Filmkritik: „Truth or Dare“ (2017)

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TRUTH OR DARE

Story

 
 
 

Acht Studenten spielen in einem Spukhaus „Wahrheit oder Pflicht“. Dass das nicht gut ausgehen kann, dürfte auf der Hand liegen.

 
 
 


 
 
 

TRUTH OR DARE – Kritik

 
 
 
Wenn ein Produktionsstudio einen Film in Auftrag gibt, das sich vor allem durch Rachefilme einen Namen machen konnte, dürfte jeder Fan härterer Filmgangart hellhörig werden. CINETEL FILMS heißt der Laden, der für das Remake zu I SPIT ON YOUR GRAVE verantwortlich zeichnet und zwei Fortsetzungen folgen lies, weil die Neuverfilmung so gut ankam. Nun hat das Studio mal wieder einen Horrorfilm gedreht und versucht abermals mit der Angstsucht des Publikums Geld zu verdienen. Diesmal lässt man aber keine rächenden Kampfamazonen auf den Zuschauer los. In TRUTH OR DARE wird ein bekanntes Partyspiel zweckentfremdet, um nicht minder deftigen Gewaltquatsch auf die Mattscheibe zu bringen. Für den konnte man sogar eine Ikone des modernen Horrorfilms gewinnen. HEATHER LANGENKAMP wurde in den 1980ern durch NIGHTMARE – MÖRDERISCHE TRÄUME bekannt. Darin verkörperte sie einen furchtlosen Teenager, der es mit dem Filmmonster FREDDY KRUEGER aufnahm. Die großen Horrorzeiten sind aber längst vorbei. Mittlerweile verdient sich die Schauspielerin mit kleinen Rollen in Serien und B-Movies den Lebensunterhalt. Zu letzteren gehört auch der hier vorgestellte Film. Der wurde offenbar von jemandem inszeniert, der sich mit dem Drehen von Horrorfilmen auskennt. In der Tat gehen schon einige Genrestreifen auf das Konto von Regisseur NICK SIMON – darunter ein Slasher mit dem Titel THE GIRL IN THE PHOTOGRAPHS, welcher vom verstorbenen Kultregisseur WES CRAVEN im Jahr 2015 mitproduziert wurde. Von dem scheint Simon ein großer Verfechter zu sein, wie der Gastauftritt von HEATHER LANGENKAMP im Film TRUTH OR DARE vermuten lässt. Deren Karriere brachte nämlich Altmeister WES CRAVEN mit A NIGHTMARE ON ELM STREET ins Rollen. Das kann kein Zufall sein.
 
 
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Dummheit muss bestraft werden. Für acht College-Studenten wird grenzenloser Leichtsinn eine Lehre. Die mieten ein Haus an, wo sich in den 1980ern tragisches ereignet hat. Dort sind mehrere junge Leute unter schrecklichen Umständen ums Leben gekommen. Genau jene Bude hat man sich für eine Sause an Halloween ausgesucht. Doch zum Feiern kommt man gar nicht erst, denn hier lebt offenbar das Böse. So entpuppt sich die ausgesuchte Bretterbude als Spukhaus, wo plötzlich mysteriöse Dinge passieren. Alles beginnt nach einer Runde „Wahrheit oder Pflicht“. Da mischt sich plötzlich ein unsichtbarer Mitspieler unter die Anwesenden. Der treibt böse Späße und fordert von den Studenten unfassbare Taten. Kommt man den Aufgaben nicht nach oder hält man sich nicht an die Spielregeln, muss man einen grausamen Tod sterben. Da ist die Stimmung plötzlich im Keller – vor allem auch deshalb, weil kein Entkommen möglich ist. Die Türen und Fenster sind verriegelt, Handys funktionieren (mal wieder) nicht. Somit muss man sich den Aufgaben des unheimlichen Moderators stellen. Der will, dass man Stromkabel berührt, Knie zertrümmert oder verbranntes Fleisch eines der übrigen Mitspieler verspeist. Eine Runde Monopoly wäre wohl die bessere Alternative gewesen.
 
