Review: „Axe Giant: The Wrath of Paul Bunyan“ (2013)

AXE GIANT -THE WRATH OF PAUL BUNYAN
 
 
 

AXE GIANT: THE WRATH OF PAUL BUNYAN

Story

 
 
 
Die Kids Zack (Jesse Kove), Rosa (Victoria Ramos), Marty (Clifton Williams), Trish (Jill Evyn) und CB (Bernstein Connor) haben es faustdick hinter den Ohren. Vor einiger Zeit straffällig geworden, sollen ihnen nun die pubertären Flausen ausgetrieben werden. Kurzum finden sie sich in einem Rehabilitations-Camp im Herzen Minnesotas wieder, wo sie wieder auf den rechten Pfad geleitet werden sollen. Betreuer Hoke (Thomas Downey) kennt mit den jugendlichen Straftätern kein Erbarmen, kann aber auch nicht verhindern, dass Womanizer Zack unwissend das Grab von Babe, einem blauen Ochsen, entweiht und daraufhin den Zorn des sagenumwobenen örtlichen Butzemanns Paul Bunyan auf die Gruppe lenkt: eine riesige Kreatur, nordamerikanischer Folklore entsprungen, die sich nun an die Fersen der Teenager heftet und mit seiner monströsen Axt Vergeltung fordert …
 
 
 


 
 
 

AXE GIANT: THE WRATH OF PAUL BUNYAN – Kritik

 
 
 
Die Amerikaner sind schon ein eigensinniges Volk. Einerseits strotzen die Landsleute nur so vor Patriotismus, andererseits scheuen sie sich jedoch nicht davor, beliebte Sagen und Mythen kassenträchtig durch den Kakao zu ziehen, um schnell noch den lukrativen Dollar zu erwirtschaften. Diesmal geht es den beliebten Erzählungen rund um den friedliebenden PAUL BUNYAN an den Kragen. Es heißt, PAUL BUNYAN sei ein Holzfäller riesenhafter Größe und titanischer Kraft gewesen, der zusammen mit seinem blauen Ochsen BABE die über zehntausend Seen Minnesotas allein durch Fußabdrücke geformt haben soll. Des Weiteren soll er seine riesige Axt hinter sich hergezogen und daraufhin dem Grand Canyon zu seiner heutigen Form verholfen haben.
 
 
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In AXE GIANT: THE WRATH OF PAUL BUNYAN wird der friedliche Volksheld kurzum zum bösartigen Monster deklariert, das Konflikte allein mit seiner Axt zu lösen versucht. Der Grundstein für kommende Geschehnisse wird bereits in den ersten Filmminuten gelegt. Wie im Horrorfilm nicht unüblich, wird der Film mit einem vielversprechenden Auftakt eingeläutet, in dem PAUL BUNYAN erst einmal tatkräftig das Mordwerkzeug schwingt und seinen Unmut lauthals kundtun muss. Eine Gruppe Holzfäller, die zuvor BUNYANS Ochen erlegt und ihn nun über dem Feuer schmoren lässt, gerät in das Visier des Unholds. Dass das der Besitzer rein gar nicht gutheißen kann, steht wohl außer Frage. Und so macht sich der monströse Holzfäller an die Arbeit, jeden einzelnen der Männer graphisch in den Filmhimmel zu meucheln. Dass die Geschehnisse in AXE GIANT: THE WRATH OF PAUL BUNYAN nicht wirklich ernst zunehmen sind, scheint nach diesem übertriebenen Splatter-Auftakt wohl klar. Die Kreatur blickt nicht nur des öfteren vollkommen planlos in die Kamera, sondern schaut zudem auch an sich ziemlich bedeppert aus. Hier macht sich vor allem das knapp bemessene Produktionsbudget bemerkbar. Dem Zuschauer bleibt nicht verborgen, dass hier ein Mann in einem eher lieblos zusammengeschusterten Monsteranzug steckt.
 
