Filmkritik: „Friedhof der Kuscheltiere 2“ (1992)

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FRIEDHOF DER KUSCHELTIERE 2

(PET SEMATARY 2)

Story

 
 
 
Nachdem seine berühmte Mutter bei einem Filmdreh tragisch umkommt, zieht der traumatisierte Jeffrey mit seinem Vater in die Nähe eines gewissen Friedhofs, der angeblich Tote zum Leben erwecken soll…
 
 
 


 
 
 

FRIEDHOF DER KUSCHELTIERE 2 – Kritik

 
 
So weltberühmt Mary Lamberts erste Filmadaption von Stephen King’s legendärer Haustierhorrorgeschichte auch ist, so wenig hatte ich bisher von Teil 2 gehört – weder als eins der schlechtesten Sequels aller Zeiten, noch als unterbewerteten Klassiker hatte ich je von diesem Film gehört, eben darum war mein Interesse hier also geweckt. Was hatte Frau Lambert dieses Mal nur für eine Vision im Sinn, die Geschichte ohne Romanvorlage weiterzuspinnen? 100 Minuten später entlockt die Antwort auf diese Frage mir schon nur noch ein müdes Gähnen, da sie tatsächlich der unspannendste Part dieses gesamten Projekts ist: Denn rein inhaltlich ist „Pet Sematary 2“ nicht mehr oder weniger als ein ziemlich unmotivierter Nachklapp, ein halbgares Remake mit den exakt selben Storybeats und Abläufen, nur dass es diesmal halt ein Hund statt einer Katze ist und ein Stiefvater statt des Sohnemannes. Wer eine wirkliche Neuheit, eine peinliche full-on-90s-Musikvideo-Inszenierung oder aber gar einen guten Horrorfilm will, der ist hier also definitiv an der falschen Adresse. Da Unterhaltungswert allerdings nicht nur diesen Attributen entspringen kann, schauen wir doch Mal, was es sonst so zu holen gibt.
 
 
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Im stummen Retro-Menü, mit dem alten Coverdesign, aus einer immerhin vorbildlichen Auswahl an Sprachen und Untertiteln den O-Ton samt englischen Subs gefischt, dann startet der Film auch direkt relativ trashig mit einer Titlecard zu Nebel und Blut, dramatischen Geigen und einem Hund mit leuchtenden Augen. In einem alten Schloss wird ein Horrofilm gedreht, weil natürlich wird er das, wir sind schließlich in den Neunzigern und meta und cool und müssen darum direkt mit einer Film-im-Film-Szene anfangen. In dieser wird als Einstieg in die Handlung dann die explizite, ziemlich ausführliche und sadistische Zu-Tode-Elektrisierung von Jeffs Mutter inszeniert, woraufhin der trauernde Jeff mit seinem Vater Chase in ein neues Haus zieht. Seit Teil Eins scheint eine Umgehungsstraße für die wahnsinnigen LKW-Fahrer gebaut worden zu sein, denn von der konstanten Bedrohung Geschwindigkeitsbegrenzungen ignorierender Lastwagenfahrer ist nichts über geblieben – stattdessen erinnert in den ersten Minuten nur ein müder Katzen-Jumpscare an den Vorgänger, sowie das Design des Friedhofs und einige recht erzwungene Querverweise im Dialog. Der Nachbarsjunge Drew sowie sein riesiger, flauschiger, süßer Hund „Zowie“ kommen vorbei und somit steht auch schon überdeutlich fest, welches Tier wohl dieses Mal zum Leben erweckt wird.
 
 
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In einer unerwartet zynischen Szene wird unser Protagonist, der gerade seine Mutter verloren hat, als „celebrity boy“ in der Schule gemobbt, mehr an ein Comicheft denn an den King’schen Kleinstadtbösewicht erinnert in diesen Szenen der Anführer der Mobber, der weder vor der Gefährdung unschuldiger Tiere, noch vor physischer Gewalt zurückschreckt. Als letzte Komponente, jetzt wo der Friedhof und das zu begrabene Tier etabliert sind, fehlt nun noch die wohl größte Stütze des Films: Denn während der Originalfilm ohne Fred Gwynne’s kernige Performance als Jud Crandall nie derselbe gewesen wäre, so lebt gerade „Friedhof der Kuscheltiere 2“ ebenfalls von der zentralen Performance einer Schauspiellegende. So ist es nämlich der seine Frau und seinen Stiefsohn Drew terrorisierende, cholerische Sheriff Gus, gespielt von niemand geringerem als Clancy Brown, seinerzeit noch am Beginn seiner Schauspielkarriere, der in einer furchtbar unnatürlich und erzwungen geschriebenen Szene von null auf 100 schaltet und den Hund erschießt, damit dieser zu unpassendem 90s-Indie-Rock-Grunge und ohne einen Hauch der Atmosphäre des Originals unter ein paar Steinen begraben werden kann. Spätestens wenn Zombie-Zowie dann jedoch für einen kurzen Moment sein Herrchen angrinst und Drew daraufhin einen allzu peinlichen Alptraum davon hat, wie seine Mutter auf einmal einen Hundekopf bekommt, kommt man als Zuschauer dann doch auf die Idee, hier eventuell in eine Falle getappt zu sein.
 
 
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Wollte „Friedhof der Kuscheltiere 2“ etwa nie ein ernsthafter Horrorfilm sein, ist das hier nicht nur schlecht gealtert und darum trashig, sondern auch vor 30 Jahren schon bewusst komödiantisch, drüber und selbstironisch gemeint gewesen? Die Hoffnung stirbt zuletzt, nur ernst nehmen kann man dieses langatmige, vorhersehbare, billig die Stationen des Originals abklappernde Quasi-Remake von jetzt an leider kaum noch. Als wären die Traumszenen nämlich noch nicht peinlich genug, haben diese unglaublich unglaubwürdigen Bullies sich inmitten eines Trinkgelages zu Halloween nämlich minutenlang mucksmäuschenstill auf dem Tierfriedhof versteckt, in der Hoffnung, dass Jeff vorbeikommt, nur um diesen dann mit einer per Seilkonstruktion in den Bäumen hängenden Schaufensterpuppe, die ihn an seine tote Mutter erinnern soll, zu erschrecken. Den Aufwand hinter dieser Aktion muss man sich erstmal vorstellen, leider versucht der Film zumindest diese Szenen aber durchaus ernst zu meinen.
 
 
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Hat man diese Irrsinnigkeit überlebt, folgt die Krone der gekünstelten, unnatürlichen Scriptentscheidungen: Nachdem unser cholerischer Gus, der gerade äußerst unnachvollziehbar und krude den Hund erschossen hat, nämlich die Party sprengt und auch auf dem Friedhof auftaucht, versucht dieser tatsächlich seinen Stiefsohn mit einem Kreuz umzubringen, wird dabei aber von dem Zombiehund angefallen und zu Tode gebissen. Da der Antagonist des Films aber natürlich nicht einfach nach der Hälfte der Laufzeit verschwinden darf, beleben unsere Protagonisten ihn jetzt einfach selbst und freiwillig wieder, indem sie ihn weder finden lassen noch ein Krankenhaus oder seine Frau anrufen, nein, natürlich muss er gefriedhoft werden. Dass sich neben Clancy Brown noch ein junger Edward Furlong als Protagonist, Größen wie Anthony Edwards oder Wilbur Fitzgerald in Nebenrollen, Russell Carpenter – die Cinematografin von u.a. „Titanic“ – hinter der Kamera finden lassen, sich die Regisseurin des Klassen besseren Vorgängers für diesen Film verantwortlich zeichnet – das alles wirkt zu diesem Zeitpunkt kaum noch glaubhaft. Doch ist man auf reinen Unterhaltungsfaktor aus, auf reine Kurzweil und ein möglichst gnädiges Absitzen der restlichen ~45 Minuten Laufzeit, dann wird man von nun an immerhin belohnt: Denn Clancy Brown darf ab jetzt aufdrehen.
 
 

„The dog isn’t sick, it’s dead!“

 
 
Den ganzen Nebenplot um den Hundeblut identifizierenden Tierarzt hätte man sich sparen können, auch profitiert dieser Film nicht von noch mehr Zeit, die einzig darauf verschwendet wird, Verbindungen zu Teil 1 aufzubauen – doch sobald Sheriff Gus Gilbert als untote, charmante, langsam dahin rottende, aber eben auch seiner Frau das Top vom Leib reißende, Sprüche reißende Karikatur einer Bedrohung in den Film tritt, kann man tatsächlich von kurzweiliger Unterhaltung sprechen. Jeglichen Anspruch an Logik erneut aus dem Fenster werfend, wird die untote und meist wortkarge Reinkarnationen des Sheriffs nämlich einfach hingenommen, bevor dieser Streifen sich im letzten Drittel endgültig als nie ernst zu nehmend offenbart. Clancy Brown lacht und wütet und tötet fast schon in Slasher-Manier Teenager, haut One-Liner raus und hat sichtlich Spaß an seiner inzwischen fast schon charismatischen Rolle, rettet, was zu retten ist. Unpassender 90’s Alternative Industrial Rock/Metal läuft, eine Mutter wird mit ihrem Sohn frontal in den Gegenverkehr gecrasht, das Begraben neuer Leichen hört gar nicht mehr auf und die Tonalität ist weit entfernt von jeder Koherenz. Dass sich im tatsächlich halbwegs stimmigen Finale noch einige wirklich starke Effekte verbergen, der Film in dieser Hinsicht allgemein recht hart und ruppig anmuten kann, möchte ich gar nicht bestreiten – nur ist jegliches Zuschauerinteresse an dieser Farce zu dem Zeitpunkt leider schon lange dahin.

 
 


 
 
 

FRIEDHOF DER KUSCHELTIERE 2 – Fazit

 
 
 
3 Punkte Final
 
 
 
Alberner, unnötiger, anstrengender, zäher und vorhersehbarer Nachklapp, der den Vorgänger teils 1:1 kopiert und nur durch einen motiviert-wahnsinnigen Clancy Brown sowie einige Effekte oder WTF-Momente überhaupt noch unterhalten kann.
 
 
 


 
 
 

FRIEDHOF DER KUSCHELTIERE 2 – Zensur

 
 
 
„Friedhof der Kuscheltiere 2“ erschien in den 1990ern in zwei Fassungen: Einmal in der ungeschnittenen FSK18-Fassung und einmal geschnitten mit FSK16. Die ungekürzte Fassung wurde schnell indiziert und stand von 1993 bis 2016 auf dem Index. Am 30.12.2016 wurde die Fortsetzung von der Indizierungsliste gestrichen. Wenig später folgte eine FSK-Prüfung. Die FSK gab den Streifen ungeschnitten für volljährige Zuschauer frei. Im Jahr 2022 wurde das Sequel erneut von der FSK geprüft und erhielt in der ungeschnittenen Fassung eine Freigabe ab 16 Jahren. Diese befindet sich demzufolge auf allen aktuellen Blu-ray und DVD-Auswertungen. Übrigens: Die aktuelle Blu-ray besitzt einen roten FSK-Sticker, obwohl „Friedhof der Kuscheltiere 2“ mittlerweile ungeschnitten frei ab 16 Jahren ist. Das liegt daran, weil auf der Heimkinoscheibe Bonusmaterial zu finden ist, das von der FSK höher eingestuft wurde als der Hauptfilm.
 
