Filmkritik: „Before I Wake“ (2016)

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BEFORE I WAKE

(SOMNIA)

Story

 
 
 

Nach dem tragischen Tod des Sohnes nimmt ein Paar einen kleinen Jungen bei sich auf, um ihm ein neues, schönes Leben ermöglichen zu können. Leider häufen sich mit dessen Ankunft seltsame Ereignisse im Haus.

 
 
 


 
 
 

BEFORE I WAKE – Kritik

 
 
 
Ein Horror-Regisseur auf Erfolgskurs. MIKE FLANAGAN ist jemand den man in Filmkreisen als talentiert bezeichnet. Er scheint nämlich ein goldenes Händchen für wohlig-packende Schauergeschichten zu besitzen und dreht Horrorfilm auf Horrorfilm, die dann auch noch sehenswert sind. Dass man selbst aus totgefilmten Horrorthemen unterhaltsame Genreware machen kann, bewies der amerikanische Filmemacher mit HUSH. Der Streifen kam neben seiner schweißtreibenden Machart vor allem wegen neumodischer Vermarktungsstrategien ins Gespräch, weil er nicht wie gewöhnlich Premiere im Kino oder auf dem Videomarkt feierte. Der große Video-On-Demand-Anbieter NETFLIX sicherte sich die Exklusivrechte und bot HUSH (deutscher Torf-Titel: STILL) allen Abonnenten der Bezahlplattform an. Trotz solch moderner Veröffentlichungswege wurde der Home-Invasion-Thriller zum Überraschungshit. Da kann man nur seinen Hut ziehen.
 
 
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Nach Filmen wie HUSH, OCULUS oder ABSENTIA bleibt Flanagan dem Horrorgenre treu. Löblicherweise legt sich der Filmemacher nicht fest und verirrt sich nach Spiegel-Schauer, Zu-Hause-Schocker und psychologischer Angstmacherei auch mal im Mystery-Fach, um dem Couch Potato mit seltsamen Vorkommnissen Gänsehaut zu bereiten. BEFORE I WAKE (der anfangs eigentlich SOMNIA heißen sollte) nennt sich der von Flanagan inszenierte Mystery-Thriller, der erfreulich tiefgründig und so seinen Trailer Lügen straft. Jessie und Mark haben ein schweres Los gezogen. Das Paar hat unter dem plötzlichen Tod des gemeinsamen Sohnes zu leiden. Der ist unter tragisch in der Badewanne ertrunken und lässt die Schuldgefühle toben. Doch das Leben soll weitergehen. Um bei der Traumabewältigung zu helfen, soll Waisenkind Cody ins Haus einziehen. Der schüchterne und gut erzogene Junge hatte bis dato keine schöne Kindheit und war schon in mehreren Pflegefamilien zuhause. Das sorgt anfangs für Misstrauen. Doch das Kind kann durch seine zuvorkommende Art schnell das Herz der neuen Eltern gewinnen. Eigentlich wäre das Glück perfekt, würden sich nicht mit der Ankunft des Adoptivkindes merkwürdige Ereignisse häufen. Erst flattern des Nachts Schmetterlinge durchs Haus, später erscheint der verstorbene Sohnemann im Wohnzimmer und fällt den Eltern um den Hals. Was hat das alles zu bedeuten und welche Rolle spielt dabei der kleine zurückhaltende Cody?
 
 
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Abermals landet Regisseur MIKE FLANAGAN einen Volltreffer und zeigt allen Angstmachern da draußen, wie man ohne lästige Klischees unterhaltsame Genre-Schauer fabriziert. Die Bezeichnung Horror wird BEFORE I WAKE nur bedingt gerecht, denn im Grunde genommen handelt es sich bei diesem Film in erster Linie um ein zermürbendes Drama über Verlust und Trauer. Darin entwickelt Filmsohn Cody phantastische Fähigkeiten. Seine Träume werden Realität. Leider sind die alles andere als rosig, denn tief im Unterbewusstsein schlummern Erlebnisse, die der Junge im Schlaf verarbeitet. Das sorgt für manch schauderhaften Moment, denn das Böse aus den Träumen findet einen Weg in die Welt der Menschen – auch wenn die Auflösung dahinter weniger erschreckend ist, als es Macher MIKE FLANAGAN dem Zuschauer weiß machen möchte.
 
