Filmkritik: „Gate – Die Unterirdischen“ (1987)

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GATE – DIE UNTERIRDISCHEN

(THE GATE)

Story

 
 
 

Der vierzehnjährige Glen entdeckt im Garten unter einem Baum eine Öffnung, die ziemlich tief herunterzuführen scheint. Dort findet er Kristalle, die er mit ins Haus nimmt. Was der kleine Metalhead nicht weiß: Er hat nicht weniger als das Tor zur Hölle geöffnet, deren dämonische, ungefähr igelgroße Bewohner sich jetzt auf den Weg durch den Garten machen. Die Welt an der Oberfläche wartet auf Eroberung.

 
 
 


 
 
 

GATE – Kritik

 
 
 
Und wie er das titelgebende Tor öffnet! Donnerknispel! Da wird zuerst eine Metal-LP rückwärts abgespielt – was damals eine ernsthaft in Talkshows und Gerichtsverhandlungen debattierte Angst der Erwachsenenwelt vor dem Abgleiten des Nachwuchses in den Satanismus darstellt – und dann auch noch ein Haustier verbuddelt. Das reicht seinerzeit als Erweckungsritual. Eine gruselige Vorstellung.
 
 
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Man muss es einfach so sagen: Tibor Takaczs ist irgendwo ein faszinierender Regisseur. Der gebürtige Ungar hat einige richtig wilde Trashfilme auf dem Kerbholz. Filme, die man sich zu Videothekenzeiten einfach gerne reingepfiffen hat. Betrunken. Nach Ausflügen ins seriöse Fach (Fernseh-Regie bei größeren Projekten) gibt er ab 2000 wieder alles und schenkt dem Genrepublikum Gurkenkeulen wie MOSQUITO MAN und ICE SPIDERS. Sein essentieller Eintrag ins große Lexikon des Horrorfilms bleibt aber GATE – DIE UNTERIRDISCHEN, seinerzeit erst die dritte Regiearbeit des Mannes.
 
 
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Das kanadische Kultfilmchen mit dem späteren Schönlings-Darsteller Stephen Dorff in der irgendwie doch mördercoolen Loser-Hauptrolle orientiert sich an wilden Effekt-Ballereien wie POLTERGEIST oder wirkt wie die Extended Version einer Episode der Serie UNGLAUBLICHE GESCHICHTEN von den gleichen Machern. Schlecht ist das gewiss nicht! In seiner Aufstellung des Kampfs von kindlichen Helden gegen die unbekannte Horrormacht ist GATE – DIE UNTERIRDISCHEN in wirklich allerbester Gesellschaft. Was in den Achtzigern neben GATE etwa die MONSTER SQUAD ist, feiert in der Gegenwart sein Comeback mit STRANGER THINGS oder Stephen Kings ES. Hier wie dort sind die jugendlichen Verteidiger der Welt eigentlich gar nicht so recht Material für schmackige Heroengesänge. Im Gegenteil – werden diese Kids doch grundsätzlich als vergleichsweise unattraktiv, unakzeptiert und insgesamt uncool portraitiert. Eben genau so, wie es bei ES und dem dort gezeigten „Club der Verlierer“ in Vollendung dargestellt wird. Das Publikum, also die jungen, nicht coolen Monster-Kids und Hard-Rock-Hörer, Star-Trek-Geeks und Rollenspieler, sollen sich verlässlich in den Charakteren auf der Leinwand wiedererkennen können. Viel Fantasie ist dann auch nicht mehr nötig, um in den Mächten, mit welchen es die jungen Protagonisten zu tun bekommen, auch die ständige Bedrohung durch die reale Welt derer zu erkennen, die sie nicht verstehen kann: Eltern, Lehrer, mobbende Sportler und Schul-Bullies.
 
 
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Wie in den Jahren der GREMLINS, CRITTERS, GHOULIES und anderer Kollegen von Ungetümen im Spielzeugfigurenformat en vogue, sind auch die Einwohner der unterirdischen Dämonenwelt von deutlich puppenhafter Statur. Eine Reihe originalgetreuer Merchandise-Monster lässt leider noch auf sich warten.
 
