Filmkritik: „Better Watch Out“ (2016)

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BETTER WATCH OUT

(SAFE NEIGHBORHOOD)

Story

 
 
 

Eine Babysitterin (OLIVIA DEJONGE aus SCARE CAMPAIGN) erlebt ausgerechnet vor Weihnachten den Horror auf Erden.

 
 
 


 
 
 

BETTER WATCH OUT – Kritik

 
 
 
Auch im Horrorfilm passieren manchmal Dinge, die selbst eingefleischte Fans nicht kommen sehen. Da gibt es immer noch Filmemacher, die kreativ sein wollen und es anders machen wollen, als die anderen. Eine lobenswerte Geste, haben vor allem Horrorfans immer wieder das Nachsehen, weil ihnen die ständig gleichen Geschichten von gelangweilten Filmmenschen aufgetischt werden. Denen ist eigentlich nur wichtig, was sich damit verdienen lässt und wie sie mit geringem Aufwand den maximalen Reibach machen können. Überraschenderweise scheint das nicht unbedingt für die Horrorkomödie BETTER WATCH OUT zuzutreffen. Die kommt mal wieder aus Australien, wo neuerdings Grusel-Geheimtipps am Fließband produziert werden. Offenbar kennt man dort die Formel für innovativen Horror den Fans dieses Genre sehen wollen. Der kommt von dort seit Jahren abwechslungsreich, gruselig und vor allem kreativ ins Heimkino. Gott segne Australien.
 
 
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Dass BETTER WATCH OUT eigentlich nur gut werden konnte, war gewissermaßen abzusehen. Hinter der rabenschwarz-bissigen Horrorkomödie steckt nämlich jemand, der vor einigen Jahren für Aufsehen gesorgt hat. CHRIS PECKOVER startete seine Filmkarriere mit dem unerträglich harten und zu Recht kontroversen Thriller UNDOCUMENTED, der leider bis heute keinen Rechteinhaber in Deutschland gefunden hat. Angesichts der dort gezeigten Grausamkeiten verwundert das schon, entstand doch der Film zu einer Zeit in der es Mode war möglichst harten Gewaltnonsens auf Zelluloid zu bannen. In BETTER WATCH OUT wird aber ein Gang zurückgefahren. Gewalt gibt es hier zwar auch zu sehen. Diese wurde aber mit zynischer Note versehen, so dass auch ungeübte Zuschauer am etwas anderen Weihnachtsfest teilnehmen dürfen, ohne gleich vergrault zu werden. Dennoch offensichtlich: Hier muss ein Fanboy am Werk gewesen sein. BETTER WATCH OUT erinnert unschwer an die Filmstreiche von Satansbraten Kevin, der in den KEVIN ALLEIN ZU HAUS-Filmen bösen Menschen mit kindlicher Unbeschwertheit die Leviten liest. Scheinbar haben die Lausbubengeschichten so Eindruck hinterlassen, dass Regisseur CHRIS PECKOVER nacheifert. Das ist aber nichts, was man ankreiden müsste.
 
 
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Gleiches Konzept wie oben genannter Kultfilm aus den 1990ern verfolgt auch der zweite Spielfilm von Regisseur CHRIS PECKOVER, wenngleich das Treiben hier definitiv nicht für Kinder geeignet ist. In BETTER WATCH OUT – der sich im Original übrigens SAFE NEIGHBORHOOD schimpft – soll sich Babysitterin Ashley um den zwölfjährigen Schüler Luke kümmern. Es ist Weihnachtszeit und die Eltern des Jungen wollen sich einen schönen Abend machen. Eine gute Gelegenheit für die attraktive Ashley, um schnelles Geld zu verdienen. Doch die Gute ahnt nichts von den Plänen ihres Schützlings. Der will dem Kindermädchen seine Liebe gestehen, ist er doch schon seit Monaten in die junge Frau verliebt. Leider hat die Babysitterin keine Zeit für Kinderkram. Die hat Stress mit ihrem Freund und versucht die Wogen zu glätten. Das gefällt dem pubertierenden Verehrer gar nicht. Gemeinsam mit Kumpel Garrett versucht er das Herz der Angebeteten zu gewinnen. Doch da klopft es an der Tür und schemenhafte Schatten geistern ums Heim. Will da etwa jemand Spiele spielen? Den jungen Leuten im Haus zumindest wird angst und bange. Ob man sich zu wehren weiß? Filmfans müssen sich auf etwas gefasst machen, denn dieser Abend endet anders als erwartet.
 
