Filmreview: „Scorned“ (2013)

Scorned-2013-Mark Jones
 
 
 

SCORNED

Story

 
 
 
Die Rache einer Frau kann so grausam sein. Genau jene Erfahrung muss Kevin (Billy Zane) machen, dessen Freundin Sadie (AnnaLynne McCord) erfährt, dass er es ab und an mal mit deren bester Freundin Jennifer (Viva Bianca) treibt. Die Betrogene findet das alles aber gar nicht witzig und plant grausige Rache …
 
 
 


 
 
 

SCORNED – Kritik

 
 
 
Unterschätze nie die Rache einer Frau, denn sie wird mit Sicherheit grausam sein. Im Rape’n Revenge-Genre gehört diese Erkenntnis mittlerweile zum obligatorischen Standard, denn seit Regisseur INGMAR BERGMAN mit seiner JUNGFRAUENQUELLE (1960) die Jagd auf skrupellose Frauenschänder vor bereits mehr als 50 Jahren eingeläutet hat, mussten mittlerweile viele jener Sadisten in dutzenden Streifen dieser Art auf oftmals nicht gerade zimperliche Weise ihr Leben lassen. Ob LAST HOUSE ON THE LEFT (1972), EXTREMITIES (1986) oder dem umstrittenen I SPIT ON YOUR GRAVE 2 (2013); der Rape’n Revenge-Film bietet trotz seiner zweifelhaften Darstellung von Gewalt und der nicht minder kontroversen Ausübung von Selbstjustiz Jahrzehnte nach Entstehung immer noch genügend Zündstoff, damit besorgte Sittenwächtern und eifrige Zensurbehörden auf die Barrikaden klettern können. Dem Horrorfan kann’s egal sein, denn auch wenn es derart Werke in Deutschland nicht gerade einfach haben, gibt’s die meisten dieser Gewaltpornos ohnehin im Ausland ungeschnitten zu kaufen. Die Bezeichnung Rape’n Revenge ist für den vorliegenden Rachefilm mit ANNALYNNE MCCORD etwas unglimpflich gewählt, bekommen wir hier zwar kein Rape dafür aber umso mehr Revenge vor die Linse. Die MCCORD spielt hier mal wieder eine ziemlich abgefahrene Hauptrolle und dürfte dem Zuschauer mit ihrer außergewöhnlichen Performance als abnormale Tagträumerin Pauline im Horrordrama EXCISION (2012) in Erinnerung geblieben sein. Dort hat sie sich eine reichlich verhaltensauffällige Rolle ergattern können, mit der sie auf einschlägigen Festivals viel Lob ernten konnte. Die Schauspielerin scheint eine Leidenschaft für verwirrte Filmhelden zu hegen, denn in ihrem neuen Schaffen gibt sie sich nicht minder sonderbar. Für ihren aktuellen Streifen mit dem Titel SCORNED (übersetzt: verachtet) legt sie kurzerhand die schmuddelige College-Kluft ab und wirft sich in sexy Dessous, um ihrem Kevin (BILLY ZANE) zu gefallen.
 
Mit ihm will sie ein romantisches Wochenende verbringen, damit sie dem Liebsten mit der freudigen Kunde über kommenden Nachwuchs überraschen kann. Doch ganz so erfreut ist Kevin über die Botschaft seiner Freundin Sadie (ANNALYNNE MCCORD) nicht gerade, findet er sich doch wenig später festgekettet auf dem eigenen Bett wieder und muss allerhand boshafter Folterspielchen über sich ergehen lassen. Das Warum ist schnell erklärt, denn Freund Kevin ist ein ganz schön triebgesteuerter Lüstling, der es hinterrücks auch gerne mal mit Sadies bester Freundin (VIVA BIANCA) im gemeinsamen Schlafgemach treibt. Die wird natürlich unwissenderweise auch zur erheiternden Foltersause eingeladen, um wenig später ebenso gefesselt die Wut der Betrogenen zu spüren. Da werden Erinnerungen an Stephen Kings MISERY (1990) wach, jenem Lieblingsfilm den Sadie zuvor dutzende Male gesehen hat. Sie schnappt sich ein Stück Holz, legt es zwischen die Füße des Geliebten und trommelt mit einem Ambosshammer dagegen. Dem Kevin tut’s weh, Freundin Jennifer flennt und Folterexpertin Sadie bereitet die neue Freizeitgestaltung sichtlich Vergnügen.
 
Foltern einmal anders und zwar herrlich schräg und wunderbar zynisch. ANNALYNNE MCCORD weiß mal wieder, wie man eigentlich trivialen Video-Stuff raffiniert abnormal aufzuwerten versteht. Die zeigt in SCORNED einmal mehr, dass sie eine richtig gute Schauspielerin ist und ihr vor allem die etwas kranken Rollen liegen. Sie spielt die verschrobene Sadie mit derart souveräner Glaubwürdigkeit, dass man meinen könnte, die MCCORDS sei auch im wahren Leben nicht ganz richtig im Kopf. Hinter dem erheiternden Rache-Thriller steckt MARK JONES, der im Horror-Genre kein Unbekannter ist. Vor Ewigkeiten hat der nämlich für den legendäre LEPRECHAUN auf dem Regiestuhl gesessen und den nicht minder unterhaltsamen RUMPELSTILTSKIN (1995) in die Videotheken gebracht. Nach kleinen Erfolgen in den 90ern ist es danach erstaunlich ruhig um den Filmemacher geworden, was sich aber im Falle von SCORNED auch nicht ändern dürfte. In SCORNED steckt der Wurm. Zwar ist MCCORDS Darbietung der psychopathischen Sadie ein großer Pluspunkt; das eher mittelmäßige Drehbuch lässt aber kaum Spannung aufkommen. Sadie findet eine ganz eigenwillige Methode der Genugtuung und beginnt Partner und Freundin für deren Vergehen zu bestrafen. Anfangs sind es subtile Demütigungen; später kommen Schraubstock und Strömschläge zum Einsatz. Leider hört sich die grobe Zurschaustellung gemeiner Abartigkeiten deftiger an, als sie es eigentlich sind, denn ein neuer ultra-derber Tortur-Reißer ist SCORNED nämlich nicht.
 
Wir sehen einen ziemlich desinteressierten BILLY ZANE, der vermutlich einzig der Kohle wegen, die Rolle des potenten Kevin angenommen hat, um seine Vita um ein weiteres B-Movie zu ergänzen. Immerhin winselt sich VIVA BIANCA als gerissene Freundin Jennifer durchaus glaubhaft durch den Film und fordert immer mal wieder zum Duell zwischen den beiden Frauen, damit die kleine Geschichte auch etwas Dynamik erhält. Übrigens hat hier SADIE KATZ (was für ein Zufall, dass die Heldin des Films gleichen Namen trägt) mit am Drehbuch gepinselt. Die blonde Schönheit war zuletzt im ziemlich schläfrigen Zickenkrieg HOUSE OF BAD zu sehen und meistert ihre erste Arbeit als Co-Autorin ganz solide. So gibt es am Ende sogar einige haarsträubende Wendungen zu sehen, die dem Rache-Streifen einen fast schon komödiantischen Einschlag verleihen. Für knapp zwei Millionen Dollar kann man nicht meckern. SCORNED ist wahrlich kein Meisterwerk und der furchtbare Amateur-Soundtrack lässt nicht gerade Filmkunst erwarten. Dank ANNALYNNE MCCORD mausert sich der eigentlich austauschbare und vollkommen unbedeutende SCORNED zum schwarzhumorigen Rachespaß, der dem Horrorfan ab und an sogar ein Schmunzeln ins Gesicht zaubern dürfte.
 