 
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GATE – Fazit

 
 
 
8 Punkte Final
 
 
 
Toller Eighties-Monsterfilm, der die noch heute funktionierende und gern gezeigte Schlacht jugendlicher Verlierer gegen finstere Mächte wunderbar zum Leben erweckt. Zukunfts-Schmierlappen Stephen Dorff ist mit 14 noch sympathisch und spielt zeitlos gut.
 
 
 


 
 
 

GATE – Zensur

 
 
 
Alle Fassung zu GATE – DIE UNTERIRDISCHEN waren bisher ungeschnitten frei ab 16 Jahren. Das traf auf die VHS ebenso wie diverse DVD-Auswertungen zu. Natürlich hat sich das auch im HD-Zeitalter nicht geändert. THE GATE (Originaltitel) ist hierzulande auf Blu-ray ungeschnitten und besitzt einen blauen FSK16-Sticker.
 
 
 


 
 
 

GATE – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) NSM Records (Blu-ray KeepCase)

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(c) NSM Records (limitiertes Mediabook – Cover A – auf 333 Stück limitiert)

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(c) NSM Records (limitiertes Mediabook – Cover B – auf 333 Stück limitiert)

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(c) NSM Records (limitiertes Mediabook – Cover C – auf 333 Stück limitiert)

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(c) NSM Records (limitiertes Mediabook – Cover D – auf 222 Stück limitiert)

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(c) NSM Records (limitiertes Mediabook – Cover D – auf 222 Stück limitiert)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: The Gate; USA 1987

Genre: Horror, Klassiker, Grusel

Ton: Englisch DTS-HD MA 2.0, Deutsch DTS-HD MA 2.0

Untertitel: Deutsch, Englisch

Bild: 1.85:1 (1080p)

Laufzeit: ca. 85 Min.

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wechselcover | Mediabook

Extras: Zwei Audiokommentare, deutscher Trailer, Originaltrailer, Teaser & Trailer, TV-Spots, Gate 2 Trailer, The Gate: Unlocked, Minion Maker, From Hell it came, The Workman speaks, Made in Canada, From Hell: The Creatures and Demons of The Gate, Gatekeepers, Making of, Storyboard Bildergalerie, Hinter den Kulissen Bildergalerie | zusätzlich im Mediabook: 16-seitiges Booklet mit Text von Nando Rohner und den Film auf DVD

Veröffentlichung: Mediabook: 05.10.2018 | KeepCase: 27.03.2020

 
 
NSM hat 2018 drei limitierte Mediabooks mit zusätzlichem Booklet zum Film veröffentlicht. Seit März 2020 kann man GATE – DIE UNTERIRDISCHEN auch in Deutschland als Blu-ray im KeepCase im Handel erwerben und muss keine Umwege über das deutschsprachige Ausland in Kauf nehmen. Die darin enthaltene Filmfassung ist selbstverständlich ungeschnitten.
 
 

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Gate – Die Unterirdischen [Mediabook – Cover C] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

Gate – Die Unterirdischen [Mediabook – Cover D] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

Gate – Die Unterirdischen [Mediabook – Cover E] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 
 


 
 
 

GATE – Trailer

 
 


 
 
 

Christian Ladewig

(Die Rechte aller verwendeten Bilder und fürs Packshot liegen bei NSM Records)

 
 
 
Ähnliche Filme:
 
The Gate – Das Tör zur Hölle (1990)
 
Ghoulis (1985)
 
The Hole – Wovor hast Du Angst? (2009)
 
Gremlins – Kleine Monster (1984)
 

Filmkritik: „Leatherface – The Source of Evil“ (2017)

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LEATHERFACE – THE SOURCE OF EVIL

(LEATHERFACE)

Story

 
 
 

Der hier besprochene LEATHERFACE hat nichts mit den neueren Chainsaw-Teilen aus dem MICHAEL-BAY-Universum am Hut. Hier wird die Vorgeschichte zum kultigen Originalfilm von TOBE HOOPER erzählt, der im Jahr 1974 den ersten Streifen der legendären Reihe inszeniert hat. Darin wird dem Zuschauer erklärt, wie sich der kleine Jed Sawyer in das bestialische Monster Leatherface verwandelt.

