Filmkritik: „Devil May Call“ (2013)

devil-may-call-2013
 
 
 

DEVIL MAY CALL

Story

 
 
 
Die blinde Sam hat ihren letzten Arbeitstag. Als ein Frauenmörder unangemeldet im Büro vorbeischauen möchte, geht auf der Arbeit die Angst um.

 
 
 


 
 
 

DEVIL MAY CALL – Kritik

 
 
Die Zeiten sind längst vorbei, in denen Fans böser Filme ungeduldig auf neue Genre-Ware warten mussten. Der Horror-Markt boomt, was vor allem den vielen unabhängigen Horrorproduktionen zu verdanken ist, die tagtäglich in die Händlerregal gebracht werden. Horrorfilme zu machen ist mittlerweile kein Kunststück mehr. Dennoch scheint es immer schwerer zu werden, den Fan überhaupt unterhalten zu können, hat der doch über die Jahre erdenklich viel Grauen zu sehen bekommen und fühlt sich oft sichtlich gelangweilt von dem was geboten wird. Frische Ideen: Fehlanzeige! Auch wenn offensichtlich jeder heutzutage mit dem richtigen Equipment Horror auf Film bannen kann, fehlen den meisten dieser Machwerke kreative Gedankenblitze, um überhaupt hervorstechen zu können. Vielen Filmschaffenden scheint das bewusst zu sein. Die versuchen erst gar nicht unnötig viel Arbeit in clever erdachte Geschichte zu investieren, sondern kopieren rigoros das, was schon einmal beim Zuschauer gut angekommen ist.
 
 
devil-may-call-bild1
 
 
JASON CUADRADO ist Regisseur, Produzent sowie Drehbuchautor und macht leider auch nichts Neues. Er hat einen Film namens DEVIL MAY CALL gedreht, der bei genauerer Betrachtung nichts anderes ist als eine günstig inszenierte Kopie von HALLOWEEN (1978) – freilich ohne JAMIE LEE CURTIS und William Shatner-Maske. Wie im Vorzeige-Slasher aus der Mache von Altmeister JOHN CARPENTER wird hier erneut ein skrupelloser Psychopath auf eine ahnungslose Frau gehetzt, die sich taktisch klug zur Wehr setzen und sich Slasher-typisch um Kopf und Kragen schreien muss. Kurioserweise lassen sich nicht nur inhaltlich Parallelen zum Schlitzer-Streifen entdecken. Schauspieler TYLER MANE scheint nämlich Gefallen an bösen Rollen gefunden zu haben. Der spielt hier nicht zum ersten Mal eine unaufhaltsame Killermaschine. Bereits in der HALLOWEEN-Neuverfilmung unter der Leitung von ROB ZOMBIE glänzte er als Kult-Killer MICHAEL MEYERS und stellte eindrucksvoll unter Beweis, dass er gut mit spitzen Mordwerkzeugen umgehen kann.
 
 
devil-may-call-bild2
 
 
DEVIL MAY CALL erzählt die Geschichte der blinden Sam, die in einem Callcenter arbeitet, wo sie ratsuchenden Menschen in Not am Telefon Hilfe anbietet. Der letzte Arbeitstag ist angebrochen und ein neuer Mitarbeiter soll von der hilfsbereiten Blondine eingearbeitet werden. Die hätte vermutlich freiwillig die Kündigung zurückgezogen, wenn sie davon gewusst hätte, zu welch schrecklichem Ausgang der Jobwechsel führen wird. Einer der Anrufer ist über Sams letzten Arbeitstag gar nicht erfreut. Der fühlt sich im Stich gelassen und tut alles daran, um die ahnungslose Frau bei einem persönlichen Vieraugengespräch zur Rede zu stellen. Doch was tun, wenn der erboste Gesprächspartner ein kranker Frauenmörder ist und wahllos Opfer von der Straße fängt, um sie wenig später ins Jenseits zu befördern?
 