 
 


 
 
 

FRIEDHOF DER KUSCHELTIERE 2 – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Paramount Home Entertainment (Blu-ray im KeepCase)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Pet Sematary II; USA 1992

Genre: Horror, Thriller, Drama, Fantasy

Ton: Deutsch DD 2.0, Englisch DTS-HD MA 5.1, Englisch (Hörfilmfassung) DD 5.1, Französisch DD 2.0, Italienisch DD 2.0, Spanisch DD 2.0, Ungarisch DD 2.0

Untertitel: Deutsch, Chinesisch (traditionell), Dänisch, Englisch für Hörgeschädigte, Englisch, Finnisch, Französisch, Italienisch, Koreanisch, Niederländisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Schwedisch, Spanisch, Tschechisch, Ungarisch

Bild: 1.78:1 | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 100 Min.

FSK: Film: FSK16 (ungeschnittene Fassung) | Blu-ray wegen Bonusmaterial: Keine Jugendfreigabe

Verpackung: KeepCase

Extras: Trailer, Trailershow

Release-Termin: 18.08.2022

 

Friedhof der Kuscheltiere 2 [Blu-ray im KeepCase] ungeschnitten auf AMAZON bestellen

 
 


 
 
 

FRIEDHOF DER KUSCHELTIERE 2 – Trailer

 
 


 
 
 

Alexander Brunkhorst

(Rechte für Grafiken liegen bei Paramount Home Entertainment)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Friedhof der Kuscheltiere (2019)
 
Friedhof der Kuscheltiere (1989)
 
Geschichten aus der Schattenwelt (1990)
 
Stephen Kings Nachtschicht (1990)
 

Filmkritik: „Trouble Every Day“ (2001)

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TROUBLE EVERY DAY

Story

 
 
 
Ein frisch verheiratetes, amerikanisches Paar fliegt nach Paris und kratzt dort alte Wunden auf, die alsbald bis in die Gegenwart bluten …
 
 
 


 
 
 

TROUBLE EVERY DAY – Kritik

 
 
Bevor der für mich erste Film der allerspätestens seit „High Life“ weltbekannten, französischen Regisseurin Claire Denis überhaupt wirklich losging, war meine Erfahrung mit „Trouble Every Day“ bereits ein Wechselbad der Gefühle: Das Kölner Label „Rapid Eye Movies“ steht bei mir allein aufgrund der Titelauswahl prinzipiell hoch im Gunst, auch gilt es ein ansprechendes Motiv samt Wendecover zu loben; doch gleichzeitig kommt die schmucklose DVD-VÖ ohne jegliche Extras daher, ohne Szenenauswahl und mit einem langweiligen Menü. Dennoch haben die Kritikerstimmen auf dem Backcover weiter Lust auf das Werk gemacht, ziehen sie doch Vergleiche zu Julia Ducournaus Filmen; schwärmen sie doch von einer „alptraumhaften Bildsprache“.
 
 
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Dass Auteur und Ego-Dekonstrukteur Vincent Gallo hier mitspielt, wusste ich bereits vorher – von Béatrice Dalle’s Rolle (Betty Blue, Inside) allerdings hatte ich noch nicht gehört und ihren Namen dann, zum melancholisch jazzigen Rock der Tindersticks, in Comic Sans MS (!) in den dreiminütigen Opening Credits zu lesen, war dann doch ein durch und durch unerwarteter Einstieg.
 
 

„I’m happy, are you happy?“ – „…“ – „I’m happy.“

 
 
Die ersten Minuten des Films selber starten nun recht kryptisch, wenn auch stimmungsvoll: Ein Pärchen macht leidenschaftlich auf der Rückbank eines Autos herum, Großstadtlichter spiegeln sich im Wasser unter den Brückenbögen, ein Biker sucht Béatrice Dalle’s Charakter in einem blutverschmierten Feld, während langsam die Sonne aufgeht. Ein frisch vermähltes Pärchen, gespielt von Vincent Gallo & Tricia Vessey, sitzt in einem Flugzeug. Dr. Shane Brown (Gallo) erlebt einen Nervenzusammenbruch auf der Flugzeugtoilette und kriegt die Bilder einer blutverschmierten Frau nicht aus dem Kopf. Erzählt wird bereits hier langsam und realistisch, mit unerwartet seltenem Soundtrackeinsatz und langen Takes.
 
 
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Innerhalb der nächsten halben Stunde entwirrt und erklärt sich die Situation jedoch, was eine nahezu erschreckend simple und geradlinige Situation bzw. Story offenbart: Dalle spielt „Coré“, die blutige Frau aus dem Feld, und ist mit Dr. Léo zusammen; dem Biker vom Anfang. Dr. Shane Brown und June Brown sind Amerikaner, die ihre Flitterwochen in Paris verbringen. Doch wieso genau Paris, woher die Flashbacks im Flugzeug, wieso die Vergleiche zu „Raw“ und „Titane“ und woher spritzt wann wessen Blut? Eine einzige weitere Ebene gibt es, die man sich vielleicht nicht denken kann und die ich auch nicht spoilern werde, aus der dieser Film noch so etwas wie Rätsel- oder Verlaufsspannung ziehen kann. Und ja, Paris ist eine immer wieder sehr ansprechend eingefangene, romantische Stadt, die gerade in Kombination mit dem Soundtrack punkten kann. Vincent Gallo kann auch mit wenig Dialog sehr ausdrucksstark spielen und hat eine enorme Präsenz, auch der Rest des Casts kann sich absolut sehen lassen.
 
 
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Doch so klinisch und kalt wie hier in Laborszenen aus Forschungsgründen das Gehirn zerteilt wird, so distanziert gibt sich auch der Film selber und somit war meine Seherfahrung oftmals allzu anteilnahmslos. Es gibt eine ganz bestimmte Szene, die die FSK-Freigabe absolut rechtfertigt und ausreizt, die damals sicherlich für einen kleinen Aufschrei gesorgt hat und grandios getrickst, unangenehm zu gucken ist. Auch ist der Kontrast zwischen eben jener heftigen, schonungslosen Explizität und der zärtlichen, sanften Sinnlichkeit anderer Stellen bemerkenswert und die Mischung, in dieser Form, zumindest anno 2001 sicherlich ziemlich einzigartig gewesen. Doch damit das Finale und Ende ein Schlag ins Gesicht wären, dafür hätte ich vorher mehr investiert sein müssen in auch nur irgendeinen Charakter oder Handlungsstrang – doch durch die teils allzu nüchtern-realistische, teils kunstvolle und elegische, eine simple Story kryptisch erzählende Inszenierung dieser erwachsenen, tragischen und anstrengenden Minimalgeschichte wurde ich leider wirklich nicht warm mit diesen 93 Minuten dramatischer Romanze.

 
 


 
 
 

TROUBLE EVERY DAY – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
 
Ruhiger und doch angespannter, schmuckloser und doch ästhetischer, dialogarmer, aber gut gespielter, romantischer, jedoch unterkühlter Paristrip zwischen hingebungsvoller Liebe und drastischem Exzess.
 
 
 


 
 
 

TROUBLE EVERY DAY – Zensur

 
 
 
Die deutsche Fassung von „Trouble Every Day“ ist ungeschnitten und frei ab 16 Jahren.
 
 
 


 
 
 

TROUBLE EVERY DAY – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Rapid Eye Movies (Blu-ray im Digipack)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Trouble Every Day; Deutschland | Frankreich | Japan | Luxemburg 2001

Genre: Horror, Thriller, Drama

Ton: Englisch DD 5.1, Französisch DD 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 2.35:1 | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 101 Min.

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Digipack

Extras: Trailer, Trailershow

Release-Termin: BD-Digipack: 05.08.2022

 

Trouble Every Day [Blu-ray im Digipack] ungeschnitten auf AMAZON bestellen

 
 


 
 
 

TROUBLE EVERY DAY – Trailer

 
 


 
 
 

Alexander Brunkhorst

(Rechte für Grafiken liegen bei Rapid Eye Movies)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
In My Skin (2002)
 
Possession (1981)
 

Filmkritik: „Shelter – You Will Die To Stay Here“ (2021)

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SHELTER – YOU WILL DIE TO STAY HERE

(SHELTER IN PLACE)

Story

 
 
 
Inmitten der Pandemie verbringt ein frisch verheiratetes Ehepaar ihre Flitterwochen im Hollywood Roosevelt Hotel, das bis auf zwei merkwürdige Angestellte jedoch wie ausgestorben wirkt …
 
 
 


 
 
 

SHELTER – Kritik

 
 
Ich gebe es ganz offen zu, meine Erwartungshaltung an „Shelter in Place“ sah nicht gerade rosig aus: Klar, ein offensichtlich Shining-inspirierter Isolationshorror in einem schicken Hotel könnte auch mit wenig Geld recht mysteriös und stimmig werden – doch gleichzeitig ist nichts langweiliger als ein ideen- und budgetloses Indie-Kammerspiel mit wenigen; dafür talentlosen Darstellern und nur einer öden Location. Dass es nur sechs Kapitel, keine Untertitel oder Extras und das Coverdesign, mit panischer Musik unterlegt, als ein billiges Menü gibt; sorgt erstmal für einen schlechten Ersteindruck – aber für die Veröffentlichung selber kann der Film ja nun nichts.
 
 
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Ein innerhalb weniger Sekunden als fremdgehend, sexistisch und unsympathisch charakterisierter, reicher junger Businessman liegt zwischen Palmen am Pool und versucht mit einer Hotelmitarbeiterin zu flirten, diese hinterlässt ihm aber nur eine Tarot-Karte. Im Aufzug findet er eine weitere Karte, zu sphärischen Chören und elektronischem Rauschen folgt er dem Zimmerservice in einen Raum, nur um kurz danach zu desorientierenden Rufen, schnellen Schnitten und exzellentem Sounddesign blutend durch den Flur zu kriechen.
Ein altes Lied namens „Handsome Man“ ertönt, die dicken, roten Buchstaben der Titlecard erinnern an Retro-Horror und Grindhouse-Cinema, woran der Film sonst allerdings wirklich nicht erinnert.
 