 
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Trashig geht es zu. Ob nun Set, Make-up oder Spezialeffekte. Das Meiste kommt hier kostengünstig aus dem Computer und lässt den Film natürlich unglaublich blechern erscheinen. Trotzdem ist dieser Monster-Gassenhauer bei Weitem gar nicht so übel, wie man nach Sichtung des miesen Trailers gedacht hätte. AXE GIANT: THE WRATH OF PAUL BUNYAN ist so schlecht, dass er schon wieder unglaublich Laune macht. Auch wenn die gesamte Inszenierung kaum niveauvoller erscheint, als die unzähligen Kaum-Budget-Werke aus der unkreativen Filmschmiede ASYLUM. So bietet der Film hin und wieder gelungene Momente, die Freude bereiten. Die Geschichte ist hierbei eigentlich nur Mittel zum Zweck und vollkommen rudimentär. Das Hauptaugenmerk richtet sich auf das blutige Treiben des Holzfällers und rückt dem Zuschauer in unglaublich schlechten CGI auf den Leib. Fans der WRONG TURN Reihe dürften sich vage an diverse Ableger des Franchise zurückerinnert fühlen und dabei deren miserable Spezialeffekte bemängeln. AXE GIANT: THE WRATH OF PAUL BUNYAN entstammt der gleichen Tradition. Die Enthauptungen und Zweiteilungen sind vom gleichem Schlag. Immerhin sind die Kills derart überspitzt dargestellt, dass dem Horrorfan das Grinsen nicht verwehrt bleiben dürfte.
 
 
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AXE GIANT: THE WRATH OF PAUL BUNYAN ist No-Budget-Horror, der nur Trash-Fans zu empfehlen ist. Hier kämpft eine handvoll Kids gegen ein überdimensional großes Monster, das in seiner Darstellung arg an Filme wie ANGRIFF DER 20-METER-FRAU (1958) erinnert und diese ein wenig persifliert. Mit Blut-Bonus freilich. Die darstellerischen Leistungen sind harte Overacting-Schule, die Geschichte unglaublich schwachsinnig und die Effekte jenseits von Gut und Böse. Trotzdem macht der Riesen-Flick unglaublich Laune, insofern man ein Faible für schlechten Geschmack besitzt. Denn trotz semiprofessioneller Inszenierung lässt sich nicht leugnen, dass AXE GIANT: THE WRATH OF PAUL BUNYAN eigentlich recht kurzweiliger Monster-Trash ist, der diesmal nicht der Mache des berüchtigten Sci-Fi-Channel entspringt oder gar irgendwas mit der zweifelhaften Produktionswerkstatt ASYLUM zu tun hat! Von daher: Hirn aus, Bier auf und 90 sinnbefreite Minuten genießen.
 
 
 


 
 
 

AXE GIANT: THE WRATH OF PAUL BUNYAN – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
 
Ein Film der so schlecht ist, dass er schon wieder Laune bereitet. Blutiger Monsterspaß für Horrorfans mit einer Leidenschaft für bewusst trashige Filme.
 
 
 


 
 
 

AXE GIANT: THE WRATH OF PAUL BUNYAN – Zensur

 
 
 
Die Effekte sind auf gleichem Niveau, wie zuletzt in WRONG TURN 5; natürlich weniger sadistisch. Daher wurde der Streifen hierzulande auch mit dem roten FSK-Flatschen in die Händlerregale gebracht: ungeschnitten – keine Jugendfreigabe.
 
 
 


 
 
 

AXE GIANT: THE WRATH OF PAUL BUNYAN – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Paragon Movies / Edel Germany

 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Axe Giant: The Wrath of Paul Bunyan; USA 2013

Genre: Horror, Thriller, Fantasy, Trash

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Keine

Bild: 1.77:1 (1920x1080p)

Laufzeit: ca. 90 Min.

FSK: Keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: KeepCase mit Wendecover

Extras: Trailer, gelöschte Szenen, Audiokommentar

Release-Termin: 26.03.2015

 

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AXE GIANT: THE WRATH OF PAUL BUNYAN – Weitere Veröffentlichungen

 
 
 
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(c) Edel Germany GmbH

 
 
Neben der Einzelveröffentlichung von AXE GIANT: THE WRATH OF PAUL BUNYAN gibt es den Streifen in einer Horrorsammlung, die als „Ultimate Horror Collection“ in den Handel gebracht wurde und neben besagten Horrorfilm auch die Streifen HEXENJAGD, MASK MAKER, EXCISION, EVIL UNDEAD sowie CREEP VAN – TERROR AUF VIER RÄDERN beinhaltet. Leider gibt es dieses Horror-Sammlung nur auf DVD. Der Rechteinhaber hat auf eine parallele Vermarktung auf Blu-ray verzichtet. Immerhin sind alle Filme in der Box (Veröffentlichungstermin: 15. Januar 2016) ungeschnitten.
 
