Filmkritik: „Zoo“ (2018)

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ZOO

Story

 
 
 

Das letzte Paar auf der Erde: Zwei Menschen am Ende ihrer Beziehung finden während einer Zombie-Apokalypse plötzlich wieder zusammen.

 
 
 


 
 
 

ZOO – Kritik

 
 
 
Mal wieder ein Film über einen Zombie-Virus, der unbescholtene Bürger in aggressive Furien verwandelt. Och nee, nicht schon wieder – das gab es doch in den letzten Jahren zu Genüge in Kino und Fernsehen. Das zumindest dürften sich Stammleser von FILMCHECKER denken. Seit Gründung dieser Seite im Jahr 2011 haben wir so ziemlich viele dieser Kandidaten besprochen. Einige derer sind einfallsreich, kreativ und manchmal sogar kritisch mit der abgenutzten Zombie-Thematik umgegangen. Andere wiederum haben einfach nur des schnellen Geldes wegen bekannte Zombie-Klischees aneinandergereiht und sind damit kläglich gescheitert. Irgendwo dazwischen bewegt sich der folgende Indie-Horror. ZOO ist eine europäische Genre-Produktion, die den Mut wagt, den Zombie-Ausbruch aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Weniger Zombies, dafür mehr Figurenentwicklung und Drama. Ob sowas bei eingefleischten Fans von Zombiefilmen positiv ankommt?
 
 
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Wenn eine Zombie-Apokalypse eine Ehe kittet: Genau im ungünstigsten Moment stellen Karen und John fest, dass die Beziehung so gar keinen Sinn ergibt. Beide haben sich voneinander entfernt und stehen kurz vor ihrer Scheidung. Da wird plötzlich der Ausnahmezustand ausgerufen. Eine ominöse Seuche breitet sich in London aus und macht auch nicht im Haus der verzweifelten Streithähne Halt. Was tun? Am besten gar nichts. So zumindest entscheiden die Helden der Genre-Komödie ZOO. Sie verbarrikadieren sich in den eigenen vier Wänden und hoffen auf Hilfe. Bis dahin plündert man die Wohnungen der übrigen Mietparteien, um nicht auf den täglichen Wohlstand verzichten zu müssen. Eine gute Sache, die sich auch positiv auf die Beziehung von Karen und John auswirkt. Die lernen sich neu kennen und sind sich auf einmal vertrauter denn je. Ob die Ehe doch noch gerettet werden kann? Eine Frage mit der ZOO viel Zeit verbringt.
 
 
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ZOO ist kein konventioneller Horror-Spaß, was vermutlich auch darauf begründet ist, weil hinter dem Streifen jemand steckt, der bisher eher eine Schwäche für Geschichten jenseits des Massengeschmacks hegt. ANTONIO TUBLÉN nennt sich der schwedische Filmemacher, der bereits auf Festivals wegen seiner eigensinnigen Regiearbeiten wie dem Science-Fiction-Drama LFO oder der Komödie ORIGINAL viel Lob erhielt. Die individuelle Handschrift des Filmemachers und dessen Liebe fürs Unkonventionelle ist auch im dritten Spielfilm unverkennbar. Dabei irritiert vor allem die Richtung in welche ZOO tendiert. Viel mit Zombie-Horror hat der Streifen nichts am Hut. ZOO nutzt eine Zombie-Seuche als Alibi-Funktion aus, um den Fokus auf eine der wohl sonderbarsten Beziehungskonstellationen zu richten, die man im Horror-Genre zu sehen bekommen hat. Unsere beiden Filmhelden finden nämlich im Film bisher ungeahnte Dinge über sich heraus, die wohl im Verlauf der Beziehung unentdeckt blieben.
 
 
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Während sich Karen plötzlich als Expertin für Betäubungsmittel entpuppt und in der Wohnung ein ganzes Arsenal an harten Drogen vor ihrem Mann versteckt hält, gewährt Gatte John endlich Zutritt in seine emotionale Festung und ermöglicht seiner Partnerin so tiefe Einblicke in dessen emotionales Seelenchaos. Mit neu gewonnenen Erkenntnissen schmiedet man perfide Pläne und geht damit sogar über Leichen. Nein, ZOO ist nicht der Liebesfilm, den man sich wohl in erster Linie vorstellt, wenn man sich die Inhaltsangabe durchliest. Regisseur ANTONIO TUBLÉN schmückt seine etwas andere Liebesschmonzette mit allerhand schwarzem Humor aus, der seine Bahnen unterschwellig durch die Handlung zieht. Da bekommt man plötzlich Besuch von den Nachbarn, deren Wohnungen man zuvor noch geplündert hat. Als die nach etwas Proviant fragen und um Hilfe bitten, denkt man lieber über Mord nach, statt die Nachbarn höflichst darum bitten, nach einer Stärkung doch wieder die Wohnung zu verlassen. Mit Zynismus geizt ZOO keineswegs. Wer diese Art des Humors schätzt, dürfte sich an so einigen bitterbösen Wendungen erfreuen.
 
