Filmreview: „Chastity Bites“ (2013)

chastity-bites-2013
 
 
 

CHASTITY BITES

Story

 
 
 
Vampirgräfin Elizabeth Bathory hat es sich im Amerika des 21. Jahrhunderts gemütlich gemacht und sucht an einer High School keusche Jungfrauen, um sich für ewige Jugend in deren Blut zu wälzen. Leah, die Reporterin der Schülerzeitung, kommt der Brut auf die Schliche und fordert zum Duell …
 
 
 


 
 
 

CHASTITY BITES – Kritik

 
 
 
Seit im Jahr 2000 der Spoof-Erfolg SCARY MOVIE in die Kinos kam und das Niveau in Horrorkomödien sprichwörtlich neu definiert wurde, kann man die wahrlich cleveren unter ihnen an einer Hand abzählen. Platte Sexwitzchen in Kombination mit pubertärem Fäkalhumor scheinen selbst im Jahr 2013 immer noch als Grundlage für Horror-Comedy zu dienen, damit man an den Kinokassen Gewinne erzielen kann. Immerhin hat man in den letzten Jahren auch mal Gutes auf der Leinwand gehabt. Die spaßige Hommage an berüchtigte Hinterwäldlerstreifen TUCKER & TALE VS EVIL (2010) oder die gelungene Verbeugung vorm Grindhouse-Kino der 70er und 80er Jahre in CHILLERAMA (2011) dürften vermutlich zu den wenigen sehenswerten Genrelachern gehören. Es muss jedoch nicht immer der Horror-Mainstream sein. Von der Masse vollkommen unbemerkt und ohne werbewirksames Brimborium erscheinen in Amiland ab und an auch mal kleine Horrorkomödien aus dem Indie-Sektor, die den ganz großen unter den Spoof-Komödien vollkommen souverän den Stinkefinger zeigen. CHASTITY BITES ist so ein unabhängiger Beitrag, der von einem absolut unbekannten Neuling auf dem Gebiet des Regieführens inszeniert wurde und dem Horrorfan Freudentränen bescheren dürfte. Regisseur und kreatives Genie hinter dem Spaß ist JOHN V. KNOWLES, den vermutlich ohnehin (noch) niemand kennen dürfte. Bisher hat der Regiedebütant zwar in diversen Bereichen des Filmemachens hineinschnuppern können; die große Karriere ist ihm jedoch verwehrt geblieben. Immerhin hat es für ein paar unbedeutende Kurzfilme und einen glanzvollen Schauspielauftritt in SHOWGIRLS 2 (ja, davon scheint es eine Fortsetzung zu geben) gereicht, für den sich KNOWLES mit Sicherheit bis ans Karriereende schämen dürfte. CHASTITY BITES ist auf dem Mist von KNOWLES Ehefrau gewachsen. Die ist selbst bekennende Anhängerin des düsteren Genres, hat kurzum das Drehbuch zum Film geschrieben und auch gleich produziert. Geschadet hat es dem Familienprojekt nicht, denn CHASTITY BITES erweist sich als unterhaltsamer Mix aus DIE FRAUEN VON STEPFORD (1975), GIRLS CLUB (2004) und FRIGHT NIGHT 2 (die miserable Fortsetzung des Remakes aus dem Jahre 2013 ist gemeint).
 
Liz Batho (LOUISE GRIFFITHS), eine geheimnisvolle, dominante und wunderschöne Frau ist neu in San Griento, USA. Sie kommt aus Europa und ist um die Jungfräulichkeit der heutigen Teenager besorgt. An der städtischen High School ruft sie ein Programm ins Leben, dem sich die Schülerinnen anschließen und auf Abstinenz bis vor dem Ehegelübde schwören sollen. Unterstützt wird ihr Vorhaben von einigen besorgten Eltern, denen die charismatische Fremde aus dem Herzen spricht. Schnell sind einige ahnungslose Mitglieder für jene Gruppe gefunden, welche die frohe Botschaft in der gesamten Schule verbreiten. Auch die von Akne geplagte Außenseiterin Katharine (FRANCIA RAISA) schließt sich dem Club der Jungfrauen an, fühlt sie sich doch von Gruppengründerin Liz auf mysteriöse Weise angezogen. Ihrer besten Freundin Leah (ALLISON SCAGLIOTTI) gefällt das aber alles gar nicht. Die findet nach einiger Recherche heraus, dass es sich bei der seltsamen Neuen um Gräfin Elizabeth Bathory handelt, einer Adligen die vor über 450 Jahren in Ungarn gehaust haben und zugunsten ewiger Jugend im Blut von Jungfrauen gebadet und es sogar getrunken haben soll. Für die angehende Journalistin und Hobby-Detektivin Grund genug, ihre fundierten Vampirjäger-Kenntnisse aufzufrischen und die BUFFY in sich zu entfachen.
 
