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Kritik: „The Dead – Das Fressen hat begonnen“ (2010)

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THE DEAD – DAS GROSSE FRESSEN HAT BEGONNEN

Story

 
 
 
Apokalypse und Zombies, die 3.589.641.: Lieutenant Brian Murphy (Rob Freeman) strandet nach einem Flugzeugabsturz an der Westküste Afrikas. Er kann sich zwar retten, wird aber schon bald von überall auftauchenden Untoten verfolgt. Erst als er ein Auto findet und auf den afrikanischen Soldaten Daniel (Prince David Oseia) trifft, bahnt sich eine kleine Überlebenschance an. Vielleicht…
 
 
 


 
 
 

THE DEAD – Kritik

 
 
 
Zwei britische Brüder drehen in Ghana und Burkina Faso einen Film mit schwarzen Zombies…das klingt doch erst mal nach was, oder? Leider jedoch ist den Brüdern Howard J. und Jonathan Ford nicht viel mehr eingefallen als die zugegebenermaßen ungewöhnliche Location ihres Films und dass die Zombies eine andere Hautfarbe haben als in den meisten anderen Zombiefilmen. Spannung, Kreativität und Kurzweil sucht man in diesem 105Minüter leider vergebens. Zwar geht es bei diversen Angriffs- und Fressszenen recht deftig zur Sache, aber mehr als ein bisschen Gore hat „The Dead“ leider nicht zu bieten. Und dann können 105 Minuten Laufzeit sich wirklich ziehen wie Kaugummi.
 
 
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Flugzeugmechaniker und Lieutenant Brian Murphy befand sich gerade auf einem Evakuierungsflug in Westafrika, als die Maschine ins Meer abstürzt. Als Murphy sich an die Küste rettet, muss er feststellen, dass die Zombie-Pandemie auch hier schon um sich gegriffen hat. Rudimentär ausgerüstet macht Murphy sich auf den Weg ins Landesinnere und trifft dabei auf den Soldaten Daniel. Dieser hat bei einem Überfall der Untoten auf sein Dorf just seine Frau verloren, sein Sohn jedoch wurde von Soldaten gerettet und nach Norden in eine Militärbasis verbracht, so hofft Daniel jedenfalls. Also machen sich Murphy und Daniel gemeinsam auf den Weg nach Norden, um zu sehen, ob es noch weitere Überlebende gibt und eine Flucht aus Afrika möglich ist. Immer und überall dabei natürlich: Zombies.
 
 
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Erfreulicherweise lässt sich sagen, dass die Ford-Brothers klug genug waren, fähige Darsteller für ihren Film auszuwählen – keine Selbstverständlichkeit, erst recht nicht im Horrorgenre. Gut, dem gemeinen Zombie werden in der Regel keine großartigen darstellerischen Fähigkeiten abverlangt, die Horde von Untoten kann man darstellerisch also getrost außer Acht lassen, aber sowohl die Protagonisten des Films als auch die Nebendarsteller machen einen guten Job und spielen ihre Rollen angenehm glaubwürdig. Die eher ungewöhnliche Location – Afrika – sorgt für ein paar nette Schauwerte. Staubtrockene Wüsten, lehmbehüttete Dörfer, endlose Weiten – alles recht ungewohnt für einen Horrorfilm und hübsch anzusehen. Bis auf die Nachtaufnahmen allerdings. Hier zeigt sich leider die minderwertige Bildqualität des Mediums – krisselig, verwaschen, wirklich kein schöner Anblick. Das war es dann leider aber auch – neben guten Darstellern und ungewöhnlicher Location fehlt es dem Film nahezu an allem, was einen guten Zombiefilm ausmacht: schwarzer Humor, Kurzweil, Spannung und ordentlich Gore. Zwar sind die Ford-Brothers nicht gerade zimperlich, wenn die Zombies ihre maroden Zähne in blutende Körper hauen, aber meist sind dies nur kurze Sequenzen, zu wenig für einen „echten“ Zombiefilm. Und zwischen den Attacken ist es in der Regel bahnbrechend langweilig. Die stereotype Inszenierung (Zombieangriff – Problem – Problemlösung – Weiterfahrt – Zombieangriff – Problem… usw. usf.) führt schnell zu Ermüdungserscheinungen und kann keine Spannung generieren. In der ersten halben Stunde des Films wird darüber hinaus so gut wie kein Wort gesprochen, so dass der Film fast eher wie ein stummes Drama anmutet denn wie ein blutiger Zombiefilm.
 