 
 


 
 
 

SCORNED – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
 
Achtung, eine Frau sieht rot! SCORNED ist ein erheiterndes und rabenschwarzes Rachefilmchen mit reichlich gemeinen Wendungen und der vermutlich durchgeknalltesten Psychopathin der Filmgeschichte. Wir haben reichlich geschmunzelt, obwohl SCORNED im eigentlichen Sinne gar keine Horrorkomödie ist und vermutlich auch gar nicht zum Lachen animieren möchte. Schuld an allem ist mal wieder ANNALYNNE MCCORD, die nach ihrer Glanzleistung in EXCISION erneut eine äußerst spezielle Rolle gefunden hat, in der sich so richtig aufblühen kann. Die foltert sich erfrischend zynisch durch den Film und hat während der Ausführung ihrer eigenwilligen Erziehungsmethoden stets einen trockenen Spruch auf den Lippen. So gilt hier: Wer die Folterkomödie JULIA X mochte, wird SCORNED lieben.
 
 
 


 
 
 

SCORNED – Zensur

 
 
 
Einige Foltersachen in SCORNED haben es in sich. Da werden Zähne gezogen, mit Strom gefoltert und Füße mit einem Hammer gebrochen. Ganz so rabiat geht es aber nicht zur Sache, so dass SCORNED in Deutschland die KJ-Einstufung in ungeschnittener Form erhalten wird.
 
 
 


 
 
 

SCORNED – Trailer

 
 


 
 

Marcel Demuth (Hellraiser80)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Eine Frau sieht rot (1976)
 
Die Frau mit der 45er Magnum (1981)
 

Kritik: „Unter Freunden – Komm, lass uns spielen“ (2012)

Among-Friends
 
 
 

UNTER FREUNDEN – KOMM, LASS UNS SPIELEN

(AMONG FRIENDS)

Story

 
 
 
Eine Abschlussfeier der etwas anderen Art: acht Freunde werden während einer feuchtfröhlichen Party mit ihren am liebsten verborgenen Geheimnissen konfrontiert und für ihr unkameradschaftliches Verhalten schmerzhaft bestraft …
 
 
 


 
 
 

UNTER FREUNDEN – Kritik

 
 
 
Jeder hat so seine Leichen, über die er kaum sprechen möchte und wohl am liebsten ganz schnell wieder aus dem Gedächtnis streichen würde, im Keller. Umso problematischer, wenn scheinbar vertraute Personen lange verdrängte Gewissensbisse aus der Mottenkiste kramen und sie ungefragt und skrupellos ans Tageslicht bringen. Die naiven Knallchargen in UNTER FREUNDEN – KOMM, LASS UNS SPIELEN hätten sich vermutlich auch Besseres vorstellen können, als von der besten Freundin an den Pranger gestellt zu werden. Hätte nämlich jeder der Anwesenden geahnt, welch fieses Blutgematsche die selbsternannte Moralapostelette Bernadette mit den selbstsüchtigen Übeltätern veranstalten würde, hätten sie sich wohl eher nicht gerade in den edelsten Zwirn geworfen. DANIELLE HARRIS zeichnet für den cineastischen Denkzettel verantwortlich, und liefert mit AMONG FRIENDS (so heißt der Film nämlich im Original) ihre erste eigene Regiearbeit ab. Filmfans dürfte HARRIS keine Unbekannte sein. Sie schrie sich einst als Jamie Lloyd in HALLOWEEN 4 (1988) in die Herzen der Genre-Zuschauer und gehört mittlerweile zu einer der bekannteren Schauspielgrößen des modernen Horrorfilms. Als Marybeth in der Schlitzer-Reihe HATCHET hat sie sich selbst ein Denkmal gesetzt und vermutlich während ihre (Gast)Auftritte in einschlägigen Gruselfilmchen hin und wieder auch den Regisseuren bei ihrer Arbeit über die Schulter geschaut. Umso erfreulicher, dass sie mit UNTER FREUNDEN jetzt auch einmal hinter der Kamera Platz genommen hat und beweist, dass sie nicht nur eine charismatische Schauspielerin und Synchronsprecherin ist, sondern durchaus auch ein talentiertes Händchen für ganz schön gemeine Schocker hat. Welche Beliebtheit HARRIS unlängst unter Horrorjüngern genießt, macht ihr erster Ausflug als Filmemacherin deutlich. Hier gibt sich das Who-is-Who der Horrorszene die Klinke in die Hand. Neben JASON-VORHEES-Mime KANE HOODER, der hier gleich zu Beginn mit zynischem Humor vor der Kamera posiert, bekommt der Zuschauer auch einen Kurzauftritt von XAVIER GENS und MICHAEL BIEHN zu sehen, wobei Letzterer ja gut und gerne auch mal selber Filme dreht und produziert. Der scheint mit HARRIS nicht nur gern zusammen zu arbeiten, sondern auch ein freundschaftliches Verhältnis zu hegen, ist doch die smarte Schauspielerin in letzter Zeit ganz schön oft in dessen Streifen zu sehen (THE VICTIM, THE FARM). Nach grandiosen Auftritten in ROSEANNE (1992-93), ZUM TÖTEN FREIGEGEBEN (1990) und DÜSTEREN LEGENDEN (1998), dürfte vermutlich ein jeder interessierte Fan wissen wollen, ob HARRIS´ Spielfilmdebüt eigentlich überhaupt ernstzunehmen ist, denn nicht selten erlebt der Filmfreund, dass offensichtlich erfolgreiche Leinwandgrößen gerade hinter der Kamera eine eher bescheidene Figur gemacht haben. All jenen Skeptikern sei gesagt, HARRIS´Debüt macht im Vergleich zu aktuellen Horrorschockern der letzten Zeit gar keine so dumme Figur und dürfte vor allem Liebhaber der etwas makabren Unterhaltung gut unterhalten. Während HARRIS´ bereits 2008 im Thriller PRANK neben ELLIE CORNELL (HALLOWEEN 5) und HEATHER LANGENKAMP (NIGHTMARE – MÖRDERISCHE TRÄUME) Regieluft schnuppern durfte, ist ihr nun echter Regie-Einstand – welches Wunder – auch ein Horrorfilm geworden. Hier hat sie sich von einem Drehbuch von ALYSSA LOBIT inspirieren lassen, die sogleich auch die Rolle der „wahnsinnigen“ Gastgeberin Bernadette übernahm. Während wir in UNTER FREUNDEN nicht nur Zitate bekannter Vertreter des Genres serviert bekommen (PROM NIGHT, CARRIE) erweist sich HARRIS´Debüt quasi als mehr oder weniger ernstzunehmendes Duplikat eines aktuellen Thrillers, der unter dem Titel WOULD YOU RATHER (2012) in Deutschland bereits ausgewertet wurde.
 
