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Filmkritik: „Leprechaun: Origins“ (2014)

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LEPRECHAUN: ORIGINS

Story

 
 
 
Vier College-Kids reisen in ein kleines irisches Städtchen und werden von den Einheimischen an einen garstigen Leprechaun verfüttert, der Vergeltung fordert, weil man sein Gold gestohlen hat …
 
 
 


 
 
 

LEPRECHAUN: ORIGINS – Kritik

 
 
 
Mittlerweile herrscht im Horror-Bereich die Regel, dass der Zuschauer das Sagen hat. Der ist in Sachen Horror nämlich ziemlich verwöhnt und findet schon lange nicht mehr jeden Quatsch gut, der ihm vor die Nase gesetzt wird. Wer mit seinen Filmen Erfolge verbuchen möchte, sollte sich an den Wünschen der Fanbase orientieren. Die ist meist dann zufrieden, wenn alles so bleibt wie gehabt und blutiges Allerlei Mattscheiben rot färbt. Auch Horrorfans sind Gewohnheitstiere, zumindest mussten das schon einige Produzenten und Regisseure schmerzlich erfahren, die versucht haben sich den beständigen Regeln beliebter Horror-Reihen zu widersetzen. So entschied sich JOHN CARPENTER mit HALLOWEEN 3 (1982) gänzlich neue Wege zu gehen. Kultfigur Michael Meyers wurde ganz aus dem dritten Teil gestrichen und ein Streifen gedreht, der mit der legendären Schlitzer-Serie nur den Namen gemein hatte. Was folgte war abzusehen: Der dritte Aufguss wurde ein Flop, so dass Michael erneut nach Haddonfield zurückkehren musste, um alles wieder geradezubiegen.
 
Auch LEPRECHAUN ist eine jener Film-Reihen, die sich seit Bestehen einen festen Platz auf den vorderen Horror-Rängen ergattern konnte. Neben namhaften Schauer-Ikonen wie Freddy Krueger, Chucky oder Jason Voorhees hat es auch der irische Giftzwerg aus den diversen LEPRECHAUN-Filmen zu beachtlicher Popularität geschafft und mit zynischem Humor in bisher sechs Teilen allerlei blutigen Schabernack getrieben. Nun wurde das Franchise erneut aus der Versenkung gehoben und eine weitere Fortsetzung unter dem Titel LEPRECHAUN: ORIGINS gedreht. Groß war die Empörung, als die Botschaft im Internet die Runde machte, dass LEPRECHAUN-Hauptdarsteller WARWICK DAVIS nicht in die Arbeitsprozesse des aktuellen Sequels involviert wurde, schließlich war es ihm in der Rolle des habgierigen Gnoms zu verdanken, dass die Serie in den letzten zwanzig Jahren einen derart hohen Bekanntheitsgrad erreichen konnte.
 
Nun wurde LEPRECHAUN: ORIGINS in die Händlerregale gebracht und die anfänglichen Befürchtungen haben sich bewahrheitet. WARWICK DAVIS ist nicht mit von der Partie und der aktuelle Ableger ein ganz großes Fiasko. Wie einst schon CARPENTER im besagten HALLOWEEN 3 haben sich auch die Leute hinter LEPRECHAUN: ORIGINS dazu entschlossen, die Figur des LEPRECHAUN zugunsten eines Neuanfangs ganz aus dem Drehbuch zu radieren. Statt fiesen Sprüchen und garstigem Winzling schleicht eine dürre Kreatur durch hohes Gras und macht Jagd auf einfältige Teenager, die nacheinander überraschungsarm ihr Leben lassen müssen. LEPRECHAUN: ORIGINS ist seelenloser Monster-Trash, der vermutlich nie Aufmerksamkeit erhalten hätte, würde nicht mit LEPRECHAUN auf dem Cover geworben werden, um unachtsamen Käufern hart verdientes Geld abknöpfen zu können. Die dürften nach Sichtung empört die Scheibe aus dem Player holen, um sich beim Händler des Vertrauens zu beschweren, weil man sie arglistig hinters Licht geführt hat.
 