 
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Das Tempo des Films ist schlicht zu langsam und es passiert einfach zu wenig, als dass man großes Interesse für „The Dead“ aufbringen könnte. Schlussendlich eiern zwei unterschiedliche Typen in Afrika durch die Steppe und versuchen, sich einer Horde Untoter zu erwehren. Nicht wirklich innovativ, abgesehen von der Location und den afrikanischen Zombies. Auf den 2010er „The Dead“ folgte übrigens 2013 eine Fortsetzung („The Dead 2: India„), ebenfalls inszeniert von den beiden Ford-Brüdern. Insgesamt gehen bislang fünf Filme auf das Konto der Brüder, „The Dead“ war ihr dritter, der zweite Teil ihr vierter.
 
 
 


 
 
 

THE DEAD – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
 
„The Dead“ ist kein wirklich schlechter Film. Er verfügt über gute Darsteller, blutige Sequenzen und ungewöhnliche Drehorte. Leider aber haben die Ford-Brüder ihr Potenzial nicht ausgeschöpft. Die Story wird viel zu langsam und langatmig erzählt, so dass „The Dead“ kaum spannend ist oder irgendeine Art von Tempo aufweist. Auch Empathie für die gebeutelten Protagonisten will sich nicht so recht einstellen, sie bleiben einem trotz tragischer Schicksale weitestgehend fremd. Beim Gore hätte man ebenfalls noch eine Schippe drauflegen können. So ist „The Dead“ weder ein gelungenes apokalyptisches Drama noch ein kurzweiliger Zombie-Spaß. Für die leider zu unausgegorene Blutgrätsche der Ford Brothers also nur fünf von zehn staubigen Wüstenabschnitten, in denen haufenweise Zombies rumtorkeln.
 
 
 


 
 
 

THE DEAD – Zensur

 
 
 
„The Dead“ wurde in Deutschland ungeschnitten veröffentlicht und ist erst für volljährige Zuschauer geeignet. Demzufolge prankt auf der Heimkinoveröffentlichung der rote FSK-Flatschen.
 
 
 


 
 
 

THE DEAD – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Savoy Film | Intergroove Media (Erstauflage)

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(c) Savoy Film | Intergroove Media (Limited Edition)

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(c) Edel Germany GmbH | Capitol Film (Zweitauflage)

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(c) Endless Classics (weitere Auflage im durchnummerierten Mediabook)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: The Dead; Großbritannien 2010

Genre: Drama, Horror, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Deutsch DD 2.0, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: keine

Bild: 1.78:1 (1080p)

Laufzeit: ca. 105 Min.

FSK: Keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Erstauflage: Amaray mit Wechselcover im Schuber | Zweitauflage: Amaray mit Wechselcover | Mediabook

Extras: Erst- und Zweitauflage: Originaltrailer | Nur in der Limited Edition zusätzlich: Making of, Bildergalerie, Interviews mit den Regisseuren Howard J. Ford, Jonathan Ford und den Hauptdarstellern Prince David Oseia, Rob Freeman, 2 Bonusfilme: Die Revolte der Zombies und Zombie – Das Tor zur Hölle (Kurzfilm) | Im Mediabook zusätzlich: Booklet

Veröffentlichung: Erstauflage: 07.10.2011 | Limited Edition: 07.10.2011 | Zweitauflage: 30.10.2015 | Mediabook: 03.03.2017

 
 
