Filmkritik: „Sharknado 3: Oh Hell No!“ (2015)

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SHARKNADO 3: OH HELL NO!

(SHARKNADO 3)

Story

 
 
 
Bereits zum dritten Mal sorgt der Tornado, gefüllt mit reichlich Haien, für Chaos und der Held Fin nimmt den Kampf abermals auf.

 
 
 


 
 
 

SHARKNADO 3 – Kritik

 
 
Ohne das Internet, hätte es „Sharknado“ wahrscheinlich nie zu einem solchen Hype geschafft. Dass es mal Filme von der Billigschmiede „The Asylum“ ins Kino schaffen, hätte zuvor wohl auch niemand für möglich gehalten. Aber aufgrund des Hypes war nach dem ersten Teil schnell klar, dass es eine Fortsetzung braucht und ein dritter Teil war auch schnell beschlossene Sache. Die Macher bleiben ihrer Linie treu und sorgen erneut für ganz großen Trash-Quatsch, der sich im Gegensatz zum echt launigen zweiten Teil nun aber ein wenig ermüdet.
 
 
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Fin und April sind endlich wieder offziell zusammen und erwarten sogar ein weiteres Kind. Die globale Krise um die Sharknados ist allerdings noch lange nicht vorbei und die Katastrophen erweitern sich. Niemand kann die Tornados mit Haien gefüllt abschätzen und da Fin, wie auch April zu wahren Experten in diesem Bereich geworden sind, wird ihre Hilfe mehr als je zuvor benötigt. Was soll man mehr zu der Handlung schreiben? Wer die beiden Vorgänger kennt, wird sich um Dinge wie Logik schon längst keine Gedanken mehr machen, denn das wäre auch ein fataler Fehler. Man muss diesen Humbug schlichtweg hinnehmen, wenn man Freude daran haben möchte. Selbstverständlich steht auch „Sharknado 3“ ganz in der Tradition einer Fortsetzung, die nun mal besagt, dass von allem noch mehr her muss. Im Vorgänger gelang es den Machern allerdings etwas besser, denn wenn man sich an den riesigen Quatsch erst mal gewöhnt hat, fällt es schwer, dem Ganzen noch einen draufzusetzen. Um dieses Ziel zu erfüllen, geht es dann sogar noch ins All und das gesamte Drehbuch bietet schier fassungslosen Nonsens, aber eben welchen, an den man sich mittlerweile gewöhnt hat und deswegen fällt der dritte Teil im Vergleich zum Vorgänger auch etwas ab.
 
 
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Dabei scheint die Reihe mittlerweile sowieso eher ein Ansammlung von möglichst vielen Cameo-Auftritten zu sein. Am ehesten gefällt „Sharknado 3“ auch gerade deshalb, weil man hier reichlich viele bekannte Gesichter zusammengetrommelt hat. Das geht soweit, dass sogar Oliver Kalkofe und Peter Rütten, bekannt für das Format „SchleFaZ“, mal kurz durch das Bild huschen. Ansonsten bekommt man z.B. den ehemaligen Kinderdarsteller Frankie Muniz („Malcolm Mittendrin“) zu sehen, der zuvor lange in keinen Film mitgewirkt hatte. David Hasselhoff höchstpersönlich gibt sich die Ehre, Leute wie Mark Cuban, Jerry Springer, Jedward, Jared Fogle und Bo Derek sind zu sehen, werben teilweise für sich oder machen sich einfach kurz zum Affen. Die Anzahl der bekannten Cameos ist schon echt nicht schlecht. Hauptrolle hingegen spielt weiterhin Ian Ziering, der sich an seine Figur gewöhnt zu haben scheint und seine Sache gar nicht mal schlecht macht. Tara Reid nimmt eine etwas kleinere Rolle ein, gehört aber weiterhin fest mit zur Reihe dazu und ein Wiedersehen mit Cassie Scerbo sorgt immerhin für eine gewisse Kontinuität. Die Figurenzeichnung ist natürlich Käse, aber man fühlt sich zumindest wie in einer zusammenhängenden Reihe und das ist schon mal etwas wert.
 
 
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Die Regie blieb bei Anthony C. Ferrante, das Drehbuch stammt erneut aus der Feder von Thunder Levin und somit sind die kreativen Köpfe hinter dem Werk überwiegend dieselben geblieben. Obwohl das eigentlich gut so ist, bermerkt man spätestens bei „Sharknado 3“ schon leichte Abnutzungserscheinungen, denn so sehr man sich auch Mühe gegeben hat, möglichst viele Cameos zusammenzukratzen, so wenig originell geht man mittlerweile mit den Haien um. Diese sind zahlreich vertreten, können den Vorgängern aber nichts hinzufügen. Um dem entgegenzuwirken, setzt man auf ein hohes Tempo. Bereits in den ersten zehn Minuten ist enorm viel los. Erst danach leitet man das Geschehen ein, weshalb die erste Hälfte etwas lahmer ist. Wenn es dann hinterher aber auch noch ins Weltall geht, ist genügend los, um wenigstens nicht zu langweilen. Obligatorisch gibt es die schlechten Effekte, die teilweise aber doch schon etwas aufwendiger aussehen. Allgemein ist das aus rein handwerklicher Sicht gar nicht so mies, wie man erwarten dürfte. Ein bisschen trashiger Humor passt natürlich perfekt und zum Glück nimmt sich das Ganze niemals so ernst, als dass es ärgerlich werden könnte. Zu alle dem gesellt sich ein brauchbarer Score, der auch mit einem netten Soundtrack dient.
 
 
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SHARKNADO 3 – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
Man hat sich als Zuschauer der Vorgänger definitiv an den Humbug gewöhnt, den diese Reihe bietet und deshalb ist „Sharknado 3“ auch nicht mehr besonders aufregend, aber als Fan dieser Blödel-Trash-Filme kann man dennoch zufrieden sein, denn alleine was an Cameos aufgefahren wird, ist alles andere als unamüsant. Allgemein sind die Darsteller brauchbar, selbst die schlechten Effekte sind teilweise gar nicht so mies und von der Inszenierung her werden schon ein paar Qualitäten geboten. Die Story macht sich jedoch kaum Mühe und abgesehen von ein paar dämlichen Einfällen, wird es hier Zeit für mehr Kreativität. Wenn man jedoch zuvor schon Spaß mit dieser dämlichen Reihe hatte, wird man von „Sharknado 3“ sicher ebenfalls nicht enttäuscht. Wie sich das noch über drei weitere Teile gestalten soll, ist allerdings eine berechtigte Frage.
 
 


 
 
 

SHARKNADO 3 – Zensur

 
 
 
Die deutsche Fassung von „Sharknado 3: Oh Hell No!“ ist ungeschnitten und frei ab 16 Jahren. Die Freigabe ist wegen der trashigen und teils überzogenen Inszenierung gerechtfertigt.
 
 
 


 
 
 

SHARKNADO 3 – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) White Pearl Movies (Blu-ray + DVD im Steelbook – auf 1000 Stück limitiert)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Sharknado 3: Oh Hell No!; USA 2015

Genre: Horror, Thriller, Komödie, Trash

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: keine

Bild: 1.78:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 90 Minuten

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Blu-ray im Steelbook

Extras: Original Trailer, Making Of, Gag Reel, Trailershow

Release-Termin: Steelbook: 19.02.2021

 

Sharknado 3: Oh Hell No! [Blu-ray + DVD im Steelbook] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

SHARKNADO 3 – Trailer

 
 


 
 
 

Benjamin Falk

(Rechte für Grafiken liegen bei White Pearl Movies)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Sharknado (2014)
 
Sharknado 2 (2014)
 
3-Headed Shark Attack – Mehr Köpfe = mehr Tote! (2015)
 
Mega Shark vs. Giant Octopus (2009)
 

Filmkritik: „Sharknado 2“ (2014)

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SHARKNADO 2

(SHARKNADO 2: THE SECOND ONE)

Story

 
 
 
Fin und April, die den Sharknado im ersten Teil überlebt haben, bekommen keine Ruhe, denn erneut kommt es zu einer Naturkatastrophe gepaart mit reichlich Biss.

 
 
 


 
 
 

SHARKNADO 2 – Kritik

 
 
Bei dem Erfolg, den der TV-Sender Syfy zusammen mit der Filmgesellschaft „The Asylum“, mit „Sharknado“ hatte, wäre es fast nicht zu erklären gewesen, wenn man keine Fortsetzung produziert hätte. Pünktlich ein Jahr später kam es also zu „Sharknado 2“ und die Regeln einer solchen Fortsetzung besagen eigentlich ganz klar, dass von allem mehr her muss. So ist es dann auch und das Ergebnis macht überraschend viel Spaß.
 
 
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Die Beziehung zwischen Fin und April hat sich seit den Ereignissen aus dem ersten Teil wieder deutlich gebessert. April hat sogar ein erfolgreiches Buch über die Hai-Angriffe geschrieben. Eigentlich wollen die Beiden nur nach New York City fliegen, doch der Flug wird von einem erneuten Sharknado überrascht. Und auch die Großstadt wird bald von mehreren Sharknados getroffen. Abermals müssen sich Fin und April gegen die fliegenden Haie verteidigen. Drehbuchautor Thunder Levin hat auf jeden Fall aus dem ersten Teil gelernt. Dort gab es zwar schon die äußerst schwachsinnige Grundprämisse, aber ansonsten vermisste man ein wenig die absurden Einfälle. Jetzt sind sie aber da und was das Drehbuch auffährt, toppt den ersten Teil auf jeden Fall. Das Ganze macht noch deutlich weniger Sinn. Während man zuvor wenigstens halbwegs versuchte die Haie im Tornado zu erklären, macht es nun den Eindruck, als würden diese ganz einfach dazu gehören. Erfreulich ist allerdings die Selbstironie mit der man an die Sache heranging. So spielt man auch ab und zu mal auf den eigenen Film an und nimmt sich dabei absolut nicht zu ernst. Auch sonst gibt es ein paar Filmanspielungen, weshalb „Sharknado 2“ zu einem kleinen Fest für Filmfans wird. Und die völlig behämmerten Einfälle hat man definitiv nach oben geschraubt.
 
 
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Obwohl man erkennen kann, dass „The Asylum“ bereit war in die Fortsetzung etwas mehr Geld zu investieren, bleibt „Sharknado 2“ natürlich ein billiger Trashfilm mit all den Mängeln, die man aus diesem Gebiet kennt. Immerhin kam der Green-Screen nicht mehr ganz so oft zum Einsatz und mit New York als Schauplatz hat man nicht viel verkehrt gemacht. Die Effekte bleiben selbstverständlich schlecht. So sehen die CGI-Haie erneut völlig künstlich aus, aber bei den Tornados hat man teilweise gar keine so schlechte Arbeit geleistet. Und gerade weil auch nicht alle Splatter-Effekte (von denen es einige gibt) aus dem Computer stammen, kann man sich als Freund des Trashes eigentlich gar nicht so sehr über die Effektarbeit beklagen. Zumindest nicht, wenn man sich immer wieder vor Augen führt, dass dies hier von „The Asylum“ stammt. Die Regie übernahm erneut Anthony C. Ferrante und er macht es eigentlich nicht anders, als im Vorgänger, nur mit dem Unterschied, dass die Atmosphäre dieses Mal mehr punkten kann.
 