Manchmal ist es besser, wenn man auf sein Bauchgefühl hört. Jene Weisheit bekommen nicht nur Zuschauer zu spüren. Auch die Protagonisten in diesem austauschbaren Monster-Trash merken sehr schnell, dass ihnen Schlimmes bevorsteht. Vier amerikanische College Kids machen Urlaub in Irland und möchten natürlich auch etwas über die Wurzeln des Landes erfahren. Sie machen Halt in einem kleinen irischen Dorf, das für seine keltische Geschichte bekannt ist und stoßen auf den Einheimischen Hamish, der den Fremden von einem historischen Ort erzählt. Der setzt jedoch einen langen Fußmarsch voraus, so dass dem Freunde-Quartett angeboten wird, in einer abgelegenen Hütte zu übernachten, um Energie für die Wanderung tanken zu können. Selbstverständlich nehmen die Kids die Einladung an, bemerken jedoch zu spät, dass die Gastfreundschaft der Dorfbewohner nur Fassade ist. Die Freunde wurden nämlich nur als Vorwand in die Hütte gelockt, um die Missgunst eines garstigen Leprechaun besänftigen zu können. Der geistert unweit der Hütte durch das Gelände und fordert Vergeltung, weil die Dorfbewohner sein Gold gestohlen haben. Weil es sich hier um einen Horrorfilm handelt liegt die Vermutung nahe, dass dies nur durch blutige Opfergaben geschehen kann. Was folgt hat man schon dutzende Male gesehen: Die Jugendlichen hetzen verängstigt durch den Film und werden nacheinander ausradiert. Leider ist das weder originell, noch steht das in irgendeiner Verbindung mit der eigentlichen Film-Reihe.
 
Was nur hat Produktionsschmiede WWE STUDIOS (THE CALL, SEE NO EVIL, OCULUS) geritten, einen derart banalen Pfeffer zu schustern, der sich sogar noch die Dreistigkeit erlaubt LEPRECHAUN zu schimpfen? ZACH LIPOVSKY war hier am Werk. Der Regisseur von diversen TV-Filmen hatte zuletzt mit TASMANIAN DEVILS – DIE JAGD HAT BEGONNEN (2013) erste Erfahrungen im Horror-Bereich sammeln können und zeichnet auch als einer der Produzenten des gelungenen Wackelfilms AFFLICTED verantwortlich. Seine TV-Wurzeln sind leider auch im aktuellen Aufguss der beliebten LEPRECHAUN-Serie nicht zu übersehen, denn LEPRECHAUN: ORIGINS schaut ziemlich kostengünstig aus und erweckt den Eindruck von fürs Fernsehen gemachten Banal-Horror. So banal wie das von HARRIS WILKINSON geschriebene Drehbuch wurden aber auch die Effekte umgesetzt. Der kleinwüchsige, amerikanische Wrestle-Star DYLAN MARK POSTL schlüpft hier aus unerklärten Gründen in das Kostüm einer Kreatur, die meist nur in unscharfe oder verwackelte Bilder vorgeführt wird, damit dem Zuschauer die Defizite im Monsterdesign nicht zu offensichtlich werden. Der titelgebende Leprechaun lechzt und knurrt sich zwar wacker durch die Szenerie; Grusel-Momente bleiben jedoch aus, denn die Macher nehmen dem Zuschauer jegliche Illusionen, weil das Monster dann doch eher an einem Mann im Gummikostüm erinnert. Leider fehlt auch die sprichwörtliche Magie der vergangenen LEPRECHAUN-Filme. Während WARWICK DAVIS als habgieriger Zwerg noch Wünsche erfüllen musste und mit Zauberei Opfer ins Jenseits beförderte, wurde der Kreatur jegliche Menschlichkeit genommen. Die verhält sich wie ein hungriges Tier und findet ausschließlich Gefallen daran ihre Beute in Stücke zu zerreißen. Immerhin war Regisseur ZACH LIPOVSKY darum bestrebt, seinen Film düsterer zu gestalten. LEPRECHAUN: ORIGINS ist definitiv finsterer als die bisherigen Ableger des bekannten Franchise. Dem Macher gelingt es mit der Kehrtwende jedoch nicht dem Zuschauer Gänsehaut einzujagen. Stattdessen werden die bekannten Etappen gängiger Monsterfilme abgeklappert, die nicht nur vorhersehbar sind, sondern dem Machwerk jeglicher Spannung berauben. Letztendlich bleibt die Frage, was man eigentlich mit LEPRECHAUN: ORIGINS bezwecken wollte, zumal die Fortsetzung weder die Hintergründe der Mythologie vom irischen Kobold genauer beleuchtet, noch irgendetwas Neues zu erzählen jat, was man nicht bereits schon in hunderten Monster-Gähnern gesehen hätte. Uns kommt da nur die Mache vom schnellen Geld ins Gedächtnis, die sich mit überflüssigen Fortsetzungen unter bekanntem Namen seit Jahrzehnten durch die Filmlandschaft frisst – ein dreistes und kundenunfreundliches Vorgehen!
 