In UNTER FREUNDEN – KOMM, LASS UNS SPIELEN werden die Freunde Blane (CHRIS MEYER), Melanie (JENNIFER BLANC), Sara (KAMALA JONES), Marcus (CHRISOPHER BACKUS), Lily (DANA DAUREY) und die Geschwister (AJ BOWEN) und Jules (BRIANNE DAVIS) in das pompöse Anwesen Bernadettes geladen, wo unter dem Motto PROM NIGHT 1984 ein raffiniertes Rollenspiel samt Dinner stattfinden soll. Die Stimmung ist spritzig und Rauschmittel erhöhen den Spielspaß. Leider hat die Gastgeberin anderes im Sinn. Sie reichert die Bowle mit reichlich Drogen an und macht ihre Mitstreiter bewegungsunfähig, um ihnen daraufhin die Leviten zu lesen. Schnell stellt sich heraus, dass ein jeder der Anwesenden gehörig Dreck am stecken hat und dafür natürlich bestraft werden muss. Sie hält ihren Gästen mittels Videobeweisen den Spiegel vors Gesicht und versucht den reichlich unsympathischen Einfaltspinseln einzubläuen, dass die Bezeichnung „Freundschaft“ in dieser Clique etwas arg oberflächlich gehandhabt wird. So stellt Bernadette ihre ganz eigenen Freundschaftsregeln auf und schreitet mit Schere und Hammer zu Tat, um Moral und Anstand in die Hirne des reichlich selbstsüchtigen Bekanntenkreises zu schlitzen und zu hämmern. Ganz zum Leidwesen der hilflosen Opfer, die die psychopatisch veranlagte Hausherrin nach dieser versemmelten Party mit Sicherheit aus ihren Facebook-Liste verbannen dürften – vorausgesetzt sie überleben das blutige Abendessen.
 
Unangenehm gehts in UNTER FREUNDEN zugange. Nicht nur aufgrund der etwas zweifelhaften Thematik, sondern auch des klaustrophobischen Terrors wegen, der sich schleichend durch die gesamte Szenerie frisst. Anfänglich schön schrill und bunt, wirds im Verlauf der Geschichte ganz schön düster, was vor allem den vielen morbiden Geheimnissen zu schulden ist, die die reichlich hohlen Protagonisten längst im Unterbewusstsein vergraben haben. In UNTER FREUNDEN – KOMM, LASS UNS SPIELEN geht ein jeder Charakter im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen, was gerade sensiblen Gemütern ganz schön an die Nieren gehen dürfte, wird die Vergeltung einmal mehr im typischen 08/15-Foltermurks auf dem Bildschirm zelebriert. Da wird munter skalpiert, kastriert und, ähm, pedikürt – was das Splatterherz jedoch nur selten in Wallung bringen dürfte. Die hier bebilderten Gewaltakte sind zwar vollkommen selbstzweckhaft; HARRIS blendet jedoch mit der Kamera weg, sobald es zu hart für den Zuschauer wird. Hart wirkt das alles dennoch, befindet sich das Schauspiel der wimmernden Protagonisten auf erstaunlichen hohem Niveau, so dass sich UNTER FREUNDEN mit seinem moralisch fragwürdigen Kontext vortrefflich in die Riege der vielen widerwärtigen HOSTEL-Plagiate einzureihen versteht. Immerhin weiß sich dieser Folterreißer mit seinem bitterbösen Humor vom üblichen Tortur-Gemansche abzuheben. HARRIS scheint eine Schwäche für sarkastischer Gemeinheiten zu besitzen, anders lassen sich einige der bissigen Schweinereien im Film nicht erklären. Die sorgen nämlich trotz kaltschnäutzigen Background für allgemeine Erheiterung. Auch wenn HARRIS mit ihrem zynischen Regie-Debüt ganz den Nerv gieriger Horrorfilmfans trifft, kränkelt auch dieser Film an der immens trivialen Geschichte. Die Szenarie beschränkt sich auf nur einen Schauplatz und auch das Schicksal des unnahbaren „Foltermaterial“ samt Richterin dürfte dem Zuschauer vollkommen Schnuppe sein. Dazu fehlt UNTER FREUNDEN einfach die Identifikationsfigur. Macht aber nichts, trotz Schnitzern darf Scream-Queen DANIELLE HARRIS gern weiterhin Filme drehen. Der (Horror)Regiestuhl ist wie für die zierliche Schauspielerin geschaffen und UNTER FREUNDEN gefällt mit seinen knackigen 80 Minuten Laufzeit durchaus – wenn auch vermutlich nur der Horror-Fanbase, denn Otto-Normal-Filmfreund dürfte an diesem perfiden Treiben nur wenig Freunde haben. Hoffen wir, dass HARRIS auch in Zukunft derart gemeine Streifen drehen darf und ihren ganz eigenen Humor nicht vernachlässigt. Der macht nämlich Laune und bereichert den eigentlich vollkommen austauschbaren UNTER FREUNDEN – KOMM, LASS UNS SPIELEN ungemein.
 
 
 


 
 
 

UNTER FREUNDEN – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
 
Ein Fest für Horrorfilmfans! HARRIS Regie-Debüt erweist sich als Klassentreffen der Ikonen des modernen Horrorfilms. Blutig, zynisch und unglaublich böse geht es im Terrorstreifen UNTER FREUNDEN zugange, was zartbesaiteteren Kinogängern ganz schön an die Nieren gehen dürfte.
 
 
 


 
 
 

UNTER FREUNDEN – Zensur

 
 
 
Hart ist UNTER FREUNDEN – KOMM, LASS UNS SPIELEN auf alle Fälle – wenn auch eher auf psychologischer Ebene. Die „Kandidaten“ dieses Rollenspiels werden vornehmlich auf psychischer Ebene erniedrigt, so dass AMONG FRIENDS (wie der Film im Original heißt) hierzulande ungeschnitten durch die FSK gekommen ist. Mit dem roten KEINE JUGENDFREIGABE-Aufdruck versteht sich!
 
 
 


 
 
 

UNTER FREUNDEN – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) TIBERIUS FILM / SUNFILM

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Among Friends; USA 2012

Genre: Thriller, Horror, Komödie

Ton: Deutsch DTS-HD MA 7.1, Englisch DTS-HD MA 7.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 1.78:1 (1080p)

Laufzeit: ca. 80 Min.