Subtile Gesellschaftskritik ist zwischen all den punktgenauen Lachern Programm. Denn trotz grandios bescheuertem Nonsens wird in CHASTITY BITE auch hin und wieder der Zeigefinger erhoben. Vor allem der, in unserer Gesellschaft vordiktierte Schönheits- und Jugendwahn bekommt hier auf bissige Weise seinen Dreck weg. Wie weit würde man für ein adrettes Aussehen gehen? Eine Frage, die vor allem für die erwachsenen Protagonisten in CHASTITY BITE leicht zu beantworten ist. Denn während sich einige egozentrisch veranlagte Hilton-Prinzessinnen an der Schule eine mehr als zweifelhaften Ruf erzickt haben, sind es deren spießbürgerliche Eltern, die für ewige Schönheit die Seelen ihrer Kinder dem Teufel überlassen haben. Die Erkenntnis ist zwar für den Zuschauer bitter, wie sie jedoch über den Bildschirm flimmert dafür umso erheiternder. In CHASTITY BITE werden die gängigen Stereotypen des Horrorfilms in eine Box geworfen, durchgeschüttelt und wunderbar schräg persifliert. Familie KNOWLES scheint zu wissen, wie man an durchgeknallter Horror-Comedys werkelt, ohne dass sich der Zuschauer peinlich berührt fühlen muss. Die selbstironische Kombination aus Vampir-Horror und diversen amerikanischen Teenager-Komödien nimmt sich zu keiner Zeit ernst und witzelt sich ungekünstelt und ungezwungen durch den gesamten Film. Platte Dummheiten oder Scherze jenseits der Gürtellinie bleiben dem Filmliebhaber erspart. Der Zuschauer spürt förmlich, welchen Spaß das gesamte Team am Set gehabt haben muss, denn CHASTITY BITE wirkt derart sympathisch, dass man dann doch schon etwas erstaunt ist, wie schnell der Abspann über den Schirm flimmert. Großer Pluspunkt geht an ALLISON SCAGLIOTTI, die sich als taff durchschlagende Leah die Hauptrolle ergattern konnte und glatt als jüngere Zwillingsschwester von Horrorliebling DANIELLE HARRIS durchgehen könnte. Die hat immer einen trockenen Spruch auf den Lippen und entpuppt sich am Ende sogar noch als schmucker Hingucker für den männlichen Horrorfan. Bei soviel filmischem Ehrgeiz und Spaß am Drehen sollte an dieser Stelle der Gastauftritt von Regielegende STUART GORDON nicht unerwähnt bleiben. Der war sich nicht für einen kurzen Cameo als Schulleiter zu schade und dürfte bei einigen Filmfreunden noch einmal Filme wie DOLLS (1987), RE-ANIMATOR (1985) und FROM BEYOND (1986) Revue passieren lassen.
 
Am Ende bleibt ein schwer unterhaltsamer Horrorquatsch, dem man nur wünschen kann, das er ganz schnell nach Deutschland kommt, um die hiesige Horrorgemeinde zum Schmunzeln zu bringen. Das in Sachen Sex streng konservative Amerika (als Beispiel hierfür, wäre die oftmals strenge Altersfreigabe der MPAA bei „Sexangelegenheiten“ zu nennen) wird hier herrlich selbstironisch auf die Schippe genommen und der vollkommen übertriebenen Schönheitswahn der heutigen Gesellschaft gleich nebenbei mit angeprangert. In einem Interview verriet Drehbuchschreiberin LOTTI PHARRISS KNOWLES, dass das Script des Films noch während der Amtszeit GEORGE W. BUSHS entstanden ist und dessen Konservatismus zur Inspiration gedient haben soll. Umso zynischer, dass Bösewicht Liz Batho im Film immer wieder bemängelt, dass es im Amerika des 21. Jahrhundert immer schwerer wird an Jungfrauen zu kommen und sich Heldin Leah kurzfristig in einer Nacht- und Nebelaktion dazu entschließt, sich ihre Unschuld nehmen zu lassen, damit die Vampirgräfin sie von ihrer Beuteliste streichen kann.
 