 
 


 
 
 

LEPRECHAUN: ORIGINS – Fazit

 
 
 
4 Punkte Final
 
 
 
LEPRECHAUN: ORIGINS ist es nicht wert gesehen zu werden, denn mit der bekannten LEPRECHAUN-Reihe hat diese Fortsetzung nichts am Hut. Warum im Titel ausgerechnet mit „Origins“ (zu deutsch: Ursprünge) geworben wird, will auch nach dem Abspann nicht einleuchten, denn der Film beleuchtet weder die Hintergründe der Kobold-Mythologie, noch bekommt der Zuschauer die Kinderjahre des einstigen LEPRECHAUNS vor die Linse, der in sechs Filmen von WARWICK DAVIS verkörpert wurde. Stattdessen wurde das bekannte Franchise rundum erneuert. Aus den bitterbösen Sprüchen des mordgeilen Gnoms, ist ein beliebiges Monsterfilmchen geworden, dessen banale und vorhersehbare Geschichte kaum Spannung entstehen lässt. Zudem sind die Monstereffekte für heutige Verhältnisse unter aller Kanone und die Inszenierung auf TV-Niveau angesiedelt. Regisseur ZACH LIPOVSKY und Drehbuchautor HARRIS WILKINSON haben dem Franchise jeglichem Spaß beraubt. Der erheiternde Charme der ursprünglichen Reihe wurde kurzum durch ein düsteres Szenario ausgetauscht, in dem stereotype Kids nacheinander umgebracht werden. Die wenigen Splatter-Effekte machen das behäbige Treiben jedoch auch nicht besser. Daher: Um sich unnötige Enttäuschungen zu ersparen, sollte man LEPRECHAUN: ORIGINS lieber im Händlerregal stehen lassen. Überflüssiger Schrott!
 
 
 


 
 
 

LEPRECHAUN: ORIGINS – Zensur

 
 
 
LEPRECHAUN: ORIGINS ist ein FSK16-Kandidat. Das Monster verwüstet ein paar Körper, ein Bein wird aufgerissen und ein Einheimischer aufgespießt. Zudem wird einer Protagonistin versehentlich ein Beil in den Kopf gejagt. Die Gewalt ist im überschaubaren Rahmen, so dass der Trash ungeschnitten in den Handel kommen wird.
 
 


 
 
 

LEPRECHAUN: ORIGINS – Trailer

 
 

 
 

Marcel Demuth / Hellraiser80

 
 
 
Ähnche Filme:

 
Red Clover (2012)
 
Scarecrow (2013)
 
Leprechaun – Der Killerkobold (1993)
 
Leprechaun 3 – Tödliches Spiel in Las Vegas (1995)
 
Space Platoon (1997)
 
Leprechaun 5 – In the Hood (2000)
 
Leprechaun 6 – Back 2 tha Hood (2003)
 

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Kritik: „Blood Lake: Attack of the Killer Lampreys“ (2014)

Blood Lake (2014)
 
 
 

BLOOD LAKE –

ATTACK OF THE KILLER LAMPREYS

Story

 
 
 
Eine amerikanische Kleinstadt wird von hungrigen Neunaugen terrorisiert, die ihren natürlichen Lebensraum verlassen müssen, weil sie nichts mehr zu fressen finden …
 
 
 