 

„Just the tiny staff & us in this huge place?“

 
 
Zur Quarantäne ist ein junges Ehepaar in ihren Flitterwochen in einem sonst verlassenen, kalifornischen Hotel gefangen und der Film versteht es bestens, das alte Hotel mit herrlichen Lounge/Easy-Listening/Muzak-Soundtracks, Lens-Flares, Vogelgezwitscher und einer schwülen Urlaubsatmo als trügerisches Idyll zu inszenieren, das so bedrohlich nicht wirkt. Die verlassene Lobby ist todschick und bildhübsch eingefangen, die Balken der verzierten Decke sorgen für eindrucksvolle Aufnahmen, fällt das Licht aus, werden die endlos langen, holzvertäfelten Gänge mit dem Shining-Teppich in roter Notfallbeleuchtung angestrahlt, was auch für einige visuelle Schmankerl sorgt.
 
 

„Here’s to the strangest honeymoon ever!“

 
 
Wann immer sich einzig auf unser von Anfang an merkwürdig zerstrittenes, schnell unsympathisch werdendes Pärchen fokussiert wird, verliert der Film allerdings an Tempo und Qualität – das Schauspiel ist bei fast jedem Cast-Mitglied schwankend, erzählt wird wenig, intime Szenen werden harmlos und sinnlich gemeint, durch den übermäßig manipulativ-emotionalen Soundtrack aber allzu schwülstig und gewollt inszeniert. Wo „Shelter“ dafür aber abseits der Technik des Ganzen noch punkten kann, das ist die subtile Inszenierung mysteriöser Schreckensmomente: So wird das Erschrecken in diesem unbekannten Indiefilm an direkt zwei Stellen des ersten Akts dem Zuschauer überlassen, ganz ohne Audio-Cue oder Zoom auf den eigentlichen Horror, und dadurch umso furchterregender.
 
 
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Sarah sieht nachts Gestalten über ihrem Bett oder im Flur, ganz ohne sich zuziehende Türen oder nerviges Klopfen; John hingegen bleibt eine lange Zeit verschont von dunklen Vorahnungen oder Angstzuständen und versucht stattdessen mit der schweigsamen, leicht merkwürdigen Maid Adela zu flirten, wobei er sich allerdings zunehmend zum Affen macht. Doch was hatte Adela nachts mit dem nackten, alten Mann gemacht und warum ist Raum 508 immer abgesperrt? Die richtig hübsch designte und gefilmte Küche birgt ein scheinbar sehr wichtiges Telefon, der hünenhafte Butler Ty begrüßt John für ein Gespräch zu zweit an seiner Bar, was erneut sehr an Kubricks Meisterwerk erinnert – nur mit dem Unterschied, dass Brendan Hines kein Jack Nicholson ist und sein überzeichnet arroganter, unsympathischer Charakter wie aus einem Joel Haver-Sketch entsprungen scheint. Bei allem Verständnis für blanke Nerven nach zwölf Tagen missglückten Flitterwochen und Quarantäne – wie wenig Empathie Joe für seine frisch geheiratete Frau hat, ist absolut unnachvollziehbar.
 
 
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Weitere auf der Stelle tretende Füllerszenen mit Beziehungsschnickschnack würden die Nerven des Horrorfans allzu sehr belasten, würden die Winkel, Einstellungen, Spiegelungen und Beleuchtungen der jeweiligen Settings nicht stets überzeugen. Ein wenig überdramatisierte, beide Charaktere wenig nachvollziehbar formende, kaum mitreißende Beziehungsödnis in hübschen Bildern gilt es noch zu ertragen, dann aber wird die Hälfte der Laufzeit mit einer nächtlichen Erkundung eingeläutet, die sich inszenatorisch sowie atmosphärisch wahrlich sehen lassen kann. Statt die weitere Erkundung des Hotels jetzt allerdings mit dunklen „Buh!“- Szenen und langsamen Taschenlampenschwenks zu füllen, begnügt sich „Shelter“ stattdessen nicht mit schnell abgehandelten Genreklassikern oder ästhetischen Poolszenen – die es aber auch gibt – sondern spricht die offensichtlichste Vermutung direkt an und verläuft anschließend anders, als man es vielleicht meinen sollte. Durch versteckte Gänge, rotes Licht, ein altes Hotel und die Grundstimmung wird man immer wieder an Argento-Einflüsse erinnert, genretechnisch befinden wir uns, wie durch viele Andeutungen aber keine wirkliche Explizität, geflüsterte Geheimnisse, aber keine echten Antworten, auch vielmehr im Mystery-Thriller- denn Horror-Bereich.
 
 
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Das schnelle Maintheme, welches im Menü noch wenig Effekt auslösen konnte, setzt nun erneut ein und erstmalig treibt es richtig an, vermischt sich mit ernsthaft gruseligen, summenden und singenden Stimmen, während im Hintergrund eine Gestalt entlang huscht. Hauptdarstellerin Tatjana Marjanovic findet im Verlauf des dritten Aktes zu richtiger Stärke, auch inszenatorisch dreht der Film mit einer Suspiria-Gedächtnispose im Finale als schöne Hommage, klinisch weißen Gängen mit kontrastierenden Kostümen, unangenehm blutig-brutalen, kryptischen Foltermethoden und in voller Lautstärke singenden Frauenchören im dritten Akt nochmal richtig auf. Es gibt originelle, unübliche und witzige Charaktermomente sowie -entscheidungen zu loben, Anflüge einer sozialkritischen Message sind mir auch nicht verborgen geblieben und ja, als Gesamtwerk war „Shelter“ deutlich besser, spannender, professioneller und gelungener, als erwartet. Das Ende ist durchaus böse, mutig, unerwartet und kann interpretiert werden, es könnte alles so gut sein.
 
 
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Nur leider, leider schleichen sich auch immer wieder arg billig aussehende Momente ein; Charakterentscheidungen, die keinen Sinn ergeben; Dialogzeilen und Betonungen, die man einfach nicht glaubt – und zusammen mit dem langsamen Pacing, pärchenlastigen ersten zwei Akten und einer größtenteils fehlenden Auflösung reicht das leider schon völlig aus, um diesen Film zwar einmalig zu genießen, aber kein weiteres Mal gucken oder lieben zu können.
 
 


 
 
 

SHELTER – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
 
Technisch hochwertiger, hübsch fotografierter, stellenweise sehr atmosphärischer oder gar gruseliger Mystery-Thriller mit guten Ideen und starkem Sounddesign, der regelmäßig unter seinem durchwachsenen Script und seinen schwankenden Performances leidet.
 
 
 


 
 
 

SHELTER – Zensur

 
 
 
Die deutsche Fassung von „Shelter – You Will Die To Stay Here“ ist ungeschnitten und frei ab 16 Jahren. Wegen einigen von der FSK höher eingestuften Werbefilmchen zu anderen Titeln des Anbieters auf der Disc, befindet sich auf selbiger ein roter FSK-Sticker.
 
 
 


 
 
 

SHELTER – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) I-ON New Media (Blu-ray im KeepCase)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Shelter in Place; USA 2021

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: keine

Bild: 2.35:1 | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 89 Min.

FSK: Film: FSK16 (ungeschnittene Fassung) | Blu-ray wegen Bonus: Keine Jugendfreigabe

Verpackung: KeepCase

Extras: Trailer, Trailershow

Release-Termin: KeepCase: 29.07.2022

 

Shelter – You Will Die To Stay Here [Blu-ray im KeepCase] ungeschnitten auf AMAZON bestellen

 
 


 
 
 

SHELTER – Trailer

 
 


 
 
 

Alexander Brunkhorst

(Rechte für Grafiken liegen bei I-ON New Media)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
The Night – Es gibt keinen Ausweg (2020)
 

Filmkritik: „Ash & Dust“ (2022)

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ASH & DUST

Story

 
 
 
In der verschneiten, ländlichen Umgebung Kanadas startet eine Spirale der Gewalt, nachdem ein junger Mann eine altes Schatzkästchen findet.

 
 
 


 
 
 

ASH & DUST – Kritik

 
 
Als großer Fan langsamer, unzugänglicher, kryptischer und dialogarmer Arthouse-Filme, die in erster Linie durch ihre einprägsamen Bilder oder ihre Atmosphäre überzeugen, war ich doch eigentlich sehr glücklich, diesen kanadischen Indie-Thriller rezensieren zu dürfen. Auf der deutschen Blu-ray ist schließlich von einem einzigartigen Filmerlebnis die Rede, von einem „intensive[n] Film, düster und grossartig!“. Und auch die vage auf dem Backcover erzählte Rachestory in farbentsättigter, verschneiter Umgebung, klang genau so, wie ich mir einen solchen Streifen wünschen würde.
 
 

„You can’t outrun faith!“

 
 
Vielleicht ein Hauch Fargo-Feeling, sollte sich „Ash & Dust“ nicht zu ernst nehmen, vielleicht aber auch eher eine dauerhaft angespannte, authentische Thriller-Storyline wie in „Wind River“, was sollte mich nur erwarten? Würde der Film gar so poetisch, eigensinnig und Cormac McCarthy-esk wie „Hold the Dark“ werden? Alles noch gut möglich nach dem leicht billig wirkenden, inhaltlich aber perfekt passenden Intro: In entsättigten Bildern wird festgehalten, wie ein verwundeter, am Bein blutender Mann durch die verschneite Landschaft rennt, dann folgt ein zylindertragender Reiter und erschießt ihn, schnappt sich eine kleine Schatulle.
 
 

„Before you embark on a journey of revenge, dig two graves.“

 
 
Nach diesem durchaus interessanten, wortkargen Einstieg geht es weiter im Hier und Jetzt mit dem weiblichen Sheriff einer Kleinstadt, die mitten auf einem Feld eine gekreuzigte, brennende Leiche findet. Ein tiefer Männerchor röhrt dazu im Soundtrack, kein Wort wird gesprochen und die Opening Signals einen schweigsamen, metaphorischen Rachedramas mit ggf. leicht übernatürlichem Einschlag verfestigen sich. Ein junger Mann mit schwangerer Freundin schaufelt ein Grab für seinen frisch verstorbenen Hund, dabei stößt er auf die mysteriöse kleine Box/Schatulle vom Anfang. Derweil wird im anderen „Handlungs“pfad eine weitere Leiche entdeckt, mit aufgeschossener Brust. Eine Szene später lebt besagte Leiche allerdings noch, da sich langsam aber sicher die achronologische Erzählstruktur von „Ash & Dust“ offenbart, die zusammen mit dem ausbleibenden Dialog, dem quälend langsamen Pacing und der demotivierenden, farblosen und eintönigen Farbpalette endgültig dafür verantwortlich ist, dass man maximal distanziert zu dem Geschehen bleibt. Auch wenn man noch folgen kann, ist alles dermaßen unterkühlt, monoton, oft gesehen und egal, dass jede Chance auf einen neuen „Blue Ruin“ oder auch nur einen durchschnittlichen Gangster-Rachethriller mit Arthouse-Faktor in Rekordzeit vergessen werden kann. Nach 20 Minuten dieses prinzipiell kurzweiligen 84-Minüters hatte ich bereits den Verdacht, dass dieser Film zwar recht atmosphärisch und ganz hübsch auf der Oberfläche ist, nur eben auch unfassbar leer und langweilig dahinter. Aber trotzdem habe ich natürlich noch jede Chance gegeben, hier mehr als einen bemüht minimalistischen, lieblosen Amateurfilm zu sehen – doch dann folgt innerhalb von 15 Minuten die volle Breitseite an dem, dass hier alles nicht klappt.
 
