Kritik: „Trauma – Das Böse verlangt Loyalität“ (2017)

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TRAUMA – DAS BÖSE VERLANGT LOYALITÄT

(TRAUMA)

Story

 
 
 

Ein Skandalfilm wie er im Buche steht: Vier Freundinnen wollen es sich in einem abgelegenen Haus gemütlich machen. Kaum angekommen, klopft es an der Tür. Davor steht aber nicht der Pizza-Mann, sondern zwei Fremde, die den Damen das Leben zur Hölle machen wollen.

 
 
 


 
 
 

TRAUMA – Kritik

 
 
 
Immer wenn man meint, es geht eigentlich nicht schlimmer, braucht man nicht lange zu warten, bis man eines Besseren belehrt wird. Vergewaltigung in Verbindung mit Rache ist seit den 1970ern ein beliebtes Thema im Kino. Meist werden hier wehrlose Frauen psychisch und körperlich so sehr misshandelt, dass sie nur noch eine Antwort kennen: Rache. Die fällt meist blutig und kompromisslos aus, was natürlich Fans viel umstrittener Rape-and-Revenge-Filme umso mehr freut. Erwähnte Erfolgsformel kennt man auch in Chile, wo man in den letzten Jahren mit filmischen Kontroversen für Aufmerksamkeit gesorgt hat. So bot nicht nur der polarisierende ELI ROTH mit dem harten AFTERSHOCK reichlich Zündstoff. Auch der chilenische Regisseur PARTICIO VALLADARES experimentierte in HIDDEN IN THE WOODS mit Exploitation und brachte damit einen kruden Vertreter hervor, der vor allem durch grenzüberschreitende Tabus in Verbindung mit Gewalt in einigen Ländern Probleme bekam. Die dürfte auch der folgende TRAUMA erhalten, welcher natürlich mit ebenso zweifelhaftem Filmkonzept Sittenwächter auf die Barrikaden bringt. Auch hier will man niedere Instinkte befriedigen und vermischt Sex und Gewalt zu einem deftigen Cocktail, der nur auf eines abzielt: Schockwirkung. Da werden Zuschauer hellhörig, die an Streifen wie I SPIT ON YOUR GRAVE oder A SERBIAN FILM Gefallen finden. Die bekommen in TRAUMA nämlich das zu sehen, was normale Cineasten abschreckt. Nur, kann genannter Streifen wirklich den vielen positiven Stimmen gerecht werden, die TRAUMA auf einschlägigen Filmfestivals erhalten hat? Wir klären auf.
 
 
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TRAUMA wird als wohl kontroversester Genre-Film des Jahres 2017 gehandelt. Darin wimmelt es nur so vor geschmacklosen Tabubrüchen und bluttriefenden Gewaltausbrüchen, die für Gesprächsstoff sorgen werden. Der Film handelt von vier Freundinnen, die sich irgendwo im chilenischen Hinterland zusammenfinden, um sich gegenseitig an die Wäsche gehen zu können. Was der einen gefällt, macht natürlich die andere eifersüchtig. Wer aber meint, dass in TRAUMA der Zickenkrieg regiert, wird bald eines Besseren belehrt. Der Streifen findet nämlich schnell eine andere Sprache und verwandelt sich zu einem harten Überlebenskampf, der nicht jedermanns Sache sein wird. So klopfen bald zwei Einheimische an der Tür des bezogenen Landhauses. Doch die haben weder Kaffee noch Kuchen dabei. Stattdessen überfallen sie die Frauen und gehen alles andere als zimperlich vor. Es wird vergewaltigt und gemordet, was nicht nur die Opfer verstört. Auch das Publikum dürfte wegen kaltschnäuzigen Vorgehens nach Luft ringen, weil der Streifen in puncto Grausamkeit stets versucht sich selbst zu übertrumpfen. Doch die Misshandlung der vier Frauen ist nur der Auftakt einer Reihe schrecklicher Ereignisse, die eine blutige Spur der Verwüstung nach sich zieht. So schwören die traumatisierten Opfer Rache und machen sich zusammen mit zwei Polizisten auf, den Peinigern die Leviten zu lesen. Leider folgen sie hier zwei Bestien in Menschengestalt, die weder Erbarmen noch Gnade kennen. Zartbesaiteten sei daher an dieser Stelle empfohlen diesen Film besser zu meiden.
 