 
 
 

BLOOD LAKE – Kritik

 
 
 
THE ASYLUM ist wieder da und versucht sein Glück erneut auf dem Fischmarkt. Nach dem Überraschung-Hit SHARKNADO, über dessen Erfolg sich noch immer die Geister scheiden, ist es verdächtig ruhig um die Trash-Werkstatt geworden, obwohl das Studio rastlos damit beschäftigt ist, neue billig produzierte Mockbuster in Läden und Fernsehen zu bringen. Scheinbar haben trashige Ableger erfolgreicher Blockbuster, wie ANDROID COP (die B-Movie-Version des ROBOCOP-Remakes) oder APOCALYPSE POMPEII (ASYLUMS Billig-Antwort auf Andersons Effekteschlacht POMPEII) nicht die nötige Aufmerksamkeit erhalten, die man sich nach den fliegenden Haifischen erhofft hatte. Kurzum wurde die SHARKNADO-Erfolgsformel noch einmal aus der Schublade gekramt und leidlich unterhaltsam aufgewärmt. Seltsamerweise hat ASYLUM den Arbeitgeber gewechselt. Statt wie bisher minderwertige Filme für den amerikanischen Science-Fiction-Sender SYFY zu produzieren, arbeitet man jetzt auch für den Tierkanal ANIMAL PLANET, der eigentlich für seine eher familienfreundlichen Tierdokumentationen bekannt ist. Was dort jedoch ein Film wie BLOOD LAKE: ATTACK OF THE KILLER LAMPREYS zu suchen hat dürften vermutlich allein die Programmdirektoren zu beantworten wissen, die wohl enach einem kräftigen Zugpferd gesucht haben, mit dem sich die Einschaltquoten nach oben treiben lassen.
 
Abfallbeseitigungsanlage THE ASYLUM holt längst verschollen geglaubte Seriendarsteller der 90er zurück aus der Versenkung. Nachdem Ex-Beverly-Hills-90210-Darsteller IAN ZIERING in SHARKNADO den Kampf gegen menschenfressende Haie mit Bravour bestanden hat, sieht sich Ex-Serienkollegin SHANNEN DOHERTY ebenfalls mit blutgeilem Getier aus dem Meer konfrontiert. Sexhungrige Neunaugen vermehren sich in BLOOD LAKE: ATTACK OF THE KILLER LAMPREYS wie die Fliegen und haben einen eigenwilligen Appetit auf warmes Menschenblut entwickelt, der selbstverständlich im Desaster enden muss. Eine Kleinstadt am Michigan Lake wird Ziel einer blutigen Invasion aalartiger Fische, die sich mit ihrem spitzen Rundmäulern an all das festsaugen, was ihnen vor den zahnreichen Zungenkopf kommt. Doch ASYLUM wäre nicht ASYLUM, würde der ohnehin kaum Sinn ergebende Nonsens nicht noch auf die Spitze getrieben werden. Die Fische entwickeln Intelligenz, verlassen ihren natürlichen Lebensraum, erklettern Stauseemauern und gelangen durch die Trinkwasserversorgung in die Haushalte der Menschen. SHANNEN DOHERTY ist mit Sack und Pack in Gefahr und schlägt am Ende, wie hätte es auch anders sein können, die gefrässige Brut in die Flucht. Die hat ganz unbemerkt die nächste Evolutionsstufe erklommen, anders lässt sich nämlich auch nicht erklären, warum Fische neuerdings schreien können.
 