 
devil-may-call-bild3
 
 
Nicht Neues von der Horror-Front. Regisseur JASON CUADRADO hat lange gebraucht bis er sein DEVIL MAY CALL verkaufen konnte. Der Film wurde bereits im Jahr 2013 fertiggestellt und hatte so seine Probleme einen interessierten Käufer zu finden. Dass der Horror-Thriller dann doch durch den Film- und Fernsehvertriebgiganten LIONSGATE an amerikanische Horrorfans gebracht wurde, grenzt schon fast an ein Wunder. Dort scheint man nach unzähligen Kinoerfolgen immer noch ein Herz für kleine Indie-Schocker zu haben, die man möglichst gewinnbringend international vermarkten möchte. Eine gute Entscheidung, die für DEVIL MAY CALL nicht besser hätte ausfallen können, hat doch ein großer Filmvertrieb die Karriere für so manchen Regisseur erst in Gang gebracht. Auch CUADRADO dürfte nach seinem Stalker-Thriller zwischen weitaus mehr Filmaufträgen wählen, als es aktuell der Fall ist. Der hat sich für seinen ungemütlichen Slasher von Filmen wie WARTE, BIS ES DUNKEL IST (1967) und DAS ENDE (1976) inspirieren lassen und nutzt Dunkelheit als Mittel zum Zweck, um maximales Unbehagen heraufbeschwören zu können. DEVIL MAY CALL wurde auf das Wesentliche reduziert. Zu sehen gibt es gerade einmal eine handvoll Schauspieler, die in einer beengenden Kulisse ums Überleben kämpfen müssen. Wenig Licht in entscheidenden Momenten sorgt für Anspannung und Killer-Hüne TYLER MANE macht es GLENN JACOBS aus SEE NO EVIL gleich: hier wird wortkarg und ohne Rücksicht auf Verluste kompromisslos gemordet.
 
 
devil-may-call-bild4
 
 
Auch wenn mal wieder aufdringlich mit Slasher-Klischees jongliert wird und so manche Wendung arg an den Haaren herbeigezerrt wirkt überrascht, dass DEVIL MAY CAL am Ende doch weitaus runder geworden ist, als man anfänglich vermutet hätte. Regisseur JASON CUADRADO lässt kaum Längen aufkommen, schaut stets geradeaus und versucht erst gar nicht Nebensächlichkeiten zu beantworten. So bleibt ungeklärt, warum die Kummer-Hotline scheinbar ausschließlich von Frauenmörder John genutzt wird. Und man sucht vergebens nach Antworten, wie es die blinde Sam – gespielt von CORRI ENGLISH – trotz Handicap schaffen konnte, sich für den letzten Arbeitstag perfekt zu schminken. Letztere hat sich das „Blindsein“ übrigens von einem Trainer beibringen lassen – das Resultat: sie verkörpert das blinde Opfer äußerst glaubhaft.
 
 
 


 
 
 

DEVIL MAY CALL – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
 
Ein kleiner aber feiner Thriller, der maximales Unbehagen verursacht. Im Falle von DEVIL MAY CALL gilt mal wieder das Sprichwort: Klein aber oho. Hier stand wenig Geld zu Verfügung und sonderlich innovativ ist das Gebotene auch nicht. Der düstere Mix aus SEE NO EVIL und HALLOWEEN schafft es aber irgendwie trotzdem mehr als nur ein austauschbarer Slasher zu sein. Zu verdanken ist das der schnörkellosen Inszenierung von Regisseur JASON CUADRADO. Der hält sich nicht mit Nebensächlichkeiten auf, sondern erzählt klassische Schlitzerstoff, der überraschend atmosphärisch und straff zusammengebraut wurde. CUADRADO experimentiert mit Urängsten wie Dunkelheit und Klaustrophobie. Daraus entstanden ist brauchbare Genrekost, die gegen Ende sogar einige Höhepunkte zu verzeichnen hat. DEVIL MAY CALL ist düster, brutal und kompromisslos – auch wenn es für Gorebauern leider zu wenig zu sehen gibt.
 