 
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Das ist nichts für schwache Nerven. Da wird ein Säugling mit Fingern penetriert und ein Teenager wird gezwungen die eigene Mutter zu vergewaltigen, während selbiger der Kopf weggeschossen wird. Ja, TRAUMA will anecken und füllt seine Handlung mit bewusst widerwärtigem Inhalt, um das erreichen zu können, was vielen neueren Produkten nur selten gelingt. Er will eine neue Dimension menschlicher Grausamkeiten auf die Leinwand bringen und das gelingt zweifelsohne. TAUMA schockiert und stößt mit perversen Ideen auch jene vor den Kopf, die meinen bereits alles gesehen zu haben. So hat hier ein Heranwachsender während der chilenischen Diktatur Grausames erleben müssen, weshalb er nun als Erwachsener weder Skrupel noch Menschlichkeit empfindet. In eingestreuten Rückblenden bekommt der Zuschauer den Leidensweg des Irregeführten zu sehen, während selbiger in einem parallelen Handlungsstrang nun in der Gegenwart Menschen abschlachtet und dabei auch noch Spaß empfindet. Regisseur LUCIO A. ROJAS hat offenbar einiges dazugelernt. Der langweilte zuletzt mit bescheidenem Low-Budget-Trash wie PERFIDE oder ZOMBIE DAWN, gibt aber nun mächtig Gas. Vorbei die Zeiten schlechter Schauspieler und noch mieserer Effekte. TRAUMA spielt in einer anderen Liga und kann sich als ernstzunehmendes Projekt in die Reihe nicht minder skandalöse Genre-Filme wie ILSA – SHE WOLF OF THE SS, DIE 120 TAGE VON SODOM oder THE HUMAN CENTIPEDE 2 einreihen. Somit sei dieser Rape-and-Revenge-Thriller all jenen Horror-Fans empfohlen, denen es im Horror- und Thrillerkino nicht menschenverachtend wie möglich zugehen kann. Selbst die müssen sich eingestehen, dass sich Gezeigtes weit weg vom guten Geschmack bewegt und vor allem hart ist.
 
 
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TRAUMA – Fazit

 
 
 
7 Punkte Final
 
 
 
TRAUMA ist ein verstörender Gewaltrauch für Hartgesottene, über den man noch lange sprechen wird. Was MARTYRS für Frankreich und A SERBIAN FILM für Serbien, ist TRAUMA für Chile. Dieser Film will schockieren und polarisieren. Wegen vieler grenzüberschreitender Einfälle gelingt das zweifelsohne. So werden Tabus gebrochen und Abartigkeiten zelebriert. Dabei flimmert menschenverachtende Gewalt beinahe minütlich über die Leinwand. Weil Schauspieler, Kameraführung und Spezialeffekte erste Sahne sind, trifft Gezeigtes doppelt so stark. Hier mutiert ein Mann zur unberechenbare Killermaschine, weil er als Jugendlicher durch die psychische Hölle gegangen ist. Was sich aber liest, wie eine interessante Charakterstudie eines fehlgeleiteten Menschen, ist leider alles andere als glaubhaft. Regisseur LUCIO A. ROJAS nutzt Trauma-Thematik aus, um möglichst viel kontroversen Schmuddelkram zeigen zu können. Dabei verläuft er sich zu engstirnig im Exploitation-Fach und füllt die Handlung ausschließlich mit Sex und Gewalt. Wem das jedoch bewusst ist, dürfte TRAUMA wohl als neuen Geheimtipp betiteln. Doch Achtung: TRAUMA setzt einen gesunden Magen und gute Nerven voraus, denn dieser harte Horrorthriller aus Chile ist nichts für Anfänger, Feingeister und Moralapostel.
 
 
 


 
 
 

TRAUMA – Zensur

 
 
 
TRAUMA – DAS BÖSE VERLANGT LOYALITÄT ist einer dieser Filme, der sich bei der FSK bereits durch seinen harten Prolog ins Aus geschossen hat. In diesem Film gibt es derart viel menschenverachtenden Content zu sehen, dass eine ungeschnittene Freigabe für die Kaufhäuser undenkbar ist. Offenbar hat das auch das Label INDEED FILM erkannt. Zwar gibt es eine geschnittene Veröffentlichung für den deutschen Handel; dennoch hat das Label angekündigt die ungeschnittene Filmversion über das deutschsprachige Ausland zu veröffentlichen. Übrigens feierte TRAUMA seine Deutschlandpremiere in der ungeschnitten Form 2018 auf dem OBSCURA FILMFESTIVAL.
 
 


 
 
 

TRAUMA – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Indeed Film

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Trauma; Chile 2017

Genre: Horror, Action, Drama

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Spanisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 2.35:1 (1080p) | @24 Hz

Laufzeit: ca. 96 Min.

