Filmkritik: „Wishmaster 2 – Das Böse stirbt nie“ (1999)

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WISHMASTER 2 – DAS BÖSE STIRBT NIE

(WISHMASTER 2: EVIL NEVER DIES)

Story

 
 
 
Gangsterbräutchen Morgana und ihre Kollegen klauen im Museum schöne Sachen und zerballern dabei den Edelstein, der dem Wüstendämon Wishmaster zum Gefängnis geworden ist. In sein irdisches Ich Demarest verwandelt, unternimmt der Flaschengeist aus der Hölle eine weitere Zerstörungstour auf der Jagd nach Seelen, die von Morgana vorneweg, und versorgt, ebenso hinterhältig wie tödlich, Bösewichter von Knastis bis Mafia-Russen mit der Erfüllung ihrer Wünsche. Die Seelen der Wünschenden braucht der Unhold zum Herbeiführen der Weltherrschaft durch seine feinstofflichen Djinn-Kameraden. Klar. Rhino Michaels (heißt wie ein Wrestler, ist aber ein ins Kantige gelifteter Stuntman und Schlägertypendarsteller) und die anderen Zuchthäusler sind keine Gegner für den vorgeschichtlichen Buhmann. Die Russen spielt er ebenso problemlos gegeneinander aus und Morgana, die als Identifikationsfigur fürs Publikum nicht wirklich erste Wahl ist, beißt sich das eine ums andere Mal die Zähne am antiken Fiesemöpp aus, bevor die Welt wieder in langweiliger Ordnung ist.

 
 
 


 
 
 

WISHMASTER 2 – Kritik

 
 
Die WISHMASTER-Filme sind in den späten Neunzigern und den frühen Zweitausendern eine Art Rückblick auf die Größe des Horrorkinos, speziell der Klassiker aus den glanzvollen Achtzigern. Damals ist die Industrie noch auf der Jagd nach „frischem Wind“ fürs Genre – die heutige Retro-Besessenheit hingegen undenkbar. Das Rezept ist Eighties pur: Ein klugscheißender Baddie mit Merchandise-Potential zerlegt mehr oder minder fantasievoll und gory eine Galerie von Opfern. Heute ohne Kommentar an eine eingebildete Internet-Horror-Community nicht möglich.
 
 
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Ein definitiv erwähnenswertes Tidbit ist der Regisseur. Jack Sholder, 1945 in Philadelphia geboren, steckt hinter einer Handvoll der interessanteren Horrorfilme der Slasher-Ära. Schon sein Debüt, ZWEI STUNDEN VOR MITTERNACHT, lässt den großen Martin Landau und den zumindest massiven Erland van Lidh (fucking Dynamo aus RUNNING MAN) als Feuerteufel und Kinderficker Amok laufen. Das ist 1982. Sholders beliebtester Film ist 1987 THE HIDDEN – DAS UNSAGBAR BÖSE, einer der knackigsten Horror/Sci-Fi-Hybriden und Killeralien-Klopper überhaupt, den Ihr hoffentlich kennt. Der zweite Freddy-Krueger-Teil ist auch von Sholder und man kann sich nur fragen, was ein fitter Filmemacher wie er aus einem NIGHTMARE-Sequel gemacht hätte, das nicht als homosexueller Autorenfilm aus dem eitlen Anus-Geist Wes Cravens konzipiert war. Vielleicht so etwas wie WISHMASTER 2 – DAS BÖSE STIRBT NIE. Der übrigens kein Anus-Geist ist, also der Flaschengeist. Jack Sholder auch nicht dafür aber gelegentlicher Filmprofessor an der Uni und ansonsten Rentner.
 
 
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Andrew Divoff gibt wieder mit Volldampf den Drecksack aus 1001 Nacht. Bei Horrorfans gilt seine Arbeit in der Reihe als Paraderolle. Ihm, einem vielseitigen Schauspieler, ist der Genrestar-Status nur recht und er spielt den Finsterling in a bottle mit einer überzogenen Verve, die gelegentlich an Vincent Price, aber auch an Robert Englund denken lässt, dessen Horror-Franchise-Erbe der in Südamerika geborene Divoff deutlich antreten soll. Sieht man Hat nicht sollen sein. Schuld hat das von uns schon mehrmals traurig beschriebene Klima der Horrorfilmfeindlichkeit, unter dem die späten Neunziger zu leiden hatten und die auch ein Erfolgsfilm-Sequel wie das heute vorgestellte ins enge und nicht gerade von Production Values strotzende Korsett eines Fernsehfilms zwängen. Ja, das Budget einer Kino-Gesellschaft hätte dem Film wirklich gut getan. Wie man so sagt: Wrong place, wrong time.
 
 
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WISHMASTER 2 – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
Leider auffällig niedrig budgetiertes Sequel zum Überraschungs-Slasher-Hit WISHMASTER. Diese fürs Fernsehen gemachte Fortsetzung lebt, steht und fällt von und mit der Performance ihres Hauptdarstellers Andrew Divoff. Wenn man den Film als das Show-Reel eines immer prächtig aufgelegten Stars sieht, der seine Arbeit und seine Fans liebt, macht WISHMASTER 2 – DAS BÖSE STIRBT NIE mehr Spaß, als er unter den bestehenden Umständen eigentlich sollte.
 
 


 
 
 

WISHMASTER 2 – Zensur

 
 
 
WISHMASTER 2 – DAS BÖSE STIRBT NIE erschien bei seiner Erstveröffentlichung angeschnitten für Erwachsene. Es folgten eine um knapp 4,5 Minuten gekürzte 16er-Fassung und eine um 67 Sekunden zensierte KJ-Version. 2001 wurde die Horror-Fortsetzung auf den Index gesetzt. Im Juni 2018 erfolgte eine vorzeitige Listenstreichung. Die nahm Anbieter NSM RECORDS zum Anlass, um auch das Sequel neu von der FSK prüfen zu lassen. Diese vergab für die umgeschnittene Fassung von WISHMASTER 2 eine FSK16. Demzufolge ist die Fortsetzung zum Kultfilm in der kompletten Filmversion nun auch für jugendliche Zuschauer geeignet.
 
 
 


 
 
 

WISHMASTER 2 – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) NSM RECORDS (KeepCase Blu-ray mit Wechselcover)

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(c) NSM RECORDS (Mediabook mit BD + DVD – Cover A – auf 750 Stück limitiert)

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(c) NSM RECORDS (Mediabook mit BD + DVD – Cover B – auf 750 Stück limitiert)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN

Wishmaster 2: Evil Never Dies; USA 1999

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 2.0, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch, Englisch

Bild: 1.85:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 96 Min.

FSK: Mediabook: ungeprüft (ungeschnittene Fassung) | KeepCase: FSK16 (ungeschnitten)

Verpackung: Blu-ray im KeepCase mit Wechselcover | Mediabook

Extras: Audiokommentar mit Jack Sholder, Deutscher Trailer, Originaltrailer, Filmografien, Bildergalerie | zusätzlich im Mediabook: Film auf DVD, 16-seitiges Booklet mit einem Text von Jonas Hoppe

Release-Termin: Mediabook (Cover A-D): 25.08.2017 | BD-KeepCase: 26.03.2021

 

Wishmaster 2 – Das Böse stirbt nie [Blu-ray im KeepCase] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

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Wishmaster 2 – Das Böse stirbt nie [Mediabook – Cover B] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

WISHMASTER 2 – Trailer

 
 


 
 
 

Christian Ladewig

(Rechte für Grafiken liegen bei NSM RECORDS)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Wishmaster (1997)
 
Leprechaun – Der Killerkobold (1993)
 
Nightmare II – Die Rache (1985)
 

Filmkritik: „Sleepless Beauty – Gefangen im Albtraum“ (2020)

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SLEEPLESS BEAUTY – GEFANGEN IM ALBTRAUM

(YA NE SPLYU)

Story

 
 
 
Nach einem gescheiterten politischen Attentat wird die nichtsahnende, junge Mila entführt und wacht verängstigt in einem abgeriegelten Raum auf, in dem ihr Leben alsbald zum Alptraum mutiert.
 
 
 


 
 
 

SLEEPLESS BEAUTY – Kritik

 
 
Auf die Chance hin, hier eine internationale Außenseitermeinung einzunehmen: Meine Güte, was für ein verstörender, fieser, auswegsloser, alptraumhafter Streifen doch, meine Güte, was war ich mitgenommen. Und doch: Der vierte Langfilm des russischen Regisseurs Pavel Khvaleev ist kein wirklich „guter“ Film, kein clever geschriebenes, doppelbödiges, oder auch nur logisches Meisterwerk. Aber wenn er klappt, dann so richtig. Das durchaus gelungene Coverdesign der deutschen Blu-ray schmückt auch das Menü, in dem wir direkt russischen Synthiewave mit weiblichen Gesang lauschen, der inhaltlich wohl bereits über Hoffnungslosigkeit und Misstrauen reflektiert.
 
 
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In relativ schäbiger Qualität kriegen wir herangezoomtes Material einer feierlichen Museumseröffnung zu sehen, als plötzlich ein Schuss fällt und sich das Video als live im Darkweb gestreamt offenbart – im Chat herrscht Enttäuschung, da das Ziel des Attentats überlebt hat. Die beobachtende Kälte künstlicher Linsen wird in der ansprechend inszenierten Exposition nun fortgeführt, da mehrere Überwachungskameras unsere Protagonistin Mila, überzeugend gespielt von Polina Davydova, nun beim Kauf eines Fisches für ihren Vater, sowie der Ankunft in ihrem recht schäbigen Mietshaus, filmen. Sobald wir keinem Material diegetischer Kameras mehr folgen, setzt zum Glück auch moderner, stimmiger HD-Look mit behutsam kadrierten Aufnahmen ein, bevor Mila nach knappen 10 Minuten höchst effektiv ausgeknockt und entführt wird.
 
 
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Und wie in ideenlosen, eintönigen, niedrig budgetierten Genrefilmen fast schon üblich, wacht Mila nun in einem bunker/keller-ähnlichem Raum auf, aus dem sie so schnell nicht mehr herauskommt und in dem nun ein Großteil des Films spielen wird. Doch während das bei besagten innovationslosen Langweilern ein Grund zum baldigen Abschalten wäre, so weiß „Sleepless Beauty“ um die Limitierungen seiner Inszenierung und nutzt darum einen Clou, der sich deutlich vom Rest abhebt. Zuerst einmal tut es das grundsätzliche Level des Films schon, denn der Online-Livestream hat einen, soweit ich das nachvollziehen konnte, durchaus realistischen und nicht durchschaubar geschriebenen Chatbereich mit allerlei abfälligen bis schockierten oder gar gelangweilten Reaktionen, das Setting wird durch eine gruselige Raumatmo, regelmäßiges Piepen, Rauschen, Pochen und Flimmern audiovisuell bestens unterstützt, unsere Hauptdarstellerin scheint hilflos ausgeliefert, unschuldig und weder selber schuld, noch unsympathisch und die sadistischen Spiele, mit denen Mila u.a. gefoltert wird, sind üblicherweise rein psychischer, nicht physischer Natur.
 
 
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Wer also eine exploitativ halbnackte junge Frau leiden sehen wollte, die aufgeschnitten oder gar vergewaltigt wird, um sich zu rächen oder auch nicht, der wird hier enttäuscht werden. Doch diese oberflächliche Ebene der Verstörung und des ziellosen Horrors ist es nicht, die in diesem Film vorherrscht. Das Böse sitzt tiefer. Nach 19 Minuten Film und der Vorstellung der Grundprämisse beginnt das eigentliche Märtyrium und zeitgleich die Ermittlungsarbeit der Polizei, Letzteres geerdeter und realistischer, als Ersteres. Und dann, ein „Saw“ nicht unähnlich sadistisches Spiel später, geschieht es das erste Mal: Ich hab mich erschrocken, war schockiert, kurz panisch, habe pausiert und durchgeatmet. Geht es jetzt etwa derart höllisch und mich packend weiter? Noch nicht ganz – nach dem gelungenen Einstieg und Teaser der absoluten Hölle folgt nun die vermutlich schwächste, wenn auch kurze und immer noch solide Phase des Films, da nun weder in den – teils ganz kreativ geschriebenen – Demütigungen bzw. „Spielen“, die mit Mila getrieben werden, noch in der Ermittlungsarbeit im Mietshaus allzu viel passiert, oder nach vorne getrieben wird. Zudem muss zu diesem Zeitpunkt, nach Tagen der Folter und Entführung, mal festgehalten werden, dass der Titel des Films, „Sleepless Beauty“, imo darum total fehl am Platz ist, weil der Film selber die Idee der Schlafentzugs-Folter nie weiter aufgreift oder erklärt und Mila auch nach Tagen der Folter, des Stresses und des angeblichen nicht-Schlafen-Könnens unbewacht auf dem Boden rumliegt, aber es trotzdem schafft, die Augen offen zu halten?
 
