Die neusten Horrorfilme getestet: Slasher, Folterfilme, Thriller, Splatterfilme, Gruselfilme. ☣☣☣ Wir stellen Euch die besten Horrorfilme vor ☠☠☠.

Beiträge mit Schlagwort “TV Horror

Filmkritik: „Camera Obscura“ (2017)

camera-obscura-2017-poster
 
 
 

CAMERA OBSCURA

Story

 
 
 

Ein Veteran und Ex-Kriegsfotograf kommt dem Sensenmann in die Quere. Mit einer Kamera kann er den Tod von Menschen voraussehen und versucht dadurch Leben zu retten. Ein fataler Fehler – wie sich bald herausstellen wird.

 
 
 


 
 
 

CAMERA OBSCURA – Kritik

 
 
 
Wäre es nicht schön, wenn man den Sensenmann überlisten und dadurch den Tod unschuldiger Menschen verhindern könnte? Was bereits mit Filmen wie FINAL DESTINATION oder TELL ME HOW I DIE packend fürs Kino umgesetzt wurde, soll jetzt noch einmal für schnellen Herzschlag sorgen. CAMERA OBSCURA nennt sich ein weiterer Streifen, der sich mit jener hilfreichen Gabe beschäftigt, die Pläne von Gevatter Tod zunichte macht. Diesmal sind es aber keine Visionen oder Tagträume, die das baldige Ableben von Menschen voraussagen. In diesem, vom Horrorkanal CHILLER produzierten Gruselstreifen ist es eine alte Kamera, die Fluch und Segen zugleich ist. Die fällt Veteran und Ex-Kriegsfotograf Jack Zeller (CHRISTOPHER DENHAM aus THE BAY) in die Hände. Freundin Claire (NADJA BOBYLEVA) möchte ihrem Liebsten was Gutes tun und ersteigert die alte Fotokiste auf einer Auktion, um sie ihm als Geburtstagsgeschenk zu übergeben. Da Jack in der Vergangenheit viel Elend und Leid festgehalten hat, ist er über das Geschenk anfangs nicht sonderlich erfreut. Doch er gibt sich einen Ruck und setzt seine Fotoarbeiten mit dem antiken Gerät fort. Leider passieren bald seltsame Dinge. Die ersten Abzüge zeigen nämlich Motive, die der erfahrene Fotograf gar nicht geknipst hat. So sind auf den Bildern tote Menschen zu sehen, die auf schreckliche Weise ihr Leben verloren haben. Das Mysterium löst sich bald auf. Die neue, alte Kamera hält nämlich die Zukunft fest. Auf den Bildern sind Menschen zu sehen die bald sterben werden. Für Jack Anlass genug, um deren Leben zu retten. Leider versteht der Sensenmann mit ambitionierten Lebensrettern so gar keinen Spaß. Der erteilt dem eifrigen Fotografen eine Lektion und führt Jack so in einen Teufelskreis aus dem es bald kein Entkommen mehr gibt.
 
 
camera-obscura-2017-bild-2
 
 
CHILLER FILMS macht’s noch mal mit kleinem Budget und strickt makabren TV-Horror, der gern mal die nicht minder gemeinen Episoden der beliebten TV-Serie GESCHICHTEN AUS DER GRUFT in Erinnerung ruft. CAMERA OBSCURA ist nämlich von der bitterbösen Sorte und spinnt hier ein Geflecht aus makabren Ideen, die das Lachen im Halse stecken lassen. Die Hilfsbereitschaft des Helden nimmt nämlich bald sonderbare Züge an. Um das Leben eines Menschen zu retten, der auf den Fotos bereits als Leiche zu sehen ist, muss ein anderen in genau jener Position sterben, wie es das Foto zeigt. So wird aus Jack bald ein Killer, der im Rettungswahn Menschen tötet und irgendwann die Kontrolle verliert. Die Verwandlung ist nachvollziehbar. Weil man dem Sensenmann in die Quere kommt, wird der Tod erfinderisch. Der schreibt die Zukunft neu und setzt die Liebste des selbstlosen Retters auf die Todesliste. Was folgt kann man sich ausmalen. Um das Leben der Angebeteten zu retten, nimmt Jack alles in Kauf. Das sorgt für unangenehme Filmmomente, die in CAMERA OBSCURA natürlich nicht unblutig in Szene gesetzt werden, weil Effekt-Künstler ROBERT KURTZMAN verantwortlich zeichnet. Letzterer ist kein unbeschriebenes Blatt und dürfte vielen Horrorfilmfans ein Begriff sein. Der Effekte-Guru hat nämlich die Spezialeffekte für viele Genrestreifen beigesteuert. Darunter für Hits wie WISHMASTER, FROM DUSK TILL DAWN oder SCREAM. Vom Hit ist CAMERA OBSCURA aber weit entfernt. Das Problem: Der Film fokussiert hauptsächlich das unkontrollierte Ausradieren von Menschen und vernachlässigt dabei den psychischen Abstieg des Filmhelden, der vom Einsatz als Kriegsfotograf schwer traumatisiert ist. Hin und wieder macht Regisseur AARON B. KOONTZ das psychische Ungleichgewicht der desorientierten Filmfigur zum Thema, verliert aber dessen Schicksal zugunsten blutiger Goreszenen gern mal aus den Augen, um die Mattscheibe rot zu färben. So ist CAMERA OBSCURA nur Halbgares, das zumindest spannend inszeniert wurde. Dennoch will man das Gefühl nicht loswerden, als hätte Macher AARON B. KOONTZ hinter die Fassade des Filmhelden schauen wollen, wurde aber vom Studio gebremst. Fans gemeiner Genrefilme dürfte das aber nicht weiter stören. Die werden mit CAMERA OBSCURA gut unterhalten, denn trotz mangelnder Tiefe kann dieser Horrorstreifen mehr als die Vielzahl Filme neueren Datums, die für den Videomarkt produziert werden. Den bitterbösen Morden sei Dank.
 
 
camera-obscura-2017
 
 


 
 
 

CAMERA OBSCURA – Fazit

 
 
 
7 Punkte Final
 
 
 
Blutig-makaberer Horrorstoff, der den Begriff „Lebensretter“ aus einer ganz anderen Perspektive betrachtet. CAMERA OBSCURA ist die Spielfilmversion eines Kurzfilms mit dem Titel APERTURE den Regisseur AARON B. KOONTZ bereits 2015 gedreht hat. Letzterer feiert mit dem bitterbösen Kamera-Horror CAMERA OBSCURA sein Langfilmdebüt, konnte sich aber in der Vergangenheit schon mal als Produzent von so Streifen wie STARRY EYES einen Namen machen. Von der Schockwirkung genanntem Indie-Krachers ist CAMERA OBSCURA aber noch weit entfernt. Der Film hat zwar seine Momente, verliert sich aber in der zweiten Hälfte im unkontrollierten Ausradieren von Menschen und vernachlässigt dabei Geschichte und Figuren. So wird die Charakterentwicklung von Held Jack im Film sehr stiefmütterlich behandelt, was dazu führt, dass die Figur dem Zuschauer gleichgültig wird. Für einen Horrorfilm etwas ungeschickt, ist der Held in diesen Filmen doch gleichzeitig auch Identifikationsfigur fürs Publikum. Das macht CAMERA OBSCURA etwas einseitig und vor allem beliebig. Kurzweilig ist der Streifen aber allemal. Wer trotz reißerischer und erfrischender Idee Erwartungen herunterschraubt, könnte daher gut unterhalten werden.
 
 
 


 
 
 

CAMERA OBSCURA – Zensur

 
 
 
Schwer zu sagen, ob CAMERA OBSCURA hierzulande eine FSK16 erhalten wird. In einigen Momenten geht nämlich ganz schön die Post ab. Zwar wird nicht immer explizit mit der Kamera draufgehalten, wenn gemordet wird. Dafür wird umso häufiger gemordet. Bei einige dieser Kills fließt doch schon sehr viel Lebenssaft, zumal die Todeskämpfe teils sehr lang und schmerzhaft zelebriert werden. Man darf mit einer ungeschnittenen Freigabe mit rotem FSK-Flatschen rechnen.
 
 
 


 
 
 

CAMERA OBSCURA – Trailer

 
 

 
 
 

Marcel Demuth

(Rechte für Grafiken liegen bei Chiller Films)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Tell Me How I Die (2016)
 
Final Destination (2000)
 
Final Destination 2 (2003)
 
Final Destination 3 (2006)
 
Final Destination 4 (2009)
 
Final Destination 5 (2011)
 

Advertisements

Filmkritik: „Stephen Kings Kinder des Zorns“ (2009)

children-of-the-corn-remake
 
 
 

STEPHEN KINGS KINDER DES ZORNS

(CHILDREN OF THE CORN | KINDER DES ZORNS REMAKE)

Story

 
 
 

Zwei Durchreisende erleben im amerikanischen „Heartland“ – also eigentlich Hinterland – den puren Terror. In einer kleinen Gemeinde umrahmt von Kornfeldern, führen religiös-fanatische Kinder nichts Gutes im Schilde.


 
 
 


 
 
 

STEPHEN KINGS KINDER DES ZORNS – Kritik

 
 
 
Es gibt im Horror-Bereich Filmreihen, die einfach nicht enden wollen. Das nervt und frustriert spätestens am Punkt, wenn eigentlich alles gesagt wurde und trotzdem nach haarsträubenden Handlungsmöglichkeiten gesucht wird, um ein längst zehn Tode gestorbenes Franchise künstlich am Leben zu erhalten. So geschehen mit Filmreihen wie A NIGHTMARE ON ELM STREET, FREITAG DER 13. und aktueller: SAW. Die Startschüsse wurden mit kleinem Kapital gedreht und spielten das mindestens Zehnfache ihrer jeweiligen Herstellungskosten ein. Für profitgeile Filmbosse ein gefundenes Fressen. Die ließen gnadenlos Fortsetzungen am laufenden Band drehen, um mit der Beliebtheit von Bösewichtern wie FREDDY KRUEGER, JASON VORHEES und dem JIGSAW-KILLER möglichst dicken Reibach machen zu können. Leider sind während des Horror-Hypes der 1980er auch Genre-Reihen entstanden, bei denen dem Rezensenten bis heute nicht einleuchten möchte, warum die eigentlich weitergeführt wurden. Zu einer dieser irgendwie einfach nicht enden wollenden Serien gehört KINDER DES ZORNS. Der erste Horror-Bestsellerautor STEPHEN KING selbst dürfte beim Schreiben seiner Kurzgeschichte nie im Leben damit gerechnet haben, welche Kreise er bis heute damit ziehen würde. Kornkreise, Entschuldigung. Seine KINDER DES MAIS wurden im Jahr 1977 erstmals im Hochglanz-Schmuddelmagazin PENTHOUSE abgedruckt und sieben Jahre später verfilmt, weil sich während der 1980er alles verkaufen ließ, was dem Hirn des erfolgreichen Autors und damals Profitrinkers entsprungen war. Leider blieb es nicht nur bei der einen Verfilmung. Aus irgendeinem Grund musste man den in die Videotheken verbannten Sekten-Horror reanimieren und fürs Kino fortsetzen. Dabei entstand mit knapp zehnjähriger Verspätung KINDER DES ZORNS – TÖDLICHE ERNTE, der leider nicht einmal annähernd die Qualitäten des temporeichen Erstlingsfilms erreichen konnte, sondern allein durch Spezialeffekte in Erinnerung blieb. Mittlerweile sind derart absurd viele Fortsetzungen erschienen, dass man sich kaum noch daran erinnern kann, um was es eigentlich überhaupt in jedem dieser Ableger ging. Das sah man wohl auch beim amerikanischen Fernsehsender SYFY so. Im Wahn unnötiger Neuinterpretationen lieb gewonnener Horrorklassiker musste auch Meister Kings KINDER DES ZORNS dran glauben. Der Horrorstreifen von 1984 musste sich einer, naja, Frischzellenkur unterziehen, um ein neues, junges Publikum ansprechen zu können. Leider hat’s nicht für die Leinwand gereicht. Die 2009 gedrehte Neuverfilmung wurde mit einem stolzen Budget von mehreren Millionen US-Dollar ausschließlich fürs Fernsehen gedreht. Hat man das Remake letztendlich gesehen, dürfte man vermutlich ungeduldig wissen wollen, was denn am Ende das meiste Geld verschlungen hat. Was da über die Mattscheibe flimmert wird dem stattlichen Produktionsgeld in keinster Weise gerecht. Manch anderer Indie-Regisseur hätte wohl mit dem gleichen Kapital vier Filme gedreht – bessere versteht sich.
 