 
 


 
 
 

DEVIL MAY CALL – Zensur

 
 
 
Auch wenn hier reichlich gemordet wird, ist das Gezeigte nicht sonderlich grausam. Vorwiegend werden Genicke gebrochen oder Frauen erwürgt. Am Ende verliert der Killer sein Augenlicht, weil die Heldin ihm die Augen in den Schädel drückt. Der Horror frei ab 16 Jahren.
 
 
 


 
 
 

DEVIL MAY CALL – Trailer

 
 


 
 

Marcel Demuth (Hellraiser80)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
The Call – Leg nicht auf (2013)
 
See No Evil (2006)
 
See No Evil 2 (2014)
 
Halloween (1978)
 
Rob Zombie’s Halloween (2007)

Filmreview: „Excision“ (2012)

Excision_poster
 
 
 

Excision

Story

 
 
 

Das 17jährige Mädchen Pauline (AnnaLynne McCord) ist nicht wie normale Mädchen in ihrem Alter. Sie interessiert sich nicht für Jungs, schert sich ein Deut um ihr Äußeres und fühlt sich partout von ihrer Familie sowie ihrem Umfeld vollkommen missverstanden. Ein Grund mehr sich in vollkommen absurd-groteske Tagträume zu flüchten, in denen sie von einer bevorstehenden Karriere als Chirurgin träumt …

 
 
 


 
 
 

Excision – Kritik

 
 
 
Teenie Pauline hat gewaltig einen an der Waffel. Das kann man sagen ohne dem Film oder der Figur zu nahe treten zu wollen. Wenn sie nicht in bitter verkleideter Häßlichkeit totes Getier von der Straße aufsammelt und, den Traum von der Medizinerkarriere doch sehr erzwingend, das Skalpell schwingt, ergeht sie sich in Sexträumen, in denen der Splatterriemen tobt. Sex im Blut, Sex mit Blut, Gedärm, Kostüm und Trulala. Die Jungfräulichkeit ist dem armen Ding ein Dorn im unschönen Auge. Natürlich ist ihr Umfeld ein Nest suburbaner Leichenstarre zwischen Schulsport, Kirche und Klappe halten. Halber Lichtblick im Schwarzfilter der gräßlichen Vorstadtidylle ist Paulines kleine Schwester, die, in einem VICTOR HUGO’schen Zug des Ansammeln allen Elends, am großen Horror Mukoviszidose leidet und eine neue Lunge bitter nötig hätte. Wenn da mal nicht die Talente der großen Schwester von Nutzen sein dürften.
 
Die Horror-Sensation aus den USA! Regisseur RICHARD BATES JR. schuf mit EXCISION einen der visionärsten, bildgewaltigsten und provozierendsten Horrorfilm aller Zeiten!
 
So und nicht anders kreischt mich die Eigenwerbung an und ich frage mich, ob diese Form des Superlativ-Wahns bei Leuten ankommt. Selbst gesetzt den Trauerfall, das Zielpublikum ist wirklich in Gänze der Menschenmasse zuzuordnen, die davon ausgehen, Horrorfilme wurden dereinst, vor zehn Jährchen, gesetzlich vom großen Versicherungsrationalisierer Jigsaw Killer als solche beschlossen. Tatsächlich bedient man sich bei offensichtlichen Idolen wie Meister BRIAN DE PALMAS Verfilmung von STEPHEN KINGS erstem Hit, CARRIE, natürlich, findet aber auch Zeit (zumindest hoffe ich das, der Zufallsfaktor wäre schon ein sehr perverser) zu zeigen, was man bei MAY – DIE SCHNEIDERIN des Todes, einem der ersten besseren Beispiele des New Horror im Jahre 2005, der dazu noch bis heute seine Stellung halten kann, gelernt hat. Ist es bei MAY die Kunst des Kleiderdesigns, ist es hier die höhere Medizin, die zur triggernden Grundlage orgiastischer Ekelfeiern dienen muss. EXCISION basiert auf einem 2008er Kurzfilm und überraschenderweise kann man den Machern nicht vorwerfen, sich in allzu aufbläserischen Handlungen ergangen zu haben. Bei ähnlichen Projekten hat man das leider immer wieder sehen müssen. Knappe achtzig Minuten sind aber auch bei deutlich mieseren Schinken als dem hier ein schmerzlindernder Faktor.
 