 
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„Sharknado 2“ nimmt sich nämlich viel weniger ernst, als noch der erste Teil und spielt die Schwachsinns-Karte gekonnt aus. Dadurch ergibt sich auch mehr Spaß. Diesen hatten scheinbar auch die Darsteller. Ian Ziering bleibt Star des Filmes und kommt erneut sympathisch daher. Tara Reid gehört natürlich auch fest mit dazu und stört ebenfalls nicht. Mit Vivica A. Fox und Kari Wuhrer sind zwei weitere, bekanntere Darstellerinnen mit an Bord und eine Reihe von Gaststars darf selbstverständlich auch nicht fehlen. Der Auftritt von Judd Hirsch ist amüsant, winzig kleine Cameos von Richard Kind, Wil Wheaton und Kelly Osbourne sind ebenfalls nicht verkehrt. Die Darsteller sind auf jeden Fall brauchbar, weil sie gar nicht besonders ernst agieren müssen. Das ist von Vorteil und ebenfalls von Vorteil ist das erneut hohe Tempo. Es geht gleich höchst skurril im Flugzeug los. Ein paar Längen haben sich zwar wieder eingeschlichen, denn man kennt das mit den Haien im Tornado ja nun aus dem ersten Teil bereits. Dafür kommt dann aber das Finale erneut als Highlight daher und hier kann man den Vorgänger ohne Mühe toppen. Was da am Ende für ein Quatsch abläuft, ist schon nicht von schlechten Eltern. Und die Kettensäge fehlt natürlich auch nicht!
 
 


 
 
 

SHARKNADO 2 – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
Wenn man mit „Sharknado“ klar kam, wird man mit der Fortsetzung sicher noch etwas mehr Spaß haben können. Das liegt vor allen Dingen daran, dass die Macher selbstironisch an das Werk herangingen und herrlich doof versuchen sich selbst an Schwachsinn zu überbieten. Das besitzt tatsächlich einen gewissen Charme und wirkt gar nicht so lieblos. Müll bleibt es natürlich trotzdem. Die Effekte sehen selten passabel aus, die Figurenzeichnung ist belanglos und einen Sinn ergibt der ganze Quatsch niemals, aber das stört kaum, wenn man sich über 90 Minuten solide unterhalten lassen kann. Die Darsteller agieren nicht zu nervig, die Story wirkt zielführender, es wird blutig genug und es gibt trotz Längen genügend amüsante Momente. Von daher ist „Sharknado 2“ durchaus besser geworden, als sein Vorgänger und für Freunde moderner Trash-Filme definitiv einen Blick wert!
 
 


 
 
 

SHARKNADO 2 – Zensur

 
 
 
Die deutsche Fassung von „Sharknado 2“ ist mit ihrer FSK16-Freigabe vollkommen ungeschnitten.
 
 
 


 
 
 

SHARKNADO 2 – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) White Pearl Movies (Steelbook Blu-ray – auf 1000 Stück limitiert)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Sharknado 2: The Second One; USA 2014

Genre: Horror, Trash, Komödie

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: keine

Bild: 1.78:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 91 Min.

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Steelbook

Extras: HD-Bonusfilm: Bonusfilm „Mega Piranhas“, Original Trailer, Making Of, Gag Reel, Trailershow

Release-Termin: Steelbook: 04.12.2020

 

Sharknado 2 [Blu-ray + DVD im Steelbook] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

SHARKNADO 2 – Trailer

 
 


 
 
 

Benjamin Falk

(Rechte für Grafiken liegen bei White Pearl Movies)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Sharknado – Genug gesagt! (2013)
 
Sharknado 3: Oh Hell No! (2015)
 
3-Headed Shark Attack – Mehr Köpfe = mehr Tote! (2015)
 

Filmkritik: „Monster Hunters – Die Alienjäger“ (2020)

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MONSTER HUNTERS – DIE ALIENJÄGER

(MONSTER HUNTERS)

Story

 
 
 
Ein Ufo mit gefangenen Verbrecher-Aliens stürzt auf unserer Erde ab. Zum Glück ist die U.S. Army darauf vorbereitet und hat eine Spezialtruppe für solche Fälle aufgestellt.

 
 
 


 
 
 

MONSTER HUNTERS – Kritik

 
 
Die Billigproduktions-Schmiede „The Asylum“ hat zwar auch mal ein paar eigene Filmideen parat, aber überwiegend verdient man dort sein Geld, in dem man Hollywood-Blockbuster kopiert – in super billig versteht sich. Eigentlich sollte dieses Jahr die Videospielverfilmung „Monster Hunter“ mit Milla Jovovich in die Kinos kommen, aber aufgrund von Corona hat sich das verzögert. „Monster Hunters“ ist die Mockbuster-Antwort von „The Asylum“ zu diesem Film. Und er steht für all das, was man dieser Filmgesellschaft vorwerfen kann.
 
 
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In der kalifornischen Wüste stürzt ein unbekanntes Flugobjekt ab. An Bord waren scheinbar ein paar bösartige Aliens, die sich nun durch die Gegend morden. Doch seit Roswell gibt es bei der U.S. Army die „Alien Defense Unit“, die darauf spezialisiert wurde gegen Außerirdische zu kämpfen. Leider hat die Truppe aber noch gar keine Übung darin. Was für ein Schrott an Story. Jedes Kind besitzt da deutlich mehr Fantasie und hätte eine beeindruckendere Geschichte über Außerirdische erzählen können. In „Monster Hunters“ geht es wirklich sehr ideenarm zur Sache und es geschieht fast gar nichts. Eigentlich funktioniert das nicht mal als Billigvariante zu „Monster Hunter“. Ob das hier nun Aliens oder Monster sind, spielt aber sowieso keine Rolle. Es werden nur ein paar obligatorische Zutaten abgespult und dann erscheint der Abspann.
 
 
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Unterhaltsam ist daran nun wirklich nichts. Es geht zuweilen dermaßen ruhig und ereignislos zur Sache, dass man fast vergisst, dass man hier gerade einen Film schaut. Wenn man dort auf Aliens im Wald trifft, ist das so entspannend gestaltet, dass jede private Paintball-Veranstaltung mehr Adrenalin fördern wird. Die Gegner machen es den Protagonisten auch sehr leicht und greifen natürlich nur dann an, wenn das Drehbuch einen Toten vorsieht. Hinzu kommt die Tatsache, dass sich das Muster einige Male wiederholt und man sich fast wie in einer Dauerschleife gefangen vorkommt. Bis es dann zum letzten Drittel geht. Hier entsteht sogar tatsächlich noch eine etwas andere Dynamik und das wäre vielleicht echt noch brauchbar gewesen, wenn da nicht diese grauenvollen Computereffekte wären. Die Aliens sehen absolut lustlos, unkreativ und langweilig aus, könnten so aber auch direkt aus einem Videospiel der N64 stammen. Wenn es große Ufos und verschiedene Laser-Schüsse zu sehen gibt, sieht das selbstredend nicht besser aus. Wenigstens sind ein paar kleine Splatter-Effekte von Hand gemacht. Sie kommen aber nicht oft vor und können auch nichts reißen. Die handwerkliche Arbeit ist wirklich unter aller Sau. Wäre die Optik nicht so hochauflösend, könnte man glatt denken, es mit einem Amateurfilm aus den 90ern zu tun zu haben.
 
 
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Dort hätte sich aber bestimmt nicht Tom Sizemore blicken lassen, wobei es schwer zu verstehen ist, weshalb er dies bei „Monster Hunters“ tut. Seine einstige Karriere scheint wohl endgültig vorbei zu sein. Dementsprechend lustlos agiert er auch, aber zumindest darf er überwiegend sitzen. Vielleicht sollte er mal etwas zusammen mit Steven Seagal drehen. Anthony Jensen ist hier der einzige, der halbwegs überzeugen kann. Im Gegensatz zum restlichen Spiel, wirkt er schon nahezu überambitioniert. Den Rest kann man wirklich vergessen. Das sind im besten Falle schlechte und im schlimmsten Falle peinliche Leistungen. Die alles andere als natürlich klingende, deutsche Synchronisation macht es nicht besser. Sympathien kommen hier keine auf, dafür darf man jedoch unfassbar blöden Dialogen zuhören. Was die Leute hier so von sich geben, ist kaum zu ertragen und macht oftmals keinerlei Sinn. Weil das alles dermaßen lieblos wirkt, wird sich aber selbst der Trashfan nicht daran erfreuen können. Guter Trash entsteht eben nicht von alleine, den muss man schon hinbekommen.
 
 
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MONSTER HUNTERS – Fazit

 
 
 
2 Punkte Final
 
 
„Monster Hunters“ ist mal wieder das Paradebeispiel, weshalb die Filme von „The Asylum“ einen solch schlechten Ruf haben. Die Handlung wirkt wie hingerotzt und besitzt keinerlei Seele, die „Action“ ist so lahm, dass sich selbst Schildkröten langweilen würden und die Darsteller kann man überwiegend auch vergessen. Nebenbei hagelt es dämliche Dialoge, es gibt die billigsten CGI-Aliens zu sehen, die selbst in Videospielen der 90er schon so aussahen und von Kreativität fehlt jegliche Spur. Dass das pure Langeweile bietet, braucht man wohl kaum extra zu erwähnen. Lediglich das letzte Drittel und ein passabler Anthony Jensen, sowie die unfreiwillige Komik sorgen noch für zwei Punkte. Man sollte trotzdem die Finger von diesem Produkt lassen!
 
 


 
 
 

MONSTER HUNTERS – Zensur

 
 
 
Die deutsche Fassung von „Monster Hunters – Die Alienjäger“ ist ungeschnitten und frei ab 16 Jahren.
 
 
 


 
 
 

MONSTER HUNTERS – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) White Pearl Movies (KeepCase Blu-ray)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Monster Hunters; USA 2020

Genre: Thriller, Action, Science Fiction

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: keine

Bild: 2.39:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 88 Min.

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Blu-ray im KeepCase ohne Wechselcover

Extras: Trailer, Trailershow

Release-Termin: KeepCase: 11.12.2020

 

Monster Hunters – Die Alienjäger [Blu-ray] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

MONSTER HUNTERS – Trailer

 
 


 
 
 

Benjamin Falk

(Rechte für Grafiken liegen bei White Pearl Movies)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Alien Predator (2018)
 
AVH: Alien vs. Hunter (2007)
 

Filmkritik: „Invasion Planet Earth – Sie kommen!“ (2019)

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INVASION PLANET EARTH – SIE KOMMEN!

(INVASION PLANET EARTH)

Story

 
 
 
Die Aliens sind wieder da und machen es der Menschheit schwer. Aber was steckt hinter ihren Plänen?