 
 


 
 
 

CHASTITY BITES – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
 
„…Der einzig wirklich sichere Sex ist, gar keinen Sex zu haben …“. Trotz, dass in CHASTITY BITE viel über Sex gesprochen wird, gibt es erstaunlich wenige Schlüpfrigkeiten zu sehen. Dafür eine Menge Jokes, die sich Gott sei Dank nicht an den gängigen Konventionen derzeit beliebter Spoof-Komödien orientieren. CHASTITY BITE ist eine herrlich abgedrehte Mischung aus GIRLS CLUB, FRIGHT NIGHT und DIE FRAUEN VON STEPORD, die jeder Horrorfan unbedingt sehen sollte gerade weil sie eine Menge Laune verbreitet.
 
 
 


 
 
 

CHASTITY BITES – Zensur

 
 
 
CHASTITY BITES ist so ein Film, bei dem man nicht einschätzen kann, für welches Alter der Film geeignet ist. Für eine FSK16 sind die diversen Kehlenschnitte etwas sehr hart anzusehen. Für eine KJ-Freigabe ist das Geschehen zu überdreht und selten ernstzunehmen, was die Kills schon wieder milder erscheinen lässt. Man darf sich überraschen lassen – ungeschnitten kommt CHASTITY BITES auf jeden Fall nach Deutschland.
 
 
 
 


 
 
 

CHASTITY BITES – Trailer

 
 
 


 
 

Hellraiser80

 
 
 
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Cabin in the Woods

Story

 
 
 
Die fünf College-Studenten Dana, Curt, Jules, Marty und Holden planen einen hübschen Ferientrip zu einer angemieteten Hütte, tief draußen im Wald. Kaum dort angekommen bricht die Nacht herein und seltsame Geschöpfe trachten um das Leben der fünf partyhungrigen Kids. Für die Teens beginnt ein Kampf auf Leben und Tod, aus dem es scheinbar kein Entrinnen gibt.
 
 
 


 
 
 

Cabin in the Woods – Kritik

 
 
 
Lang hatte er im Archiv geschlummert – dann endlich, 3 Jahre nach Produktionsbeginn kam er doch noch in die internationalen Kinos und setzt seinen Erfolgzug nun endlich auch auf DVD und Blu-ray fort. Bereits im Jahre 2010 sollte der 30 Millionen Dollar teure Horror-Thriller namens „The Cabin in the Woods“ in den Lichtspielhäusern erfolgversprechend anlaufen, wurde aber aufgrund strenger Geldsorgen und anschließender Insolvenz des Major-Produktionsstudios „MGM“ auf unbestimmt Zeit verschoben. Um die erwartungsfreudigen Filmfans dennoch bei Stange halten zu können und weiterhin Interesse für das Projekt zu wecken, wurden in regelmäßigen Abständen hübsch gestaltete Filmplakate veröffentlicht, die auf einen internationalen Kinostart hoffen liesen. Leider wurden alle angepeilten Starttermine kurz vor Filmveröffentlichung bereits vom Vertrieb wieder dementiert, weil der amerikanische Rechteinhaber nicht an den Erfolg der Horrorproduktion glaubte und die finanziellen Schwierigkeiten „MGM´s“ kaum Platz für Experimente zuliesen, sodass man in Horrorfilmkreisen bereits an der Ernsthaftigkeit des Projektes zweifelte. Nach einer 3-jährigen Veröffentlichungs-Odyssee hatte sich das einschlägige Genre-Label „Lionsgate“ die Rechte des Thrillers geschnappt und zugleich „The Cabin in the Woods“ Mitte April 2012 in den amerikanischen Kinos ausgewertet – mit immensen Erfolg, wie die amerikanischen Zuschauerzahlen der darauffolgenden Wochen eindrucksvoll bewiesen. Fast das Doppelte an Produktionskosten wurde eingespielt, sodass „The Cabin in the Woods“ letztendlich, trotz erheblicher Startschwierigkeiten, für alle Beteiligten ein rentables Geschäft bedeutete.
 