FSK: Keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wendecover

Extras: Trailershow

Release-Termin: 02.10.2014

 
 
 

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UNTER FREUNDEN – Trailer

 
 
 


 
 

Hellraiser80/ Marcel Demuth

 
 
 
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Filmreview: „Girls against Boys“ (2012)

girls against boys
 
 
 

Girls against Boys

Story

 
 
 

Manche Frauen haben einfach nur Pech im Leben, so auch die junge Shea (Danielle Panabaker), die sich scheinbar immer in die falschen Männer verliebt. Nachdem sie von ihrem Partner verlassen wurde, weil dieser verheißungsvolle Zukunftspläne zusammen mit seiner Frau schmiedet, ist Shea am Boden zerstört und vertraut sich ihrer Arbeitskollegin Lu (Nicole LaLiberte) an. Kurzum flüchten die beiden auf eine angesagte Party, um sich den Frust von der Seele zu tanzen. Doch der nächste Morgen offenbart Tragisches, denn auf ihrem Heimweg wird Shea von einer flüchtigen Party-Bekanntschaft skrupellos vergewaltigt. Vollkommen verstört schleppt sich das junge Mädchen zusammen mit ihrer neuen besten Freundin Lu in eine der nächsten Polizeistationen, wo das missbrauchte Opfer jedoch auf wenig tröstende Worte stößt, als vielmehr Spott und Hohn erntet. Da beschließen die beiden Frauen, dass Gesetz selbst in die Hände zu nehmen und den Peiniger auf grausame Art und Weise zu bestrafen …
 
 
 


 
 
 

Girls against Boys – Kritik

 
 
 
Um Gottes willen, was war denn das? Horror, Satire, Thriller oder gar gesellschaftskritisches Selbstfindungs-Drama? So wirklich einordnen lässt sich „Girls against Boys“ nämlich nicht wirklich, auch wenn der notdürftig zusammengeschusterte Plot einmal mehr expolitationhaftes Revenge-Kino der Extra-Klasse suggeriert. Zwar werden hier diverse Filmzutaten aus unterschiedlichen Genres katastrophal wirr miteinander verknüpft, dennoch kann man trotzdem nicht behaupten, dass das vorliegende Rache-Filmchen dadurch schlechter ist, als manch klassischer Rape-and-Revenge-Thriller, der sich vordergründig mit zeigefreudigem Rache-Gekröse beschäftigt. Der Film wird hierbei aus der Sicht der leidenden und durchaus naiv handelnden Shea geschildert, die erkennen muss, dass man in einer egoistischen und selbstsüchtigen Welt wie der Unseren, doch besser einen dicken Schutzwall um das eigene Seelenheil zimmert, damit man nicht derart schnell verletzt und enttäuscht werden kann, wie der Film zu Beginn erschreckend dokumentiert. Durch prägende Schicksalsschläge, welche sie im Verlauf des Filmes über sich ergehen lassen muss, wächst sie letztendlich über sich selbst hinaus und wird zur skrupellosen Rächerin, die sich von Nichts und Niemanden aufhalten lässt. Dabei dient ihr die geheimnisvolle Lu als erfahrene Lehrerin, die bereits schon früh gelernt haben muss, jedem Mann mit einer gehörigen Portion Skepsis gegenüberzutreten. Ihr Charakter wird durch unnahbare, unterkühlte und emotionslose Gestiken bebildert, welche vermuten lassen, dass Lu ebenso einschneidende Erfahrungen mit Männern erlebt und nun einen unstillbaren Hass gegenüber dem starken Geschlecht geschürt haben muss. Dennoch bleibt ihr Schicksal gänzlich ungeklärt, was ihre Rolle durchaus einige interessante Facetten verleiht, dennoch gleichzeitig diverse Fragen in den Raum wirft. Woher ihr Zorn und ihre Verachtung rührt, hinterfragt „Girls against Boys“ leider nicht, sodass man als Zuschauer meinen könnte, dass Lu aus reinem Genuss am Foltern, Männer skrupellos über den Jordan meuchelt.
 
Trotz eigentlich kontroverser Botschaft, reduziert sich die dramenlastige Inszenierung und das Martyrium Sheas leider nur auf den Beginn der Geschichte. Wie so oft in klassischen Rape-and-Revenge-Filmen, werden die Gegebenheiten einmal mehr auf die Spitze getrieben. Auch „Girls against Boys“ macht da keine Ausnahme. Das Opfer Shea wird schön sadistisch durch die emotionale Hölle gejagt, sodass die Frau jegliche Selbstachtung vor ihrer eignen Person verliert, damit letztendlich der Racheakt eingeleitet werden kann und die „(Folter)Spiele“ beginnen dürfen. Der gierige Horrorfilmfreund dürfte sich hierbei natürlich gierig die Hände reiben, zumal „Girls against Boys“ hier durchaus Zündstoff bietet, ein angemessenes Gorefest zu zelebrieren. Wer jedoch hier auf zeigegeiles Foltergekröse hofft, dürfte gänzlich enttäuscht werden, denn Regisseur hält sich bei der blutigen Zurschaustellung obligatorischer Gemeinheiten dezent zurück, was in diesem Falle natürlich nicht negativ gewertet werden soll. Die Kamera ist zwar auch in den „bösen“ Szenen immer aktiv am Geschehen beteiligt, hält die Linse aber hierbei immer auf die Gesichter der beiden Rächenden, die mit Sägen und Macheten schonungslos zur Tat schreiten und ihren Peinigern Löcher durch Genitalien jagen oder die Gliedmaßen von den Körpern ihrer Opfer trennen. Zwar wirken diese Szenen schonungslos hart, dennoch weiß ein unbeschwerter Sarkasmus die ansprechenden Folterszenen zu begleiten, sodass einige Gewaltakte dadurch bereits wieder weniger hart wirken. Überhaupt durchzieht die gesamte Szenarie ein merklich befremdlicher Unterton. Da laufen Popsongs im Hintergrund, die von der Schönheit des Verliebtseins berichten und davon erzählen, wie stark die Liebe von Mann zu Frau sein kann – das alles natürlich in einem Kontext, der das ganze Gegenteil symbolisiert. Auch die grotesken Wortgefechte zwischen den beiden Mädchen wirken während ihren sadistischen Racheakten durchaus erheiternd, was den Film durchaus aufzuwerten weiß und ein wenig abhebt von üblicher Revenge-Kost.
 
Dennoch, auch wenn „Girls against Boys“ am Ende doch etwas anders sein will, als die üblichen Konsorten seines Sub-Genres, so schafft es Regisseur „Austin Chick“ letztendlich dennoch nicht, seinen recht fiesen und vor allem überraschend wortkargen Schocker vor groben Schnitzern zu bewahren. Die stereotype Betrachtungsweise von Mann und Frau wirkt hier mitunter sehr eindimensional. Der Mann wird, wie so oft, als triebgesteuerter Primat skizziert, der wie so oft die Frau allein nur als Begattungsmaschine betrachtet. Die Frau wiederum wird natürlich einmal mehr als primitives Dummchen beschrieben, die zwar mit ihren Reizen zu provozieren weiß, dennoch am Ende immer das Nachsehen trägt, egal in welcher Hinsicht. Eine wirklich ernstzunehmende Auseinandersetzung mit den Geschlechterverhältnissen findet hier natürlich keineswegs statt, zumal die Sicht einzig aus der Perspektive der Frau geschildert wird. Auch verliert der eigentlich kontroverse Charakter des Films spätestens mit der Einleitung des Racheakts jegliche Glaubwürdigkeit. Shea und Lu hinterfragen ihre Schandtaten natürlich zu keiner Minute und werden natürlich weder von Polizei verfolgt, noch von sonst irgendjemanden in die Schranken gewiesen. Zudem fragt man sich als Zuschauer ohnehin, warum die missbrauchte Shea auch Tage nach ihrem körperlichen Mißbrauch immer noch mit Highheels und Minirock durch die dunklen Gassen der Großstadt stolziert.
 
