE TOWN THAT DREADED SUNDOWN um Längen besser sein muss, als die unbeholfene Vorlage aus den 70ern. Letztere flimmert hier in kurzen Ausschnitten über die Mattscheibe, damit unwissende Horrorfans auch mal sehen, wie manch Mordszene damals inszeniert wurde. Regisseur ALFONSO GOMEZ-REJON integriert beeindruckend ehrwürdig das Original in seine Handlung, ohne darüber zu urteilen, dass PIERCES Vorwerk für heutige Maßstäbe ganz schön ermüdender Schlitzer-Quatsch ist und nicht umsonst Jahrzehnte in den hinteren Regalen der Videotheken sein Dasein fristen musste. Vielmehr beweist der Filmemacher Mut zum Zitat, denn sein schlitzfreudiger Killer imitiert die Morde aus der Originalverfilmung nach, geht aber bei sein Feldzug reichlich rabiater zur Sache, was ohne Zweifel deutsche Zensurwächter aufmerksam machen dürfte. Mit unterschiedlichem Mordwerkzeug arbeitet sich der Kartoffelsack-Killer von Opfer zu Opfer und zieht eine blutrote Spur der Verwüstung nach sich, deren Verlauf sich jedoch ab Filmmitte von der Vorlage trennt und eigene Wege geht.
 
Konventionell geht immer, denn auch GOMEZ-REJON scheut nicht davor, sich den altbekannten Regeln moderner Slasher-Filme zu bedienen. Vom Final-Girl bis hin zu Teenagern, die erst Sex haben und danach sterben müssen werden alle bekannten Klischees des gängigen Teenager-in-Angst-Kinos abgeklappert. Das ist zwar wenig originell; im Gegensatz zu Meuchel-Kollegen wie JASON VOORHEES (FREITAG DER 13.) oder VICTOR CROWLEY (HATCHET) werden die Momente des maskierten Phantoms ziemlich verstörend in Szene gesetzt, dessen brutale Abschlachtorgien von pumpenden Bässe begleitet werden und Zuschauer tief in den Filmsessel rutschen lassen. Zurück zu den alten, dreckigen Oldschool-Slashern der 80er – WARTE, BIS ES DUNKEL WIRD schafft das mit Bravour. AMERICAN HORROR STORY-Macher ALFONSO GOMEZ-REJON bringt kompromisslosen und ernsthaften Stalk’n-Slash-Horror auf die heimischen Bildschirme, der nicht einfach zu verdauen ist und jeglichen Spaß missen lässt. Die Kulisse ist dreckig und der Ton rau; Filmfans der härteren Filmgattung dürfte das freuen, schließlich beinhaltet WARTE, BIS ES DUNKEL WIRD all das, nach was die sich gierig die Finger lecken.
 
 
 


 
 
 

WARTE, BIS ES DUNKEL WIRD – Fazit

 
 
 
7 Punkte Final
 
 
 
Hart, dreckig und kompromisslos. WARTE, BIS ES DUNKEL WIRD (OT: THE TOWN THAT DREADED SUNDOWN) ist kein Film für Sensibelchen. Auch wenn die Identität des Killers in diesem Reboot-Remake-Fortsetzungsgebräu durch einen lächerlichen Kartoffelsack geheim gehalten wird, ist dessen Vorgehen mindestens genauso kaltblütig wie das der legendären Kult-Schlitzer JASON, MICHAEL & CROMESKULL. AMERICAN HORROR STORY-Macher ALFONSO GOMEZ-REJON hat hier eine Hommage an das dreckige Stalk’n-Slash-Genre gedreht, das durch harte Slasher der 80er populär geworden ist und selbst heute noch seine Fans findet. Für genau die hat der Regisseur diesen Film gemacht, welcher übrigens zu jenen Remakes gehört, die bei Weitem besser sind, als deren Vorlage. Wer deftigen Holzhammer-Horror mag wird diesen Film lieben – Zartbesaitete sollten Abstand nehmen!
 