 
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So ähnlich hat das WES CRAVEN in den 1980ern übrigens gehandhabt. Mit A NIGHTMARE ON ELM STREET machte er die Menschen im Traum verwundbar und schuf mit FREDDY KRUEGER einen Traumdämon, der unbemerkt im Schlaf mordete und dabei kein erbarmen kannte. Der etwas andere Horror wurde zum Kult und zog bisher sechs Fortsetzungen, ein Spin-off und sowie die obligatorische aber durchaus erträgliche Neuverfilmung nach sich. Ganz so drastisch wie in der ELM STREET geht es in BEFORE I WAKE jedoch nicht zu. Hier zählen die leisen Töne, denn der Fokus liegt forderrangig auf Atmosphäre, den Figuren und der Psychologie. Letztere findet in Form von Metaphern Verwendung – das Böse im Film ist die Reflektion dramatischer Erlebnisse, wie sie eben nur Kinder verarbeiten. Bleibt zu erwähnen, dass BEFORE I WAKE vor allem wegen der herzlichen Charakterzeichnung in Erinnerung bleibt. Für die sehenswerte Gruselproduktion konnten zwei bekannte Gesichter gewonnen werden. KATE BOSWORTH und THOMAS JANE (aus DER KULT und THE PUNISHER) verkörpern liebevolle Pflegeeltern ohne Vorurteile. Das macht sie sympathisch – aber ebenso verletzlich. Ein definitiv sehenswerter Genrebeitrag mit Tiefgang. Anschauen lohnt.
 
 
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BEFORE I WAKE – Fazit

 
 
 
8 Punkte Final
 
 
 
Spannender und sehenswerter Mystery-Grusel mit Tiefgang. Wie verarbeiten eigentlich Kinder schreckliche Erlebnisse? Die Frage versucht der Mystery-Thriller BEFORE I WAKE zu beantworten. Er versucht in Form schauriger Bilder die verletzte Seele eines kleinen Kindes tiefer zu erforschen und garantiert trotz psychologischer Ansätze wohlige Gruselatmosphäre. BEFORE I WAKE ist ein Fest für Traumdeuter, denn Macher MIKE FLANAGAN bedient sich verschiedener Metaphern, um das psychische Ungleichgewicht seines tapferen Filmkindes zum Ausdruck zu bringen. Wenn Kinder träumen, kann das unbequeme Folgen haben. In diesem Film werden im Unterbewusstsein manifestierte Qualen zur Realität. Abermals zeigt Regisseur MIKE FLANAGAN was er kann. Und das ist nicht wenig. BEVOR I WAKE ist gut durchdachter Mystery-Schauer mit verblüffender und dennoch plausibler Auflösung. Das macht ihn so besonders und sehenswert. Die gut ausgewählten Darsteller und die sympathischen Figuren perfektionieren den hervorragenden Gesamteindruck. BEFORE I WAKE ist Mystery mit Hirn. Wer den verpasst ist selber schuld.
 
 
 


 
 
 

BEFORE I WAKE – Zensur

 
 
 
BEFORE I WAKE ist ein Mysterydrama, das in Amerika sogar mit einer PG-13-Altersfreigabe in die Kinos gebracht wurde. Die niedrige Alterskennung ist gerechtfertigt, denn bis auf ein paar unheimliche Bilder, gibt es für Horror-Fans kaum etwas zu sehen. Das macht den Film aber nicht schlecht. Ganz im Gegenteil. Einige verstörende Szenen schaffen es sogar Gänsehaut zu bewirken. Vielen Low-Budget-Produktionen mit hohem Blutzoll gelingt das dagegen oft nicht. In Deutschland hat es für BEFORE I WAKE problemlos eine FSK16 gegeben.
 