Austin Chick“ ist mit seinem „Girls against Boys“ ein recht passabler Thriller geglückt, der schon irgendwie ein wenig abgefahren wirkt. Leider scheint der ziemlich erschütternde und bierernste Beginn nicht so wirklich zum vollkommen durchgeknallten und zynisch-dialogisierten zweiten Teil der Geschichte zu passen. Teilweise mag man als Zuschauer das Gefühl nicht loswerden wollen, als hätte Regisseur „Austin Chick“ zu Beginn selbst nicht wirklich gewusst, in welche Richtung denn nun sein „Geschlechterkampf“ abzielen sollte. Trotz der wenigen psychologisch ansprechenden Ansätze wirkt sein Film irgendwie substanzlos und eine wirklich plausible Aussage mag der Film auch nicht so recht treffen wollen. Trotzdem, auch wenn es das rabenschwarze „Thelma und Louise“-Plagiat nur selten schafft, sich auf ernsthafter Basis mit gesellschaftskritischen Themen auseinanderzusetzen, kann man Chick nicht vorwerfen einen miesen und überflüssigen Film gedreht zu haben. „Girls against Boys“ wird seine Liebhaber finden, da sind wir uns sicher, immerhin wissen die wenigen Racheakte mit einer ziemlich kompromiss- und schonungslosen Darbietung zu überzeugen. Somit dürfte „Girls against Boys“ gerade für all die Horrorfilmfans interessant sein, die bisher noch immer nicht genug von missbrauchten Frauen haben, die sich schön selbstzweckhaft und grafisch ansprechend an ihren Peinigern zu rächen wissen!
 
 
 


 
 
 

Girls against Boys – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
 
Man sollte nie die Rache einer Frau unterschätzen – Bitterböser Geschlechterkampf mit einigen ziemlich markerschütternden Szenen.
 
 
 


 
 
 

Girls against Boys – Zensur

 
 
 
Die deutsche Fassung dürfte ungeschnitten eine „Keine Jugendfreigabe“-Einstufung erhalten.
 
 
 


 
 
 

Girls against Boys – Trailer

 
 
 


 
 

Hellraiser80

 
 
 
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Review: „Tödliches Spiel – Would you Rather?“ (2012)

would your rather
 
 
 

Tödliches Spiel – WOULD YOU RATHER?

Story

 
 
 
Um die wichtige Operation ihres krebskranken Bruders finanzieren zu können, lässt sich die hilfsbereite und rücksichtsvolle Iris von einem ihr unbekannten Milliardär namens Lambert überreden, an einer seiner großzügigen Veranstaltung teilzunehmen. Dort können interessierte Gäste eine großzügige Summe Geld verdienen, wenn sie sich nur dazu bereit erklären, an einem eigens von Lambert entwickelten Spiel mitzuspielen. Unwissend, was den Teilnehmern nach ihrer Zusage erwartet, willigen die ahnungslosen Gäste ein in der Hoffnung, jene Veranstaltung mit einer gefüllten Brieftasche verlassen zu können. Hierfür werden die Räumlichkeiten verschlossen und jedem Spieler die Aufgabe erteilt, entweder sich selbst physische Schmerzen zuzufügen oder einen der anwesenden Gäste zu verstümmeln …
 
 
 


 
 
 

WOULD YOU RATHER – Kritik

 
 
 
Das dreckige Tortur-Kino der 70er Jahre ist einfach nicht totzukriegen. Nach einem geglückten, generalüberholten und äußerst sadistischen Revival, dass durch Filme wie das TEXAS CHAINSAW MASSACRE, HOSTEL und SAW im Jahre 2003 eindrucksvoll ins Leben gerufen wurde und an brutaler Zeigefreudigkeit kaum zu übertreffen war, folgten bisher unzählige Plagiate, die mal mehr und mal weniger überzeugen konnten. Ob bei lebendigen Leibe zersägt, schaufreudig gefoltert oder lukrativ gehäutet – kaum eine perfide und präzis-dokumentierte Todesart wurde hierbei ausgelassen, um auch ja der sensationsgeilen Erwartungshaltung angehender Hobby-Masochisten gerecht werden zu können. Nach dem (eigentlich) abschließenden siebenten Teil des bekannten SAW-Franchise wurde es verdächtig „handzahm“ und ruhig um die expliziten und (teilweise) menschenverachtenden Tortur-Reißer, sodass es vermutlich Liebhaber dieses zweifelhaften Sub-Genres erfreuen dürfte, dass nun im Zuge der langsam abebbenden Folter-Welle ein weiterer Indie-Kandidat ins Rennen geschickt wurde, um einmal mehr die stahlharten Nerven unterversorgter Horrorfilmfans auf die Probe zu stellen zu dürfen. Erstaunlicherweise reduzieren sich die bisher letzten Veröffentlichungen jener Art (TRUE OR DARE, VILE, THE HELPERS, SCHLARAFFENHAUS) nicht mehr allein nur auf das blutige Ausreizen perverser Gewaltakte, sondern verfrachten das derbe Zurschaustellen abartiger Grausamkeiten auf vordergründig psychischer Ebene, wie es bereits in den Werken der experimentierfreudigen 70er Jahre der Fall gewesen war. Der krude Horror-Folterporno von Heute scheint eine Kehrtwende eingeschlagen zu haben und sich zu seinen Wurzeln zurückbegeben zu wollen, wobei nach wie vor auch heute noch der fragwürdige Ideenreichtum emsiger Filmemacher keine Grenzen findet. Und so werden grafisch ansprechende Folterakte weitestgehend in ihrer Blutgeilheit reduziert und mehr das Martyrium des Hauptdarstellers in den Mittelpunkt der Geschehnisse verfrachtet (MARTYRS), wobei deren Überlebenskampf sich unweigerlich auf den Gemütszustand des Zuschauers überträgt. Waren es vor mehr als 30 Jahren hauptsächlich Frauen, die in derart Filmen genüsslich gedemütigt, missbraucht und gequält wurden, so findet im „aufgeklärten“ und „toleranten“ 21. Jahrhundert eine Art geschlechtliche Gleichberechtigung statt, was zur Folge hat, das aktuell sogar auch männliche Protagonisten um ihr Überleben winseln, jammern und betteln dürfen.
 