 
 
 


 
 
 

LEATHERFACE – Kritik

 
 
 
Und wieder wird eine Ikone des modernen Horrorfilms entmystifiziert. Was bereits mit dem unaufhaltsamen Monstrum MICHAEL MEYERS aus HALLOWEEN und der heimtückischen Kreatur aus ALIEN wenig eindrucksvoll fürs Kino aufbereitet wurde, muss nun auch Filmkiller LEATHERFACE aus dem berüchtigten TEXAS CHAINSAW MASSACRE über sich ergehen lassen. Dessen Jugendjahre werden nun ausführlich von den französischen Regisseuren JULIEN MAURY und ALEXANDRE BUSTILLO unter die Lupe genommen, die sich seit dem kontroversen Terrorhit INSIDE mit deftigem Gewalthorror gut auskennen. Leider zeigt sich im Falle von LEATHERFACE mal wieder, dass die Qualität von Horrorfilmen durch möglichst lang und häufig zelebrierte Gewalt nicht unbedingt gesteigert wird. LEATHERFACE hat davon zwar reichlich; blickt man aber tiefer bekommt man das kalte Grausen. Da fragt man sich doch glatt, was die beiden Filmemacher für ein Drehbuch gelesen haben. Schenkt man nämlich Interviews Glauben, war das französische Regie-Duo so angetan von der Vorgeschichte, dass sie es kaum erwarten konnten den Film zu drehen. Offenbar hat man da wohl ein anderes Drehbuch in den Händen gehabt. Was man nämlich mit LEATHERFACE auf Zelluloid gebannt hat, ist weit weg von gut. Ob da wohl das Produktionsstudio Einfluss gehabt und die Visionen der Filmemacher zunichte gemacht hat? Angesichts der verspäteten Veröffentlichung und einem gestrichenen Kino-Release kann man davon ausgehen, dass man vom fertigen Produkt nicht sonderlich überzeugt gewesen ist.
 
 
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LEATHERFACE entführt den Zuschauer nach Texas. Im Jahr 1955 feiert dort der kleine Jed Sawyer seinen Geburtstag und wird von der Familie zum ersten Mord mit einer Kettensäge angestiftet. Weil der Junge noch unbeholfen agiert, muss Opa nachhelfen. Doch es kommt noch schlimmer. Wochen später kommt es in einer Scheune zu einem folgenschweren Vorfall. Die Tochter von Texas Ranger Hal Hartman (STEPHEN DORFF) wird dort vom gewissenlosen Nachwuchs der Kannibalenfamilie bestialisch ermordet, so dass der Vater des Opfers Rache schwört. Was folgt, ist für die heranwachsenden Jed Sawyer kein Zuckerschlecken. Weil Mutter Verna in ihrer Erziehung versagt hat, wird ihr der Sohn weggenommen und in ein Sanatorium für Problemkinder gesteckt. Zehn Jahre später ist Jed Sawyer zu einem attraktiven Mann herangewachsen. Nun fordert Mutter Verna mit Hilfe eines Anwalts Besuchsrecht ein. Dies wird ihr verständlicherweise verwehrt, was das Familienoberhaupt aber nicht davon abhält den Sohn auf eigene Faust in der Anlage zu suchen. Kein guter Tag für die Angestellten der Einrichtung. Weil die Mutter des berüchtigten Sawyer-Clans bei Ihrer Suche nach dem Sohnemann gegen jegliche Sicherheitsauflagen verstößt, bricht in der Klinik das Chaos aus. Es kommt zu einer Revolte der inhaftierten Jugendlichen, die letztendlich fliehen können. Darunter auch: Jed Sawyer.
 