 
Jene, die sich den Filmspaß nicht verderben lassen wollen, sollten zum Fazit springen. Was folgt sind nämlich Spoiler, die einen Teil der wendungsreichen Handlung verraten.
 
 
Der australische BETTER WATCH OUT lockt mit irreführendem Trailer. Was dort beinahe im Stile eines KEVIN ALLEIN ZU HAUS übertrieben schwarzhumorig zum Kauf animieren will, ist im fertigen Film dann doch mehr Ernst als Spaß. Regisseur CHRIS PECKOVER will sich abheben. Der Zuschauer bekommt hier nicht das zu sehen, was er erwartet. So ändert der Film nach knapp zwanzig Minuten seine Richtung. Statt dem Fan austauschbares Slasher-Futter aufzutischen in dem ein Babysitter von maskierten Irren terrorisiert wird, versteckt sich der Psychopath diesmal hinter engelsgleichen Augen. Das hat man nicht kommen sehen, denn Dank falscher Fährten bleibt lang verborgen, wohin die Reise wirklich gehen wird. Glanzstück dieses unvorhersehbaren Weihnachts-Horrors ist zweifelsohne Jungdarsteller LEVI MILLER. Der macht es dem ehemaligen Kinderstar MACAULY CULKIN gleich. Was nur die wenigsten wissen: Der damals noch umworbene Jungschauspieler versuchte in den 1990ern auch mal eine andere Seite zu zeigen. Im Psychothriller DAS ZWEITE GESICHT wagte er einen Versuch, das ihm auferlegte Kinderstar-Image abzulegen. Das Resultat war ein solider Horrorthriller bei dem Culkin bewies, dass er zur Abwechslung auch „böse“ kann.
 
 
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In dessen Fußstapfen tritt nun auch der erwähnte LEVI MILLER. Der zeigt in BETTER WATCH OUT locker-flockig, dass er eigentlich gar nicht nett ist, wie man auf den ersten Blick vermuten würde. Die von ihm verkörperte Filmfigur Luke entpuppt sich im Verlauf dieses Horrorstreifens als das Böse in Menschengestalt. Der unschuldig dreinschauende Antiheld handelt manipulativ und skrupellos, wobei nachvollziehbare Beweggründe anfangs fern bleiben. Das ist auch schon eines der wenigen Mankos, des ansonsten tadellos inszenierten Psychothrillers. Sonderlich schlau wird man aus der Verwandlung vom Engel zum Teufel bis kurz vor Ende nicht. Luke radiert aus Liebe zu Babysitterin Ashley Konkurrenten aus und verschleiert am Ende Spuren, in dem er seine grauenvollen Taten anderen in die Schuhe schieben will. Doch er hat auch noch etwas anderes im Sinn. Er vermisst die Umarmungen der Mutter. Seit die ausbleiben, kann er nicht mehr in Ruhe schlafen. Demzufolge plant er ein Verbrechen, um die Herzlichkeiten der Mutter zurückerobern zu können. Wie er seinen Plan verfolgt ist dabei nicht immer logisch. Aber sind wir doch ehrlich: BETTER WATCH OUT ist eben auch nur ein Horrorfilm mit Hang zum Polarisieren und Schockieren.
 
 
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Letzteres gelingt ganz gut. Je näher man sich der Zielgerade nähert, umso öfters bleibt das Lachen im Halse stecken. Der anfangs eingeschlagene Humor verliert nämlich schnell seine Wirkung, je kompromissloser der Film voranschreitet. Der Minipsychopath schreckt bald nicht mehr vor Mord zurück und lässt sich perfide Tötungsarten einfallen. Die werden zwar schwarzhumorig zelebriert. Wirklich lustig wirkt das grausame Treiben aber irgendwann nicht mehr – vermutlich auch, weil es befremdlich ist zu sehen, dass es Kindern Spaß bereitet zu morden. Immerhin bekommt der Nachwuchskiller am Ende sein Fett weg. Eine Genugtuung für den Zuschauer, der dem Bengel für sein unverfrorenes Verhalten dann doch gern mal die Ohren langziehen möchte. Spätestens hier sieht man mal wieder, wie wichtig gutes Schauspiel für einen Film ist. Hauptdarsteller LEVI MILLER (im wahren Leben Model) schafft es trotz kontroverser Rolle Eindruck zu hinterlassen. Etwas, das selbst alteingesessenen Erwachsenendarstellern nicht immer gelingt. Vor so einer Glanzleistung kann man schon mal den Hut ziehen. Chapeau!
 