 
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Aber gut, das Hinterfragen der Logik ihrer Situation bzw. der Details einiger Szenen schadet eher, was dafür keinesfalls schadet, das ist fast alles von nun an. Denn hat man die generischeren Szenen geschafft, die sich zwischen 20 Minuten Exposition und 10 Minuten marginal enttäuschendem Ende tummeln, so bleibt nur noch das Main Meat, die größte Stärke dieses russischen Brainfucks. Und ohne diese zu spoilen, kann ich nur preisgeben dass ich die Hölle gesehen habe, und das sie kein angenehmer Platz ist. Nein, diese übersexualisierte, fleischige Vision von endlosem Schmerz, dem Zyklus unentrinnbar riesiger, Dali bis Giger bis Clive Barker-esquer Architektur endlosen Leidens und Schmerzens, so drückend mit irrem Sounddesign und hallenden Schreien inszeniert, verwoben in diese äußerst greifend intensiv abgefuckt hoffnungslose Situation der Entführung und Folter, ist nichts anderes als mutig und gar innovativ. Noch in keinem Film habe ich, ohne dass das Genre leicht gewechselt wird oder es für sich steht, eine solche Sequenz mit einem solchen Gänsehaut-Faktor in einem Horrorfilm gesehen und seit etwa einem Jahr hab ich auch keinen Film mehr gesehen, der eine solch viszerale, physische „Fight or flight“-Reaktion getriggert hat.
 
 
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Guckt diesen Film alleine, guckt ihn im Originalton, guckt ihn auf großer Leinwand und mit Headset oder aufgedrehter Anlage – schafft man es, über die Genrekonventionen und ggf. aufkeimenden Logikprobleme hinwegzugucken, wird man hier mit einer Grenzerfahrung konfrontiert, die keine Splatter-FX oder typische Exploitation nötig hat, um druckvoll einen immerhin durchschnittlichen Plot auf ein ganz anderes Niveau zu heben, nur durch die Inszenierung.
 
 


 
 
 

SLEEPLESS BEAUTY – Fazit

 
 
 
8 Punkte Final
 
 
Wie alltägliche Genrekost wirkender und anfangender Horrorfilm, der sich nach und nach als höllischer Alptraum entpuppt. Nicht ohne Logikfehler, aber sehr gut inszeniert und gespielt, mit kraftvollem Sounddesign, starkem Soundtrack, gekonnten Bildern und absolutem Verstörfaktor, wenn man für „sowas“ empfänglich ist. Unfassbar knapp noch 8/10.
 
 


 
 
 

SLEEPLESS BEAUTY – Zensur

 
 
 
Die deutsche Fassung von „Sleepless Beauty – Gefangen im Albtraum“ ist ungeschnitten und für Zuschauer ab 18 Jahren geeignet.
 
 
 


 
 
 

SLEEPLESS BEAUTY – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) M-Square Pictures / daredo (Soulfood) (Blu-ray im KeepCase)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Ya ne splyu; Russland 2020

Genre: Thriller, Horror

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Russisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 2.35:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 84 Minuten

FSK: keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Blu-ray im KeepCase mit Wechselcover

Extras: Trailer, Trailershow

Release-Termin: KeepCase: 28.05.2021

 

Sleepless Beauty – Gefangen im Albtraum [Blu-ray im KeepCase] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

SLEEPLESS BEAUTY – Trailer

 
 


 
 
 

Alexander Brunkhorst

(Rechte für Grafiken liegen bei M-Square Pictures / daredo (Soulfood) )

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Experiment Killing Room (2009)
 
Truth or Dare (2012)
 

Filmkritik: „The Seventh Day – Gott steh uns bei“ (2021)

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THE SEVENTH DAY – GOTT STEH UNS BEI

(THE SEVENTH DAY)

Story

 
 
 
Die Dämonen kämpfen nach wie vor fleißig gegen Gott und ihre Diener, was ein junger Priester in der Ausbildung zum Exorzisten schmerzlich selbst erfahren muss.
 
 
 


 
 
 

THE SEVENTH DAY – Kritik

 
 
Wenn im Jahre 2021 die x-te Variante eines Exorzismus auf den heimischen Bildschirmen erscheint, darf man sich schon fragen, ob das denn sein muss, ob in diesem Bereich nicht so langsam mal alles erzählt wurde. „The Seventh Day“ beweist, dass man aus dem Szenario doch noch etwas herausholen kann und dass noch nicht jede Erzählweise ausgeschöpft wurde. Leider verpasst es das Werk nebenbei jedoch nachhaltige Wirkung zu erzeugen.
 
 
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Der junge Priester Daniel befindet sich in der letzten Phase seiner Ausbildung zum Exorzisten. Pater Peter, der einst selbst auf grauenvolle Art und Weise lernen musste, was es heißt, es mit Dämonen zu tun zu haben, soll Daniel in den letzten Schritten unterstützen. Eine große, unheilvolle Macht hat sich angebahnt und es dauert nicht lange, bis Daniel mit dieser in Berührung kommt. Doch ist der junge Mann dieser Aufgabe gewachsen?
Vom Grundinhalt hat „The Seventh Day“ anderen Exorzismus-Filmen nichts hinzuzufügen, aber die Prämisse ist ja sowieso immer simpel. Da kämpft halt das Gute gegen das Böse. Das Drehbuch besitzt dann trotzdem ein paar Ideen, die nicht zu ausgelutscht wirken. So erinnert die Aufmachung der Handlung nämlich etwas an „Training Day“, was schon mal interessant wirkt. Außerdem hat man sich eine größere Wendung ausgedacht, die insgesamt stimmig wirkt. So unvorhersehbar ist das nun sicher nicht, aber man hat sich hier schon Gedanken gemacht und rattert nicht einfach nur jedes Klischee ab, welches dieses Genre hergibt. Wobei man schon sagen muss, dass die Grundidee noch für deutlich mehr getaugt hätte und leider etwas zu oberflächlich behandelt wird.
 
 
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Daraus ergibt sich ein Dilemma, denn einerseits ist es schön, wenn man behaupten kann, ein Film wäre völlig kurzweilig und besitzt keinerlei Längen, doch auf der anderen Seite ist es auch schade, wenn man bemerkt, dass da noch mehr möglich gewesen wäre. „The Seventh Day“ ist mit seinen 87 Minuten Laufzeit einfach zu kurz. Da gibt es eine Vorgeschichte, eine längere Einleitung und sobald es richtig los geht, erscheint auch fast schon der Abspann. Das Geschehen möchte episch wirken, kann dies aufgrund der zu geringen Laufzeit jedoch nicht erreichen. Man hätte sich hier gern mehr Zeit nehmen dürfen, um den Charakteren mehr Profil zu verleihen, um die böse Kraft noch unheilvoller wirken zu lassen, um insgesamt einfach noch mehr Düsternis zu kreieren. Rein atmosphärisch kann man sich nämlich kaum beklagen. Es geht schön finster zur Sache und Humor sucht man vergebens. Zwar gibt es keinen Horror der unheimlichen Sorte, doch die Stimmung ist herrlich trocken und absolut düster.
 
 
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Der noch ziemlich unbekannte Regisseur Justin P. Lange, der mit „The Seventh Day“ erst seinen zweiten Langfilm realisiert hat und auch das Drehbuch selbst schrieb, nutzt diese Atmosphäre für ordentliche Bilder und kreiert ein paar Szenen, die sich sehen lassen können. Es wäre sicher nicht verkehrt gewesen, wenn er noch mehr Budget zur Verfügung gehabt hätte, denn manchmal merkt man, dass der Film gerne mehr möchte, als er im Endeffekt kann. Trotzdem ist die handwerkliche Arbeit absolut nicht verkehrt und teilweise sogar relativ eindrucksvoll. Zu viele Effekte gibt es übrigens nicht, was begrüßenswert ist, aber die vorhandenen können sich sehen lassen. Der Score klingt sehr typisch, macht damit nichts verkehrt, besitzt aber eben kaum eine Eigenständigkeit.
 
 
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Bleiben noch die Darsteller. Die größte Rolle spielt Vadhir Derbez und er macht seine Sache sicher nicht schlecht, ist jedoch alles andere als perfekt. Zusätzlich lockt „The Seventh Day“ mit so manch bekanntem Namen, was sich teilweise aber als Finte herausstellt. Keith David und Stephen Lang sind echt kaum zu sehen und können in ihren Rollen so gut wie gar nichts machen. Da darf man schon etwas enttäuscht sein. Guy Pearce spielt hingegen eine überraschend große Rolle, bleibt dabei zwar unterfordert, kann aber durchaus überzeugen. Auch die restlichen Darsteller enttäuschen nicht. Nur die Figurenzeichnung hätte im Endeffekt noch etwas mehr Tiefe vertragen können.
 
 


 
 
 

THE SEVENTH DAY – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
Selbst wenn das Thema um Exorzismus ausgelutscht erscheint, beweist „The Seventh Day“, dass man aus dem Szenario noch immer etwas herausholen kann, wenn man nur die richtigen Ideen besitzt. Die Story ist nämlich echt nicht verkehrt und überzeugt mit ein paar eigenständigen Ideen. An der handwerklichen Arbeit gibt es wenig auszusetzen, die Atmosphäre ist wirklich schön düster und ein paar Szenen haben es in sich. Außerdem sind die Darsteller gut und der Unterhaltungswert ist sogar richtig gut. Hier liegt jedoch gleichzeitig eine Schwäche, denn „The Seventh Day“ läuft zu kurz, kann seine epische Wirkung nicht entfalten und hätte viel mehr Potenzial gehabt. Hätte man das feiner ausgearbeitet, hätte daraus Großes werden können. So bleibt im Endeffekt ein sehr kleiner Horrorfilm, den man sich wunderbar anschauen kann, der jedoch nicht sonderlich lange in Erinnerung bleiben wird, weil er seine Ideen eben nicht komplett ausschöpfen konnte. Schade, aber enttäuschend sieht nun ebenfalls anders aus!
 
 


 
 
 

THE SEVENTH DAY – Zensur

 
 
 
Die deutsche Fassung von „The Seventh Day – Gott steh uns bei“ ist ungeschnitten und für Zuschauer ab 16 Jahren geeignet.
 
 
 


 
 
 

THE SEVENTH DAY – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Ascot Elite (Blu-ray im KeepCase)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: The Seventh Day; USA 2021

Genre: Thriller, Horror, Grusel

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 2.40:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 84 Minuten

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Blu-ray im KeepCase ohne Wechselcover

Extras: Trailer, Trailershow

Release-Termin: KeepCase: 07.05.2021

 

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THE SEVENTH DAY – Trailer

 
 


 
 
 

Benjamin Falk

(Rechte für Grafiken liegen bei Ascot Elite)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Der Exorzist (1973)
 
End of Days – Nacht ohne Morgen (1999)
 
Stigmata (1999)
 

Filmkritik: „15 Killings – Interview mit einem Serienkiller“ (2020)

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15 KILLINGS – INTERVIEW MIT EINEM SERIENKILLER

(15 KILLINGS)

Story

 
 
 
Ein Neurologe besucht einen inhaftierten Serienmörder, um sein Gehirn zu untersuchen und entdeckt den Schrecken, der hinter seinen gewalttätigen Impulsen lauert.
 
 
 


 
 
 

15 KILLINGS – Kritik

 
 
Dennis Nilsen, geboren 1945, verstorben 2018, war ein schottischer, nekrophiler, homosexueller Serienkiller, dessen zahlreichen Morde an jungen Männern viel zu spät und umständlich entdeckt wurden, obwohl alle typischen Zeichen des introvertierten Mannes, der laut Film natürlich schon als Kind eine Katze erwürgt hat, seit Jahren abzulesen waren. Um sich Details zu diesem tatsächlich sehr spannenden, tragischen und furchterregenden Fall anzueignen, kann man wahlweise die (englische) Wikipediaseite lesen, oder aber knapp 100 Minuten lang diesen Film von Yianni John Dracos angucken, der nach einer Komödie Anfang der 2000er hier nun seinen ersten ernsteren Langfilm präsentiert – ich empfehle eindeutig Ersteres. Denn bei Gott, was für eine sterbenslangweilige, frustrierende und repetitive Erfahrung das Erdulden dieses Totalausfalls doch war; und das auch noch bei einer wenn auch nicht einmaligen, so doch eindeutig zur Adaption einladenden Vorlage. Aber wie so oft bei niedrig budgetierten Genrefilmen fragt man sich leider schnell, für wen diese Produktion überhaupt gemacht wurde.
 