 
 


 
 
 

BEFORE I WAKE – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Capelight Pictures (normale Blu-ray im Keepcase mit O-Card)

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(c) Capelight Pictures (Mediabook)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Before I Wake; USA 2016

Genre: Horror, Mystery, Thriller, Drama

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch, Englisch

Bild: 2.40:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 97 Min.

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: KeepCase mit Wechselcover und im O-Card | Mediabook

Extras: Making-of (28 Min.), Trailer, Trailershow | zusätzlich im Mediabook: 24-seitiges Booklet

Release-Termin: 17.03.2017

 

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BEFORE I WAKE – Trailer

 
 


 
 
 

Marcel Demuth

(Rechte für Grafiken / Packshot liegen bei Capelight Pictures)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Der Babadook (2014)
 
Paperhouse – Albträume werden wahr (1988)
 
The Mothman Prophecies – Tödliche Visionen (2002)
 

Kritik: „Der Kult – Die Toten kommen wieder“ (2016)

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Achtung: Diese Kritik beinhaltet Spoiler. Wer sich die Vorfreude auf den Film nicht verderben lassen möchte, sollte das Review nicht lesen.
 
 

DER KULT – DIE TOTEN KOMMEN WIEDER

(THE VEIL)

Story

 
 
 

Einige Dokumentarfilmer (darunter JESSICA ALBA) wollen einen Film über einen mysteriösen Massensuizid drehen, kehren zum Ort der Geschehnisse zurück und bekommen es mit bösen Kräften zu tun.

 
 
 


 
 
 

DER KULT – Kritik

 
 
 
JESSICA ALBA tut es wieder und verirrt sich nach MACHETE und THE EYE erneut ins Genre. Diesmal übernimmt sie im Sekten-Thriller DER KULT – DIE TOTEN KOMMEN WIEDER (Originaltitel: THE VEIL) die Hauptrolle, der mit finsterem Filmlook, reichlich Spuk und bitterbösem Ende schlaflose Nächte bereiten soll. Das gelingt ohne Probleme, denn hinter dem grausigen Ausflug ins Reich der Schatten und Geister steckt jemand, der Ahnung von Horrorfilmen hat. Kein geringerer als JASON BLUM zeichnet verantwortlich. Der hat in der Vergangenheit mit schnell und günstig produzierten Hochglanz-Schockern für Gesprächsstoff gesorgt – darunter bekannte Erfolgstitel und Filmreihen, wie PARANORMAL ACTIVITY, SINISTER und die INSIDIOUS-Filme. Leider scheint der fleißige Produzent in letzter Zeit immer weniger Glück mit der Veröffentlichungspolitik seiner hauseigenen Gruselstreifen zu haben, denn trotz Fließbandproduktion von Horrorfilmen schaffen es nur noch die wenigsten der zügig hergestellten Machwerke in die Multiplexe. So wurden viele Titel der BLUMHOUSE PRODUCTIONS direkt auf Blu-ray oder DVD ausgewertet und ohne Werbung in die Heimkinos verbannt. Der blühende VOD-Markt und illegale Stream- und Downloadangebote dürften wohl dazu beigetragen haben.
 