FSK: Keine Jugendfreigabe (geschnittene Fassung)

Verpackung: Keepcase mit Wechselcover

Extras: Making Of, Deleted Scene, Trailershow

Release-Termin: 18.01.2019

 

Trauma – Das Böse verlangt Loyalität [Blu-ray] auf AMAZON bestellen

 
 
 


 
 
 

TRAUMA – Trailer

 
 


 
 
 

Marcel Demuth

(Rechte für Grafiken liegen bei INDEED FILM)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
The Last House on the Left (2009)
 
I Spit on Your Grave (2010)
 
I Spit on Your Grave 2 (2013)
 
Bait (2014)
 
Kidnapped (2010)
 

Filmkritik: „The Executioners“ (2017)

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THE EXECUTIONERS

Story

 
 
 

Männer gegen Frauen und umgekehrt. In diesem Mix aus Home-Invasion und Rape-and-Revenge-Thriller zeigen mutige Damen einmal mehr, dass mit ihnen nicht gut Kirschen essen ist, wenn man sie schlecht behandelt.

 
 
 


 
 
 

THE EXECUTIONERS – Kritik

 
 
 
Wenn vier Frauen allein das Wochenende in einem abgelegenen Häuschen verbringen möchten, weiß man mittlerweile, dass das nicht gutgehen wird. So auch in THE EXECUTIONERS, wo sich vier Freundinnen noch einmal zusammentun, um das letzte Mal gemeinsam Zeit verbringen zu können. Die jungen Frauen haben erst kürzlich die Uni abgeschlossen und werden demnächst eigene Wege gehen. Um das Ereignis gebührend zu feiern, zieht man sich in das Haus zurück, in dem man stets die Ferien gemeinsam verbracht hat. Doch das gemütliche Beisamensein, schlägt bald in Terror um. Drei Männer haben nämlich Spaß am Terrorisieren. Die tauchen ihre Köpfe in Farbe und überfallen die wehrlosen Damen. Doch Belle (JEMMA DALLENDER) kann entkommen. Während die Freundinnen Grausames über sich ergehen lassen müssen, wächst die attraktive Brünette über sich hinaus. Das wird ein blutiger Denkzettel.
 
 
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Willkommen zu Home-Invasion mit Quälerei. THE EXECUTIONERS ist Futter für jene, die sich daran ergötzen können, wenn sich Menschen gegenseitig quälen und anschließend ausradieren. Der Film will niedere Instinkte befriedigen und damit polarisieren. Das gelingt ohne Probleme, denn wieder mal wird sich der Kampf zwischen den Geschlechtern zunutze gemacht, um Gewalt rechtfertigen zu können. So darf natürlich der Missbrauch von wehrlosen Frauen nicht fehlen, mit denen hier möglichst perverses Zeug veranstaltet wird, damit Hobby-Sadisten feuchte Hosen bekommen. Doch denen platzt schnell der Kragen. Die starten einen Rachefeldzug gegen ihre Peiniger und verwandeln sich plötzlich von traumatisierten Opfern in kompromisslose Kampfamazonen. Dass es da kleinlaute Ganoven plötzlich mit der Angst zu tun bekommen, leuchtet ein. Erfahrene Filmkenner erleben vermutlich ein Déjà-vu.
 
 
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Das ist auch kein Wunder. Die Handlung von THE EXECUTIONERS ist nämlich nicht neu und wurde bereits in den 1970ern zu Genüge abgespult. So brachte es das Rape-and-Revenge-Genre mit Vertretern wie ICH SPUCK AUF DEIN GRAB, EINE FRAU SIEHT ROT oder DIE FRAU MIT DER 45ER MAGNUM zu zweifelhaftem Ruhm – vor allem bei Sittenwächtern und Zensurbehörden. Letztere dürften auch mit THE EXECUTIONERS keinen Spaß verstehen, weil sich der Film weniger um Handlung schert und stattdessen das Foltern, Quälen und Rächen fokussiert. Ein ungutes Bauchgefühl ist da bei vielen Zuschauern vorprogrammiert, denn einige der Demütigungen im Film sind nicht ohne. Dennoch erreicht dieser Exploitation-Schocker zu keiner Zeit die Härte von nicht minder kontroversen Thrillern wie HATE CRIME oder I SPIT ON YOUR GRAVE 2. Der Grund hierfür liegt auf der Hand. Die Schauspieler in THE EXECUTIONERS verhalten sich oft unplausibel. Zudem happerts an der Glaubwürdigkeit, was vor allem an der hölzernen Darbietung der Darsteller liegt. Für einige derer dürfte es hier wohl der erste Ausflug ins Schauspielfach gewesen sein und das merkt man auch. Das mildert den Härtegrad und lässt enttäuschte Quälfans zurück. Letztere werden ohnehin verärgert über stümperhafte Schnitte sein. Offenbar wurde hier die Schere angesetzt, um Gewaltszenen abzumildern. Zumindest erwecken abrupte Szenenwechsel den Eindruck, als musste geschnippelt werden. Harte Schnitte setzen nämlich immer dann ein, wenn es gerade auf dem Bildschirm zur Sache geht.
 