Auch der vorliegende WOULD YOU RATHER ist einer dieser sagenumwobenen „Meisterwerke“, welche sich virtuos in die Reihe der Zurschaustellung perverser Abartigkeiten einzureihen weiß und sich mit allerhand moralisch zweifelhaften Interaktionen und den verstörten Denkstrukturen seiner Protagonisten beschäftigt. Dabei, und das sollte man diesem Film positiv anrechnen, erinnert sich Autor und Regisseur DAVID GUY LEVY zurück an die Glanzzeiten des allseits beliebten Terrorkinos und verfrachtet seine Geschehnisse in eine ansprechend düstere Umgebungskulisse, die in ihrem dreckigen Look teilweise an den Beginn des allseits beliebten Tortur-Kinos erinnert, welches in Filmen wie TEXAS CHAINSAW MASSACRE und LAST HOUSE ON THE LEFT seinen Anfang fand. Unüblicherweise wartet WOULD YOU RATHER mit einem ansprechenden Staraufgebot aus. War Hauptdarstellerin BRITTANY SNOW zuletzt noch munter trällernd und vor allem ungeniert jugendfrei im Teenie-Komödchen PITCH PERFECT unterwegs, so scheint sie ihr facettenreiches Schauspiel mit dem Auftritt in diesem Schreckensszenario erweitern zu wollen. Löblicherweise recht ambitioniert, scheitert doch ihre Rolle nicht an jenen stereotypen Verhaltensmustern, mit welchen man so oft in ähnliche Produktionen dieser Art konfrontiert wird. Ihr Verhalten durchzieht sich relativ glaubwürdig durch die dünne Handlung, auch wenn ihr das Drehbuch hin und wieder suspekte Denkphrasen eintrichtern möchte, die so rein gar nicht zu ihrem Charakter passen möchten. Neben Ex-Porostar SASHA GRAY, welche eine äußerst unsympathische Leidensgenossin miemt, dürften vermutlich alle Fans der Horrorlegende JEFFREY COMBS überrascht sein, dass einer der ganz großen Gerne-Helden der 80er Jahre sich für derart Quark hat überreden lassen. Dennoch bieten gerade Combs kongenialen Auftritte den eigentlichen Schauwert dieses fragwürdigen Tortur-Filmchens. Der Mann beweist einmal mehr, dass er es auch nach Kultfilmen wie RE-ANIMATOR und FROM BEYOND immer noch drauf hat, selbst dem miesesten Film das gewisse Etwas zu verleihen. Seine schwarzhumorigen Wortfloskeln bereichern den eigentlich vollkommen unwichtigen WOULD YOU RATHER ungemein, sodass die plumpe Foltergeschichte einen halbwegs seh- und ertragbaren Unterhaltungswert erreicht. Die Rolle des kompromisslosen Sadisten scheint Combs einmal mehr wie auf den Leib geschneidert zu sein und als Zuschauer spürt man regelrecht mit welcher Inbrunst der Schauspieler selbige lebt. Mit seinem Auftritt fällt und steigt der Qualitätsgehalt der Handlung und heben den zynischen Folter-Nonsens weitestgehend über den Durchschnitt.
 
TÖDLICHES SPIEL – WOULD YOU RATHER (so die deutsche Titelkreation) ist einer dieser Filme, die ihre Wirkung trotz aller Vorhersehbarkeit keinesfalls verfehlen. Zwar geht es hier nicht maßgeblich blutig zugange, trotzdem wirken einige Szenen aufgrund ihrer schonungslosen Kompromisslosigkeit erheblich hart, sodass vermutlich einige zartbesaitete Zuschauer flink zur Fernbedienung ihres Heimkino-Abspielgerät greifen dürften, um die gewalttätigen „Show-Einlagen“ leichter ertragen zu können. Die Protagonisten werden hierbei mit allerlei physischen und psychischen Unannehmlichkeiten konfrontiert, wobei sich der Film immer wieder die Frage stellt, wie kostbar letztendlich ein Menschenleben ist und wie weit jeder Einzelne gehen würde, um aus seinem selbstsüchtigen Handeln das meiste Kapital zu schlagen. Statt Augenmerk auf altbekannte Mordwerkzeuge, wie Kettensägen, Macheten und Schusswaffen zu legen, rücken hier traditionelle Folterinstrumente in den Mittelpunkt der Gegebenheiten. Neben einem primitiv zusammengewerkelten Fass gefüllt mit klarem Leitungswasser, finden sogar Silvesterraketen und Reitgerten vollkommen neue Einsatzgebiete. Zwar beginnt das muntere Treiben mit erheblich leichten Aufgaben (Vegetarierin soll Fleisch essen), diese bilden jedoch nur den Auftakt eines perfiden Sammelsuriums an kranken Ideen. Auch wenn der moralische Background durchaus Diskussionsstoff bietet, so wirkt das widerliche Szenario durchaus selbstzweckhaft, sodass die brenzliche Kontroversität des Themas im Zuge breit ausgewalzter Foltereinlagen vollkommen untergeht. Die Beweggründe der Gastgeber bleiben weitestgehend ungeklärt, sodass der Zuschauer mit allerhand Fragen zurückbleibt und nur darüber spekulieren kann, aus welchem Beweggrund Lambert diese Veranstaltung organisiert hat.
 
 
 


 
 
 

WOULD YOU RATHER – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
 
WOULD YOU RATHER ist hartes Gewaltkino, das stahlharte Nerven voraussetzt. Ein moralisch fragwürdiges Filmchen, das aufgrund seiner kompromisslosen Darstellung ziemlich hart daherkommt. Zudem beweist JEFFREY COMBS einmal mehr, dass seine Auftritte selbst den miesesten Horrorfilm aufwerten können.
 
 
 


 
 
 

WOULD YOU RATHER – Zensur

 
 
 
Die deutsche Fassung von TÖDLICHES SPIEL – WOULD YOU RATHER hat Glück gehabt und den Segen der FSK erhalten. Die hat den Streifen ungeschnitten ab 18 Jahren (KJ-Freigabe) freigegeben. Eine etwas skurrile Entscheidung, fühlt sich die FSK bei derart Thematik nicht selten doch arg vor den Kopf gestoßen und verweigert die Freigabe sogar oftmals. Somit kann der Filmfreund bedenkenlos zugreifen und muss keinen Umweg übers Ausland in Kauf nehmen.
 
 
 


 
 
 

WOULD YOU RATHER – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Maritim Pictures

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Would You Rather; USA 2012

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1, Deutsch Dolby Digital 2.0

Untertitel: Keine

Bild: 2.35:1 (1080p)

Laufzeit: ca. 93 Min.