 
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Nilsen hat seine Opfer ausschließlich stranguliert oder ertränkt, was sämtliche Gorebauern und Splatterfans, die selbst True Crime Werke in einem Akt ultimativen Zynismus für die saftigen Schauwerte gucken, zu Recht abschrecken dürfte. Hab ich zum Glück auch nie erwartet, aber auch was Würgeszenen selber angeht sollte man keinen nahegehenden Realismus á la „No Country for Old Men“ oder „Der Goldene Handschuh“ erwarten. Als realistisches, korrekt recherchiertes Charakterporträt, psychologischer Thriller internaler Traumaverarbeitung oder Biographie Nilsens von der Geburt bis zu seinem Tod taugt der Film dann auch nicht, da hier nur blitzlichtartig und unzusammenhängend in die Vergangenheit geblendet wird, während im Hier und Jetzt nur seine Morde, und somit letzten freien Jahre festgehalten wurden.
 
 
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Und wer nun also weder auf die Akkuratesse der genauen Fakten, noch auf verstörenden Gewaltszenen aus ist und, wie ich, sich auch einfach mit einem guten, unterhaltsamen Genrefilm zufrieden geben will, der hat erst so richtig verloren. Das komplett irreführende Cover mit den zahlreichen Hieb- und Stichwaffen, die im gesamten Film sowie in der Realität des Falles allenfalls als kurz gezeigte Leichenzerkleinerer zum Zuge kommen, nie aber als Mordwaffe, also komplett ignoriert, startet der Film zu unruhigen Streichern, Schwarzblenden und natürlich Hauptdarsteller Steve Bongeorno als schmierigen Protagonisten Norris, wie er in einer Bar einen blonden Jüngling beäugt. Die Musik klingt dabei tatsächlich so, als käme sie aus den Boxen der Bar, das ist aber leider auch schon das Highlight dieser Szene, die mit ihrem billigen Look, überbeleuchtetem Bild und schlimm abgemischten Atmos direkt negativ auffällt. Natürlich kommt der junge Mann mit zu Norris, eine Liebelei wird nicht gezeigt, am nächsten Morgen aber erdrosselt Norris wie erwartet sein Opfer und die Kamera dreht sich kopfüber, als wären wir in einem Noé – unerwartet und relativ effektiv, Titlecard setzt ein, Hoffnung ist da.
 
 
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Ein uninspiriertes, wenn auch professioneller aussehendes Set dient als Verhörraum, Genre- & Percy Jackson-Star Maria Olsen muss sich nun in endlos belanglosem Schulvortragsstil durch ziemlich grottigen und sinnlosen Mono/Dialog quälen, in dem sie Norris den Aufbau des gesamtem Gehirns erklärt. Warum? Weil sie durch das Interview mit ihm erzielen möchte, ihn für weitere Tests zu gewinnen, die klären, wie die Gehirne von Psychopathen beeinflusst oder aufgebaut sind. Wird das je wieder aufgegriffen, ist das wichtig für den sonstigen Film, je interessant, clever, witzig, pointiert oder allgemein relevant? Nein, absolut nicht. Maria Olsen war vermutlich für einen Tag da, hat keinen Fick gegeben, warum auch, einmal diesem Try-Hard Laiendarsteller die ausgedruckten Wikipedia Hirndefinitionen vorgelesen und ist dann wieder gefahren, der Rest ist der eigentliche Film. Schlimm, sowas. Doch auch diese gefühlt 20 Minuten unnützer Ballast würden noch keine derart niedrige Wertung rechtfertigen, würde der Rest passen. Und der Rest, das ist natürlich die verfilmte Version der Nacherzählungen seiner Morde, verschnitten mit ein paar immerhin Abwechslung bringenden Flashbacks, nur sind diese leider genau so trocken und uninteressant, wie sie sich lesen. Ob es wirklich eine komödiantisch überspitzte Nachbarin gab, die quasi jeden der Todeskämpfe und Morde in Nilsens Wohnung gehört hat, aber nie auf die Idee kam, die Polizei zu rufen, konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen – abseits davon aber ist die beste Erklärung für die unendliche Ödnis, die dieser Film bietet, die ich finden konnte, die, dass bewusst gezeigt werden soll wie unendlich langweilig, repetitiv, teilweise absurd und unpointiert das Leben eines Serienkillers wie Norris ist, da wirklich wirklich nichts passiert.
 
 
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Doch auch das kann man jetzt falsch verstehen, also lasst mich erklären: Ich liebe eigentlich Filme, in denen „nichts passiert“, in denen minutenlange Stativaufnahmen vorherrschen oder die Umgebung liebevoll eingefangen wird, in denen man mit einer üblichen Inhaltsangabe kaum voran kommt. Doch Dracos versucht sich hier nicht an einem ambitionierten Arthousefilm mit philosophischem Gehalt oder zumindest überzeugender audiovisueller Inszenierung, nein, trotz einer handvoll gelungener Bilder und Posen ist es größtenteils eine fast schon dokumentarische, unkommentierte Inszenierung, in der hier Mord nach Mord, Mann nach Mann abgehandelt wird. Durch die Unbeholfenheit und optische Ähnlichkeit erinnert der Film dabei immer wieder an eine völlig nach hinten losgegangene Parodie von „The House That Jack Built“, der im Gegensatz zu diesem Werk aber entschieden bewusst komisch ist. „Wieso hat dieser introvertierte, auf den ersten Blick merkwürdige Nilsentyp denn je problemlos so viele junge Männer bekommen?“, fragt sich der geneigte Leser auch – völlig zu Recht, womit wir bei der nächsten Schauspiel- und somit auch Logikschwäche des Films wären: Der echte Nilsen war scheinbar ein verdammt charismatischer Typ, ein Charmeur, der genau wusste wie er Leute manipulieren musste. Das arme, verbitterte Würstchen als das er hier hingegen dargestellt wird, würde mit seiner Art kaum so lange so erfolgreich die Fassade aufrecht erhalten können, wie es in der Realität der Fall war. Das „gruseliger weirdo“-Schauspiel könnte dabei sogar klappen, wäre der Rest seiner Umgebung realistisch eingefangen und würde das restliche Schauspiel funktionieren – hier aber sticht Norris nicht hervor, sondern reiht sich in die unüberzeugenden, den Zuschauer ausschließenden Performances.
 
 
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Ein paar blitzlichtartige Eindrücke der Kunst, Minuten zu Stunden zu machen: Norris will seine Geschichten nicht erzählen, lässt sich aber durch Schokolade bestechen. Flashback, Norris spielt als Teenie etwas zu brutal mit seinem Hund. Flashback, Trinkszene, jeder wartet auf den anderen Schauspieler bevor er mit seiner Zeile startet, Musik fehlt auch. Flashback, Norris wird von zahlreichen Kolleginnen auf seiner Arbeit angesprochen, weicht aber stets aus. Flashback, Norris nimmt einen jungen Mann mit nach Hause, der überzeugender spielt als Bongeorno es tut, erwürgt ihn, lässt für beide ein Bad ein. Eine Vinylsammlung, die nur für eine Szene zu sehen ist und sonst wie, weist „Black Sabbath“ auf, dann läuft aber klassische Musik(?). Alles davon ist maximal durchschnittlich gespielt, nichts davon geschickt editiert oder aufregend inszeniert, nichts davon erzählt etwas Neues. Wenn mehr und mehr Leichen versteckt oder zerhackt und die Toilette runtergespült werden müssen, freut man sich nicht aufgrund der Spannung darüber, sondern weil der Film hoffentlich bald endet. 1989 hat die 21-jährige Fhiona Louise den Fall verfilmt und immerhin auf diesen Streifen, der auch noch von Arrow auf Blu-ray erschienen ist, freu ich mich nach der spannenden Wikipediaseite definitiv. Hat man sich durch die 90 Minuten gequält, endet es dann doch tatsächlich mit der Einschläferung seines Hundes (???), quälend kitschiger, bemüht epischer Musik und einer peinlichen Texteinblendung. Fuck me, die Tiefen des Kritikertums.
 
 


 
 
 

15 KILLINGS – Fazit

 
 
 
2 Punkte Final
 
 
Ein hölzern gespielter, furchtbar geschriebener, lieblos adaptierter, todlangweiliger Serienkillerfilm ohne akribische Authentizität, tiefschichtige Charaktere, eine überzeugende Inszenierung, Spannung oder greifende Genreelemente. Ein Film ohne Handlungsfortschritt oder Charakterbögen, ohne Rätsel- oder Verlaufsspannung oder Daseinsberechtigung. Ein Film, den ich niemandem empfehlen kann.
 
 


 
 
 

15 KILLINGS – Zensur

 
 
 
Die deutsche Fassung von „15 Killings – Interview mit einem Serienkiller“ ist ungeschnitten und für Zuschauer ab 18 Jahren geeignet.
 
 
 


 
 
 

15 KILLINGS – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) tonpool Medien GmbH / UCM One (Blu-ray im KeepCase)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: 15 Killings; USA 2020

Genre: Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: keine

Bild: 2.35:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 97 Minuten

FSK: Keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Blu-ray im KeepCase mit Wechselcover

Extras: Original Trailer, Deutscher Trailer, Trailershow

Release-Termin: KeepCase: 26.03.2021

 

15 Killings [Blu-ray im KeepCase] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

15 KILLINGS – Trailer

 
 


 
 
 

Alexander Brunkhorst

(Rechte für Grafiken liegen bei tonpool Medien GmbH / UCM One)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
A Young Man with High Potential (2018)
 
The Cold Light of Day (2012)
 

Filmkritik: „A Young Man with High Potential“ (2018)

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A YOUNG MAN WITH HIGH POTENTIAL

Story

 
 
 
Der isoliert lebende, introvertierte Informatikstudent Piet sehnt sich nach Liebe und Nähe, doch als er eines Tages von seiner Traumfrau zurückgewiesen wird, endet es alsbald drastisch…

 
 
 


 
 
 

A YOUNG MAN WITH HIGH POTENTIAL – Kritik

 
 
Das Vorhaben, sich dem Genre-Langfilm mit begrenzten Mitteln zu nähern, ohne dabei auf selbstironischen Trash, das Kurzfilmformat oder hektische Footage-Kamerafühurng zu setzen, endet oftmals in spartanisch anmutenden, im besten Falle konzentrierten, im schlechtesten Falle gähnend langweiligen und misslungenen Genrebeiträgen, die sich mit sehr wenigen Locations, Darsteller*innen und Handlungsabläufen zufrieden geben müssen. Mit dabei sind Genreperlen oder auch Rohrkrepierer, aus allen Jahrzehnten und Genres – spezifisch im Slasher/Killer-Genre bietet sich nun natürlich ein Charakterportrait oder Folterfilm an, plant man die trauten vier Wände auch mit der Kamera nur selten zu verlassen.
 
 
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Die erste der beiden Optionen hat der gebürtige Hamburger Linus de Paoli gewählt, der mit „A Young Man with High Potential“ seinen zweiten abendfüllenden Spielfilm ins Rennen wirft, nachdem 2011 bereits die schwarz-weiße Dystopie „Dr. Ketel“ in die Welt gesetzt wurde. Und als solches, ein Charakterportät nämlich, ist das Horroretikett bei de Paolis 86-minütiger Stilübung dann auch gänzlich fehl am Platz, da Spannungsmomente oder brutale Splattereinlagen hier keinesfalls an erster Stelle stehen. Was stattdessen aber der wahre Mehrwert oder Fokus dieser allzu klischeehaften, küchenpsychologischen Killer-Trope sein soll, erschließt sich nur leider nicht. Die Geschichte um den hochintelligenten, aber stark introvertierten und vereinsamten IT-Studenten Piet, der in seiner modernen Campuswohnung an Isolation und stark implizierter Jungfräulichkeit zugrunde geht, wurde mit leichten Variationen schon häufig erzählt und auch wenn sich hier bemüht wurde, einen für dieses Genre unüblich unaufgeregten und realistisch anmutenden dritten Akt zu liefern, der Konventionen bricht und auf einer unerwarteten Note endet, so ist der Weg dahin leider eher kurz- denn spielfilmreif.
 
 
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Im Klartext heißt das, dass sich gerne viel Zeit und Bedacht für simple, langsame Storyfortschritte und neue Einsichten gelassen wird, mit dem Pacing deutlich längerer und aussagekräftigerer Film wie „Burning“ z.B. – nur, dass hier natürlich keine Enthüllung, kein subversiver Twist, keine wuchtige Entwicklung in der zweiten oder dritten Stunde folgen kann, da zu diesem Zeitpunkt längst die Credits über den Bildschirm gerollt sind. Technisch kann der Film sich dabei sehen lassen, da sowohl die kräftig gesättigten Farben der freundlichen Sommertage als auch die trostlosen grauem Wohnungskomplexe ansprechend in Szene gesetzt wurden, der zurückhaltende Soundtrack ist schnell vergessen, weiß punktuell aber mit seinen hintergründigen Bässen, angespannten Geigen und vereinzelten Klaviermelodien zu wirken. Doch während der nicht gerade tiefgründig geschriebene, sehr wohl aber nuanciert und facettenreich von Adam Ild Rohweder performte Hauptcharakter sich organisch in sein Umfeld fügt und nie negativ auffällt, so sind die, stets mit starkem Akzent versehenen, Leistungen des Nebencasts leider noch einfältiger geschrieben und immer wieder allzu amateurhaft anmutend.
 