 
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Ob gewollte Zensurschnitte oder unprofessionelles Handwerk ist letztendlich egal. THE EXECUTIONERS ist nämlich kein großer Wurf und wird auch Fans dieser Film-Gattung nicht begeistern können. Auch die werden sich langsam eingestehen müssen, dass es klassischen Rape-and-Revenge-Thrillern mit allseits bekannten Abläufen mittlerweile immer schwerer gelingt, Zuschauer vorm Ofen hervorzulocken. Das Subgenre hat nämlich das gleiche Problem, wie viele andere Subgenres auch. Es mangelt an Ideen und die stets gleichen Handlungsverläufe nutzen sich irgendwann ab. Da reicht es letztendlich nicht mehr aus, wenn man offensichtliche Ideenarmut mit möglichst menschenverachtender Gewalt verschleiert. Exploitation allein ist nicht alles.
 
 
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THE EXECUTIONERS – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
 
Professionell produziert, aber dennoch beliebig. Kompromissloser Quälfilm, der es nicht gut mit allen Beteiligten meint. Man nehme verschreckte Hühner, die von Alpha-Hähnen gedemütigt und gegen ihren Willen begattet werden und drehe den Spieß irgendwann um. Fertig ist Rape-and-Revenge-Dutzenware, die man vermutlich vor 30 Jahren als hartes Brett bezeichnet hätte. Heute schockt so ein austauschbarer Film wie THE EXECUTIONERS wohl kaum noch einen Liebhaber der härteren Gangart. Regisseur GIORGIO SERAFINI klammert sich zu engstirnig an den bekannten Abläufen des Rape-and-Revenge-Genres und fügt der vorhersehbaren Handlung kaum eigene Ideen hinzu. So bleibt am Ende nichts in Erinnerung. Das ist dahingehend für einen Filmschaffenden enttäuschend, der mit seinem Schaffen eigentlich polarisieren will, aber letztendlich in der Bedeutungslosigkeit verschwindet. In Zeiten eines übersättigen Filmmarktes, muss man sich eben mehr Gedanken darüber machen, wie man mit Filmen im Gespräch bleiben kann. Im Falle von THE EXECUTIONERS bleibt die gewünschte Schockwirkung zumindest aus – trotz Gewalt und Geschrei.
 
 
 


 
 
 

THE EXECUTIONERS – Zensur

 
 
 
THE EXECUTIONERS ist schon ein sehr einfältiges Filmchen, das sich auf Quälen und Rächen konzentriert. Einige der menschenverachtenden Szenen sind sehr unschön anzusehen – vor allem dann, wenn weibliche Protagonisten erst gedemütigt und anschließend vergewaltigt werden. Aber natürlich bekommen auch die Herren im Film ihr Fett weg. Die werden mit einem Dildo vergewaltigt und nacheinander in den Filmhimmel befördert. Zwar ist THE EXECUTIONERS kein Film, der einkassiert werden müsste. Dennoch gehen wir davon aus, dass er mit rotem FSK-Sticker in den Handel kommen wird – insofern sich überhaupt ein Label die Auswertungsrechte für Deutschland sichert. Übrigens lag uns für die Besprechung die amerikanische Heimkinofassung vor. Aufgrund abrupter Schnitte gehen wir davon aus, dass die geschnitten war. Leider haben wir keine Info erhalten, ob wir mit unserer Vermutung richtig lagen.
 
 
 


 
 
 

THE EXECUTIONERS – Trailer

 
 


 
 
 

Marcel Demuth

(Rechte für Grafiken liegen bei Lionsgate Home Entertainment)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
I Spit on Your Grave (2010)
 
I Spit on Your Grave 2 (2013)
 
I Spit on Your Grave 3 (2015)
 
Even Lambs have Teeth (2015)
 
Rache – Bound to Vengeance (2015)
 
Savaged (2013)
 
Black Rock (2012)
 
Pig (2010)
 

Filmkritik: „Inside“ (2016)

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INSIDE

(INSIDE – REMAKE)

Story

 
 