 
 

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AXE GIANT: THE WRATH OF PAUL BUNYAN – Trailer

 
 


 
 

Marcel Demuth / Hellraiser80

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Wrong Turn 4 – Bloody Beginnings (2011)

Wrong Turn 5 – Bloodlines (2012)

Angriff der 20-Meter-Frau (1958)

Angriff der 20-Meter-Frau (1993)

Godzilla (1998)

Filmreview: „Wrong Turn 5 – Bloodlines“ (2012)

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Wrong Turn 5 – Bloodlines

Story

 
 
 
Es ist Halloween und in einer kleinen Stadt in West Virginia finden sich kostümierte Menschen zusammen um das sagenumwobene „Mountain Man“-Musikfestival zu feiern. Auch eine Gruppe feierfreudiger Jugendlicher macht sich auf den Weg in das kleine idyllische Örtchen.Doch als sie auf dem Weg zu jener Feierlichkeit einen einsamen Landstreicher mit dem Fahrzeug streifen, ahnen sie noch nicht, wen sie da versehentlich versucht haben in Jenseits zu befördern. Der ominöse Fremde (Doug Bradley) scheint das Familienoberhaupt einer äußerst gefährlichen Inzucht-Bande zu sein, die sich die Zeit damit vertreibt, ahnungslosen Touristen in den Tod zu meucheln, um sich an deren Fleisch zu bedienen.
 
 
 


 
 
 

Wrong Turn 5 – Bloodlines – Kritik

 
 
 
Nachdem Filmfreunde aus aller Welt vor einiger Zeit in einschlägigen Diskussions-Foren von der gelüstgen Kunde einer weiteren Fortsetzung des „Wrong Turn“-Franchise lesen durften, haben sich vermutlich Millionen Fans des düster-gebeutelten Genre-Film gefragt, warum Filmstudio 20th Century Fox der Allgemeinheit einen weiteren Teil dieses cineastischen Abfalls zumuten möchte. Die Antwort auf diese Frage scheint vollkommen offensichtlich, denn vermutlich müssen einfach zu viele „Volltrottel“ den desaströsen Vorgänger gekauft haben, sodass es für Fox lukrativ schien mit „Wrong Turn 5. – Bloodlines“ einen weiteren Ableger dieser vollkommen totgefilmten Scheiße (Entschuldigung, aber ich finde keine nett umschreibenden Gesten mehr für diese unterbelichtete Film-Reihe) in Produktion geben zu müssen. Dem Filmstudio kam dabei eine relativ „verrückte“ Idee in den Sinn, mit welcher Regisseur Declan O’Brien („Wrong Turn 4„) es nun letztendlich gelingen könnte, den bisherigen Gegebenheiten dieser Horror-Serie frischen Wind einzuverleiben. Statt die Geschichte rund um die ominöse Kannibalen-Sippschafft weiterzuspinnen, wurden die bisherigen Geschehnisse einfach aus dem Gedächtnis der Produzenten gestrichen und das Grundgerüst der Story zu einem billigen Remakes zusammengezimmert.
 
Die fünfte Reise in die Hölle der niveaulosen Absurditäten erzählt von einer neuen geistig umnebelten Familie, die ebenso wie ihre Vorgänger, nichts anderes im Sinn zu haben scheint, als den Zuschauer an den Rande des Wahnsinns zu langweilen und empfindsame Gemüter zur Öffnung des Toilettenbeckens zu treiben. Der Zuschauer darf dem unglaublich sadistischen Treiben der Sippe beiwohnen und dabei zuschauen, wie die robuste Bande einem ausgehungerten Mädchen die eigenen Gedärme in den hungrigen Schlund stopft, wie die Kreaturen mit Hilfe einer Ackerpflug-Maschine einem jungen College-Burschen den Kopf kürzer scheren und wie einem hormongesteuertem Muskelprotz die Knie dank Amboss-Hammer-Massage pflegeleicht weich „geklopft“ werden. Gorehounds werden vermutlich ihre helle Freude an diesem zeitweise enorm derben Splatter-Quark haben, denn hier geht es, wie bereits in „Wrong Turn 4 – Bloody Beginning“, heftig ungeniert brutal vonstatten. Der Blutzoll ist streckenweise derart zeigefreudig und der Sadismus wird derart nervig-ausgewalzt zelebriert, dass bereits jetzt schon eine ungeschnittene deutsche Freigabe zurecht ausgeschlossen werden darf. Aufgrund der bisher miesen CGI-Effekte in den Teilen 2-4 und der begründeten Kritik seitens der Horror-Fans, darf es dem interessierten Filmfreund eventuell freuen, dass dem Gewimmer der Fanbase Gehör geschenkt wurde, und im aktuellen Streifen vorwiegend hausgemachter Splatter über die Mattscheibe trieft.
 