Und auch in unseren Gefilden löste der kleine, frische Genre-Mix nach seinem Kinostart im Herbst 2012 unter hiesigen Horrorfilmfans euphorische Begeisterungsstürme aus; kein Wunder erlebt der Filmfreund mit „The Cabin in the Woods“ eine der erfirschendsten Genre-Produktionen seit Jahren. Sicherlich dürfte der kleine Horrorschocker keinen Innovationspreis mit seinem recht notdürftig zusammengewerkelten Grundplot gewinnen, aber letztendlich will er vermutlich das Horrorgenre auch nicht wirklich neu erfinden, sondern schlicht und einfach nur unterhalten. Drew Goddard , der sich zuletzt als Regisseur bekannter TV-Produktionen („Buffy“, „Angel“, „Lost“) einen umfangreichen Erfahrungsschatz aneignen konnte, hat mit „The Cabin in the Woods“ einen hippen und zeitgemäßen Film kreiert, der unglaublich Spass macht und dessen Plott durch derben Zynismus zu glänzen weiß und mit einem gehörigen Augenzwinkern genossen werden sollte.
 
Vorab, wer sich den Spaß durch unnötiges Spoilern nicht vermiesen lassen möchte, dem sei an dieser Stelle dringend von der Sichtung des Trailers, sowie der folgenden Review abgeraten, denn letztendlich macht „The Cabin in the Woods“ eindeutig mehr Spaß, wenn man so wenig wie möglich über diesen kleinen, fiesen und hübsch durchgestylten Film weiß. „The Cabin in the Woods“ macht bereits zu Beginn keinen Hehl daraus, was er eigentlich sein will und erklärt dem Zuschauer vorab, was gleich mit den fünf, bewusst klischeehaft handelnden, Pappnasen passieren wird. Ein kluger Schachzug, verändert der Film mit seinem vorwegnehmenden Storytwist die grundlegenden Regeln eines jeden typischen Horrorfilms und bietet so einige recht gelungene Überraschungseffekte, mit denen der Zuschauer in derart Form vermutlich nicht rechnen dürfte. Die Interaktionen der stereotypen Charaktere sind natürlich vollends so vorhersehbar gewollt, zumal man bereits nach den ersten Filmminuten merklich spürt, dass sich „The Cabin in the Woods“ in keiner Filmminute ernst nehmen möchte. Parallelen zur selbstironischen Inszenierung eines „Scream“ sind hier unübersehbar und vollends gewollt.
 
Goddards“ Kinodebüt ist vermutlich DIE grandioseste Veräpplung der unzähligen Splatter-Genres der vergangenen Jahrzehnte. Die wundervoll-schräge Hommage an all die derben Splatter-Schinken und Horrorklassiker der Filmgeschichte birgt so manche Überraschung und beweist ein selbstsicheres Händchen für einige wahrlich liebevolle Filmzitate. Die ehrfürchtige Verbeugung vor Raimis Klassikers „Evil Dead“ dürfte vermutlich allen Fans dieses Kultfilms ein breites Grinsen ins Gesicht zaubern, denn die modrige Holzhütte aus jenem Kultstreifen bietet die Grundlage zum vielversprechenden „Cabin in the Woods„. Wer jetzt jedoch denkt, dass der Film bereits zu Beginn seine gesamten, kreativen Ideen verschießt, der irrt. Die Einleitung und die gesamte erste Filmhälfte ist routiniert abgedrehter Teenie-Horror mit einigen recht hübschen Todesszenen. Hierbei rechnet das Genre-Werk mit einigen äußerst abgedroschenen Genre-Klischees auf ziemlich unsanfte Weise ab, ohne dabei jedoch den bissigen Humor zu vernachlässigen, welcher die gesamte Szenarie begleitet und für einige durchaus ansprechende Schenkelklopfer sorgt. Erst in der zweiten Filmhälfte beginnt „The Cabin in the Woods“ aus den Vollen zu schöpfen und punktet mit einem wahrhaftigen grandiosen Effekt und Gewalt-Feuerwerk der Extraklasse, das zudem auch splattergierige Horrorfilmnerds vollends zufriedenstellen dürfte. Was in den letzten Filmminuten an Blut und Gekröse verbraten wird, hat man in derart grotesker Weise schon lange nicht mehr auf der großen Leinwand und auf den heimischen Mattscheiben bewundern dürfen. Zudem erwartet dem Zuschauer eine feuchtfröhliche Geisterbahnfahrt durch die Annalen des Horrorfilms und selbst Freunde der Leinwand-Ikone Sigourney „Ripley“ Weaver dürfen sich auf einen „kruden„, wenn auch recht kurzen, Gastauftritt der Schauspiellegende freuen.
 