 
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Wer LEATHERFACE folgen möchte, muss zwingend den Verstand ausschalten. Was Drehbuchautor SETH M. SHERWOOD nämlich hier zu Papier gebracht hat, ist jenseits von Gut und Böse. Entweder hat der gute Mann nicht legale Substanzen geraucht oder sich den Verstand mit Alkohol benebelt. Anders lässt sich der intelligenzhemmende Blödsinn nicht erklären, der dem Zuschauer nun mit LEATHERFACE zugemutet wird. Hier wird auf Biegen und Brechen nach Erklärungen gesucht, die erläutern sollen wie es dazu kam, dass der mit Menschenhaut maskierte Killer aus dem von TOBE HOOPER geschaffenen TEXAS CHAINSAW MASSACRE-Universum zur unberechenbaren Bestie wurde. Das Resultat ist haarsträubend. Wohl auch deshalb, weil es reichlich konstruiert und unglaubwürdig ist – Logiklöcher und Plotungereimtheiten gibt es inklusive. Statt das Hauptaugenmerk auf den Filmhelden und dessen Verwandlung zu richten, stehen Nebenfiguren im Mittelpunkt. Die sind dafür da, um die Geschehnisse im Blut zu ersäufen. Generell ist Gewalt hier – wer hätte auch etwas anderes erwartet – der eigentliche Star des Films. Bereits in der Neuverfilmung zum Terrorklassiker von 2003 wurden dazu erste Weichen gestellt. So bekam das Kettensägen-Franchise durch Regisseur MARCUS NISPEL nicht nur einen neuen, düsteren Anstrich, auch hinsichtlich Gewalt wurde groß aufgefahren, was Zensurwächter schlaflose Nächte bereitete. Die hatten auch mit dem neusten Ableger der Reihe so gar keinen Spaß. In Deutschland musste daher zur Schere gegriffen werden und das nicht ohne Grund, denn LEATHERFACE strotzt nur vor zwanghaft eingestreuter Gewaltausbrüche, die generell den Anschein machen, als müsste man der nach Blut lechzenden Fangemeinde irgendwie gerecht werden. So bietet jede noch so banale Situation kontroversen Zündstoff. Da fliehen gewaltbereite Jugendliche aus einer psychiatrischen Anstalt und verstecken sich in einem leerstehenden Wohnwagen. Dort finden sie die verweste Überreste des Besitzers jener Unterkunft. Weil das allein nicht ausreicht, um zu schockieren, musste nachgeholfen werden. Deshalb müssen zwei der Teenager die modernden Knochen der Leiche in ihre Sexspiele mit einbeziehen. Ein Sinn dahinter bleibt verborgen. Freunde fragwürdiger Exploitation und Gewaltfans wird’s dennoch freuen.
 
 
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Unterm Strich ist LEATHERFACE nichts, das Nachdruck verleiht. Der Film ist grob und hart. Darüber hinaus bleibt aber nichts im Gedächtnis hängen, das sich von ähnlichen Streifen dieser Art abheben könnte. Weil der eigentliche Antiheld des Films im Zuge dummer Gewaltausbrüche verblasst ist dieser Brutalo-Blödsinn eine herbe Enttäuschung für jene, die mit den mehr oder weniger gelungenen Fortsetzungen des TEXAS CHAINSAW MASSACRE aufgewachsen sind. Dennoch wird das vermutlich kein Grund sein, weitere Ableger folgen zu lassen. Die werden mit Sicherheit kommen – ob man es will oder nicht.
 