 
 


 
 
 

WARTE, BIS ES DUNKEL WIRD – Zensur

 
 
 
WARTE, BIS ES DUNKEL WIRD ist keine leichte Kost. Es werden Köpfe abgeschlagen, Körper zerteilt und der Killer schlachtet ziemlich skrupellos Opfer mit dem Messer vor der Kamera ab. Zudem wird der Film um blutige Einschußwunden bereichert. Groteskerweise erhielt WARTE, BIS ES DUNKEL WIRD eine Jugendfreigabe in ungeschnittener Form. Aufgrund der sehr schaufreudigen Gewaltakte doch schon äußerst verwunderlich. Die FSK hat den Film bereits für Zuschauer ab 16 Jahren freigegeben.
 
 
 


 
 
 

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(c) Tiberius Film (AMAZON-exklusives Steelbook mit Remake und Originalfilm als BD/DVD – streng limitiert)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: The Town that Dreaded Sundown; USA 2014

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch (DTS-HD MA 5.1), Englisch (DTS-HD MA 5.1)

Untertitel: Deutsch

Bild: 2.35:1 (1080/24p Full HD)

Laufzeit: ca. 86 Min.

FSK: FSK 16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: KeepCase mit Wechselcover | Limitiertes Steelbook inkl. Originalfilm „Der Umleger“

Extras: KeepCase: Trailer, Trailershow, Interviews, B-Roll | Im Steelbook zusätzlich neben den Extras aus der KeepCase-Fassung: Originalfilm „Der Umleger“ mit diversen filmbezogenen Extras zum Originalfilm aus dem Jahre 1976

Release-Termin: 03.09.2015

 

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WARTE, BIS ES DUNKEL WIRD – Trailer

 
 


 
 

Marcel Demuth (Hellraiser80)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
The Town That Dreaded Sundown (1976)
 
Freitag der 13. – Jason kehrt zurück (1981)
 
Seed 2 (2014)
 

Filmreview: „Der letzte Exorzismus 2“ (2013)

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DER LETZTE EXORZISMUS 2

Story

 
 
 
Nell (Ashley Bell), die Farmerstochter aus dem ersten Teil, hat die Dämonenbeschwörungen überlebt, kann sich aber an die mysteriösen Vorfälle nicht mehr erinnern. In einem Wald wird das verstörte Mädchen aufgefunden und wenig später in ein Frauenhaus gebracht, wo es unter der Obhut des Therapeuten Frank Merle (Muse Watson) lernen soll, ein geregeltes Leben zu führen. Das gelingt anfänglich auch mit erstaunlicher Selbstsicherheit. Die 17-jährige Waise beginnt Kontakte zu gleichaltrigen Zimmergenossinnen zu knüpfen, verliebt sich in Chris (Spencer Treat Clark) und findet als Zimmermädchen in einem Hotel Arbeit. Doch der vermeintlich besiegte Dämon Abalam scheint nicht endgültig vernichtet zu sein. Immer wieder verspürt Nell die unheilvolle Präsenz der bösartigen Kreatur und wird von seltsamen Visionen geplagt. Bald schon muss sie erkennen, dass der Dämon aus der Vergangenheit allgegenwärtig ist und nichts Gutes im Schilde führt …
 
 
 


 
 
 

DER LETZTE EXORZISMUS 2 – Kritik

 
 
 
Drei Jahre ist es nun schon her, dass das lukrative Found-Footage-Prinzip im Exorzistenfilmgenre Einzug hielt. Von ELI ROTH (HOSTEL, 2002) produziert, entwickelte sich DER LETZTE EXORZISMUS (2010) zum Publikumsliebling. Der vom Hamburger Regisseur DANIEL DAMM inszenierte Gruseltrip kostete magere zwei Millionen Dollar und konnte weltweit über 70 Millionen in die Kassen spülen. Bei einem solchen Erfolg ließ eine Fortsetzung natürlich nicht auf sich warten. DER LETZTE EXORZISMUS 2 (2012) knüpft nahtlos an die Geschehnisse des Vorgängers an, verzichtet dabei aber vollkommen auf dessen dokumentarisch protokollierte Wackelkameraperspektive. Stattdessen werden die Geschehnisse mit den Mitteln eines Erzählfilmes geschildert, was bei Gegnern der Found-Footage-Werke sicherlich Zuspruch findet. Trotzdem; ob dieser abrupte stilistische Wandel der Filmreihe dienlich sein wird, bleibt abzuwarten. Bereits in der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass derart mutige Entscheidungen oftmals auf wenig Gegenliebe stoßen. So wurde die Fortsetzung zum erfolgreichsten Indie-Film aller Zeiten THE BLAIR WITCH PROJECT (1999) zu einem überraschenden Flop und konnte mit ihren düsteren Hochglanzbildern nicht einmal annähernd an den Erfolg anknüpfen, den kurze Zeit zuvor das verwackelte, amateurhafte Original verbuchen konnte.
 