 
Children-of-the-Corn-2009-bild-2
 
 
Wie in der Kurzgeschichte und der Erstverfilmung von KINDER DES ZORNS geraten zwei Durchreisende ins Visier einer grotesken Sekte dämonischer Kinder. Im Remake sind es Burt (David Anders) and seine Frau Vicky (Kandyse McClure), die nach der Hochzeit schnell merken, dass sie eigentlich doch nicht zusammenpassen. Da ist Streit vorprogrammiert. Auf einer Landstraße überfahren die beiden Streithähne einen kleinen Jungen, der panisch aus dem Maisfeld läuft. Der erste Schock sitzt tief, doch der zweite folgt sogleich. Offenbar starb der Bursche nicht an den Folgen des Unfalls. Irgendjemand muss ihm zuvor die Kehle durchschnitten haben, was bei den Städtern dann doch ein mulmiges Gefühl hervorruft. Die Polizei soll den Sachverhalt genauer prüfen, weshalb man den leblosen Körper im Kofferraum verstaut und in den nächsten Ort fährt. Gatlin heißt das triste Kaff, in dem von Menschen weit und breit nichts zu sehen ist. Alteingesessene Horrorzuschauer wissen, dass dem natürlich nicht so ist. Hier herrscht das Böse, denn von der Außenwelt weitgehend abgeschirmt hausen im Ort religiös fanatisierte Kinder, die eine Natur-Gottheit verehren, die zum Mord anstiftet. Die Erwachsenen wurden bereits vor Jahren mit Stumpf und Stiel ausgerottet. Dieser nette Brauch wird so auch beibehalten. Wer die Schwelle zur Volljährigkeit betritt, muss geopfert werden. Leider finden das die Gestrandeten alles andere als erfreulich. Die heben mahnend den Zeigefinger und wenden Erziehungsmethoden an, um die Kinder wieder auf den rechten Pfad zu bringen. Sektenprediger Isaac machen sie damit keine Freude. Der ist zwar erst neun, aber mit allen unheiligen Wassern gewaschen.
 
 
Children-of-the-Corn-2009-bild-3
 
 
Dass das TV-Remake der KINDER DES ZORNS keine lohnende Neuinterpretation ist, muss wohl Bestsellerautor STEPHEN KING früh erkannt haben. Der sollte eigentlich Teil dieses Reboots werden, lehnte jedoch ab. Geld hat er ohnehin mehrere Kornsilos voll. Produzent, Drehbuchautor und Regisseur DONALD P. BORCHERS (der übrigens auch schon beim Original als Geldgeber fungiert hat) schickte dem erfolgreichen Schriftsteller das Skript zum Film, bekam aber eine klare Abfuhr erteilt. King war nicht interessiert und wollte keineswegs in die Produktion involviert werden. Hat man das Remake gesehen, weiß man auch warum. Sonderlich einfallsreich ist hier nichts. BORCHERS wärmt ausschließlich auf und tauscht bloß Kleinigkeiten aus. Das macht die Angelegenheit nicht gerade interessant für all jene, die das Original und die gefühlten hundert Fortsetzungen gesehen haben. Vielmehr wird sich an bekannte Szenenabläufe gehalten. Das bedeutet: Nichtgläubige müssen gefangen, überwältigt und ausgeschaltet werden – möglichst grausam und brutal. In Deutschland hatten Zensurbehörden nicht immer Spaß daran. Schnitte mussten her, damit auch hiesige Zuschauer das Treiben der zornigen Kinder sehen durften. Etwas, dass der Neuverfilmung erspart bleiben wird, denn in puncto Gewalt wird sich an (deutschen) TV-Standard gehalten. Sprich: sonderlich blutig wird es nicht. Ob die angesprochene Zurückhaltung in Sachen Gewalt Horrorfans zufrieden stimmen kann? Gerade wenn man an die zahlreichen harten Effekte aktueller US-Serienerfolge denkt, zieht das TV-Remake den Kürzeren.
 
 
Children-of-the-Corn-2009-bild-1
 
 
Das größte Problem an der recycelten Romanverfilmung ist jedoch nicht dieser nahezu kaum vorhandene Härtegrad. Weitaus größere Magenschmerzen bereitet einem der Mangel an sympathischen Figuren. Die wurden gleich mal aus dem Drehbuch radiert. Die Rolle der von LINDA HAMILTON verkörperten Heldin aus dem Original hat jetzt eine Afroamerikanerin übernommen, die als weinerliches und kaum zu ertragenes Frauenbündel unnötig Konflikte schürt und damit die Nerven des Zuschauers ganz gewaltig überstrapaziert. Gott sei Dank muss der Störenfried einen zeitigen Filmtod sterben und den verhassten Gatten gegen Horden aggressiver Minderjähriger kämpfen lassen, die von einem unscheinbaren Anführer geleitet werden, der mit seinen neun Lenzen Bibelverse abfeuert wie ein Großer. Fatal: der gewählte Kinderdarsteller ist alles andere als furchteinflössend. Erscheint er auf der Mattscheibe schwindet die Glaubwürdigkeit. Vergleicht man den charismatischen Bösewicht aus dem Original mit der unschuldig dreinschauenden Lachnummer der Neuverfilmung liegen dazwischen Welten. Spätestens jetzt hat das Remake verloren.
 
 
Children-of-the-Corn-2009-bild-4
 
 
 


 
 
 

STEPHEN KINGS KINDER DES ZORNS – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
 
Auch wenn sich das TV-Remake zu KINDER DES ZORNS (Originaltitel: CHILDREN OF THE CORN) weitaus näher an der eigentlichen Kurzgeschichte von STEPHEN KING orientiert als alle bisherigen veröffentlichten Filme und Sequels, ist die Neuinterpretation im Fernsehformat (die übrigens für den Sender SYFY produziert wurde) ziemlich überflüssig. Der Film kann seine TV-Herkunft nicht verbergen und schaut trotz einiger atmosphärischer Momente günstig aus – und das, obwohl der Film angeblich zwei bis vier Millionen US-Dollar gekostet haben soll. Bei kaum vorhandenen Spezialeffekten und nicht sonderlich begabten (unbekannten) Schauspielern fragt man sich, wo das ganze Geld denn geblieben sein soll. Die Neuverfilmung klappert stur ab, was King sich in den 1970ern ausgedacht hat. Auf Spannung oder gar Einfälle jenseits der bekannten Wege hat man keinen Wert gelegt. Weitaus schlimmer aber sind die Figuren. Die wirken unsympathisch und schon fast störend. Eine Identifikationsfigur gibt es nicht. Das hat zur Folge, dass das Interesse am Fort- und Ausgang der Geschichte so ziemlich verloren geht. Wer mindestens einen KINDER DES ZORNS-Film gesehen hat, kann sich das Remake sparen. Sieht man mal vom nicht ganz so rosarot schimmernden Ende ab, wird nicht Neues geboten, was nicht bereits in den vielen Filmen der Reihe thematisiert wurde. Fazit: Überflüssig!
 
 
 


 
 
 

STEPHEN KINGS KINDER DES ZORNS – Zensur

 
 
 
Zwar geht es weitaus zeigefreudiger zur Sache als noch im Original von 1984. Eine Schlachtplatte wird jedoch nicht serviert. Gleich zu Beginn findet man ein Kind auf der Straße, dessen Kerle durchgeschnitten wurde. Im Verlauf der Handlung werden Protagonisten von Kugeln durchsiebt oder von Stichwaffen verletzt. Vieles wird im Off zelebriert und bekommt der Zuschauer nicht zu sehen. Die FSK wollte STEPHEN KINGS KINDER DES ZORNS im ersten Anlauf ungeschnitten nicht passieren lassen. Demzufolge reichte Anbieter CAPELIGHT den Streifen ein zweites Mal ein und bekam überraschenderweise grünes Licht für die unangetastete Fassung. Das sogar mit einer FSK16.
 
 


 
 
 

STEPHEN KINGS KINDER DES ZORNS – Deutsche Blu-ray

 
 
 
kinder-des-zorns-remake-bluray

(c) Capelight Pictures (BD KeepCase)

kinder-des-zorns-steelbook

(c) Capelight Pictures (Limitieres BD-Steelbook mit den Teilen 1 bis 3 inklusive dem Remake)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Children of the Corn; USA 2009

Genre: Thriller, Horror

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch, Englisch

Bild: 1.78:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 88 Min.

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Keepcase mit Wechselcover und im Schuber

Extras: KeepCase: Deutsche TV-Fassung (HD, ca. 88 Min.), Unrated Cut (HD, ca. 96 Min.), Featurette: Rough Cuts – Remaking Children of the Corn, Featurette: Neue Richtungen, Featurette: Die Darsteller, Featurette: Leben und Sterben in Gatlin, Featurette: Fliege an der Wand | Steelbook: gleichen Extras wie in der KeepCase-Fassung, zusätzlich die Teile 1-3 mit umfangreichen Bonusmaterial.