 
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LEATHERFACE – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
 
Haarsträubendes Blut-Chaos wirr erzählt. Mit LEATHERACE bekleckern sich die Franzosen JULIEN MAURY und ALEXANDRE BUSTILLO nicht gerade mit Ruhm. Der Film beginnt als Psychiatriethriller, verwandelt sich anschließend zum blutigen Roadmovie und findet erst in den letzten Minuten zu eigentlicher Stärke zurück, durch die das TEXAS CHAINSAW MASSACRE bekannt geworden ist. Die Verwandlung von LEATHERFACE zum unberechenbaren Monster ist unglaubhaft und auch nicht gerade ausführlich. Der Grund: hier stehen andere Figuren im Mittelpunkt und der eigentliche Filmheld kommt zu kurz. Statt sich von bekannten Pfaden zu distanzieren und wirklich mal die Jugendjahre des Serienkillers und dessen moralischen Abstieg zu beleuchten, setzt der Film erst mit der Volljährigkeit des Kettensägenmörders ein und überschlägt sich mit sinnloser Gewalt. Was bleibt ist ein unnötiges Sequel, das eigentlich niemand braucht und Fans der Reihe vor den Kopf stößt. Letztere werden gerade wegen unglaubhafter Erklärungsversuche so ziemlich enttäuscht über das sein, was Drehbuchautor SETH M. SHERWOOD mit der geliebten „Lederfresse“ angestellt hat. Manchmal ist es eben besser, wenn man das Analysieren von Filmmonster unterlässt damit ihnen nicht der Schrecken geraubt wird.
 
 
 


 
 
 

LEATHERFACE – Zensur

 
 
 
Die Bildsprache in LEATHERFACE ist hart. Das sahen auch die Prüfer der FSK so. LEATHERFACE musste vom Rechteinhaber EUROVIDEO MEDIEN um 1,5 Minuten geschnitten werden. Die erhältliche deutsche Kaufhausfassung ist demnach geschnitten. Aber Liebhaber filmischer Grausamkeiten dürfen sich freuen. TURBINE MEDIEN vertreibt die ungeschnittene Fassung und das sogar in unterschiedlichen Ausführungen. Diese findet man in speziellen Online Shops und in einigen Elektrofachmärkten auf Anfrage.
 
 
 


 
 
 

LEATHERFACE – Deutsche Blu-rays

 
 
 

(c) Turbine Medien (Mediabook A – Ungeschnittene Fassung – auf 1000 Stück limitiert)

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(c) Turbine Medien (Mediabook B – Ungeschnittene Fassung – auf 1000 Stück limitiert)

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(c) Turbine Medien (Mediabook C – Ungeschnittene Fassung – auf 2000 Stück limitiert)

(c) Eurovideo Medien (KeepCase – Geschnittene Fassung)

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(c) Turbine Medien (KeepCase – Ungeschnittene Fassung)

(c) Turbine Medien (Digipack – Ungeschnittene Fassung – auf 1000 Stück limitiert)

(c) Turbine Medien (Steelbook – Ungeschnittene Fassung – auf 5000 Stück limitiert)

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(c) Turbine Medien (Exklusives Müller Digibook – Ungeschnittene Fassung – auf 1000 Stück limitiert)

 
 


 
 

Alle technischen Daten beziehen sich auf die ungeschnittenen Turbine-Veröffentlichungen!

 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Leatherface; USA 2017

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch (DTS-HD Master Audio 7.1), Englisch (DTS-HD Master Audio 7.1), Deutsch (DTS-HD Master Audio 2.0 Stereo), Englisch (DTS-HD Master Audio 2.0 Stereo)

Untertitel: Deutsch, Englisch

Bild: 2.40:1 | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 87 Min. (ungeschnittene Fassung)

FSK: SPIO/JK: keine schwere Jugendgefährdung (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: KeepCase mit Wechselcover, Mediabook, Digibook, Steelbook

Extras: Making of „Leatherface“ (13:21 Min.), Promo-Featurette (05:10 Min.), Hinter den Kulissen (12:42 Min.), Entfernte + alternative Szenen (21:04 Min.), Interviews (96:53 Min.), diverse Trailer zum Film, 36-seitige Booklet „Leatherface Legacy“ von Tobias Hohmann. Bis auf die Trailer besitzen alle Extras deutsche Untertitel.