 
 
 


 
 
 

INVASION PLANET EARTH – Kritik

 
 
Wenn nicht gerade Zombies, Werwölfe, maskierte Killer, Vampire, Tiere oder Mumien den Menschen nach dem Leben trachten, sind es höchstwahrscheinlich mal wieder die Außerirdischen. Wenn sich dann noch billige Effekte hinzu gesellen, ist die nächste Totalkatastrophe nicht weit. Im Falle von „Invasion Planet Earth“ wäre das jedoch etwas gemein, denn Regisseur Simon Cox hatte es wirklich nicht leicht. Bereits 1999 fingen seine Pläne für diesen Film an. Vier Jahre später war das Skript fertig, doch da niemand das Projekt finanzieren wollte, musste Cox per Crowdfunding Geld aufbringen. Dieses reichte aber nicht aus und erst viele Jahre später kam es doch noch dazu, dass Cox seinen Film beenden konnte. So gesehen stecken also knapp zwei Jahrzehnte Zeit in diesem Projekt und das bedeutet zwangsläufig viel Herzblut. Wirklich verreißen, mag man ein solches Werk kaum, aber man muss halt auch ehrlich sein. Und die Wahrheit ist: Selbst wenn man „Invasion Planet Earth“ das Herzblut von Cox anmerkt, besitzt der Film zu viele Fehler, um als gut zu gelten.
 
 
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Der Arzt Tom hat eine schreckliche Vergangenheit, denn seine kleine Tochter ist gestorben. Nun ist seine Frau allerdings wieder schwanger und so scheint es voran zu gehen. Bis Tom eines Tages von einem Lichtstrahl getroffen wird und sich in einem Ufo befindet. Die Außerirdischen kommen und sie greifen die Welt an, aber sind sie wirklich nur auf Zerstörung aus oder steckt vielleicht doch mehr dahinter? Die Story ist ambitioniert und im Kern nicht schlecht, wird aber leider ziemlich schlecht vorgetragen. Vielleicht war es Absicht, die Geschichte so wirr und konfus aufzubauen, doch wirklich profitieren kann der Film davon nicht. Die Grundidee ist nun auch nicht unbedingt völlig neu, aber Cox lenkt den Zuschauer schön auf die falsche Fährte und am Ende ist dieses Drehbuch nicht verkehrt, nur wird es eben verkehrt präsentiert.
 
 
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Das fängt schon bei den ganzen seltsamen Traumsequenzen an. Sobald Tom von den Aliens entführt wurde (was übrigens auch etwas zu lange dauert), entsteht ein mittlerer Teil, der fast nur aus verschiedenen Visionen besteht. Als Zuschauer verliert man da gerne mal den Überblick. Viel schlimmer ist aber noch, dass dies scheinbar nur die Laufzeit strecken soll, denn wirklich von Belang ist dieser Mittelteil nicht. Man kann ihn skippen, ohne etwas verpasst zu haben. Der Unterhaltungswert macht es einem da auch nicht gerade leicht. Eigentlich wird erst das letzte Drittel solide. Da kommt es nämlich endlich mal zu etwas Action und das lange, ziemlich ruhige Ende enttäuscht dann wenigstens nicht, weil die Wendung ganz gut platziert wurde.
 
 
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Wenn man überlegt mit welch bescheidenen Mitteln Simon Cox seinen Film realisieren musste, kann sich „Invasion Planet Earth“ aber sogar halbwegs sehen lassen. Einen Science-Fiction-Film mit nahezu keinem Budget umzusetzen, ist ein mutiges Projekt. Deshalb darf man sich über billige Computer-Effekte nun auch nicht wundern. Diese bekommt man allerdings auch in Streifen geboten, die deutlich mehr Budget zur Verfügung haben und in Anbetracht dessen, sieht das hier sogar noch halbwegs akzeptabel aus. Selbstbewusstsein besitzt Cox jedenfalls, wenn er trotzdem eine Schlacht präsentiert. Aus handwerklicher Sicht ist das definitiv unterdurchschnittlich, aber man durfte im billigen Bereich sicher schon Schlimmeres betrachten.
 
 
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Zu den Darstellern kann man kaum lobende Worte verlieren, was nun aber auch kaum verblüffen dürfte. Simon Haycock ist als Hauptdarsteller mit einem zugekniffenen Auge gerade noch so okay. Es gibt tatsächlich ziemlich viele Darsteller zu sehen. Ein paar fallen kaum auf, manche spielen aber auch auffällig mies. Die Figurenzeichnung funktioniert lediglich bei Hauptfigur Tom ein wenig. Sein Hintergrund ist zwar alles andere als originell, passt soweit aber gut zur Geschichte. Alle anderen wirken belanglos und Sympathien kommen hier keine auf. Sowieso mangelt es an Spannung und es ist zu lange zu wenig los.
 
 


 
 
 

INVASION PLANET EARTH – Fazit

 
 
 
4 Punkte Final
 
 
„Invasion Planet Earth“ wirkt auf jeden Fall wie der nächste, billig und schnell heruntergedrehte Sci-Fi-Klopper, der für den Sender TELE 5 konzipiert zu sein scheint, aber wenn man die Entstehungsgeschichte kennt, wird man dem Werk damit nicht ganz gerecht. Besser wird der Film dadurch zwar nicht unbedingt, aber man kann ein paar Punkte weniger streng beurteilen. Auf jeden Fall besitzt die Handlung gute Ideen, die nur nicht sonderlich gut verpackt wurden. Die Inszenierung ist sogar noch passabel, wobei die handwerkliche Arbeit eher schlecht ist. Trotzdem kann man mit den Effekten leben, wenn man eben weiß, dass hier so gut wie kein Budget zur Verfügung stand. Unter diesen Umständen sind auch die Darsteller noch fast erträglich und das letzte Drittel ist dann gar nicht so verkehrt. Nur zuvor herrscht überwiegend gähnende Langeweile. Eine Empfehlung gibt es dafür nicht, aber einen kompletten Verriss ebenfalls nicht.
 
 


 
 
 

INVASION PLANET EARTH – Zensur

 
 
 
Die deutsche Fassung von „Invasion Planet Earth“ ist mit ihrer FSK12-Freigabe vollkommen ungeschnitten.
 
 
 


 
 
 

INVASION PLANET EARTH – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) White Pearl Movies (KeepCase Blu-ray)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Invasion Planet Earth; Frankreich | Großbritannien 2019

Genre: Mystery, Abenteuer, Action, Drama, Science Fiction

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: keine

Bild: 2.39:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 97 Min.

FSK: FSK12 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: KeepCase ohne Wechselcover

Extras: Trailershow

Release-Termin: Steelbook: 20.11.2020

 

Invasion Planet Earth – Sie kommen! [Blu-ray im KeepCase] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

INVASION PLANET EARTH – Trailer

 
 


 
 
 

Benjamin Falk

(Rechte für Grafiken liegen bei White Pearl Movies)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
The Arrival – Die Ankunft (1996)
 
Krieg der Welten (2005)
 
Independence Day (1996)
 
Krieg der Welten 2 – Die nächste Angriffswelle (2008)
 

Filmkritik: „Sharknado – Genug gesagt!“ (2013)

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SHARKNADO – GENUG GESAGT!

(SHARKNADO | DARK SKIES)

Story

 
 
 
Im berüchtigten „Sharknado“ geraten Haie ins Landesinnere und bemerken, dass sie dort viel leichter an Menschenfleisch gelangen, als im Meer.

 
 
 


 
 
 

SHARKNADO – Kritik

 
 
Es war wohl der Filmhype des Jahres 2013: „Sharknado“! Mit Sprüchen wie „schlechtester Film aller Zeiten“ wurde um sich geworfen und die Produktionsfirma aus der Gruft „The Asylum“ konnte sich freuen. Der amerikanische Fernsehsender Syfy sicher auch, denn der gab den Film in Auftrag. Als bei Wiederholungen die Einschaltquote sogar noch stieg, brachte es „Sharknado“ tatsächlich noch ins Kino. Doch woher kommt dieser Erfolg? Trashige Haifilme gab es auch zuvor schon und es scheint so, als wollten die Macher sich gegenseitig immer weiter toppen mit bescheuerten Ideen. Weil die Grundprämisse so absurd klingt, war das Interesse wohl einfach enorm hoch. Dabei bekommt man es aber keineswegs mit einem der schlechtesten Filme aller Zeiten zu tun. Nein, „Sharknado“ besitzt sogar einige Qualitäten, ist nebenbei aber gar nicht mal so abgefahren, wie der Titel es verspricht, weshalb mehr als ein durchschnittliches Trash-Vergnügen nicht drin ist.
 
 
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Ein Tornado zieht auf und er befindet sich auf dem Weg nach Los Angeles. Unterwegs nimmt er mal eben einen russischen Fischkutter mit, in dem sich viele Haie befunden haben. Die befinden sich jetzt alle im Tornado und als dieser in Los Angeles ankommt, wimmelt es im Landesinneren schon bald nur so von diesen Haien. Für eine Gruppe von Menschen, angeführt vom Barbesitzer Fin, beginnt der Kampf ums Überleben. Der Titel erklärt eigentlich schon worum es geht und die Grundidee, eine Naturkatastrophe mit Tierhorror zu verbinden, klingt erst mal gar nicht so verkehrt. Natürlich bietet „Sharknado“ dann völligen Mumpitz. Lustig ist jedoch, dass es 2017 einen Fall in Australien gab, wo ein Hai wirklich durch einen Zyklon an Land gelangte. Das nutzten die Macher natürlich für sich, aber trotzdem bietet einem das Drehbuch absoluten Käse, den man nicht mit Logik betrachten sollte. Leider halten sich die wirklich absurden Ideen dabei aber sogar in Grenzen. Abgesehen vom abgefahrenen Finale, bietet die Story lange Zeit nur die skurrile Grundidee. Ein paar mehr Einfälle dieser Klasse wären jedoch nicht verkehrt gewesen.
 
 
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Wenn man an „The Asylum“ denkt, kommt einem sofort eine katastrophale Qualität in den Sinn. „Sharknado“ ist aber gar nicht mal so schlecht gemacht. Dass die Haie, sowie die meisten Effekte, allesamt aus dem Computer stammen, ist selbstverständlich, aber die CGI-Effekte sehen manchmal sogar halbwegs brauchbar aus. Manche sind natürlich auch peinlich. Dass man ständig einen Farbfilter verwendet hat, um das Unwetter authentischer zu gestalten, war allerdings keine gute Idee, denn dadurch erhält der Film einen sehr künstlichen Touch. Da man sowieso oft vor Green-Screens drehte, passt das hingegen fast schon wieder. Die Inszenierung ist an manchen Stellen gar nicht mal verkehrt. Besonders anfangs und im Finale machen die Szenen etwas her und allgemein hätte man hier mit einer handwerklich viel mieseren Arbeit rechnen dürfen. Überraschend ist auch der Unterhaltungswert, der zuweilen sogar richtig gut sein kann. Das erste Drittel lebt von einem sehr hohen Tempo und es ist immer etwas los. Lediglich im mittleren Teil kommen ein paar unnötige Längen auf, doch das actionreiche Finale entschädigt dafür wieder.
 
 
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Die vorhandenen Längen entstehen am ehesten, weil man sich zeitweise zu sehr auf die Figuren konzentriert, die nun mal nicht die größten Sympathien entstehen lassen. Zwar ist hier niemand als reines Kanonenfutter bzw. Haifutter konzipiert, aber wenn da von irgendeinem Trauma bezüglich Haie gequatscht wird, ist das trotzdem nicht sonderlich interessant. Von den Darstellern darf man in diesem Bereich sicher weniger erwarten, doch selbst hier übertrifft „Sharknado“ die Erwartungen. Ian Ziering funktioniert als Hauptfigur und er wirkt ganz sympathisch. Die Sache mit der gescheiterten Ehe bringt selbstverständlich nur weitere Klischees mit ins Geschehen, sorgt zwischenzeitlich aber für eine gewisse Dynamik. Tara Reid hat in dieser Reihe ja ihr neues zu Hause gefunden gehabt. Man kann von ihr halten, was man will, aber so schlecht macht sie ihre Sache nicht. Hinzu gesellt sich noch ein John Heard, den man wohl am ehesten aus „Kevin allein zu Haus“ kennt und die restlichen Darsteller fallen kaum auf – Weder im positiven, noch im negativen Sinne.
 