 
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Womit man leben könnte, würde der Film sich voll und ganz für eine Richtung entscheiden und diese konsequent erkunden – doch für interessante Innenwelten derangierter Individuen gibt es endlose Genrebeiträge mit mehr Spannung oder Unterhaltungswert, wer hingegen einen nahezu dokumentarisch gedrehten, realistischen, stillen Film über den Akt des Mordens an sich selbst sehen möchte, dem kann ich nur „To kill a man“ ans Herz legen. Die letzten 30 Minuten speziell erinnerten mich an die nahezu uninszenierte, authentische Art und Weise, mit der hier mit dem Thema des Films umgegangen wurde – doch dafür lohnt es sich schlichtweg nicht, sich die sehr berechenbaren 40 Minuten bis dahin anzugucken, die weder ein tiefgründiges Charakterporträt, noch einen konventionell spannenden oder unterhaltsamen Genrefilm liefern. Und das „Genre“ ist hierbei trotz ein oder zwei Sekunden Gorespitze definitiv kein „Horror“. Sehr schade um die Effekte, Optik und schauspielerische Leistung also, dass uns weder eine Identifikationsfigur zum Mitfiebern, noch ein interessanter Genrebeitrag im Allgemeinen vergönnt ist. Und darüber, dass es statt stimmungsvoll-düsterem Foreshadowing ungelenke Versuche an unangenehmer Cringe-Comedy gibt, hüllen wir lieber den Mantel des Schweigens.
 
 
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A YOUNG MAN WITH HIGH POTENTIAL – Fazit

 
 
 
4 Punkte Final
 
 
Simpel gestricktes, unbequem zwischen den Stühlen sitzendes Charakterdrama, das weder als exploitativer oder spannender Horror, noch als tiefschürfendes oder gehaltvolles Psychogram funktioniert.Technisch und schauspielerisch überdurchschnittlich, hübsch gefilmt und angenehm kurz, inhaltlich zahnlos und verquert.
 
 


 
 
 

A YOUNG MAN WITH HIGH POTENTIAL – Zensur

 
 
 
Die deutsche Fassung von „A Young Man with High Potential“ ist ungeschnitten und frei ab 18 Jahren. Somit ist der Film nur für Erwachsene geeignet.
 
 
 


 
 
 

A YOUNG MAN WITH HIGH POTENTIAL – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Forgotten Film Entertainment (Blu-ray im KeepCase)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: A Young Man with High Potential; Deutschland 2018

Genre: Horror, Thriller, Drama

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Englisch, Französisch, Koreanisch, Portugiesisch, Spanisch

Bild: 1.78:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 86 Minuten

FSK: Keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Blu-ray im KeepCase im Schuber

Extras: 32-seitiges Booklet mit einem Kommentar von Autor und Regisseur Linus de Paoli, Filmografien, einem Interview mit Paulina Galazka und einem Text von Susanne Heinrich, Filmografien, Interview mit Paulina Galazka und einem Text von Susanne Heinrich; Soundtrack-CD; Kurzfilm: »The Boy Who Wouldn’t Kill«; Featurette »Let the Material Speak«; Portrait »The Art of Linus de Paoli«; Interviews vom Frightfest & FF Straßburg; Audiokommentar mit Linus & Anna de Paoli

Release-Termin: KeepCase im Schuber: 19.03.2021

 

A Young Man with High Potential [Blu-ray im KeepCase + Schuber] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

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A YOUNG MAN WITH HIGH POTENTIAL – Trailer

 
 


 
 
 

Alexander Brunkhorst

(Rechte für Grafiken liegen bei Forgotten Film Entertainment)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Scars of Xavier (2017)
 
Simon Killer (2012)
 
Rent-A-Pal (2020)
 

Filmkritik: „Alone – Du kannst nicht entkommen“ (2020)

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ALONE – DU KANNST NICHT ENTKOMMEN

(ALONE)

Story

 
 
 
Für Jessica endet die Flucht vor ihrem früheren Leben in der Flucht vor einem Psychopathen, der nach ihrem Leben trachtet.

 
 
 


 
 
 

ALONE – Kritik

 
 
Ein Survial-Thriller hat meist eine simple Prämisse, in welcher sich Protagonisten durch die Wildnis schlagen müssen. Kombiniert man dies mit einem normalen Thriller, ergeben sich reizvolle Faktoren, die man in ihrer Schlichtheit wunderbar darstellen kann. „Alone – Du kannst nicht entkommen“, der schon vom Titel simpel ist, spielt genau mit diesem Szenario. Obwohl er sehr hochwertig gemacht wurde, hätte man aus der einfachen Geschichte jedoch mehr herausholen können.
 
 
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Die Story beginnt ohne etwas zu erklären. Der Zuschauer sieht Jessica, die ihr Hab und Gut in einen Anhänger verfrachtet und losfährt. Ihr Ziel kennt man nicht, ihre Beweggründe ebenfalls nicht. Erst hinterher erfährt man, dass ihr Mann vor einiger Zeit gestorben ist und Jessica mit ihrer Vergangenheit abschließen will. Doch schon bald rennt sie nicht nur vor dieser fort, denn ein psychopathischer Killer hat die Witterung von Jessica aufgenommen und alles endet in einem Überlebenskampf in der Wildnis. So reizvoll das auch klingen mag: Das Drehbuch ist die größte Schwäche von „Alone“. Dass der Film völlig schlicht und schnörkellos daherkommt, ist nicht verkehrt und aus der simplen Prämisse hätte man viel Nervenkitzel hervorzaubern können. Was allerdings störend ist, sind ein paar Logikfehler bzw. Ungereimtheiten. So soll Jessica zu einem Beamten durchgestellt werden, als sie mit der Polizei telefoniert, doch ob das stattgefunden hat, verschweigt der Film. Außerdem ist es ein mächtiges Klischee, dass eine simple, verschlossene Holztür ein großes Hindernis zur Freiheit darstellt. Und wenn der Killer, der das scheinbar schon öfter getan hat, eine Leiche nur ein paar Zentimeter tief vergräbt, zeugt das nicht gerade von seinem Talent. Wieso ist die Erde völlig trocken, obwohl es doch in der vorherigen Nacht noch eimerweise geschüttet hat? Dies mögen Kleinigkeiten sein, die in einem Film, in welchem viel los ist, zur minimalen Randnotiz verkommen, aber gerade weil das Drehbuch hier dermaßen schlicht gehalten wurde, fallen solche Dinge schon deutlich mehr auf.
 
 
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Leider kann „Alone“ schon alleine deshalb nicht mehr in der oberen Liga mitspielen, was sehr schade ist, denn vom Handwerk her wurde er wirklich fein gemacht. So sehen bereits am Anfang die Panorama-Aufnahmen der Natur wunderschön aus und die Kamera fängt jede Szenen herrlich ruhig und stilsicher ein. Regisseur John Hyams, der nun im B-Movie-Sektor kein unbeschriebenes Blatt mehr ist, inszeniert das Szenario ansprechend und die Optik ist echt gelungen. Über die Atmosphäre kann man sich ebenfalls nicht beklagen, denn es geht schön düster zur Sache. Der wahnsinnig ruhige Anfang langweilt nicht und nach einer knappen halben Stunde beginnt der Überlebenskampf. Hier hätte man die Wildnis jedoch gerne mehr mit einbauen dürfen. Dass die Natur für Jessica ebenfalls zum Feind wird, ist nämlich nicht wahr. Klar, es muss hart sein, sich dadurch zu kämpfen, doch diesen Aspekt betrachtet „Alone“ eher weniger. Stattdessen spult man ein paar Klischees ab, wie etwa den Jäger, der angetroffen wird und vielleicht zur rettenden Hilfe werden könnte. Richtige Spannung will dabei kaum entstehen, bis es dann zum packenden Finale kommt, in dem es noch eskalieren darf. Hier kommt endlich mal Nervenkitzel auf und dann darf auch noch etwas Blut vergossen werden, wobei der Fokus niemals auf Gewalt liegt.
 
 
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Den Darstellern kann man keinen Vorwurf machen. Jules Willcox spielt die ängstliche, traumatisierte Frau, die dann doch um ihr Überleben kämpft, relativ authentisch und wirkt souverän in ihrer Darbietung. Marc Menchaca ist als Psychpath ebenfalls nicht verkehrt. Er besitzt ein typisches Hinterwäldler-Auftreten, bekommt aber genügend Facetten, um nicht als Karikatur durchzugehen. Die Figurenzeichnung gibt sich dabei so schlicht, wie „Alone“ allgemein ist. So erfährt man über Jessica anfangs gar nichts und hinterher nur das Nötigste. Auch der Killer bekommt keine weitere Tiefe spendiert, wird aber immerhin als sadistisch veranlangt hingestellt. Sicherlich wäre in diesem Punkt noch etwas mehr möglich gewesen, aber störend ist diese einfache Figurenzeichnung nicht, da sie ihren Zweck erfüllt.
 
 


 
 
 

ALONE – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
Was anfängt wie „Joyride – Spritztour“ endet in einer Art „A Lonely Place to Die„. „Alone – Du kannst nicht entkommen“ will niemals mehr sein, als er darstellt und kommt erfrischend schörkellos daher, aber genau dies wird ihm manchmal auch zum Verhängnis. Weil der Film sehr ruhig ist, nicht viele Dialoge besitzt und auch mal minutenlang im Stillstand verharrt, fallen ein paar Ungereimtheiten im Drehbuch dann doch sehr stark auf. An einer gewissen Qualität verändert das zwar nichts, denn die Inszenierung ist gelungen und die Bilder, welche die Kamera einfängt, sind hervorragend, aber ein Highlight kann der Film somit auch nicht darstellen. Die Mischung aus Survival-Aspekten und Thriller ist unausgewogen und es macht den Eindruck, als hätte man hier einfach noch mehr herausholen können. Gute Darsteller, eine passable Figurenzeichnung und ein spannendes Finale machen „Alone“ auf jeden Fall sehenswert, aber mehr Nervenkitzel wäre nicht verkehrt gewesen. Ein guter Film, der jedoch mehr Möglichkeiten gehabt hätte! Übrigens handelt es bei sich bei „Alone – Du kannst nicht entkommen“ um die amerikanische Neuverfilmung des schwedischen Thrillers „Night Hunt – Die Zeit des Jägers“ von 2011. Ob die Neuinterpretation gelungen ist, sollte an dieser Stelle jeder für sich selbst bewerten. Wir meinen: Leider nur bedingt! Manche Filme benötigen nicht zwangsläufig eine Neuverfilmung.
 
 


 
 
 

ALONE – Zensur

 
 
 
Die deutsche Fassung von „Alone – Du kannst nicht entkommen“ ist ungeschnitten und für Zuschauer ab 16 Jahren geeignet.
 
 
 


 
 
 

ALONE – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Koch Films (Blu-ray im KeepCase)

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(c) Koch Films (2 Blu-rays im Mediabook)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Alone; USA 2020

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 2.40:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 98 Minuten

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Blu-ray im KeepCase mit Wechselcover | Mediabook

Extras: Featurette, Behind the Scenes, Bildergalerie, Trailer | zusätzlich im Mediabook: Blu-ray mit Bonusfilm „Night Hunt – Die Zeit des Jägers“, Booklet

Release-Termin: KeepCase: 25.03.2021 | Mediabook: 25.03.2021

 

Alone – Du kannst nicht entkommen [Blu-ray im KeepCase] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

Alone – Du kannst nicht entkommen [2 Blu-rays im Mediabook] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

ALONE – Trailer

 
 


 
 
 

Benjamin Falk

(Rechte für Grafiken liegen bei Koch Films)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Joyride – Spritztour (2001)
 
A Lonely Place to Die – Todesfalle Highlands (2011)
 

Filmkritik: „Train to Busan“ (2016)

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TRAIN TO BUSAN

(BUSANHAENG)

Story

 
 
 
Der erfolgreichste, südkoreanische Film des Jahres 2016 zeigt, was geschieht, wenn in einem Hochgeschwindigkeitszug eine Zombie-Seuche ausbricht.