 
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Nach JESSABELLE, DARK SKIES oder PLAY wird nun mit DER KULT – DIE TOTEN KOMMEN WIEDER ein weiterer Streifen aus der Blumhouse-Schmiede veröffentlicht, dem gleiches Schicksal ereilt. Der kommt ohne Kinoauswertung (zumindest in Amerika) in die Wohnzimmer und enttäuscht jene Filmfans, die sich gern im Kino das Fürchten lehren lassen. Das ist dahin gehend bitter, weil DER KULT einer dieser Genre-Filme ist, der wohl erst auf großer Leinwand sein ganzes Grusel-Potenzial entfalten kann. Immerhin entschädigt der Auftritt von JESSICA ALBA. Die bezirzt einmal mehr männliche Zuschauer mit großen Augen, Schmollmund und Traumkörper – auch wenn davon hinter wetterfester Kleidung kaum noch etwas zu erkennen ist. Die smarte Schauspielerin verkörpert in DER KULT eine ambitionierte Regisseurin, die einen ungelösten Massensuizid neu aufrollt, um darüber eine Dokumentation drehen zu können. 25 Jahren sind vergangen, seit Anhänger einer Sekte kollektiven Selbstmord im Hinterland Kaliforniens begangen haben. Zu dem hatte Wunderheiler Jim Jacobs (THOMAS JANE aus dem PUNISHER-Remake) aufgerufen, der eine Methode fand, um den Geist vom Körper zu lösen. Keines der Mitglieder überlebte. Nur die kleine Sarah Hope konnte sich aus den Fängen des charismatischen Führers befreien und kehrt als erwachsene Frau (LILY RABE) zusammen mit Alba und Filmteam zum Ort der Geschehnisse zurück. Auf einer verlassenen Ranch will man nach Gründen des kollektiven Selbstmords suchen, denn auf alten Polizeifotos wurden Kameras entdeckt, die den Massensuizid aufgezeichnet haben sollen. Selbstverständlich findet man das Equipment und altes Filmmaterial, das protokolliert, was einst vorgefallen ist. Für die Dokumentarfilmer kein Grund zur Freunde, denn was sich auf den Filmbändern abspielt, lässt das Blut in den Adern gefrieren.
 
 
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Die Sekten-Horrorfilme sind wieder da. Seit einiger Zeit scheint das eher stiefmütterlich behandelte Subgenre neuen Zuspruch zu erhalten, so dass immer häufiger Horror-Thriller über okkultische, satanische oder einfach nur obskure Sekten entstehen, die dem Zuschauer Albträume bescheren wollen. Nach RITUAL, CHILDREN OF SORROW und zuletzt THE SACRAMENT beteiligt sich nun auch Hollywood mit am lukrativen Sekten-Markt und muss sich keinesfalls vor genannten Filmen verstecken. Angstkino in Reinform wird mit DER KULT – DIE TOTEN KOMMEN WIEDER geboten. Der will zwar mit konventioneller Machart und bekannter Hauptdarstellerin ein eher Mainstream verwöhntes Publikum ansprechen, versteht aber auch alteingesessene Horrorfans zu fesseln, weil Regisseur PHIL JOANOU (SPIEL AUF BEWÄHRUNG) versteht, wie man Spannungsschrauben festdrehen muss. Statt mit der Tür ins Haus zu fallen, hält sich DER KULT mit Erklärungen zurück. Stattdessen werden im Film Anhaltspunkte verteilt, die erst nach einer Stunde erahnen lassen, wohin die Reise führen wird. Was anfänglich mysteriös und sinnlos erscheint, wird im Verlauf der Handlung logisch erklärt. So rekonstruieren gefundene Filmbänder die erschreckende Tat eines fanatischen Sektengurus, der neunmalklugen Dokumentarfilmern 25 Jahre später vom Jenseits aus die Leviten liest.
 
 
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Hilfe, hier spukt’s! Regisseur PHIL JOANOU bleibt der Erfolgsformel treu, die vielen Blumhouse-Produktionen zum Kassen-Hit verholfen hat. Demzufolge müssen auch in DER KULT rastlose Seelen für Chaos sorgen, die den Lebenden nichts Gutes wollen. Die Geister aller Sektenmitglieder können nach dem Massenselbstmord nicht ruhen und nutzen die Gunst der Stunde, um nach Jahren ewigen Wartens in die Körpern unangemeldeter Besucher zu schlüpfen. Was folgt ist vorhersehbar, denn besessene Dokumentarfilmer ermorden Kollegen, damit sich ausgewählte Sektenanhänger den Körpern der Toten bemächtigen können. Leider ist die überraschende Verwandlung zum Geister-Slasher banal, denn sobald Bessenheits-Horror eingeläutet wird, verpufft der Spannungsbogen wegen bekannter Genre-Klischees und Logikfehler. Das hätte nicht sein müssen!
 