Immerhin scheint Regisseur Declan O’Brien aus den Vergehen seines unsagbar schlechten, vierten Teils dazugelernt zu haben. „Wrong Turn 5 – Bloodlines“ ist nicht ganz so derber Müll geworden wie anfänglich gedacht. Im Vergleich zu den bisherigen Fortsetzung darf man getrost sagen, dass „Wrong Turn 5“ sogar einen positiven Floh-Sprung nach vorn gemacht hat. Sollten sich die Qualitäten der bald folgenden Sequels (das Ende des aktuellen Sequels ist „überraschenderweise“ offen) ebenso halbwegs positiv fortsetzen, kann man vermutlich davon ausgehen, dass die „Wrong Turn“-Reihe spätestens bei Teil 30 die nennenswerten Qualitäten des Original-Films erneut erreicht haben dürfte.
 
Vermutlich mag die positive Kehrtwende der Horror-Reihe in der Besetzung des Vaters der drei Freak-Hohlbirnen liegen. Denn die Rolle dieses abgebrühten Filmbösewichts übernahm keinem geringerer als Doug Bradley („Hellraiser“), der zwar in der Horrorfilmszene bereits zum alten Eisen gehört, sich aber durch die Darstellung des „Pinheads“ in der Clive Barker Verfilmungen „Hellraiser“ und dessen mehr oder weniger sehenswerten Fortsetzungen, weltweit einen Namen gemacht hat. Nachdem Doug Bradley als bisheriger „Hellraiser“-Darsteller für das Filmstudio „Dimension“ keinen lukrativen Nutzen mehr darstellte und er in die ewigen Jagdgründe befördert wurde, schien Bradley nach einem neuen Standbein Ausschau gehalten und seine Bestimmung in der ungenießbaren „Wrong Turn“-Reihe gefunden zu haben. Die Rolle des widerlichen, charismatischen und unberechenbaren Familienoberhaupts steht ihm ersichtlich gut. Tut aber dennoch keinen Abbruch, dass dem Horrorfilmfreund die Seele bluten dürfte, wenn er darüber nachdenkt, dass eine sollche Kult-Größe sich in einem derart miesen C-Movie verbraten lässt. Dass er sich neben den teilweise unzureichend talentierten und beliebig austauschbaren Jungdarstellern reichlich unterfordert fühlt, sieht man Bradley im Verlauf der Handlung des öfteren offensichtlich an. Immerhin sollte man Regisseur Declan O’Brien zugute kommen lassen, dass er diesmal zumindest auf eine halbwegs vorzeigbare Schauspieler-Riege zurückgreifen kann. Die handvoll Nachwuchsschauspieler sind nicht ganz so unfähig, wie zuletzt im Teil davor. Dennoch scheint O´Brain mit seinem bekannten Zugpferd „Bradley“ und vermutlich dessen horrender Gage auch finanziell katastrophal aus den Vollen geschöpft zu haben, sodass für essenzielle Dinge demnach kaum noch Produktionsbudget zur Verfügung gestanden haben muss. Das wird vor allem im Make-up Design der Kreaturen und dem faden Setting deutlich. Das Masken-Design der Flachpfeifen von Mutanten gestaltet sich bei genaueren Betrachten als Marke „in der Grundschule selbstgebastelt“ und teilweise schauen die Freaks eher so aus, als hätten sie mit halbseitiger Gesichtslähmung zu kämpfen. Hinzu kommt, dass man sogar aufgrund der schlechten Masken nur selten als Zuschauer verstehen kann, was die Missgeburten da überhaupt in ihrer eigenwilligen Sprache in den nichtvorhandenen Bart murmeln.
 