 
 
 


 
 
 

TRAIN TO BUSAN – Kritik

 
 
Horrorszenarien auf engerem Raum stattfinden zu lassen, ist eine beliebte Methode. So durften z.B. Zombies oder Schlangen schon ein Flugzeug unsicher machen. „Train to Busan“ besitzt ebenfalls eine solche Grundidee und überträgt eine drohende Zombie-Apokalypse auf den Schauplatz Zug. Da das Ganze mit reichlich Tempo und Action umgesetzt wurde, kann man sich hier ordentlich unterhalten lassen, wobei Mainstream-Werke wie „World War Z“ doch etwas mehr Substanz boten.
 
 
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Der Geschäftsmann Seok-woo hat sich von seiner Frau scheiden lassen und seine Tochter Su-an lebt bei ihm. An ihrem Geburtstag würde sie gerne ihre Mutter sehen, die in Busan lebt und es gelingt Su-an ihren Vater zu einer Zugreise dorthin zu überreden. Man hat sich nur leider den falschen Zeitpunkt für die Reise ausgesucht, denn in ganz Südkorea bricht gerade eine Zombie-Apokalypse aus. An sich wäre der Zug ein sicherer Ort, wenn sich dort nicht ebenfalls jemand infiziert hätte und weitere Reisende sich zu Zombies verwandeln. Die Story basiert eigentlich wirklich nur auf der Idee, dass man Zombies in einen Zug steckt. Mehr gibt die Handlung kaum her. Man hatte ein paar Ideen, die für etwas Dynamik sorgen (z.B. greifen die Zombies ihre Opfer im Dunkeln nicht an), doch im Großen und Ganzen ist das dennoch etwas zu wenig. Schade ist zudem, dass das Drehbuch keinerlei Gesellschaftskritik bietet und das Szenario reichlich simpel schildert. Hier wäre bestimmt mehr möglich gewesen, aber dafür überzeugt die handwerkliche Arbeit umso mehr.
 
 
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Regisseur Yeon Sang-ho drehte zuvor nur Animationsfilme (u.a. den Vorgänger zu „Train to Busan“ „Seoul Station) und inszenierte hiermit seinen ersten Realfilm. Dabei versteht er es sehr gut den begrenzten Schauplatz zu nutzen und obwohl der Zug die größte Kulisse darstellt, wird hier genügend Abwechslung geboten. Sang-ho dreht mächtig an der Spannungsschraube und so wird das Geschehen mit zunehmender Laufzeit immer packender, bis es zu einem wirklich starken Finale kommt. Die Laufzeit von fast zwei Stunden hätte man zwar etwas straffen können, doch im Endeffekt wird man von „Train to Busan“ prima unterhalten. So gibt es anfangs eine etwas ruhigere Einleitung, doch nach 20 Minuten tritt Sang-ho aufs Gas und geht von diesem dann auch nicht mehr oft herunter. Da hat man schon einige sehr spannende Momente kreiert und wenig Zombies kommen dabei nicht zum Einsatz. Diese können übrigens (wie das mittlerweile Trend ist) rennen und haben nichts mit den altmodischen Viechern zu tun. Ob man das mag oder nicht, ist reine Geschmackssache. Auf jeden Fall wird für ausreichend Blutvergießen gesorgt, wobei die Freigabe ab 16 Jahren dennoch gerechtfertigt ist, denn es gibt schon deutlich deftigere Zombie-Filme. Im Finale kommt der Gorehound trotzdem auf seine Kosten und die Effekte sehen allesamt gelungen aus.
 
 
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Was „Train to Busan“ definitiv noch etwas hochwertiger macht, ist seine Figurenzeichnung. Nicht selten verkommen die Charaktere in solchen Streifen zu plumpem und doofem Kanonenfutter, doch hier ist dem nicht so. Man hat zwar wenig Gelegenheit, den Figuren große Substanz zu verleihen, aber sie verändern sich mit dem gefährlichen Szenario und das wirkt insgesamt doch ziemlich authentisch. So ist Seok-woo anfangs eher ein eingebildeter, selbstsüchtiger Geschäftsmann, der hinterher bereit ist sich aufzuopfern. Diese Zeichnungen sorgen für Sympathien und so kann der Zuschauer viel besser mit den Charakteren mitfiebern. Das Schauspiel ist nebenbei ebenfalls ordentlich. Gong Yoo wirkt am Anfang etwas nichtssagend, wird dann hinterher aber deutlich besser und Kim Su-an geht als Kinderdarstellerin ebenfalls vollkommen klar. Alle anderen Darsteller erledigen ihre Aufgabe mindestens solide.
 
 
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TRAIN TO BUSAN – Fazit

 
 
 
7 Punkte Final
 
 
„Train to Busan“ ist nicht der perfekte Zombie-Film geworden, für Fans solcher Werke aber dennoch völlig sehenswert. Die Handlung hätte ruhig etwas mehr Substanz haben dürfen, etwas bissiger verpackt werden dürfen und ein paar mehr Hintergründe wären ebenfalls nicht verkehrt gewesen. Außerdem ist die Laufzeit etwas zu hoch, was anfangs und zwischendurch für kleinere Längen sorgt. Immer wenn die Zombies zum Einsatz kommen, ist „Train to Busan“ allerdings reichlich spannend, was auch mit an der gelungenen Inszenierung liegt. Die Atmosphäre erfüllt ihren Zweck, die Darsteller sind gut und die Figurenzeichnung erscheint erfreulich menschlich. Das Finale ist ein echtes Highlight und ausreichend Splatter gibt es ebenfalls zu sehen. Sicher nicht frei von Schwächen, aber eine souveräne, actionreiche Erweiterung in der schier unendlichen Veröffentlichungsflut an Zombie-Streifen!
 
 


 
 
 

TRAIN TO BUSAN – Zensur

 
 
 
Die deutsche Fassung von „Train to Busan“ ist ungeschnitten und für Zuschauer ab 16 Jahren geeignet.
 
 
 


 
 
 

TRAIN TO BUSAN – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Splendid Film (Blu-ray im KeepCase)

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(c) Splendid Film (Blu-ray im KeepCase mit Bonusfilm Seoul Station)

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(c) Splendid Film (Blu-ray im Mediabook mit Bonusfilm Seoul Station – auf 2000 Stück limitiert)

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(c) Splendid Film (Blu-ray im Steelbook mit Bonusfilm Seoul Station – auf 2000 Stück limitiert)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Busanhaeng; Südkorea 2016

Genre: Horror, Thriller, Action

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Koreanisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch, Niederländisch

Bild: 1.85:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 118 Minuten

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Blu-ray im KeepCase mit Wechselcover

Extras: B-Roll (12:59 Min.), Press Screening Q&A (41:44 Min.), Original Trailer (1:38 Min.), Teaser #1 (0:37 Min.), Teaser #2 (0:32 Min.), Trailershow | zusätzlich im Mediabook: Blu-ray mit dem Film Seoul Station, 24-seitiges Booklet | zusätzlich im Steelbook: Blu-ray mit dem Film Seoul Station

Release-Termin: KeepCases: 24.02.2017 | Mediabook: 03.02.2017 | Steelbook: 30.06.2017

 

Train To Busan [Blu-ray im KeepCase] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

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Train To Busan [Blu-ray im Mediabook mit Bonusfilm Seoul Station] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

Train To Busan [Blu-ray im Steelbook mit Bonusfilm Seoul Station] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

TRAIN TO BUSAN – Trailer

 
 


 
 
 

Benjamin Falk

(Rechte für Grafiken liegen bei Splendid Film)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Peninsula (2020)
 
28 Weeks Later (2007)
 
World War Z (2013)
 

Filmkritik: „The Mortuary – Jeder Tod hat eine Geschichte“ (2019)

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THE MORTUARY – JEDER TOD HAT EINE GESCHICHTE

(THE MORTUARY COLLECTION)

Story

 
 
 
Als die junge Sam (Caitlin Custer) an den Pforten des örtlichen Bestattungsinstitus klopft und neugierig nach Geschichten fragt, antwortet Montgomery Dark (Clancy Brown) mit abendfüllender Horrorunterhaltung.

 
 
 


 
 
 

THE MORTUARY – Kritik

 
 
Gefühlt die Hälfte aller modernen Horrorfilmreleases, oder zumindest derer, die ich hier bespreche, bestehen aus Anthologien durchwachsener, bis fragwürdiger Qualität. So fällt es den individuellen Produktionen immer schwieriger, in dem Sumpf des Durchschnitts aufzufallen – und das ausgerechnet in einem Horrorsubgenre, dessen starke Einzelbeiträge ohnehin schon Probleme haben herauszustechen, sind sie doch oft selbst zwischen belanglose Füllerepisoden gebettet. Positiv hervorzuhebende Kurzfilme also, die sich in abendfüllenden sowie sehenswerten Beiträgen statt auf Youtube finden, sind selten, werte Leser:innen, und doch schafft „The Mortuary Collection“ (in Deutschland unverständlicherweise in „The Mortuary – Jeder Tod hat eine Geschichte“ umbenannt, obwohl mehr Deutsche „Collection“ als „Mortuary“ verstehen dürften, aber gut), von Horrorkurzfilmregisseur und Langfilmdebütant Ryan Spindell, es in seinen knapp zwei Stunden direkt mehrfach, genau solche zu liefern.
 
 
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Dass jede der Episoden des Films dabei vom selben Regisseur inszeniert wurde, steht der Produktion zu jedem Moment sehr gut, da alles wie eine homogene Horrormasse, ein genrebewusster Guss wirkt, statt wie der allzu gewohnte, tonal völlig verwirrte Flickenteppich internationaler Beiträge, die durch dünne Überleitungen zusammengehalten werden sollen. Das pompöse, treibende, klassische Spukhaus-Theme im Menü stimmt bestens ein; vor schwarzem Bildschirm fällt dann das Zitat „The world is not made of atoms, it is made of stories“, bevor der Titel des Films auf einem Buch steht, welches auf den Tisch fällt, die Kamera in das Buch fährt und eine, leider eher misslungen zu nennende, ruckelnde CGI-Fahrt startet. Das Zusammenspiel der modernen, malerischen Tracking Shots und Inszenierung im Kontrast zur gemächlichen, in Nostalgie schwelgenden Musik könnte hier bestens funktionieren, hätte man sich nicht für immer wieder die Immersion zerstörende, da kaum überzeugende Computeranimationen entschieden.
 
 
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Nach diesen ersten drei Minuten Opening Credits wird uns galant inszeniert, clever und nicht ohne Schrecken der von Schauspiellegende Clancy Brown gespielte Bestatter und Erzähler Montgomery Dark vorgestellt, ein älterer Hüne mit ausdrucksstarker Stimme, die zusammen mit seiner erhabenen Gestik und Mimik gar ein wenig an Christopher Lee erinnert. Leicht slapstickhafter Humor, der sich aber in würdevollen Grenzen hält und eher schwarzhumorig-lakonisch anmutet, kommt in diesen vorstellenden Minuten auch nicht zu kurz. Die alte Villa mit den prachtvoll verzierenden Glasmalereien, der ausufernden Bibliothek, den zahlreichen prunkvollen Gemälden und der höchst atmosphärischen, spärlichen Beleuchtung weiß von der ersten Minute an zu begeistern und verzaubern, wird sie uns doch liebevoll und mit angenehmen Pacing nähergebracht, ohne dass je der Fokus des Films verloren geht.
 

„Have you any experience in the mortuary arts?“

 
Und dieser liegt, man ahnt es kaum, auf den kurzen Geschichten von Montgomery, vier an der Zahl. Nachdem die sympathische junge Sam, gespielt von Seriendarstellerin Caitlin Custer, nämlich bei Monty aufkreuzt, um sich für einen Job zu melden, fragt sie ihn äußerst neugierig nach den zahlreichen morbiden Anekdoten und Todesfällen, die sich hinter den Leichen seiner täglichen Arbeit verstecken– und so beginnt nach äußerst gekonnt einstimmenden elf Minuten Laufzeit also die erste Geschichte.
 
 
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Und diese versteht sich dabei viel mehr als Appetizer, denn als vollwertige Story – wichtiger als die relativ belanglosen, wenn auch technisch recht ansprechenden fünf Minuten Cosmic Horror light mit sehr vorhersehbarem Verlauf und Augenzwinkern am Ende (5/10), ist hier nämlich Sams Reaktion auf die Geschichte, da sie diese selbst sofort abwertet und sich etwas mit „mehr Substanz“ erhofft; genau wie auch der Zuschauer. Nun macht es den Genuss der fünf Minuten selbst natürlich nicht besser, sehr wohl aber zeigt der Film hier bereits, wie er sich seines Genres und dessen Problemen voll und ganz bewusst ist und gelobt, die üblichen Anthologiekrankheiten zu vermeiden – ob dieses Vorhaben glückt?
 