 
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SHARKNADO – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
„Sharknado“ ist weder so schlecht, noch so durchgeknallt wie sein Ruf. Lediglich die Grundprämisse ist völlig bescheuert, aber wer ein Trash-Gewitter erwartet, wird erst im gelungenen Finale fündig. Die billigen Computereffekte sind Hauptattraktion, sehen manchmal aber sogar ganz okay aus und die handwerkliche Arbeit kann man nicht verreißen. Auch die Darsteller gehen soweit in Ordnung. Nebenbei wird auch manchmal ganz gut gesplattert. Abgesehen von einem lahmen Mittelteil kann man sich sogar ganz solide unterhalten lassen, was an einem anfangs sehr hohen Tempo liegt. Wenn dann am Ende auch noch die Kettensäge herausgekramt wird, wird sich der Trashfan freuen. Am ehesten ist der Film auch für eben diesen zu empfehlen, denn wer einen richtig guten, ernsthaften Film erwartet, wird hier natürlich nicht fündig. Das Ganze ist aber eben auch niemals so grauenvoll, wie viele behaupten. Das berechtigt nicht unbedingt den Hype von damals, sorgt aber für einen durchschnittlichen Film, den man sich als No-Brainer durchaus mal ansehen kann!
 
 


 
 
 

SHARKNADO – Zensur

 
 
 
Die deutsche Fassung von „Sharknado – Genug gesagt!“ ist mit ihrer FSK16-Freigabe vollkommen ungeschnitten.
 
 
 


 
 
 

SHARKNADO – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) White Pearl Movies (Steelbook Blu-ray – auf 1000 Stück limitiert)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Sharknado; USA 2013

Genre: Horror, Trash, Komödie

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: keine

Bild: 1.78:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 86 Min.

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Steelbook

Extras: HD-Bonusfilm: 2-Headed Shark Attack, Original Trailer, Making of, Gag-Reel, Trailershow

Release-Termin: Steelbook: 20.11.2020

 

Sharknado [Blu-ray + DVD im limitierten Steelbook] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

SHARKNADO – Trailer

 
 


 
 
 

Benjamin Falk

(Rechte für Grafiken liegen bei White Pearl Movies)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Sharknado 2 (2014)
 
Sharknado 3: Oh Hell No! (2015)
 
3-Headed Shark Attack – Mehr Köpfe = mehr Tote! (2015)
 

Filmkritik: „Herschell Gordon Lewis‘ BloodMania“ (2017)

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HERSCHELL GORDON LEWIS‘ BLOODMANIA

(BLOODMANIA)

Story

 
 
 
Herschell Gordon Lewis macht einen auf Cryptkeeper und präsentiert vier blutige, böse Geschichten..

 
 
 


 
 
 

BLOODMANIA – Kritik

 
 
Dieses, als krönendes letztes, im hohen Alter geschaffene Abschlusswerk des in Fachkreisen nicht unumstrittenen „Godfather of Gore‘‘s Herschell Gordon Lewis angepriesene, 95-minütige Ärgernis stellt nicht nur die letzte Regie- und Drehbuch-Mitarbeit des Splatterpapstes dar, sondern leider Gottes auch meinen ersten Berührungspunkt mit einem seiner Filme. Und auch wenn ich in vergangenen Filmchecker-Reviews schon öfter auf Filme gestoßen bin, deren Regisseure mir trotz ausufernder Filmographie bislang gänzlich unbekannt waren, so dürfte es mich hier wohl am ärgsten getroffen haben – denn was muss dieser imdb-Kritiker hier nur gesehen haben, dass er 8 Sterne vergeben konnte? Nachfolgend mein Gegenentwurf zu den vier Episoden, die dem durstigen Gorefan vorgesetzt werden.
 
 
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Die Opening Credits wirken durch veraltete und beliebige Fonts, an Windows Movie Maker anmutende Filter und Effekte und einen in miserabler Qualität aufgenommenen, selbst eingespielten Country-Track mit misslungenem Humoranspruch direkt 100% wie die billigsten der billigen US-Indiefilme aus dem Amateurfilmer-Untergrund, wobei selbst ähnlich gelagerte Horror-Anthologien wie „Faces of Schlock“ die Nase hier meilenweit vorne haben. Ehrliches Umgehen mit Ambitionen und Produktionsbedingungen von der ersten Sekunde an muss jedoch nichts Schlechtes sein, auch wenn die gezeigten Szenen unpassend und willkürlich wirken, wenn hier einmal in Stummfilmmanier inkl. Sin City-Farbfilter und Texttafeln an einer uns unbekannten Frau rumgeschnibbelt wird, sich danach eine Frau ein Bein amputiert, eine andere ihr Bein beim Rasieren häutet. Ohne Zusammenhang ein reines Effekte-Show-Off mit billigen Wortwitzen am Ende, was für ein irritiertes Schmunzeln reicht, nur mit dem bitteren Nachgeschmack künstlich per CGI verschlimmbesserter Bluttaten.
 
 
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Herschell Gordon Lewis höchstpersönlich tritt im Anzug vor einen miserabel getricksten CGI-Screen und quält den Zuschauer durch einen furchtbar geschriebenen sowie gespielten, unwitzigen Monolog über die folgende, erste Episode, namens „Gory Story“, in der unser Hauptcharakter namens Brewster Rickaback von dem dämonischen Haken an seiner Hand terrorisiert wird. Auf allerniedrigstem Totaltrashniveau der unlustigsten und nervigsten Sorte werden wir in eine Szene geworfen, in der absolut niemand überzeugen kann und nie die Illusion einer echten Begebenheit aufkommt. Die Kostüme sind fake, niemand kann schauspielern oder versucht es, der Haken ist aus dem Karnevalsshop, das Logo der Fernsehkamera, der wir angeblich folgen, in Paint gemalt. Das Soundleveling ist furchtbar künstlich und überzeugt zu keinem Zeitpunkt, generell sind ALLE Effektgeräusche sämtlicher folgender Episoden scheinbar aus dem Internet geholt und auf den Mix geklatscht, weshalb wir Geräusche aus Videospielen, aus anderen Filmen usw. wiederentdecken können.
 
 
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Nach der zu langen, ersten „News Coverage“ Szene über unseren scheinbar flüchtenden Brewster, die das Nervenkostüm bereits gut strapaziert hat mit zu viel Lärm und versuchter Dramatik, ist Brewster alleine auf der Straße zu sehen und sticht sich ausversehen ins Bein mit seinem Haken. Ein kleiner Splattereffekt, dann wird er von einem Hund angepinkelt, dann folgt ein bemüht komisches Treffen mit einem Unbekannten, bevor er sich ausversehen das Auge aussticht, weil er eine Fliege verscheuchen will. Der Humor ist ziemlich genau auf dem Level auf dem es sich liest zu dem Zeitpunkt, doch weil der Hauptdarsteller nicht dauerhaft overacted, der Kurzfilm sich nicht ernst nimmt und zudem deutlich besser ist als die ersten paar Minuten, fängt es langsam fast an zu funktionieren. Eine kurze Flashback-Sequenz hat tatsächlich einen überraschend funktionierenden Witz sowie eine nette Genre-Anspielung, kurz darauf muss ich laut lachen, da der Film endgültig Richtung Troma liebäugelt, bekloppt und dumm und blutig und explizit wird, starken, handgemachten Gore und saudämliche Wortwitze liefert, etwas Gesellschaftskritik mit dem Holzhammer – er hat sich fast gerettet. Nicht falsch verstehen, nach den etwa 8 Minuten Intro waren auch diese folgenden 15 Minuten Hakengeschichte unsinniger Schwachsinn, billig und trashig und schlecht – aber eben weil es so kurz und auf den Gore reduziert gedreht wurde, der Film sich komplett drüber nie ernst nimmt und einzig der letzte Effekte erneut durch CGI versaut wurde, kann man hier mit zugekniffenen Augen und extremer Schmerzfreiheit fast von einer unterdurchschnittlichen Splatterepisode reden. Noch 3/10.
 
 
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Ist diese absurde Trasherfahrung überstanden, die die Marschrichtung ja nun vorgeben dürfte, und beim Zuschauer die Disc ausgeworfen oder das Bier geholt, erscheint Herschell dieses Mal vor dem unüberzeugenden CGI-Screen einer Farm, um einen weiteren improvisiert wirkenden und wenig unterhaltsamen Eröffnungstext zu sprechen. „Attack of the Conscience“ wurde dabei von Melanie Reinboldt inszeniert und handelt von einer jungen Frau, die im Koma ist und scheinbar Rachegedanken/Ängste/Träume über sich und ihren Mann in verschiedenen Szenarios erlebt. Das klingt überraschend ernst und untrashig und in der Tat gibt es professionellere Bilder, ein besseres und ernstzunehmenderes – wenn auch nie gutes – Schauspiel, einen annehmbaren Soundtrack und keine konzeptuell total trashigen Tromaattitüden. Doch was das im Klartext heißt, ist, dass die beiden extrem heftigen und krassen Splattereffekte, die es gibt, völlig deplatziert in dieser bemüht seriösen Geschichte wirken und dass es sich absolut nicht lohnt, dafür zahlreiche hässliche CGI-Bluteffekte, langweilige Dialogszenen, repetitive Traumstrukturen und diese peinlichen Soundeffekte zu erdulden, die in jedem nicht-komödiantischen Film einfach die Stimmung killen. Fast eine halbe Stunde lang war dieses Armutszeugnis in Drehbuchform, das nur als hochstilisierter Arthausfilm oder schmissiger Funsplatter je hätte klappen können, da es sich jeder Substanz entbehrt, was also noch 42 Minuten übrig lässt, um „Bloodmania“ anschaubar zu machen. 2/10
 
 
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Man kann es nicht anders sagen, als dass Herschell Gordon Lewis in der sehr kurzen, dritten Anmoderation seines eigenen Filmes wie ein verwirrter alter Herr wirkt, der über ein fremdes Set stolpert um immer wieder ein paar vernebelte Erinnerungen in die Kamera zu sprechen. „The Night Hag“ ist die zweite Episode eben jenes Herren und zumindest Unberechenbarkeit sowie eine kuriose Freude an unterschiedlichen Stilmitteln muss man ihm lassen, denn nach einer peinlich niedlich aufgelösten „Stanley Loves Helen“-Titlecard im Sitcom-Stil, wird jeder Kommentar vom leicht kahl werdenden und übergewichtigen Stanley (Kubrick? Ähnlichkeit vorhanden…) und seiner im schrillen Ton rufenden Frau mit Lachern und Applaus vom Band untermalt, als befände man sich wirklich in unsäglich leichter Unterhaltung die durch Situationskomik überzeugen will. Ist auch teilweise der Fall, klappt streckenweise auch überraschend gut, da das Schauspiel zwar sehr drüber ist, es aber auch genau so sein soll und der Dialog passabel verfasst wurde. Nur leider geht es nach einer Andeutung mit mysteriösen Haaren und einer weiteren mit Klopfgeräuschen aus dem Luftschacht auch direkt ans Eingemachte und die initiale Konstellation hält über die weitere Länge dieser Episode nicht an, da der Gorehound hier aufjauchzen kann vor Freude, wenn in bester „Sella Turcica“/Toetag-Manier am Haar gezogen wird, bis der Kopf aber sowas von ab ist. Zerstört wird der Effekt freilich wieder von der unnötigen Extraschicht After Effects und dem „Splash“-Geräusch aus Postal 2, aber daran ist man nach knapp einer Stunde Unterhaltung schon fast gewöhnt.
 