Hauptdarstellerin ANNALYNNE McCORD musste sich für die Rolle der behackten Hobbychirurgin mittels einer SKETCH-UP/DIETHER KREBS artigen Cro Magnon-Augenbrauenmaske vom gewohnten Pornotussichic verabschieden. Sie steht einer Besetzung vor, die als eine einzige Verneigung vor den Bigotteriedemaskerierungen des großen Vorbildes JOHN WATERS bezeichnet werden kann. Jener ist dann auch gleich selbst an Bord, gemeinsam mit dem seinerzeit minderjährigen Ex-Pornostar TRACI LORDS, die ihre Rolle als strenge Spießermutter durch schiere Anwesenheit konterkariert. So auch, als in einem der satirischen Kerne des Films, Paulines Verzweiflung mit der Bubenwelt und der Kampf gegen jene lästige Unberührtheit entgegengetreten wird.
 
Wer den erwähnten MAY mochte und mit Splatterhorrorware etwas anfangen kann, deren Verständnis des Stilmittels Gewalt in etwa mit dem einer Groteske wie dem schönen Spätwerk KILLER JOE des großen WILLIAM FRIEDKIN d’accord geht, wird sich EXCISION mit Freude ansehen. Gestörte Freude, ja. Aber Freude.
 
 
 


 
 
 

Excision – Fazit

 
 
 
7 Punkte Final
 
 
Groteske Horror-Satire mit herausragenden Schauspielern und bitterbösem Schlussakt!
 
 
 


 
 
 

Excision – Zensur

 
 
 
Die erhältliche, deutsche Heimkino-Fassung ist mit der „keine Jugendfreigabe„-Kennzeichnung vollkommen ungeschnitten. Es handelt sich hierbei um ein zynisches bebildertes Horror-Drama, dass mit einigen unappetitlichen Szenen nicht geizt. Daher ist die hiesige Alterfreigabe vollkommen gerechtfertigt!
 
 
 


 
 
 

Excision – Deutsche Blu-ray

 
 
 
Excision_bluray

(c) MIG (Einzel Blu-ray)

 
excision-special-edition

(c) MIG (Special Edition Blu-ray mit BD und DVD)

 
excision-mediabook

(c) 84 (Repack-Mediabook mit BD und DVD)

 
excision-neuauflage

(c) Cosmopolitan Pictures / Alive AG (Neuauflage)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Excision; USA 2012

Genre: Thriller, Drama, Komödie

Ton: Deutsch + Engl. DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 1.78:1; (1920x1080p)

Laufzeit: ca. 81 Min.

FSK: FSK 18 – Keine Jugendfreigabe

Verpackung: Amaray mit Wendecover

Extras: Standard-Edition: nur Trailer, Audiokommentar des Regisseurs, Deluxe Edition: Dokumentation: „Nightmares in Red, White and Blue“ (93 min – deutscher Voice-over), Trailer, Audiokommentar des Regisseurs, Bildergalerie – Alle Extras besitzen keine Untertitel!