 
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Böse Mächte spielen niemals fair. Das zeigt einmal mehr TRUTH OR DARE. Hier scheint eine boshafte Macht offenbar zu viel Langeweile zu haben und quält ahnungslose Studenten bis in den Tod. Sonderlich einfallsreich ist der Film leider nicht. Das ist auch kein Wunder, denn TRUTH OR DARE wurde fürs amerikanische Fernsehen produziert und richtet sich daher mit seichter Gruselei ans Massenpublikum. Konventioneller Ablauf ist daher die Folge. Die Figuren müssen nach Wegen suchen, wie der Spuk unbeschadet überstanden werden kann. Dabei entpuppt sich die Antwort als relativ plausibel. So müssen die drei Runden des Spiels innerhalb von 48 stunden beendet werden. Weil TRUTH OR DARE neue Wege scheut, ist der Ausgang vorhersehbar. Die Helden sterben nacheinander – abwechslungsreich und blutig. Parallelen zur FINAL DESTINATION-Reihe sind unverkennbar. Auch dort kam der Tod auf leisen Sohlen und sorgte mit unterschiedlichen Todesarten für Unterhaltung. Erfinderisch Sterben kann eben über ein dünnes Drehbuchtief hinweghelfen. Apropos Abwechslung: Auch wenn TRUTH OR DARE für seine rudimentäre Handlung wohl kaum einen Originalitätspreis gewinnen dürfte, zieht der Streifen einen Großteil seiner Spannung aus den verschiedenen Aufgabenstellungen. Die entscheiden über Leben und Tod und werden immer makabrer je näher sich der Streifen seiner Zielgeraden nähert. Da müssen Zähne gezogen oder Gift getrunken werden. Aber auch ein Runde russisches Roulette sorgt für kurzen Nervenkitzel. Handwerklich kann man nicht meckern. Von üblichem Low-Budget-Futter fürs Fernsehen ist TRUTH OR DARE weit entfernt. Die Effekte sind gut getrickst und auch die Darsteller können was. Von denen wird aber nicht viel abverlangt. Deren Rollen bleiben blass, weil sie nur als Kanonenfutter herhalten müssen. Dennoch ist TRUTH OR DARE nicht schlecht. Der Streifen ist kurzweilig und eignet sich demzufolge ideal für einen winterlichen Horrorfilmabend vorm Kamin.
 
 
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TRUTH OR DARE – Fazit

 
 
 
7 Punkte Final
 
 
 
SAW meets FINAL DESTINATION. TRUTH OR DARE ist ein makabrer Horrorstreifen, der seinen Reiz aus zynischen Aufgabenstellungen zieht, die ahnungslose Protagonisten während eines Spiels lösen müssen. Wer keine Lust auf Spiele spielen hat, muss sterben – grausam und blutig. TRUTH OR DARE ist nichts Großes. Dafür sorgt der Streifen aber für Kurzweil und wurde zügig inszeniert, so dass der Zuschauer erst gar keine Zeit hat, sich über Sinn und Unsinn Gedanken zu machen. Schön, dass Horrorikone HEATHER LANGENKAMP mal wieder vorbeischaut. Die hat zwar nur eine kurze Rolle erhalten, dürfte aber alteingesessene Horrorfilmkenner in Verzückung setzen. Da werden Erinnerungen an die 1980er wach, wo man in Horrorfilmen gern mal mit Spezialeffekten experimentiert hat. Die sind auch in TRUTH OR DARE abwechslungsreich, wobei der Streifen vor allem gegen Ende ausgesprochen blutig daherkommt. Lobenswerterweise ist alles handgemacht. Etwas, das vor allem Puristen freuen dürfte. Werden doch mittlerweile gern mal (schlecht getrickste) Effekte aus dem Computer gezaubert. TRUTH OR DARE ist blutig, makaber und kurzweilig – was will das Horrorfanherz mehr?
 
 
 


 
 
 

TRUTH OR DARE – Zensur

 
 
 
Eigentlich wäre TRUTH OR DARE ein typischer FSK16-Kandidat. Doch das Finale hat es in sich. Da müssen sich Protagonisten Körperteile abschneiden, was dann doch sehr explizit zelebriert wird. Demzufolge dürfte der Streifen erst für ein erwachsenen Publikum geeignet sein.

 
 
 


 
 
 

TRUTH OR DARE – Trailer

 
 


 
 
 

Marcel Demuth

(Rechte für Abbildungen liegen bei Cinetel Films)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Final Destination (2000)
 
Final Destination 2 (2003)
 
Final Destination 3 (2006)
 
13 Sins (2014)
 
Saw (2004)
 
The Midnight Game (2013)
 
Needle – Deinem Schicksal entkommst Du nicht (2010)
 

Filmreview: „Truth or Dare“ (2011)

"True or Dare" (2011) - Filmplakat / Filmreview auf Filmcheck
 
 
 

TRUTH OR DARE

Story

 
 