 


 
 
 

BETTER WATCH OUT – Fazit

 
 
 
8 Punkte Final
 
 
 
Bitterböse Weihnachts-Horror bei dem das Lachen im Halse stecken bleibt je näher der Streifen seinem Ende entgegenfiebert. BETTER WATCH OUT hat zwei Asse im Ärmel. Das eine ist sein unschuldig dreinschauender Antiheld. Das andere ist die Geschichte selbst, die sogar erfahrene Allesseher mit unvorhersehbarer Wendung vor den Kopf stößt. Um sich den Überraschungsmoment nicht verderben zu lassen, wäre es angebracht so wenig über den Film zu lesen, wie möglich. Der geht nämlich vollkommen andere Wege, wie es der Trailer zum Film dem Zuschauer vorgaukeln will. Leider verdirbt jeder Spoiler den Spaß. Demzufolge halten wir uns diesmal mit Details im Fazit bedeckt und empfehlen die ausführliche Kritik erst nach dem Filmgenuss zu lesen. Fakt ist, dass BETTER WATCH OUT endlich mal wieder frischen Wind in das eingerostete Horrorgenre bringt. Der Film macht technisch alles richtig und schaut nach Kinoproduktion aus. Weil auch die Schauspieler ihre Sache gut machen, kann man sich nach den vielen schnell und günstig gedrehten Low-Budget-Gurken der letzten Monate endlich mal wieder zurücklehnen und genießen. Aber: Wer über derbe Späße nicht lachen kann, ist bei BETTER WATCH OUT an der falschen Adresse. Die Horrorkomödie besitzt einen sonderbaren Humor, der vermutlich nicht jedem Filmfan zusagen dürfte. Denn auch wenn der Trailer leichten Comic-Humor im Schlage eines KEVIN ALLEIN ZU HAUS vermuten lässt, hat es dieser Horrortipp faustdick hinter den Ohren. BETTER WATCH OUT ist zwar ein Weihnachtsfilm, aber definitiv nichts für Kinder.
 
 
 


 
 
 

BETTER WATCH OUT – Zensur

 
 
 
Es gibt einige Gewaltmomente zu sehen, bei den meisten wird aber nur angedeutet oder sie passieren im Off. Daher hat der Streifen hierzulande ohne Probleme eine FSK16 erhalten und ist ungeschnitten.
 
 
 


 
 
 

BETTER WATCH OUT – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Constantin Film

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Better Watch Out; Australien | USA 2016

Genre: Horror, Thriller, Komödien

Ton: Deutsch DTS-HD HR 5.1, Deutsch DD 2.0, Englisch DTS-HD HR 5.1

Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte

Bild: 2.35:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 89 Min.

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: KeepCase mit Wechselcover

Extras: Making Of ‚Better Watch Out‘, Trailer

Release-Termin: 18.01.2018

 

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BETTER WATCH OUT – Trailer

 
 


 
 
 

Marcel Demuth

(Rechte für Abbildungen stammen von Constantin Film)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
The Aggression Scale (2012)
 
Mikey (1992)
 
Kevin – Allein zu Haus (1990)
 
Kevin – Allein in New York (1992)
 
Tötet Mrs. Tingle! (1998)
 

Filmkritik: „Candyman’s Fluch“ (1992)

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CANDYMAN’S FLUCH

(CANDYMAN)

Story

 
 
 
Nach dem amerikanischen Bürgerkrieg Mitte der neunzehnten Jahrhunderts hat ein junger schwarzer Maler eine glückliche Beziehung zur Tochter des Landherrn. Der schickt seine Untergebenen, die in gehorsamem Rassenhass dem jungen Künstler die Hand absägen und ihn mit Honig übergossen von Bienen totstechen lassen. Stellt man sich jetzt vor einen Spiegel und äußert fünf Mal den Namen, so soll der Candyman plötzlich aus dem Schattenreich erscheinen und den Sprecher töten. Diese „urban legend“ liest Studentin Helen und stellt schockiert fest, dass ein nicht gefasster Serienkiller in Wirklichkeit der Candyman sein könnte. Sie recherchiert in armen Schwarzenvierteln Chicagos und bei der Polizei. Natürlich kann die eigentlich akademisch gebildete Frau irgendwann ihren Schnabel nicht mehr halten und beschwört das Monstrum in die Gegenwart herbei. Von jetzt an gilt es, die Mordserie des Candyman zu beenden und nicht selbst am Ende seines zum Handersatz genommenen Hakens zu landen.