Am Ende ist doch noch alles gut geworden. Das ungewollte „MGM“-Stiefkind mit dem Titel „The Cabin in the Woods“ hat doch noch eine würdige Veröffentlichung spendiert bekommen und ist dort gelandet, wo es vermutlich am besten aufgehoben ist: im Kino und aktuell sogar auf Blu-ray sowie DVD. Der Horrorfilm-Gemeinde dürfte dieser Film unweigerlich munden, denn „The Cabin in the Woods“ ist zwar gruselig und unheimlich, dafür aber auch ein richtiger Party-Film, der mit gehörigem Alkoholpegel vermutlich die beste Wirkung erzielen dürfte. Nicht nur, dass er mit diversen Klischees des modernen Horrorfilm abrechnet, der überraschende und vollkommen superbe Storytwist ab Filmmitte ist der eigentliche Kern dieser witzigen Genreproduktion. Hier gibt es Action, Splatter und Blut frei für Alle – was will man als Horrorfilmfreund denn mehr?
 
 
 


 
 
 

Cabin in the Woods – Fazit

 
 
 
8 Punkte Final
 
 
 
Scream“ war gestern – jetzt kommt „The Cabin in the Woods“. Für Anhänger des phantastischen Genre-Films absolutes Pflichtprogramm!
 
 
 


 
 
 

Cabin in the Woods – Zensur

 
 
 
Die Heimkinoversion ist mit einer „FSK 16“ – Kennzeichnung vollkommen ungeschnitten.
 
 
 


 
 
 

Cabin in the Woods – Deutsche Blu-ray

 
 
 

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TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Cabin in the Woods; USA 2011

Genre: Horror

Ton: Deutsch + Engl. DTS-HD 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 1080p/24, 2,40:1

Laufzeit: ca. 95 Min

FSK: FSK 16

Verpackung: Amaray mit Wendecover

Extras: Interactive Experience (Bonus View), We Are Not Who We Are: Making The Cabin in the Woods, AN ARMY OF NIGHTMARES: Makeup & Animatronic Effects, The Secret Secret Stash: Marty’s Stash, Hi, My Name is Joss and I’ll Be Your Guide, WonderCon Q&A, Kinotrailer

 
 
 
Die ungeschnittene Blu-ray aus dem Hause „Universum“ kommt erstaunlich umfangreich daher. Es ist ja aktuell zu einer argen Seltenheit geworden, wenn kleinen Genre-Hitgaranten mit reichlich Boni ausgestattet werden. Neben den obligatorischen Trailer, gesellen sich Audiokommentare und diverse Making ofs. Zudem existieren diverse Bild-in-Bild Features, die während des Filmes verhäuft aufplobben und genug Informationen über die Entstehung des Films offenbaren. Leider hat „Universum“ nur einige der diversen Extras (die übrigens ALLE in HD vorliegen) untertitelt, sodass gerade Fans, welche des Englischen nicht mächtig sind, durchaus ihre Probleme mit einigen Features haben dürften. Hierzu zählen die Audiokommentare, ebenso wie die grandiose Bild-in-Bild-Zugabe. Schade! Rein technisch ist diese Veröffentlichung durchaus als gelungen zu betiteln. Der Ton brummt in den Actioneinlagen gehörig auf und am Bild lässt sich kaum etwas zu beanstanden. Gerade in den hellen Passagen kommt das Bild scharf und knackig zu Geltung. Auch ein erfrischender Schwarzwert, weiß in den dunklen Szenen zu gefallen. Im Ganzen betrachtet, kann man an der „Cabin in the Woods„-Veröffentlichung nicht meckern.
 
Zudem hat sich „Universum“ für alle Fans ein ganz besonderes Schmankerl einfallen lassen:
Das sogenannte „Augmented-Reality-Special“ ist eine recht raffinierte App, mit der man das Blu-ray Cover scannen und das ominöse Häuslein des Films durch die Luft sausen lassen kann. Hierfür einfach die App herunterladen, den verschlüsselten QR-Code auf dem Cover scannen und das Cover der Blu-ray filmen. Prompt beginnt die titelgebende Hütte zu schweben. Klickt man nun selbige in einer bestimmten Kombination an, erscheint sogar der Trailer zum Film. Damit die Suche nach dem perfekten Code nicht in euphorischen Wutausbrüchen ausartet, hier natürlich auch die korrekte Kombination: Oben rechts, Mitte links und unten rechts auf die Hütte tippen. Dann erscheint der Trailer.
 
 
 

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Cabin in the Woods – Trailer

 
 
 


 
 

Hellraiser80

 
 
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