Gleiches Schicksal dürfte nun auch DER LETZTE EXORZISMUS 2 erleiden. Denn so wirklich innovativ, reißerisch und effekthascherisch wie der drei Jahre zuvor abgedrehte Erstling kommt die Fortsetzung leider nicht daher. Stattdessen haben sich die Macher des Sequels dazu entschlossen, aus dem doch sehr spannenden Wackelcam-Schocker ein eher ruhig erzähltes Drama werden zu lassen, das mit einigen mystischen Elementen bereichert wurde. So wird die Geschichte aus der Sicht der Farmerstochter Nell geschildert, die nach den schrecklichen Erlebnissen des ersten Teils versucht, sich ein neues Leben aufzubauen. Lobenswerterweise hat man sich für die Besetzung erneut für die ASHLEY BELL (THE DAY, 2010) entschieden, der nun deutlich mehr Spielfläche eingeräumt wird und die in der Fortsetzung auf allzu gelenkige Körperverdrehungen verzichten darf. Dass BELL, trotz mangelnder Filmerfahrung, eine durch und durch hervorragende Schauspielerin ist, wird auch in der DER LETZTE EXORZISMUS 2 deutlich. Ihr Leiden wirkt echt und markerschütternd, ihre Unsicherheit stets authentisch. Parallelen zur von SISSY SPACEK gegebenen Rolle der CARRIE (1976) sind unverkennbar, wobei man sich als Zuschauer bei derart talentreicher Schauspielkunst eigentlich fragt, warum ASHLEY BELL nicht direkt für die Titelrolle der amoklaufenden Außenseiterin im anstehenden CARRIE-Remakes besetzt wurde.
 
Wie bereits bei den zahlreichen Exorzismus-Filmen der letzten Jahre steht auch in DER LETZTE EXORZISMUS 2 ein Mädchen im Mittelpunkt, das sich mit allerlei seltsamen Vorkommnissen konfrontiert sieht und sich am Ende durch eine graphische Teufelsaustreibung quälen muss, wobei dem Film die wirklich hervorstechenden Ideen fehlen. Da donnern Krähen als Vorbote des Unheils gegen die Fenster einer Kirche, unsympathische Figuren erleiden unvorhersehbare Epilepsieanfälle und gemeine Visionen spielen der Titelheldin bitterböse Streiche. Hat man alles bereits unzählige Male in diversen Vertretern dieses Subgenres gesehen und entlockt auch hier dem Zuschauer nur ein müdes Lächeln. Während der kanadische Regisseur ED GASS-DONNELLY in der ersten Hälfte des Öfteren ein durchaus geschicktes Gefühl für spekulative Schockeffekte an den Tag legt und der Protagonistin eine zugängliche und dennoch spannende Entwicklung widmet, ist ihm wenig später vermutlich die Muse abhanden gekommen und der Film tritt auf der Stelle. Was folgt, sind die altbekannten Klischees, die das Exorzisten-Genre seit jeher so berüchtigt gemacht haben. Allerdings wird der Filmfreund das Gefühl nicht los, man hätte krampfhaft wahllos hanebüchene Szenen aneinandergefügt, um überhaupt auf Spielfilmlaufzeit zu kommen.
 