 
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Es kommt wie es kommen muss, ein paar hübsch gerahmte Bilder mit warmen Colourgrading später ist eine neue Familie inklusive Kindern in dem Haus und die Kreatur tritt erneut in Aktion – doch was beim ersten Mal noch unerklärt, in bester Fulci-Manier genau so billig wie gruselig radikal und endgültig war, wird dieses Mal auf lachhafteste Weise gezeigt und ausbuchstabiert, dazu gesellen sich wie Teenies oder junge Erwachsene geschriebene und demnach unrealistische Kinder und zu lange Szenen der Sentimentalität, die ohnehin nicht klappen und sämtliche Anflüge von gelungen schwarzhumorigen Dialogen früher vergehen lassen. Sowohl die Sprachverzerrungs- als auch die Stop-Motion-Effekte der „Kreatur“ sind lachhaft bis irritierend, der spätere Gore auf den ersten Blick drastisch und als für sich stehende Kunst irgendwo faszinierend, aber erneut nicht den gesamten Kurzfilm wert. Ein weiterer anstrengender, überlanger, nie spannender, sehr billiger Vertreter des „Etwas ist im Haus“-Subgenres und dabei selbst einem „Castle Freak“ unterlegen. 2/10
 
 
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Auf einen Killer, der nur an Innereien bzw. bestimmten Körperteilen interessiert ist, stimmt Herschell uns als nächstes ein und in der Tat hat die letzte Episode des Projekts, „GORegeous“, von Kevin Littlelight spontan am meisten Lust gemacht, denn das übliche Slumberparty/Slasher-Formular hinkt oftmals am ehesten an seinen Längen und dürfte als kurzes Finale doch bestens funktionieren. Ein unangenehmer, unsympathischer, unwitziger, sexistischer, homophobe Bemerkungen machender Hauptcharakter darf im Intro oben ohne rumtanzen und dann per schlechtem CGI (seufz) die Hände einer Prostituierten abhacken, dann per besserem Effekt ihren Kopf spalten. Klingt auf dem Papier vielleicht ganz stimmig, durch miese Nachsynchronisation und einen ganz schlimmen Soundtrack aber direkt ein katastrophaler Einstieg. „Gordo“, so der Name des von Stuart Bentley gespielten Ekels, wird gefeuert und lässt es in wenig überzeugender Manier an einer Unschuldigen aus, Stock-Schlaggeräusche, sie überlebt es. Mehrere Minuten grauenhaftes Musikvideo eines schlecht produzierten Songs, dann folgt tatsächlich ein ziemlich guter Kehlenschnitt und die nette Idee, den Titel des Films mit Blut auf den Boden zu schreiben. In der obligatorischen Duschszene wird schamlos künstlich reingezoomt, was die Bildqualität immer wieder leiden lässt, dafür aber kann diese 80s-Slasherfarce immerhin mit zeigefreudigen Darstellerinnen, einem nett expliziten Kill sowie einer witzigen Parodieszene punkten, die zwar total albern ist und sicherlich in Scary Movie o.ä. schon mehrfach durchexzerziert wurde, hier aber unerwartet für Eyecandy und ein leichtes Grinsen sorgt. Noch größer war mein Grinsen allerdings nach dem unpointierten Finale, weil auch dieser unterdurchschnittliche Slasher-Blödsinn auf Sparflamme hauptsächlich als Trash unterhalten konnte und endlich vorbei war. 4(-)/10
 
 

 
 
Abseits von einer sinnlosen und unnötigen After-Credits -Szene war es das dann auch nach geschlagenen 88 Minuten und bei Gott, die waren hart erkämpft. Eine inhomogene Masse thematisch kaum zusammenhängender, schlechter Splatter-Kurzfilme, die auch noch all ihre sehr starken, handgetricksten Effekte durch peinliches CGI, altbekannte Sounds und unpassende Geschichten für ihre Kills versaut. Nichts ergibt Sinn, kaum etwas ist witzig, Atmosphäre oder audiovisuelle Qualitäten sucht man vergeblich. Als halbstündiger Kurzfilm mit den Highlights aller Kurzfilme zusammen genommen hätte dieses Projekt funktionieren können – jede einzelne Episode ist jedoch zu schlecht, zu lang, zu unausgeGOREn, um bei den furchtbaren Witzen mal mitzumachen, um zu überzeugen und als Häufung bleibt nur ein Faustschlag in das Gesicht eines jeden Horrorfans, oder auch nur Gorefans, der mehr Anspruch als 4 Minuten Schlachtplatte zum Vorspulen hat.
 
 


 
 
 

BLOODMANIA – Fazit

 
 
 
2 Punkte Final
 
 
Micro-Budget-Trash mit verkünstelten Effekten, nicht einer überzeugenden Performance, jegliche Immersion zerstörenden Sounds und haarsträubend dämlichen, witzlosen Stories.
 
 


 
 
 

BLOODMANIA – Zensur

 
 
 
„Herschell Gordon Lewis‘ BloodMania“ ist die letzte Regiearbeit von Herschell Gordon Lewis und wurde bereits 2017 von CMV Laservision ungeprüft in Deutschland auf DVD und Blu-ray im Mediabook veröffentlicht. 2020 wollte das Label den Streifen von der FSK prüfen lassen, um die Horror-Anthologie auch in deutsche Händlerregale stellen zu können. Leider verweigerte die FSK die Freigabe. Weil das Label keine Schnitte für eine Kaufhausfassung mit rotem FSK-Sticker vornehmen wollte, blieb es bei einer Veröffentlichung ohne FSK-Freigabe. Die erhältliche Mediabook-Fassung und die KeepCase-Auflage von „Herschell Gordon Lewis‘ BloodMania“ sind juristisch geprüft und ungeschnitten. Demzufolge dürfen die Veröffentlichungen nur an volljährige Filmfans verkauft werden. Diese finden den Streifen nach der obligatorischen Alterskontrolle in gängigen Online-Shops, die sich auf FSK18-Ware und indizierte Filmmedien spezialisiert haben.
 
 
 


 
 
 

BLOODMANIA – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) CMV Laservision (KeepCase Blu-ray)

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(c) CMV Laservision – Erstveröffentlichung (Mediabook mit DVD + Blu-ray)

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(c) CMV Laservision – Zweitveröffentlichung Cover A (Mediabook mit DVD + Blu-ray)

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(c) CMV Laservision – Zweitveröffentlichung Cover B (Mediabook mit DVD + Blu-ray)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Herschell Gordon Lewis‘ BloodMania; USA 2017

Genre: Thriller, Horror, Komödie

Ton: Deutsch DD 2.0, Englisch DD 2.0

Untertitel: keine

Bild: 1.78:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 95 Min.

FSK: ungeprüft | Spio-JK (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Mediabook | KeepCase mit Wechselcover

Extras: Original Trailer, Umfangreiche Bildergalerie, Trailershow | zusätzlich im Mediabook: Film auf DVD, 16-seitiges Booklet mit einem Text von Christoph N. Kellerbach

Release-Termin: Mediabook Erstauflage: 22.12.2017 | Mediabook Zweitauflage: 25.09.2020 | KeepCase: 25.09.2020

 

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Herschell Gordon Lewis‘ BloodMania [Mediabook – Cover A – Zweitveröffentlichung] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

Herschell Gordon Lewis‘ BloodMania [Mediabook – Cover B – Zweitveröffentlichung] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
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Unterstützt CMV LASERVISION und kauft BLOODMANIA im CMV Online Shop!

 
 


 
 
 

BLOODMANIA – Trailer

 
 


 
 
 

Alexander Brunkhorst

(Rechte für Grafiken liegen bei CMV LASERVISION)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Faces of Schlock (2009)
 
Creepshow 3 (2006)
 
Monsterland (2016)
 
Chillerama (2011)
 

Filmkritik: „Shark Season – Angriff aus der Tiefe“ (2020)

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SHARK SEASON – ANGRIFF AUS DER TIEFE

(SHARK SEASON)

Story

 
 
 
Drei Freunde werden im Meer von einem weißen Hai angegriffen und können sich nirgends in Sicherheit bringen.

 
 
 


 
 
 

SHARK SEASON – Kritik

 
 
Die Trashschmiede „The Asylum“ konnte in den letzten Jahren vor allen Dingen mit ihren ganzen „Sharknado“ Teilen große Erfolge erzielen. Ein normales Publikum wird mit den teilweise wirklich furchtbaren Produktionen sicher nichts anfangen können, aber selbst der Trashfan wird nur manchmal gut bedient. „Shark Season“ steht nämlich mal wieder für alles, was man falsch machen kann und ist dermaßen langweilig, dass nicht mal Hardcore-Fans damit etwas anfangen können dürften.
 
 
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Was macht man, wenn man keine Idee für eine Handlung hat? Genau, man lässt einfach drei Freunde mit ihrem Kajak aufs offene Meer paddeln, weil sie dort ein hübsches Foto-Shooting machen wollen und dann bringt man noch einen weißen Hai mit ins Spiel, der die Freunde attackiert. Mehr gibt die Story auch nicht her. Wer nun auf idiotische Ideen a la „Sharknado“ hofft, wird sich schon bald enttäuscht sehen. Wenn da Delphine den Hai angreifen, um die Mädels zu retten, ist das schon die absurdeste Idee. Ansonsten glänzt diese billige Produktion mit völliger Einfallsarmut. Momentan ist ja nicht mal ein großer Hai-Horrorfilm vorhanden, den man hier nachmachen könnte, was man bei „The Asylum“ ja gerne mal so macht. So gewinnt man mehr und mehr den Eindruck, dass man mit der Investition von ein paar Dollar (mehr kann dieser Murks wirklich nicht gekostet haben) deutlich mehr Geld einspielen möchte.
 
 
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Trash kann auf so vielfältige Art und Weise funktionieren und gerade die „Sharknado“ Filme waren teilweise wirklich so doof, dass sie schon wieder amüsieren konnten. Bei „Shark Season – Angriff aus der Tiefe“ ist allerdings dermaßen wenig los, dass man sich fast wünscht der Hai würde einen mal im Wohnzimmer besuchen. Das würde einen wenigstens wieder aufwecken. In der ersten halben Stunde geschieht schon mal nichts. Da bekommt man nur ein paar hübsche Bilder vom Wasser zu sehen. Das Budget hat aber scheinbar nicht mal dafür gereicht, dass man auf einer Insel drehen durfte. Diese sieht man immer nur aus der Ferne und wenn die Mädels sich auf eine Sandbank retten können, wird einem dies als Insel verkauft. Die Schauplätze sind schrecklich monoton. Hinterher kommt zwar eine gute Portion Action auf, doch dies bringt dem Zuschauer überhaupt nichts, weil dem Drehbuch niemals etwas einfällt, wie man die Situation spannend gestalten könnte. Stattdessen darf man völlig inkompetenten Leuten bei ihren inkompetenten Tätigkeiten zuschauen, was wenigstens ein paar Kulissenwechsel zu gute hat.
 