 
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Nachdem wir mit einem einzelnen, kleinen Brocken Backstory vertröstet werden, um auch nur irgendwie am Ball zu bleiben – so wurde die frühere Partnerin unserer weiblichen Protagonistin scheinbar von einer Gang umgebracht – startet eine abermals dialoglose Montage mehrerer Charaktere, die ich kaum kenne und die mir völlig egal sind, dabei, wie sie zu trauriger Klaviermusik bedröppelt gucken, Alkohol trinken oder rudimentären Tätigkeiten nachgehen. Das überstanden, wird ein bärtiger Mann irgendwo im Wald gefoltert; was wohl möglichst hart und schonungslos wirken soll, aufgrund peinlichst unpassender Stock-Sounds aber nur trashig rüberkommt. Auch dabei ist ein Antagonist mit Augenklappe, der an bewusst selbstironische Astron 6-Retrovideos erinnert, aber nicht an irgendeinen auch nur ernst zu nehmenden Charakter oder Film. Und dann, um den Vogel abzuschießen, belohnt dieser unsägliche Blödsinn den ambitionierten Zuschauer noch mit dem mit Abstand miesesten CGI-Tier, das ich in einer langen Zeit gesehen habe. Schallendes Gelächter machte sich breit, denn selbst „The Asylum“, die sich zumeist Welten weniger ernst nehmen, hätten hier einen besseren Job geleistet. Wie dieser Effekt in dieser Form im Film bleiben konnte, ist mir wahrlich schleierhaft – aber immerhin gab es einen kurzen Grund, unterhalten zu sein. Unterhaltung bleibt ansonsten nämlich, ihr könnt es euch schon fast denken, gehörig auf der Strecke. Das wäre bei einem bewussten Brechen von Genrekonventionen, bei einem spektakulär gefilmten oder editierten, oder erzählten Film mit irgendeinem bemerkenswerten Soundtrack auch vielleicht noch in Ordnung, gäbe es hier starke Dialoge oder Charaktere oder Actioneinlagen, Spannung, Gewalt, Erotik, beeindruckende Naturpanoramen, auch nur IR-GEND-WAS als letzten Strohhalm, an den man sich als verwirrter, wahlweise unter- oder überforderter, so oder so aber desinteressierter Zuschauer noch hängen kann.
 
 

„Just tell us where is is and nothing bad happens.“

 
 
Doch dem ist nicht so, bei weitem nicht. Langeweile regiert, Langeweile in optischer Form durch farbentsättigte, ewig grau ausgewaschene, eintönige Bildkompositionen und Settings, inhaltliche Langeweile durch eine simple, konsequenzlose, achronologische Geschichte mit einem Minimum an Dialogen oder Charakteren, für die man sich auch nur annähernd interessiert. Zeit für röhrende Chöre, die in Zeitlupe abgespielte Aufnahmen metaphorisch aufladen sollen, findet dieser Streifen jederzeit – aber wieso einen irgendwas davon kümmern sollte, bleibt schleierhaft.
 
 
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Als Kurzfilm hätte sich „Ash & Dust“ vielleicht noch retten können, da ein unerklärtes Mysterium mit ein paar hübschen, unverbrauchten Bildern für ein paar Minuten Unterhaltung auf jeden Fall reichen kann – doch selbst mit knapp bemessenen 81 Minuten zieht sich diese lachhaft austauschbare, charakterlose Crime-Tale wie Kaugummi, wird zum Finale hin noch einmal richtig absurd und dümmlich, auf Krampf artistisch, in letzter Instanz peinlich
 
 


 
 
 

ASH & DUST – Fazit

 
 
 
2 Punkte Final
 
 
 
Träger, anstrengender, monotoner, langweiliger und ideenloser Pseudo-Arthouse-Drama-Thriller mit einer hässlichen Fassade, unter der sich ein billig inszeniertes Vakuum statt einer Story befindet. Durch ein Fehlen von Charakteren, Subtext, Dialog oder vernünftigem Pacing leider absolut ungenießbar.
 
 
 


 
 
 

ASH & DUST – Zensur

 
 
 
Die deutsche Fassung von „Ash & Dust“ ist ungeschnitten und frei ab 16 Jahren. Wegen einigen von der FSK höher eingestuften Werbefilmchen zu anderen Titeln des Anbieters auf der Disc, befindet sich auf selbiger ein roter FSK-Sticker.
 
 
 


 
 
 

ASH & DUST – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) I-ON New Media (Blu-ray im KeepCase)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Ash & Dust; Kanada 2022

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: keine

Bild: 2,39:1 | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 84 Min.

FSK: Film: FSK16 (ungeschnittene Fassung) | Blu-ray wegen Bonus: Keine Jugendfreigabe

Verpackung: KeepCase

Extras: Trailer, Trailershow

Release-Termin: KeepCase: 24.06.2022

 

ASH & DUST [Blu-ray im KeepCase] ungeschnitten auf AMAZON bestellen

 
 


 
 
 

ASH & DUST – Trailer

 
 


 
 
 

Alexander Brunkhorst

(Rechte für Grafiken liegen bei I-ON New Media)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Stay Out Stay Alive (2019)
 

Filmkritik: „Gelosia – Vendetta D’amore“ (2017)

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GELOSIA – VENDETTA D’AMORE

Story

 
 
 
Einem Ehemann kommt es teuer zu stehen, dass er seine Frau betrügt.

 
 
 


 
 
 

GELOSIA – Kritik

 
 
Ab und zu kann man im deutschen Amateur-Underground schon ein paar Perlen entdecken. Was die Deutschen im höher budgierten Horror-Bereich oftmals vermasseln, können sie tatsächlich ganz gut, wenn nur wenig Geld hinter einem Projekt steckt. „Gelosia – Vendetta D’amore“ stellt Alberto Barones erste Gehversuche im Filmbusiness dar und ist dafür schon ziemlich ambitioniert gemacht, nebenbei aber leider auch sehr belanglos.
 
 
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Thomas ist Alkoholiker und sexsüchtig. Nach einem Autounfall, den er verursacht hat, findet er seine Frau nicht mehr attraktiv, denn ihr Gesicht ist verbrannt. Also müssen andere Frauen her, um den Trieb von Thomas zu befriedigen. Dies soll sich rächen. Gelosia ist das italienische Wort für Eifersucht und wie das Ganze ausgehen wird, lässt sich früh erahnen. Sicherlich muss ein Kurzfilm nicht mit einer total ausgefeilten Geschichte dienen, aber was uns hier geboten wird, ist doch arg dünn. Es gibt keine Pointe, keine echte Wendung.
 
 
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Dafür viel Sex. Der Einsatz von nackter Haut ist weniger plakativ geraten, als man vermuten hätte dürfen und wirkt in einer Szene sogar leicht erotisch. Wer auf Splatter setzt, wird hingegen enttäuscht. Es gibt am Ende nur eine brutale Szene, aber diese wurde nicht besonders toll getrickst und ist allgemein wenig originell. Es ist etwas schade, dass die nackte Haut klar dominiert, denn eine ausgewogenere Mischung hätte nicht geschadet.
 
 
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Tatsächlich wird „Gelosia – Vendetta D’amore“ ganz ordentlich gespielt. Mit Milton Welsh in der Hauptrolle ist da sogar ein ziemlich bekannter Darsteller mit dabei, der seine Sache gut macht. Weitere, nicht so unbekannte Gesichter dürften Manoush und Kristina Kostiv sein. Alle Schauspieler passen gut in ihre Rollen und hier kann man sich echt nicht beschweren. Dass es innerhalb der kurzen Laufzeit zu keiner echten Figurenzeichnung kommt, sollte jedem klar sein.
 
 
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Nach knapp 28 Minuten ist der Film nämlich schon wieder vorbei und wirklich langweilen, kann er somit nicht. Einen Mehrwert hat er einem innerhalb dieser Zeit jedoch ebenfalls nicht geboten. Barone macht seine Sache als Regisseur gar nicht so schlecht, wobei die ganzen Filter schon etwas so wirken, als hätte man sie am Privatrechner mit Gratis-Software hergestellt. Trotzdem ist die Optik in Ordnung und die Kamera-Arbeit solide. Nur lässt das eben (noch) keine eigene Handschrift erkennen. Der Score hört sich sehr passend und gut an.
 
 


 
 
 

GELOSIA – Fazit

 
 
 
4 Punkte Final
 
 
Freunde von Kurzfilmen und deutschen Amateur-Streifen können sich „Gelosia – Vendetta D’amore“ ruhig mal anschauen. Der Film ist schnell vorbei, bietet viel nackte Haut und ein wenig Gewalt, ansonsten jedoch nicht viel. Die Handlung ist zu simpel und es geschieht nichts, was man nicht schon besser gesehen hätte. Aus handwerklicher Sicht gibt es da noch deutliches Verbesserungspotenzial, aber sauber gemacht wurde das Werk schon. Außerdem sind die Darsteller überraschend bekannt und gut besetzt. So gesehen kein schlechter Einstieg in die Filmwelt, aber auch nichts, was man länger als fünf Minuten in Erinnerung behält!
 
 


 
 
 

GELOSIA – Zensur

 
 
 
Der italienische (S)Exploitation-Kurzfilm „Gelosia – Vendetta D’amore“ erschien 2018 in Deutschland ungeschnitten im Mediabook. Sammler und Fans von Underground-Filmen können bedenkenlos zugreifen.
 