Release-Termin: KeepCase + Steelbook: 27.12.2017

 

Stephen Kings Kinder des Zorns – Remake [Blu-ray im KeepCase] ungeschnitten auf AMAZON bestellen

Kinder des Zorns I-III + Remake [limitiertes Blu-ray Steelbook] ungeschnitten auf AMAZON bestellen

 
 
 


 
 
 

STEPHEN KINGS KINDER DES ZORNS – Trailer

 
 

 
 
 

Marcel Demuth

(Rechte für Grafiken liegen bei CAPELIGHT PICTURES)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Kinder des Zorns (1984)
 
Tödliche Ernte – Kinder des Zorns II (1992)
 
Kinder des Zorns III – Das Chicago-Massaker (1995)
 
Kinder des Zorns 4 – Mörderischer Kult (1996)
 
Kinder des Zorns 5 – Feld des Terrors (1998)
 
Kinder des Zorns 6 – Isaacs Rückkehr (1999)
 
Kinder des Zorns 7 – Revelation (2001)
 
Kinder des Zorns: Genesis – Der Anfang (2011)
 
Come Out and Play (2013)
 
The Children (2009)
 
Das Dorf der Verdammten (1995)
 


Filmkritik: „Daughter of Darkness“ (1990)

daughter-of-darkness-1990
 
 
 

DAUGHTER OF DARKNESS

Story

 
 
 
Cathy wird in ihrer amerikanischen Normalo-Heimat von fiesen Albträumen gepiesackt. Immer wieder deutet man ihr im Schlaf an, sich nach Rumänien abzusetzen, von wo ihr Vater, der allerdings schon vor Jahren verschütt’ gegangen ist, stammt. Im gerade nicht mehr kommunistischen Ostblock gelandet, macht die Touristin Bekanntschaft mit de Handwerksmeister Anton, einem alten Freund ihres Vaters. Dieser Anton kann ihr auch von den mysteriösen Umständen um das Verschwinden ihres alten Herrn erzählen. Es macht den Eindruck, dass ihre Familie sehr eng und sehr übernatürlich mit dem transsylvanischen Landstrich verbunden ist…
 
 
 


 
 
 

DAUGHTER OF DARKNESS – Kritik

 
 
 
Nachdem auch in Rumänien die Sache mit dem Sozialismus an der Idiotie ihrer Vorbeter ein Ende gefunden hatte, zog es immer wieder Filmteams in die immerhin historisch relevanten Höhen Transsylvaniens, wo man in heruntergewirtschafteten Studios oder authentischen Außenlocations für fast nüscht drehen konnte. Das ist bis heute so, auch wenn inzwischen eher ehemalige Action-Stars wie Wesley Snipes oder Steven Seagal im alten Ostblock herumpurzeln. Anfang der Neunziger waren es aber die Horror-Filmer, jemand wie Charles Band etwa hatte eine gute Chemie mit der Gegend und konnte für seine Full Moon Studios manchen annehmbaren Kleinfilm verwirklichen. DAUGHTER OF DARKNESS allerdings ist mit Stuart Gordon von jemandem gedreht, der eigentlich mehr kann. Oder können sollte. Es sei denn, man gibt sich dem ernüchternden Gedanken hin, dass die großen und stilbildenden Arbeiten Gordons eher Glückstreffer gewesen sein könnten. Filme wie dieser lassen einen die Qualitäten eines RE-ANIMATOR fast als nie gesehen erscheinen. Schade,gibt aber mehr große Regisseursnamen, die unter diesem Syndrom leiden. Tobe Hooper, anyone?
 
 
daughter-of-darkness-1
 
 
Schön reißerisch nach altem Schlag kommt die Tagline auf dem DVD-Cover der MARITIM PICTURES-Scheibe daher: „Unheimlich…mysteriös…lebensgefährlich“ Um den großen amerikanischen Z-Film-Produzenten David F. Friedman zu zitieren, wird hier definitiv einmal mehr das Brutzeln verkauft und nicht das Steak. Die mehrfache Bezugnahme auf Hitchcocks PSYCHO, vermutlich aufgrund der Anwesenheit des armen Anthony Perkins kurz vorm Elendstod durch AIDS, ist allerdings fast strafenswert. In der Hauptrolle aber Mia Sara. Die richtig hübsche Eighties-Braut aus FERRIS MACHT BLAU und diversen weniger erfolgreichen Filmen im Anschluss, huscht durch so etwas wie eine verlängerte GESCHICHTE AUS DER GRUFT und findet genauso wenig Spannung oder Horrorwert wie der geneigte Zuschauer im Besitz der Scheibe hier. Wirklich schöner Bonus der erhältlichen DVD von MARITIM PICTURES, wenn auch mehr für die Mühe als für den Inhalt, ist die draufgepackte deutsche Videofassung, die ein paar andere Schnitte bringt und zwei Minütchen länger läuft.
 
 
 


 
 
 

DAUGHTER OF DARKNESS – Fazit

 
 
 
4 Punkte Final
 
 
 
DAUGHTER OF DARKNESS ist ein Vorreiter der vielen in Rumänien gedrehten Billig-Horrorreißer der Neunziger. Für sehr wenig Geld in den Nachwehen eines zusammenklappenden Systems gedreht, was man einem eigentlich auf Stimmungen und Atmosphäre bauenden Grusler leider zu jedem Zeitpunkt ansieht. Hier gilt trotz der Regie Stuart Gordons das Prädikat „für Wahllose oder Komplettisten“.
 
 
 


 
 
 

DAUGHTER OF DARKNESS – Zensur

 
 
 
Bereits bei seiner Ersterscheinung auf Videoband war DAUGHTER OF DARKNESS ungeschnitten und frei ab 16 Jahren. Auch die nun erhältliche DVD ist komplett – kein Wunder, viel Gewalt gibt es nicht zu sehen.
 
 
 


 
 
 

DAUGHTER OF DARKNESS – Deutsche DVD

 
 
 
daughter-of-darkness-dvd

(c) Maritim Pictures

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Daughter of Darkness; USA 1990

Genre: Horror, Klassiker, Thriller

Ton: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Stereo), Englisch (Dolby Digital 2.0 Stereo)

Untertitel: Keine

Bild: 1,33:1

Laufzeit: ca. 87 Min.

FSK: FSK 16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray, FSK-freies Wendecover mit alternativem Design

Extras: Deutsche Videofassung (89 Minuten)

Release-Termin: 24.11.2014

 
 
Die erhältliche DVD besitzt zwei Filmfassung. Der Hauptfilm entspricht der amerikanischen TV-Version, welche um ein paar Blut- und Nacktszenen erleichtert wurde. Als Bonusmaterial ist die ungeschnittene deutsche Videoversion auf der Scheibe enthalten, die aber bildtechnische etwas schlechter ist. Hierbei handelt es sich wohl um einen VHS-Rip. Zwar bedauerlich aber dennoch eine nette Dreingabe des Rechteinhabers.
 
 

Daughter of Darkness (DVD) ungeschnitten auf AMAZON bestellen

 
 
 


 
 
 

DAUGHTER OF DARKNESS – Trailer

 
 

 
 

Christian Ladewig

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Bloody Marie – Eine Frau mit Biß (1992)
 
The Lost Boys (1987)
 
Near Dark – Die Nacht hat ihren Preis (1987)
 


Filmkritik: „Big Driver“ (2014)

big-driver-2014
 
 
 

BIG DRIVER – MORD IST KEIN EINSEITIGES GESCHÄFT

(BIG DRIVER)

Story

 
 
 
Eine vergewaltigte Schriftstellerin (Maria Bello) plant die Rache an ihrem Peiniger und deckt ganz nebenbei ein gut verborgenes Familiengeheimnis auf …

 
 
 


 
 
 

BIG DRIVER – Kritik

 
 
 
Das Verfilmen von Novellen, Romanen und Kurzgeschichten aus der Feder von STEPHEN KING scheint mal wieder schwer im Trend zu liegen, denn nachdem im Herbst 2014 bereits mit MERCY und A GOOD MARRIAGE zwei Filmumsetzungen bekannter King-Geschichten in die Heimkinos gebracht wurden, fand nun auch die Novelle BIG DRIVER ihren Weg ins US-TV. Der amerikanische Kabelsender LIFETIME ließ es sich nicht nehmen eine der vier Geschichten aus der Novellen-Sammlung ZWISCHEN NACHT UND DUNKEL fürs Fernsehen zu verfilmen und erntete von King persönlich viel Lob, der den Film als eine Offenbahrung für King-Fans und Suspense-Liebhaber bezeichnete. Ganz Unrecht hat er mit seiner überschwänglichen Wertung nicht, denn im Falle von BIG DRIVER fällt mal wieder auf, dass Fernsehfilme oft viel unterhaltsamer inszeniert werden, als viele Blockbuster und Indie-Produktionen, die tagtäglich in die Händlerregal gebracht werden.
 
 
big-driver-2014-bild-2
 
 
STEPHEN KING goes I SPIT ON YOUR GRAVE und ließ sich beim Schreiben der Geschichte vom Rache-Thriller DEATH WISH (1974) inspirieren, in dem CHARLES BRONSON das Gesetz in die Hand nimmt und die Mörder seiner Ehefrau jagt. Seinerzeit entfachte der Streifen eine Kontroverse über das Thema Selbstjustiz und sorgte vor allem bei Jugendschützern für schlaflose Nächte. Ganz so rabiat wie besagter Selbstjustiz-Schocker oder Rape’n Revenge-Movies neueren Datums ist BIG DRIVER natürlich nicht, schließlich handelt es sich hier um Thriller-Ware, die fürs Fernsehen gedreht wurde und den Zuschauer nicht verschrecken soll. Trotzdem, dem Horrorfan dürfte es überraschen, wie zeigefreudig man mittlerweile auch in TV-Produktionen mit dem Thema Gewalt umgeht, denn gänzlich ohne Mord und Totschlag kommt auch BIG DRIVER nicht aus.
 
 
big-driver-2014-bild-1
 
 
Im Film wird Schriftstellerin Tess Thorne (MARIA BELLO) durch die Hölle gejagt. Sie schreibt Kriminalromane und reist von Stadt zu Stadt, um dort Vorträge in Buchclubs zu halten. Für einen dieser Vorträge reist sie etwas weiter weg als sonst und hat auf dem Heimweg eine Panne, weil sie über mit Nägeln bespickte Bretter gefahren ist, die Tess wenig später auf der Fahrbahn vorfindet. Hilfe kommt schnell, denn ein Fremder (WILL HARRIS) erklärt sich bereit der in Not geratenen Autorin zu helfen. Doch die Hilfsaktion entpuppt sich als Falle, denn der hilfsbereite Riese hat Böses im Sinn. Er schlägt die Schriftstellerin nieder, vergewaltigt sie und versteckt ihren leblosen Körper in einem Bach. Doch Tess hat überlebt und hat nur noch eines im Sinn: Rache.
 
 
big-driver-2014-bild-3
 
 
Der vorwiegend für TV-Ware bekannte Regisseur MIKAEL SALOMO wurde die Ehre zuteil sich dem Rachestoff anzunehmen, denn immerhin konnte er bereits erste Erfahrungen mit Filmadaptionen bekannter King-Geschichten sammeln. Auf sein Konto gehen das TV-Remake zu BRENNEN MUSS SALEM (2004) sowie die Folge DAS ENDE VOM ENDE aus der Mini-Serie NIGHTMARES AND DREAMSCAPES (2006). Seine routinierte Fernseh-Erfahrung kommt BIG DRIVER zugute, denn Kings Horrorstoff wurde ansprechend umgesetzt, was man von vielen King-Filmadaptionen nicht behaupten kann. Überraschend hektisch geht es in BIG DRIVER zu. Schnell sind die fürs Rape-and-Revenge-Genre bekannten Etappen abgehakt und der Abspann flimmert über den Bildschirm. SALOMO hat sich für das schnelle Erzählen entschieden, denn üblicherweise sind King-Werke dafür bekannt, dass sich das Grauen langsam den Weg durch die Geschichte bahnt. In BIG DRIVER fällt er schon nach wenigen Minuten mit der Tür ins Haus und lässt seine Hauptdarstellerin für TV-Verhältnisse recht grafisch von ihrem Peiniger quälen. Schauspielerin MARIA BELLO ist bestrebt die zugeteilte Rolle glaubhaft zu verkörpern und entwickelt sich im Verlauf der Handlung zur unberechenbaren Killerin, die erst dann Befriedigung findet, wenn der Täter für sein Vergehen bestraft wurde. Dass mal wieder nicht der fürs Horror-Genre typische Überraschungs-Twist fehlen darf, ist zu verschmerzen und macht BIG DRIVER nicht schlechter. Ganz im Gegenteil; Dank souveräner Inszenierung, guten Darstellern und flottem Tempo gehört BIG DRIVER sogar zu den bisher besten King-Verfilmungen, die man in den letzten Jahren zu sehen bekommen hat. Dass es sich hier um eine für den Massenmarkt erstellte TV-Produktion handelt fällt gar nicht auf, weil sich der Streifen aufgrund des technisch hohen Standards und der kurzweilig-packenden Machart kaum von üblicher Indie-Ware unterscheidet. Wem daher all die ziemlich harten Vergewaltigungsfilme der letzten Jahre zu deftig waren, wird mit dem in Sachen Gewalt eher zurückhaltenden aber dennoch sehr spannenden BIG DRIVER angenehmes Thriller-Kino erleben.
 