 
Der unscheinbare und introvertierte Felix hat es nicht leicht. Nicht nur, dass er von Allen ignoriert, verspottet und missachtet wird, auch Freunde hat auch keine. Auf einer Abschlussfeierlichkeit soll sein Leben eine gänzlich andere Kerbe einschlagen, denn nebst Alkohol, Drogen und lauter Musik brodelt die Stimmung als eine der Partygäste vorschlägt das Partygame „Wahrheit oder Pflicht“ zu spielen. Zu allem Unglück wird auch Felix zu dieser Party geladen und kommt auch gleich in den Genuss sich für „Wahrheit“ zu entscheiden. Als er demnach allen Anwesenden unter tobenden Gelächter offenbart, sich in die allseits beliebte und hübsche Gemma (Florence Hall) verliebt zu haben, gerät das Feiergeschehen außer Kontrolle. Einige Monate später werden einige Gäste der Abschlussfeier überraschenderweise in ein Haus im Wald geladen, indem der schüchterne Felix eine ebenso trinkfreudige Geburtstagsfeier veranstalten möchte. Kaum dort angekommen vermissen die Gäste jedoch den eigentlich Gastgeber vor Ort und machen unweigerlich Bekanntschaft mit dem smarten Bruder des einst Gepeinigten. Doch die vermeintlich heitere Stimmung ist schnell verflogen, denn Felix´s Bruder Justin (David Oakes – „Die Borgias“ – „Die Säulen der Erde“) scheint leider rein gar nicht in Feierlaune zu sein. Kaum die Tür der Hütte verschlossen, zückt Justin seine Waffe und richtet sie auf einen der Gäste. Für die vollkommen überraschten Anwesenden beginnt ein Kampf um Leben und Tod.
 
 
 


 
 
 

TRUTH OR DARE – Kritik

 
 
 
Ob nun PROM NIGHT (1980), PATRICKS HÖLLENTRIP (1978) oder STEPHEN KINGS CARRIE (1976) – Filme in denen verletzte Seelen ihren, meist jugendlichen Peinigern die Leviten lesen sind bereits fester Bestandteil in der Welt des Horrorkinos geworden und finden seit jeher wachsenden Zuspruch bei Filmfans weltweit. Leider bekleckert sich der Großteil derartiger Produktionen oftmals nicht gerade mit Ruhm, denn hier wird vordergründig die immerzu gleiche Geschichte abgespult, die uninspiriert nach bekannten „Schema F“ meist einzig darin Schauwert findet, die handvoll hirnloser Protagonisten möglichst kreativ um die Ecke zu meucheln. Auch die aktuelle, recht hübsch aufpolierte Produktion TRUTH OR DARE macht da keine Ausnahme und erfindet das Rad nicht neu. Hier werden zwar alle Zutaten des 80er Jahre Rache-Kinos lauwarm aufgeköchelt; und dennoch macht dieser kleine Horrorthriller eigentlich alles richtig. Das mag wohl möglich daran liegen, dass Regisseur ROBERT HEATH ein glückliches Händchen bei der Auswahl seiner trinkfesten Protagonisten bewiesen hat, die gänzlichen entgegen jedes Slasher-Klischee endlich mal nicht unerträglich nerven. Dem Film kommt das unweigerlich zu Gute, denn die weniger Charaktere sind recht zugänglich und sympathisch skizziert, so dass einem als Zuschauer deren Ableben durch Mark und Bein jagt. Um nicht allzu sehr im typischen 80er Jahre-Slasher-Flick-Flack zu versinken hat sich Regisseur ROBERT HEATH dazu entschieden dem allseits bekannten Highschool-Rache-Slasher neue Impulse zu verleihen, denn foltererprobte Filmfans von Heute dürften sich schnell mit belanglos-seichter 80s Retro-Slasher-Ware (am Rande: die Hütte, in der das Geschehen spielt erinnert geradezu an die aus dem EVIL DEAD-Universum) unterfordert fühlen. Demnach hat er seinen aktuellen Beitrag TRUTH OR DARE an die aktuelle Sehgewohnheiten angepasst und „überrascht“ mit ausgetüftelter SAW-Tortur-Folterei, die aber dennoch immer im überschaubaren und vor allem erträglichen Rahmen zu überzeugen weiß.
 
Die wenigen geladenen Gäste werden spielerisch und auf recht kompromissloser Weise gezwungen die Geschehnisse von einst zu rekonstruieren. Wer dem nicht folge leisten möchte, hat die Wahl zwischen dem eigenen Freitod oder dem einer seiner Freunde. Dass natürlich keiner der Geladenen freiwillig über die Klinge springen möchte und sich für den Tod eines anderen entscheidet dürfte klar auf der Hand liegen. Trotz Vorhersehbarkeit bleibt der Film kurzweilig bis zum Schluss und hält den Filmfreund gehörig auf Trapp. Sichtliche Filmlängen sind hier Gott sei Dank Mangelware. TRUTH OR DARE ist ein frischer, kleiner und cooler Film, der neben einer hervorragenden Kameraarbeit auch mit einem überaus sexy agierenden Film-Vamp (JENNIE JACQUES) punkten kann und mit Sicherheit für einige feuchte Träume der vorwiegend männlichen Zuschauer sorgen dürfte.
 