 
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Letztendlich ist DER KULT – DIE TOTEN KOMMEN WIEDER trotzdem empfehlenswert, was hauptsächlich der schaurigen Optik zu verdanken ist. Macher PHIL JOANOU raubt dem Film jeglichen Glanz, überzeugt dafür mit schmutziger Ästhetik und taucht den Sekten-Thriller in matte, kränkliche und dreckige Farben. Zudem wird geschickt mit Dunkelheit und Geräuschkulisse experimentiert, damit Schockmomente den Zuschauer unvorbereitet treffen können. Somit tröstet die schaurige Atmosphäre des Unbehagens über ein unbefriedigendes Finale hinweg, das im Vergleich zur ersten, packend inszenierten Stunde, dann doch eher beliebig und einfallslos über die Mattscheibe flimmert.
 
 
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DER KULT – Fazit

 
 
 
7 Punkte Final
 
 
 
Stark und spannend erzählter Sekten-Horrorthriller aus der Feder von ROBERT BEN GARANT (HELL BABY), dem in den letzten 20 Minuten ein wenig die Puste ausgeht, weil Hochspannung gegen Horror-Klischees und Logikfehler ersetzt wird. Dennoch macht DER KULT – DIE TOTEN KOMMEN WIEDER mit finsterem Filmlook, schaurig schönem Sound und gut platzierten Schocksequenzen Vieles wieder gut, weil er gekonnt das Sekten-Genre mit Elementen aus Found-Footage, Geister- sowie Slasherfilmen verbindet. Leider bleiben die Schauspieler blass. Das ist aber nicht weiter schlimm, denn Geheimzutat von THE VEIL (so der Originaltitel) ist ohnehin der etwas andere Erzählstil, der durch das Abspielen von gefundenen Filmrollen und der Rekonstruktion längst vergangener Verbrechen ein wenig an Deodatos CANNIBAL HOLOCAUST erinnert. Wer demzufolge mit den bisher von JASON BLUM produzierten Horrorstreifen (INSIDIOUS 2+3, SINISTER) etwas anfangen konnte, wird auch DER KULT mögen. Der erfolgreiche Produzent bleibt seiner Richtung treu und hat Horror finanziert, der abermals von bösen Geistern erzählt, die nichts Gutes im Schilde führen. Nur schade, dass der vier Millionen teure DER KULT – DIE TOTEN KOMMEN WIEDER nicht ins Kino kommt. Erst dort kann er vermutlich sein ganzes Gruselpotenzial entfalten.
 
 


 
 
 

DER KULT – Zensur

 
 
 
Viel Mord und Totschlag gibt es in DER KULT – DIE TOTEN KOMMEN WIEDER nicht zu sehen. In der ersten Stunden werden kaum Schauwerte geboten. Nachdem sich der Sekten-Thriller zum Geister-Slasher entwickelt hat, gibt es ein paar Tote zu verzeichnen. Leider passieren die meisten Morde (wie ein kaltblütiger Hammermord) im Off oder die Kamera blendet weg, sobald es ernst wird. Demzufolge hat es für DER KULT eine FSK16 gegeben.
 
 
 


 
 
 

DER KULT – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Universal Pictures Home Entertainment Germany

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: The Veil; USA 2016

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch, Englisch

Bild: 2.40:1 (1920 x 1080p)

Laufzeit: ca. 95 Min.

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: KeepCase mit Wendecover

Extras: Kein Bonusmaterial

Release-Termin: 21.04.2016

 

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DER KULT – Trailer

 
 


 
 
 

Marcel Demuth

(Rechte für Grafiken liegen bei Universal Pictures Home Entertainment Germany)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
The Devil’s Hand (2014)
 
Der letzte Exorzismus (2010)
 
The Manson Family (2003)
 
Regression (2015)
 
Apocalyptic (2013)