FSK: FSK18 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wendecover

Extras: Audiokommentar, Bildergalerie, Outtakes, Trailer

Release-Termin: 25.02.2014

 
 
 
Die hiesige FSK muss einen guten Tag gehabt haben, anders lässt sich wohl nicht erklären, dass der Folter-Schocker TÖDLICHES SPIEL – WOULD YOU RATHER ungeschnitten durch die Zensurinstanz gekommen ist. Anbieter MARITIM PICTURES hat sich dem Horrorfilm angenommen und veröffentlicht ihn auf einer brauchbaren Blaustrahl-Scheibe. Nach dem Einlegen geht’s auch gleich los. Der Zuschauer wird in ein äußerst liebloses Hauptmenü gelotst, das aus einer Aneinanderreihung von Szenen des Hauptfilms besteht und mit einer arg nervigen und sich ständig wiederholenden Melodie unterlegt wurde. Größeres Ärgernis bietet jedoch die unglaublich miserable deutsche Synchronisation, bei der einmal mehr die ewig gleichen Sprecher zum Einsatz kamen, die sonst auch bei Indie-Streifen aus dem Hause MARITIM PICTURES ins Mikrophon quasseln. Das raubt den Film erheblich die Atmosphäre und ist kaum zu ertragen. Besonders unglimpflich wurde JEFFREY COMBS deutsche Stimme gewählt, die ihren Text derart gelangweilt und kraftlos vom Teleprompter abliest, dass COMBS-Fans das kalte Grausen bekommen. Immerhin ist das Bild solide, das eher in erdige und farblose Töne getaucht wurde und durchaus annehmbar ist. Unter dem Menüpunkt „Extras“ werden dem Filmfreund eine kleine Anzahl an Boni geboten. Den Anfang macht eine animierte Slideshow, die aus Plakaten des Films besteht (rund 1 Minute, HD). Weiter geht’s mit 15 (!) Sekunden Outtakes (HD) und dem englischsprachigen Trailer (rund 2 Minuten, HD). Angerundet wird das Minibonuspaket mit einem filmbezogenen (und teilweise schweigsamen) Audiokommentar, bei dem aber Untertitel schmerzlich vermisst werden. Die gibt es übrigens nicht einmal für den Hauptfilm. Wer harte und professionell gewerkelte Folterfilme mag kann dennoch bedenkenlos zugreifen, zumal TÖDLICHES SPIEL – WOULD YOU RATHER ziemlich günstig zu haben ist und auch die Originaltonspur bereithält. Hier werden aber mangels deutscher Untertitelspur gute Englischkenntnisse vorausgesetzt. Wer übrigens immer noch nicht mit dem lästigen FSK-Sticker zurechtkommt, kann das Cover umdrehen, denn ein Wechselcover liegt anbei.
 
 
 

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WOULD YOU RATHER – Trailer

 
 
 


 
 

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Alyce-2011-Filmplakat
 
 
 

Alyce -Außer Kontrolle

Story

 
 
 
Drogentrip mit Folgen: Die beiden Freundinnen Carroll und Alyce durchzechen mal wieder ausgiebig die Clubs der Stadt – immer im Gepäck, die guten Freunde „Alkohol“ und „Ecstasy“! Doch die kommende Nacht wird die Bindung der beiden feierfreudigen Damen auf eine harte Bewährungsprobe stellen. Als Carroll erfährt, dass sie von ihrem Partner nach Strich und Faden betrogen wird, ersäufen die beiden Freundinnen ihren Kummer abermals im Suff. Vollkommen vernebelt im Drogenrausch scheint die fragile Alyce nicht mehr Herr ihrer eigenen Sinne zu sein und stößt ihre besten Freundin vom Dach eines Hochhauses. Vollkommen verunsichert über die Konsequenzen ihrer Tat, zieht sich die zarte Mädchen aus ihrem bisherigen Leben zurück und versinkt immer tiefer im ausweglosen Dschungel aus Drogen und Alkohol. Nach unendlich vielen quälenden Schuldgefühlen und verwirrenden Visionen sieht Alyce nur eine „wahnsinnige“ Lösung: sie muss mit ihrem bisherigen Leben abschließen und es von den Geistern der Vergangenheit säubern …
 
 
 


 
 
 

Alyce -Außer Kontrolle – Kritik

 
 
 
Regisseur Jay Lee, der zuletzt mit seinem „Zombie Strippers“ für kurzweilig-trashige Unterhaltung gesorgt hat, ist wieder zurück und präsentiert uns mit seinem aktuellen Film „Alyce“ recht halbgare Horrorkost, die der Umschreibung „Horror“ eigentlich gar nicht so wirklich gerecht werden möchte. Auch wenn das deutsche (!) Filmplakat erstaunlicherweise gewisse Parallelen zur 3D-Folterkomödie „Julia X“ aufweist und auf derben Kröselspaß der Extraklasse hoffen lässt, so hat der vorliegende „Alyce“ kaum noch etwas mit Horror im eigentlichen Sinne am Hut. Jay Lee verläuft sich in zu vielen Genres gleichzeitig und weiß wohl möglich letztendlich selbst kaum noch, was er mit seinem neuen Film überhaupt bezwecken wollte.
 
Düster-deprimierende Drogenstudie, trifft auf ekligen Extrem-Splatter, der angehenden Hobbypsychopathen eine vortrefflich detailgenaue Anleitung bietet, wie man eine Leiche am besten in mundgerechte Stücke zerhackt und von zu Hause aus beseitigt. So wirklich homogen und passend wirkt dieser seltsame Zutaten-Cocktail irgendwie nicht, zumal das Vermischen derart unterschiedlicher (teilweise ernsthafter) Thematik in seiner schonungslos-grotesken Umsetzung eigentlich eher geschmacklos wirkt, als zu unterhalten weiß. Auch wenn der, durch Drogen verursachte, geistige Verfall der labilen Alyce recht eindrucksvoll und gekonnt in Szene gesetzt wurde, so hat der Film ein derb-großes Manko: er ist einfach nur nervig und langweilig.
 
Fast über eine Stunde darf der Zuschauer dem Hin-und-Her der Alyce beiwohnen. Sie beschafft Drogen, sitzt planlos auf der Arbeit, sieht seltsame („Ring“-ähnliche) Visionen und ertränkt ihren Kummer in Alkohol. Erst in den letzten wenigen Minuten schreitet sie unverhofft zur Tat und meuchelt all das hinüber, was letztendlich für den Tod der besten Freundin und ihren wirren Geisterzustand verantwortlich gewesen ist. Ein merklich zynischer Unterton wertet zumindest das auf, was dem Filmzuschauer jetzt in den letzten 10 Minuten untergejubelt wird, denn die Darstellung der Vorgehensweise der fragilen Alyce ist schon arg grenzwertig. Hier werden Körper mittels Mixer beseitigt und zuvor mit Hilfe eines Baseballschlägers zu Brei püriert. Zimperlich gibt sich Jay Lee´s Werk definitiv nicht und die FX-Spezialisten stellen einmal mehr ihr Können eindrucksvoll unter Beweis. Dennoch, das blutige Ende kann aber leider auch nicht darüber hinwegtäuschen, dass „Alyce“ ganz schön unbrauchbarer Quark ist, der einfach viel zu lange benötigt, um endlich mal aus den Puschen zu kommen. Erstaunlicherweise macht das recht krude Ende in der deutschen Fassung einen merklich vollständigen Eindruck, wobei man sich als Zuschauer fragt, wie es derart primitiv-reißerischer Quark geschafft hat, in dieser Form ungeschnitten die FSK zu passieren.
 