 
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Der Dialog zwischen Monty und Sam treibt in wenigen Minuten erneut die Story voran und spricht ein zu oft genutztes Klischee direkt an, weiter geht es mit sexistischen, modelhaften Ultra-Chad- Studenten, die auf dem Campus Kondome verteilen und sich wie überdrehte, anstrengende Idioten verhalten. Jake, besagter durchtrainierter Protagonist, macht das hornbrillentragende, aber nicht unattraktive Mauerblümchen Sandra an,welche bissig und unerwartet hart flirtet. Eine letzte, charakterbildende Szene vor „dem Vorfall“ offenbart die männlichen Nebendarsteller dann leider erneut als etwas schwächer; gibt dem Protagonisten über sein stereotypes, unsympathisches Abziehbild hinaus aberetwas Charakter und Selbstreflektion, dann geht es auch schon auf eine Party und, nach etwas Foreshadowing wie etwa vermissen Highschooljungs, mit Sandra zusammen ins Bett…
 
 
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Was folgt, ist ein breites Grinsen für alle Genrefans die es satt sind, halbgare „Sex und Blut haha“ Kurzfilme oder unausgereifte „One Night Stand + was Schlimmes passiert“-Prämissen in ihren Horrorfilmen zu finden, denn diese moralische cautionary tale ist ein rund 25-minütiger Bodyhorrortrip, der ein sehr reales Problem auf garstige, schwarzhumorig-feministische Weise thematisiert und dabei vor nichts zurückschreckt. Es gibt eine quälend unlogische bzw. tonal nicht passende Szene und ja, der Einstieg kann auch ein wenig auf den Zeiger gehen – doch alles andere an dieser Episode ist Gold, ein großer Spaß. „THAT was a story!“ ruft Sam begeistert, und ich gehe glatt mit – was für eine wilde, konsequente Episode doch.(8[-]/10)
 
 
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Eine Dreiviertelstunde ist vergangen und die überzeugend getrickste Leiche einer jungen Frau birgt die nächste Geschichte, „Till Death do us part“. Ein wenig erschreckender Hochzeits- Alptraum als Einleitung; danach verbringen wir Zeit mit Wendell Owen, der sich tagtäglich um seine bettlägerige, schwerkranke Frau kümmert und daran zugrunde geht. Ein befreundeter Arzt macht ihm einen unmoralischen Vorschlag, doch auch dieser geht schief – fortan sorgen verzweifelte Maßnahmen für grausige Folgen.
 
 
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Die dritte Episode im Bunde macht es dem genreaffinen Zuschauer nicht leicht, denn auch wenn die Technik erneut überzeugt und das Schauspiel in Ordnung geht, so hat man viele Szenen oder Konflikte bereits so oder so ähnlich gesehen; das Finale der ganzen Chose zudem bereits im Trailer. Zwar gibt es einen wirklich bösen und blutigen Tod sowie ansprechende Effektarbeit in den künstlerischen letzten Minuten der Erzählung, doch weder die Kreativität, noch Konsequenz, noch der schwarze Humor sind hier so präsent wie im letzten Beitrag, oder der Rahmenhandlung. Mit der Kürze des Einstiegs vermutlich eine Wohltat, auf 20+ Minuten gestreckt aber recht ermüdend und schade um die Technik. (6/10)
 
 
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Aber eins muss man dem Film auch zu diesem Zeitpunkt noch lassen – er hat Mut zur Selbstkritik und weiß um die Subjektitivät des Zuschauers. „I kinda hated that story“ kommentiert Sam und entmantelt gekonnt den Kern dieser ganzen pseudoerzieherischen Lehrgeschichten, bevor sie den ersten Twist des gewitzten Scripts – und somit auch selber eine Geschichte – liefert. „The Babysitter Murders“ ist ein 2015 von Ryan Spindell unabhängig von diesem Projekt hier entstandener Meta-Slasher-Kurzfilm mit 80s-Flair und professioneller Inszenierung, statt DTVStyle mit Brüsten und Ketchupblut. Die ersten Minuten können dabei gekonnt in die Irre führen, da hier ein billiger 80s-Slasher als Film im Film (in der Erzählung in der Rahmenhandlung des eigentlichen Films) läuft, doch schnell blitzt das fast schon arrogant wirkende Selbstbewusstsein auf, mit dem hier ganz klar zwischen dieser Produktion und dem sonstigen Retrotrash differenziert wird und schürt auf bewundernswert rotzige Weise Erwartungen. Leisten kann sich dieser Zwanzigminüter das auf jeden Fall, da Spindell hier mit gerade einmal $60,000 einen überraschend actionreichen, spannenden und clever geschriebenen Home Invasion-Horror in die Welt gesetzt hat, der den Genrelook der Zeit gekonnt widerspiegelt, ohne sich auf der reinen Ästhetik auszuruhen und zudem eine der besten Parallelmontagen bietet, die ich in letzter Zeit so gesehen habe. Ein überinszenierter, zu moderner Kampf mit Zeitraffer und -lupe sowie blinkenden Lichtern fällt zwar etwas negativ auf, das Zusammenlaufen der verschiedenen Episoden, Plotlines und Theorien im bitterbösen Finale und Ende aber, entschädigt locker dafür. Ein weiterer Kracher, ausgewogener und gelungener als die Studentenepisode gar. (8[+]/10)
 
 
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Und somit leitet dieser sehr gut verdichtete Film auch direkt aus der finalen Episode zurück ins Finale vom Hier und Jetzt, denn das letzte Wort scheint noch nicht gesprochen – und in der Tat, auch wenn ich den erneuten CGI-Overkill sowie das Design an sich nicht allzu sehr begrüßen kann, so wissen die stilvolle Inszenierung der Ruhe danach, die Geschichte an sich, sowie die erneute Bösartigkeit zum breiten Grinsen animieren.
 
 


 
 
 

THE MORTUARY – Fazit

 
 
 
7 Punkte Final
 
 
Ein gut abgerundeter, postmoderner und doch wohlig-altmodisch-atmosphärischer Episodengrusel/-horror, der zu überraschen und unterhalten weiß und der nicht unter dem Gewicht seiner Länge, oder der Inkonsistenz seiner Einzelbeiträge zu Grunde geht. Endlich mal wieder! Genau zwischen der 7 und 8, für Letztere fehlt nur der letzte Hauch Eigenständigkeit: 7/10.
 
 


 
 
 

THE MORTUARY – Zensur

 
 
 
Die deutsche Fassung von „The Mortuary – Jeder Tod hat eine Geschichte“ ist ungeschnitten und frei ab 16 Jahren. Fans gruseliger Horrorstreifen können daher bedenkenlos zugreifen.
 
 
 


 
 
 

THE MORTUARY – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Capelight Pictures (Blu-ray im KeepCase)

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(c) Capelight Pictures (4K UHD + Blu-ray im Mediabook)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: The Mortuary Collection; USA 2019

Genre: Horror, Thriller, Grusel

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 2.39:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 111 Minuten

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Blu-ray im KeepCase mit Wechselcover

Extras: 14 spannende Hinter-den-Kulissen-Featurettes (ca. 112 Min.), Entfallene Szenen, Audiokommentar von Regisseur Ryan Spindell, Kinotrailer | zusätzlich im Mediabook: Film auf 4K UHD, 24-seitiges Booklet

Release-Termin: Mediabook + BD-KeepCase: 26.02.2021

 

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THE MORTUARY – Trailer

 
 


 
 
 

Alexander Brunkhorst

(Rechte für Grafiken liegen bei Capelight Pictures)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Creepshow (1982)
 
Trick ’r Treat (2007)
 
Die Todeskarten des Dr. Schreck (1965)
 

Filmkritik: „Close Calls“ (2017)

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CLOSE CALLS

Story

 
 
 
Die junge Morgan muss auf ihre Oma und das Haus aufpassen, doch nimmt nach einem Haufen Drogen erst einmal den Telefonhörer in die Hand, da ein Unbekannter sie terrorisiert…

 
 
 


 
 
 

CLOSE CALLS – Kritik

 
 
Das Regiedebüt des amerikanischen Indiehorrorproduzenten Richard Stringham ist defintiv ein ungewöhnlicher Film, und zudem einer, der in Deutschland auffällig an genreaffine Fans vermarktet wird: Das Frontcover spricht von einem Film „im Stile Argentos mit einem modernen Twist“, auf dem Backcover findet sich neben viel unspezifischer Lobhubelei direkt noch einmal der Name des italienischen Großmeisters, in Verbindung mit dem Wort „Giallo“. Von hypnotisch drogenvernebelten Trips, Genrehommagen und Surrealismus ist die Rede, die blau-rot beleuchteten Screenshots halbnackter Frauen tun ihr Übriges – nach „Abrakadabra“ also wirklich direkt der nächste gelungene Subgenreausflug? Was als erstes stutzig machen könnte ist die Laufzeit von 128 Minuten, was, zusammen mit der Tatsache, dass dieser Film auch von Stringham selber produziert wurde, spontan aber immerhin für ein Herzensprojekt spricht, das nicht aus Kostengründen für die Industrie auf den Markt gerotzt wurde. Nach einem sympathischen VHS-Kasetten-Synthie-Retrointro von S&Drive startet der Film mit einer angestaubt klingenden, wohligen Klaviermelodie zu altem Bildmaterial und mit 60s/70s- Titlecard über dem Anwesen in dem ein Großteil des Films spielen soll. Newcomerin Jordan Phipps sitzt in der ersten Einstellung nun bereits hosenlos und mit beachtlichem Ausschnitt auf dem Bett und telefoniert, hier direkt fällt die miserable Soundmischung auf, da Soundtrack und gerade Foley- Geräusche, Türen etc. DEUTLICH lauter sind, als der teils unverständliche Dialog. Zwar nimmt sich „Close Calls“ insgesamt eher zurück, was dialoglastige oder relevante Passagen belangt, die auf Hörverstehen angewiesen sind, ohne Untertitel jedoch trotzdem eine punktuell ärgerliche Angelegenheit.
 
 
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Ihr Vater kommt rein und streitet sich mit Morgan, da er nach dem Tod seiner Frau nun ein Date hat, soll Morgan daheim bleiben und auf ihre Großmutter aufpassen. Der Vater fährt weg, zu sanfter Synthiemusik steht Morgan vorm Spiegel, bevor die Steadycam schamlos auf ihren halbnackten Hintern hält und sie auf dem Weg zu einer Box voll Drogen begleitet. Ein Beat setzt ein, sie nimmt Koks und raucht, eine an die 70s anmahnende Rotblende schließt die Szene. POV aus der Sicht des Kühlschranks, der von einem riesigen Dekolleté begrüßt wird, weiße Ranchsoße auf ihrem Essen, ein weiterer Close-Up auf den Hintern – zu diesem frühen Zeitpunkt werde ich bereits davon absehen, es jedes Mal neu zu nennen: Doch dieser Film ist absolut notgeil, gefilmt wie von einem Vierzehnjährigen und cinematographisch bei aller Professionalität und starker Frauenfigur reichlich sexistisch und mehr daran interessiert, die Kurven und Rundungen der Hauptdarstellerin zu filmen, statt Ihrer Mimik oder Gestik. Das Telefon klingelt und kurz kommt erste Spannung auf, Morgan geht ran und hört nichts als ein Atmen und verrücktes Lachen, Erinnerungen an „Black Christmas“ werden wach. Natürlich wird noch etwas Dip verschüttet, damit man sich in Unterwäsche auf den Boden bücken und wischen muss, ist auch diese freizügige Stelle überstanden, geht es aber tatsächlich auf den spinnenwebenbehangenen Dachboden um bei der Großmutter vorbeizugucken, wo das Setdesign durch Kerzen, einen Puppenkopf und eine lebendige Tarantel zwar nicht unbedingt realistisch, dafür aber visuell ansprechend und atmosphärisch angerichtet ist. Oma selber schläft, spuckt dann aber Blut und ahnt ihren baldigen Tod, zudem verlangt sie „Cheese dip soup“, redet kurz mit tieferer, wenn auch nicht ganz dämonischer, Stimme und greift Morgan gar kurz an. Panisch rennt diese durch den Gang, wo zahlreiche Bilder ihrer Mutter sie und ihre hüpfenden Brüste beäugen. Kurz darauf dann der nächste, wieder gemächlich inszenierte Anruf des Unbekannten und er masturbiert am Telefon, Morgan muss sich daraufhin übergeben, zieht mehr Koks, hört die Stimme ihrer Mutter und auf einmal sind auch schon fast 30 Minuten vergangen.
 