Großer Fassungs-Wirrwarr: THE DEAD wurde mehrfach auf DVD und Blu-ray ausgewertet. Die Erstauflage erschien bereits im Jahr 2011 in zwei Ausführungen. Neben einer abgespeckten Blu-ray-Version wurde parallel noch eine 2-Disc-Fassung im Schuber auf den Markt gebracht. Die war streng limitiert und enthielt mehr Extras als die abgespeckte Auflage. Einige Jahre später erfolgte eine weitere Auswertung mit anderem Cover. Nachdem die Rechte abermals weitergereicht wurden, wurde THE DEAD im Jahr 2017 noch einmal im streng limitierten Mediabook veröffentlicht. Vermutlich wird es auch hier nicht bei erwähnten Veröffentlichungen bleiben. Übrigens ist THE DEAD auch auf mehreren Filmzusammenstellungen zu finden. Seit einigen Jahren bringen einige Label DVDs und Blu-rays in den Handel auf denen sich gleich mehrere B-Movies aus der Sparte Horror auf einer Disc befinden. Auf einigen dieser Zusammenstellungen ist auch gern mal THE DEAD vertreten.
 
 

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THE DEAD – Mediabook

 
 

(Das limitierte Mediabook ist seit 03.03.2017 erhältlich)

 
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THE DEAD – Trailer

 
 

 
 

MissVega

(Mehr Kritiken von MISSVEGA gibt es hier zu lesen)

Die Rechte aller Grafiken liegen bei Edel Germany GmbH | Capitol Film

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Plague (2014)
 
Wyrmwood: Road of the Dead (2014)
 
The Dead 2: India (2013)
 
Dead Within (2014)
 
Chrysalis (2014)

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Filmkritik: „The Dead 2: India“ (2013)

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THE DEAD 2: INDIA

Story

 
 
 
Der Zombie-Virus aus THE DEAD (2010) hat sich von den Wüsten West-Afrikas nach Indien vorgearbeitet und auch dort die Bevölkerung zu Menschenfleisch verzehrende Fressmaschinen verwandelt. Elektroingenieur Nicholas Burton begibt sich auf eine Reise voller Gefahren um in den Slums von Mumbai die Liebste zu finden …
 
 
 


 
 
 

THE DEAD 2 – Kritik

 
 
 
Seit die Erfolgsserie THE WALKING DEAD im Fernsehen Einschaltquoten explodieren lässt, sind Zombies im TV nicht mehr wegzudenken. Eine Ironie in sich, haben die wandelnden Toten bis vor einigen Jahren noch deutschen Sittenwächter schlaflose Nächte bereitet und wurden gänzlich in die Erwachsenenabteilungen der Videotheken verbannt. Mittlerweile scheinen auch Mitarbeiter der FSF und FSK Freude an jener Art von Horrorfilmen gefunden zu haben, so dass Zombiefilme nicht nur regelmäßig in den Handel gebracht, sondern auch immer häufiger im Fernsehen gezeigt werden – meist sogar ungeschnitten. Die Zombie-Boom findet kein Ende, wobei seit den jüngsten WORLD WARZ Z und WALKING DEAD-Erfolgen auch der Anspruch an derart Streifen gestiegen ist. Billig ist out, schließlich gab es vor allem auf dem Videomarkt in den letzten Jahren einfach zu viel günstig heruntergekurbeltes Videofutter, das qualitativ unter aller Kanone gewesen war und Käufern nicht selten den Spaß am Schauen jener Schocker genommen hat. Die Brüder HOWARD und JONATHAN FORD haben den qualitativen Verfall jener Horrorware mit ihrem THE DEAD im Jahr 2010 zu ändern versucht. Sie brachten den etwas anderen Zombieschocker in die Wohnzimmer, der vor allem durch die ungewöhnliche, afrikanische Kulisse glänzen und damit viel Lob bei Fans und Kritikern ernten konnte. Weil THE DEAD gut angenommen wurde und scheinbar auch durchaus rentabel gewesen ist, dürfte es demnach niemanden überraschen, dass eine Fortsetzung folgen musste. Die nennt sich nun THE DEAD 2: INDIA und ist laut eigenen Angaben der FORD-Brüder der zweite Teil einer geplanten Trilogie.
 