Auch nach der Sichtung von BLOOD LAKE: ATTACK OF THE KILLER LAMPREYS konnten wir nicht in Erfahrung bringen, welch sonderbaren Stoff ASYLUMS Drehbuchautoren (u.a. DELONDRA WILLIAMS, die bereits am unsäglichen schlechten ZOMBIE NIGHT mitgetüftelt hat) konsumiert haben müssen, um derart peinlichen Schwachsinn zu Papier bringen zu können. Der Zuschauer bekommt hier erneut unterirdischen Tier-Trash geboten, der jedoch im Gegensatz zu Asylums SHARKNADO uninspiriert und ironiefrei heruntergekurbelt wurde. Auch wenn die unzähligen CGI-Effekte ganz brauchbar umgesetzt wurden mangelt es BLOOD LAKE: ATTACK OF THE KILLER LAMPREY eindeutig an Spannung, denn die Geschichte wird nach dem für Tier-Horrorfilme bekanntem Schema abgespult. So müssen erst unschuldige Bewohner der Zeitliche segnen, weil der skrupellose Bürgermeister nicht handeln will. Der wird hier von einem überraschend ernsten CHRISTOPHER LLOYD (ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT, PIRANHA 2) verkörpert, der am Ende den Folgen eines Fischeinlaufes erliegt. Aufregend, gruselig oder gar unterhaltsam ist das mitnichten, denn BLOOD LAKE: ATTACK OF THE KILLER LAMPREYS ist eines jene Werke, das seine billige TV-Herkunft nicht verleugnen kann. Dann doch lieber noch einmal SKARKNADO in den Player werfen. Denn wenn es schon sinnbefreiter Trash sein soll, dann so und nicht anders.
 
 
 


 
 
 

BLOOD LAKE – Fazit

 
 
 
4 Punkte Final
 
 
 
Teils nicht unblutiger Splatter-Trash vom Regisseur des kontroveren Folter-Machwerks HATE CRIME. Wenn Ex-Beverly-Hills-90210-Sternchen SHANNEN DOHERTY auf Abfallpresse THE ASYLUM trifft kann eigentlich nichts Gutes bei herumkommen. Nachdem das Trash-Studio schon jede erdenkliche Tierart für lächerlichen Schwachsinn missbraucht hat, werden nun vom Aussterben bedrohte Wasserbewohner auf ahnungslose Menschen losgelassen. Leider hat die fürs TV produzierte Invasion der Killer-Neunaugen unter einem nahezu nichtvorhandenen Spannungsbogen zu leiden, was BLOOD LAKE: ATTACK OF THE KILLER LAMPREYS zu einer schläfrigen Angelegenheit macht. Der Streifen folgt der bekannten ASYLUM-Formel und kombiniert eine hanebüchene Geschichte mit „wegweisenden“ CGI-Effekten, die ausnahmsweise nicht ganz so grottig umgesetzt wurden, wie man es eigentlich von THE ASYLUM gewohnt ist. Neuerdings scheint die C-Movie-Kreativschmiede ein Herz für gescheiterte Serienstars zu besitzen. Nach IAN ZIERING ist die DOHERTY bereits die zweite Ex-Serien-Ikone der 90er die versucht mit unterirdischen TV-Trash zurück ins Rampenlicht zu kriechen. Wie es jedoch THE ASYLUM immer wieder gelingt namhafte Schauspieler (in diesem Fall CHRISTOPHER LLOYD) für deren hirnfreien Produktionen zu gewinnen, bleibt wohl ein gutgehütetes Geheimnis. Fazit: ASYLUM macht auch mit BLOOD LAKE – ATTACK OF THE KILLER LAMPREYS das, was es am besten kann. Nämlich haarsträubenden Zelluloid-Müll, der einem nur kostbare Lebenszeit raubt. Da reichen selbst die wenigen Splatter-Momente nicht aus (ein Rasentrimmer wird hier zweckentfremdet), um BLOOD LAKE überhaupt irgendwie schönreden zu können.
 
 
 


 
 
 

BLOOD LAKE – Zensur

 
 
 
BLOOD LAKE: ATTACK OF THE KILLER LAMPREYS ist ein typischer Vertretung der Gattung Tier-Horror. Wirklich grausam wird es nicht. Immerhin darf am Ende auch mal etwas gesplattert werden. Mit Hilfe eines Rasentrimmers werden Neunaugen vor der Kamera zermatscht. Der Film ist mit dem roten „Keine Jugendfreigabe“-Flatschen in den Handel gekommen – ungeschnitten versteht sich.
 
 
 


 
 
 

BLOOD LAKE – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Great Movies

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Blood Lake: Attack of the Killer Lampreys; USA 2014

Genre: Horror, Thriller, Trash

Ton: Deutsch (DTS-HD 5.1), Englisch (DTS 5.1)

Untertitel: Keine

Bild: 1.78:1 (1080p)

Laufzeit: ca. 87 Min.