 
 


 
 
 

GELOSIA – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Endless Classics (DVD + Blu-ray im Mediabook)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Gelosia – Vendetta D‘ Amore; Italien 2017

Genre: Horror, Thriller, Drama, Erotik, Kurzfilme

Ton: Deutsch DTS-HD MA 2.0, Englisch DTS-HD MA 2.0

Untertitel: keine

Bild: 1.78:1 | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 28 Minuten

FSK: Keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: DVD + Blu-ray im Mediabook

Extras: Originaltrailer, Audiokommentar, Making Of, Interviews mit Cast & Crew, Booklet, Film auf DVD

Release-Termin: Mediabook: 29.03.2018

 
 

Gelosia – Vendetta D’amore [Blu-ray und DVD im Mediabook] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

GELOSIA – Trailer

 
 


 
 
 

Benjamin Falk

(Rechte für Grafiken liegen bei Endless Classics)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Rossa Venezia (2003)
 
Exitus Interruptus – Der Tod ist erst der Anfang (2006)
 

Filmkritik: „Teenage Space Vampires – Angriff der Weltraumvampire“ (1998)

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TEENAGE SPACE VAMPIRES – ANGRIFF DER WELTRAUMVAMPIRE

(TEENAGE SPACE VAMPIRES)

Story

 
 
 
Eine friedliche Kleinstadt wird von außerirdischen Vampiren angegriffen. Kann der Teenager Billy die Katastrophe abwenden?

 
 
 


 
 
 

TEENAGE SPACE VAMPIRES – Kritik

 
 
Normale Vampire gab es ja schon oft genug. Warum sollte man diese Wesen nicht also einfach mal mit Außerirdischen kombinieren? Neu ist diese Idee nicht, denn bereits 1976 schrieb der Autor Colin Wilson die Geschichte „The Space Vampires“, die von Tobe Hooper 1985 sogar verfilmt wurde unter dem Titel „Lifeforce“. Hier mit solchen Titeln und Namen um sich zu werfen, kann jedoch ganz schnell falsche Erwartungen wecken, denn bei „Teenage Space Vampires“ bekommt man es mit einem günstigen Fernsehfilmchen zu tun, welches nicht viel zu bieten hat.
 
 
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Billy wird eines nachts Zeuge davon, wie ein UFO abstürzt und zusammen mit einem Team von SETI erforscht er die Sache. Nebenbei verhalten sich die Einwohner der Kleinstadt, in der Billy lebt, immer seltsamer. Das liegt an außerirdischen Vampiren, welche die Sonne zerstören wollen und die Menschen zu ihren Sklaven machen wollen. Nur Billy kann sie davon abhalten. Das Drehbuch bietet reichlich viel Unsinn und versucht erst gar nicht, die schwache Grundidee authentisch zu verkaufen. Dass man sich ganz schön an „The Faculty“ orientiert hat, ist zu jedem Zeitpunkt erkennbar, aber eigene Ideen besitzt „Teenage Space Vampires“ kaum und wenn, dann sind diese echt bescheuert. Trotzdem lässt es sich mit der dümmlichen Geschichte noch leben.
 
 
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So wie man dem Werk allgemein nicht so böse sein kann, weil er doch einen gewissen Charme versprüht. Wenn man mal nebenbei ein Nickerchen machen möchte und friedliche Unterhaltung laufen soll, dann taugt „Teenage Space Vampires“ jedenfalls etwas. Die deutsche Synchronisation lässt sich erstaunlicherweise gut anhören und ist hochwertiger, als die gesamte handwerkliche Arbeit. Dass es sich hierbei nämlich um einen direkt fürs Fernsehen produzierten Film handelt, kann man stets erkennen. Die Optik geht zwar klar, aber die Effekte könnten simpler kaum sein. Der böse Haupt-Alien-Obervampir sieht total lächerlich aus mit seiner Maske. Das kann sich jeder für wenig Geld selbst kaufen und man durfte an Halloween wohl privat schon deutlich gruseligere Masken betrachten. Daneben gibt es sehr billige Effekte aus dem Computer und so lässt sich hier schon mal nichts ernst nehmen. Brutal wird es übrigens ebenfalls so gut wie gar nicht und die deutsche Freigabe ab 16 Jahren erscheint nahezu übertrieben. Für Kinder würde „Teenage Space Vampires“ als Horrorfilm aber vielleicht noch funktionieren.
 
 
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Immerhin versteht er sich selbst nicht gerade als ernster Film, was sich immer wieder durch eine Portion Humor beweist. Das ist zwar nicht unbedingt lustig, doch das gesamte Werk ist dermaßen locker und entspannt, dass es schon wieder ganz sympathisch erscheint. Wer jedoch auf der Suche nach richtig guter Unterhaltung ist, schaut in die Röhre, denn in „Teenage Space Vampires“ ist fast nie etwas los. Es gibt sehr wenig Action und überhaupt keine Spannung. Nicht mal das Finale gewinnt an Tempo. Überwiegend besteht das Treiben aus Dialogen, die sich wenigstens nicht schmerzhaft anhören und naiven Handlungen. Dass über dem Ganzen stets eine große Trash-Atmosphäre schwebt, dürfte niemanden verwundern. So kommen Fans von diesem immerhin noch etwas auf ihre Kosten, wobei einem hier deutlich zu wenig geboten wird. Da ist das Nickerchen nebenbei dann schon angebracht und wenn man 20 Minuten später wieder aufwacht, hat man sowieso nichts verpasst.
 
 
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Regisseur Martin Wood ist überwiegend fürs Fernsehen tätig und hat auch schon bei einigen Serien Episoden gedreht. Sein Budget war sicherlich sehr gering und deshalb gibt es an „Teenage Space Vampires“ auch überhaupt nichts Erwähnenswertes. Die Kulissen sind okay, die Kleinstadt-Atmosphäre kommt sogar solide durch, aber das ist aus handwerklicher Sicht alles dermaßen belanglos, dass nichts davon in Erinnerung bleiben wird. Selbst dann nicht, wenn die Darsteller doch noch einigermaßen okay sind. Einige von ihnen sind nicht mal komplett unbekannt, wie z.B. Robin Dunne und Lindy Booth. Die Leistungen sind zwar schwach, hier jedoch noch brauchbar. Und der Figurenzeichnung ist man im Endeffekt auch gar nicht mal so böse. Die Charaktere könnten zwar austauschbarer kaum sein, stören überraschenderweise allerdings nicht. Der Score stört dann schon eher, weil er wirklich sehr billig klingt.
 
 


 
 
 

TEENAGE SPACE VAMPIRES – Fazit

 
 
 
4 Punkte Final
 
 
„Teenage Space Vampires“ ist zwar total ereignislos und im Endeffekt auch ganz schön langweilig und dennoch wirkt er zuweilen ganz sympathisch. Auf jeden Fall ist das der perfekte Sonntagmittag-Nickerchen-Film, wenn man eigentlich gar keine Lust hat aufzupassen, nebenbei aber dennoch etwas laufen soll. Der simplen und bescheuerten Handlung zu folgen, ist schon mal nicht schwer, Schauwerte gibt es sowieso keine und das Ganze ist dermaßen locker, dass der Trash-Faktor niemals zu anstrengend wird. Die handwerkliche Arbeit ist nicht erwähnenswert, weder im positiven, noch im negativen Sinne und von den Darstellern lässt sich das ebenfalls behaupten. Die „Effekte“ animieren zum Schmunzeln und wenn nicht mal das Finale Tempo entstehen lässt, weiß man, dass die Augen ruhig geschlossen bleiben können. Absolut nicht gut, aber auch nicht ärgerlich!
 
 


 
 
 

TEENAGE SPACE VAMPIRES – Zensur

 
 
 
„Teenage Space Vampires – Angriff der Weltraumvampire“ feierte in Deutschland seine Premiere im Pay-TV und wurde dort ungeschitten ab 16 Jahren gezeigt. Erst 2021 erfolgte die erste Veröffentlichung auf Heimkinomedium. Die erhältliche DVD ist ungeschnitten und ebenso FSK16.
 
 
 


 
 
 

TEENAGE SPACE VAMPIRES – Deutsche DVD

 
 
 
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(c) Mr. Banker Films (DVD im KeepCase)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Teenage Space Vampires; USA 1998

Genre: Horror, Komödie, Grusel, Trash

Ton: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Stereo), Englisch (Dolby Digital 2.0 Stereo)

Untertitel: keine

Bild: 1,33:1

Laufzeit: ca. 90 Minuten

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: DVD im KeepCase

Extras: Originaltrailer

Release-Termin: KeepCases: 09.07.2021

 
 

Teenage Space Vampires – Angriff der Weltraumvampire [DVD] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

TEENAGE SPACE VAMPIRES – Trailer

 
 


 
 
 

Benjamin Falk

(Rechte für Grafiken liegen bei Mr. Banker Films)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Lifeforce – Die tödliche Bedrohung (1985)
 
The Faculty (1998)
 

Filmkritik: „Liebling, du beißt so gut – Draculas heiße Nächte“ (1978)

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LIEBLING, DU BEISST SO GUT – DRACULAS HEISSE NÄCHTE

(DRACULA SUCKS)

Story

 
 
 
Dass Dracula nicht einfach nur Blut will, sondern sich auch gerne sexuell vergnügt, zeigt uns der pornographische Horrorfilm „Liebling, du beisst so gut“, der in Deutschland allerdings um seine freizügigsten Szenen erleichtert wurde.

 
 
 


 
 
 

LIEBLING, DU BEISST SO GUT – Kritik

 
 
Die Vorlage „Dracula“ von Bram Stoker wird nicht nur heutzutage in allerlei Variationen benutzt, sondern erfreute sich auch früher schon großer Beliebtheit. Es ist nicht mehr zählbar, wie viele Vampirfilme es mittlerweile gibt und wenn man den ganz klassischen Stoff bedient, ist es natürlich nicht leicht noch irgendwelche Alleinstellungsmerkmale zu besitzen. Nun war es in den 70er und 80er Jahren ziemlich populär Pornofilme mit richtiger Handlung anzureichern und nahezu „richtige“ Filme daraus zu machen, aber auch in Sexploitations-Werken (oftmals italienischer Herkunft) wurden Hardcore-Szenen eingefügt, um besonders provokant zu wirken. Also durfte 1978 auch Dracula höchstpersönlich mal dran und bekam den im Original betitelten „Dracula sucks“ spendiert.
 
 
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In seiner entschärften Variante bekam der Film bei uns den Titel „Liebling, du beisst so gut“ und wurde nun erstmals auf DVD veröffentlicht. Die gekürzte Version läuft nur noch 78 Minuten, aber insgesamt gibt es weltweit ganz schön viele verschiedene Fassungen. Da noch den Überblick zu behalten, fällt schwer. Auf der deutschen DVD ist sogar eine Langfassung enthalten, die auf der Hardcore-Version basiert, aber in den Hardcore-Szenen geschnitten wurde. Will man das komplett uncut schauen, braucht man schon die Laufzeit von 95 Minuten. Dann gibt es hier und da ein wenig pornographisches Material, welches allerdings niemals den Rahmen sprengt und welches es auch gar nicht mal zwangsläufig gebraucht hätte. Ansonsten gibt es natürlich reichlich nackte Haut zu sehen, die meistens ganz ansprechend serviert wird und ein wenig Erotik aufkommen lässt. Doch was hat „Liebling, du beisst so gut“ sonst noch so zu bieten?
 