Die Zombie-Apokalypse wurde kurzum von Afrika nach Indien verlegt, denn statt direkt an den Vorgänger anzuschließen, haben sich die beiden Macher des ersten Teils dazu entschlossen eine andere Geschichte zu erzählen. Gänzlich neu ist die jedoch nicht, denn sieht man von der indischen Kulisse ab, lassen sich immer noch genügend Handlungsstränge finden, die man so ähnlich bereits im Erstling aufgetischt bekommen hat. Die Ford-Brüder HOWARD J.FORD und JONATHAN FORD erzählen erneut von einem Virusausbruch, der binnen weniger Stunden ganze Landstriche entvölkert und Menschen zu Killermaschinen werden lässt. Im Grunde genommen ein mittlerweile gängiges Thema. Doch die Brüder waren schlau und verlagerten die Handlung in eine für das Genre eher ungewöhnliche Umgebung, was THE DEAD 2: INDIA trotz aller Klischees relativ unverbraucht erscheinen lässt. In THE DEAD 2: INDIA begleitet der Zuschauer Nicholas Burton (JOSEPH MILLSON) nach Indien, der dort als Elektroingenieur für einen riesigen Windpark arbeitet und genau in jenem Moment Zeuge einer beunruhigenden Zombie-Invasion wird, als ihm seine indische Partnerin vom bevorstehenden Mutterglück berichtet. Die verschanzt sich zusammen mit der infizierten Mutter und dem besorgten Vater in den eigenen vier Wänden irgendwo in den Slums von Mumbai und hofft nun darauf, dass sich der Liebste auf den langen Weg begibt, um sie aus der Hölle der wandelnden Toten zu befreien.
 
Zurück zu den Anfängen, zumindest orientiert sich das Regie-Duo an den klassischen Zombie-Streifen eines GEORGE A. ROMERO, wo Untote noch schwerfällig durch die Landschaft streiften und nicht zu fressgeilen Hochleistungssprintern verkommen waren, die im Zombiefilm des 21. Jahrhunderts vermehrt durch apokalyptische Weltuntergangsszenerien hetzen. In THE DEAD 2: INDIA taumeln Untote gemach durch menschenleere Ortschaften und über trockene Felder, wobei ihnen trotz Langsamkeit immer wieder mal ein noch Lebender zwischen die Krallen kommt, der anschließend genüsslich verspeist wird. Von wirklicher Bedrohung ist keine Spur, schließlich bleibt den Überlebenden stets genügend Zeit um davon laufen zu können. Trotzdem; aus unerklärlichen Gründen scheinen die Infizierten dann doch den Gesunden haushoch überlegen zu sein – eine Prämisse, die vor allem im italienischen Zombiefilm der 80er vermehrt Verwendung fand und für THE DEAD 2: INDIA noch einmal aus der Mottenkiste gekramt wurde. Die teils altbackenen Zombie-Regeln funktionieren immer noch tadellos, denn HOWARD und JONATHAN FORD beweisen immer mal wieder ein geschicktes Händchen für nostalgisches Grauen. So gefällt eine Szene, in welcher Held Nicholas Burton mit einem Motorrad durch das Dunkel der Nacht düst und um Zombies fahren muss, die plötzlich wie aus dem Nichts im Lichtpegel des Scheinwerfers auftauchen und nach ihren noch lebenden Opfern schnappen.
 
Die andersartige, exotische Kulisse bekommt THE DEAD 2: INDIA gut, entpuppt sich doch das ländliche Indien als trügerische Idylle, wo hinter jedem Hügel und jedem Haus die infizierte Bedrohung auf den Filmheld lauert. Der Zuschauer folgt Protagonist Nicholas Burton durch malerische Landschaften und verlassene Dörfer, wo er sich zusammen mit einem kindlichen Begleiter namens Javed (ANAND HRISHNA) durch Horden von Zombies durcharbeiten muss. Die werden vermehrt umgangen, statt schaufreudig erschossen. Überraschenderweise konzentrieren sich die Macher in ihrem Zombie-Road-Movie weniger auf das stumpfe Ausradieren der Zombie-Brut, noch werden die Ursachen der Infizierung näher beleuchtet. Stattdessen wird in THE DEAD 2: INDIA von einer Odyssee voller Gefahren berichtet, die von nur einem Ziel vorangetrieben wird: der Liebe. Im Gegensatz zum Vorgänger haben die Macher einige Mankos in der Inszenierung ausgebessert. So wurde das Geschehen nun reichlich flotter gestaltet, hatte doch der Erstling unter dem teils recht langsamen Erzähltempo zu leiden. Zudem wurde noch etwas an den Spezialeffekten und der Technik gefeilt, die THE DEAD 2: INDIA deutlich hochwertiger erscheinen lassen als das, was man sonst so in Sachen „Zombiefilm“ geboten bekommt. Auch wen die Fortsetzung zu THE DEAD kein zweiter WORLD WAR Z geworden ist, gehört das von den FORD-Geschwistern neu geschaffene Untoten-Franchise zu den besseren Vertretern eine langen Reihe von Filmen dieser Art.
 