FSK: Keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray

Extras: HD-Bonusfilm, Original Trailer, Gag Reel, Making of, Trailershow, 3D-Version des Streifens

Release-Termin: 10.10.2014

 

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BLOOD LAKE – Trailer

 
 

 
 

Marcel Demuth (Hellraiser80)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Animal (2014)
 
Benath (2013)
 
Bait 3D (2012)
 
Sharkado (2013)
 
Big Ass Spider (2013)
 


Filmreview: „Horror Creek“ (2007)

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HORROR CREEK

Story

 
 
 
Laut Rückseite der deutschen DVD: 30 Jahre nach dem Ende des amerikanischen Bürgerkriegs reagieren die Menschen, die im Süden leben, mit ängstlichem Aberglauben als ein schuhloser Mann in die Stadt kommt. Die Leute weigern sich dem Fremden zu helfen, weil sie sich an eine Legende erinnern, die davon berichtet, dass der Tod einem sicher ist, wenn man einem Menschen hilft, der barfuß daherkommt. Die Stadtbewohner werden immer verzweifelter, je mehr sich die Zeichen mehren, dass die biblische Apokalypse begonnen hat …
 
 
 


 
 
 

HORROR CREEK – Kritik

 
 
 
HORROR CREEK, welcher mit Originaltitel SUGAR CREEK heißt, ist ein 2007 entstandener Low-Budget-Film von JAMES COTTON, welcher hier nicht nur Regie führte sondern auch das Drehbuch schrieb. Cotton versuchte sich hier an einem Gerne-Mix. Sein Werk ist einerseits ein Horrorfilm der stark an Tim Burtons SLEEPY HOLLOW (1999) erinnert, gleichzeitig findet man in SUGAR CREEK aber auch einige Elemente eines Westerns, gepaart mit einer leichten Märchenatmosphäre. Zwar enthält das Drehbuch ganze nette Ideen und die Geschichte ist nicht sonderlich uninteressant, doch es ist dem Streifen von der aller ersten Sekunde an anzusehen, dass man für die Realisierung überhaupt kein Geld gehabt hat. Leider schmälert genau dies das Sehvergnügen doch ziemlich. Die Kulissen sehen äußerst billig und steril aus und die Kostüme machen den Eindruck als kämen sie direkt aus einem Geschäft für Karnevals-Verkleidung. Hinzukommt, dass fast alle Schauspieler ihren Job nicht sonderlich gut machen und sehr bemüht wirken die Figuren die sie spielen zu verkörpern. Über die deutsche Synchronisation legt man besser einen Mantel des Schweigens … Zwei Jahre später gelang JAMES COTTON mit seinem Actionfilm LA LINIA eine wesentlich bessere Arbeit, mit weitaus besseren Schauspielern (u.a. RAY LIOTTA und ANDY GARCIA).
 
 
 


 
 
 

HORROR CREEK – Fazit

 
 
 
2 Punkte Final
 
 
 
HORROR CREEK, der im Original eigentlich SUGAR CREEK heißt, ist leider ein äußerst uninteressanter und weitgehend langweiliger Film geworden, der unter seinem kaum vorhandenen Budget und dem daraus resultierenden billigen Look leidet.
 
 
 


 
 
 

HORROR CREEK – Zensur

 
 
 
SUGAR CREEK wurde hierzulande ungeschnitten in die Händlerregale gebracht. Die Kaufversion ist frei ab 16 Jahren.
 
 
 


 
 
 

HORROR CREEK – Deutsche DVD

 
 
 
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(c) Schröder Media Handels GmbH

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Sugar Creek; USA 2007

Genre: Thriller, Horror

Ton: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 2.0)

Untertitel: Keine

Bild: 1.77:1 (16:9)

Laufzeit: ca. 98 Min.

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wendecover (ohne FSK-Flatschen)

Extras: Originaltrailer (1:43 Minuten)

Release-Termin: 10.04.2014

 
 
 

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HORROR CREEK – Trailer

 
 

 
 

Sam Freissler

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Sleepy Hollow (1999)