Als würdige Fortsetzung lässt sich DER LETZTE EXORZISMUS 2 nicht betiteln. Der gute Beginn geht aufgrund des ideenlosen Plots flöten. Das Sequel tritt so in die Fußstapfen unzähliger uninspirierter Fortsetzungen. Warum man jedoch die Fans des Erstlings dadurch vergrault, sich gegen eine Weiterführung des Found-Footage-Stils zu entschließen, dürfte wohl auf ewig unergründet bleiben. Das Resultat schaut zwar durchweg hochwertiger aus als die Vorlage; inhaltlich ist der Film trotzdem so leer, wie eine aufgefutterte Tüte Chips! Da hilft es dem Horror-Drama letztendlich auch nicht, dass DER LETZTE EXORZISMUS 2 in den letzten wenigen Minuten vor Ende noch einmal so richtig böse sein will und den Turbo anwirft.
 
 
 


 
 
 

DER LETZTE EXORZISMUS 2 – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
 
Schockgefülltes Exorzistenfilmchen mit guter Besetzung. Leider mangelt es der Inszenierung an frischen Ideen, so dass DER LETZTE EXORZISMUS 2 so unnötig ist wie eine Grippe im Sommer!
 
 
 


 
 
 

DER LETZTE EXORZISMUS 2 – Zensur

 
 
 
Bis auf einen Kehlenschnitt gibt es hier keine nennenswerten Gewaltakte zu sehen. Deshalb ist DER LETZTE EXORZISMUS – THE NEXT CHAPTER frei ab 16 Jahren.
 
 
 


 
 
 

DER LETZTE EXORZISMUS 2 – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: The Last Exorcism 2: The Beginning of the End; USA 2013

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch und Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 2.40:1 (1920x1080p)

Laufzeit: ca. 89 Min.

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wendecover

Extras: Interview mit Produzent Eli Roth, Interview mit Ashley Bell, Trailer, Trailershow

 
 
 
Dass DER LETZTE EXORZISMUS: THE NEXT CHAPTER an den Kinokassen nicht so der Reißer gewesen sein muss, macht sich vor allem an der etwas knausrigen Blu-ray-Umsetzung bemerkbar. Zwar findet sich Bild und Ton auf einem beachtlich hochwertigen Niveau; bei den Extras sieht es jedoch etwas mau aus. Es wird gerade einmal ein Interview mit ELI ROTH (11:14 min) geboten, der munter über die Realisierung des Sequels plaudert und erklärt, dass er für diesen Film als Produzent tätig gewesen ist. Ebenso bekommt der Zuschauer ein Interview mit der Hauptdarstellerin ASHLEY BELL (12:25 min) zu sehen, die mit beachtlicher Intensität Protagonistin Nell Sweezer im Film verkörpert. Dass mit Filmschnipseln unterlegtem Hauptmenü schaut zwar durchaus stimmig aus, weitere nennenswerte Extras findet der Filmfreund hier nicht. Immerhin darf sich der Filmfreund an weiteren Trailern erfreuen. Neben dem Trailer zum Hauptfilm (01:02 min), betreibt Rechteinhaber STUDIOCANAL noch etwas Eigenwerbung mit fünf weiteren Trailern aus dem eigenen Filmfundus. Alles Extras liegend in hoher Auflösung vor und wurden zudem mit deutschen Untertiteln versehen. Zudem darf sich der Sammler über ein Wendecover freuen. Wer wissen mag, wie die Geschichte rund um Heldin Nell weitergesponnen wird, sollte DER LETZTE EXORZISMUS: THE NEXT CHAPTER vielleicht vorher erst einmal leihen. Denn ein wirkliches Must-Have ist die vorliegende Heimkinoauswertung des Streifens leider nicht.
 
 

Der letzte Exorzismus – The Next Chapter [Blu-ray] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

DER LETZTE EXORZISMUS 2 – Trailer

 
 


 
 

Hellraiser80/ Marcel Demuth

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Possession – Das Dunkle in Dir (2012)

Besessen – Der Teufel in Mir (2012)

Apartment 143 (2011)

Der Exorzismus von Emily Rose (2005)

The Rite – Das Ritual (2011)

Der Exorzist (1973)