Mit „Alyce“ erhält der Zuschauer einen wirren Cocktail mit diversen Zutaten aus den Bereichen Selbstjustiz-Thriller, Splatterfilm, Drogendrama und schwarze Komödie. Viel zu viele Baustellen, deren Kombination kaum einen Horrorfilmfreund zufriedenstellen dürfte. Die Darsteller sind zwar ideal gewählt und auch der, gegen Filmende vorangetriebene, merklich zynische Unterton der Hauptdarstellerin weiß zu gefallen.Trotzdem, der recht zähe und unübersichtliche Genre-Mix hat ein prägnantes Problem: er ist einfach nur quälend nervig, öde und langweilig. Die wenigen Highlights im Film lassen sich an einer Hand abzählen, und reduzieren sich eigentlich nur auf den Abschluss von „Alyce“, der in einer wahrlich überraschend zeigefreudigen Splatter-Achterbahn daherkommt und mit allerlei kruden FX aufwartet, die sogar in der deutsche Fassung einen erstaunlicherweise ungeschnittenen Eindruck hinterlassen.
 
 
 


 
 
 

Alyce -Außer Kontrolle – Fazit

 
 
 
4 Punkte Final
 
 
 
Haarsträubender Nonsens, der bis auf das krude Ende einfach nichts zu bieten hat, was den Horrorfilmfreund bei Stange halten könnte.
 
 
 


 
 
 

Alyce -Außer Kontrolle – Zensur

 
 
 
Die, im September 2012 durch Sunfilm, erhältliche Heimkinoauswertung ist mit der „Keine Jugendfreigabe“-Kennzeichnung ungeschnitten!
 
 
 


 
 
 

Alyce -Außer Kontrolle – Trailer

 
 


 
 

Hellraiser80

 
 
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Filmreview: „Red State“ (2011)

red state
 
 

Red State – Story

 
 
 
Jared, Billy Ray und Travis wohnen in einem “Red State”, also in einem recht konservativen Staat, wo republikanischer Wähler der Mehrheit haben. Und gerade in diesem Staat, in dem all das verboten ist, was Spaß macht, verabreden sich die drei für einen flotten Dreier. Die Auserwählte wird schnell per Internetchat ausfindig gemacht und füllt die drei Freunde alsbald mit gehörig Alkohol und Schlafmittel ab. Wieder zur Besinnung gekommen, müssen die erschreckt feststellen, dass sie in die Fänge einer fanatischen Sekte geraten sind, deren Hauptaufgabe es ist, die Welt von allem Schlechten und Verdorbenen zu reinigen.
 
 
 


 
 
 

Red State – Kritik

 
 
 
Olá, was haben wir denn da?
 
Endlich weht ein zur Abwechslung wieder frischer Wind in dem doch schon derzeit arg geschundenen Genre des bösartigen Horrorfilms. Diesmal gibt es keine mordgeilen Mutanten, keine schizophrenen und maskierten Serienkiller, keine Aliens aus dem All und auch keine japanischen Geisterwesen zu sichten. Denn diesmal bekommt der Filmfan keinen schlechten Film vorgesetzt, sondern eine wirklich gehaltvolle Schlachteplatte serviert!
 
Regisseur Kevin Smith, der durch doppelbödige und unkommerzielle Komödien wie Clerks  oder „Zack and Miri make a Porno und die gesellschaftskritische Satire  Dogma bekannt wurde, hat mit „Red State“ aalglatte Genreunterhaltung abgeliefert, die mit ordentlich schwarzen Humor punkten kann und mit viel Zynismus und Sarkasmus gewürzt wurde. Demnach sollte der interessierte Filmfan „Red State“, trotz aller Härte mit einem gehörigen Augenzwinkern genießen.
 
Mit seinem gering-budgetierten Kracher „Red State“ stellt sich Smith gegen das kommerzorientierte Hollywood, das mit seinen ausufernden Film-Werbekampagnen Millionen verschleudert und wenn überhaupt, es mit nur wenigen Filmen der letzten Jahre geschafft hat, das Investitionsbudget wieder einzuspielen. Stattdessen hat sich Smith mit seinem tiefschwarzen Horrorthriller wieder auf Independent-Pfade begeben und hat es, meiner Meinung nach, auf jeden Fall geschafft, ohne großartiges Werbegetöse einen guten und in der Horror-Szene bereits einschlägig bekannten (Kult)Film zu produzieren.
 
Was uns Smith mit seiner aktuellen Produktion mitteilen wollte, lässt sich in viellerlei Hinsicht interpretieren und dürfte dem Zuschauer nach Sichtung gehörig Diskussionsstoff bieten, denn Smith´s Film hält ordentlich Zündstoff parat. Sei es Kritik an dem amerikanischen konservativ-versnobten und prüden Kleinbürgertum oder an dem immer noch stark auf dem Land verbreitenten Prediger- und Kirchenwahn Amerikas (sorry, für mich als Atheist, ist die Bibel ein einziges Märchen, und definitiv nicht mehr zeitgemäß). Das Land und seine Menschen bekommen in „Red State“ einmal mehr deftig den Spiegel vorgehalten, wobei Smith ausgibig Gesellschaftskritik austeilt und diverse Missstände im eigenen Lande anprangert. Dabei scheut Regisseur Kevin Smith auch nicht davor, dem Zuschauer kaum Identifikationsfiguren zu bieten, denn wer will sich schon mit derart unfortschrittlichen und dogmatisch-moralischen Pack identifizieren?
 
Und gerade dann, wenn etwas Menschlichkeit durch die Charaktere durchzusickern scheint, werden diese alsbald in der nächsten Szene abgebrüht über den Jordan geschickt. Dabei dürften vor allem empfindliche Gemüter verstört vor dem heimischen Fernsehapparat hocken und ihnen das Lachen im Halse stecken bleiben. Ganz ehrlich, richtig so – endlich mal ein Horrorfilm, der nicht dem stereotypischen Regeln eines Horrorfilms folgt. In „Red State“ ist nichts, wie man es aus genreüblichen Filmen kennt und vor allem, es ist nichts, wie es auf den ersten Blick scheint. Obwohl genrebedingt in jedem Horrorfilm das Gute gegen das Böse kämpft und vermeintlich gewinnt, so schlägt „Red State“ ein gänzlich neues Kapitel auf und erzählt nichts „Gutes“ von eigentlich „bösen“ Menschen. Dieses kleine Juwel bietet keinerlei Sympathieträger, sondern erzählt von Menschen, die zwar ausgibig über Ethik und Moral philosophieren, aber meilenweit entfernt davon sind, sich moralisch anständig und ethisch umgänglich zu verhalten.
 
 
 


 
 
 

Red State – Fazit

 
 
 
8 Punkte Final
 
 
Vollkommen politisch unkorrektes Filmchen. Böse, zynisch, makaber und sarkastisch. Es ist eine Wonne, der erschreckend gealterten Comedylegende John Goodmann im Kampf gegen skrupellose Sektenmitglieder beizuwohnen. Bitte mehr derart kreativ-unartiger Filme!
 
 
 


 
 
 

Red State – Zensur

 
 
 
Die deutsche Fassung ist mit der „Keine Jugendfreigabe“-Kennzeichung vollkommen ungeschnitten. Es existiert neben der Standart-Ausführung auf DVD und BLu-ray ohne Bonusmaterial, ebenso eine limitierte Auflage im Blu-ray-Steelbook mit massig Extras.
 
 
 


 
 
 

Red State – Trailer

 
 

 
 

Hellraiser80

 
 
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