 
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Handlungstechnisch ist das Treiben reichlich simpel ausgefallen, aber dass Dracula sein Unwesen in einer psychiatrischen Klinik treibt, ist sicher nicht die schlechteste Idee, die man haben kann. Van Helsing darf selbstverständlich ebenfalls nicht fehlen und während man versucht das Böse zu bekämpfen, wird halt immer mal wieder gerammelt. Dabei ist der Anblick von einem weiblichen Vampir, der in einen erigierten Penis beißt, sicherlich nichts, was man jeden Tag zu sehen bekommt, aber eben auch nur in der völlig ungeschnittenen Fassung vorhanden. Nein, viel Reiz besitzt es ansonsten nicht der Geschichte zu folgen, denn sie hat nicht gerade viel zu bieten. Die Sexszenen bremsen das Geschehen sogar unnötig aus, sorgen aber immerhin für die leicht kuriose Note.
 
 
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Aus handwerklicher Sicht kann man „Liebling, du beisst so gut“ sicher keine großen Vorwürfe machen. Früher sahen solche Filme qualitativ meistens noch sehr ordentlich aus und das ist auch hier der Fall. Die Kulissen mögen etwas einfallslos wirken, erfüllen jedoch ihren Zweck und die Inszenierung ist brauchbar. Was dem Werk jedoch völlig fehlt, ist eine ansprechende Atmosphäre. In der deutschen Fassung wurde das halbwegs lustig vertont und man fühlt sich hier schon fast wie in einer schlüpfrigen Komödie und auch die Original-Version nimmt sich keineswegs so ernst, aber von einer echten Parodie kann auch nicht die Rede sein. Dafür fehlen einfach die Gags und mit Horror braucht man nun echt nicht zu rechnen. Dracula ist hier nicht dazu da, um für eine Bedrohung zu sorgen. Bis auf etwas rote Farbe, die vergossen wird, ist eigentlich keine Gewalt zu sehen und Effekte braucht der Film ebenfalls nicht. Wenn, dann sind die Tricks sehr simpel gehalten. Lediglich ein paar Szenen in der Nacht sorgen mit ihrem Sound für ein wenig Stimmung.
 
 
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Die Darsteller stammen logischerweise überwiegend aus dem Porno-Bereich, aber damals konnte man auch als Porno-Darsteller halbwegs ernst genommen werden. Die Leistungen sind durchaus zu gebrauchen, wenn auch überhaupt nichts Weltbewegendes. Mit Reggie Nalder ist noch ein Schauspieler mit dabei, der gerade Fans von Exploitation ein Begriff sein könnte. Leider ist die Figurenzeichnung reichlich lahm ausgefallen. Hier wäre mehr drin gewesen, wenn man die Charaktere markanter gestaltet hätte. Dann hätte es vielleicht auch etwas mehr Spaß gemacht das Geschehen zu verfolgen. Hat man sich nämlich erst mal an die Kombination mit pornographischen Material gewöhnt, ist das Geschehen ganz schön einseitig. Etwas Handlung, ein paar Dialoge, kurze Sexszene und von vorne. Das Konzept ermüdet sich mit der Zeit und das kleine, relativ unspektakuläre Finale kann daran ebenfalls nichts ändern. Der Score hört sich brauchbar an und wurde gut eingesetzt.
 
 
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LIEBLING, DU BEISST SO GUT – Fazit

 
 
 
4 Punkte Final
 
 
Im Endeffekt ist „Liebling, du beisst so gut“ nichts anderes, als ein handlungstechnisch auf ein Minimum reduziertes Sexfilmchen, welches eben Dracula benutzt, daraus jedoch so gut wie keinen Horror bezieht. Ist das in der deutschen Fassung alles noch ein wenig auf lustig getrimmt und nur schlüpfrig, bekommt man in der völlig ungeschnittenen Fassung immer wieder kurze Hardcore-Szenen zu sehen. Zwar wirken ein paar Szenen in dieser Mischung leicht skurril, doch viel Mehrwert besitzt das Geschehen leider kaum. Das ist alles okay, aber eben nie mehr. So ist die Inszenierung in Ordnung, die Darsteller stören nicht und die Kulissen gehen gerade noch so als brauchbar durch. Highlights sind jedoch sehr rar gesät und mit der Zeit beginnt man sich zu langweilen, weil die Geschichte nicht viel zu bieten hat und keinerlei Spannung aufkommen lassen will. Gewitzt geht es aber ebenfalls nicht zur Sache. Man verpasst hier also nichts!
 
 


 
 
 

LIEBLING, DU BEISST SO GUT – Zensur

 
 
 
Der Vampir-Erotik-Horrorfilm „Liebling, Du beißt so gut“ hat eine sehr komplizierte Fassungsgeschichte. Der Schmuddelfilm existiert nämlich in einer Softcare- und in einer Hardcore-Version. Beide Versionen beinhalten Szenen, die in der jeweils anderen Version nicht enthalten sind. Zudem ist bei beiden Filmfassungen die Handlungsabfolge ähnlich – allerdings wurde diese bei beiden Filmfassung komplett neu zusammengeschnitten. Aufgrund des Hardcore-Contents ist die Veröffentlichungspolitiik in diversen Ländern problematisch, denn das Werk kam weltweit in verschieden gekürzten Fassungen heraus.

In die deutschen Kinos und bei den VHS-Auswertungen wurden zumeist die Hardcoreszenen entschärft. Trotzdem schaffte es der Horror-Trash „Liebling, Du beißt so gut“ von 1982 bis 2007 auf dem Index. Da die gekürzte Fassung in Deutschland mittlerweile von der Liste der „bösen Filme gestrichen wurde“, hat sich das Label Mr. Banker Films / Cargo Records hierzulande die Rechte an „Liebling, Du beißt so gut“ gesichert und bereits im April 2022 auf DVD herausgebracht. Auch wenn der Release laut Cover erst für Erwachsene geeignet ist und das alte FSK-Zeichen besitzt: So wirklich komplett ist die Veröffentlichung aber nicht. Immer noch fehlen Hardcore-Szenen.

Die erhältliche DVD-Fassung von „Liebling, Du beißt so gut“ aus dem Hause Mr. Banker Films / Cargo Records beinhaltet zwei Fassungen. Einmalig die nachgebaute deutsche Kinofassung (77:50 Minuten) sowie die erweiterte Langfassung (ca. 89:54 Minuten). Letztere ​basiert auf der Hardcore Version. Die Hardcore-Szenen wurden aber rausgeschnitten. Immerhin kann man froh sein, dass ein so seltener Film überhaupt in Deutschland irgendwie legal erscheint.
 
 
 


 
 
 

LIEBLING, DU BEISST SO GUT – Deutsche DVD

 
 
 
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(c) Mr. Banker Films (DVD im KeepCase – limitiert auf 1000 Stück)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Dracula sucks; USA 1978

Genre: Horror, Thriller, Komödie, Sex, Trash

Ton: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Stereo), Englisch (Dolby Digital 2.0 Stereo)

Untertitel: keine

Bild: 1.78:1

Laufzeit: ca. 90 Minuten

FSK: FSK18 (geschnittene Fassung)

Verpackung: DVD im KeepCase mit Schuber

Extras: Originaltrailer, Langfassung, Bildergalerie

Release-Termin: KeepCases: 15. April 2022

 
 

Liebling, du beißt so gut – Draculas heiße Nächte [DVD] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

LIEBLING, DU BEISST SO GUT – Trailer

 
 


 
 
 

Benjamin Falk

(Rechte für Grafiken liegen bei Mr. Banker Films)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Vampyres (1974)
 
Vampyros Lesbos – Erbin des Dracula (1971)
 
Lips of Blood (1975)
 

Filmkritik: „Return of the Living Dead – Virus Bloodbath“ (2014)

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RETURN OF THE LIVING DEAD – VIRUS BLOODBATH

(BOMBSHELL BLOODBATH)

Story

 
 
 
Um seine verstorbene Frau ins Reich der Lebenden zurück zu holen, experimentiert ein Wissenschaftler mit Leichen herum, was schreckliche Konsequenzen nach sich zieht.

 
 
 


 
 
 

RETURN OF THE LIVING DEAD: VIRUS BLOODBATH – Kritik

 
 
In den 80ern gab es die herrliche Zombie-Komödie „The Return of the Living Dead“, welche noch zwei gelungene Fortsetzungen nach sich zog, bevor man 2005 zwei billige Pseudo-Fortsetzungen produzierte. Was das jetzt mit „Bombshell Bloodbath“ aus dem Jahre 2014 zu tun hat? Nun, sieben Jahre nach Erscheinen des Low-Budget-Zombiefilms wurde er einfach noch mal auf den Markt geschmissen, aber dieses Mal unter dem Titel „Return of the Living Dead: Virus Bloodbath“. Na wenn das mal nicht nach Etikettenschwindel riecht. Leider ist diese Information auch schon die interessanteste, die man über den Film berichten kann, denn der Rest verpufft im reinen Durchschnitt.
 
 
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Doktor Carter hat seine Frau verloren und will sich damit nicht abfinden. Mit einem eigens entwickelten Serum will er seine Frau wieder lebendig machen, doch zuvor muss er seine Chemikalie testen und das macht er mit Leichen vom Friedhof. Tatsächlich funktioniert sein Serum, nur dummerweise werden alle Test-Objekte zu aggressiven, fleischfressenden Zombies. Als sich dann auch noch Carters Tochter mit dem Zeug infiziert, wird die Lage gefährlich. Die Story bedient sich ganz klar an „Re-Animator“ und hat leider überhaupt nichts Neues zu erzählen. Das Drehbuch ist definitiv der Schwachpunkt von „Return of the Living Dead: Virus Bloodbath“, denn man kennt das Szenario in- und auswendig und Ideen, um das Ganze etwas eigenständiger zu gestalten, hatte man keine. Und weil die Geschichte sowieso schon enorm simpel ist, wird sie noch mit ein paar Nebenhandlungen angereichert, die belangloser nicht sein könnten und für den Verlauf der Story überhaupt nicht wichtig sind.
 
 
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Trotzdem besitzt der Film auch eine große Stärke und diese betrifft die Optik. „Return of the Living Dead: Virus Bloodbath“ soll wie ein alter Film aussehen und die Filter, die hier benutzt wurden, erreichen dieses Ziel vollkommen. Man fühlt sich sofort wie in einem Werk der 70er oder 80er Jahre und optisch macht das deshalb auch echt etwas her. Sowieso hat Regisseur Brett Mullen, der hiermit sein Debüt gab, seine Sache nicht verkehrt gemacht. Gerade bei den recht langweiligen Schauplätzen erkennt man zwar, dass er nicht gerade viel Budget zur Verfügung hatte, doch in Sachen Zombie-Einsatz hat Mullen seine Hausaufgaben gemacht und hier geht es schon relativ effektiv zur Sache. In manchen Szenen fühlt man sich an alte Größen wie Lucio Fulci erinnert und das darf man natürlich als Kompliment verstehen. Sobald die Zombies auftauchen, besitzt das Werk seine atmosphärischen Momente.
 