 
 


 
 
 

BIG DRIVER – Fazit

 
 
 
7 Punkte Final
 
 
 
STEPHEN KING macht auf I SPIT ON YOUR GRAVE und schockiert zartbesaitete Zuschauer. Ähnlich wie genannter Rape-and-Revenge-Thriller befasst sich auch die TV-Verfilmung zur Novelle BIG DRIVER mit dem Thema Vergewaltigung und zeigt, welche Auswirkungen ein solches Verbrechen auf die Gefühlswelt und Psyche des Opfers haben kann. Schauspielerin MARIA BELLO verkörpert hier die Missbrauchte erschreckend glaubhaft und nimmt den Zuschauer mit auf einen Rachefeldzug, bei dem die Filmheldin das Gesetzt selbst in die Hand nimmt. Dass da die für King-Werke typischen Familiengeheimnisse gelüftet werden müssen, dürfte verständlich sein, denn auch in BIG DRIVER wird mal wieder hinter den Türen scheinbar friedliebender Familien geschnüffelt und Schockierendes zu Tage gebracht. Für TV-Verhältnisse ist das Gebotene ganz ansprechend inszeniert, denn anders als die vielen King-Verfilmungen zuvor hakt Regisseur MIKAEL SALOMO alle Etappen gängiger Rachefilme im Eiltempo ab und macht aus BIG DRIVER einen hektischen Suspense-Thriller, der trotz bekanntem Ablauf so ziemlich packend umgesetzt wurde. Trotz Fernsehproduktion aus der Mache des Kabelsenders LIFETIME (FLOWERS IN THE ATTIC und LIZZI BORDEN) bleibt der bittere TV-Beigeschmack aus, den man vermutlich von Filmen erwartet, die für die Glotze gemacht wurden, schließlich ist BIG DRIVER von üblichen Indie-Streifen nicht zu unterscheiden. Demzufolge sollten nicht nur Fans des Schriftstellers einen Blick wagen. Auch alle übrigen Horrorfilm-Liebhaber dürften mit diesem ungemütlichen Thriller nichts falsch machen.
 
 
 


 
 
 

BIG DRIVER – Zensur

 
 
 
In Amerika wurde der Streifen im TV bereits ab 14 Jahren freigegeben. So locker hat die hiesige FSK das Treiben im Film nicht gesehen. Hierzulande hat man aufgrund der heiklen Thematik von Selbstjustiz nach einer Vergewaltigung BIG DRIVER mit einer FSK16 freigegeben. Auch wenn der Film nicht sonderlich brutal ist und man mit Gewalt eher zaghaft umgeht, verstand die deutsche Zensurbehörde auch mit BIG DRIVER keinen Spaß. Immerhin bekommt der Gewaltfan etwas geboten. So gibt es eine Kastration mittels Gewehreinschuss zu sehen, verweste Leichen und ein vernageltes Brett bohrt sich in den Schädel eines Protagonisten. Außerdem bleibt da noch der unangenehme Vergewaltigungspart, der aber in Sachen Sadismus nicht die Härte eines I SPIT ON YOUR GRAVE 2 erreicht.
 
 
 


 
 
 

BIG DRIVER – Deutsche Blu-ray

 
 
 
big-driver-bluray

(c) Concorde Home Entertainment

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Big Driver; USA 2014

Genre: Horror, Thriller

Ton:Deutsch DTS-HD MA 5.1, Deutsch DD 2.0, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte

Bild: 1.78:1 | @23,976 Hz (1080p)

Laufzeit: ca. 84 Min.

FSK: FSK 16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: KeepCase mit Wechselcover

Extras: Deutscher Kinotrailer, Original-Kinotrailer

Release-Termin: 28.07.2017

 

Stephen King’s Big Driver [Blu-ray] ungeschnitten auf AMAZON bestellen

 
 
 


 
 
 

BIG DRIVER – Trailer

 
 

 
 

Marcel Demuth (Hellraiser80)

(Rechte für Grafiken liegen bei Concorde Home Entertainment)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Hidden in the Woods (2012)
 
Savaged (2013)
 
Black Rock (2012)
 
Die Fremde in Dir (2007)
 
Death Wish (1974)
 
I Spit on your Grave (1978)
 
I Spit on your Grave – Remake (2010)
 


Filmkritik: „Grave Halloween“ (2013)

grave-halloween-2013
 
 
 

GRAVE HALLOWEEN

Story

 
 
 
Maiko (Kaitlyn Leeb) will die Seele ihrer verstorbenen Mutter mit Hilfe eines Rituals befreien und reist mit ihren Freunden an jenen Ort, wo sich die Mutter einst an einem Baum erhangen hat. Leider spukt es dort gewaltig, so dass die Kids bald um ihr eigenes Leben bangen müssen …
 
 
 


 
 
 

GRAVE HALLOWEEN – Kritik

 
 
 
Alle Jahre wieder die gleiche Prozedur: Pünktlich zur Herbstzeit wollen DVD-Label ihre eingekauften Horrorfilme an den Filmfreund bringen, schließlich gehört es für den Gruselfan alljährlich zur Pflicht, sich das Halloween-Fest mit schaurig-schöne Horrorstreifen zu verschönern. Der Oktober steht ganz im Zeichen des düsteren Genres, denn in keinem anderen Monat des Jahres werden so viele Horrorfilme in Handel, Videotheken und Fernsehen gebracht, wie es während der goldenen Jahreszeit der Fall ist. GRAVE HALLOWEEN ist Gruselstoff den man sich, wie der Name schon sagt, mit Freunden am Halloween-Abend gemeinsam auf der Couch anschaut, um sich gegenseitig Angst einzujagen. Leider ist jedoch nicht überall dort wo „Halloween“ draufsteht auch wirklich gutes Gruselmaterial enthalten, denn wie der Trailer zum Film bereits erahnen lässt, handelt es sich bei GRAVE HALLOWEEN um leidlich unterhaltsamen und vor allem günstig produzierten Horror-Schrott fürs Fernsehen. Hinter dem überflüssigen TV-Beitrag steckt STEVEN R. MONROE. Der genießt seit dem Remake zu I SPIT ON YOUR GRAVE (2010) und dessen Fortsetzung I SPIT ON YOUR GRAVE 2 (2013) unter Folterfans Kultstatus. Bevor er jedoch Frauen in Filmen misshandeln und deren Peiniger durch den Fleischwolf jagen lies, drehte er bevorzugt TV-Ware und wurde nun vom amerikanischen Fernsehsender SYFY noch einmal damit beauftragt, seinen guten Namen für billig gemachten Fernseh-Kram herzugeben.
 
Wie so oft im Horrorfilm wirbt man auch in GRAVE HALLOWEEN damit, dass der Streifens von wahren Begebenheiten inspiriert wurde, schließlich lässt sich heutzutage nur mit einem Echtheits-Zertifikat auf dem Cover Kasse machen. Die Grundlage lieferten die Legenden von „Aokigahara“ – einem dicht bewachsenen Wald in Japan, der für seine hohe Selbstmordrate berüchtigt ist und von den Japanern auch als „Selbstmordwald“ bezeichnet wird. Darin verirren sich Maiko (KAITLYN LEEB) und ihre Freunde. Erstere will hier ein Ritual durchführen, um den Geist ihrer leiblichen Mutter zu befreien, die sich im Wald einst selbst das Leben genommen hat und deren Seele nun darin festsitzt. Leider kommt natürlich alles anders als erwartet. Schnell werden kostbare Hinterlassenschaften der hier Verstorbenen in eigene Taschen gesteckt und somit die Wut all jener Seelen auf den Plan gerufen, die sich in den Wäldern selbst umgebracht haben. Auch Maikos verstorbene Mutter ist über das Fehlverhalten der Rasselbande so erbost, dass sie mit harter Hand durchgreifen und einen nach dem anderen blutig bestrafen muss.
 
Nichts Neues an der Horror-Front. Für GRAVE HALLOWEEN bedient man sich erneut der japanischen Geister-Mythologie und lässt bleich geschminkte Asiaten auf nervende Kanadier los, die mal wieder das tun, was normal denkende Zuschauer nicht nachvollziehen können. STEVEN R. MONROE bekleckert sich für GRAVE HALLOWEEN nicht mit Ruhm, denn was er mit diesem Murks verbrochen hat entspricht letztendlich dem, was man eben von flink fürs TV gedrehten Filmen erwartet: hirnloser Sondermüll mit Platz für viele Werbepausen. Dabei lässt MONROE keine Katastrophe aus und bedient sich sogar der längst nicht mehr ganz so frischen Found-Footage-Thematik. Freundin Cassi ist Filmstudentin und benötigt noch reißerisches Material für ihre Abschlussarbeit. Eine Dokumentation über den unheimlichen Selbstmordwald am Fuß des Flusses Fuji scheint ihr dafür geradezu gelegen. Demzufolge sieht der Zuschauer einen kleinen Teil der Geschehnisse aus der Egoperspektive in Form verwackelter Waldansichten, wo asiatische Geistermädchen mit ungewaschenen Haaren kurz durchs Bild sausen damit die Teenager Panik bekommen. Immerhin besitz Regisseur STEVEN R. MONROE bereits Übung im Machen anspruchsloser TV-Movies, was dem Streifen des Öfteren über die Runden hilft. Tiefgang ist zwar nicht vorhanden, dafür wird es aber nicht langweilig. In GRAVE HALLOWEEN ist immer was los, so dass der Zuschauer erst gar nicht mitbekommt, welch formelhaftes Klischee-Gebräuch ihm hier eingeflösst wird. Hierbei dürften vor allem die fürs TV ungewöhnlich grafischen Splatter-Momente manch Logikloch vergessen lassen, den MONROE hatte wohl noch ein paar kranke Ideen übrig, die in seinem letzten I SPIT ON YOUR GRAVE-Ausflug keine Verwendung finden konnten. So werden die Kids nacheinander vom wütenden Geist der Mutter ins Jenseits befördert, damit der Zuschauer ein paar ekelige Szenen zu sehen bekommt. GRAVE HALLOWEEN ist Fastfood-Horror, der zwar kurzzeitig den Appetit stillt, von dem man jedoch nach nur wenigen Minuten schon wieder Magenknurren bekommt. Der Film ist ein typischer SYFY ORIGINAL-Titel und dürfte wahrscheinlich nur den Horrorfans schmecken, die sich auch über die bisherigen Gurken aus der SYFY-Kreativschmiede amüsieren konnten.
 
 
 


 
 
 

GRAVE HALLOWEEN – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
 
Effektreiches Grusel-Vergnügen für Fans asiatischer Geisterfilme. I SPIT ON YOU GRAVE-Macher STEVEN R. MONROE dreht den Gewaltgang zurück und besinnt sich zurück zu einer Zeit, in der er vornehmlich Filme fürs TV gedreht hat. Sein GRAVE HALLOWEEN ist kein nennenswertes Horror-Spektakel, dazu fehlen dem Streifen einfach neue Ideen. Stattdessen werden bewährte Horrorformeln nach bekanntem Schema kombiniert, damit sich der Zuschauer nicht überfordert fühlt. So bedient man sich von Elementen, die man bereits in J-Schauerwerken wie THE RING oder THE GRUDGE zu sehen bekommen hat, mixt diese mit vorhersehbaren Slasher-Klischees und für TV-Verhältnisse überraschend grafischen Gewaltmomenten. Am Ende überschlagen sich die Ereignisse und das etwas arg gehetzt wirkende Finale endet in einem lauten Effekte-Gewitter, bei dem sich MONROES langjährige TV-Erfahrung bezahlt macht. GRAVE HALLOWEEN (was für ein bescheuerter Titel) ist ein solider Fernsehfilm mit ein paar netten Gewalteinlagen inklusive Überraschungs-Twist. Mehr aber leider auch nicht.
 