 
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Wirklich grauenvoll ist hier auch die Figurenzeichnung geraten. Die Personen verhalten sich unerträglich dämlich. Erst hört man mit dem Paddeln auf, weil die Vibration den Hai anlocken könnte, nur um zwei Minuten später wieder fleißig zu paddeln. Und obendrauf gibt es ein paar Dialoge zu hören, bei denen man seinen Ohren kaum trauen möchte. Da ruft Daddy an, um sein Mädchen aufzuheitern und erzählt direkt danach, dass alle Inseln wahrscheinlich überflutet werden. Oder man darf sich einen schwachsinnigen Monolog über den Tod durch Teetrinken anhören. Die schlechte deutsche Synchronisation macht es nicht besser. Leider wirkt das Ganze niemals komisch, weshalb der Trashfaktor absolut nicht funktioniert. Das ist sogar dermaßen langweilig, dass nicht mal unfreiwillige Komik aufkommen möchte. Und die Darsteller kann man ebenfalls vergessen. Es gibt nur wenige davon zu sehen und sie agieren sehr nervig. Da man selbst solche Gurken mit irgendeinem Namen bewerben muss, nimmt Michael Madsen das Übel auf sich, der zwar einige Male zu sehen ist, aber immer nur mit telefonieren beschäftigt ist. Sein eigentlich vorhandenes Talent wird gnadenlos verschenkt. Über die billigen, miesen CGI-Effekte braucht man wohl keine Worte mehr zu verlieren, wenn es um „The Asylum“ geht. Blutig wird es übrigens auch kaum.
 
 


 
 
 

SHARK SEASON – Fazit

 
 
 
1 Punkt
 
 
„Shark Season – Angriff aus der Tiefe“ ist eine einfallslose, schlecht gemachte Schlaftablette, die überhaupt nichts zu bieten hat. Die Inszenierung ist schlecht, die Darsteller nerven, die Charaktere sind furchtbar und die Haie sind ein reines Mittel zum Zweck. Bei dem ideenlosen Drehbuch kann gar keine Spannung aufkommen und nicht mal ein anständiger Trashfaktor kann entstehen, denn dafür nervt dieser Film einfach zu sehr. Das ist von Anfang bis Ende durchgehend langweilig, besitzt natürlich schlechte Effekte und ist dermaßen belanglos, dass es fast mehr Mehrwert besitzt, wenn man den Film nicht schaut. Lediglich das Wasser ist hübsch anzusehen. Willkommen in den Tiefen billigster Asylum-Versuche noch mal an „Sharknado“ Erfolge anzuknüpfen. Prädikat: Schmerzhaft!
 
 


 
 
 

SHARK SEASON – Zensur

 
 
 
Die Veröffentlichung von „Shark Season – Angriff aus der Tiefe“ hat von der FSK in der ungeschnittenen Fassung die Einstufung „FSK16“ erhalten.
 
 
 


 
 
 

SHARK SEASON – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) White Pearl Movies | Best Entertainment (KeepCase Blu-ray)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Shark Season; USA 2020

Genre: Thriller, Horror

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: keine

Bild: 2.35:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 87 Min.

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: KeepCase ohne Wechselcover

Extras: Original Trailer, Deutscher Trailer, Trailershow

Release-Termin: KeepCase: 09.10.2020

 

Shark Season – Angriff aus der Tiefe [Blu-ray] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

SHARK SEASON – Trailer

 
 


 
 
 

Benjamin Falk

(Rechte für Grafiken liegen bei White Pearl Movies | Best Entertainment)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Sharknado – Genug gesagt! (2013)
 
Sharknado 2 (2014)
 
Sharktopus (2010)
 
Super Shark (2011)
 

Filmkritik: „Dead 7“ (2016)

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DEAD 7 – SIE SIND SCHNELLER ALS DER TOD

Story

 
 
 
Da haben sich zwei gefunden: THE ASYLUM produziert mal wieder für SYFY. Im TV-Film DEAD 7 machen sich einige heroische Bösewichte auf, um eine Kleinstadt von Zombies zu säubern. Die werden von einer bösartigen Voodoo-Priesterin und ihrem Handlanger kontrolliert, die nichts Gutes im Schilde führen.

 
 
 


 
 
 

DEAD 7 – Kritik

 
 
 
Egal was THE ASYLUM anfasst, es wird aus irgendeinem Grund erfolgreich. Es mag ja da draußen immer noch Zuschauer geben, die noch nie etwas von der Trash-Werkstatt THE ASYLUM gehört haben. Hierbei handelt es sich um ein amerikanisches Filmstudio, das sprichwörtlich Stuhlgang in Gold verwandelt. So hat man es sich zur Hauptaufgabe gemacht Hollywood den Rang abzulaufen. Wenn immer in der Traumfabrik an Blockbustern gearbeitet wird, stibitzt THE ASYLUM die Ideen zu diesen Streifen und macht daraus eigene Filme – mit überschaubarem Budget versteht sich. Das hat in der Vergangenheit gut funktioniert und konnte sich in viele Länder verkaufen. Seit einiger Zeit hat man aber das Konzept etwas überarbeitet. Statt einfach nur anderer Ideen zu stehlen, tüftelt man an eigenen „Blockbustern“ und lässt allerhand absurdes Zeug auf den Zuschauer los, mit dem sich mittlerweile sogar ernsthafte Kritiker auseinandersetzen. Das wohl erfolgreichste Resultat dieser neuen Richtung ist zweifelsohne SHARKNADO und seine Fortsetzungen, die in Trash-Fan-Kreisen so etwas wie Kultstatus genießen. Darin nehmen längst verschollen geglaubte Film- und Serienstars den Kampf gegen fliegende Riesenhaie auf und treiben damit Feingeister in den Wahnsinn. Für ehemalige Fernsehstars wie IAN ZIERING (BEVERLY HILLS 902010) oder DAVID HASSELHOFF (KNIGHT RIDER) ein gefundenes Fressen. Die erhielten durch die Erfolge der SHARKNADO-Teile mehr Aufmerksamkeit, als sie wohl zu ihren besten Zeiten in den 90ern ernten konnten.
 
 
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Was jedoch anfänglich belächelt wurde, kam offensichtlich gut an – gerade auch deshalb, weil sich THE ASYLUM traute, längst in der Versenkung verschwundene TV-Sternchen zurück auf die Mattscheibe zu holen. Damit erreichte man neue Zuschauer, welche mit vielen dieser ehemaligen Teenstars (wie RICHARD GRIECO oder SHANNEN DOHERTY) aufwachsen waren, die sich nun mehr schlecht als recht durch haarsträubende ASYLUM-Szenarien schreien. Leider ist es wie so oft bei erfolgreichen Gedankenblitzen: die Kuh muss so lange gemolken werden, bis sie keine Milch mehr gibt. Das sahen wohl auch die Bosse des Produktionshauses THE ASYLUM so. Die dürften wohl emsig alte Fernsehzeitschriften und Musikmagazine durchstöbert haben, um weitere gescheiterte Existenzen für neue Filmprojekte zu finden. Lang mussten sie dafür nicht suchen, denn auch in der Popwelt gab es manch Teenagerschwarm, an den sich heute zu Recht niemand mehr erinnern möchte.
 
 
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BACKSTREET BOYS, O-TOWN, 98 DEGREES und *NSYNC schimpfen sich beliebte Bands, die einst groß im Geschäft waren. Leider sind deren Fans zu schnell erwachsen geworden, weshalb die Jungs genannter Ex-Boygroups arbeitslos geworden sind. Kein Problem für die Macher von THE ASYLUM, die mit dem Elend anderer Leute schnelles Geld verdienen möchten. Die nahmen die mittlerweile nicht mehr ganz so knackigen Kerle unter Vertrag und ließen sie gegen Zombies kämpfen. Leider hört sich die Idee dahinter spaßiger an, als sie letztendlich ist. DEAD 7 heißt der überflüssige Zombie-Schnarcher, der eigentlich nur Daseinsberechtigung besitzt, weil sich hier bekannte Gesichter vor der Kamera zum Obst machen. Klammert man die Tatsache aus, dass ehemalige A-Promis für Geld mittlerweile alles machen, bleibt nicht mehr viel übrig, was den Film ertragbar machen könnte. DEAD 7 ist die Horror-Enttäuschung der Saison, denn der Film besitzt weder einen Spannungsbogen noch unterhaltsame Wortgefechte. Stattdessen wird ein totlangweiliger und unnötig auf „cool“ getrimmter Mix aus THE WALKING DEAD, MAD MAX und DJANGO UNCHAINED geboten, in dem zu lange Dialoge und ständig wiederholende Zombie-Attacken die Geduld begeisterter Horrorfans überstrapazieren. Leider war das abzusehen. Diesmal trifft die Schuld nicht ausschließlich das Studio THE ASYLUM – das DEAD 7 übrigens im Auftrag des amerikanischen TV-Senders SYFY produziert hat. Kein geringerer als NICK CARTER hat sich die Geschichte zum Film einfallen lassen. Der war vor vielen Jahren Mädchenschwarm bei den BACKSTREET BOYS und sollte besser das Schreiben von Horror-Szenarien anderen überlassen.
 
 
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DEAD 7 schleppt sich dahin. Kaum hat man den Kampf gegen Horden Infizierter aufgenommen, wird das Gemetzel von lästigen Dialogen unterbrochen. Einige Gespräche später kommen die Zombies wieder, nur um nach wenige Sekunden durch weitere Dialoge beim Fressen abgehalten zu werden. Mit derart ungeschickter Taktik macht man sich unter Zombiefans keine Freunde – zumal dieses unbedachte Vorgehen den ohnehin kaum vorhandenen Spannungsbogen drosselt. Immerhin gefallen Make-up und Spezialeffekte. Die Zombies wurden ansprechend geschminkt und werden mit blutigen CGI-Kopfschüssen in die ewigen Jagdgründe befördert. Gegen Ende wird es sogar temporeich. Im blutigen Showdown müssen alle Bandmitglieder mit vereinten Kräften gegen eine unaufhaltsame Flut gefräßiger Kreaturen kämpfen und laut Drehbuch nacheinander ihr Leben lassen. Hektische Schnitte und unruhige Kamerafahrten bringen Dynamik in das bis dato behäbige Treiben. Leider rettet das Massensterben im Finale auch nicht vorm Untergang. Weil der Film einzig daraufhin konzipiert wurde, die verschiedenen Mitglieder genannter Musikgruppen möglichst spektakulär auftreten zu lassen, hat man kurzum all das vernachlässigt, auf was es beim Filmemachen eigentlich ankommt. So fehlt nicht nur eine packende Geschichte; auch die für Filme so wichtige Charakterentwicklung der Helden wurde ganz aus dem Drehbuch radiert. Wer sich demnach Unterhaltungswert von DEAD 7 verspricht wird gnadenlos enttäuscht werden. Besser die Zeit nutzen und Musikvideos von 90er-Jahre Bougroups schauen. Die sind zusammen bei weitem gruseliger als DEAD 7.
 