 
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Nur leider ist dies eben nur dann der Fall und es gibt auch recht viele Szenen, die mit Zombies nichts zu tun haben. Dieses Füllmaterial ist langweilig ausgefallen und sowieso lässt die platte Story keinerlei Spannung zu. Da hört man lange Zeit austauschbaren Figuren bei belanglosen Dialogen zu. Die bescheidene, deutsche Synchronisation macht es nicht gerade besser. Die Charaktere sind viel zu eindimensional gezeichnet und interessieren den Zuschauer wohl kaum. Die Darsteller passen sich dem an und agieren überwiegend gelangweilt. Namen braucht man hier keine zu erwähnen, denn mit seiner Leistung bleibt sowieso niemand in Erinnerung, weder im Positiven, noch im Negativen, denn unerträglich schlecht, ist das nun auch nicht gespielt.
 
 
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Zum Glück wurde die Laufzeit mit knapp 80 Minuten recht kurz gehalten, so dass sich die Längen verkraften lassen. Unterhaltsam wird „Return of the Living Dead: Virus Bloodbath“ eigentlich immer nur dann, wenn die Zombies auftauchen und für Splatter sorgen. Immerhin ist dies manchmal der Fall und dann geht es auch gar nicht mal so harmlos zur Sache. Zwar gibt es im Gore-Bereich nichts Besonderes zu betrachten, doch blutig genug ist das auf jeden Fall und die von handgemachten Effekte sehen gelungen aus. Auch die Zombie-Masken können sich sehen lassen. Positiv abgerundet wird das Treiben von einem guten Score, der wohl nicht nur zufällig etwas an Großtaten der Gruppe Goblin erinnert.
 
 


 
 
 

RETURN OF THE LIVING DEAD: VIRUS BLOODBATH – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
„Return of the Living Dead: Virus Bloodbath“ besitzt eine echt schicke Grindhouse-Optik, die einen in die 70er/80er Jahre zurückversetzt. Die Zombies sehen klasse aus, der Splatter-Gehalt stimmt und zusammen mit dem Score ergeben sich durchaus atmosphärische Momente. Schade ist hingegen, dass die Geschichte maßlos ausgelutscht erscheint und für keinerlei Spannung sorgen kann. Die Figuren sind völlig austauschbar und es gibt zu viel belangloses Material, so dass ab und zu Langeweile entsteht. Wenn man allerdings gerne Low-Budget-Zombiefilme schaut, bekommt man einen handwerklich gut gemachten Streifen serviert, der jetzt zwar frech mit falschem Titel lockt und im Endeffekt höchst durchschnittlich ist, dafür aber in den wichtigen Dingen einigermaßen punkten kann!
 
 


 
 
 

RETURN OF THE LIVING DEAD: VIRUS BLOODBATH – Zensur

 
 
 
„Return of the Living Dead: Virus Bloodbath“ erschien in Deutschland bereits 2015 unter dem Titel „Bombshell Bloodbath“ ungeschnitten auf DVD und Blu-ray. Das hat sich trotz Titel-Umbenennung auch jetzt nicht geändert. Die Fassung ist ebenso komplett, wie es bereits 2015 der Fall war. Auf dem Cover befindet sich demnach auch wieder ein roter FSK-Flatschen, der mitteilt, dass „Return of the Living Dead: Virus Bloodbath“ erst für Zuschauer ab 18 Jahren geeignet ist.
 
 
 


 
 
 

RETURN OF THE LIVING DEAD: VIRUS BLOODBATH – Deutsche DVD

 
 
 
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(c) Mr. Banker Films (DVD im KeepCase – Cover A / auf 500 Stück limitiert)

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(c) Mr. Banker Films (DVD im KeepCase – Cover B / auf 500 Stück limitiert)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Bombshell Bloodbath; USA 2014

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (Dolby Digital 2.0 Stereo), Englisch (Dolby Digital 2.0 Stereo)

Untertitel: keine

Bild: 2,35:1 (anamorph / 16:9)

Laufzeit: ca. 76 Minuten

FSK: Keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: DVD im KeepCase

Extras: Trailer (4:23 Min.) englisch

Release-Termin: KeepCases: 14.05.2021

 
 

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RETURN OF THE LIVING DEAD: VIRUS BLOODBATH – Trailer

 
 


 
 
 

Benjamin Falk

(Rechte für Grafiken liegen bei Mr. Banker Films)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Re-Animator (1985)
 
Planet Terror (2007)
 

Filmkritik: „Phantom Town – Spukstadt des Schreckens“ (1999)

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PHANTOM TOWN – SPUKSTADT DES SCHRECKENS

(PHANTOM TOWN)

Story

 
 
 
Auf der Suche nach ihren Eltern geraten drei Geschwister in eine Geisterstadt, die von einer geheimnisvollen Bedrohung beherrscht wird.

 
 
 


 
 
 

PHANTOM TOWN – Kritik

 
 
Der Titel wird schleimgrün eingeblendet und auch sonst dominiert die Farbe grün, wenn es um Effekte geht. Zudem spielen Kinder die Hauptrolle. Nein, die Rede ist nicht von der Fernsehserie „Gänsehaut – Die Stunde der Geister“, selbst wenn man das bei „Phantom Town“ sofort denken könnte. Tatsächlich wirkt dieser kostengünstig produzierte Horrorfilm wie eine überlange Folge der früher erfolgreichen Gruselserie für Kinder. Doch obwohl selbst diese sich auf TV-Niveau befand und sicher keine Meisterleistung handwerklicher Arbeit darstellte, besaß sie eine deutlich höhere Qualität als dieser Murks hier.
 
 
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Die Eltern der Geschwister Reeves waren unterwegs, weshalb die drei Teenager auch gleich mal eine schicke Party geschmissen haben. Doch als ihre Eltern anrufen und die Verbindung unterbrochen wird, machen sich die Kids Sorgen. Die Polizei will nicht behilflich sein, also müssen es die jungen Leute selbst in die Hand nehmen. Dabei geraten sie in eine Geisterstadt, die man nur im Schlaf betreten kann. Werden sie hier ihre Eltern finden? Die Story taugt nichts, aber wirklich so gar nicht. Auf dem Papier klingt das Szenario um eine Geisterstadt, die ihre Besucher verschlingt noch einigermaßen reizvoll, aber was man daraus gemacht hat, gleicht einer Schande. Das gesamte Szenario wird total wirr und unlogisch dargeboten. Absolut nichts ergibt hier einen tieferen Sinn und auch die Ideen, die verwurstet werden, kennt man bereits aus etlichen anderen Filmen. „Phantom Town“ mischt sich aus allen Ecken etwas zusammen, braut daraus jedoch überhaupt nichts Brauchbares. Nein, da hatten selbst die simplen Geschichten aus „Gänsehaut“ deutlich mehr Reiz.
 
 
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Diese filmische Katastrophen-Kuriosität wird noch dadurch skurriler, dass sie in Deutschland früher tatsächlich mal erst ab 18 Jahren freigegeben war. Das ist schon nicht mehr lächerlich, das ist einfach nur noch traurig. Mittlerweile hat „Phantom Town“ eine angemessene Freigabe ab 12 Jahren. Wenn die Rückseite der DVD dann aber mit einem Spruch wie „…einen gruseligen, spannenden und harten Schocker…“ wirbt und einen nebenbei der grüne Sticker anlacht, dann kann man nur noch lachen oder eben weinen. Man hat es hier eindeutig mit einem Film zu tun, der sich an Kinder und nicht an Erwachsene richtet. Das sieht man schon sehr klar daran, dass zwei Hauptdarsteller selbst Kinder sind. Blut wird hier überhaupt nicht vergossen. Stattdessen gibt es ab und zu grünen Schleim zu sehen. Die Effekte sind unter aller Sau und sehen maßlos billig aus. Davon profitiert aber immerhin der Trash-Faktor und wenn man „Phantom Town“ nicht mit Humor nimmt, hat man sowieso echt schlechte Karten.
 
 
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Das gesamte Szenario ist nämlich so unsinnig, plump, hölzern und blöd, dass hier stets eine unfreiwillige Komik herrscht. Manchmal will der Film aber selbst auch noch komisch sein und wenn es albern wird, ist die Peinlichkeit kaum noch auszuhalten. Von einem Horrorfilm kann übrigens einfach keine Rede sein. Vielleicht gruselt man sich hier von sechs bis zehn Jahren, doch selbst zwölfjährige dürften für diesen Quatsch bereits zu abgeklärt sein. Die versprochene Western-Stimmung kommt auch nur ganz selten mal durch. Es ist wirklich kaum zu fassen, dass sich Jeff Burr für „Phantom Town“ verantwortlich zeigte. Sicherlich ist der Mann nicht gerade für die höchste Qualität bekannt, aber mit den Fortsetzungen zu „Stepfather“, „Texas Chainsaw Massacre“, „Puppet Master“ und „Pumpkinhead“ hat der Mann doch noch etwas mehr Qualität geboten. Die Inszenierung ist wirklich miserabel, weil der gesamte Film miserabel ist. Hier will nichts zusammenpassen, die Kulissen sind billig und optisch bekommt man fast gar nichts geboten.
 
 
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Und als wäre das alles noch nicht genug, gibt es auch noch sehr untalentierte Darsteller zu betrachten, für die das Wort „belanglos“ erfunden geworden zu sein scheint. Mit Kindern in solchen Werken ist das immer so eine Sache. Manchmal geht die Rechnung auf, hier stören sie einfach. Die Erwachsenen machen ihre Sache jedoch mitnichten besser und wirken allesamt gelangweilt. Ebenso langweilig ist die Figurenzeichnung ausgefallen und in „Phantom Town“ kommen null Sympathien auf. Stattdessen verhalten sich die Personen unlogisch und doof. Das Ganze muss man dann über 90 Minuten durchhalten, was für den simplen Plot viel zu lange ist. Wäre es doch nur eine Episode von „Gänsehaut“ gewesen, dann hätte der Spuk nach einer knappen halben Stunde ein Ende gehabt. Dafür wäre diese dumme Geschichte auch noch ausreichend gewesen. So zieht sich das Treiben quälend in die Länge. Keine Spannung, kaum Action, dummer Humor. Nicht mal der Score stimmt versöhnlich. Und wenn für das Finale dann noch die alte Puppenkiste durchstöbert wurde, resigniert man entweder schon, ist total betrunken, eingeschlafen oder lacht müde darüber.
 