 
 


 
 
 

GRAVE HALLOWEEN – Zensur

 
 
 
Einige netten Gewaltmomente hat GRAVE HALLOWEEN zu bieten. So wird ein Bein gebrochen und ein Ast bohrt sich durch die Kehle eines Protagonisten. Mit viel Glück wird’s eine FSK 16.
 
 
 


 
 
 

GRAVE HALLOWEEN – Trailer

 
 

 
 

Marcel Demuth (Hellraiser80)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Sadako 3D – Ring Originals (2012)
 
Still 2 (2014)
 
Ring (2002)
 
Der Fluch – The Grudge (2004)
 


Filmkritik: „Tom Holland’s Twisted Tales“ (2013)

Tom-Hollands-Twisted-Tales
 
 
 

TOM HOLLAND’S TWISTED TALES

Story

 
 
 
Altmeister TOM HOLLAND präsentiert neun Geschichten, kurz und reich an Wendungen, die von allerlei Horror-Kram erzählen …
 
 
 


 
 
 

TOM HOLLAND’S TWISTED TALES – Kritik

 
 
 
Produzent, Autor, Regisseur und Schauspieler TOM HOLLAND tut es dem Crypt Keeper aus der kultigen TALES FROM THE CRYPT-Reihe gleich. Als makabrer Geschichtenerzähler lässt er nämlich seine eigene Web-Serie auf die Horrorgemeinde los, die nun als TOM HOLLAND’S TWISTED TALES fürs Heimkinomedium gepresst wurde und unter die Leute gebracht werden soll, schließlich sind Horror-Anthologien derzeit so gefragt wie schon lange nicht mehr. In neun mehr oder weniger brauchbaren Kurzgeschichten findet all jenes Verwendung, was im gegenwärtigen Horrorfilm seine Runden dreht. Ob Racheplot, Vampirgurke oder der Deal mit dem Teufel – HOLLAND persönlich hat sich zu knapp 140 Minuten Horror-Trash hinreisen lassen, der zwar zwischenzeitlich ganz gut unterhält, aber kaum Tiefgang bietet. Ursprünglich war das Projekt als Web-Serie für die Horrorseite FEARnet angedacht, was dann auch erklärt, warum TOM HOLLAND’S TWISTED TALES so verdammt kostengünstig ausschaut. Viel Geld war nicht vorhanden, so dass das Resultat nicht einmal ansatzweise den Standards aktueller TV-Serien entspricht. Dennoch hat es HOLLAND irgendwie geschafft, eine Elite der Genre-Schauspielerschaft um sich zu scharen, damit sein Projekt beim Anhänger makabrer Unterhaltung auf möglichst breite Aufmerksamkeit stößt. Neben HALLOWEEN-Sternchen DANIELLE HARRIS, die immer mal wieder selbst in unterirdischem Horror-Abfall vorbeischaut, bekommt der Zuschauer sogar I SPIT ON YOUR GRAVE-Opfer SARAH BUTLER und MAY-Darstellerin ANGELA BETTIS vor die Linse, die die teils etwas unausgereiften Geschichten erträglich halten. Letztere hatte Glück. BETTIS hat sich die Hauptrolle der wohl besten Episode der gesamten Grusel-Sammlung ergattert. In SHOCKWAVE muss sie gemeinsam mit Lover, Haushälterin und Freunden ums Überleben bangen. Eine elektromagnetische Schockwelle rast auf Los Angeles zu und weckt den Überlebenswillen jedes Einzelnen. Ein Schutzraum soll Unterschlupf bieten; darin ist aber nur Platz für zwei. Am Ende der Geschichte wird der Zuschauer mit harscher Gesellschaftskritik und bitterbösem Schluss-Gag konfrontiert, den man so nicht kommen gesehen hat.
 
Ebenso bitterböse enden die Episoden im übrigen samt und sonders. Denn wie der Titel der Anthologie bereits verrät, handelt es sich hier um twistreiche Segmente, die zumeist mit zynischem Abschluss an die beliebte TALES FROM THE CRYPT-Serie erinnern. Für die hatte HOLLAND bereits in den 90ern drei Folgen beigesteuert, bevor sich der Regisseur endgültig aus der Kinolandschaft verabschiedet hat. Leider hat sich der Filmemacher mit seinem unfreiwilligen Leinwand-Ende auch von filmischer Qualität verabschiedet. Vorbei die Zeiten, als HOLLAND Horrorfanherzen im Sturm erobern konnte. Fast dreißig Jahre nach grandiosen Kultwerken wie EINE RABENSCHWARZE NACHT – FRIGHT NIGHT (1985) und CHUCKY – DIE MÖRDERPUPPE (1988) geht er den gleichen Weg, wie viele einst gefragte Altmeister des modernen Horrorkinos. Statt im Kino das Fürchten zu lehren, verdient man sich das Geld mit bedeutungsloser Low-Budget-Massenware. Denn was in den 80ern noch gut angenommen wurde, entlockt Kids von heute nur noch ein müdes Lächeln. Auch HOLLAND’S TWISTED TALES fühlt sich wie Horror aus einer längst vergessenen Zeit an. Der gut gemeinten Hommage an TWILIGT ZONE und TALES FROM THE CRYPT fehlt es an frischen und vor allem zeitgemäßen Ideen. Viele der hastig heruntergedrehten Kurzgeschichten erinnern in ihrer billig wirkenden Inszenierung an schlimmstes VHS-Futter, das dem Filmfreund zu Hochzeiten des Video-Booms in den Videotheken angedreht wurde. Weitaus erschreckender sind jedoch all die minderwertigen CGI-Effekte, für deren dilettantische Umsetzung sich kaum Worte finden lassen. Immerhin sind Horror-Junkies die wohl fehlertolerantesten Fans der Welt. Auch wenn TOM HOLLAND’S TWISTED TALES weit weg ist von perfekter Samstagabendunterhaltung wird auch dieser Billig-Trash seine Liebhaber finden. Im direkten Vergleich zu den üblichen Anthologie-Verdächtigen der letzten Zeit, zieht diese etwas unausgereift Horror-Sammlung auf jeden Fall den Kürzeren.
 
 
 


 
 
 

TOM HOLLAND’S TWISTED TALES – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
 
Eine makabre Horror-Sammlung für den kleinen Genre-Hunger zwischendurch. TOM HOLLAND-Anhänger dürften jedoch mit dieser Sammlung zynischer Geschichten das kalte Grausen bekommen und sich leider eingestehen müssen, dass der einst gefragte CHUCKY-Regisseur die besten Zeiten längst hinter sich gelassen hat. Mit TOM HOLLAND’S TWISTED TALES hat der Filmemacher neun teils wirklich gehaltlose Kurzgeschichten gedreht, die weniger durch Inhalt glänzen sondern vielmehr die Frage aufkommen lassen, warum man auf Biegen und Brechen eine Serie drehen muss, wenn dafür ohnehin kaum Geld zur Verfügung steht. Der herzlosen Anthologie mangelt es an allem. So ärgert am meisten der fiese Video-Look und die teils haarsträubend-miserablen Bluescreen-Effekte, die manchmal sogar noch mieser umgesetzt wurden als das, was man in Streifen der Schundschmiede ASYLUM zu sehen bekommt. Geiz ist nicht immer geil, vor allem dann nicht, wenn ein großer Name auf dem Cover lockt und das Resultat nicht einmal ansatzweise dem gerecht wird, wofür HOLLAND in den 80ern gefeiert wurde. Zwar wurden die semiprofessionellen Geschichten mit Starauftritten bekannter Horrorgesichter bereichert; sieht man allerdings von der Episode mit der BETTIS in der Hauptrolle ab, kann kein Segment wirklich überzeugen. Unterm Strich bleibt eine überflüssige Horror-Anthologie, die man wohl besser als Web-Serie belassen hätte und für die TOM HOLLAND mit Sicherheit keine Lobgesänge erhalten dürfte, auch wenn er sich die Mühe gemacht hat, vor jeder Geschichte als Moderator in Erscheinung zu treten. Daher: 08/15 Fast Food-Horror von der Stange, der nur Hardcore-Fans zusagen dürfte.
 
 
 


 
 
 

TOM HOLLAND’S TWISTED TALES – Zensur

 
 
 
TOM HOLLAND’S TWISTED TALES ist nicht sonderlich grausamer Schrecken der hierzulande auf Heimkinomedium mit dem roten KJ-Stempel veröffentlicht wurde. Natürlich ungeschnitten – kein Wunder, bleibt großartiges Gemetzel und blutgeiles Gewaltgematsche fast gänzlich aus.
 
 
 


 
 
 

TOM HOLLAND’S TWISTED TALES – Deutsche Blu-ray

 
 
 
tom-hollands-twisted-tales-bluray

(c) Maritim Pictures

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Twisted Tales; USA 2014

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1, Deutsch Dolby Digital 2.0

Untertitel: Keine

Bild: 1,85:1 (1080p – Full HD)

Laufzeit: ca. 148 Min.

FSK: Keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wendecover

Extras: 5 Making of, 3 Trailer

Release-Termin: 24.03.2015

 

Tom Holland’s Twisted Tales [Blu-ray] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 
 


 
 
 

TOM HOLLAND’S TWISTED TALES – Trailer

 
 

 
 

Marcel Demuth (Hellraiser80)

 
 
 
Ähnliche Filme:
 
Phobia (2009)
 
P.O.E. Project of Evil (2012)
 
The Penny Dreadful Picture Show (2013)
 
5 Senses of Fear (2013)
 
Sanitarium (2013)
 
Scary or Die (2012)
 


Kritik: „Blood Lake: Attack of the Killer Lampreys“ (2014)

Blood Lake (2014)
 
 
 

BLOOD LAKE –

ATTACK OF THE KILLER LAMPREYS

Story

 
 
 
Eine amerikanische Kleinstadt wird von hungrigen Neunaugen terrorisiert, die ihren natürlichen Lebensraum verlassen müssen, weil sie nichts mehr zu fressen finden …
 
 
 


 
 
 

BLOOD LAKE – Kritik

 
 
 
THE ASYLUM ist wieder da und versucht sein Glück erneut auf dem Fischmarkt. Nach dem Überraschung-Hit SHARKNADO, über dessen Erfolg sich noch immer die Geister scheiden, ist es verdächtig ruhig um die Trash-Werkstatt geworden, obwohl das Studio rastlos damit beschäftigt ist, neue billig produzierte Mockbuster in Läden und Fernsehen zu bringen. Scheinbar haben trashige Ableger erfolgreicher Blockbuster, wie ANDROID COP (die B-Movie-Version des ROBOCOP-Remakes) oder APOCALYPSE POMPEII (ASYLUMS Billig-Antwort auf Andersons Effekteschlacht POMPEII) nicht die nötige Aufmerksamkeit erhalten, die man sich nach den fliegenden Haifischen erhofft hatte. Kurzum wurde die SHARKNADO-Erfolgsformel noch einmal aus der Schublade gekramt und leidlich unterhaltsam aufgewärmt. Seltsamerweise hat ASYLUM den Arbeitgeber gewechselt. Statt wie bisher minderwertige Filme für den amerikanischen Science-Fiction-Sender SYFY zu produzieren, arbeitet man jetzt auch für den Tierkanal ANIMAL PLANET, der eigentlich für seine eher familienfreundlichen Tierdokumentationen bekannt ist. Was dort jedoch ein Film wie BLOOD LAKE: ATTACK OF THE KILLER LAMPREYS zu suchen hat dürften vermutlich allein die Programmdirektoren zu beantworten wissen, die wohl enach einem kräftigen Zugpferd gesucht haben, mit dem sich die Einschaltquoten nach oben treiben lassen.
 