 
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Die Laufzeit des Films verwundert mich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr, denn nicht nur werden alle genannten Tätigkeiten oder Zwischenszenen gerne mal in die Länge gezogen und mit aller Ruhe erzählt, wie in den Vorbildern wohl oftmals auch, sondern fühle ich mich, tonal völlig verwirrt, endgültig wie in einer Art Russ Meyer-Film, da die Szenen mit der Großmutter definitiv einen überdreht-komödiantischen Ton haben, gleichzeitig aber wohl auch unironischer Schrecken verbreitet werden soll. Ein Werk also, in dem unabhängig vom Gesamtkonzept geschrieben und gefilmt wurde, was spontan Spaß gemacht hat? Morgans Vater diskutiert im Restaurant mit seinem Date, das sich über das Essen beschwert und allgemein genervt ist, keine Lust auf ihre Tochter hat. So, oder so ähnlich jedenfalls, da die Tonspur hier erneut derart desaströs gemischt ist, dass man ihren Dialog leider kaum ausmachen kann. Kristof Waltermire, der recht routiniert Morgans Vater spielt, beschwert sich darüber, dass er gerne hätte, dass seine Tochter auf ihn hört, eine uninspirierte, angedeutete und recht unnötige Sexszene auf der Restauranttoilette später geht’s zurück zu eben jener Tochter, dabei, wie sie offscreen masturbiert, nach dem Orgasmus einen Zug aus ihrem Inhaler nimmt…und dann von einer Gestalt mit Brille angefallen und begrabscht wird. Da es sich trotz des bemühten Pseudo-Jumpscares jedoch um einen Freund handelt, – der sie ganz unverhohlen anmacht und übergriffig wird, was sie jedoch völlig normal zu finden scheint – nimmt Morgan den Besuch einfach hin, zumal er Salvia dabei hat. Zuerst wird zwar noch der Loveletter eines ehemaligen Verehrers gelesen, der mit einer Todesdrohung endet und durchaus nicht unbedrohlich formuliert wurde, doch nur Robbie scheint sich ernsthaft darüber Sorgen zu machen, – oder vielleicht nur seinen Beschützerinstinkt ausleben wollen? – während die zu keinem Zeitpunkt mehr auffallend auf Drogen wirkende Morgan die Situation sehr gelassen sieht. Ein lautes Piepen irritiert den Zuschauer und soll wohl für aufkommende Bedrohung stehen, als es aufhört, folgt der dritte Anruf und Morgan legt den Hörer neben die Anlage. Eine weitere, unangenehme Fußfetisch- Anmache wird abgewehrt, daraufhin, nach etwa 45 Minuten Laufzeit, richtet sich die Aufmerksamkeit wieder dem Salvia und in der Tat wird ziemlich realistisch dargestellt wie Morgan nun Lachen muss und von den mannigfaltigen Eindrücken überfordert ist. Ihr „Freund“ allerdings nutzt dies auf und fängt an sie zu begrabschen, gar auszuziehen…
 
 
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Eine Dreiviertelstunde befinden wir uns im Film und nicht nur gibt es keine Rasierklingen oder Lederhandschuhe, keine Kommissare oder Designer-Wohnungen, auch bleibt ganz allgemein die Frage zu beantworten, in welche Richtung dieser merkwürdige Streifen jetzt eigentlich driften möchte. Ein feministischer Rachefilm über eine im Drogenrasch vergewaltigte sowie gestalkte, junge Frau die sich ähnlich wie in „Revenge“ vom Reize spielen lassenden Blondchen zur männertötenden Furie wird? Ein Film, der genau so plump und schamlos und simpel ist, wie er zu sein scheint und absolut keine Berechtigung hat, zwei Stunden lang zu laufen? Oder ein subversives Genre-Meisterwerk, das nach der liebevollen Exposition direkt in die Vollen geht? Die Antwort, ist, wie so häufig, nicht so einfach und irgendwo zwischen diesen Optionen. Die Vergewaltigung, soviel kann ich vorweg nehmen, scheint nämlich wirklich stattzufinden, doch auch wenn der Film nichts davon explizit zeigt, so ist es schon recht sinnlich und „sexy“ aufbereitet, viel schlimmer aber, absolut unreflektiert und unverständlich wenig von Morgan selber zur Sprache gebracht, die daraufhin freiwillig weiter mit diesem Freund Zeit verbringt. Wie dem auch sei, hat man ihr Verhalten sowie einen manipulativ lauten Jumpscare geschluckt, wird mit dem subtilen und unblutigen Verschwinden des „Freundes“ die zweite Hälfte des Films eingeläutet, in der Morgan erst einmal mit einer absurd riesigen Schüssel Popcorn Fernsehen guckt, ein Holzfällerhemd trägt und nach einem Streit mit ihrem Vater das Haustelefon zerschmettert. Der macht sich derweil Sorgen und will zurück nach Hause fahren, Sorgen die nicht gänzlich unberechtigt sind, da Morgan nun, beim Versuch ihrer Oma ihre Medizin zu geben, angefallen wird und einen apokalyptischen Monolog zu hören kriegt.
 
 
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Etwa 70 statt der üblichen 10-30 Minuten Exposition, Teasing, Vorlauf, Charaktere und Umgebung kennenlernen, Set-Up und, je nach Auslgegung des Wortes „Rumtrödeln“ gilt es für den Genrefan zu genießen, doch dann klopft es – und am zu breiten Lächeln, an der wunderbar langen und realistischen Gesprächsszene mit verschlossener Tür, durch das angespannte Framing mit rotem Pool-Table, grün beleuchteten Zimmerpflanzen und roter Küchentheke merkt man als Zuschauer schnell, das nun tatsächlich so etwas wie eine Bedrohung oder Thrill zu erwarten sind und tatsächlich, aus dem harmlosen Besuch entwickelt sich ein erotisch aufgeladenes, unangenehmes, stellenweise brutales und spannendes Katz- und Maus-Spiel mit einer herrlich eklig-schleimigen Performance von Greg Fallon. Backstory wird noch relevant und sorgt für Spannungsmomente, die Aufbröselung und Konfrontation der Beteiligten erinnert entfernt an absurde Giallifinale, doch in einem deutlich kleineren Maßstab. Verspielte Splitscreens und eine rotierende Kamera kommen zum Einsatz, eine überraschend kaltschnäuzige und brachiale Kampfchoreographie wird zum Besten gegeben und auch wenn das Familiendrama kurz Überhand nimmt, so wissen die handgemachten Effekte, expressionistischen Einblendungen sich drehender Gesichter und der besser werdende Soundtrack zu gefallen – nachdem ich es nämlich fast schon aufgegeben hatte, stellt sich nach 104 Minuten durch den groovigen Soundtrack, die Winkel und das spannende Setting der Gewächshäuser bei Nacht absolutes Giallofeeling ein. Die Einstellungen und Nahaufnahmen sitzen, der Plot ist nicht völlig absurd, Romero- und Argento- Referenzen lassen durch ihre ansprechende Umsetzung freudig grinsen, spätetens dann, wenn sich durch langsame Einstellungen und drastische F/X-Arbeit noch Fulci-Einschläge finden lassen. Ein trippiges, stark inszeniertes Finale wird zwar leider vom Cover gespoilert, doch die Gänsehaut verursachende, letzte Einstellung dürfte jeden Horrorfan trotzdem freudig aus diesen halb billig und routiniert, halb ideenreich und originell wirkenden zwei Stunden leiten.
 
 
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CLOSE CALLS – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
Technisch ansprechender, farbenfroher Retrothriller mit ausgebeuteter Hauptdarstellerin und ungewöhnlicher Erzählstruktur.
 
 


 
 
 

CLOSE CALLS – Zensur

 
 
 
Die deutsche Fassung von „Close Calls“ ist ungeschnitten und frei ab 18 Jahren. Somit ist der Film nur für Erwachsene geeignet.
 
 
 


 
 
 

CLOSE CALLS – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) I-On New Media (Blu-ray im KeepCase)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Close Calls; USA 2017

Genre: Horror, Thriller, Splatter

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Keine

Bild: 2.35:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 128 Minuten

FSK: Keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Blu-ray im KeepCase mit Wechselcover

Extras: Trailer, Trailershow

Release-Termin: KeepCase: 27.11.2020

 

Close Calls [Blu-ray im KeepCase] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

CLOSE CALLS – Trailer

 
 


 
 
 

Alexander Brunkhorst

(Rechte für Grafiken liegen bei I-On New Media)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Abrakadabra (2018)
 
Tulpa (2012)
 
Yellow (2012)
 

Filmkritik: „Zombie – Dawn of the Dead“ (1978)

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ZOMBIE – DAWN OF THE DEAD

(DAWN OF THE DEAD)

Story

 
 
 
Der wahrscheinlich einflussreichste und kultigste Zombie-Film aller Zeiten führt vier Protagonisten in ein Kaufhaus, in welchem sie sich gegen die drohende Apokalypse verteidigen müssen.

 
 
 


 
 
 

DAWN OF THE DEAD – Kritik

 
 
Wohl niemand hat den Zombiefilm dermaßen geprägt, wie George A. Romero. Zwar wurden Zombies auch schon weit vor 1968 thematisiert, doch Romero verpackte bissige Gesellschaftskritik mit in den Horror und so wurde schon sein Erstling „Night of the Living Dead“ zu einem Kultstreifen, der bis heute nichts von seiner Atmosphäre eingebüßt hat. Es sollte ca. zehn Jahre dauern, bis Romero seinen Ruf als Meister der Zombies ausbaute. 1978 war es soweit und „Dawn of the Dead“ (in Deutschland schlicht mit „Zombie“ oder auch „Zombies im Kaufhaus“ betitelt) erblickte das Licht der Kinoleinwände. Dieses Mal in Farbe und mit deutlich mehr Aufwand. Romero hat hier schlichtweg DEN Klassiker des Zombiefilms gedreht und er löste damit eine regelrechte Welle von ähnlichen Werken (oftmals aus Italien) aus, die sich bis Mitte/Ende der 80er Jahre erfolgreich hielt. Es gibt an diesem Film eigentlich nichts auszusetzen, denn selbst kleinere Fehler können diesem Meisterwerk nichts anhaben.
 
 

 
 
In „Night of the Living Dead“ wurde das Übel mit den Zombies eingeleitet. Seitdem ist einige Zeit vergangen und „Dawn of the Dead“ steigt mitten in ein apokalyptisches Szenario ein. Stephen arbeitet als Verkehrsberichtserstatter und bekommt deshalb die Gelegenheit mit einem Hubschrauber abzuhauen. Seine Freundin Francine kommt mit, ebenso wie die beiden SWAT-Beamten Peter und Roger. Das gesamte Land wird von Zombies überfallen und die Vier suchen nach einem sicheren Ort. Sie finden ein ganzes Einkaufszentrum, in welchem es Verpflegung im Überfluss gibt. Nachdem man ein paar Zombies aus dem Weg geräumt hat, scheint es hier sicher zu sein, doch der Schein trügt.
 
 
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Romero verstand es wunderbar seine Horrorfilme mit reichlich Gesellschaftskritik zu füllen und es ist ihm wohl niemals mehr so genial gelungen, wie in „Dawn of the Dead“. Die Idee mit dem Einkaufszentrum ist einfach perfekt und lässt so viele Deutungen zu, dass es zwangsläufig anspruchsvoll wird. Wenn die Zombies nach ihrem Tod zu dem Ort zurückkehren, der ihnen wohl trotzdem in Erinnerung geblieben ist, wenn selbst die vier Protagonisten dem Kapitalismus frönen, dann besitzt das ein Niveau, welches man im Horrorfilm sonst eher vergeblich sucht. Das Drehbuch an sich ist natürlich ziemlich simpel, doch 1978 war das noch erlaubt, denn hier war der Zombiefilm noch längst nicht so ausgelutscht, wie heutzutage. Es sind die Ideen, die auch über 40 Jahre später noch faszinieren und deshalb gibt es an der Handlung absolut nichts auszusetzen.
 
 
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Ein weiterer Punkt, der „Dawn of the Dead“ so stark macht, ist selbstverständlich sein Splatter-Gehalt. Gleich am Anfang geht es schon mächtig zur Sache und im Finale fliegen die Gedärme regelrecht durch die Gegend. Mit Tom Savini (der auch eine kleine Rolle übernahm) hatte Romero einen der besten, wenn nicht den besten Effekte-Künstler zur Verfügung und der konnte sich hier so richtig austoben. Bei den Zombies muss man kleinere Abstriche machen, denn die sind manchmal einfach nur etwas angemalt. Allerdings muss man auch beachten, dass „Dawn of the Dead“ keineswegs eine Big-Budget-Produktion war. Dafür kann sich die handwerkliche Arbeit umso mehr sehen lassen und der handgemachte Splatter kann auch heute noch ein Strahlen ins Gesicht jedes Gorehounds zaubern.
 