 
 
 
Die HD-Heimkino-Veröffentlichung von „Excision“ kommt in drei verschiedenen Blu-ray-Ausführungen daher. Neben der schlichten, Standard-Variante in einer herkömmlichen Amaray existiert noch eine 2-Disc Collector´s Edition Blu-ray. Diese wird ebenso in einem normalen Amaray angeboten, wobei sich im Inneren die herkömmliche Blu-ray aus der Standard-Edition befindet, sowie einer Bonus-DVD mit der sehr interessanten Dokumentation „Nightmares in Red, White and Blue“ (93 Min). Diese Deluxe-Variante wird zudem auch als schickes Mediabook vermarktet, sodass sich Verpackungs-Fetischisten danach sicher die Finger lecken dürften.
 
Uns lag zum Test die herkömmliche Collector´s Edition mit Blu-ray und Bonus-DVD zugrunde. Nach dem Einlegen der Blu-ray folgt ein schlichtes, mit Musik untermaltes, Standbild von wo aus der Filmfreund zwischen Hauptfilm, Kapitelwahl, Spracheinstellungen und Extras wählen kann. Die Extras auf dieser Blu-ray beschränken sich vorwiegend auf den Trailer zum Film, sowie einen Audiokommentar des Regisseurs, dem keine hilfreichen Untertitel spendiert wurden. Die Optik des Hauptfilmes überrascht mit einem überzeugendem Bild, das sich durchweg auf einem sehr hohen Niveau befindet. Sehr viele Details, wie Hauptporen und Falten, lassen sich problemlos erkennen und auch die Farben kommen mit einer erstaunlichen Sättigung und Frische daher – Bravo! Da es sich hier um ein eher ruhig erzählten Film handelt, sollten keine Wunder in punkto Tonwiedergabe erwartet werden. Trotzdem ist der Ton als durchweg hochwertig zu bezeichnen.
 
Die Bonus-DVD präsentiert den Hauptfilm erneut in seiner ungeschnittenen Fassung. Diesmal jedoch in SD-Qualität. Zudem unterscheidet sich hier das Bonusmaterial und die Menügestaltung von der Blu-ray-Ausführung maßgeblich. Zwar findet der Filmfreund auch hier den Audiokommentar des Regisseurs begleitend zum Film, aber neben dem Trailer und einer Bildergalerie hat es zudem auch die ausführliche Dokumentation „Nightmares in Red, White and Blue“ (93 Min) auf die Scheibe geschafft. Die Doku bietet einen hervorragenden Überblick über die Meilensteine, der in den USA produzierten Horrorfilme und liegt hier in ihrer gänzlich deutschen Synchronisation vor. Beiden Scheiben bieten deutsche Untertitel zum Hauptfilm. Ein flatschenfreies Wechselcover liegt ebenso vor!
 
 

Excision – Uncut [Blu-ray] [Standard-Version] jetzt bei AMAZON bestellen

 

Excision – Uncut [Blu-ray + Doku-DVD] [Collector’s Deluxe Edition] jetzt bei AMAZON bestellen

 

Excision – Uncut [Blu-ray] [Limitiertes Mediabook] auf AMAZON kaufen/a>

 

Excision – Herausschneiden das Böse um zu heilen die Krankheit (Blu-ray / Neuauflage) ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 
Pain & Torture Collection

(c) SchröderMedia HandelsGmbH

 
 
Neben der herkömmlichen Blu-ray erschien der Film auch als Teil eines umfangreichen Horrorfilm-Pakets mit sechs Filmen auf 2 DVDs. Auf diesem Heimkinomedium, das als PAIN & TORTURE 6 MOVIE PACK in den Handel gebracht wurde, ist der Streifen ebenso ungeschnitten enthalten, wie auf der bereits erhältlichen Einzel-Blu-ray.
 

Pain & Torture Collection [6 Filme in einer Box] [2 DVDs] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

Excision – Trailer

 
 
 


 
 

Christian Ladewig

 
 
 
Ähnliche Filme:
 
Community (2012)

Undocumented (2010

Menschenfeind (1998)

We Need To Talk About Kevin (2011)

Michael (2011)