 
Ein spanisches Remake des französischen Horrorfilms INSIDE: So schnell steigt die hochschwangere Sarah Clarke (RACHEL NICHOLS) nicht wieder in ein Auto. Nach einem Autounfall verliert die nämlich nicht nur ihr Gehör. Auch der Gatte stirbt unter tragischen Umständen am Unfallort und lässt die Mutter allein mit dem ungeborenen Nachwuchs zurück. Keine leichte Situation für Sarah, die das gemeinsame Haus verkaufen und es sich trotz Kummer an Heiligabend allein Zuhause gemütlich machen möchte. Da klopft es plötzlich an der Tür. Eine Dame bittet um Einlass, weil sie eine Autopanne hat. Nun benötigt sie ein Telefon, um einen Anruf tätigen zu können. Doch die junge Mutter hat kein gutes Gefühl. Sie weist die Unbekannte ab und lenkt somit den Zorn der Hilfesuchenden auf sich. Natürlich wird schnell klar, dass der unerwartete Besuch andere Gründe hat. Die Frau will das ungeborene Kind der ahnungslosen Mutter und verschafft sich Zutritt zum Haus. Was folgt ist kein Kaffeekränzchen. Die beiden Damen liefern sich ein unerbittliches Kopf- an Kopfrennen, das nur einen Sieger kennt. Mutterglück geht eben über Grenzen hinaus. Ein hektischer Adrenalinkick! Trotz „Made in Spain“ diesmal Schrecken in englischer Sprache! Verkauft sich international besser.

 
 
 


 
 
 

INSIDE – Kritik

 
 
 
Es gibt Filme, die darf man einfach nicht neu drehen, weil man sonst den Zorn von Horrorfans auf sich lenkt. So stehen bestimmte Horrorklassiker auf der Liste geschützter Lieblingsfilme, deren Neuinterpretationen bereits im Vorfeld verrissen werden noch bevor überhaupt ein Drehbuchschreiber am Schreibtisch gesessen hat. Doch nicht nur alter Kult-Horror wird von Anhängern verehrt und verteidigt. Auch viele neuere Produktionen stehen mittlerweile unter Schutz und Vergehen wird nicht selten mit Hetze bestraft. So geschehen mit der amerikanisierten Neuinterpretation des französischen Extrem-Schockers MARTYRS. Die Vorlage gilt als einer der größten Errungenschaften modernen Horrorkinos und hat mittlerweile eine riesige Fanbase aufgebaut, die sich über den gesamten Globus verteilt. Deren Empörung war natürlich groß, als im Internet die Nachricht von einem Remake die Runde machte. Letzteres wurde veröffentlicht und von Zuschauern und Kritikern nicht unbedingt mit Lob überhäuft. Demzufolge verschwand es so schnell wie es gekommen war wieder in der Versenkung. Berechtigt!
 
 
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Gleiches Schicksal dürfte auch dem hier besprochenen INSIDE ereilen. Auch bei diesem Horrorthriller handelt es sich um die Neuverfilmung eines Beitrags genannten Extremkinos aus Frankreich, welches in den 2000ern aufgrund fragwürdiger Gewaltausbrüche für Furore gesorgt hat. Leider dürfte die Kontroverse nicht wiederholt werden, denn das INSIDE-Remake sieht zwar makellos aus, besitzt aber nicht einmal annähernd den Zündstoff, den einst der von JULIEN MAURY und ALEXANDRE BUSTILLO inszenierte Home-Invasion-Stoff unter dem Titel À L’INTÉRIEUR geliefert hat. Das mutet seltsam an, hat doch diesmal auf dem Regiestuhl jemand Platz genommen, der sich eigentlich mit Terror in den eigenen vier Wänden auskennt. Der Spanier MIGUEL ÁNGEL VIVAS drehte vor einigen Jahren mit KIDNAPPED einen nicht minder reißerischen Vertreter der Gattung Home-Invasion-Horror. Auch dort wurden alle Register klassischer Exploitation gezogen, um den Zuschauer schockieren zu können. Da fragt man sich doch glatt, was im Falle von INSIDE schiefgelaufen ist. Das Remake ist trotz Horror-Fachmann eine Enttäuschung und dürfte die Vita des talentierten Filmemachers nicht unbedingt bereichern. Shit happens manchmal!
 
 
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Vermutlich wäre der spanische INSIDE ein passabler Vertreter des Genres geworden, wenn es da nicht schon die Vorlage gegeben hätte, die letztendlich bereits alles gesagt hat, was es zu sagen gibt. Viele Neuerungen gibt es im Remake nämlich nicht zu sehen, denn der Film erzählt gleichen Stoff wie das Original und weicht dabei nur wenig vom rechten Weg ab. Das macht die Neuauflage irgendwie überflüssig, die zudem auch hinsichtlich Gewalt einen Rückzieher macht mit der sich immerhin der französische INSIDE von 2007 in die Herzen von Horrorfans schlitzen konnte. Statt Blutkeule probiert sich der spanische Regisseur MIGUEL ÁNGEL VIVAS in Sachen Suspense und Thrill aus. Demzufolge ist das Katz- und Mausspiel weitaus hektischer geraten, als anfangs vermutet – scheitert aber an Ideenarmut und den katastrophalen Entscheidungen seiner Figuren. Was dem Zuschauer hier zugemutet wird, ist jenseits von Gut und Böse. Selten hat man einen Horrorfilm zu Gesicht bekommen, in dem die Dummheit seiner Protagonisten einen ganzen Film zerstört. Rationales Denken ist hier Fehl am Platz. Egal, ob Nachbar, Angehörige oder die Polizei – niemand denkt hier über Konsequenzen für unüberlegtes Handeln nach. So fliegen alle Figuren wie Motten ins Licht und geraten somit in die Fänge einer schwarzen Witwe, die mit den naiven Opfern kurzen Prozess macht. Die Auszeichnung für den im wahrsten Sinne des Wortes „dümmsten Film“ der letzten Jahre geht somit zweifelsohne an den englischsprachigen INSIDE. Spanien 12 Punkte – Herzlichen Glückwunsch!
 