Release-Termin: Mediabooks, Steelbook, Digibook: 19.01.2018 | ungeschnittenes KeepCase: 02.02.2018

 

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LEATHERFACE – Trailer

 
 


 
 
 

Marcel Demuth

(Rechte für Abbildungen liegen bei EUROVIDEO MEDIEN)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Michael Bay’s Texas Chainsaw Massacre (2003)
 
Texas Chainsaw Massacre: The Beginning (2006)
 
Texas Chainsaw 3D (2013)
 
Drifter (2016)
 
Wolf Creek 2 (2014)
 
The Redwood Massacre (2014)
 

Filmkritik: „Jackals“ (2017)

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JACKALS

Story

 
 
 

Ein Film, dessen Handlung angeblich auf wahren Begebenheiten beruhen soll – aber natürlich! Der spielt im Amerika der 1980er, wo eine Familie von einer Sekte terrorisiert wird.

 
 
 


 
 
 

JACKALS – Kritik

 
 
 
Killer, die mit Tiermasken verhüllt Menschen in einem abgelegenen Haus terrorisieren. Das muss freilich eine Fortsetzung zum Horrorthriller YOU’RE NEXT sein, der 2011 auf Filmfestivals gefeiert wurde und sich durch blutige Splatter-Einlagen einen Namen machen konnte. Was aber auf den ersten Blick den Anschein eines weiteren Ablegers besagtem Gewalt-Trips macht, ist bei genauerer Betrachtung ein ganz anderer Film – wenngleich nicht unbedingt besser. KEVIN GREUTERT tobt sich hier aus. Der konnte sich bereits als Regisseur mit Filmen wie JESSABELLE, SAW 6 und dem dreidimensionalen SAW 7 im Horror-Genre einen Namen machen. Mit JACKALS führt er die Liste an stimmungsvollen Horrorstreifen fort und macht es dabei THE STRANGERS gleich – einem Home-Invasion-Schocker von 2008 bei dem er damals noch am Schnittpult gesessen hatte. Darin wurde ein Pärchen von Fremden terrorisiert, die am Ende ihr Leben lassen musste. Ähnlich läuft auch die Handlung von JACKALS ab, der das Home-Invasion-Genre nicht revolutioniert. Statt frischer Ideen wird Standardkost abgeliefert, die kaum Überraschungen zu bieten hat. Angesichts vieler namhafter Horrorstreifen an denen Filmemacher KEVIN GREUTERT beteiligt gewesen ist, enttäuscht der abgelieferte Kinoalbtraum. Bevor GREUTERT nämlich als Regisseur für Angst und Schrecken sorgte, war er als Cutter für viele bekannte Horrorfilme im Einsatz. Darunter: SAW 1-5, THE COLLECTION und dem Mystery-Grusler VISIONS. Bei so umfangreichem Portfolio hat man große Erwartungen.
 
 
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Die Handlung von JACKALS ist übersichtlich und nicht sonderlich neu. Eine Familie macht sich Sorgen. Sohn Justin (BEN SULLIVAN) ist in die Fänge einer mysteriösen Sekte geraten, von der man im Film leider kaum etwas erfährt. Darum hat man jemand kontaktiert, der sich mit so etwas auskennt. Jimmy Levine (STEPHEN DORFF) ist Sekten-Kenner und soll die Gehirnwäsche des manipulierten Sohnemanns rückgängig machen. Er entführt den Mittzwanziger und bringt ihn ins Haus seiner Familie. Dort beteuert das Entführungsopfer niemand der Anwesenden zu kennen und gibt sich als jemand anderes zu erkennen. Das hat auch seinen Grund, denn bald schleichen unheimliche Gestalten übers Grundstück, die sich Tiermasken ums Gesicht gebunden haben und den Entführten zurückholen wollen. Doch so schnell gibt man nicht auf. Man fordert das Böse zum Kampf heraus und gibt sich siegessicher. Leider versammeln sich immer mehr Fremde vorm Haus, die langsam keine Lust mehr haben Spiele zu spielen.
 