 
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Leider kann ZOO aber nicht die ganze Laufzeit überzeugen. Während sich die erste Filmhälfte alle Türen offenhält und durch schwarzhumorige Späße nicht immer bierernst nimmt, wendet sich in der letzten halbe Stunde das Blatt. Da verliert ZOO plötzlich seinen Humor und verläuft sich in überschwänglicher Sentimentalität und bedeutungsschwangeren Gesprächen – Tränen inklusive. Aus Spaß wird Ernst, was irgendwie so gar nicht zum Rest des übrigen Films passen will. So nimmt eine aufgesetzte Beziehungstragödie ihren Lauf, die die beiden Protagonisten plötzlich über den Sinn der Liebe fachsimpeln lässt. Da werden viele Zugeständnisse gemacht, die man innerhalb der Beziehung nie eingehen wollte und plötzlich ist man sich näher, als man sich zuvor nie war. Alles gut und schön, nur warum belästigt man damit den Zuschauer? Der plötzliche Wandel und die gekommene Einsicht machen aus zuvor coolen und überzeichneten Antihelden, teils langweilige und dazu auch noch gewöhnliche Menschen. Eine etwas unglückliche Entscheidung.
 
 
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ZOO – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
 
Ein etwas anderer Beitrag zum Subgenre des Zombiefilms. Viele Zombies und die für diese Art des Films obligatorischen Fress- und Knabber-Szenen gibt es nicht zu sehen. Vielmehr nutzt man den Hintergrund einer Zombie-Apokalypse aus, um eine ungewöhnliche Liebesgeschichte zu erzählen. ZOO spielt sich fast die gesamte Laufzeit über in den Räumen einer Wohnung ab. Dabei passieren allerhand schräge Dinge, die vor allem durch eines glänzen: schwarzer Humor. Leider ist ZOO aber kein nennenswerter Film. Irgendwie kann sich der Streifen nicht entscheiden, was er denn nun eigentlich sein will. Regisseur ANTONIO TUBLÉN will seinen dritten Spielfilm offenbar nicht krampfhaft in eine Schublade stecken. Er bedient sich Elementen aus apokalyptischen Zombie-Szenarien, kramt aber auch Zutaten klaustrophobischer Kammerspiele hervor, wo sich Handlungen auf nur begrenzte Schauplätze fokussieren. Als wäre das nicht schon eine Menge, schmückt der Filmemacher die Handlung dazu noch mit viel Dramatik, schwarzem Humor und überschwänglicher Sentimentalität aus. Ein ganz schön kalorienlastiger Cocktail, der wohl nicht jedem Zuschauer schmecken wird.
 
 
 


 
 
 

ZOO – Zensur

 
 
 
ZOO hat wenige Gewaltszenen zu bieten. Zwei Protagonisten werden vergiftet und einer Filmfigur wird in den Hals gestochen, sodass diese verblutet. Weiterhin gibt es Zombies zu sehen und Wunden, die die Kreaturen ahnungslosen Protagonisten zugefügt haben. Außerdem kommen Schusswaffen zum Einsatz. Hierzulande hat ZOO ohne Probleme eine FSK16 erhalten. Sonderlich blutig ist der Film nicht. Weil aber auf der Blu-ray diverse Trailer anderer Film des Anbieters zu finden sind, besitzt die Blu-ray einen roten FSK-Flatschen.
 
 
 


 
 
 

ZOO – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) I-ON NEW MEDIA (KeepCase Blu-ray)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Zoo; Dänemark | Schweden 2018

Genre: Horror, Drama, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: keine

Bild: 2.35:1 (1080p) | @24 Hz

Laufzeit: ca. 94 Min.