Abfallbeseitigungsanlage THE ASYLUM holt längst verschollen geglaubte Seriendarsteller der 90er zurück aus der Versenkung. Nachdem Ex-Beverly-Hills-90210-Darsteller IAN ZIERING in SHARKNADO den Kampf gegen menschenfressende Haie mit Bravour bestanden hat, sieht sich Ex-Serienkollegin SHANNEN DOHERTY ebenfalls mit blutgeilem Getier aus dem Meer konfrontiert. Sexhungrige Neunaugen vermehren sich in BLOOD LAKE: ATTACK OF THE KILLER LAMPREYS wie die Fliegen und haben einen eigenwilligen Appetit auf warmes Menschenblut entwickelt, der selbstverständlich im Desaster enden muss. Eine Kleinstadt am Michigan Lake wird Ziel einer blutigen Invasion aalartiger Fische, die sich mit ihrem spitzen Rundmäulern an all das festsaugen, was ihnen vor den zahnreichen Zungenkopf kommt. Doch ASYLUM wäre nicht ASYLUM, würde der ohnehin kaum Sinn ergebende Nonsens nicht noch auf die Spitze getrieben werden. Die Fische entwickeln Intelligenz, verlassen ihren natürlichen Lebensraum, erklettern Stauseemauern und gelangen durch die Trinkwasserversorgung in die Haushalte der Menschen. SHANNEN DOHERTY ist mit Sack und Pack in Gefahr und schlägt am Ende, wie hätte es auch anders sein können, die gefrässige Brut in die Flucht. Die hat ganz unbemerkt die nächste Evolutionsstufe erklommen, anders lässt sich nämlich auch nicht erklären, warum Fische neuerdings schreien können.
 
Auch nach der Sichtung von BLOOD LAKE: ATTACK OF THE KILLER LAMPREYS konnten wir nicht in Erfahrung bringen, welch sonderbaren Stoff ASYLUMS Drehbuchautoren (u.a. DELONDRA WILLIAMS, die bereits am unsäglichen schlechten ZOMBIE NIGHT mitgetüftelt hat) konsumiert haben müssen, um derart peinlichen Schwachsinn zu Papier bringen zu können. Der Zuschauer bekommt hier erneut unterirdischen Tier-Trash geboten, der jedoch im Gegensatz zu Asylums SHARKNADO uninspiriert und ironiefrei heruntergekurbelt wurde. Auch wenn die unzähligen CGI-Effekte ganz brauchbar umgesetzt wurden mangelt es BLOOD LAKE: ATTACK OF THE KILLER LAMPREY eindeutig an Spannung, denn die Geschichte wird nach dem für Tier-Horrorfilme bekanntem Schema abgespult. So müssen erst unschuldige Bewohner der Zeitliche segnen, weil der skrupellose Bürgermeister nicht handeln will. Der wird hier von einem überraschend ernsten CHRISTOPHER LLOYD (ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT, PIRANHA 2) verkörpert, der am Ende den Folgen eines Fischeinlaufes erliegt. Aufregend, gruselig oder gar unterhaltsam ist das mitnichten, denn BLOOD LAKE: ATTACK OF THE KILLER LAMPREYS ist eines jene Werke, das seine billige TV-Herkunft nicht verleugnen kann. Dann doch lieber noch einmal SKARKNADO in den Player werfen. Denn wenn es schon sinnbefreiter Trash sein soll, dann so und nicht anders.
 
 
 


 
 
 

BLOOD LAKE – Fazit

 
 
 
4 Punkte Final
 
 
 
Teils nicht unblutiger Splatter-Trash vom Regisseur des kontroveren Folter-Machwerks HATE CRIME. Wenn Ex-Beverly-Hills-90210-Sternchen SHANNEN DOHERTY auf Abfallpresse THE ASYLUM trifft kann eigentlich nichts Gutes bei herumkommen. Nachdem das Trash-Studio schon jede erdenkliche Tierart für lächerlichen Schwachsinn missbraucht hat, werden nun vom Aussterben bedrohte Wasserbewohner auf ahnungslose Menschen losgelassen. Leider hat die fürs TV produzierte Invasion der Killer-Neunaugen unter einem nahezu nichtvorhandenen Spannungsbogen zu leiden, was BLOOD LAKE: ATTACK OF THE KILLER LAMPREYS zu einer schläfrigen Angelegenheit macht. Der Streifen folgt der bekannten ASYLUM-Formel und kombiniert eine hanebüchene Geschichte mit „wegweisenden“ CGI-Effekten, die ausnahmsweise nicht ganz so grottig umgesetzt wurden, wie man es eigentlich von THE ASYLUM gewohnt ist. Neuerdings scheint die C-Movie-Kreativschmiede ein Herz für gescheiterte Serienstars zu besitzen. Nach IAN ZIERING ist die DOHERTY bereits die zweite Ex-Serien-Ikone der 90er die versucht mit unterirdischen TV-Trash zurück ins Rampenlicht zu kriechen. Wie es jedoch THE ASYLUM immer wieder gelingt namhafte Schauspieler (in diesem Fall CHRISTOPHER LLOYD) für deren hirnfreien Produktionen zu gewinnen, bleibt wohl ein gutgehütetes Geheimnis. Fazit: ASYLUM macht auch mit BLOOD LAKE – ATTACK OF THE KILLER LAMPREYS das, was es am besten kann. Nämlich haarsträubenden Zelluloid-Müll, der einem nur kostbare Lebenszeit raubt. Da reichen selbst die wenigen Splatter-Momente nicht aus (ein Rasentrimmer wird hier zweckentfremdet), um BLOOD LAKE überhaupt irgendwie schönreden zu können.
 
 
 


 
 
 

BLOOD LAKE – Zensur

 
 
 
BLOOD LAKE: ATTACK OF THE KILLER LAMPREYS ist ein typischer Vertretung der Gattung Tier-Horror. Wirklich grausam wird es nicht. Immerhin darf am Ende auch mal etwas gesplattert werden. Mit Hilfe eines Rasentrimmers werden Neunaugen vor der Kamera zermatscht. Der Film ist mit dem roten „Keine Jugendfreigabe“-Flatschen in den Handel gekommen – ungeschnitten versteht sich.
 
 
 


 
 
 

BLOOD LAKE – Deutsche Blu-ray

 
 
 
blood-lake-blu-ray

(c) Great Movies

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Blood Lake: Attack of the Killer Lampreys; USA 2014

Genre: Horror, Thriller, Trash

Ton: Deutsch (DTS-HD 5.1), Englisch (DTS 5.1)

Untertitel: Keine

Bild: 1.78:1 (1080p)

Laufzeit: ca. 87 Min.

FSK: Keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray

Extras: HD-Bonusfilm, Original Trailer, Gag Reel, Making of, Trailershow, 3D-Version des Streifens

Release-Termin: 10.10.2014

 

Blood Lake – Killerfische greifen an [Blu-ray] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 
 


 
 
 

BLOOD LAKE – Trailer

 
 

 
 

Marcel Demuth (Hellraiser80)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Animal (2014)
 
Benath (2013)
 
Bait 3D (2012)
 
Sharkado (2013)
 
Big Ass Spider (2013)
 


Filmreview: „Deep in the Darkness“ (2014)

Deep-in-the-Darkness-2014
 
 
 

DEEP IN THE DARKNKESS

Story

 
 
 
In der amerikanischen Kleinstadt Ashborough ist etwas Böses in Gange. Als Dr. Michael Cayle die Praxis des verstorbenen Mr. Ferris übernimmt, häufen sich seltsame Ereignisse, deren Ursache sich unter dem Ort versteckt. In Höhlen unter der Erde haust das Böse, dessen Existenz von den Einheimischen seit Jahrhunderten verschwiegen wird …
 
 
 


 
 
 

DEEP IN THE DARKNKESS – Kritik

 
 
 
Das Böse versteckt sich im Horrorfilm allzu gern hinter der friedliebenden Fassade amerikanischer Kleinstädte. Ob HALLOWEEN, CRITTERS oder KINDER DES ZORNS – das ländliche Amerika ist nicht frei von Gefahren, lauern hier doch meist ausgefuchste Serienkiller, fiese Monster oder gefräßige Aliens ganz geduldig auf ihre ahnungslosen Opfer. Auch einige Protagonisten in DEEP IN THE DARKNESS machen unerfreuliche Bekanntschaft mit den Schattenseiten der abgeschiedenen Kleinstadtidylle, denn da wo sich Fuchs und Hase „Gute Nacht“ sagen, liegt nicht immer der Hund begraben. Der Horrorfilm hat gelehrt, dass meist Bewohner jener Orte finstere Geheimnisse hüten, an denen sich Filmhelden Zuflucht und Geborgenheit versprochen haben. Schnüffeln diese sich dann durch die unheimliche Chronik der Ortschaft passiert es nicht selten, dass sich verschlafene Städtchen als Vorhof der Hölle entpuppen. Horror-Sender CHILLER legt nach ANIMAL und CHILLING VISIONS: 5 SENSES OF FEAR hausgemachten Horrorstoff nach und macht dem amerikanischen SYFY-Channel mit eigens produzierten Filmen Konkurrenz. DEEP IN THE DARKNESS heißt die neue Eigenkreation made by CHILLER FILMS, jenem hauseigenem Filmstudio das frisches Gruselmaterial für den TV-Kanal CHILLER produziert, damit Sendeplätze gefüllt werden können. Horror-Fans freut es, denn die Gruselwerkstatt hat schon einige Male bewiesen, dass Potenzial für solide Unterhaltung vorhanden ist.
 
Ähnlich wie im kürzlich besprochenen DEAD SOULS hat sich CHILLER FILMS auch für den neuen Ausflug ins düstere Genre bei einem Horror-Roman bedient. Autor MICHAEL LAIMO lieferte bereits 2004 die Grundlage für DEEP IN THE DARKNESS und ließ sich hierfür vom TV-Streifen DON’T BE AFRAID OF THE DARK (1973) inspirieren, dem ja bekanntlich vor einigen Jahren die Gunst eines Remakes zuteil wurde. Leider haben, wie Remakes auch, Filmadaptionen lesenswerter Bücher meist keinen guten Ruf. Die kreative Vorstellungskraft manch phantasiebegabten Lesers lässt sich nun mal nicht so einfach in ebenso aussagekräftige Bilder fassen. DEEP IN THE DARKNESS macht da selbstverständlich keine Ausnahme, insofern man die Vorlage überhaupt kennt. Schraubt man jedoch die Erwartungen etwas herab und lässt den Hang zur Plausibilität außen vor, verspricht dieser Gruseltrip durchaus spannende Minuten.
 