 
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Einen Überblick über die verschiedenen Fassungen zu bewahren, ist nicht so leicht, denn es existieren zig Schnittversionen von „Dawn of the Dead“. In Deutschland wurde er damals natürlich beschlagnahmt (was mittlerweile zum Glück rückgängig gemacht wurde) und so gab es viele gekürzte Fassungen. Zusätzlich exisitiert die Long-Version, ein Romero- und ein Argento-Cut. In der längsten Fassung läuft der Film fast zweieinhalb Stunden, doch in Deutschland ist die gängigste Version wohl die zweistündige. Diese reicht auch aus, denn nicht jede kleine Handlungserweiterung ist notwendig.
 
 
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Neben allen bisherigen Glorifizierungen, muss man den saustarken Unterhaltungwert ebenfalls loben. Dieser kommt am ehesten zustande, weil der Aufbau so genial geraten ist. Ohne eine richtige Einleitung geht es sofort zur Sache und schon in der ersten Viertelstunde kommt es zu genügend Action. Im mittleren Teil wird es dann etwas ruhiger und hier kommt sogar eine richtige Feel-Good-Stimmung auf. Wenn die vier Protagonisten es sich im Einkaufszentrum gut gehen lassen, kann man das als Zuschauer bestens nachvollziehen und ist fast schon neidisch auf diese Situation. „Dawn of the Dead“ ist nicht einfach nur eine brutale Schlachtplatte geworden, er macht zeitweise auch einfach sehr viel Spaß und ist unerwartet locker. Natürlich ist die Gefahr keineswegs vorüber und so bahnt sich ein Finale an, welches wirklich alle Register zieht. Hier gibt es nochmals reichlich Splatter zu sehen und es kommt eine gute Portion Spannung auf. Egal ob nun 120 oder 140 Minuten – Der Unterhaltungswert ist perfekt. Keine Sekunde scheint überflüssig und dass einem der Film trotz seiner Kurzweiligkeit manchmal etwas lang vorkommt, sorgt nur für ein noch epischeres Gefühl.
 
 
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Bei den Darstellern braucht man nicht unbedingt nach Perfektion zu suchen, wobei trotzdem jeder sehr ordentlich spielt. Besonders David Emge besitzt ein paar Momente, die etwas holprig wirken, doch das stört niemals. Ken Foree sieht man sehr gerne zu und sein Mitwirken erbrachte ihm in Horrorkreisen hinterher einen gewissen Kultstatus. Auch Scott H. Reiniger besitzt eine ordentliche Ausstrahlung und Gaylen Ross macht das Quartett souverän voll. Alle anderen Darsteller besitzen nur kleinere Rollen und stehen nicht im Mittelpunkt, doch auch hier wurde viel Aufwand betrieben und man hat sehr große Massen an Statisten etc. versammelt. Dass „Dawn of the Dead“ überhaupt Spannung erzeugen kann, liegt selbstverständlich auch an einer gelungenen Figurenzeichnung. Die vier Hauptcharaktere sind nicht perfekt, besitzen ihre Ecken und Kanten, verhalten sich manchmal auch ein wenig dämlich, doch sie funktionieren als Menschen, sind sympathisch genug und man kann mit ihnen mitfiebern. Hier wurde nahezu alles richtig gemacht.
 
 
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Einen kleinen Extra-Absatz verdient zum Schluss noch der tolle Soundtrack der italienischen Progressive-Rock-Band Goblin, die schon so manch einen Film mit ihrer Musik verfeinert hat. Es ist also kein Wunder, dass oftmals auf den Soundtrack zurückgegriffen wird und die Musik oft zu hören ist. Die Melodien prägen sich sofort ein, wurden sogar für andere Zombiefilme später erneut verwendet und alleine wenn man diese Musik hört, ist das Feeling vom Film sofort wieder da. Und wenn dann noch das offene Ende folgt, kann man noch heute eine Gänsehaut bekommen.
 
 
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DAWN OF THE DEAD – Fazit

 
 
 
10 Punkte Final
 
 
So stark, wie bei „Dawn of the Dead“ war George A. Romero nie wieder. Zwar war auch „Night of the Living Dead“ sehr gut und die beiden Nachfolger „Day of the Dead“ und „Land of the Dead“ („Diary of the Dead“ und „Survival of the Dead“ werden hier bewusst verschwiegen) konnten ein tolles Niveau halten, aber hiermit hat Romero wirklich sein Meisterwerk erschaffen. Es fängt schon bei der genialen Handlung an, die beweist, dass man mit simplen Ideen ein perfektes Drehbuch schreiben kann. Weiter geht es mit einer tollen Inszenierung und einer handwerklich hervorragenden Arbeit, der man es überhaupt nicht anmerkt, dass das Budget nicht so groß war. Dann wären da natürlich die zahlreichen Effekte, die reichlich Splatter bieten, welcher auch heute noch toll aussieht. Dass der Film kleinere Macken, keine perfekten Darsteller und auch ein paar etwas dümmliche Verhaltensweisen der Figuren besitzt, macht ihn eigentlich nur noch sympathischer. Der Unterhaltunswert könnte höher nicht sein und der fabelhafte Soundtrack rundet das Ganze ideal ab. „Dawn of the Dead“ ist auch über 40 Jahre später noch ein actionreicher, spannender, aber auch amüsanter, lockerer und vor allen Dingen echt brutaler Zombiefilm, der seinen Kultstatus zurecht erlangt hat, eine unschlagbare Atmosphäre besitzt und wohl den besten Zombiefilm aller Zeiten darstellt!
 
 


 
 
 

DAWN OF THE DEAD – Zensur

 
 
 
„Zombie – Dawn of the Dead“ hatte in Deutschland eine bewegte Zensurvergangenheit. Der Film lief damals in einer leicht gekürzten Fassung in den deutschen Kinos, die auf dem Argento Cut beruhte. Letzterer wurde in allen europäischen Ländern veröffentlicht, während der sogenannte Romero Cut in englischsprachigen Ländern sowie Nord- und Südamerika herausgebracht wurde. Beide Fassung unterscheiden sich in Musik und Alternativszenen. Die erste deutsche VHS von Marketing Film war um fast 13 Minuten geschnitten und wurde 1983 indiziert. Es folgte eine Neuauflage von VPS, die zwar mehr Handlung enthielt aber in sämtlichen Gewaltszenen zensiert wurde. 1991 wurde die erste VHS von Marketing Film beschlagnahmt. Es folgten diverse Indizierungen und Beschlagnahmungen aller erdenklicher Fassungen und Veröffentlichungen, die in Deutschland und im Ausland herausgebracht wurden. Erst das Label Astro veröffentlichte „Zombie – Dawn of the Dead“ zum ersten mal im ungekürzten Argento Cut auf Laser Disk und VHS. Das Label Laser Paradise zog nach und brachte selbigen auf DVD heraus. Während der Klassiker in den letzten Jahren mehrfach ungeschnitten im deutschsprachigen Ausland auf DVD und Blu-ray ungeprüft veröffentlicht wurde, passierte im Januar 2019 in Deutschland ein Wunder. Dort wurde die Beschlagnahme von „Zombie – Dawn of the Dead“ nach 28 Jahren aufgehoben. Es folgte Index- und Listenstreichungen diverser Fassungen. Ende Mai 2019 wurde der Argento Cut neu von der FSK geprüft und mit „Keine Jugendfreigabe“ bewertet. Demzufolge dürfen die „Zombies im kaufhaus“ nun auch zum ersten mal auch dort ungeschnitten verkauft werden. Das nahm das Label Koch Film zum Anlass, um „Zombie“ erstmalig auf Blu-ray zu releasen. Hierzu hat der Käufer die Qual der Wahl zwischen vielen tollen Veröffentlichungen mit massig an Bonusmaterial!
 
 
 


 
 
 

DAWN OF THE DEAD – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Koch Films (Blu-ray im KeepCase)

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(c) Koch Films (1 UHD + 2 Blu-rays im Mediabook – Cover A)

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(c) Koch Films (1 UHD + 2 Blu-rays im Mediabook – Cover B)

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(c) Koch Films (1 UHD + 3 Blu-rays in der Retro-Edition – Cover B)

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(c) Koch Films (1 UHD + 3 Blu-rays in der Retro-Edition – Cover B)

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(c) Koch Films (1 UHD + 6 Blu-rays + 1 CD in der Limited Special Edition)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Dawn of the Dead; Italien | USA 1978

Genre: Thriller, Horror, Drama, Klassiker

Ton: Deutsch DTS-HD MA 2.0 (Mono), Englisch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 2.0 (Mono)

Untertitel: Deutsch, Englisch

Bild: 1.85:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 119 Minuten

FSK: Keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Blu-ray im KeepCase mit Wechselcover, Mediabook, VHS-Verpackung, Sammlerbox

Extra – KeepCase: Unzensierte Argento-Fassung auf Blu-ray, Audiokommentar von Komponist Claudio Simonetti (Englisch, Optionale Deutsche Untertitel), Englische Trailer, Deutsche Trailer, TV-Spots, Trailer Europäische Fassung, Radio Spots

Extras – Mediabook: Unzensierte Argento-Fassung auf Blu-ray, Audiokommentar von Komponist Claudio Simonetti (Englisch, Optionale Deutsche Untertitel), Englische Trailer, Deutsche Trailer, TV-Spots, Trailer Europäische Fassung, Radio Spots 18-seitiges Booklet mit einem Text von Peter Osteried, Interview mit Regisseur George A. Romero, Interview mit Produzent Dario Argento, Interview mit Make-Up-Artist Tom Savini, Interview mit Stuntman Taso Stavrakis, Interview mit Filmemacher Nicolas Winding Refn, Bela B. trifft George Romero, Über die italienische Fassung, Bildergalerie, 4K-UHD-Fassung des Argento Cuts

Extras – VHS Retro Edition:Unzensierte Argento-Fassung auf Blu-ray, Audiokommentar von Komponist Claudio Simonetti (Englisch, Optionale Deutsche Untertitel), Englische Trailer, Deutsche Trailer, TV-Spots, Trailer Europäische Fassung, Radio Spots, Interview mit Regisseur George A. Romero, Interview mit Produzent Dario Argento, Interview mit Make-Up-Artist Tom Savini, Interview mit Stuntman Taso Stavrakis, Interview mit Filmemacher Nicolas Winding Refn, Bela B. trifft George Romero, Über die italienische Fassung, Bildergalerie, 4K-UHD-Fassung des Argento Cuts, Jörg Buttgereit und Kai Nowak über „Zombie“ in Deutschland, Biennale 2016 Pressekonferenz, Biennale 2016 Einführung, Deutscher TV-Beitrag über die Dreharbeiten, Home Videos mit Kommentar von Robert Langer, Home Videos mit Kommentar von Ralph Langer, Monroville Mall Tour, Super-8-Fassung

Extras – Special Limited Edition: Edler Schuber mit Titel in Heißfolienprägung und Spotlackierung, 28-seitiges Booklet in DINA4, Nachdruck des Deutschen Pressehefts in DINA4, 2 einseitig bedruckte Filmplakate (89×59 cm), 6 hochglanz Art-Cards (32×32 cm), Unzensierte Argento-Fassung auf Blu-ray, Audiokommentar von Komponist Claudio Simonetti (Englisch, Optionale Deutsche Untertitel), Englische Trailer, Deutsche Trailer, TV-Spots, Trailer Europäische Fassung, Radio Spots, 4K-UHD-Fassung des Argento Cuts, Vollbild Argento-Fassung in HD, US-Kinofassung in HD (Romero Cut), Extended Cannes-Fassung in HD, Interview mit Regisseur George A. Romero, Interview mit Produzent Dario Argento, Interview mit Make-Up-Artist Tom Savini, Interview mit Stuntman Taso Stavrakis, Interview mit Filmemacher Nicolas Winding Refn, Bela B. trifft George Romero, Über die italienische Fassung, Bildergalerie, Jörg Buttgereit und Kai Nowak über „Zombie“ in Deutschland, Biennale 2016 Pressekonferenz, Biennale 2016 Einführung, Deutscher TV-Beitrag über die Dreharbeiten, Home Videos mit Kommentar von Robert Langer, Home Videos mit Kommentar von Ralph Langer, Monroville Mall Tour, Super-8-Fassung, Soundtrack-CD

Release-Termin: KeepCase | Mediabooks | Retro-VHS-Edition | Limitied Special Edition: 17.12.2020

 

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DAWN OF THE DEAD – Trailer

 
 


 
 
 

Benjamin Falk

(Rechte für Grafiken liegen bei Koch Films)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Die Nacht der lebenden Toten (1968)
 
Zombie 2 – Day of the Dead (1985)
 
Land of the Dead (2005)
 
Diary of the Dead (2007)
 
Survival of the Dead (2009)