 
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PHANTOM TOWN – Fazit

 
 
 
2 Punkte Final
 
 
„Phantom Town“ ist ein billiger, unkreativer und sinnfreier Film, der sich ganz klar nur als Horror bezeichnen lässt, wenn man die 12 Jahre noch nicht überschritten hat. Doch während Filme für die ganze Familie selbst dem Erwachsenen Freude bereiten können, bekommt man hier lediglich Unvermögen zu betrachten. So viel, dass es selbst dem Trash-Fan zu viel werden könnte, da die permanente unfreiwillige Komik anstrengend wird. Nun, lächerliche Momente gibt es so immerhin genügend zu sehen und alleine die „Effekte“ sind eine Frechheit. Ein schwaches Drehbuch, schlechte Darsteller und eine komplett nichtssagende Inszenierung runden das passend ab. Dann doch lieber noch mal die 90er Fernsehserie „Gänsehaut“ anschauen, denn die war wenigstens noch ansatzweise gruselig und bot mehr Kreativität!
 
 


 
 
 

PHANTOM TOWN – Zensur

 
 
 
„Phantom Town – Spukstadt des Schreckens“ feierte in Deutschland seine Premiere im TV und wurde dort ungeschitten gezeigt. Erst 2021 erfolgte die erste Veröffentlichung auf Heimkinomedium. Die erhältliche DVD ist ungeschnitten und FSK12.
 
 
 


 
 
 

PHANTOM TOWN – Deutsche DVD

 
 
 
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(c) Mr. Banker Films (DVD im KeepCase)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Phantom Town; Kanada | USA | Rumänien 1999

Genre: Horror, Thriller, Komödie, Grusel

Ton: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Stereo), Englisch (Dolby Digital 2.0 Stereo)

Untertitel: keine

Bild: 1,33:1

Laufzeit: ca. 90 Minuten

FSK: FSK12 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: DVD im KeepCase

Extras: Originaltrailer

Release-Termin: KeepCases: 11.06.2021

 
 

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PHANTOM TOWN – Trailer

 
 


 
 
 

Benjamin Falk

(Rechte für Grafiken liegen bei Mr. Banker Films)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Gänsehaut (2015)
 
R.L. Stine – Geisterstadt: Kabinett des Schreckens (2015)
 
Gänsehaut – Die Stunde der Geister (1995)

Filmkritik: „Rock’n’Roll Nightmare“ (1987)

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ROCK’N’ROLL NIGHTMARE

(IM ANGESICHT DER HÖLLE | THE EDGE OF HELL)

Story

 
 
 
Wenn eine Heavy-Metal-Band den Kampf mit dem Teufel höchstpersönlich antreten muss, dann ist großes Trash-Kino nahezu vorprogrammiert.

 
 
 


 
 
 

ROCK’N’ROLL NIGHTMARE – Kritik

 
 
Ja, der ewige Kampf gegen das Böse wird nicht einfach nur von Normalos ausgetragen. Gerade der Metal eignet sich doch perfekt dem Teufel den Kampf anzusagen, selbst wenn dieser von gewissen Spielarten ja eher verehrt wird. Das macht aber nichts, denn „Rock’n’Roll Nightmare“ ergibt sowieso überhaupt keinen Sinn. Der Film ist ein Fest des schlechten Geschmacks und bietet ein Finale, welches man schlichtweg nie mehr vergessen wird. Davor herrscht jedoch viel zu lange Leerlauf und leider verhindert diese Tatsache das Trash-Highlight.
 
 
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Eine Heavy-Metal-Band zieht für ein paar Tage aufs Land in ein abgelegenes Haus, um Material für eine neue Platte zu sammeln. Hier draußen ohne Ablenkung erhofft man sich, sich auf das Wesentliche konzentrieren zu können. Aus dem Plan wird jedoch nichts, denn dämonische Mächte herrschen im Haus und überfallen die Band-Mitglieder mit ihren Freundinnen. Nur Triton selbst, der Frontmann der Gruppe, scheint dagegen gewappnet zu sein. Das Drehbuch ist großer Blödsinn und kommt ohne Sinn und Verstand daher. Fühlt man sich anfangs noch wie in einer weitaus billigeren Variante von „Evil Dead“, schießt spätestens der finale Twist den Vogel vollends ab. An sich ist die Idee alleine ja ganz nett, in ihrer Umsetzung jedoch haarsträubend und dermaßen unlogisch, dass eine Flasche Whiskey auf Ex nicht mehr Hirnschäden anrichten könnte.
 
 
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Jon Mikl Thor zeigte sich für die dämliche Geschichte selbst verantwortlich, scheint aber sowieso auf einem Ego-Trip gewesen zu sein, als „Rock’n’Roll Nightmare“ entstand. Der Mann war mal erfolgreicher Bodybuilder und ist zudem auch im wahren Leben Frontmann einer Heavy-Metal-Band namens „Thor“. Also muss man doch auch als Darsteller wahrgenommen werden. Als solcher ist Thor an unfreiwilliger Komik kaum zu überbieten. Gibt er sich lange Zeit noch relativ normal und fällt damit wenig auf, zieht er im Finale dermaßen übertriebene Grimassen, dass man geneigt ist dem Mann Hilfe zu wünschen. Die anderen „Darsteller“ machen es allerdings keinen Deut besser. Hier sind fast alle Laien, die danach kaum noch etwas mit dem Film-Business zu tun hatten. Dementsprechend darf man sich ihre Leistungen vorstellen, die plump und hölzern geraten sind. Von einer Figurenzeichnung braucht man gar nicht erst anfangen. Thor stellt sich selbst als grandios dar, alle anderen Charaktere könnten belangloser gar nicht sein.
 
 
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Für die Musik sorgte Thor natürlich ebenfalls selbst. Das ist simpler Heavy Metal mit Glam-Ansätzen, wie man ihn in den 80er Jahren haufenweise serviert bekam. Etwas Besonderes stellt diese Musik nicht dar, wenn man solcher jedoch nicht abgeneigt ist, kann man sie sich schon anhören. Recht präsent ist sie jedenfalls. Wenn die „Darsteller“ dann allerdings live performen, sieht das so künstlich aus, dass jede Darbietung einer Luft-Gitarre echteres Feeling aufkommen lässt. Sowieso muss man auf eine ansprechende Atmosphäre zu lange warten. Regisseur John Fasano, der im selben Jahr den schlechten „Zombie Nightmare“ realisierte, fällt da in der Inszenierung einfach nicht viel ein. Die handwerkliche Arbeit ist jedenfalls wenig zu gebrauchen und die Kulissen sehen sehr einfallslos aus.
 
 
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Sowieso bieten die 80 Minuten Laufzeit ungefähr eine Stunde Leerlauf. Ist man bei der Hütte angekommen, gibt es belanglose und überhaupt nicht passende Sex-Szenen zu sehen. Für nackte Haut ist somit zwar gesorgt, unterhaltsam ist das jedoch nicht. Die Dialoge sind dumm und es geschieht einfach viel zu wenig. Ab und zu schaut mal eine Handpuppe mit Peniskopf vorbei, doch solch skurrile Momente sind sehr rar gesät, weshalb Langeweile aufkommt. Der Trash-Fan muss für die volle Dröhnung schon auf das Finale mit seinem unsagbar dämlichen Twist warten. Wenn dieses erreicht ist, macht „Rock’n’Roll Nightmare“ plötzlich allerdings so viel Spaß, dass es schon schade ist, dass er dies zuvor nicht getan hat. Es ist einfach der pure Wahnsinn, wie schlecht der Showdown gemacht wurde und wie unfreiwillig komisch das Ganze wirkt. Von den „Effekten“ will ich gar nicht erst anfangen. Alleine dafür lohnt sich die Sichtung dann eben doch.

 
 


 
 
 

ROCK’N’ROLL NIGHTMARE – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
„Rock’n’Roll Nightmare“ ist wirklich so schlecht, dass er fast schon wieder gut ist und Trash-Fans sollten das nicht verpasst haben. Leider ist in der ersten Hälfte zu wenig los und hier kommen deutlich zu viele Längen auf. Viel nackte Haut ändert daran nichts. Auf seine Kosten kommt man erst im Finale, dann aber richtig. Das muss man gesehen haben, um es zu glauben! Die Story ist dämlich und die Wendung am Ende könnte unlogischer kaum sein. Dazu gibt es Laiendarsteller zu sehen und eine handwerklich unterdurchschnittliche Arbeit. Die Atmosphäre ist lächerlich und bietet gerade am Ende viel unfreiwillige Komik, weil sich „Rock’n’Roll Nightmare“ scheinbar selbst auch noch ganz schön ernst nimmt. Immerhin gibt es passable Musik zu hören und die „Effekte“ sollten ein Lächeln auf das Gesicht eines jeden Trash-Fans zaubern. Wäre die Party des schlechten Geschmacks schon mal früher in die Gänge gekommen, hätte das hier das Zeug für den ultimativen Trash-Tip gehabt, so bleiben leider nur 20 phänomenale Minuten!
 
 


 
 
 

ROCK’N’ROLL NIGHTMARE – Zensur

 
 
 
„Rock’n’Roll Nightmare“ erschien in Deutschland ungeschnitten auf VHS. Kurze Zeit später wurde der Streifen von der BPjS indiziert. Die Indizierung hielt 25 Jahre an. 2013 erfolgte die Listenstreichung. Seitdem wurde „Rock’n’Roll Nightmare“ bereits mehrfach auf DVD veröffentlicht. Auch die beiden im Jahr 2022 veröffentlichten KeepCase-Auflagen des Streifens aus dem Hause „Mr. Banker Films“ sind uncut und FSK18. Bleibt abzuwarten, wenn endliche eine HD-Auswertung erfolgt.
 
 
 


 
 
 

ROCK’N’ROLL NIGHTMARE – Deutsche DVD

 
 
 
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(c) Mr. Banker Films (DVD im KeepCase – Cover A / auf 500 Stück limitiert)

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(c) Mr. Banker Films (DVD im KeepCase – Cover B / auf 500 Stück limitiert)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Rock ’n‘ Roll Nightmare; Kanada 1987

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Stereo), Englisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel: keine

Bild: 1,78:1

Laufzeit: ca. 80 Minuten

FSK: FSK18 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: DVD im KeepCase

Extras: Alter deutscher Videotrailer ca. 3 Minuten

Release-Termin: KeepCases: 28.01.2022

 
 

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ROCK’N’ROLL NIGHTMARE – Trailer

 
 


 
 
 

Benjamin Falk

(Rechte für Grafiken liegen bei Mr. Banker Films)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Freakshow (1988)
 
Studio 666 (2022)
 
Evil Dead (2013)
 
Deathgasm (2015)