Dr. Michael Cayle (SEAN PATRICK THOMAS) lässt den Trubel der Großstadt hinter sich und zieht samt Familie in die kleine Gemeinde Ashborough, New Hampshire. Ein nettes Eigenheim hat es ihm dort angetan, welches ihm für kleines Geld von Arztwitwe Mrs. Ferris verkauft wird. Ein lukratives Schnäppchen und eine gute Gelegenheit auch gleich im Ort zu praktizieren, was von den Einheimischen mehr als dankend angenommen wird. Dass der smarte Michael gerade wegen seiner dunklen Hautfarbe nicht so recht ins beschauliche Kleinstadtleben passen mag, interessiert hier niemanden, schließlich ist man im heimeligen Ashborough froh, dass hier überhaupt jemand behandeln will. Seltsamerweise scheint hier die Zeit stillzustehen, denn Handyempfang und Kabelfernsehen gibt es nicht. Zudem ist Sheriff Godbout um das Wohl seiner Mitmenschen besorgt. Eine strikte Ausgangssperre soll dafür sorgen, dass die Einwohner am frühen Abend nicht mehr die Häuser verlassen. Was kurios klingt, hat selbstverständlich auch seine Richtigkeit. Der Ort birgt seit Jahrhunderten ein grausiges Geheimnis. Unter der Erde haust ein Stamm von Wilden, welche die gesamte Stadt steuern und deren Existenz seit Generationen geheim gehalten wird. Regelmäßige Opfergaben sollen die Wesen milde stimmen und den Einwohnern ein sorgloses Leben in der kleinen Gemeinde ermöglichen. Für Dr. Michael Cayle durchaus Grund zu Besorgnis, sieht er doch das Wohl seiner Familie in Gefahr. Leider wird ein Umzug durch den Zusammenhalt der Bewohner erschwert, denn wer einmal seine Zelte in Ashborough aufgeschlagen hat, darf den Ort so schnell nicht wieder verlassen.
 
Egal welche CHILLER FILMS-Produktion man zu sehen bekommt, man mag das Gefühl nicht loswerden wollen, dass es sich die Filmschmiede zur Aufgabe gemacht hat, Streifen zu drehen, die an die beliebte GESCHICHTEN AUS DER GRUFT-Reihe erinnern. Wie einst die fürs TV konzipierte Comic-Serie glänzt die CHILLER- Hausmannskost durch stimmigem Aufbau und meist makabrem Ende. DEEP IN THE DARKNESS reiht sich so problemlos in die bis dato abwechslungsreich inszenierten CHILLER-Grusler ein und darf sogar als eine der bisher besten Produktionen des Studios gewertet werden. Hinter dem nicht üblen Mix aus THE WICKER MAN, THE DESCENT und ROSEMARIES BABY steckt COLIN THEYS, der sich schon einmal für DEAD SOULS und REMAINS OF THE WALKING DEAD auf den Regiestuhl begeben und zwei Gruselfilme für den Horror-Kanal CHILLER beigesteuert hat. Lobenswerterweise scheint THEYS von Film zu Film besser zu werden, denn DEEP IN THE DARKNESS entpuppt sich als klassisches Horror-Mär, dass vor allem mit geschickt getrickstem Monster-Design überrascht. Hier hat man sich zwar etwas zu dreist beim britischen Höhlen-Schocker THE DESCENT bedient; die wenigen Momente in denen die Kreaturen jedoch vor die Kamera sausen wurden charmant Old-School-like in Szene gesetzt. Sympathisch Old-School ist im Übrigen auch die gesamte Geschichte, denn DEEP IN THE DARKNESS ist eines jener Werke, in denen das Unheil subtil und langsam heraufbeschworen wird. Es verschwinden Tier- und Menschenkörper unter mysteriösen Umständen und die Bewohner des Ortes scheinen ungern mit Neuankömmlingen über das gut gehütete Stadtgeheimnis sprechen zu wollen. Seichter Mystery für empfindsame Gemüter ist bis zur Halbzeit garantiert, gelingt es doch Drehbuchautor JOHN DOOLAN die Spannung konsequent zu steigern, um die Auflösung des Spuks möglichst lang hinauszuzögern.
 
Mit SEAN PATRICK THOMAS hat man einen zugänglichen Helden gefunden, der nie mehr als der Zuschauer weiß. Während die Einheimischen aus Angst vor Konsequenzen wie ferngesteuert agieren, findet Filmfigur Dr. Michael Cayle immer mehr Teile eines Puzzles, die am Ende ein plausibles Ganzes ergeben. Für den Zuschauer ergeben jedoch viele Gegebenheiten im Film kaum Sinn, denn Autor JOHN DOOLAN hat Logik aus dem Drehbuch verbannt. DEEP IN THE DARKNESS strotzt nur so vor Unklarheiten und Plotlöchern. So will nicht einleuchten, warum in Ashborough weder Handyempfang noch Kabelfernsehen existiert, aber problemlos im Internet gesurft werden kann. Zudem bleibt die Frage ungeklärt, wie sich die Gemeinde selbst versorgt, wenn doch niemand die Stadt verlassen darf. Wie jedoch ausgerechnet ein Landarzt zu einer Kiste mit hochinfektiösen Killerviren kommt, die er selbstverständlich am Ende im Kampf gegen die fleischgeilen Kreaturen einsetzt, bleibt wohl ein ewiges Mysterium.
 
 
 


 
 
 

DEEP IN THE DARKNKESS – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
 
Unheimliches Gruselmärchen mit einem Schuss THE DESCENT. Bereits Kult-Autor STEPHEN KING erkannte das Grusel-Potenzial amerikanischer Kleinstädte, in denen meist nicht alles so friedlich scheint, wie man es auf den ersten Blick vermuten würde. In vielen seiner Horrorgeschichten, versteckt sich das Grauen hinter der friedliebenden Fassade ländlicher Gemütlichkeit. Genau jene Richtung schlägt auch COLIN THEYS mit seinem DEEP IN THE DARKNESS ein und bringt nun schon zum dritten Mal Schauermaterial für den amerikanischen Horrorsender CHILLER ins Fernsehen. Sein DEEP IN THE DARKNESS ist ein charmant-altmodischer Grusel-Cocktail, der sich von Filmen wie THE DESCENT, THE WICKER MAN und ROSEMARIES BABY hat inspirieren lassen. Während der erste Teil der Handlung klassische Gänsehaut-Unterhaltung verspricht und sich das Grauen subtil durch die Geschichte frisst, gibt es in der zweiten Hälfte düsteres und temporeiches Horrorfutter für Fans des Genres. Großes Kompliment gilt hierbei den Schöpfern der Filmmonster, die zwar schlicht, aber durchaus beängstigend durch die Szenerie kriechen. Mit Sicherheit ist DEEP IN THE DARKNESS kein großer Wurf; dennoch hat Regisseur COLIN THEYS überdurchschnittlich gute Horrorunterhaltung gefertigt, die besser ist, als das was einem momentan im Handel als Horror verkauft wird.
 
 
 


 
 
 

DEEP IN THE DARKNKESS – Zensur

 
 
 
DEEP IN THE DARKNKESS ist ein eher zurückhaltendes Schauer-Märchen, das eher von Atmosphäre und Gruselgehalt lebt. Es gibt zu Beginn eine aufgeschlitzte Frau zu sehen und im späteren Verlauf eine düstere Operationsszene, in der einer der Kreaturen der Bauch aufgeschnitten wird, um ihr die Geburt mittels Kaiserschnitt erleichtern zu können. Brutal oder sinnlos blutig ist DEEP IN THE DARKNKESS demnach nicht und eine FSK16 vollkommen gerechtfertigt.
 
 
 


 
 
 

DEEP IN THE DARKNKESS – Trailer

 
 

 
 

Marcel Demuth (Hellraiser80)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
The Underneath (2013)
 
The Descent (2005)
 
Needful Things – In einer kleinen Stadt (1993)
 
Beutegier (2009)
 
Humans – Sie haben überlebt (2009)
 
High Lane – Schau nicht nach unten! (2009)
 


Review: „Lizzie Borden Took an Ax“ (2014)

lizzie-borden-took-an-ax_2013
 
 
 

LIZZIE BORDEN TOOK AN AX

Story

 
 
 
Weil die Eltern der Tochter den Umgang mit der reichen Gesellschaft verbieten, greift Lizzie Borden (Christina Ricci) zur Axt und tötet den Vater und die Stiefmutter auf heimtückische Weise …
 
 
 


 
 
 

LIZZIE BORDEN TOOK AN AX – Kritik

 
 
 
Im Horrorbereich brüsten sich in letzter Zeit ziemlich viele Filme damit, dass die zugrunde liegenden Geschichten auf wahren Begebenheiten beruhen. Das ist vor allem dann absurd, wenn plötzlich Monster durch die Kamera sausen oder Außerirdische zum Kaffeeplausch auf der Erde landen. Nicht weniger absurd sind die millionenschweren Umsätze, die durch solche Werke generiert werden und natürlich die dreisten Marketingmethoden der Filmlabel, die den Käufer unter irreführenden Werbesprüchen zum Kauf animieren. TV-Sender LIFETIME mischt nun auch auf dem „Alles genauso passiert“-Markt mit. Im Gegensatz zum üblichen Horror-Käse, der als scheinwahr an den Genrefan gebracht wird, ist LIZZIE BORDEN TOOK AN AX auf historische Fakten zurückzuführen.
 
Als Grundlage für den vom Sender produzierten TV-Film dienen die Morde an der Familie Borden, die heute zu den bekanntesten Verbrechen der amerikanischen Geschichte gehören. 1892 tötete die damals 32-jährige LIZZIE BORDEN den Vater und die Stiefmutter mit einer Axt, weil ihr die Eltern den Umgang mit der wohlhabenden Gesellschaft untersagten. Der Kriminalfall erhielt seinerzeit große mediale Aufmerksamkeit, weil die Geschworenen der Verdächtigen keine Schuld nachweisen konnten und LIZZIE BORDEN freigesprochen werden musste. Bis heute konnte der Mordfall nicht entschlüsselt werden – eine Tatsache, die die Verfilmung ganz einfach zu lösen versucht und den Doppelmord kurzerhand der Verdächtigen LIZZIE in die Schuhe schiebt.
 
Die wird überraschend gefühllos von CHRISTINA RICCI verkörpert, die hier erschreckend abgemagert in die Rolle einer der wohl abgebrühtesten Mörderinnen der Filmgeschichte schlüpft und alle Regeln der Kunst beherrscht ihr Gegenüber erfolgreich zu manipulieren. Mit großen Augen und langen Wimpern klimpert sich die RICCI souverän durch den Streifen und schafft es immer wieder aufs Neue selbst den eingeschworenen Skeptiker von ihrer (erlogenen) Unschuld zu überzeugen. Anders ergeht es da aber dem Zuschauer, der sich nicht zu leicht hinter das Licht führen lässt und schnell erkennt, dass die gute LIZZIE ein ganz schön ausgefuchstes Miststück ist.
 
So gut die Schauspieler, so bescheiden die Umsetzung. Das durchaus interessante Ausgangsmaterial wurde im Falle von LIZZIE BORDEN TOOK AN AXT doch sehr anspruchslos fürs TV zurechtgetrimmt und erinnert eher an eine überlange LAW & ORDER-Episode. Das enttäuscht vor allem der prominenten Besetzung wegen, deren Talent hier sprichwörtlich für lau verbraten wird. Hinter dem eher mauen und fast schon widerlich konventionellen Drehbuch steckt STEPHEN KAY, der zuvor sogar bekannte Filme wie BOOGEYMAN – DER SCHWARZE MANN (2005) oder GET CARTER (2000) gedreht und an vielen bekannten Vorabendserien mitgearbeitet hat. Am Drehbuch zu LIZZIE BORDEN TOOK AN AXT hat er vermutlich eher weniger bedacht geschrieben, konzentriert sich die Geschichte vorwiegend auf die Geschehnisse nach den Morden und die gerichtlichen Prozesse. Die persönlichen Hinter- und Beweggründe der Tat werden in diesem Soap-Opera-Mysteryding nur sehr oberflächlich betrachtet. Hier wäre es vermutlich weitaus interessanter gewesen den Konflikt zu beäugen, der letztendlich zum geschichtsträchtigen Verbrechen geführt hat. Stattdessen verirrt sich LIZZIE BORDEN TOOK AN AXT im akribischen Verhör aller Beteiligten im Gerichtssaal, bietet aber immerhin schnörkellosen Kurzweil, der das Hirn nicht zu übermäßig strapaziert.
 