 
 


 
 
 

THE DEAD 2 – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
 
THE WALKING DEAD goes Bollywood. Keine Angst in THE DEAD 2: INDIA gibt es keine tanzenden und singenden Zombies zu sehen. Vielmehr machen die beiden britischen Regisseure HOWARD und JONATHAN FORD Gebrauch von der exotischen Kulisse des Landes, die die Fortsetzung des Überraschungs-Hits THE DEAD (2010) zu einem etwas anderen Zombie-Spektakel werden lässt. Bis auf den ungewöhnlichen Schauplatz ist aber sonst alles beim Alten geblieben, so dass sich THE DEAD 2: INDIA eher wie ein actionreicheres Remake des Vorgängers anfühlt, zumal sich kein direkter Bezug (bis auf den Virus) zum Erstling finden lässt. Nichtsdestotrotz haben die Macher einige Defizite in der Inszenierung ausgebessert, so dass THE DEAD 2: INDIA flüssiger, rasanter und spannender als der erste Teil geworden ist. Mit viel Liebe zum Old-School wandeln die Toten hier gemächlich durch die Szenerie und sind dennoch allgegenwärtig. Fans klassischer Zombiefilme werden mit THE DEAD 2: INDIA ihre Freunde haben, schließlich orientiert sich diese Fortsetzung an den beliebten Zombie-Erzählungen eines GEORGE A. ROMEROS, der mit NIGHT OF THE LIVING DEAD eines der wohl bedeutendsten Horrorwerke unserer Zeit geschaffen hat. Selbstverständlich ist THE DEAD 2: INDIA noch weit von den Qualitäten des jungen ROMEROS entfernt; dennoch haben die FORD Brüder einen interessanten Beitrag zur mittlerweile nicht mehr ganz so frischen Zombie-Thematik geschaffen, der sogar minimal besser als der Erstling geworden ist. Ein würdiger Nachfolger!
 
 
 


 
 
 

THE DEAD 2 – Zensur

 
 
 
THE DEAD 2: INDIA orientiert sich in Sachen Gewalt an Streifen wie WORLD WAR Z oder bereits genannter Horror-Serie THE WALKING DEAD. Viele Schauwerte werden nicht geboten. Die meisten Geewaltszenen bestehen aus Ein- und Streifschüssen. Demnach wurde die Fortsetzung von der FSK für bereits Sechszehnjährige freigegeben. Aufgrund des Bonusmaterials der erhältlichen Heimkinofassung ist diese jedoch erst für Volljährige geeignet: Keine Jugendfreigabe.
 
 
 


 
 
 

THE DEAD 2 – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Daredo Media (ungeschnittene Fassung)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: The Dead 2: India, Großbritannien 2013

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Keine

Bild: 1.85:1 (1080p/24)

Laufzeit: ca. 98 Min. (uncut)

FSK: Film: FSK 16 (ungeschnittene Fassung) / Die Blu-ray ist aufgrund des Bonusmaterials jedoch erst für Volljährige geeignet: Keine Jugendfreigabe

Verpackung: Amaray mit Wendecover

Extras: Trailer zu THE DEAD und THE DEAD 2, Deleted Scenes, Making of

Release-Termin: 28.11.2014

 

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THE DEAD 2 – Trailer

 
 

 
 

Marcel Demuth (Hellraiser80)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Dead Within (2014)
 
Survival – Überlebe wenn du kannst! (2013)
 
Chrysalis (2014)
 
Infected (2012)
 
Zombie Night (2013)
 
Battle of the Damned (2013)
 
The Dead (2010)