Mit „Wrong Turn 5 – Bloodline“ hat es Regisseur Declan O’Brien nicht ansatzweise geschafft überhaupt etwas Neues zu erzählen. Die ewig gleiche Geschichte, spielt sich auf ewig gleiche Weise ab. Da nützt es Declan O’Brien leider auch nicht, mit Doug Bradley eine der beliebtesten Horror-Ikonen zur Cast-Riege zählen zu dürfen. Immerhin macht gerade der Auftritt Bradleys den aktuellen „Neuanfang“ halbwegs erträglich. Wie schon als „Pinhead“ in „Hellraiser“ schafft er es eine geheimnisvolle bösartige Aura um die von ihm besetzte Figur zu weben. Dass aufgrund Bradleys Gage vermutlich kaum noch „Dollars“ für das Wesentliche vorhanden gewesen sein müssen, sieht man dem trostlosen Setting bereits nach nur wenigen Film-Minuten an. Der Ort des Geschehens schaut überaus monoton und unwirklich aus, was auch daran liegen mag, dass die Straßenzüge und Häuser der fiktiven Stadt den Anschein von gewöhnlich bemalter Pappe haben. Splatter-Freunde werden einmal mehr Gefallen an den teilweise recht schmerzvollen F/X finden, die zudem fast ausschliesslich „Old-School“ daherkommt.
 
Im übrigen am Rande, um das Niveau des aktuellen Films bildlich widerzuspiegeln:
 
 
Eine Protagonistin im Film werden aufgrund ihrer naiven Achtlosigkeit die Augen ausgestochen. Fortan wimmert sie vor sich her und bekundet immer wieder von Neuem, wie DUMM sie doch wäre. Wo sie Recht hat, da hat sie Recht!
 
 
 


 
 
 

Wrong Turn 5 – Bloodlines – Fazit

 
 
 
4 Punkte Final
 
 
Kennste Einen – Kennste Alle. Trotz Neuanfang der gleiche nervige Hirn-Schiss wie eh und je! Nur für Hardcore-Fans zu empfehlen!
 
 
 


 
 
 

Wrong Turn 5 – Bloodlines – Zensur

 
 
Aufgrund der sadistischen Härte und der minutiös zelebrierten Gewaltspitzen, hat es auch dieser 5. Teil nicht ungeschnitten nach Deutschland geschafft. Der Film wurde hierzulande um einige Szenen erleichtert, sodass er mit dem „Keine Jugendfreigabe„-Stempel leider nur geschnitten erhältlich ist.
 
 
 


 
 
 

Wrong Turn 5 – Bloodlines – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Wrong Turn 5 – Bloodlines; USA 2012

Genre: Thriller, Horror

Ton: Deutsch + Engl. DTS-HD HR 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 1.85:1; (1920x1080p) Full HD

Laufzeit: ca. 88 Min.

FSK: FSK 18 – Keine Jugendfreigabe (geschnitten)

Verpackung: Amaray mit Wendecover

Extras: Hinterwäldler-Morde (ca. 6 Min.), Ein Tag im Tod (ca. 5 Min.), Videotagebuch des Regisseurs (ca. 8 Min.), Trailer „Wrong Turn 5“

 
 
 
Den Beginn macht der Trailer zum kommenden Action-Thriller „PARKER“; danach geht geradezu ins nicht animierte Hauptmenü, wo der Filmfreund neben dem Hauptfilm in erstaunlich hochwertiger Qualität, auch zwischen einigen Extras wählen kann. Diese wurden löblicherweise Deutsch untertitelt. Zudem gibt es den Trailer zum Film in deutscher Sprache zu begutachten. Vier weitere Trailer aus dem Programm von CONSTANTIN FILM runden das Bonus-Paket ab. Qualitativ kommt diese Trash-Gurke erstaunlich hochwertig daher, wobei die miese deutsche Synchronisation das Niveau des Films perfekt zu unterstreichen weiß. Trotzdem kann man über Bild- und Tonqualität nicht meckern. Ob man für einen hierzulande geschnittenen WRONG TURN 5 dennoch ein Wechselcover benötigt, dürfte fraglich sein. Dieses wird zwar zusammen mit einem Kapitelindex-Einleger ausgeliefert, aber ist vermutlich ebenso wie diese Fortsetzung vollkommen überflüssig.
 
 

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Wrong Turn 5 – Bloodlines – Trailer

 
 


 
 

Hellraiser80

 
 
Ähnliche Filme:
 
Wrong Turn 4 – Bloody Beginnings (2011)

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