 
 


 
 
 

LIZZIE BORDEN TOOK AN AX – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
 
Werft Perlen vor die Säue. Oder: Wie sich CHRISTINA RICCI unter Wert verkauft. Gott weiß, was der erfolgsverwöhnten Schauspielerin für den Auftritt im eher mittelmäßigen TV-Film LIZZIE BORDEN TOOK AN AXT gezahlt wurde, damit sie die Rolle einer gerissenen Doppelmörderin übernahm, deren Fall Jahrhunderte vor Boulevard-Sendungen wie EXPLOSIV (RTL) oder TAFF (PROSIEBEN) mediales Aufsehen erregte. Hier wird dem Filmfreund platter TV-Standard ohne Anspruch und Tiefgang vorgesetzt, der sich aber mit wahrem Background brüstet. SONY PCTURES TELEVISION hat im Auftrag des US-Spartensenders LIFETIME produziert und bietet genau das Niveau, das man eben von typisch amerikanischen TV-Events gewohnt ist: Schnörkelloses Fensehfutter von dem man sich berieseln lässt, das aber schon wieder aus dem Gedächtnis entschwunden ist, sobald man die Couch verlassen hat. Dennoch fällt die RICCI positiv auf. Die verschmilzt zwar förmlich mit ihrer diabolischen Rolle, lässt aber den Zuschauer ratlos vor der Glotze zurück, der nicht verstehen will warum die zierliche Schauspielerin ihr qualifiziertes Können für so eine trashige Seifenoper hergegeben hat.
 
 
 


 
 
 

LIZZIE BORDEN TOOK AN AX – Zensur

 
 
 
Der Mord an den Eltern wird in fast schon grotesker Regelmäßigkeit in den Träumen der Hauptprotagonistin wiederholt. Vor allem das Gesicht des Vaters wird für TV-Verhältnisse recht oft und ziemlich explizit vor der Kamera zermatscht. Für eine FSK16 hat das ausgereicht.
 
 
 


 
 
 

LIZZIE BORDEN TOOK AN AX – Deutsche DVD

 
 
 
Lizzie-Borden-DVD

(c) Sony Pictures Germany

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Lizzie Borden took an Ax; USA 2014

Genre: Thriller, Drama

Ton: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel: Deutsch, Türkisch, Hindi, Englisch für Hörgeschädigte

Bild: Widescreen (1.78:1 – anamorph)

Laufzeit: ca. 84 Min.

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wendecover (ohne FSK-Flatschen)

Extras: Keine

Release-Termin: 27.05.2014

 

Der Streifen erscheint vorerst nicht auf Blu-ray, sondern wird nur als DVD vermarktet.

 
 

Lizzie Borden (DVD) ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 
 
 


 
 
 

LIZZIE BORDEN TOOK AN AX – Trailer

 
 

 
 

Marcel Demuth (Hellraiser80)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Dahmer (2002)
 
Ed Gein – The Wisconsin Serial Killer (2000)
 
Gacy (2003)
 


Filmreview: „Red Clover“ (2012)

Red Clover (2012)
 
 
 

RED CLOVER – LEPRECHAUN’S REVENGE

Story

 
 
 
Karen (Courtney Halverson) stolpert während eines Jagdausflugs mit ihrem Großvater im Wald über ein rotes Kleeblatt, rupft es aus und erweckt dadurch einen bösartigen Leprechaun, der sich durch die nahe liegende Stadt meuchelt …
 
 
 


 
 
 

RED CLOVER – Kritik

 
 
 
Vor geraumer Zeit noch als SYFY TV-Produktion für den gleichnamigen Sender unter dem Titel LEPRECHAUN’S REVENGE gelaufen, wurde der Streifen noch einmal für den Videomarkt zurechtgestutzt und läuft nun direkt unter dem AFTER DARK ORIGINAL-Banner. Unüblicherweise hat der Spartenkanal diesmal nicht selbst produziert, sondern die Arbeit den Kreativen von AFTER DARK FILMS überlassen. Eine gute Entscheidung, wissen doch schließlich die Macher des kanadischen Filmfestivals, wie man gruselige Filme zaubert. Unter neuem Namen kommt das Schauermärchen nun auch in die Heimkinos. Um sich von der miserablen Qualität der Werke des trashigen SYFY-Channels zu distanzieren, wurde nicht nur das Intro verändert, sondern auch gleich LEPRECHAUN’S REVENGE in RED CLOVER umbetitelt. So bleiben Verwechslungen mit der beliebten LEPRECHAUN-Serie erspart, in der WARWICK DAVIS als garstiger irischer Kobold habgierigen Zeitgenossen die Leviten las. Trotz AFTER DARK FILM Produktionsteam muss man jedoch sagen, dass RED CLOVER zwar bedeutend besser ist, als das was SYFY sonst so alles selbst hervorbringt; im Vergleich zum kürzlich besprochenen DARK CIRCLES, der ebenso aus der AFTER DARK-Mache stammt, liegen jedoch Welten zwischen diesen Filmen. Das mag vor allem an der relativ unhomogenen Handlung liegen. Die ist zwar vorhanden, aber derart hektisch und lieblos zusammengekleistert, dass nur selten wirkliche Gruselstimmung oder gar Spannung entstehen will. Zwar gibt es hin und wieder einige stimmige Momente, dennoch läuft in RED CLOVER mal wieder alles nach der bekannten Genre-Rezeptur ab: Töten und getötet werden. Der erweckte Leprechaun ist permanent damit beschäftigt, Gold zu fressen oder die Bewohner des Ortes in Stücke zu reißen. Sein Vorgehen läuft immer und viel zu oft nach gleichem Schema ab, so dass der nette Splatter-Gimmick schnell in Langeweile verpufft und sich der märchenhafte Charme der irischen Folklore in Luft auflöst. Immerhin hat man sich beim Creature-Design viel Mühe gegeben. Der irische Kobold hat nichts im Geringsten mit dem Antagonisten der beliebten LEPRECHAUN-Reihe gemein. Statt einem giftigen Waldzwerg bekommen wir hier ein tierähnliches Monstrum vor die Linse, das glatt aus der Welt von PANS LABYRINTH (2006) entsprungen sein könnte. Statt Wünsche zu erfüllen, bringt die bedrohliche Kreatur den Tod, wobei man lobenswert erwähnen sollte, dass man hier auf ein wirklich gutes Kostüm zurückgegriffen hat und keine vorgefertigten Pixel aus dem Computer zum Einsatz kommen mussten, um den Leprechaun zum Leben zu erwecken.
 
Wie es mal wieder im Horrorfilm üblich ist, müssen viele Menschen auf möglichst ruppige Art und Weise sterben. Nachdem Heldin Karen (COURTNEY HALVERSON) ein geheimnisvolles rotes Kleeblatt aus dem Waldboden gerupft hat, erwacht auch gleich ein zorniges Fabelwesen aus seinem Schönheitsschlaf und beginnt eine amerikanische Kleinstadt zu attackieren. Trotz vieler Leichen tappt die Polizei wie üblich ewig im Dunkeln und der leidgeplagten Karen will mal wieder niemand Glauben schenken, obwohl ihr seit der Begegnung im Wald ein bösartiges Wundmal in Kleeblattform auf der Hand wuchert. Vier mystische Hufeisen sollen den Kobold in die Schranken weisen und den Fluch aufheben, mit dem die selbstbewusste Karen belegt wurde. Doch die müssen erst einmal gefunden werden. Zusammen mit Großvater Pop O’Hara (WILLIAM DEVANE) und dem heimlichen Verehrer Dax (DAVE DAVIS) macht sich die Tochter des örtlichen Sheriffs (BILLY ZANE) an die Arbeit, die Relikte zu finden und dem blutigen Treiben ein Ende zu setzen. Apropos blutig: Lebenssaft fließt in RED CLOVER zur Freude der Gorefraktion doch großzügig. Das Spezialeffekte-Team hat beim Ekel-Make-up auf Handgemachtes zurückgegriffen, was durchaus seine Vorteile besitzt. Da spritzt grotesk viel Blut an Wände und Körper werden entweder zerschlissen oder zerfetzt. Ganz zur Freude der Monstertrash-Fans, die sich bei derart übertriebenem Einsatz an Kunstblut und Schweinedärmen an die guten alten Splatterzeiten der 80er Jahre zurückerinnert fühlen dürften. Trotzdem, RED CLOVER ist nichts Halbes aber auch nichts Ganzes. Blut und Gewalt allein machen nämlich noch keinen guten Horrorfilm aus. Irgendwie haben die Macher ganz vergessen, aus den Legenden des Leprechauns etwas Gescheites zu machen, obwohl genug Potenzial vorhanden gewesen wäre. Statt stimmigen und düsterem Horror-Märchen mit vielen Grusel- und Schockmomenten, blitzt in RED CLOVER viel zu oft das typische SYFY-Niveau durch, dass eigentlich stets dumme und gehaltlose 08/15-Unterhaltung verspricht. Es wird gemetzelt, geschrieen und gerannt – das war´s. Das hat man alles bis zum Erbrechen auf der Mattscheibe gehabt, so dass RED CLOVER einfach nur ein beliebiger Monsterklamauk ist, der sich zwar nicht immer ganz so ernst nimmt, aber sein Dasein ganz schnell in den hinteren Regalen der Videotheken fristen wird. Im Fall von RED CLOVER ist wieder offensichtlich, dass manche Filme einfach nur fürs TV gemacht sind und auch nur dort laufen sollten, denn wer dafür Geld bezahlt, ist selber schuld!
 
 
 


 
 
 

RED CLOVER – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
 
Blutiger Horrorspass für Liebhaber rasanter Monster-Märchen. RED CLOVER ist Fast-Food-Horror für den kleinen Hunger zwischendurch, der zwar kurzfristig das Hungergefühl stillt, aber schon nach wenigen Stunden erneutes Magenknurren verursacht. Auch wenn AFTER DARK ORIGINAL auf dem Cover steht, entpuppt sich der Fabelwesen-Grusler als typischer SYFY-Murks, der sich zwar nicht immer ganz so ernst nimmt aber außer etwas Gewalt nichts weiter Gehaltvolles zu bieten hat. Wer schnell heruntergekurbelten Trash mag, darf gern zugreifen. Filmfans, die spannend unterhalten werden möchten, schauen leider doof aus der Wäsche.
 
 
 


 
 
 

RED CLOVER – Zensur

 
 
 
RED CLOVER ist ein TV-Film und das merkt man auch bei den Gewalteffekten. Die sind zwar zahlreich, aber nicht sonderlich grausam, so dass RED CLOVER hierzulande bedenkenlos ab 16 Jahren auf Heimkinomedium erscheinen wird.
 
 
 
 


 
 
 

RED CLOVER – Trailer

 
 
 

 
 

Hellraiser80

 
 
 
Ähnliche Filme:
 
Leprechaun – Der Killerkobold (1993)
 
Leprechaun 3 – Tödliches Spiel in Las Vegas (1995)
 
Space Platoon (1997)
 
Leprechaun 5 – In the Hood (2000)
 
Leprechaun 6 – Back 2 tha Hood (2003)