 
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Unterm Strich steigt die Neuinterpretation des Splatter-Hits INSIDE in die gleichen Fußstapfen, wie die meisten Neuverfilmungen beliebter Horrorfilme. Der Streifen macht zwar handwerklich und atmosphärisch einiges her, bestätigt aber Zweifler darin, dass lieber neue Filminhalte fürs Lichtspielhaus inszeniert werden sollten, statt kalten Kaffee immer neu aufzuwärmen. Der spanische INSIDE verdeutlicht einmal mehr, dass Neuinterpretationen nur dann Sinn machen, wenn man sie auch wirklich neu und auf eigene Weise interpretiert. Das kann passieren, wenn Klassiker einfach nicht mehr heutigen Sehgewohnheiten entsprechen und man angestaubte Botschaften in neue, moderne Zeiten transferieren möchte. Demzufolge bleibt fraglich, was Filmemacher MIGUEL ÁNGEL VIVAS denn mit seinem INSIDE bezwecken wollte? Letztendlich lag es wohl bestimmt wieder am amerikanischen Zuschauer. Bekanntermaßen bevorzugt der englischsprachige Produktionen, weil er bei internationalen Filmen zu bequem ist deren Untertitel zu lesen. Manchmal ist eben nur Original legal. Immerhin geht’s diesmal glücklich aus. Die Neuauflage von INSIDE verfügt nämlich über ein Happy End in dem sich die schwangere Filmheldin mit Hilfe einer Geburts-Metapher selbst ins Leben zurückkämpft. Das dürfte dem Mainstream-verwöhnten Allesschauer in Amerika gefallen. Wir Europäer hier brauchen die rosarote Brille nicht, denn uns genügt das grimmige, bitterböse und rohe Original aus Frankreich. Das Leben ist eben nicht immer nur Ponyhof.
 
 
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INSIDE – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
 
Ein Versuch Schockwirkung auch ohne Blutkeile zu bewirken. Der englischsprachige INSIDE aus Spanien wäre vermutlich kein übles Remake geworden, wenn sich einerseits die Figuren gescheit verhalten hätten und sich Regisseur MIGUEL ÁNGEL VIVAS etwas weiter von der Vorlage entfernt hätte. Bis auf eine Verfolgungsjagd am Ende und dem guten Ausgang der Geschehnisse sind die Verläufe nahezu identisch zum französischen INSIDE von 2007. Nur bei der Gewalt wird ein Gang heruntergeschalten. Somit taugt der Film nur für jene, die sich bisher noch nicht an das französische Original herangetraut haben, weil es ihnen einfach zu brutal gewesen ist. Dennoch ist auch diese Neuverfilmung überflüssig, weil der Sinn dahinter nicht schlüssig ist. Aber in Zeiten schnell verdienten Geldes sind Gründe eher Nebensache. Vermutlich geht es ohnehin nur um Geldschneiderei. Das nächste (unnötige) Remake wartet wahrscheinlich bereits auf seine Veröffentlichung. Somit kann man den spanischen INSIDE sehen, abhaken und wieder vergessen. Wir meinen: Offensichtliche Budget- und für Horrorfans definitiv Zeitverschwendung.
 
 
 


 
 
 

INSIDE – Zensur

 
 
 
Das spanische Remake hält sich in Sachen Gewalt zurück. Einige kurze Gemeinheiten gibt es dennoch zu sehen. So kommt eine Spiegelscherbe zum Einsatz, die in einen Hals gestochen wird. Weiterhin greift man auf gutes altes Mordhandwerk zurück: dem Küchenmesser. Anders wie der Originalfilm aus Frankreich, dürfte es der spanische INSIDE bei der FSK einfacher haben. Man darf auf eine Freigabe ab 16 Jahren hoffen.
 