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung) | Wegen Bonusmaterial ist Blu-ray FSK18

Verpackung: KeepCase mit Wendecover

Extras: Original Kinotrailer, weitere Trailer

Release-Termin: 29.11.2019

 

Zoo [Blu-ray] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

ZOO – Trailer

 
 


 
 
 

Marcel Demuth

(Rechte für Grafiken liegen bei PingPongFilm | I-ON NEW MEDIA)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Dead Within (2014)
 
Chrysalis (2014)
 

Filmkritik: „What We Become“ (2015)

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WHAT WE BECOME

(SORGENFRI)

Story

 
 
 
In einer dänischen Vorstadt-Siedlung herrscht das Chaos. Eine unbekannte Seuche zieht von Haus zu Haus und macht aus den Bewohnern infizierte Furien. Mittendrin: Teenager Gustav (BENJAMIN ENGELL) und dessen Familie, die während einer Zombie-Invasion versuchen zu überleben.

 
 
 


 
 
 

WHAT WE BECOME – Kritik

 
 
 
Virusepidemie mit nachfolgender Zombie-Plage, die ungefähr 8299te. Diesmal passiert die Katastrophe bei unseren dänischen Nachbarn und erlebt die Heimkinopremiere bei einem deutschen Indie-Label, das eigentlich für Qualitätskino bekannt ist und dafür in Filmliebhaber-Kreisen geschätzt wird. Dass sich CAPELIGHT PICTURES ausgerechnet die Rechte an einem Zombiefilm gesichert hat, könnte den einen oder anderen Cineasten ein wenig ärgerlich stimmen. Das wäre natürlich nicht unbegründet, haben die meisten Horrorfans von Zombies doch so allmählich die Nase voll. Einfach zu viele dieser (schlechten) Filme wurden in der jüngeren Vergangenheit gedreht. Dennoch dürfte der ungewöhnliche Einkauf gleichzeitig Hoffnung auf Qualität wecken, hat das Berliner Label bei der Filmauswahl doch meistens ein goldenes Händchen bewiesen und mit Neuerungen im Genre überrascht. Das ist auch bei WHAT WE BECOME nicht anders, der gar nicht mal so übel ist, wie die meisten der eher unterdurchschnittlichen Videoproduktionen der letzten Jahre. Gut, der dänische Horrorbeitrag berichtet von einem ähnlichen postapokalyptischen Weltuntergangs-Szenario, wie die meisten der vielen Zombiefilme aus Amerika. Im Unterschied zu den dort oft in Eigenregie produzierten Zeiträubern wird der Überlebenskampf in diesem dänischen Zombie-Streifen aber spannend in Szene gesetzt – obwohl die Untoten nur selten beim Fressen ihrer bedauernswerten Opfer zu sehen sind. Hui, wie kann das sein?
 
 
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In der dänischen Vorstadt-Siedlung SORGENFRI (was übrigens – Ihr werdet es ahnen – „sorgenfrei“ bedeutet und gleichzeitig der Originaltitel des Films ist) ist die Welt noch in Ordnung. Hier kümmert man sich um das Wohl des Nachbarn und sorgt sich liebevoll um Neuhinzugezogene, wenn die desorientiert durch die Straßen irren. Doch mit der friedlichen Idylle ist es bald vorbei. Der Ort wird aus vorerst nicht erklärten Gründen unter Quarantäne gestellt. Das will dem rebellischen Teenager Gustav so gar nicht schmecken! Er will wissen, was in den Straßen vor sich geht und der neuen Nachbarin zu Hilfe eilen, auf die er ein Auge geworfen hat. Diese gibt vom Fenster gegenüber zu verstehen, dass sie sich in einer verzwickten Situation befindet. Freilich bewegt das den Heranwachsenden, mal nach dem Rechten zu sehen. Doch die Rettungsaktion führt zur Katastrophe. Gustav öffnet bei seinen Erkundungstouren versehentlich einen Container des Militärs und lässt rasend aggressive Stadtbewohner frei, die sich mit einem ominösen Virus angesteckt haben. Die rennen nun fauchend durch die Gassen und fallen über die Gesunden her, die sich nicht rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten. Leider sind das keine guten Aussichten für das malerische Örtchen im Norden von Kopenhagen, wo sich nun eine Seuche rasend verbreitet und weder vor Freunden, noch Nachbarn halt macht. Was folgt ist ein Kampf um Leben und Tod, bei dem Familien nur noch ein Ziel kennen: Überleben.
 