 
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HALLOWEEN lässt grüßen. JACKALS kopiert nämlich die Eingangssequenz des legendären Kultklassikers aus der Mache von JOHN CARPENTER und lässt einen Killer durch ein Haus schleichen, während das Szenario aus der Sicht des Mörders protokolliert wird. Der bringt hinterlistig seine Familie um die Ecke und streift sich am Ende eine Tiermaske über das Gesicht. Doch der Prolog in dem ein Sektenmitglied die Lieben ermordet ist nur Irreführung. JACKALS ist nicht im Slasher-Genre beheimatet. Hier gibt es Home-Invasion-Schauer von der Stange zu sehen, der zwar durchaus atmosphärisch groß auffährt, aber im Grunde genommen wie jeder Film genanntem Subgenres abläuft. Killer wollen Unschuldige töten – Opfer dagegen überleben. Leider endet die Flucht aus dem umzingelten Heim im Desaster, denn die maskierten Mörder sind überall und lassen kaum Zeit für Spielchen zu. Weil Opfer in Panik seltsam handeln, ist der Ausgang klar. JACKALS wird zum „Du-bist-der-Nächste“-Reigen bei dem nach und nach alle Filmhelden ihr Leben lassen müssen. Ein weitaus fairer Überlebenskampf mit unerwarteten Wendungen hätte diesen Zu-Hause-Horror weitaus spannender gestaltet. So ist JACKALS nur Dutzendware, die man sich an einem verregneten Herbstsonntag in den Player schiebt. Aufgrund beliebiger Inszenierung dürfte sich aber Tage nach Sichtung wohl kaum noch ein Zuschauer an diesen Horrorstreifen erinnern können. Manchmal ist es eben besser, wenn man den Grips anstrengt und sich Geschichten ausdenkt, die so auf der Mattscheibe noch nicht zu sehen waren.
 
 
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JACKALS – Fazit

 
 
 

5 Punkte Final

 
 
 
THE STRANGERS meets YOU’RE NEXT. Solider Horrorthriller – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Wäre JACKALS in jener Zeit entstanden, zu der der Film spielt, wäre der Home-Invasion-Schocker vermutlich ein Kassenschlager geworden. Leider kommt JACKALS knapp 30 Jahre zu spät und kann mit seiner Terror-Thematik bei Horrorfans nur ein müdes Lächeln entlocken. Der Grund: Mittlerweile sind einfach zu viele Filme über Mattscheiben geflimmert in denen Psychopathen Familien in den eigenen vier Wänden terrorisiert haben. Weil JACKALS auch noch haargenau so abläuft wie die meisten Streifen dieser Art, bleibt Schock-Potenzial aus. Schnellen Herzschlag kann dieser Psychothriller kaum bewirken – dazu ist er zu vorhersehbar. Demzufolge besser noch einmal jenen Streifen in den Player legen vor dem sich JACKALS offensichtlich verbeugt: THE STRANGERS. Der ist trotz überschaubarer Handlung wirklich sehr unangenehm – auch heute noch.
 
 
 


 
 
 

JACKALS – Zensur

 
 
 
JACKALS hält sich mit Gewalt erstaunlich zurück. In Anbetracht dessen, dass Regisseur KEVIN GREUTERT mit SAW 6 und 7 recht harte Horror-Vertreter ins Kino gebracht hat, ist das was JACKALS zeigt Kinderfasching. Hände werden angezündet, Bauch und Hälse aufgeschlitzt. Zudem wird mit spitzen Stichwaffen in Körper eingestochen. Man darf von einer FSK16 ausgehen.
 
 
 


 
 
 

JACKALS – Trailer

 
 


 
 
 

Marcel Demuth

(Rechte führ Grafiken liegen bei TAP Inc.)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
You’re Next (2011)
 
Wolves at the Door (2016)
 
The Strangers (2008)
 
The Purge – Die Säuberung (2013)
 
Home Sweet Home (2013)
 
Funny Games (1997)