Mit TRUTH OR DARE hat es Genre-Neuling ROBERT HEATH geschafft einen kleinen Retro-Horrorbeitrag zu kreieren, der zwar an die vielen kleinen Rache-Streifen der 80er erinnert, aber trotz diverser Genre-Klischees Laune verbreitet und ohne auffällige Längen zu überzeugen weiß. Das recht ansprechend gefilmtes Kammerspiel punktet mit SAW-resken Tortour-Terror, der die handvoll Protagonisten ganz schön fies um ihr Leben pokern lässt. Damit auch blutgierige Gore-Hounds auf ihre Kosten kommen gibt es einige nette Splattereffekte, die aber immer im überschaubaren Rahmen bleiben und ganz schön unangenehm abgehandelt werden. Wer auf ordentlich frivoles Teeniefutter steht und mit allseits bekannten und recht ausgelutschten Genre-Klischees leben kann, dem dürfte TRUTH OR DARE auf jeden Fall munden.
 
 
 


 
 
 

TRUTH OR DARE – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
 
08/15-Kost, die aber trotzdem Spaß macht. Nostalgischer 80er Jahre Retro-Slasher meets Folter-Tortur-Porn. Klingt komisch – harmoniert aber bestens. Als Horrorfilmfreund darf man gern mal einen Blick riskieren!
 
 
 


 
 
 

TRUTH OR DARE – Zensur

 
 
 
Der Film ist hierzulande ungeschnitten durch die FSK gekommen und trägt das KEINE JUGENDFREIGABE-Zeichen.
 
 
 


 
 
 

TRUTH OR DARE – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Truth or Dare; Großbritanien 2012

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch DTS 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: keine

Bild: 2.35:1 (1080p)

Laufzeit: ca. 95 Min.

FSK: Keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wechselcover

Extras: Trailershow mit 10 weiteren Filmen des Labels

 
 
 
Label MAD DIMENSION ist seit jeher dafür bekannt, in bescheidener Regelmäßigkeit kleine Genrefilme auf Blu-ray und DVD zu veröffentlichen, wobei sich nicht selten darunter auch einige Geheimtipps verstecken. TRUTH OR DARE ist so ein Film, dessen Sichtung auf keinen Fall ausbleiben sollte, unterhält der Racheplot ungemein kurzweilig. Nach einer erheblichen Wartezeit (der Film ist bereits in England seit einer gefühlten Ewigkeit erhältlich) erscheint TRUTH OR DARE nun auch endlich in deutschen Gefilden, wobei man einmal mehr MAD DIMENSION für die optische Präsentation der Blu-ray loben muss. Das Packshot schaut wahrlich grandios aus und schlägt um Längen das rotzige Cover der UK-Scheibe. Zudem kommt die deutsche Fassung erneut MAD DIMENSION-typisch in einer schwarzen Amaray daher, was die deutsche Veröffentlichung optisch durchaus aufzuwerten versteht. Der Film konnte ungeschnitten die FSK passieren und besitzt leider außer einer Trailershow bestehend aus zehn weiteren Streifen aus dem labeleigenen Fundus von MAD DIMENSION keine filmbezogenen Extras. Das ist etwas bedauerlich, hätte zumindest ein kurzes Feature zum Film die Veröffentlichung runder gemacht. Zudem hat sich nicht einmal der Trailer zum Streifen auf die Blu-ray verirrt, was etwas seltsam anmutet, schwirrt doch der deutschsprachige Clip auf unzähligen Videoplattformen im Internet umher. Nichtsdestotrotz darf sich der Zuschauer genüsslich auf der Couch zurücklehnen und eine technisch durchweg zufriedenstellende Heimkinoveröffentlichung genießen. Das Bild ist hervorragend und auch der Ton macht eine erstaunlich solide Figur. Außerdem präsentiert MAD DIMENSION den vorliegenden TRUTH OR DARE in einer guten Synchronisation, was ja bisher nicht unbedingt bei jeder Veröffentlichung des Labels der Fall gewesen ist. Der (im Vergleich zu Mediabooks aus Österreich) kleine Anschaffungspreis dürfte Sammler „böser“ Filme überraschen und vermutlich schnell zum Kauf animieren, zumal TRUTH OR DARE sogar mit Wechselcover ausgeliefert wird, so dass Flatschengegner das ungeliebte FSK-Logo mit nur wenigen Handgriffen austauschen können.
 
 
 

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TRUTH OR DARE – Trailer

 
 


 
 

Marcel Demuth / Hellraiser80

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Prom Night (2008)

Prom Night (1980)

Patricks Höllentrip (1978)