 
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DEAD 7 – Fazit

 
 
 
4 Punkte Final
 
 
 
Ein trashiger Mix aus THE WALKING DEAD, DJANGO UNCHAINED und MAD MAX. In DEAD 7 wird der Hund in der Pfanne verrückt. Ex-Backstreet Boy NICK CARTER hat die Geschichte zum Film geschrieben, mitproduziert und tritt im Steifen sogar zusammen mit seinen mittlerweile aufgeschwemmten Bandkollegen als Zombie-Killer in Erscheinung. DEAD 7 ist ganz übler THE ASYLUM-Quark. Nicht weil sich hier gescheiterte Boygroup-Existenzen die Blöße geben für Geld in unteririschem TV-Trash aufzutreten. Der eigentliche Grund liegt darin, dass die Thematik des Streifens so abgedroschen ist, dass man am liebsten das Fernsehgerät ausschalten möchte, sobald sich die ersten Untoten auf der Mattscheibe blicken lassen. Müssen es schon wieder Zombies sein? DEAD 7 vereint all das, was man eigentlich in Zombiefilmen nicht mehr sehen möchte. Zudem fehlt wegen totgefilmten Zombieklischees jegliche Spannung, weil sich Carter auch nicht Neues hat einfallen lassen. So muss im Gefecht gegen Horden infizierter Menschen ein Held nach dem anderen das Leben lassen, um wenig später als Zombie zurückzukehren. Immerhin geht DEAD 7 technisch in Ordnung. Inhaltlich herrscht dagegen gähnende Leere und viele der zwanghaft auf cool getrimmten Wortgefechte verfehlen ihre Wirkung. Nach so einem miesen Zombiestreifen darf man darauf gespannt sein, welche einst erfolgreichen Musiker in den nächsten ASYLUM-Produktionen auftauchen werden. Weil die TV-Ausstrahlung in Amiland gut Quoten hatte, muss das Erfolgskonzept wiederholt werden. Hoffentlich haben die Bosse der Trash-Schmiede Erbarmen und geben keine weiteren Zombie-Gähner im Schlage eines DEAD 7 in Arbeit.
 
 
 


 
 
 

DEAD 7 – Zensur

 
 
 
Wie es sich für einen Zombiefilm gehört, werden auch hier Kreaturen im Akkord in die ewigen Jagdgründe befördert. Meist geschieht das durch CGI-Kopfschüsse. Sonderlich grausam ist das aber für Zombie-Verhältnisse nicht anzuschauen und befindet sich auf TV-Niveau, damit auch zartbesaitete Zuschauer nicht abgeschreckt werden. In Deutschland wurde aber scheinbar doch die Schere angesetzt. Glaubt man diversen Meldungen im Internet ist der Streifen nur geschnitten erhältlich. Dennoch besitzt die Auswertung einen roten FSK-Flatschen.
 
 
 


 
 
 

DEAD 7 – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Great Movies | Daredo | White Pearl Movies (KeepCase Blu-ray)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Dead 7; USA 2016

Genre: Western, Horror

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Keine

Bild: 1.78:1 (1080p)

Laufzeit: ca. 89 Min.

FSK: Keine Jugendfreigabe (geschnittene Fassung)

Verpackung: KeepCase mit Wechselcover

Extras: Trailer, Trailershow, Musikvideo

Release-Termin: 16.09.2016 (BD KeepCase)

 

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DEAD 7 – Trailer

 
 


 
 
 

Marcel Demuth

(Die Rechte aller verwendeten Bilder liegen bei DAREDO | SOULFOOD | GREAT MOVIES)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
The Dead 2: India (2013)
 
Exit Humanity (2011)
 
Cowboys & Zombies (2011)
 

Kritik: „Blood Lake: Attack of the Killer Lampreys“ (2014)

Blood Lake (2014)
 
 
 

BLOOD LAKE –

ATTACK OF THE KILLER LAMPREYS

Story

 
 
 
Eine amerikanische Kleinstadt wird von hungrigen Neunaugen terrorisiert, die ihren natürlichen Lebensraum verlassen müssen, weil sie nichts mehr zu fressen finden …
 
 
 


 
 
 

BLOOD LAKE – Kritik

 
 
 
THE ASYLUM ist wieder da und versucht sein Glück erneut auf dem Fischmarkt. Nach dem Überraschung-Hit SHARKNADO, über dessen Erfolg sich noch immer die Geister scheiden, ist es verdächtig ruhig um die Trash-Werkstatt geworden, obwohl das Studio rastlos damit beschäftigt ist, neue billig produzierte Mockbuster in Läden und Fernsehen zu bringen. Scheinbar haben trashige Ableger erfolgreicher Blockbuster, wie ANDROID COP (die B-Movie-Version des ROBOCOP-Remakes) oder APOCALYPSE POMPEII (ASYLUMS Billig-Antwort auf Andersons Effekteschlacht POMPEII) nicht die nötige Aufmerksamkeit erhalten, die man sich nach den fliegenden Haifischen erhofft hatte. Kurzum wurde die SHARKNADO-Erfolgsformel noch einmal aus der Schublade gekramt und leidlich unterhaltsam aufgewärmt. Seltsamerweise hat ASYLUM den Arbeitgeber gewechselt. Statt wie bisher minderwertige Filme für den amerikanischen Science-Fiction-Sender SYFY zu produzieren, arbeitet man jetzt auch für den Tierkanal ANIMAL PLANET, der eigentlich für seine eher familienfreundlichen Tierdokumentationen bekannt ist. Was dort jedoch ein Film wie BLOOD LAKE: ATTACK OF THE KILLER LAMPREYS zu suchen hat dürften vermutlich allein die Programmdirektoren zu beantworten wissen, die wohl enach einem kräftigen Zugpferd gesucht haben, mit dem sich die Einschaltquoten nach oben treiben lassen.
 
Abfallbeseitigungsanlage THE ASYLUM holt längst verschollen geglaubte Seriendarsteller der 90er zurück aus der Versenkung. Nachdem Ex-Beverly-Hills-90210-Darsteller IAN ZIERING in SHARKNADO den Kampf gegen menschenfressende Haie mit Bravour bestanden hat, sieht sich Ex-Serienkollegin SHANNEN DOHERTY ebenfalls mit blutgeilem Getier aus dem Meer konfrontiert. Sexhungrige Neunaugen vermehren sich in BLOOD LAKE: ATTACK OF THE KILLER LAMPREYS wie die Fliegen und haben einen eigenwilligen Appetit auf warmes Menschenblut entwickelt, der selbstverständlich im Desaster enden muss. Eine Kleinstadt am Michigan Lake wird Ziel einer blutigen Invasion aalartiger Fische, die sich mit ihrem spitzen Rundmäulern an all das festsaugen, was ihnen vor den zahnreichen Zungenkopf kommt. Doch ASYLUM wäre nicht ASYLUM, würde der ohnehin kaum Sinn ergebende Nonsens nicht noch auf die Spitze getrieben werden. Die Fische entwickeln Intelligenz, verlassen ihren natürlichen Lebensraum, erklettern Stauseemauern und gelangen durch die Trinkwasserversorgung in die Haushalte der Menschen. SHANNEN DOHERTY ist mit Sack und Pack in Gefahr und schlägt am Ende, wie hätte es auch anders sein können, die gefrässige Brut in die Flucht. Die hat ganz unbemerkt die nächste Evolutionsstufe erklommen, anders lässt sich nämlich auch nicht erklären, warum Fische neuerdings schreien können.
 
Auch nach der Sichtung von BLOOD LAKE: ATTACK OF THE KILLER LAMPREYS konnten wir nicht in Erfahrung bringen, welch sonderbaren Stoff ASYLUMS Drehbuchautoren (u.a. DELONDRA WILLIAMS, die bereits am unsäglichen schlechten ZOMBIE NIGHT mitgetüftelt hat) konsumiert haben müssen, um derart peinlichen Schwachsinn zu Papier bringen zu können. Der Zuschauer bekommt hier erneut unterirdischen Tier-Trash geboten, der jedoch im Gegensatz zu Asylums SHARKNADO uninspiriert und ironiefrei heruntergekurbelt wurde. Auch wenn die unzähligen CGI-Effekte ganz brauchbar umgesetzt wurden mangelt es BLOOD LAKE: ATTACK OF THE KILLER LAMPREY eindeutig an Spannung, denn die Geschichte wird nach dem für Tier-Horrorfilme bekanntem Schema abgespult. So müssen erst unschuldige Bewohner der Zeitliche segnen, weil der skrupellose Bürgermeister nicht handeln will. Der wird hier von einem überraschend ernsten CHRISTOPHER LLOYD (ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT, PIRANHA 2) verkörpert, der am Ende den Folgen eines Fischeinlaufes erliegt. Aufregend, gruselig oder gar unterhaltsam ist das mitnichten, denn BLOOD LAKE: ATTACK OF THE KILLER LAMPREYS ist eines jene Werke, das seine billige TV-Herkunft nicht verleugnen kann. Dann doch lieber noch einmal SKARKNADO in den Player werfen. Denn wenn es schon sinnbefreiter Trash sein soll, dann so und nicht anders.
 
 
 


 
 
 

BLOOD LAKE – Fazit

 
 
 
4 Punkte Final
 
 
 
Teils nicht unblutiger Splatter-Trash vom Regisseur des kontroveren Folter-Machwerks HATE CRIME. Wenn Ex-Beverly-Hills-90210-Sternchen SHANNEN DOHERTY auf Abfallpresse THE ASYLUM trifft kann eigentlich nichts Gutes bei herumkommen. Nachdem das Trash-Studio schon jede erdenkliche Tierart für lächerlichen Schwachsinn missbraucht hat, werden nun vom Aussterben bedrohte Wasserbewohner auf ahnungslose Menschen losgelassen. Leider hat die fürs TV produzierte Invasion der Killer-Neunaugen unter einem nahezu nichtvorhandenen Spannungsbogen zu leiden, was BLOOD LAKE: ATTACK OF THE KILLER LAMPREYS zu einer schläfrigen Angelegenheit macht. Der Streifen folgt der bekannten ASYLUM-Formel und kombiniert eine hanebüchene Geschichte mit „wegweisenden“ CGI-Effekten, die ausnahmsweise nicht ganz so grottig umgesetzt wurden, wie man es eigentlich von THE ASYLUM gewohnt ist. Neuerdings scheint die C-Movie-Kreativschmiede ein Herz für gescheiterte Serienstars zu besitzen. Nach IAN ZIERING ist die DOHERTY bereits die zweite Ex-Serien-Ikone der 90er die versucht mit unterirdischen TV-Trash zurück ins Rampenlicht zu kriechen. Wie es jedoch THE ASYLUM immer wieder gelingt namhafte Schauspieler (in diesem Fall CHRISTOPHER LLOYD) für deren hirnfreien Produktionen zu gewinnen, bleibt wohl ein gutgehütetes Geheimnis. Fazit: ASYLUM macht auch mit BLOOD LAKE – ATTACK OF THE KILLER LAMPREYS das, was es am besten kann. Nämlich haarsträubenden Zelluloid-Müll, der einem nur kostbare Lebenszeit raubt. Da reichen selbst die wenigen Splatter-Momente nicht aus (ein Rasentrimmer wird hier zweckentfremdet), um BLOOD LAKE überhaupt irgendwie schönreden zu können.
 