 
 
 


 
 
 

CANDYMAN’S FLUCH – Kritik

 
 
 
Während der heute doch oft verklärten Neunziger sah das allgemeine Kinogeschehen für Horrorfreunde nicht wirklich rosig aus. Mit deutscher Gründlichkeit hatte der Zensor die heimischen Videofirmen zu folgsamen Zerschnipplern ihrer Veröffentlichungen erzogen. Wenn mal ein Horrorfilm in den Videotheken landete, war er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bis zur Zusammenhanglosigkeit am Schneidetisch bearbeitet worden. Fangoria, die amerikanische Hochglanz-Postille für den Fan saftiger Splattereffekte in Beinahe-Postergröße, war seinerzeit das rettende Festland in diesem Ozean puritanisch gespieenen Geifers um etwas an sich sinnlos-harmlosem wie Unterhaltungskinoprogramm, Unterrubrik Horror. Da warf man doch gerne umgerechnet zehn Euro in den Klingelbeutel des Bahnhofsbuchhandels. Auf den Seiten des langlebigen Gore-Magazins war der Name Clive Barkers spätestens mit seinen HELLRAISER-Filmen absolutes Qualitätsmerkmal. Der britische Autor extremer Horrorliteratur war längst zum legitimen Nachfolger des schwächelnden Stephen King erklärt worden und lieferte beständig knochenharte Romane und Anthologien ab, die er im Bedarfsfall auch am liebsten selbst auf die Leinwand brachte.
 
 
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CANDYMAN’S FLUCH ist verfilmt ein ganz schönes Stück von der Vorlage weg. Die kannte weder die historische Vorgeschichte des Charakters, noch seine Interpretation als Slasher-tauglicher Killer. Im Buch ist der Candyman eher ein sich im Zerfall befindlicher, todkranker Mann, der Helen am Ende eines von Selbstzweifeln und Angst zerfressenen Monologes erscheint. Typisch für Barkers Stil manifestieren sich die negativen Gefühle des Protagonisten in einer – absolut horrorkonformen – Figur. Diese intelligente und natürlich wirkungsvolle Art der Konstruktion spiegelt sich bis heute im Horror wieder. Denken wir hierzu kurz an THE BABADOOK, schlicht einer der besten Horrorfilme unseres noch jungen Jahrhunderts, dessen Ende auch eine Interpretation des Monsters als gestaltgewordene Summe von Trauer, Wut und Existenzangst der Mutter zulässt. Im Film werden andere Sachen auf die Pizza geworfen. Der Candyman ist zum lupenreinen Boogieman geworden, der zwar nicht all jene um die Ecke bringt, die unehelichen Verkehr haben oder andere Blödheiten des Slasher-Opfers begehen, dafür aber genau wissen, dass man den Namen nicht fünfmal sagen sollte. Also doch blöd. Tragik liegt hier eher im Schicksal des ehemaligen Sklaven, den der Südstaatenrassismus das Leben kostete. Wird leider nicht wirklich betont. Dafür knallt’s ansonsten stets heftig. Temporeich, unterhaltsam und splatter-affin nimmt CANDYMAN’S FLUCH keine Gefangenen, achtet aber nichtsdestotrotz auf eine Atmosphäre, die eines Horrorfilms würdig ist. Zwei Fortsetzungen zog der Film nach sich, die aber dem alten, meist gültigen Gesetz der sinkenden Qualität folgen. Ein Wehmutströpfchen liegt darin, dass man nicht in New Orleans gedreht hat. Die Metropole im Süden wäre idealer Schauplatz für diese Story mit dem Hintergrund der Sklavenmisshandlung in den Jahren um den Sezessionskrieg gewesen. DER VERBOTENE SCHLÜSSEL (2005) oder AMERICAN HORROR STORY: COVEN (2013), die dritte Staffel dieser phantastischen Serie, bedienen sich bei Louisianas Folklore und Schauplätzen und profitieren prächtig davon.
 