 
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Zombie-Invasion auf Dänisch. WHAT WE BECOME beginnt eigentlich da, wo jeder andere Film dieser Art auch beginnt. Eine nicht näher beschriebene Seuche verbreitet sich in einem kleinen Ort und macht aus Bewohnern aggressive Killermaschinen. Interessanterweise distanziert sich Regisseur BO MIKKELSEN weitestgehend vom üblichen Zombie-Einerlei und versucht in erster Linie die verzweifelte Situation seiner Protagonisten zu beschreiben. Die wollen überleben, wissen aber nicht von der Bedrohung, die draußen auf den Straßen lauert. Erst nach und nach offenbart sich das ganze Grauen. Nachbarn werden zur Gefahr und die sicheren vier Wände zum todbringenden Gefängnis. Technisch und dramaturgisch ist das Gebotene ganz ordentlich. Der Film quält selten durch Längen und fällt nicht gleich mit der Tür ins Haus. So deutet BO MIKKELSEN anfangs nur an und entwickelt dadurch ein beklemmendes Gefühl der Angst und Unsicherheit, das sich durch den gesamten Film zieht. Das macht WHAT WE BECOME spannend, vor allem auch deshalb, weil sich im Film um Realismus bemüht wird und der Zuschauer nie mehr weiß als die Protagonisten dieses dänischen Genrestreifens selbst. Statt Zombies fokussiert sich das Virus-Szenario auf die missliche Lage einer vierköpfigen Familie. Die droht aufgrund des Vorfalls psychisch zu zerbrechen, was zusätzlich für (An)Spannung sorgt. Bei so viel psychologischem Horror wirken die Auftritte der eigentlichen Menschenfresser beinahe störend. WHAT WE BECOME ist nämlich einer dieser Filme, bei dem man das mit den Zombies auch gut und gerne hätte weglassen können. Der Film lebt hauptsächlich von dem Gefühl der Machtlosigkeit und der resultierenden Verzweiflung. Demzufolge ist die immerhin bildgewaltig in Szene gesetzte Zombie-Invasion am Ende überflüssig. WHAT WE BECOME hätte auch ohne die gut funktioniert.
 
 
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WHAT WE BECOME – Fazit

 
 
 
7 Punkte Final
 
 
 
Ein Zombiefilm mit nur wenigen Zombie-Szenen. WHAT WE BECOME zeigt erst in den letzten Minuten einige Menschenfresser in Aktion. Bis dahin werden sie durch Schatten und lautes Stöhnen angedeutet. Das steht dem Streifen erstaunlich gut, denn mit dem bloßen Andeuten wird das Kopfkino angekurbelt. WHAT WE BECOME bemüht sich um möglichst viel Realität und versucht abzuspulen, wie sich so eine Virusepidemie in einem europäischen Vorort abspielen könnte, in dem ganz normale Menschen leben. Bis die Zombies in voller Pracht zu sehen sind, funktioniert das wirklich gut. Erst in den letzten Minuten driftet WHAT WE BECOME zu sehr ins amerikanische Untoten-Genre ab und wird albern. Das ist dahingehend fatal, weil dieser dänische Katastrophenfilm die wandelnden Toten gar nicht gebraucht hätte. Die Situation der Machtlosigkeit – so wie sie in WHAT WE BECOME beschrieben wird – ist allein schon erschreckend genug, um Unbehagen bewirken zu können. Weil sich dieser Streifen weitestgehend vom Splatter-Quatsch üblicher Zombiefilme distanziert, ist WHAT WE BECOME für THE WALKING DEAD-Fans leider so gar nicht geeignet. Alle anderen können gern einen Blick wagen.
 
 
 


 
 
 

WHAT WE BECOME – Zensur

 
 
 
WHAT WE BECOME (im Original: SORGENFRI) ist kein Zombiefilm, wie man ihn sonst immer zu sehen bekommt. Fressattacken und Gewaltmomente sind die Seltenheit. Das hatte zur Folge, dass der Film hierzulande eine Jugendfreigabe erhalten hat. Die FSK gab den Film bereits für Minderjährige frei. Die deutsche Fassung von WHAT WE BECOME ist ungeschnitten und steht mit FSK16-Flatschen im Händlerregal.
 
 


 
 
 

WHAT WE BECOME – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Capelight Pictures

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Sorgenfri; Dänemark 2015

Genre: Thriller, Horror

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Dänisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch, Englisch

Bild: 2.40:1 (1080p)

Laufzeit: ca. 81 Min.

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Keepcase mit Wechselcover und im Schuber

Extras: Trailer, Trailershow

Release-Termin: 18.11.2016

 

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WHAT WE BECOME – Trailer

 
 


 
 
 

Marcel Demuth

(Rechte für Grafiken und Packshot liegen bei Capelight Pictures)

 
 
 
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Don’t Grow Up (2015)
 
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