 
 


 
 
 

BLOOD LAKE – Zensur

 
 
 
BLOOD LAKE: ATTACK OF THE KILLER LAMPREYS ist ein typischer Vertretung der Gattung Tier-Horror. Wirklich grausam wird es nicht. Immerhin darf am Ende auch mal etwas gesplattert werden. Mit Hilfe eines Rasentrimmers werden Neunaugen vor der Kamera zermatscht. Der Film ist mit dem roten „Keine Jugendfreigabe“-Flatschen in den Handel gekommen – ungeschnitten versteht sich.
 
 
 


 
 
 

BLOOD LAKE – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Great Movies

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Blood Lake: Attack of the Killer Lampreys; USA 2014

Genre: Horror, Thriller, Trash

Ton: Deutsch (DTS-HD 5.1), Englisch (DTS 5.1)

Untertitel: Keine

Bild: 1.78:1 (1080p)

Laufzeit: ca. 87 Min.

FSK: Keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray

Extras: HD-Bonusfilm, Original Trailer, Gag Reel, Making of, Trailershow, 3D-Version des Streifens

Release-Termin: 10.10.2014

 

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BLOOD LAKE – Trailer

 
 


 
 

Marcel Demuth (Hellraiser80)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Animal (2014)
 
Benath (2013)
 
Bait 3D (2012)
 
Sharkado (2013)
 
Big Ass Spider (2013)
 

Filmreview: „The Mummy Resurrected“ (2014)

The-Mummy-Resurrected-2014
 
 
 

THE MUMMY RESURRECTED

Story

 
 
 
Einige gut gebaute Mädchen haben Lust auf eine archäologische Erkundungstour und untersuchen mit Professor Tralane eine geheimnisvolle Grabkammer, ohne zu wissen, dass sie mit ihren neugierigen Schnüffeleien den Fluch der Mumie entfachen …
 
 
 


 
 
 

THE MUMMY RESURRECTED – Kritik

 
 
 
Findet Regisseur PATRICK MACMANUS eigentlich selbst gut, was er da so fabriziert? Der Mann darf nämlich bereits den zweiten Streifen der unbedeutenden STILL NIGHT MONSTER MOVIES-Reihe des gleichnamigen Produktionshauses drehen und nervt den Zuschauer nach DRACULA REBORN – DIE LEGENDE LEBT (2012) erneut – diesmal jedoch mit Mumien. Die Trash-Hütte hat es sich zur Aufgabe gemacht die beliebten Monster-Klassiker der Universal Studios zu vergewaltigen und unterirdisch dumme Filme zu produzieren, die selbst Werke der legendären ASYLUM-Schundschmiede Oscar-verdächtig aussehen lassen. THE MUMMY RESURRECTED heißt der aktuelle Low-Budget-Gähner, der nun der zweite Beitrag einer geplanten Serie ist, die demnächst mit FRANKENSTEIN REGENERATED, WEREWOLF REBELLION und CREATURE RETURNS in Serie gehen soll. Ob man die kommenden Filme nach dem ohnehin schon miserablen Auftakt sehen muss, sei einmal dahingestellt. Fakt ist, dass mittlerweile mit Low-Budget-Quark viel Geld verdient werden kann, schließlich hat das THE ASYLUM mit hauseigenem Sondermüll mehrfach vorgemacht.
 
Beim zweiten Machwerk der Trash-Reihe hat man sich was ganz besonderes einfallen lassen und gleich mal für Verwirrung gesorgt. Dreist waren nämlich die Plakatpinsler, die sich für die Gestaltung des Filmposters beim prachtvoll ausgestattetem DIE MUMIE – DAS GRABMAL DES DRACHENKAISERS mit BRENDAN FRASER bedient haben und ein weiteres Sequel des Hollywood-Krachers vermuten lassen. Wer aber stets die aktuellen Kino-News verfolgt weiß, dass eine weitere Fortsetzung erst 2016 in die Lichtspielhäuser kommen soll. Demzufolge wurde für THE MUMMY RESURRECTED reichlich Etikettenschwindel betrieben und Filmfans in die Irre geführt, die nun ahnungslos die Geldbörse zücken und zu Haus das kalte Grausen bekommen, weil nicht der FRASER durch die Kamera winkt, sondern Amateurdarsteller von denen man noch nie etwas gehört hat.
 
Bram Stokers JEWEL OF THE SEVEN STAR steuerte für dieses Creature-Feature die Grundlage bei, deren trashigen Umsetzung von Regisseur PATRICK MACMANUS semiprofessionell, uncharmant und todlangweilig heruntergekurbelt wurde. Dabei glänzt der Film mit unzähligen Ungereimtheiten, vielen Logikpatzern und einer derart bierernsten Inszenierung, dass selbst Liebhabern trashiger Horrorstücke ganz schnell das Lachen vergehen dürfte. Wir sehen fünf strunzdumme Schönheitsköniginnen, die mit perfekten Zähnen, operierten Nasen und (unechten?) Rundungen vom Catwalk in eine ägyptische Wüste transferiert wurden, wo sie nun zusammen mit Professor Tralane (STUART RIGBY) das Grab einer geheimnisvollen Mumie untersuchen wollen. Auf eine archäologische Ausrüstung wird gepfiffen, stattdessen trägt man lieber knappe Höschen und 3-Wetter-Taft, schließlich soll auch im staubigen Wüstenwind das Haar immer perfekt sitzen. Die „geheime“ Hölle, in deren Eingang eine ganze Kolonne Trucks einfahren und wenden könnte, ist mit Hilfe angeheuerter Einheimischer und verschlüsselten Aufzeichnungen zügig gefunden, so dass die Ausgrabungssause endlich beginnen kann. Leider müssen die Hobby-Archäologen vor einer libysche Grenzpatrouille flüchten, die den einheimischen Wegweisern nach dem Leben trachten wollen. So wirklich Todesangst hat jedoch keines der Mädchen, denn erstmal müssen kostbare Relikte erkundet werden, die selbstverständlich am Eingang der Höhle unauffällig platziert wurden. Eine versteinerte Wand lässt sich mit Hilfe einer Tastenkombination auf einem Skarabäus öffnen und verschafft den ungebetenen Besuchern Zutritt zum Schlafgemach der modrigen Mumie. Was folgt, muss eigentlich niemand gesehen haben. Professor Tralane schert sich nicht mehr um das Wohlergehen der Mädchen, sondern flüstert wie in Trance verbotene Sprüche eines mysteriösen Rituals. Die nervigen Protagonistinnen schlendern währenddessen unvorsichtig durch ein Labyrinth angemalter Pappmaschee und werden nacheinander vom Fluch der Mumie in den Filmhimmel getrieben. Vielen Fragen bleiben ungeklärt, die Geschichte strotzt nur so vor Fehlern und wohin das Produktionsbudget von knapp einer Million Scheinchen geflossen sein sollen, vermag auch der Film nicht beantworten zu können.
 
Merkste was? Die Macher des 750 000 Dollar teuren Blödsinns waren nicht sonderlich daran interessiert den Zuschauer mit einer halbwegs kurzweiligen Geschichte unterhalten zu wollen, denn wie so oft dürfte wohl eher das schnelle Geld gelockt haben. Die notdürftig zusammengesponnene Geschichte besitzt außer ein paar adretten Hauptdarstellern und der nett gewerkelte Mumie nichts was überhaupt von Interesse wäre. Letztere schreitet dazu auch noch recht unkreativ zur Tat und ist meist damit beschäftigt die Lebensenergie der dreisten Eindringlinge auszusaugen, statt euphorisch im Gedärm ihrer Opfer zu wühlen. Das Schlachtbeil bleibt im Keller, was angesichts der vielen Defizite im Drehbuch schon als doppelt ärgerlich zu werten ist. So muss der Zuschauer am Ende mal wieder verbittert feststellen, dass er wichtige Lebenszeit in einen schlecht gespielten Horrorfilm investiert hat, der zudem noch mit ganz furchtbaren Dialogfetzen auf den Zünder geht. Daher: Bitte im Kaufhaus nicht vom ansprechenden Cover blenden lassen, denn THE MUMMY RESURRECTED ist ein Griff ins Klo – wir haben gewarnt!
 
 
 


 
 
 

THE MUMMY RESURRECTED – Fazit

 
 
 
3 Punkte Final
 
 
 
Es gibt guten Trash, es gibt schlechten Trash und es gibt Trash für dessen Umsetzung man die Schöpfer des Abfalls steinigen müsste, weil sie dem Zuschauer kostbare Lebenszeit rauben. Bereits DRACULA REBORN – DIE LEGENDE LEBT (2012) war ganz furchtbarer Nonsens. Die Creature-Feature-Serie STILL NIGHT MONSTER MOVIES geht aber mit der Mumien-Schlafpille THE MUMMY RESURRECTED in die zweite Runde und hat den gleichen Regisseur im Petto, der zuvor den DRACULA REBORN vermasselt hat. Gut für die Brieftasche des Machers, schlecht für die Geduld des Filmfans, der sich mal wieder vom leckeren DVD-Cover hat blenden lassen. Bei solchen Machwerken wie THE MUMMY RESURRECTED dürfte sich BRAM STOCKER im Grabe winden, der für diesen Schmarrn ganz unfreiwillig die Vorlage JEWEL OF THE SEVEN STAR beigesteuert hat. Das Resultat ist ein todlangweiliger Film mit Pappkulisse, schlechten Darstellerleistungen, beschämenden Dialogen und viel Lärm um eigentlich nichts. Ganz besonders ärgerlich: Es gibt nicht einmal Mord und Totschlag zu sehen, der vielleicht das ein oder andere Manko hätte wieder wett machen können. So bleibt ganz furchtbarer Videomüll, der sogar noch bedeutend schlechter ist, als das was ASYLUM sonst hervorbringt. Und: Die „besten“ Szenen werden bereits für den Trailer verbraten. Von daher kann man sich die Sichtung getrost sparen.
 
 
 


 
 
 

THE MUMMY RESURRECTED – Zensur

 
 
 
THE MUMMY RESURRECTED zeigt kaum Gewalt. Ein Protagonist erbricht Steine, eine andere Heldin Blut. Ansonsten saugt die Mumie hauptsächlich ihren Opfern die Lebensenergie aus. Splatterfans schauen enttäuscht aus der Wäsche, schließlich wurde THE MUMMY RESURRECTED mit FSK16-Stempel in Deutschland veröffentlicht.
 
 
 


 
 
 

THE MUMMY RESURRECTED – Deutsche Blu-ray

 
 
 
the-mummy-resurrected-bluray

(c) Starmovie / Edel Germany

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: The Mummy Resurrected; USA 2014

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Keine

Bild: 1.78:1 (1080p / @23,976 Hz)

Laufzeit: ca. 80 Minuten (uncut)

FSK: FSK 16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wendecover (ungeschnittene Fassung)

Extras: Originaltrailer, Trailershow

Release-Termin: 02.04.2015

 
 

The Mummy Resurrected [Blu-ray] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 
 


 
 
 

THE MUMMY RESURRECTED – Trailer

 
 


 
 

Marcel Demuth (Hellraiser80)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Bubba Ho-Tep (2002)
 
King Tut – Der Fluch des Pharao (2006)
 
Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers (2008)
 
Der Todesschrei der Mumie (2000)