 
 


 
 
 

INSIDE – Trailer

 
 


 
 
 

Marcel Demuth

(Rechte für Grafiken liegen bei Nostromo Pictures)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
À l’intérieur (2007)
 
The Clinic (2010)
 
Das Wiegenlied vom Tod (2016)
 
Schlaraffenhaus (2011)
 

Filmkritik: „Escape from Cannibal Farm“ (2017)

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ESCAPE FROM CANNIBAL FARM

Story

 
 
 
ESCAPE FROM CANNIBAL FARM fängt passabel an, wird aber schnell unfreiwillig albern. Eine Familie gerät an eine Sippe, die auf einer Farm Menschen mit der Kettensäge in kleine Wurstscheiben schneidet.

 
 
 


 
 
 

ESCAPE FROM CANNIBAL FARM – Kritik

 
 
 
Es war einmal ein kleiner Junge, der hat sich während seiner Jugend Horrorfilme im Überfluss angeschaut. Irgendwann kam ihn ein krasses Stück Genre-Kino vor die Funzel, das ihn derart beeindruckt hat, weshalb er später auch mal einen ähnlichen Schocker drehen wollte. So oder so ähnlich dürfte es zur Entstehung des folgenden Streifens gekommen sein, der bereits Dank plakativ gewähltem Titel mit der Tür ins Haus fällt und sich nicht um Subtilität oder Geheimniskrämerei kümmert. Bei ESCAPE FROM CANNIBAL FARM ist die Titelkreation Programm. Die klärt auf, dass es wohl etwas blutiger zugehen wird. Und in der Tat. Der Trailer erfreut durch härtere Gangart und zeigt, wo der Splatter-Frosch die Locken hat. Leider der einzig nennenswerte Bonus in diesem sonst eher stumpfsinnigen Plagiat eines umjubelten Horrorfilmklassikers. ESCAPE FROM CANNIBAL FARM ist eine blutige Schlachtplatte eines noch unerfahrenen Regisseurs, der sich erst noch im Genre ausprobieren und finden muss. Hier ist der Blutzoll zwar hoch, aber das Drehbuch hätte dringend einen Lektor benötigt. Offenbar war es dem (Horrorfilm-begeisterten) Regisseur wichtiger einen Film mit viel Rot zu inszenieren, der bei Gleichgesinnten gut ankommt. Nun ja, das Resultat ist – sagen wir mal so – zweckmäßig.
 
 
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Von nervenden und unsympathischen Figuren, die (Gott sei Dank) Bekanntschaft mit der Kettensäge machen. Ein Wochenendtrip mit Familie und Wohnwagen. Das wollen Mutter und Stiefvater Harver. Die sammeln die drei Kinder ein und nehmen auch gleich noch den Fast-Schwiegersohn in spe mit auf die Reise ins britische Hinterland. Das kommt natürlich bei den Kids gar nicht gut an. Die müssen Handys und Laptop abgeben und sollen das Wochenende ohne Elektrosmog überstehen. Eine unglückliche Entscheidung, denn auf Elektrogeräte wird man bald angewiesen sein. So brennt während der Nachtruhe plötzlich das Zelt der Eltern lichterloh. Dumm nur, dass die Mutter darin geschlafen hat und schlimmste Verbrennungen erleidet. Wie kann das sein? Handelt es sich hier um Brandstiftung? Aber selbstverständlich. In dieser Gegend haust eine seltsame Sippe, die es nicht gut mit Durchreisenden meint. Auf einer Farm werden die zu Gulasch verarbeitet und das Fleisch an gut zahlende Kunden verkauft. Ganz ähnliches Schicksal müssen nun auch unsere Wohnwagen-Camper befürchten. Die werden zu besagter Farm verschleppt und in Käfige gesperrt. Ein Teenager mit Menschenhaut-Maske und Kettensäge hält Wache. Das kommt einen doch irgendwie bekannt vor.
 