 
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Tony Todd, durch seine Verkörperung des Candyman zu einer DER Horrorfilm-Kultfiguren der neunziger Jahre geworden, ist eigentlich ein gebildeter und versierter Schauspieler, dem es trotz seiner Popularität in der Genre-Szene immer gelingen sollte, auch außerhalb der Mauern des Grusels Arbeit zu finden. Von gelegentlichen Cameo-Auftritten, etwa in den ersten beiden HATCHET-Filmen, hält das den schwarzen Hünen trotzdem nicht ab. Virginia Madsen, Schwester von Tarantino-Maskottchen Michael, kann heute auf eine beachtliche Vita von Teilnahmen an Genre-Filmen zurückblicken. Mancher kommerziell erfolgreiche Titel dabei. Trotzdem sollte der herben Virginia der Platz auf Hollywoods „A-Liste“ verwehrt bleiben. Heute spielt sie in Fernsehserien, wo anerkanntermaßen oft bessere Scripts zur Verfilmung kommen als im – eigentlich an Achtjährige gerichteten – Superhelden-Geknalle im Kino. Wie so oft tummelt sich unter den bekannten und weniger bekannten Gesichtern der Besetzung auch Ted Raimi. Damals entfuhr dem Konsumenten maximal ein „er nun wieder“ – heute freut man sich über einen Auftritt des schon qua Geburt Kult-Stars.
 
 
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CANDYMAN’S FLUCH – Fazit

 
 
 
7 Punkte Final
 
 
 
In einer Zeit der Horror-Dürre im Kino berühmt gewordene Verfilmung des großen Clive Barker. CANDYMAN’S FLUCH ist in seiner Kinoform flüssiger, actionreicher, ja im besten Sinne trivialer als die tiefgründige Kurzgeschichtenvorlage. Der Film ist sehr angenehm gealtert und macht auch 2016 noch Spaß!
 
 
 


 
 
 

CANDYMAN’S FLUCH – Zensur

 
 
 
Wie bereits auf VHS und DVD ist CANDYMAN’S FLUCH auch auf Blu-ray in der ungeschnittenen, amerikanischen Kinofassung erhältlich. Anbieter METEOR FILM hat den Streifen unter dem Originaltitel CANDYMAN veröffentlicht. Leider ist auf der erhältlichen Blu-ray nur die R-Rated-Fassung enthalten. Schenkt man dem Internet Glauben soll auch eine Unrated-Fassung existieren. Diese beinhaltet alternatives Bildmaterial. Bereits die damals auf VHS erhältliche FSK18-Fassung von CANDYMAN’S FLUCH besass andere Bildeinstellungen als die R-Rated-Version. Leider hat man die der deutschen Blu-ray nicht als Bonus beigefügt. Das ist schade.
 
 
 


 
 
 

CANDYMAN’S FLUCH – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Meteor Film (Blu-ray im KeepCase)

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(c) Meteor Film (limitiertes Mediabook)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Candyman; USA 1992

Genre: Horror, Thriller, Mystery

Ton: Deutsch DTS-HD MA 2.0, Englisch DTS-HD MA 2.0, Deutsch Dolby 2.0 Surround, Englisch Dolby 2.0 Surround

Untertitel: Deutsch, Englisch

Bild: 1,85:1 (1080p)

Laufzeit: ca. 99 Min.

FSK: Keine Jugendfreigabe | FSK18 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Limitiertes Mediabook | KeepCase mit Wendecover

Extras: Sweets to the sweet: The Candyman mythos, Clive Barker: Raising Hell, Audiokommentar mit Cast & Crew, Originaltrailer | zusätzlich nur im Mediabook: Bernard Rose Storyboards Booklet mit Original-Presseheft, Pressefotos, Werberatschlag und Kino-Aushangsatz

Release-Termin: 27.05.2016

 

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CANDYMAN’S FLUCH – Trailer

 
 


 
 
 

Christian Ladewig

(Die Rechte aller verwendeten Bilder | Packshots liegen bei METEOR FILM)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Candyman 2 – Die Blutrache (1995)

Candyman 3 – Der Tag der Toten (1999)

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Queen of Spades – The Dark Ride (2015)

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