 
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Was für ein Blödsinn. ESCAPE FROM CANNIBAL FARM macht in visueller Hinsicht eine hervorragende Figur. Das Szenario ist atmosphärisch, düster und dreckig. Zumindest hier erinnert der Streifen gut und gerne mal an jenen Film, von dem sich ESCAPE FROM CANNIBAL FARM offensichtlich hat inspirieren lassen: dem TEXAS CHAINSAW MASSACRE. Was aber bitter aufstößt ist das haarsträubende Drehbuch mit dem sich dieser Backwood-Slasher mehr schlecht als recht über die Runden schlägt. Der Film übertrumpft sich förmlich selbst mit unerwarteten Wendungen, die aber so konstruiert wirken, dass sich einem beinahe schon die Zehennägel kräuseln. So wird hier unter fadenscheinigen Gründen nicht nur Menschenfleisch zubereitet. Ein abstruser Streit zwischen Familien lässt vor allem Feingeister die Haare zu Berge stehen. Der Zank muss – wie hätte es anders auch sein sollen – im Blutrausch ausgetragen werden, damit Gorehounds etwas zu sehen bekommen. Doch nicht nur die einfältige Handlung hinterlässt Magengrummeln. Auch seltsames Schauspiel macht den Horrorthriller zum Geduldsspiel. Hier sind zwar talentierte Darsteller am Winseln. Dennoch spielen die Akteure derart überzogen, dass man meinen könnte, hier eine Parodie auf das legendäre Meisterwerk aus der Mache des 2017 verstorbenen TOBE HOOPER zu sehen. Auch wenn ESCAPE FROM CANNIBAL FARM einige zynische Momente zu bieten hat, ist der Streifen weit weg von lustig. Man meint Gezeigtes im wahrsten Sinne des Wortes ernst, was vor allem mit Hilfe von deftigen Gewaltmomenten unterstrichen wird. Demzufolge bleibt schleierhaft, was sich Regisseur, Drehbuchautor und Produzent CHARLIE STEED mit seinem unausgereiften Plagiat zum berüchtigten TEXAS CHAINSAW MASSACRE gedacht hat. Was soll der Quatsch und warum eine so aufgeblähte Handlung, wenn alles ohnehin nur auf ein Blut- und Eingeweidefest hinausläuft? Fans heftiger Gewaltmomente wie WRONG TURN, INBRED und dem Remake zu THE HILLS HAVE EYES wird’s vermutlich weniger stören. Die bekommen als Entschädigung für Sondermüll gut getrickste Spezialeffekte vor die Linse und ein paar knackige Szenen in denen die Motorsäge knattert. ESCAPE FROM CANNIBAL FARM ist nur für Hardcore-Backwood-Horror-Fans geeignet. Für alle anderen dürfte diese britische Blutsauerei zur Farce werden.
 
 
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ESCAPE FROM CANNIBAL FARM – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
 
The British Chainsaw Massacre. Es hätte so schön werden können: Eine Familie gerät an Hinterwäldler und muss sich mit spitzem Werkzeug zur Wehr setzen, um dem Schicksal entkommen zu können. Leider schießt sich ESCAPE FROM CANNIBAL FARM mit üblen Nebensträngen und schwachsinnigen Wendungen selbst ins Aus. Die Erklärungsversuche für das im Film zelebrierte Massaker sind nicht nur unglaubhaft. Das Splatterfest wirkt dilettantisch und konstruiert. Hier wird eine simple Ausgangssituation mit komischen Nebenhandlungen aufgebläht, die ohnehin darauf hinauslaufen wird, möglichst viele blutige Szenen zu zeigen. Wozu der ganze überflüssige Schnickschnack? Die Frage darauf dürfte wohl nur Regisseur CHARLIE STEED beantworten können. Fakt ist, dass das unnötige Füllmaterial ESCAPE FROM CANNIBAL FARM zu lang macht und das Treiben zu schwerfällig gestaltet. Manchmal funktioniert gradlinig und simpel gestrickt besser – vor allem dann, wenn man sich in einem Subgenre bewegt, das ohnehin nur auf die niederen Instinkte des Zuschauers abzielt.
 
 
 


 
 
 

ESCAPE FROM CANNIBAL FARM – Zensur

 
 
 
ESCAPE FROM CANNIBAL FARM hat schon fiese Szenen zu bieten. Hinsichtlich Spezialeffekte fährt der Backwood-Slasher groß auf und gibt sich äußerst zeigefreudig. Es werden Hände abgerissen, nachdem ein Protagonist einen Käfig angefasst hat, der unter Starkstrom steht. Weiterhin verbrennt eine Filmfigur in einem Ofen. Eine andere kann gerade noch so aus einem brennenden Zelt gezogen werden, sieht danach aber nicht mehr ganz so frisch aus. Da im Film eine Kettensäge rattert, muss diese natürlich auch zum Einsatz kommen. Diese wird zweckentfremdet und für das Abschneiden von Gesichtshaut benötigt. Hierzulande bleibt fraglich ob ESCAPE FROM CANNIBAL FARM ungeschnitten erscheinen wird. Einige der Szenen sind hart anzuschauen und kommen allein deshalb zum Einsatz, um zu schockieren. Sollte die FSK einen guten Tag haben, könnte es gut sein, dass der Kannibalen-Kracher vollständig mit einer Erwachsenenfreigabe passieren wird. Wir rechnen aber eher mit dem Schlimmsten.
 
 
 


 
 
 

ESCAPE FROM CANNIBAL FARM – Trailer

 
 


 
 
 

Marcel Demuth

(Rechte für Grafiken liegen bei Dark Temple Motion Pictures)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Wrong Turn (2003)
 
Inbred (2011)
 
Killbillies (2015)
 
The Horde (2016)
 
The Hills Have Eyes (2006)
 
The Texas Chainsaw Massacre (1974)